Outbreak-Historie Afghanistan Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
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Abdominal-Typhus - 15.02.2007 Epidemie in der zentralen
Provinz Ghor, erste Fälle im Distrikt Charsada. Laut Zeitungsberichten innerhalb von 10 Tagen bis 15. Februar 5 Todesfälle und weitere 200 Erkrankungen. Betroffen sind hauptsächlich Kinder.
Acute respiratory infection/Influenza A - 24.02.1999 Seit 13. Februar Ausbruch einer bisher unidentifizierten Krankheit im Distrikt Darwaz, Badakhshan (Tal im Bergland östlich von Nusai im Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Tajikistan). Symptome: Fieber, Husten, Übelkeit und
Durchfall. Säuglinge und Alte am schwersten betroffen.
Vorläufige Bilanz: 6 300 Fälle und 135 Tote.
Acute respiratory infection/Influenza A - 26.02.1999 Lt. WHO ist der wahrscheinliche Grund für die Todesfälle eine schwere Bronchialerkrankung. Zumindest wurden Pest, Malaria, Cholera und Typhus als Ursache ziemlich sicher ausgeschlossen.
Acute respiratory infection/Influenza A - 02.03.1999 Details des Ausbruchs, Chloramphenicol scheint zu helfen.
Acute respiratory infection/Influenza A - 11.03.1999 Mit großer Sicherheit handelt es sich bei der Krankheit (über 200 Tote) nicht um Pest oder Typhus, sie hat mit Influenza vergleichbare Symptome.
Acute respiratory infection/Influenza A - 10.04.1999 Influenza A war Auslöser der Epidemie (200 Tote) im Februar/März im Nordosten Afghanistans (Distrikt Darwaz / Provinz Badakhshan an der Grenze zu Tadschikistan). Hohe Sterblichkeitsrate aufgrund fehlender medizinischer Versorgung und schlechter
Lebensbedingungen.
AIDS - 10.06.2002 Die Zahl der
HIV-Infizierten in Kabul steigt stark an. Hauptgründe sind intravenöse Drogen und unsaubere Bluttransfusionen.
Cholera - 02.09.1998 Die WHO meldet
seit Juli einen landesweiten Anstieg von Gastroenteritis und Cholera-Verdachtsfällen. Tote gab es in Baghlan, Laghman, Takhar, Samangan, Kunduz, Badakhshan, Uruzgan und Ghazni. Der Bürgerkrieg verschlimmert die sanitäre Situation.
In Kabul wurde aus nur sechs Kliniken letzte Woche 1.400 und aus Bamyan vom 19. bis 26.08 328 Gastroenteritis-Fälle und Cholera-Verdachtsfälle gemeldet.
86 Gastroenteritis-Fälle (1 Toter) werden diese Woche aus Herat gemeldet
Cholera - 25.06.1999 Teilweise laborbestätigte
Verdachtsfälle seit 29. Mai in der Central Region. Auch in der South-Eastern Region (Ghazni) Verdacht auf einen Ausbruch.
Cholera - 20.07.1999 Zwischen 29. Mai
und 12. Juli insgesamt 14.402 Fälle schwerer Diarrhoe, darunter auch Cholera. Am meisten betroffen ist die Provinz Kabul (7.000). Bei 5 (von 9) Proben Cholera bestätigt.
Signifikanter Anstieg der Fälle auch in der Provinz Kunduz, der Nordöstlichen Region und anderen Provinzen in der Südlichen Region vom 3. bis 9. Juli.
Cholera ist im Land endemisch, Ausbrüche jedes Jahr. 1998: ca.10.000 Cholera-Fälle (auch Verdachtsfälle/akute Diarrhoe) nur in Kabul. 1997: ca. 4.000 Fälle (auch Verdachtsfälle/akute Diarrhoe).
