Outbreak-Historie Äthiopien Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Abdominal-Typhus - 08.11.2000 Ausbruch an der
Universität von Bahir Dar (im Nordwesten des Landes). Innerhalb einer Woche sind über 600 Studenten erkrankt. Mangelhafte Wasserversorgung auf dem Universitätsgelände wird als Grund genannt.
AIDS - 30.10.2003 Äthiopien gehört zu den fünf Ländern (Russland, Indien, VR China, Äthiopien und Nigeria), für die von den UN bis 2010 mehr als eine Verdreifachung der HIV-Positiven auf dann zwischen 50
und 70 Mio erwartet wird.
Cholera - 06.07.1998 Aus Äthiopien und Eritrea wurden
offiziell seit den 70ern keine Fälle gemeldet.
Aber: 97 dramatische Cholera-Epidemie am Horn von Afrika . Ende Dezember waren beinahe alle Länder von großen Choleraausbrüchen betroffen oder bedroht. Äthiopien war kein Land mit großen Ausbrüchen. Die meisten Choleraausbrüche folgten auf schwere
Regenfälle und Überschwemmungen infolge El-Niño-Phänomen.
Cholera - 18.06.1999 Nach Presseberichten über 50 Tote
in der südwestlichen Provinz Ilubabor. Äthiopien ist nicht offiziell von der WHO als Infektionsgebiet gemeldet!!
Auch 97 sollen Fälle vorgekommen sein, die damals ebenfalls nicht der WHO gemeldet wurden.
Cholera - 29.08.2006 Seit April ausgehend vom West-Staat Gambella vermehrt Diarrhoe-Fälle. Es schienen auch Cholera-Fälle unter den 16.555 Fällen und 200 Toten zu sein.
Cholera - 23.01.2007 Etwa 570 Personen starben im
gesamten Land. Laut offiziellen Angaben handelt es sich um aktue wässrige Diarrhoe, während jedoch Hilfsorganisationen von einem Cholera-Ausbruch ausgehen. Es wird von etwa 52.500 Erkrankungen seit April 2006 (dort erste Meldungen im Südwesten)
ausgegangen. Schwer betroffen sind die Regionen Amhara, Tigray, Afar, Oromiya und Somali.
Cholera - 08.02.2007 - Extrem steigende Zahlen in
Ogaden, im Osten starben bereits Dutzende, allein über 40 in der Stadt Qabri Dahare.
- Weitere etwa 570 Personen starben bereits im gesamten Land. Laut offiziellen Angaben handelt es sich um aktue wässrige Diarrhoe, während jedoch Hilfsorganisationen von einem Cholera-Ausbruch ausgehen. Es wird von etwa 52.500 Erkrankungen seit April 2006
(dort erste Meldungen im Südwesten) ausgegangen. Schwer betroffen sind die Regionen Amhara, Tigray, Afar, Oromiya und Somali.
Cholera - 07.09.2009 Aktuelle Meldungen:
- Innerhalb der letzten drei Wochen bis zum 1. September 2009 insgesamt 18.000 Erkrankungen gemeldet, vermutlich die Hälfte davon sind Cholera. Betroffen sind viele Teile des Landes einschließlich der Hauptstadt Addis Ababa, dort etwa 4.000 Fälle.
Gewarnt wird auch vor weiteren Erkankungen bei dem religiösen Festival Meskel vom 15.-30. September 2009, bei dem mehr als 500.000 Menschen erwartet werden und der Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen mangelhaft ist.
- Schwerer Ausbruch im Staat Oromia. Am schlimmsten ist die Situation in West Arsi, dort seit Jahresbeginn bis zum 29. Juli 2009 mehr als 1.700 Erkrankungen, 28 Menschen starben. Hier sind alle Distrikte betroffen. Desweiteren viele Erkrankungen in East
Shewa (Distrikte Fantale, Boset und Adami Tulu), West Hararghe (Mieso, Guba Qoricha, Chiro und benachbarte Distrikte), North Shewa (Distrikt Wara Jarso) und Arsi (Merti, Jaju und benachbarte Distrikte). Viele Fälle werden nicht gemeldet, sodass die
tatsächliche Situation noch schlimmer ist.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch in Humbo in Wolaita in SNNPR: in der Woche bis zum 28. Dezember 2008 wurden acht Verdachtsfälle gemeldet, in der Vorwoche waren es 58.
