Outbreak-Historie Angola
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Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 31.07.2001
Ausbruch in Baia de Luanda, hier waren schon 1999 Erkrankungen vorgekommen. Offenbar stehen auch die steigenden Diarrhoe-Meldungen und -Toten in Luanda selbst in Zusammenhang mit Nahrungsmitteln aus Baia de Luanda.

Cholera - 03.09.2006
Aktuell anhaltend Meldungen (beginnend Mitte Februar inzwischen landesweite Epidemie mit bisher ca. 53.000 Fällen und über 2.100 Toten):
- Schwerpunkt ist weiterhin Luanda (ca. 50% der Erkrankten, in Luanda vorwiegend Vibrio cholera 01 Serotyp INABA, betroffen sind Boavista und vor allem die Distrikte Sambizanga (hier fast die Hälfte der Fälle), Viana, Rangel, Cazenga, Ingombota, Kilamba und Kiaxi).
- Neben Luanda sind Provinzen mit vielen Erkrankten Benguela (ca. 17% der Erkrankten, am meisten betroffen sind die Bezirke Benguela, Malanje (auch Malange) (ca. 10% der Erkrankten), Lobito, Catumbela und Baja-Farta), Bengo, Huila, Zaire, Kwanza (auch Cuanza, Cwanza oder Kuanza)-Norte (stärker betroffen ist Ndalatando) und Kwanza-Sul (am schlimmsten sind die Distrikte Sumbe und Amboim betroffen).
- Seit 19. Juli erstmals Meldungen aus der Provinz Cuando Cubango.
- Stand 21. Juni steigende Tendenz in der Nordost-Provinz Lunda-Norte (vor allem in den Distrikten (Cuango und Xa Muteba) und der Nord-Provinz Uije. In der Südwest-Provinz Namibe weiterhin hohe Zahlen.
- Nur wenige Erkrankte in den Provinzen Huambo, Bie und Cabinda.