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 01.10.2000 Seit der letzten August-Woche Ausbrüche in verschiedenen
Landesteilen (Provinzen Kandahar, Badghis und Jawzjan - incl. Sar-e Pol) mit über 2.000 Fällen. Allein in Badghis im Nordwesten des Landes sollen es über 90 Tote geben. Erregertyp ist Vibrio cholerae O1 Ogawa.
Die ersten Meldungen kamen aus der Nord-Provinz Sar-e Pol (Sowzmah Qala District).
Cholera - 14.01.2001 Im Süden an der Grenze zu
Pakistan mindestens 12 Tote. Betroffen sind die Distrikte Patan und Samkani in der Provinz Paktia.
Cholera - 26.07.2001 Mehrere
aktuelle Ausbrüche mit insgesamt 4.499 Fällen und 114 Toten in der Nord-Region (Khulm, Aibak), Nordost-Region (Faizabad, Kunduz), Ost-Region, Süd-Region und der Südost-Region:
Über die Hälfte davon im Aqkupruk District (ca. 110 km südlich der Grenze Usbekistan) in der Provinz Balkh (Bürgerkriegsgebiet).
Auch in Nordafghanistan in Pol-e Khomri (20km südlich Baghlan) fünf Tote, ca. 50 Erkrankte.
Der Ausbruch in Mazar-e-Sharif (40km südlich der Grenze zu Usbekistan) in der Provinz Samargan seit Ende Juni gilt als kontrolliert.
Cholera - 24.07.2002 Ausbruch in der
Hauptstadt Kabul mit bisher ca. 6.700 Erkrankten und drei Toten seit der letzten Juni-Woche. Die meisten sollen lt. offizieller Darstellung nur an Diarrhoe erkrankt sein, bei dreien wurde Vibrio cholerae nachgewiesen. Um diese Jahreszeit gilt ein solcher
Anstieg für normal, immerhin müssen Reisende von Afghanistan nach China aber mit Quarantäne rechnen.
Cholera - 18.09.2003 Kleiner Ausbruch seit Ende August mit 35 Fällen im Ort Mullah Vali (Distrikt Spin Boldak in der Provinz Kandahar). Ursache ist das
Trinkwasser, das dort aus einem verunreinigten Fluss gewonnen wird.
Cholera - 28.08.2005 Bis 19.8. über ca. 23.000 an Diarrhoe Erkrankte in sieben Distrikten der Hauptstadt Kabul, bei mind. 33 wurde Cholera nachgewiesen, viel hospitalisiert.
Weiter über 700 an Diarrhoe Erkrankte (mit Verdacht auf Cholera) in Kandahar und über 800 in Nangarhar.
Cholera-Fälle in ca. zwei Dritteln des Landes.
Cholera - 04.06.2008 Ausbruch in der südlichen Provinz Kandahar. Betroffen sind fünf Dörfer, vor allem der Distrikt Spin Boldak (an der Grenze zur Provinz Balochistan) mit allein dort 129 Erkrankungen. Acht
Menschen starben bereits. Spin Boldak ist bereits zum dritten Jahr in Folge betroffen. Nach einer anderen Meldung handelt es sich bei dem Ausbruch nicht um Cholera, sondern Dysenterie.
Cholera - 14.09.2009 Aktuelle Meldung:
- Mehrere Ausbrüche landesweit: bis zum 14. September 2009 wurden landesweit 673 Verdachtsfälle in elf der 34 Provinzen des Landes gemeldet, 28 Menschen starben innerhalb der letzten zwei Monaten. Auch die Hauptstadt Kabul ist betroffen. Alarmzustand
unter anderem in der nördlichen Provinz Samangan, dort möglicherweise Ausbruch im Distrikt Dara-e-Sof (dort starben fünf Mneschen innerhalb der letzten drei Tagen). Weiterhin betroffen ist unter anderem die östliche Provinz Nangarhar, wo es am 31. August
zu starken Überschwemmungen kam.