- Zuvor waren in den vier Wochen bis zum 22. Dezember 2008 keine Neuerkrankungen gemeldet worden. Davor Epidemie landesweit, seit Jahresbeginn bis zum 30. Oktober 2008 wurden insgesamt 3.804 Erkrankungen in 54 Distrikten gemeldet, 23 Menschen starben.
- Insgesamt 97 Verdachtsfälle mit acht Todesfällen wurden zwischen 14. Januar und 15. März 2008 in Suftu in Dolo in der Liben-Zone der Region Somali gemeldet, gemäß den nationalen Gesundeheitsbehörden wurden die Fälle auch laborbestätigt.
- Anfang 2007: Extrem steigende Zahlen in Ogaden, im Osten starben bereits Dutzende, allein über 40 in der Stadt Qabri Dahare.
- Weitere etwa 680 Personen starben bereits im gesamten Land. Laut offiziellen Angaben handelt es sich lediglich um einen Ausbruch von aktuer wässrige Diarrhoe, der unter Kontrolle sei, während jedoch Hilfsorganisationen von einem Cholera-Ausbruch
ausgehen. Die Regierung des Landes weigert sich jedoch nach wie vor, einen Chlora-Ausbruch zu erklären.
Es wird von etwa 60.000 Erkrankungen seit April 2006 (dort erste Meldungen im Südwesten) ausgegangen. Schwer betroffen sind die Regionen Amhara, Tigray, Afar, Oromiya und Somali.
Diarrhoe - 25.10.2006 Aktuell 84 Neuerkrankungen mit 11 Todesfällen in der Region Afar. Bis zum 25. Oktober wurden insgesamt 29.880 Fälle und 279 Todesfälle gemeldet. Betroffen sind die Regionen Amhara,
Oromiya, Somali, Southern Nations Nationalities and People's Region (SNNPR) und Tigray sowie die Subdivision Addis Ababa. 79 Prozent der Erkrankungen sind in Oromiya.
Es wird vermutet, dass es sich um Cholera handelt, wobei das Gesundheitsministerium, das im Juni Labortests durchführte, dies nicht bestätigt.
Dürre und Epidemien - 11.04.2000 In der östlichen Region Ogaden im Somali Regional State und der angrenzenden Borena Zone in der Oromiya Region im süd-östlichen Äthiopien 8 Mio Menschen durch Dürre und Epidemien bedroht.
Gelbfieber - 07.02.2002 Angeblich Ausbruch in Westäthiopien mit 12 Toten ab Mitte Dezember im Grenzgebiet zum Kurmuk Distrikt im Sudan. Offiziell ist nichts bekannt.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 11.02.2000 Jährlich
1,5 Millionen Malaria-Erkrankungen. 40 Millionen leben in Malariarisikogebieten (75% der Landfläche), zwei Drittel der Bevölkerung sind malariagefährdet.
Malaria - 15.05.2003 Die Einschleppungen nach Europa sind von 0.55% auf 1.83 aller Malaria-Importe gestiegen, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu
haben.
Malaria - 23.01.2004 In Äthiopien ca. 5 Mio Fälle pro Jahr, 40 Mio leben in den auf alle neun Regionen verteilten Gebieten mit Infektionsrisiko. Am schlimmsten betroffen sind die Regionen Amhara, Oromia,
Southern Nations, Nationalities and People Regional state (SNNPR) und Tigray. Peak-Monate sind September/Oktober und April/Mai.
Zuletzt größerer Ausbruch in der Nord-Region Gojjam, hier starben von Mai bis August 2003 über 4.200.
Malaria - 24.08.2005 In diesem Jahr besonders viele Fälle, z.B. allein in Tigray im Juni über 20.000, der 10-fache Wert verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die Haupterkrankungszeit wird noch bis Oktober
anhalten, die Regenzeit dauert bis Ende September.
Am schlimmsten betroffen sind die Regionen Tigray, Amhara, Oromiya, Afar, Somali, Benshangul-Gumuz und die 'Southern Nations Nationalities and People's regions' (hier u.a. die drei Bezirke Dara, Dale und Hagere-Selam in der Sidama Zone, wo Stand 24.8. die
Epidemie unter Kontrolle sein soll).
Bereits 2003 großer Ausbruch, 6 Mio mehr als sonst waren erkrankt, 40.000 sind verstorben.