Cholera - 28.11.2006
Aktuelle Meldungen:
- Jüngster Ausbruch Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), hier seit Anfang November 1.427 Erkrankungen und einer nach wie vor hohen Sterberate. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- Todesfälle in Bumbwa in der südwestlichen Provinz Benguela.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 5.11.) 58.138 Erkrankte und 2.382 Tote in 16 der 18 Provinzen des Landes (nur Lunda Sul und Moxico sind cholerafrei). Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 08.12.2006
Aktuelle Meldungen:
- Jüngster Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), hier seit Anfang November 1.427 Erkrankungen und einer nach wie vor hohen Sterberate. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- Todesfälle in Bumbwa in der südwestlichen Provinz Benguela.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 8.12.) 62.300 Erkrankte und 2.584 Tote in 16 der 18 Provinzen des Landes (nur Lunda Sul und Moxico sind cholerafrei). Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 15.12.2006
Aktuelle Meldungen:
- Mindestens 4 Menschen starben in den letzten 24 Stunden im Distrikt Ganda im Süden der Provinz Benguela. Dort seit 6. Dezember des Jahres insgesamt 7 Todesfälle und 67 Erkrankungen.
- Außerdem aktueller Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), hier seit Anfang November 1.427 Erkrankungen und einer nach wie vor hohen Sterberate. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- Todesfälle in Bumbwa in der südwestlichen Provinz Benguela.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 8.12.) 62.300 Erkrankte und 2.584 Tote in 16 der 18 Provinzen des Landes (nur Lunda Sul und Moxico sind cholerafrei). Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 19.01.2007
Aktuelle Meldungen:
- Andauernder Ausbruch in der zentralen Provinz Huambo, innerhalb von 24 Stunden am 15. Januar des Jahres 10 Neuerkrankungen (ebenso wurden allein zwischen dem 05. und 07. Januar 34 neue Fälle gemeldet, ein weiterer Mensch starb). Seit Beginn des Ausbruchs Mitte November 2006 damit insgesamt 503 Fälle mit 35 Todesfällen.
Die Krankheit breitet sich weiter aus. Betroffen sind Macolocolo, Macolocolo, Calilongue, da Cuca, Chiva und Bom Pastor sowie mittlerweile auch Benfica, Canhe, Cacilhas, Centro, Calomanda, Kaquereuwa, Rua do Coméricio, Belém do Huambo, Kapango Cruzeiro und Santo António.
Außerdem wurden 2 Verdachtsfälle im Distrikt Caála (ca. 23 km westlich von Huambo city) gemeldet.
- Mindestens 4 Menschen starben Mitte Dezember innerhalb von 24 Stunden im Distrikt Ganda im Süden der Provinz Benguela. Dort seit 6. Dezember des Jahres insgesamt 7 Todesfälle und 67 Erkrankungen.
- In der südwestlichen Provinz Benguela (u.a. in Bumbwa) seit 6. Dezember 131 Fälle, darunter mindestens 11 Todesfälle.
- Außerdem aktueller Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), am 19. Januar innerhalb von 24 Stunden 14 Neuerkrankungen. Seit dem ersten Fall im Mai 2006 etwa 1.580 Erkrankungen und 40 Todesfälle. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 16.01.07) über 69.000 Erkrankte und 2.764 Tote in 17 der 18 Provinzen des Landes. Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 02.02.2007
Aktuelle Meldungen:
- Am 19. Januar 2007 14 Fälle innerhalb von 24 Stunden in Cabinda, zu diesem Zeitpunkt 40 Hospitalisierungen. Seit dem 1. Fall im Mai 2006 insgesamt 1.580 Fälle, davon 40 Tote.
- Im Januar des Jahres wurden ingesamt 792 Fälle, davon 22 Todesfälle, in den 9 Distrikten der südlichen Provinz Benguela gemeldet.
- Durchschnittlich 90 Fälle pro Tag in der Provinz Luanda, noch vor Beginn der starken Regenfälle letzter Woche waren es lediglich 15-20 Fälle täglich. Über 200 Fälle (5 Todesfälle) zwischen 1. und 22. Januar des Jahres.
- Andauernder Ausbruch in der zentralen Provinz Huambo, innerhalb von 24 Stunden am 23. Januar des Jahres 8 Neuerkrankungen (ebenso wurden allein zwischen dem 05. und 07. Januar 34 neue Fälle gemeldet, ein weiterer Mensch starb; am 15. Januar allein 10 Neuerkrankungen). Seit Beginn des Ausbruchs Mitte November 2006 damit insgesamt 569 Fälle mit 39 Todesfällen.
Die Krankheit breitet sich weiter aus. Betroffen sind Macolocolo, Macolocolo, Cabinda, Calilongue, da Cuca, Chiva und Bom Pastor sowie mittlerweile auch Benfica, Canhe, Cacilhas, Centro, Calomanda, Kaquereuwa, Malanje, Rua do Coméricio, Belém do Huambo, Kapango Cruzeiro, Kwanza-Norte, Cunene, Kuando Kubango , Kwanza-Sul und Santo António.
Außerdem wurden 2 Verdachtsfälle im Distrikt Caála (ca. 23 km westlich von Huambo city) gemeldet.
- Mindestens 4 Menschen starben Mitte Dezember innerhalb von 24 Stunden im Distrikt Ganda im Süden der Provinz Benguela. Dort seit 6. Dezember des Jahres insgesamt 7 Todesfälle und 67 Erkrankungen.
- In der südwestlichen Provinz Benguela (u.a. in Bumbwa) seit 6. Dezember 131 Fälle, darunter mindestens 11 Todesfälle.
- Außerdem aktueller Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), am 19. Januar innerhalb von 24 Stunden 14 Neuerkrankungen. Seit dem ersten Fall im Mai 2006 etwa 1.580 Erkrankungen und 40 Todesfälle. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 16.01.07) über 69.000 Erkrankte und 2.764 Tote in 17 der 18 Provinzen des Landes. Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 12.02.2007
Aktuelle Meldungen:
- Im Jahr 2007 bis zum 12. Februar insgesamt 208 Todesfälle, 42 davon starben in der Hauptstadt Luanda. Insgesamt bislang 6051 Erkrankungen, davon etwa ein Drittel in Luanda (Im Jahr 2006 starben etwa 3000).
Einzelmeldungen::
- Am 19. Januar 2007 14 Fälle innerhalb von 24 Stunden in Cabinda, zu diesem Zeitpunkt 40 Hospitalisierungen. Seit dem 1. Fall im Mai 2006 insgesamt 1.580 Fälle, davon 40 Tote.
- Seit Beginn des Jahres wurden ingesamt 1.245 Fälle, davon 27 Todesfälle, in den 9 Distrikten der südlichen Provinz Benguela gemeldet.
- Durchschnittlich 90 Fälle pro Tag in der Provinz Luanda, noch vor Beginn der starken Regenfälle letzter Woche waren es lediglich 15-20 Fälle täglich. Über 200 Fälle (5 Todesfälle) zwischen 1. und 22. Januar des Jahres.
- Andauernder Ausbruch in der zentralen Provinz Huambo, innerhalb von 24 Stunden am 23. Januar des Jahres 8 Neuerkrankungen (ebenso wurden allein zwischen dem 05. und 07. Januar 34 neue Fälle gemeldet, ein weiterer Mensch starb; am 15. Januar allein 10 Neuerkrankungen). Seit Beginn des Ausbruchs Mitte November 2006 damit insgesamt 569 Fälle mit 39 Todesfällen.
Die Krankheit breitet sich weiter aus. Betroffen sind Macolocolo, Macolocolo, Cabinda, Calilongue, da Cuca, Chiva und Bom Pastor sowie mittlerweile auch Benfica, Canhe, Cacilhas, Centro, Calomanda, Kaquereuwa, Malanje, Rua do Coméricio, Belém do Huambo, Kapango Cruzeiro, Kwanza-Norte, Cunene, Kuando Kubango , Kwanza-Sul und Santo António.
Außerdem wurden 2 Verdachtsfälle im Distrikt Caála (ca. 23 km westlich von Huambo city) gemeldet.
- Mindestens 4 Menschen starben Mitte Dezember innerhalb von 24 Stunden im Distrikt Ganda im Süden der Provinz Benguela. Dort seit 6. Dezember des Jahres insgesamt 7 Todesfälle und 67 Erkrankungen.
- In der südwestlichen Provinz Benguela (u.a. in Bumbwa) seit 6. Dezember 131 Fälle, darunter mindestens 11 Todesfälle.