Zurück liegende Meldung:
- Oktober 2008: Ausbruch landesweit (sogenannte El Tor Variante) in nordlichen, östlichen und südöstlichen Landesteilen in insgesamt 13 der 34 Provinzen. Mindestens 17 Menschen starben in den letzten Wochen (hauptsächlich Frauen und Kinder), sowie über
1.100 Verdachtsfälle wurden gemeldet. Die am schwersten betroffenen Provinzen sind Laghman, Nooristan und Nangarhar (im Osten); Samangan und Faryab (Norden) und Nimruz (Westen). Ein Großteil der Menschen haben keinen vollständigen Zugang zu sauberem
Wasser.
Cholera-ähnliche Erkrankung - 22.09.2000 In den
Provinzen Samangan und Bamyan während der letzten 6 Wochen viele Tote, v.a. Kinder, durch unklare choleraähnliche Erkrankung, die eventuell durch den Verzehr giftiger Pflanzen verursacht ist. In Darra-e-Suf allein verstarben 27 Kinder.
Diarrhoe - 19.06.2003 Epidemie in der Provinz Khost, wöchentlich sterben etwa 20 Menschen, von 100 Kindern erkranken 56.
Diphtherie - 29.08.2003 Ausbruch seit Mitte Juni im Zhare Dasht Camp (Provinz Kandahar in Süd-Afghanistan) mit (bis 2.8., danach bis Ende August nach Massen-Impfungen keine Neuerkrankungen mehr) ca. 50
bestätigten Fällen, drei Toten. Die Durchimpfungsrate im Land ist sehr schlecht.
2002 war von einem Cluster in Mazar (in Nord-Afghanistan) berichtet worden.
Gesundheitssituation - 06.10.2001 In Afghanistan steigt neben den aktuellen Meldungen zu Malaria und CCHF auch das Risiko für Cholera, typhoid Fever (Abdominaltyphus), Dengue, Pest, Milzbrand und Sandfly-Fever.
Hämorrhagisches Fieber - 12.07.2000 Im Gulran District
(Herat Province) ausgehend von Shor Qarz Gul (350 Einwohner) Ausbruch eines hämorrhagischen Fiebers (bisher unbekannter Erreger, vermutet wird das durch Zecken übertragene hämorrhagische Krim-Kongo-Fieber (CCHF)), der nach Ende Mai begann und weiter
andauert. Bisher 27 Verdachtsfälle, davon 16 Todesfälle.
Hämorrhagisches Fieber - 15.03.2002 Ausbruch eines hämorrhagischen Fiebers in Zentralafghanistan beschränkt auf 15 Orte in Zarbid und Authia im Gebiet Tajwara (Ghor Provinz, 340 Kilometer westlich von Kabul) mit bisher 41
Toten in 2 Wochen. Vermutet wird das durch Zecken übertragene hämorrhagische Krim-Kongo-Fieber (CCHF), das auf eine durch Skorbut geschwächte Bevölkerung trifft. Allerdings wäre dies eine ungewöhnliche Jahres-Zeit für CCHF.
Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 17.09.2009 Aktuelle Meldung:
- Ein US-amerikanischer Soldat starb am 16. September 2009, nachdem er während seiner Stationierung in Kabul von einem Zecken gestochen worden war.
Zurückliegende Meldung:
- August 2008: Innerhalb von zwei Wochen wurden in der westlichen Provinz Herat Herat neun Erkrankungen gemeldet, davon wurden bislang fünf laborbestätigt, zwei davon starben. Vor einer weiteren Ausbreitung in andere Gebiete wird gewarnt.
Bislang kam die Krankheit im Land kaum vor, jedoch wurde 2002 ein Ausbruch mit fünf Erkrankungen gemeldet.
Hepatitis E - 26.02.2007 Ausbruch in der Provinz
Laghman: 33 Menschen erkrankten im Dorf Farashghan des Distrikts Dawlatshah (17 Fälle im Dezember 2006, 16 im Januar 2007). Nur 40 Prozent der Bevölkerung des Landes haben Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Influenza - 15.03.2002 Ausbruch mit ca. 60 toten Kindern
im Yumgan-Tal in der Provinz Badakhshan (im Nordosten des Landes). Keine aktuellen Neuerkrankungen.