Malaria - 03.06.2007 - Von den 27 Millionen der
Bevölkerung im Staat Oromiya (Birbissa Doloma sowie viele weitere Dörfer sind Endemie-Gebiete) sind 18 Millionen gefährdet. Malaria ist verantwortlich für 24 Prozent der Todesfälle in der Region und der Hauptanlass für Hospitalisierungen von Kindern unter
14 Jahren.
- Hohe Ansteckunsgefahr aufgrund der anstehenden Regenzeit auch in der South Gondar Zone des Staates Amhara. Daher wurden dort als Präventivmaßnahme etwa eine halbe Million Bednetze verteilt.
Masern - 07.07.2000 In Denan (Gode Zone) Masern-Epidemie. Der Höhepunkt
war Mitte April, im Juni weniger Fälle
Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Masern - 10.02.2003 Ausbruch einer Epidemie in einem Camp in Haraghe in der östlichen Oromiya Region, täglich sterben Menschen, hauptsächlich Kinder.
In dem Camp befinden sich etwa 37.000 Menschen.
Meningokokken Meningitis - 01.03.1999 Ausbruch mit 126 Fällen (4 Tote) von Ende Februar bis Anfang März im Gebiet North Wolo.
Meningokokken Meningitis - 17.03.2000 Ausbruch in 2 benachbarten Distrikten: Kobo District (Amhara Region) und Alamata District (Tigray Region):
1. Kobo: zwischen 30. Januar und 12. März 81 Fälle und 3 Tote (Neisseria meningitidis teilweise nachgewiesen). Der Ausbruch erreichte seinen Höhepunkt zwischen 14. und 20. Februar, Stand 12. März sind die Fallzahlen wieder zurückgegangen. In einer
Impfkampagne wurden vom 14. bis 27. Februar 36.344 Personen geimpft.
2. Alamata: zwischen 7. Februar und 9. März 48 Fälle und 6 Tote. Hier wurden 35 132 Personen geimpft.
Meningokokken Meningitis - 10.04.2000 Prognosen infolge früheren Jahren möglich:
In der 2000´er Saison Ausbruch in 3 Regionen:
1. Typ C in der Amhara Region (198.000 Einwohner): in Kobo Woreda (nördliches Wollo) zwischen 1. Jan. und 31. März 2000 70 Fälle (davon 3 Tote). Bereits 1999 ein Ausbruch mit 269 Fällen (davon 9 Tote), damals Impfung von 60.500 mit Impfstoff A und C.
2. Typ C in der Tigray Region: in Dörfern entlang der Straße zwischen Kobo, Alamata und Mekele bis 12. März 2000 47 Fälle (davon 6 Tote).
3. Typ A in der Gambella Region: nahe der sudanischen Grenze, 32 Fälle (davon 5 Tote).
Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 17.02.2001 Seit Januar Ausbruch im Osten (Somali
Region) mit bisher 16 Toten.
Meningokokken Meningitis - 14.06.2001 Seit Oktober Ausbruch mit sinkender Tendenz (Serogroup A) in 10 der 11 Regionen (in über 74 Distrikten) des Landes mit 6.266 Fällen und 311 Toten (Stand 14.6.). Es waren auch Gebiete außerhalb des "Menigitis-Gürtels" betroffen.
In mind. 3 Regionen - Amhara (vor allem Dembia-Distrikt), Oromiya (vor allem Distrikte Degem und Abote) und Southern - ist die Tendenz im Juni ansteigend.
Die am meisten betroffenen Regionen waren bisher Amhara (hier ca. die Hälfte aller Toten), Somali, Teile von Oromiya und große Teile von Süd-Äthiopien. Ende Februar waren noch "nur" die Regionen Asar, Amhara, Gambela, Oromiya, Tigray und die Stadt Dire
Dawa (im Osten des Landes) genannt.
Meningokokken Meningitis - 15.04.2005 Ausbruch in vier der neun Regionen Äthiopiens mit bisher 40 Toten und über 430 Erkrankten.
Am schlimmsten war zuletzt die Region Benshangul-Gumuz mit 167 Fällen in den letzten Wochen betroffen, weitere Fälle in Tigray, Afar und Oromiya.
Meningokokken Meningitis - 24.03.2009 Seit Jahresbeginn
bis Ende Februar 2009 wurden landesweit 32 Erkrankungen gemeldet (sechs Todesfälle), keine Fallmeldungen in der vorletzten Februar-Woche.
Milzbrand - 12.05.2000 In der Afar Region (Zones 4 und
5) im nordöstlichen Äthiopien vermuteter Ausbruch. Ein Übergriff auf die Amhara Region und andere Landesgebiete wird befürchtet. Allein 51 Tote in einem Ort (Whama) im Februar und März.