- Außerdem aktueller Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), am 19. Januar innerhalb von 24 Stunden 14 Neuerkrankungen. Seit dem ersten Fall im Mai 2006 etwa 1.580 Erkrankungen und 40 Todesfälle. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 (erster Ausbruch in Luanda's nördlichem Slum Boa Vista) in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 16.01.07) über 69.000 Erkrankte und 2.764 Tote in 17 der 18 Provinzen des Landes. Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 28.02.2007
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch im ganzen Land, zuletzt starb eine Person am 27. Februar 2007 in Kaluti im Zentrum der Provinz Huambo. Im Jahr 2007 bis zum 22. Februar im gesamten Land insgesamt 244 Todesfälle, 42 davon starben in der Hauptstadt Luanda. Am meisten starben in Kwanza Sul (95), gefolgt von Luanda (45), Benguela (33), Malanje (17) und Cabinda (14). Allein am 21. Februar starben 2 Menschen in Bengo, 107 Neuerkrankungen, davon 48 Faelle in Luana, 17 in Bengo und 15 in Benguela.
Bis zum 22. Februar 2007 bislang 7.438 Erkrankungen, davon etwa ein Drittel in Luanda (Im Jahr 2006 starben etwa 3000).
Einzelmeldungen::
- Andauernder Ausbruch in der zentralen Provinz Huambo, innerhalb von 24 Stunden am 23. Januar des Jahres 8 Neuerkrankungen (ebenso wurden allein zwischen dem 05. und 07. Januar 34 neue Fälle gemeldet, ein weiterer Mensch starb; am 15. Januar allein 10 Neuerkrankungen). Letzter Todesfall am 27. Februar in Kaluti. Seit Beginn des Ausbruchs Mitte November 2006 damit insgesamt 729 Fälle mit 41 Todesfällen.
Die Krankheit breitet sich weiter aus. Betroffen sind Macolocolo, Macolocolo, Cabinda, Calilongue, da Cuca, Chiva und Bom Pastor sowie mittlerweile auch Benfica, Canhe, Cacilhas, Centro, Calomanda, Kaquereuwa, Malanje, Rua do Coméricio, Belém do Huambo, Kapango Cruzeiro, Kwanza-Norte, Cunene, Kuando Kubango , Kwanza-Sul und Santo António.
Außerdem wurden 2 Verdachtsfälle im Distrikt Caála (ca. 23 km westlich von Huambo city) gemeldet.
- Am 19. Januar 2007 14 Fälle innerhalb von 24 Stunden in Cabinda, zu diesem Zeitpunkt 40 Hospitalisierungen. Seit dem 1. Fall im Mai 2006 insgesamt 1.580 Fälle, davon 40 Tote.
- Seit Beginn des Jahres wurden ingesamt 1.245 Fälle, davon 27 Todesfälle, in den 9 Distrikten der südlichen Provinz Benguela gemeldet.
- Durchschnittlich 90 Fälle pro Tag in der Provinz Luanda, noch vor Beginn der starken Regenfälle letzter Woche waren es lediglich 15-20 Fälle täglich. Über 200 Fälle (5 Todesfälle) zwischen 1. und 22. Januar des Jahres.
- Mindestens 4 Menschen starben Mitte Dezember innerhalb von 24 Stunden im Distrikt Ganda im Süden der Provinz Benguela. Dort seit 6. Dezember des Jahres insgesamt 7 Todesfälle und 67 Erkrankungen.
- In der südwestlichen Provinz Benguela (u.a. in Bumbwa) seit 6. Dezember 131 Fälle, darunter mindestens 11 Todesfälle.
- Außerdem aktueller Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), am 20./21. Februar innerhalb von 48 Stunden 19 Neuerkrankungen, 2 weitere in Chibia, davon mussten 15 hospitalisiert werden. Seit dem ersten Fall im Mai 2006 etwa 1.580 Erkrankungen und 40 Todesfälle. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 (erster Ausbruch in Luanda's nördlichem Slum Boa Vista) in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 16.01.07) über 69.000 Erkrankte und 2.764 Tote in 17 der 18 Provinzen des Landes. Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 07.03.2007
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch im ganzen Land, zuletzt starb eine Person am 27. Februar 2007 in Kaluti im Zentrum der Provinz Huambo. Im Jahr 2007 bis zum 22. Februar im gesamten Land insgesamt 244 Todesfälle, 42 davon starben in der Hauptstadt Luanda. Am meisten starben in Kwanza Sul (95), gefolgt von Luanda (45), Benguela (33), Malanje (17) und Cabinda (14). Allein am 21. Februar starben 2 Menschen in Bengo, 107 Neuerkrankungen, davon 48 Faelle in Luana, 17 in Bengo und 15 in Benguela.
Bis zum 22. Februar 2007 bislang 7.438 Erkrankungen, davon etwa ein Drittel in Luanda (Im Jahr 2006 starben etwa 3000).
Einzelmeldungen::
- Andauernder Ausbruch in der zentralen Provinz Huambo, innerhalb von 24 Stunden am 23. Januar des Jahres 8 Neuerkrankungen (ebenso wurden allein zwischen dem 05. und 07. Januar 34 neue Fälle gemeldet, ein weiterer Mensch starb; am 15. Januar allein 10 Neuerkrankungen). Letzter Todesfall am 27. Februar in Kaluti. Seit Beginn des Ausbruchs Mitte November 2006 damit insgesamt 729 Fälle mit 41 Todesfällen.
Die Krankheit breitet sich weiter aus. Betroffen sind Macolocolo, Macolocolo, Cabinda, Calilongue, da Cuca, Chiva und Bom Pastor sowie mittlerweile auch Benfica, Canhe, Cacilhas, Centro, Calomanda, Kaquereuwa, Malanje, Rua do Coméricio, Belém do Huambo, Kapango Cruzeiro, Kwanza-Norte, Cunene, Kuando Kubango , Kwanza-Sul und Santo António.
Außerdem wurden 2 Verdachtsfälle im Distrikt Caála (ca. 23 km westlich von Huambo city) gemeldet.
- Am 19. Januar 2007 14 Fälle innerhalb von 24 Stunden in Cabinda, zu diesem Zeitpunkt 40 Hospitalisierungen. Seit dem 1. Fall im Mai 2006 insgesamt 1.580 Fälle, davon 40 Tote.
- Seit Beginn des Jahres wurden ingesamt 1.245 Fälle, davon 27 Todesfälle, in den 9 Distrikten der südlichen Provinz Benguela gemeldet.
- In der Provinz Luanda pro Tag durchschnittlich 15-20 Neuerkrankungen (zwischenzeitlich waren es 90 Fälle pro Tag). Seit Anfang des Jahres bis zum 6. März 20007 etwa 610 Erkrankungen, davon 10 Todesfälle. Eine weitere Ausbreitung wird befürchtet, gefährdet sind vor allem die Gebiete Vila da Mata, Calowenda und Curtume. Am 6. März 9 Hospitalisierungen in 24 Stunden, darunter bislang kein Todesfall.
- Mindestens 4 Menschen starben Mitte Dezember innerhalb von 24 Stunden im Distrikt Ganda im Süden der Provinz Benguela. Dort seit 6. Dezember des Jahres insgesamt 7 Todesfälle und 67 Erkrankungen.
- In der südwestlichen Provinz Benguela (u.a. in Bumbwa) seit 6. Dezember 131 Fälle, darunter mindestens 11 Todesfälle.
- Außerdem aktueller Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), am 20./21. Februar innerhalb von 48 Stunden 19 Neuerkrankungen, 2 weitere in Chibia, davon mussten 15 hospitalisiert werden. Seit dem ersten Fall im Mai 2006 etwa 1.580 Erkrankungen und 40 Todesfälle. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 (erster Ausbruch in Luanda's nördlichem Slum Boa Vista) in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 16.01.07) über 69.000 Erkrankte und 2.764 Tote in 17 der 18 Provinzen des Landes. Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 07.03.2007
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch im ganzen Land, zuletzt starb eine Person am 27. Februar 2007 in Kaluti im Zentrum der Provinz Huambo. Im Jahr 2007 bis zum 22. Februar im gesamten Land insgesamt 244 Todesfälle, 42 davon starben in der Hauptstadt Luanda. Am meisten starben in Kwanza Sul (95), gefolgt von Luanda (45), Benguela (33), Malanje (17) und Cabinda (14). Allein am 21. Februar starben 2 Menschen in Bengo, 107 Neuerkrankungen, davon 48 Faelle in Luana, 17 in Bengo und 15 in Benguela.