Influenza - 05.01.2004 Ausbruch während extremer Kälte im Gebiet Bandari Boor (Shahrak Distrikt in der Westprovinz Ghowr) mit bisher 30 Toten (teilweise auch durch Pneumonie),
betroffen sind die Orte Sofak, Nawi Mazar, Zoroomi Olia, Zoroomi Sofla und Beedan.
Keuchhusten - 04.02.2005 Sechs Tote im Torya Distrikt in der Zentral-Provinz Ghor (Gwhor). Davor im Januar mind. 28 tote Kinder im abgelegenen Distrikt Gezab in der Provinz Dai Kundi und in Uruzgan (Oruzgan).
Zurück liegende Meldungen:
- Im April 2004 sind bei einem Ausbruch in der Südprovinz Helmand, in Garmrimsir 400 Kinder erkrankt, vier verstorben.
- In der Zeit davor Ausbrüche vor allem in der abgelegenen Nordost-Provinz Badakhshan (u.a. in den Distrikten Ragh und Khwahan) mit 1.500 Fällen in den letzten 12 Monaten.
- In Badakhshan bereits von Oktober bis November 2002 Ausbruch in den Distrikten Darwaz und Wakhan (Kufob-Unterdistrikt), mind. 60 Tote (andere Quellen berichteten von 140 Toten in nur 10 Tagen).
Leishmaniasis, cutaneous - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Leishmaniasis, cutaneous - 07.05.2007 Aktuelle Meldung:
- Derzeit ist ein 10-jähriges Mädchen erkrankt.
Zurückliegende Meldungen:
- Landesweit wurden im Jahr 2006 etwa 12 Fälle gemeldet, 2005 waren es etwa 150.
- Meldung von August 2004: Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, hat die WHO Maßnahmen (z.B. Verteilung von Mosquito-Netzen) beschlossen. Geschätzt 200.000 sind momentan landesweit erkrankt, allein in Kabul sollen es ca. 67.500 sein.
Malaria - 17.10.2000 In den Flüchtlingsgebieten in Nord-Afghanistan sind viele
Kinder an Malaria verstorben.
Malaria - 01.11.2001 Für die Ost-Provinzen Nangarhar
(Mehtarlan) und Laghman (Jalalabad, liegt östlich der Hauptstadt Kabul in der Nähe der Grenze zu Pakistan) wird nach einem Anstieg der Erkrankungen im Oktober ein größerer Ausbruch befürchtet. Die WHO erwartet ohnehin für November größere Ausbrüche im
Norden, Nordosten und Osten.
Im Oktober 2000 waren in den Flüchtlingsgebieten in Nord-Afghanistan viele Kinder an Malaria verstorben.
Malaria - 23.10.2002 Ausbruch im Subdistrikt Kharkane in der West-Provinz Badghis zu einer Zeit, wo die Saison normal zu Ende geht. Ungewöhnlich ist auch der hohe Anteil P. falciparum mit 90%.
Masern - 07.02.2000 Seit Anfang Januar im Darre Souf Distrikt (Samangan
Provinz in Nordafganistan) 100 Tote durch Masern. Seit 2 Wochen Ausbreitung vom Südosten in 7 andere Gebiete des Distrikts.
Masern - 22.03.2000 Alarmierende Masern-Epidemie seit Anfang Januar:
4000 Fälle, 860 Tote (Kinder) in den Provinzen Badakhshan (nördlichste Provinz, Grenze zu Tajikistan, 420 Kinder verstorben), Herat (nordwestlichste Provinz, Grenze zum Iran, 80 Kinder verstorben), Kunduz (11 Kinder erkrankt, 2 verstorben), Samangan (in 9
Dörfern des Darra Souf Distrikts 2000 Kinder erkrankt, 260 verstorben), Ghazni und Bamyan.