Milzbrand - 09.08.2000 Ausbruch seit Anfang des Jahres in der Afar
Region (v.a. in Zone 1 und 5 in Nordost-Äthiopien) setzt sich fort: Hunderte von Todesfällen durch v.a. eine oropharyngeale Form und Lungenmilzbrand (Symptome sind Halsentzündung, Schluckbeschwerden, Atemnot).
Bereits früher Fälle in Dawe Woreda. Der Ausbruch hat sich von Dawe in der Zone 5 nach Telalak über die Mile-Kombolcha Road nun nach Chifra Woreda in die Zone 1 ausgebreitet. Aus Oua´ama in Chifra Woreda scheinen derzeit die meisten Fälle zu kommen.
Die als Quelle der Erkrankung geltenden Rinderherden werden derzeit in den Zonen 1 und 4 geimpft.
Milzbrand - 12.07.2002 Bei einem neuen Ausbruch im
östlichen Teil Äthiopiens haben sich 10 Menschen infiziert. Dies ist die höchste Zahl der letzten Jahre. Außerdem starben 15 Rinder.
Den ersten Ausbruch gab es vor etwa 2 Monaten im Fentale District in der Region Oromiya (ca. 200 km von der Hauptstadt Addis Ababa).
Milzbrand - 19.11.2002 Ausbruch nach Verzehr von Rindfleisch unter Halb-Nomaden in Mursiland (Süd-Äthioien in der Region des Flusses Omo) mit bisher fünf Toten, weitere diverse Erkrankte. Milzbrand ist als
Ursache noch nicht sicher bestätigt, aber sehr wahrscheinlich.
Onchozerkose - 14.12.2000 Athiopien beginnt Anfang Dezember als neunzehntes
afrikanisches Land ein Programm zur Bekämpfung der Flußblindheit.
Polio - 01.02.2002 Angeblich ein laborbestätigter und fünf recht sichere Verdachtsfälle im Osten des Landes (Shinile, Jijiga und Kebri-Dehar), weitere 320 Kinder mit Lähmungen könnten auch an Polio leiden
und werden gerade untersucht. Letztes Jahr wurden hier 14 Mio Kinder geimpft.
Polio - 12.09.2006 Erstmals ab Ende 2004/Anfang 2005 wieder Fälle im Land (u.a. in der Tigray Region an der Grenze zum Sudan und in der Amhara-Region). Bis jetzt wurden insgesamt 37 Fälle gemeldet,
betroffen sind 4 der 11 Regionen (u.a Oromia Provinz). Die größte Gefahr besteht in den Grenzregionen zu Somalia sowie die nördlichen und zentralen Gebiete des Landes.
Äthiopien galt zuvor seit 2001 als poliofrei.
Polio - 07.01.2009 Im Jahr 2008 wurden insgesamt 22 Erkrankungen in der Grenzregion zwischen Süd-Sudan und Äthiopien gemeldet (alle Typ 1).
Rift Valley fever - 15.01.2007 Aufgrund des Ausbruchs im benachbarten Kenia wird befürchtet, dass sich die Krankheit auch nach Äthiopien ausbreitet.
Schistosomiasis - 13.02.2002 Die
Einschleppungen nach Europa haben sich verzehnfacht, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.
Trypanosomiasis, African - 19.02.1999 Schwere
Resistenzen der Trypanosomen gegen die Medikamente im Ghibe Tal (Südwesten). Interessant, daß auch Deltamethrin zur Reduktion der Tse-Tse-Population nicht wirksam ist.
Resistenzen auch in anderen Teilen Afrikas wahrscheinlich.
Überschwemmungen - 24.11.1999 Überschwemmungen am Wabi Shabelle-Fluß in
der Gode Zone des National Regional Somali State (vor allem betroffen sind Kelafo, Mustahil und Ferfer)
Unbekannte Erkrankung - 12.10.1999 In verschiedenen
Teilen des Landes Todesfälle durch eine bisher nicht identifizierte ansteckende Krankheit. Als mögliche Ursachen werden u.a. Gelbfieber und Ebola diskutiert
Die Zahl der Todesfälle scheint sehr hoch zu sein, teilweise sollen die Friedhöfe nicht mehr ausreichen. Schon seit längerer Zeit Erkrankungen im Südteil und den nördlichen und südlichen Regionen Omo und Gurage. Jetzt sollen auch Schulen in Addis Alem
geschlossen werden, weil viele Lehrer und Schüler erkrankt sind.