Bis zum 22. Februar 2007 bislang 7.438 Erkrankungen, davon etwa ein Drittel in Luanda (Im Jahr 2006 starben etwa 3000).
Einzelmeldungen::
- Andauernder Ausbruch in der zentralen Provinz Huambo, innerhalb von 24 Stunden am 23. Januar des Jahres 8 Neuerkrankungen (ebenso wurden allein zwischen dem 05. und 07. Januar 34 neue Fälle gemeldet, ein weiterer Mensch starb; am 15. Januar allein 10 Neuerkrankungen). Letzter Todesfall am 27. Februar in Kaluti. Seit Beginn des Ausbruchs Mitte November 2006 damit insgesamt 729 Fälle mit 41 Todesfällen.
Die Krankheit breitet sich weiter aus. Betroffen sind Macolocolo, Macolocolo, Cabinda, Calilongue, da Cuca, Chiva und Bom Pastor sowie mittlerweile auch Benfica, Canhe, Cacilhas, Centro, Calomanda, Kaquereuwa, Malanje, Rua do Coméricio, Belém do Huambo, Kapango Cruzeiro, Kwanza-Norte, Cunene, Kuando Kubango , Kwanza-Sul und Santo António.
Außerdem wurden 2 Verdachtsfälle im Distrikt Caála (ca. 23 km westlich von Huambo city) gemeldet.
- Am 19. Januar 2007 14 Fälle innerhalb von 24 Stunden in Cabinda, zu diesem Zeitpunkt 40 Hospitalisierungen. Seit dem 1. Fall im Mai 2006 insgesamt 1.580 Fälle, davon 40 Tote.
- Seit Beginn des Jahres wurden ingesamt 1.245 Fälle, davon 27 Todesfälle, in den 9 Distrikten der südlichen Provinz Benguela gemeldet.
- In der Provinz Luanda pro Tag durchschnittlich 15-20 Neuerkrankungen (zwischenzeitlich waren es 90 Fälle pro Tag). Seit Anfang des Jahres bis zum 6. März 20007 etwa 610 Erkrankungen, davon 10 Todesfälle. Eine weitere Ausbreitung wird befürchtet, gefährdet sind vor allem die Gebiete Vila da Mata, Calowenda und Curtume. Am 6. März 9 Hospitalisierungen in 24 Stunden, darunter bislang kein Todesfall.
- Mindestens 4 Menschen starben Mitte Dezember innerhalb von 24 Stunden im Distrikt Ganda im Süden der Provinz Benguela. Dort seit 6. Dezember des Jahres insgesamt 7 Todesfälle und 67 Erkrankungen.
- In der südwestlichen Provinz Benguela (u.a. in Bumbwa) seit 6. Dezember 131 Fälle, darunter mindestens 11 Todesfälle.
- Außerdem aktueller Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), am 20./21. Februar innerhalb von 48 Stunden 19 Neuerkrankungen, 2 weitere in Chibia, davon mussten 15 hospitalisiert werden. Seit dem ersten Fall im Mai 2006 etwa 1.580 Erkrankungen und 40 Todesfälle.
- In der Provinz Huila am 1./2. März 2007 innerhalb von 48 Stunden 15 Neuerkrankungen, ebenfalls in Lubango und Chiba (am 18./19. November 2006 etwa starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert). Seit April starben in Huila etwa 221 Menschen bei insgesamt über 5.000 Erkrankungen.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 (erster Ausbruch in Luanda's nördlichem Slum Boa Vista) in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 16.01.07) über 69.000 Erkrankte und 2.764 Tote in 17 der 18 Provinzen des Landes. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 13.03.2007
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch im ganzen Land, zuletzt starb eine Person am 27. Februar 2007 in Kaluti im Zentrum der Provinz Huambo. Im Jahr 2007 bis zum 22. Februar im gesamten Land insgesamt 244 Todesfälle, 42 davon starben in der Hauptstadt Luanda. Am meisten starben in Kwanza Sul (95), gefolgt von Luanda (45), Benguela (33), Malanje (17) und Cabinda (14). Allein am 21. Februar starben 2 Menschen in Bengo, 107 Neuerkrankungen, davon 48 Faelle in Luana, 17 in Bengo und 15 in Benguela.
Bis zum 22. Februar 2007 bislang 7.438 Erkrankungen, davon etwa ein Drittel in Luanda (Im Jahr 2006 starben etwa 3000).
Einzelmeldungen::
- Andauernder Ausbruch in der zentralen Provinz Huambo, innerhalb von 24 Stunden am 23. Januar des Jahres 8 Neuerkrankungen (ebenso wurden allein zwischen dem 05. und 07. Januar 34 neue Fälle gemeldet, ein weiterer Mensch starb; am 15. Januar allein 10 Neuerkrankungen). Letzter Todesfall am 27. Februar in Kaluti. Seit Beginn des Ausbruchs Mitte November 2006 damit insgesamt 729 Fälle mit 41 Todesfällen.
Die Krankheit breitet sich weiter aus. Betroffen sind Macolocolo, Macolocolo, Cabinda, Calilongue, da Cuca, Chiva und Bom Pastor sowie mittlerweile auch Benfica, Canhe, Cacilhas, Centro, Calomanda, Kaquereuwa, Malanje, Rua do Coméricio, Belém do Huambo, Kapango Cruzeiro, Kwanza-Norte, Cunene, Kuando Kubango , Kwanza-Sul und Santo António.
Außerdem wurden 2 Verdachtsfälle im Distrikt Caála (ca. 23 km westlich von Huambo city) gemeldet.
- Am 19. Januar 2007 14 Fälle innerhalb von 24 Stunden in Cabinda, zu diesem Zeitpunkt 40 Hospitalisierungen. Seit dem 1. Fall im Mai 2006 insgesamt 1.580 Fälle, davon 40 Tote.
- Seit Beginn des Jahres wurden ingesamt 1.245 Fälle, davon 27 Todesfälle, in den 9 Distrikten der südlichen Provinz Benguela gemeldet.
- In der Provinz Luanda pro Tag durchschnittlich 15-20 Neuerkrankungen (zwischenzeitlich waren es 90 Fälle pro Tag). Seit Anfang des Jahres bis zum 6. März 20007 etwa 610 Erkrankungen, davon 10 Todesfälle. Eine weitere Ausbreitung wird befürchtet, gefährdet sind vor allem die Gebiete Vila da Mata, Calowenda und Curtume. Am 6. März 9 Hospitalisierungen in 24 Stunden, darunter bislang kein Todesfall.
- Mindestens 4 Menschen starben Mitte Dezember innerhalb von 24 Stunden im Distrikt Ganda im Süden der Provinz Benguela. Dort seit 6. Dezember des Jahres insgesamt 7 Todesfälle und 67 Erkrankungen.
- In der südwestlichen Provinz Benguela (u.a. in Bumbwa) seit 6. Dezember 131 Fälle, darunter mindestens 11 Todesfälle. Zwischen Januar und Februar 2007 wurden im Hospital von Balombo im Süden von Benguela 91 Erkrankungen, darunter 6 Todesfälle, gemeldet; zwischen April und Dezember 2006 waren es 299 Erkrankungen, 15 Todesfälle.
- Außerdem aktueller Ausbruch in Lubango (Hauptstadt der Provinz Huila), am 20./21. Februar innerhalb von 48 Stunden 19 Neuerkrankungen, 2 weitere in Chibia, davon mussten 15 hospitalisiert werden. Seit dem ersten Fall im Mai 2006 etwa 1.580 Erkrankungen und 40 Todesfälle. Am 18./19. November starben mindestens 14 Menschen in der Provinz Huila, weitere 142 erkrankten und wurden hospitalisiert.
- Zwischen dem 12. und 15. November in Tombwa 16 Fälle.
- 21 Todesfälle und ca. 300 Erkrankte in den Distrikten Kwanhama, Kahama und Cuvelai der Provinz Cunene. Dort wurde der erste Erkrankungsfall im Distrikt Kahama Ende September gemeldet.
- Seit Beginn der Epidemie im Februar 2006 (erster Ausbruch in Luanda's nördlichem Slum Boa Vista) in mehreren Erkrankungswellen insgesamt (bis 16.01.07) über 69.000 Erkrankte und 2.764 Tote in 17 der 18 Provinzen des Landes. Allein in der Provinz Huila starben seit April deutlich über 100 Menschen bei insgesamt ca. 2.000 Erkrankungen. 35 Prozent aller Erkrankten sind Kinder unter 5 Jahren.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 4. und 7. Oktober 24 Todesfälle in Tumbuloin der Provinz Benguela.
- 49 Fälle, darunter 7 Todesfälle, in Kahama in der Provinz Cunene.
Davor Fälle (45 an den beiden Tagen 26./27.9.) aus Namibe (10), Kwanza-Sul (7), Bengo (7) und Kuando Kubango (5). Einzelfälle in Zaire, Huambo, Malanje, Lunda-Norte, Cabinda und Bie.
Auch die Provinzen Modico und Lunda Sul könnten betroffen sein, hier ist die Berichtslage unbefriedigend.