Hohe Sterblichkeitsrate, rasche Verbreitung durch Unterernährung und geringen Impfschutz.
Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Masern - 23.01.2005 Mind. drei tote Kinder in nur einer Woche im abgelegenen Distrikt Deh Rawud in der Provinz Uruzgan.
Milzbrand - 30.12.2007 In der südwestlichen Region Nimroz starben acht Menschen, weitere zehn erkrankten. Die Betroffenen hatten Fleisch eines Kamels gegessen. Die Fälle wurden aber noch nicht
laborbestätigt.
Milzbrand - 14.09.2008 In der Proviny Badakhshan Dutzende Erkrankungen und Hospitalisierungen sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Betroffen sind mehrere Dörfer im Distrikt Yawan wie etwa Yustan, Tayal und
Alat (allein in Alat 60 Erkrankungen).
Bereits in den letzten sechs Monaten war es immer wieder zu Verdachtsfällen in Badakhshan gekommen, zwei Personen im Distrikt Argo starben im letzten Monat.
Noroviren - 20.05.2002 Bei der mysteriösen
Erkrankung von 40 Mitabeitern eines inzwischen geschlossenen Armee-Krankenhauses auf der Bagram Airbase in der Nähe von Kabul handelte es sich um Norwalk-like Virus-Infektionen. Zuvor war auch Abdominal-Typhus und Meningitis vermutet worden. Mehrere
Hundert standen unter Quarantäne.
Polio - 25.08.1999 Im
Nord-Afghanistan, in der Kunduz Province, Polioausbruch seit Ende Mai. Bisher 26 Kinder mit Lähmungen, bei 6 davon wurde das Polio-Virus bereits nachgewiesen. Das gesamte Ausmaß ist aber noch nicht bekannt, nachdem die Erkrankungen eher zufällig entdeckt
wurden. Betroffen sind die Stadt Kunduz und die Districte in der Umgebung der Stadt. In Afghanistan konnte das Polio-Eradikations-Programm der WHO von 1997 bis 1999 nicht durchgeführt werden, jetzt finden aber wieder Immunisierungstage mit
Massenimpfungen statt.
Polio - 12.09.2006 Anhaltende Fälle, dieses Jahr Anstieg der Fallzahlen um das 6-fache (25 Fälle im Jahr 2006, während es 2005 im selben Zeitraum nur 4 Fälle waren). Bis auf einen
Fall alle Erkrankungen in der Süd-Region, betroffen sind vor allem schwer zugängliche Gegenden.
Afghanistan ist eines der letzten Länder, in denen das Polio-Virus noch vorkommt. Es empfiehlt sich eine Impfung für Reisen ins Land.
Polio - 19.05.2009 Aktuelle Meldung:
- Seit Jahresbeginn bis Anfang Mai 2009 wurden landesweit insgesamt sieben Erkrankungen gemeldet, die letzte aus der Provinz Kandahar.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Jahr 2008 wurden landesweit insgesamt 31 Erkrankungen gemeldet (24 des Typs 1 und sieben des Typs 3). Hauptsächlich betroffen sind Gebiete im Süden des Landes.
Viele der Erkrankten waren Kinder im Alter von unter zwei Jahren.
- Zwischen Januar 2007 und dem 11. September 2007 wurden landesweit insgesamt neun Fälle gemeldet (im Vergleichzeitraum 2006: 26 Erkrankungen). Derzeit wird eine dreitägige Anti-Polio-Kampagne in den südlichen und östlichen Gebieten des Landes
durchgeführt.
- Mitte Juni eine Erkrankung in der nordöstlichen Provinz Nangarhar nahe der Grenze zu Pakistan.
Hintergrund:
- Pakistan gilt als eines der wenigen Länder noch als polio-endemisch. Im Jahr 2006 wurden 31 Erkrankungen, im Jahr 2007 wurden 17 Erkrankungen gemeldet, 2008 waren es 31 Fälle.
