Outbreak-Historie Algerien
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Abdominal-Typhus - 17.04.2001
Ausbruch im Stadtzentrum von Tiaret, einer Stadt südwestlich von Algier. Bisher sind über 500 Erkrankte behandelt worden.

Abdominal-Typhus - 14.04.2002
31 Erkrankte in Salah-Boulkeroua und Bouabbaz in der östlichen Skikda Provinz (510 km östlich von Algiers).

Abdominal-Typhus - 03.09.2004
Ausbruch mit 328 Fällen in der Provinz Batna, Ursache war verunreinigtes Trinkwasser. Weitere Ausbrüche in diesem Jahr in El-Eulma, Bechar und Btna. Insgesamt aber ca. ein Viertel weniger Fälle im Land als im letzten Jahr.

Abdominal-Typhus - 25.08.2007
Ausbruch in der Provinz Djelfa (300 Kilometer südlich von Algiers), innerhalb etwa einer Woche insgesamt 36 bestätigte Fälle, zuletzt am 29. August 2007 wurden acht Erkrankungen bestätigt.

Brucellose - 29.03.2004
Nach dem Genuss von unpasteurisierter Ziegenmilch sind 45 im nordwestlich gelegenen El-Aghuat an Malta-Fieber erkrankt. Algerien ist ein Land mit hohen Brucellose-Zahlen und Infektionen werden vor allem von vielen Bauern aus Angst vor den Sanktionen nicht gemeldet.

Conjunctivitis - 28.08.2003
Mindestens 40.000 Erkrankte in allen Distrikten der Region Algiers, die Krankenhäuser sind überfüllt. Ursache der seit 20.8. grassierenden und sehr ansteckenden Infektion sind wahrscheinlich Viren. Am meisten betroffen ist das Gebiet Boumerdes.

Hanta-Virus-Infektionen - 25.08.2007
Ausbruch seit 12. August 2007 in der nordwestlichen Provinz Sidi Bel Abbes mit mehreren Erkrankungen. Die Fälle wurden noch nicht bestätigt, Hauptsächlich infizierten sich Bauern in ländlichen Gebieten durch die gestreifte Feldmaus.

Lebensmittelvergiftung - 12.07.2005
Veranstaltungen ('events halls') bergen im Land das höchste Risiko für Lebensmittelvergiftungen, allerdings wird immerhin ein Viertel in normalen Restaurants erworben.
Infektionsquelle ist zu je einem Viertel Fleisch und Fleischprodukte, Couscous und Desserts.

Meningokokken Meningitis - 19.04.2000
Seit Januar in 11 afrikanischen Ländern 12.177 Meningitisfälle (bakterielle, virale und parasitäre zusammen) mit über 1.500 Toten. In Algerien davon 10 Fälle.
Afrika hatte seinen schlimmsten Ausbruch 1996 mit 150.000 Fällen, die meisten davon Kinder, von denen 16.000 starben und weitere 16.000 bleibende Schäden erlitten.

Pest - 10.07.2003
Ausbruch in der entlegenen Stadt Kehailia bei Tafraoui (360 km westlich von Algier, Departement Wilaya von Oran) von Mai bis Juli mit insgesamt elf Fällen (einer davon ist verstorben). Es scheint sich um einen bisher nicht bekannten Naturherd zu handeln.
Davor in Algerien seit 50 Jahren keine Ausbrüche.

Pest - 29.06.2009
Aktuelle Meldung:
- Etwa 15 km nahe der Grenze zu Libyen wurden 50 Erkrankungen gemeldet, zwei Menschen starben. Es handelt sich um Beulenpest. Manche glauben, die Ursache könnte im Konsum von Kamelfleisch oder in Bissen von der sogenannten äcamel fly“ liegen.
Zurück liegende Meldung:
- Zeitungsberichten zufolge kam es zu einem Ausbruch in einem Taliban-Ausbildungslager mit bisher mindestens 40 Todesfällen in der Provinz Tizi Ouzou (bzw. im gebirgigen Grenzgebiet zwischen Tizi Ouzou und Bejaia), 150 km östlich der Hauptstadt Algiers. Von offizieller Seite her wurde dies jedoch dementiert. Im Land sei es seit 2003 zu keinerlei Erkrankungen gekommen.

Überschwemmungen - 15.11.2001
Offiziell über 650 Tote (inoffiziell über 1.000) und 25.000 Obdachlose nach schweren Regenfällen lassen die Gefahr der Ausbreitung von "water-borne diseases" (Diarrhoe, Typhus und Hepatitis A) ansteigen. Am schwersten betroffen sind die Armenviertel von Algier.

Unbekannte Erkrankung - 18.02.2003
Eine Epidemie bedroht die Bevölkerung von Mekhatria (nördlich von Ain Defla). Bisher ein Toter Mitte Februar, ungefähr 50 Familien sind betroffen.

Nur die aktuellen Outbreaks
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