Cholera - 04.08.2009
Aktuelle Meldungen:
- Benguela: Mindestens fünf Menschen starben, insgesamt 16 erkrankten zwischen Juli und Anfang August 2009 im Distrikt Bocoio der zentralen Provinz Benguela. Betroffen sind unter anderem die Dörfer Chindur, Kamundo, Balanca, Cangoia und Fasil.
- Landesweit: In der ersten Hälfte des Jahres 2009 wurden landesweit insgesamt 1.250 Erkrankungen gemeldet, 35 Menschen starben. Dies sind gesunkene Fallzahlen, im Vergleichszeitraum des Jahres 2008 waren es 5.000 Erkrankungen, 125 Menschen starben.
Aktuelle Meldungen:
- Januar 2009:
Nach wie vor Ausbreitung des Ausbruch im Land, in der zweiten Woche 2009 wurden insgesamt 54 Neuerkrankungen gemledet. Seit Jahresbeginn bis zum 12. Jaunar 2009 damit insgesamt 90 Erkrankungen. 2008 wurden landesweit etwa 10.507 Erkrankungen (243 Todesfälle) gemeldet. Für den Zeitraum zwischen Juni bis November liegen keine offiziellen Meldungen vor.
- Meldungen Mai 2008: Anhaltender und bisher schlimmster Ausbruch im ganzen Land (wenn auch teilweise die Zahlen zurückgingen und die Lage derzeit als stabil gilt), bereits seit Februar 2006, bisher wurden in fast jeder Provinz des Landes Erkrankungen gemeldet, insgesamt bereits bis Ende April 2008 etwa 70.000 Erkrankungen, knapp 3.000 Menschen starben.
Einzelmeldungen:
- Uige: Innerhalb der Woche zwischen dem 5. und 11. Mai 2008 wurden in der Provinz 29 Erkrankungen gemeldet, zwei Personen starben. Seit Anfang Mai 2008 steigende Zahlen an Verdachtsfällen.
- Luanda: Zwischen 11. Januar und Mai 2008 wurden insgesamt 875 Erkrankungen gemeldet, fünf Menschen starben.
- In der südwestlichen Provinz Huila wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 insgesamt 1.297 Erkrankungen (14 Menschen starben), betroffen waren hauptsächlich die Stadt Lubango, außerdem die Distrikte Matala, Quipungo und Chibia. Auch innerhalb der letzten 24 Stunden bis zum 10. April 2008 wurden 14 Neuerkrankungen gemeldet, davon elf in Lubango und drei in Chibia.
- In der südwestlichen Provinz Namibe wurden zwischen Februar und April 2008 im Distrikt Tombwa 71 Erkrankungen gemeldet (in den zwei vorherigen Monaten waren es 44), vier Personen starben. 29 Personen erkrankten im Distrikt Virei. Weitere 45 Erkrankungen wurden während desselben Monats im Distrikt Namibe gemeldet, damit 74 Erkrankungen in der gesamten Provinz.
Außerdem betroffen war zuletzt die Provinz Moxico im Westen des Landes und die nördliche Provinz Uige. Davor wurden am 26. Februar innerhalb von 24 Stunden zehn Neuerkrankungen in der südlichen Provinz Huila gemeldet, davon neun in der Stadt Lubango sowie einer im Distrikt Quipungo district, Davor zwischen 28. Januar und 3. Februar landesweit 200 Fälle, davon 30 (Vorwoche 37) in Luanda, sowie etwa 70 in der Provinz Huila (dort vor allem in Chibia und Matala), außerdem in Benguela, Cunene, Luanda, Bie, and Kwanza Norte. Ebenfalls wurden im Januar sieben Erkrankungen in Kwanza Sul gemeldet.
Seit Jahresbeginn 2008 bis zum 21. Januar 2008 in der Provinz Luanda insgesamt 191 Erkrankungen, einschließlich 174 in Quilunda lagoon, Cacuaco Distrikt, davon allein 88 Neuerkrankungen innerhalb der letzten Woche.
Einzel-Fälle im Distrikt Samba, der Kommune Mussulo, im Ward Camuxiba und im Ward Sao Pedro da Barra im Distrikt Sambizanga.
Im Süden der Provinz Cunene zwischen 23. Dezember 2007 und 22. Januar 2008 insgesamt 608 Erkrankungen (33 tödlich) in Evale, Ondjiva, Nehone und Kalonga.
- Am 23. März 2008 wurde eine Erkrankung in Huambo im Vorort Macolocolo, damit in Huambo 37 Erkrankungen seit dem 29. Februar 2008, zehn Menschen starben (im Jahr 2007 wurden im Distrikt Huambo 867 Erkrankungen gemeldet, 43 Menschen starben).
- In Cunene wurden im Süden der Provinz im Ondjiva Hospital am 19. März 2008 insgesamt acht Neuerkrankungen gemeldet, damit sind dort insgesamt 17 Personen hospitalisiert, darunter drei Kinder. Bereits zuvor steigende Fallzahlen in Cunene, seit Januar 2008 aufgrund von Fluten im Dorf Sangongo und der Hauptstadt der Provinz Ondgiva derzeit täglich fünf bis sieben Neuerkrankungen, bereits 82 Personen starben. Während 2007 die schlimmsten Fluten um Moxico meldete, war zuletzt der Süden um die Provinz Cunene am meisten betroffen.
- In Benguela starben zwischen dem 9. und dem 15. März 2008 insgesamt drei Menschen, darunter zwei Kinder, in Luacho im Distrikt Baia Farta im Zentrum der Provinz. Außerdem weitere zwölf Erkrankungen während des selben Zeitraums in der selben Gegend.