Tollwut - 10.04.2001 Immer wieder Ausbrüche und es gibt
praktisch keine postexpositionellen Impfstoffe im Land.
- im Juni 1999 Ausbruch in der Ostprovinz Kabul. In Kabul-Stadt ist die Situation besonders schlimm, über 100 Tote in einem Monat.
- im Mai 1999 in der Provinz Ghazni 90 Tote.
- im März 2001 über 80 durch tollwütige Hunde Gebissene in Kabul, die meisten sind gestorben. Dies war eine Verdoppelung der Februar-Zahlen. Weitere betroffene Gebiete waren Microrayan und Qalai Zaman Khan.
Tollwut - 21.11.2001 Hintergrund:
Immer wieder Ausbrüche und es gibt praktisch keine postexpositionellen Impfstoffe im Land.
Einzelmeldungen:
- Im November Meldungen aus Kabul: hier bereits in früheren Jahren viele Tollwuttote, aufgrund vieler streunender Hunde steigt die Gefahr. Aktuell aber keine bekannten Erkrankungen.
- im März 2001 über 80 durch tollwütige Hunde Gebissene in Kabul, die meisten sind gestorben. Dies war eine Verdoppelung der Februar-Zahlen. Weitere betroffene Gebiete waren Microrayan und Qalai Zaman Khan.
- im Juni 1999 Ausbruch in der Ostprovinz Kabul. In Kabul-Stadt ist die Situation besonders schlimm, über 100 Tote in einem Monat.
- im Mai 1999 in der Provinz Ghazni 90 Tote.
Toxic wheat - 24.05.1999 In der westafghanischen
Provinz Herat (Stadt Herat und Nord-District Gulrang an der Grenze zu Turkmenistan) fast 200 Tote während der letzten Monate.
Die Krankheit, deren Ursache noch nicht geklärt ist, verursacht Leber-Zirrhose. Grund könnte eine giftige Pflanze - Chalmac - sein. Vor 25 Jahren wurde bereits ein ähnlicher Ausbruch berichtet.
Tuberkulose - 12.06.2000 In der afghanischen Provinz Badghis wird eine
schnelle TBC-Ausbreitung befürchtet, bis zu ein Drittel der Bevölkerung könnte lt. WHO erkranken.
Tuberkulose - 20.02.2003 Ca. 150.000 leiden im Land an TB, Tendenz steigend. Afghanistan ist weltweit das Land mit der höchsten Inzidenz, 70.000 Neuerkrankungen werden jährlich
registriert, ca, 20.000 versterben. Bei einem Viertel der Erkrankten verläuft die TB chronisch, sie werden damit zu einer möglichen Infektionsquelle für Ihre Kontaktpersonen.
Unbekannte Erkrankung - 25.02.2004 300 tote Kinder im letzten Monat in der Nordprovinz Badakhshan durch eine Erkrankung der Atemwege. Über die Ursache ist noch nichts bekannt, es könnte sich auch um Masern oder
Virus-Infektionen der Atemwege handeln.
Unbekannte Erkrankung - 08.02.2005 In der Nord-Ost-Provinz Badakhshan sind im abgelegenen Distrikt Koof über 21 in nur zwei Tagen an einer offenbar ansteckenden Atemwegserkrankung verstorben.
Unbekannte Erkrankung - 21.09.2008 Mindestens 100 Polizisten und andere Beamte hatten sich am 20. September 2008 in der östlichen Provinz Nuristan (an der Grenze zu Pakistan) vergiftet, nachdem sie am Abend ihre Mahlzeit
eingenommen hatten. Insgesamt 360 Personen wurden medizinisch behandelt. Ein Mann behauptete von der Taliban zu sein und für die Vergiftung verantwortlich zu sein. Gemäß der NATO handelt es sich jedoch um einen natürlichen Fall.