Diarrhoe - 20.10.2009
Bislang starben im Oktober 2009 insgesamt 22 Personen in der Stadt Quilengues (140 km nördlich von Lubango) in der südwestlichen Provinz Huila, zahlreiche weitere erkrankten. Die jüngsten Fälle wurden aus der Kommune Dinde des Dorfes Tchituli gemeldet, wo 16 erkrankten, wovon neun starben. Am meisten betroffen ist Impul mit 39 Fällen und zwölf Todesfällen. Weiterhin unter anderem betroffen: Vombo, Kandombe und Kavissaka.

Gelbfieber - 24.12.2006
In der nördlichen Provinz Uige sowie der südlichen Provinz Huila insgesamt 35 (16 in Uige, 19 in Huila) Erkrankungen, etwa die Hälfte der Betroffenen starb. Symptome waren insbesondere blutige Diarrhoe. Ärzte gingen zunächst von entweder Gelbfieber, Typhus oder Leptospirose aus und hielten Gelbfieber am wahrscheinlichsten, mittlerweile wird aber auch Milzbrand vermutet. Unbekannt ist auch noch der Überträger der Krankheit, in Betracht kommt neben Moskitos auch Wasser oder Essen.
Es wären der erste Ausbruch von Gelbfieber in Angola.

Gesundheitssituation - 23.02.2000
Angola ist neben/wegen seinem Bürgerkrieg ein ziemlich gefährliches Land: Bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 11 Mio jährlich 3 Mio. Malaria- , 3.500 Lepra- und 24.000 Tuberkulosefälle. Ca. 4 Mio. sind durch Schlafkrankheit gefährdet.

Gesundheitssituation - 25.01.2001
Im Ebo District (Cuanza Provinz im Süden Angolas) Ausbrüche verschiedener Krankheiten wie z.B. Masern, Malaria, Typhus ("typhoid fever"). Hinzu kommt mangelhafte medizinische Versorgung, extrem schlecht ist diese z.B. in der Umgebung der Stadt Conde, wo viele Bürgerkriegsflüchtlinge leben.

Gesundheitssituation - 01.03.2007
Im Jahr 2006 war der Distrikt Sambizanga außer Malaria auch stark von weiteren Erkrankungen betroffen:
- 1.727 schwere Atemwegserkrankungen
- 6.390 Erkrankungen mit Abdomital-Typhus
- 315 Cholera-Fälle
- 570 Tuberkulose-Erkrankungen
- AIDS: 69 Fälle
- Masern: 12 Fälle

Lepra - 22.01.2001
Mindestens 453 Lepra-Kranke sind in der Lubango Provinz gemeldet. Die meisten kommen aus den Orten Lubango, Humpata, Chibia und Caluquembe. Warum die Erkrankungszahlen mit 17 Neuerkrankungen in diesem Jahr in Humpata wieder steigen, ist noch nicht bekannt.

Malaria - 19.05.2000
In Zentral Angola in der Huabo Region während der letzten 3 Monate mindestens 203 Tote (5.959 Fälle), fast eine Verdreifachung der Vorjahreszahlen! Die höchste Infektionsrate findet sich im Casseque, wo 20.000 Flüchtlingsfamilien leben. Ansonsten gelten 10% als Träger von Malariaparasiten.

Malaria - 23.08.2000
In der südlichen Küstenprovinz Benguela zwischen April und Juli 120 Malariatote.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Malaria - 25.02.2001
400 Neuerkrankungen in Chongoroi (Benguela Provinz) im Februar nach starken Regen. Im Januar wurde gemeldet, dass in der Nordprovinz Zaire im Jahr 2000 über 20.000 Erkrankungen und 131 Tote zu beklagen waren. Damit wären 55% der Gesamtbevölkerung erkrankt gewesen. Die höchsten Zahlen in Mbanza-Congo (6.998), Tomboco (6.304) und Soyo (5.832).

Malaria - 29.12.2002
Aktuell mehrere Meldungen:
o Im Dezember Ausbruch in der Region Maquela do Zombo (nördliche Uige Provinz), mind. siebzehn Tote (teilweise auch durch Diarrhoe).
o Von Mai bis Dezember 150 Tote im Santa-Ana Camp in Ganda (Benguela Provinz). In der ersten Jahreshälfte insgesamt in der Küstenprovinz Benguela über 56.500 Erkrankte, 1.158 starben. Malaria ist hier die häufigste Todesursache.
o Im dritten Quartal dieses Jahres allein in einem einzigen Hospital im Bula-Atumba-Distrikt in der nördlichen Provinz Bengo ca. 3.786 Malaria-Fälle, vier Menschen starben.

Malaria - 12.05.2003
Ausbruch in Luvili (Bailundo Distrikt, Central Huambo Provinz), hier sterben täglich drei Kinder an Malaria und Masern.

Malaria - 04.06.2003
In der Südwest-Provinz Namibe zwischen Januar und März mind. vier mal so viele Erkrankungen wie im Vorjahr.

Malaria - 22.11.2004
Die WHO erwartet für den Süden Angolas eine diesjährige Saison mit überduchschnittlichem Malaria-Risiko, außerdem ein hohes Risiko für lokale Ausbrüche.

Malaria - 04.12.2004
Aktuelle Meldung:
- In der Zentral-Provinz Huambo von Januar bis Oktober 1.750 Tote, 403.800 waren erkrankt
Zurück liegende Einzelmeldungen
machen das hohe Erkrankungsrisiko in Angola (das auch Städte wie Luanda und Benguela umfasst) deutlich:
In der Nord-Provinz Malanje mind. 112 Tote in den sechs Monaten bis Ende September, offiziell diagnostiziert wurden ca. 5.200. Erhöhtes Risiko z.B. in den Distrikten Malanje, Cacuso, Calandula, Massang, Quela und Marimba.
- In einem einzigen Hospital in Cazenga, Provinz Luanda, im 2. Quartal über 400 Tote
- Im Bocoio Distrikt in der Südwest-Provinz Benguela im ersten Vierteljahr 2004 ca. 4.000 Erkrankte. Insgesamt in der Provinz im ersten Quartal ca. 60.000 Erkrankte.
- Im Infant- Maternal Centre in Namibe in der Südwest-Provinz Namibe im ersten Vierteljahr 2004 wurden allein ca. 11.300 Erkrankte behandelt.
- In der Stadt Caiundo in der Südost-Provinz Kuando-Kubango ca. 2.300 Erkrankte (78 Tote) im ersten Quartal.
- 2003 in der Nord-Provinz Cabinda 3.755 Erkrankte (166 Tote). Malaria ist hier die Hauptursache für Todesfälle.

Malaria - 11.06.2007
Malaria ist im Land endemisch.
Aktuell mehrere Meldungen:
- In der zentralen Provinz Bié starben in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 insgesamt 335 Menschen, das sind 81 mehr als im Vergleichszeitraum 2006. Außerdem wurden im selben Zeitraum in der Provinz insgesamt 41.525 Erkrankungen gemeldet. Nach offiziellen Schätzungen könnten aber die Fallzahlen in diesem Jahr gegenüber den Vorjahren deutlich absinken. Im Jahr 2006 erkrankten offiziell 191.872 (hauptsächlich Kinder unter fünf Jahren, 930 Menschen starben), wobei es inoffiziell vermutlich noch zu mehr Erkrankungen und Todesfällen kam.
- Im N'dalatando Krankenhaus in der Provinz Cuanza-Norte starben seit Jahresbeginn bis Ende März 2007 insgesamt 117 Menschen, 4.992 Erkrankungen wurden gemeldet. Dies war ein Anstieg um mehr als 2.928 Fälle gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006.
- In der östlichen Provinz Lunda Sul wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 etwa 5.328 Erkrankungen gemeldet, 23 Menschen starben.

Malaria - 13.01.2009
Zwischen Mai 2008 und dem 10. Januar 2009 erkrankten 14 Arbeiter aus China. Bei 12 davon wurde P. falciparum festgestellt.
Malaria ist im Land endemisch.

Marburg hemorrhagic fever - 05.10.2006
Ausbruch im Jahr 2005, die ersten Fälle wurden bereits im Oktober 2004 in der Provinz Uige (ca. 140 Meilen nördlich von Luanda an der Grenze zu DR Kongo) gemeldet. Bis 23. August 2005 wurden insgesamt 374 Erkrankungen einschließlich 329 Todesfälle gemeldet, davon 368 (323 Todesfälle) in der Provinz Uige (vor allem in der Stadt Uige und in Songo). Laborbestätigt wurden 158 Fälle. Einzelfälle in den Provinzen Cabinda, Kuanza Sul, Kuanza Norte, Malanje, Zaire und Bengo und der Hauptstadt Luanda (z.B. in Cacuaco).

Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Masern - 21.04.2003
Jährlich gibt es hier etwa 14.000 Fälle, am 21. April 2003 wurde eine nationale Impf-Kampagne gestartet.
Im Januar und Februar 2003 erkrankten in der zentralen Küsten-Provinz Kwanza-Sul etwa 163 Menschen, mindestens 22 Kinder starben.

Masern - 01.08.2006
Im Zentrum des Landes starben über 25 Kinder. Betroffen sind außerdem die Provinz Huambo, die Hauptstadt Luanda, die Provinzen Cabinda und Lunda Norte im Norden, Cuando-Cubango im Südosten und die Küstenprovinz Benguela.

Masern - 23.01.2007
In der südlichen Provinz Bié starben im Jahr 2006 13 Menschen, insgesamt wurden 332 Erkrankungen gemeldet. Am meisten betroffen ist der Distrikt Kuito mit 287 Fällen. Außerdem betroffen: Kunhinga (35), Chinguar (12), Andulo (8), Kamacupa (7) und Katabola (2), sowie jeweils ein Fall in Nharea und Chitembo. Impfungen von etwa 40.000 Kindern im Alter zwischen 6 Monaten und 5 Jahren sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

Masern - 02.09.2009
Ausbruch in der südlichen Provinz Cunene, mindestens 99 Fälle wurden in den Distrikten Kwanhama, Cahama und Coroca zwischen Mitte Juli und 23. August 2009 gemeldet. Zwei Kinder starben im Distrikt Cahama, und die Krankheit breitet sich nach Kwanhama aus, betroffen sind Kinder zwischen neun und 15 Jahren.
Im Jahr 2008 wurden in der Provinz Cunene keine Erkrankungen gemeldet.

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Meningokokken Meningitis - 04.10.2000
Mehrere Ausbrüche außerhalb der normalen Saison:
1. in der West-Provinz Benguela unter Flüchtlingen aus der Stadt Yambala, 10 km südlich von Cubal, ein Toter zehn Erkrankte.
2. in der Provinz Cuando Cubango seit Anfang September 24 Erkrankungen (Serotyp A)
3. in der Provinz Malanje 1 Toter 13 Erkrankte
4. In der Provinz Huambo in Caala (23 km entfernt von Huambo) 62 Fälle
Ein Mangel an Impfstoffen könnte die Situation verschärfen.

Meningokokken Meningitis - 13.12.2000
In der Provinz Huambo (Zentral-Angola) seit Januar fast 400 Fälle (70 Tote), zumeist unter 45 Jahren alt. 75% kommen aus Caala (etwa 23km von der Stadt Huambo entfernt).

Meningokokken Meningitis - 15.08.2001
Ausbruch seit der dritten Mai-Woche im Balombo Distrikt in der Provinz Benguela (77 Fälle, 17 Tote), wahrscheinlich sind auch andere Distrikte betroffen.

Meningokokken Meningitis - 10.10.2001
Ausbruch mit insgesamt 332 Fällen und 30 Toten (Neisseria meningitidis serogroup A) seit der dritten Mai-Woche mit aktuellen Meldungen in den Provinzen Benguela, Cunene, Luanda, Lunda Sul und Cuando Cubango. Die Epidemie im Balombo Distrikt in der Provinz Benguela ist vorüber. Auch in der Provinz Cunene sinken die Fallzahlen. Wahrscheinlich sind auch andere Distrikte betroffen.

Meningokokken Meningitis - 21.10.2002
Ausbruch in der Südprovinz Huila bereits seit Juli, aktuell mind. 20 Tote in nur 15 Tagen im Ort Sendi (Chipungo Distrikt). Anfang September fünf Tote und 21 Verdachtsfälle in Lubango und Caconda. Es werden Impfkampagnen durchgeführt.

Meningokokken Meningitis - 28.07.2004
Ausbruch in der Region Matala (180 km von Lubango entfernt) in der Südprovinz Huila mit bisher 70 Fällen, 12 davon sind verstorben. Massenimpfungen an 140.000 im der ersten August-Hälfte sollen den Ausbruch beenden.

Polio - 06.04.1999
Polio-Ausbruchs seit Mitte März in Angola in der Hauptstadt und angrenzenden Gebieten. Wohl über 100 Fälle!

Polio - 06.05.1999
Stand des seit Mitte März anhaltenden Ausbruchs: 700 Fälle (40 Tote - ungewöhnlich viele!) im Westen (Luanda) und der Provinz Bengo und in Benguela.
Ausbruch in Angola ist einer der größten, die je in Afrika berichtet wurden. Alle Reisende dorthin sollten geimpft sein.
Betroffen sind vor allem un- oder falsch geimpfte Kinder unter 5 Jahren. Seit 25. April auch Fälle in Benguela, einer Stadt ungefähr 480 km südlich von Luanda.
Eine große Rolle spielt auch der Bürgerkriegszustand mit seinen Flüchtlingslagern und mangelnder Gesundheitsbetreuung.
Darin besteht auch die Gefahr, daß durch Flüchtlinge eine Übertragung in die Nachbarländer stattfindet.

Polio - 14.06.2000
In der zentralen Küsten-Provinz Benguela sind seit Anfang des Jahres von 10 Poliofällen 4 Kinder verstorben. Ein Rückgang zu 1999, wo zwischen März und Juni in dieser Region 89 Fälle (24 Tote) gemeldet wurden.

Polio - 11.10.2005
Mind. sieben Fälle in der Hauptstadt Luanda, der Westprovinz Benguela, an den Grenzen zu DR Kongo und Sambia und evtl. auch in der Hafenstadt Lobito (ca. 644 km südlich von Luanda).
Dies sind die ersten lokal erworbenen Fälle im Land seit 2001 die Durchimpfungsrate im Land liegt bei katastrophalen 45%.

Polio - 23.02.2009
Aktuelle Meldung:
- Im Zeitraum zwischen Februar 2008 und Februar 2009 wurden landesweit 29 Erkrankungen gemeldet, die letzte Erkrankung war im Januar 2009 in der Provinz Benguela. Ein Großteil davon war des Typs 1 und wurde vor August 2008 gemeldet, vor allem im Gebiet von Luanda, erstmals auch wieder in der Poliofreien Provinz Moxico. Zum ersten Mal wurde Typ 3 importiert, vermutlich aus Uttar Pradesh in Indien.
Zurückliegende Meldungen:
- Im Juli 2007 zwei Neuerkrankungen in den Provinzen Luanda und Benguele. Damit seit Jahresbeginn bis Ende Juli 2007 landesweit acht Erkrankungen. Ausbruch auch im benachbarten DR Congo.
- Schon im Januar 2007 wurde bei dem grenzüberschreitenden Ausbruch (Angola/Namibia) wurde das Virus auch in Angola bestätigt, und zwar in den Distrikten Cunene und Ombadja, die an die Region Omusati in Namibia angrenzen.
- Zuletzt im Oktober 2005 Meldungen:
Mind. sieben Fälle in der Hauptstadt Luanda, der Westprovinz Benguela, an den Grenzen zu DR Kongo und Sambia und evtl. auch in der Hafenstadt Lobito (ca. 644 km südlich von Luanda).
Dies waren die ersten lokal erworbenen Fälle im Land seit 2001, die Durchimpfungsrate im Land liegt bei katastrophalen 45%, wodurch die Gefahr der Wieder-Einschleppung sehr groß ist.

Schistosomiasis - 30.01.2009
Ausbruch in Kindege im Distrikt Nzeto der Provinz Zaire, seit September 2008 bis zum 10. Januar 2009 wurden insgesamt 354 Erkrankungen gemeldet, 15 Menschen starben. Betroffen sind sowohl Kinder als auch Erwachsene. Ursache ist parasitenbelastetes Wasser in Flüssen, Teichen und sogar Brunnen.

Tollwut - 18.01.2007
In der Provinz Huambo seit Dezember 2006 insgesamt 21 Fälle durch Hundebisse, eine Person starb.

Tollwut - 23.06.2009
Aktuelle Meldungen:
Sich ausbreitender Ausbruch in Provinz und Stadt Luanda sowie der Provinz Uige:
- In der Stadt Uige wurden zwischen Januar und dem 4. Juni 2009 insgesamt 830 Menschen von Hunden gebissen, sechs davon starben.
- Schwerste Epidemie des Landes, seit Jahresbeginn bis zum 11. März 2009 starben in der Stadt Luanda mindestens 93 Kinder infolge von Kontakt mit Hunden. Es handelt sich um die bekannten Fälle, möglicherweise sind die tatsächlichen Zahlen höher.
- Zuletzt erkrankten in der Provinz Luanda auch seit dem 6. April 2009 zahlreiche Hunde.
Hintergrund:
- Gefahr geht neben Hunden auch von Katzen und Affen aus.

Trypanosomiasis, African - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Trypanosomiasis, African - 16.09.1998
Mehr als 6000 Personen leiden aktuell an Trypanosomiasis (Schlafkrankheit). Normal ist der Norden am meisten betroffen.

Trypanosomiasis, African - 26.10.1998
Die Schlafkrankheit fordert in den letzten 3 Monaten 13 Tote in der Provinz Uige.
In den endemischen Gebieten um Kitexe, Uige, Ambuila und Bembe wurden 558 Fälle diagnostiziert.

Trypanosomiasis, African - 01.11.2000
In der Nordprovinz Uige von August bis Oktober über 60 Tote. Massnahmen gegen die hohe Tsetse-Population, die Überträger, werden durchgeführt.
Auch in den anderen Nordprovinzen Bengo, Kwanza-Norte und Zaire hohes Erkrankungsrisiko. In einigen Gebieten liegt die Prävalenz zwischen 20 und 50%.

Trypanosomiasis, African - 10.10.2001
Alarmierende Erkrankungszahlen, inzwischen werden sogar die Werte des schlimmsten Jahres 1930 wieder erreicht.

Trypanosomiasis, African - 06.07.2003
Bei Reihenuntersuchungen im Distrikt Samba Caju (in der Nord-Provinz Kwanza-Norte) wurde bei 78 von 1.700 Schlafkrankheit neu entdeckt .

Trypanosomiasis, African - 12.12.2004
Aktuelles:
Ausbruch mit 57 Neu-Erkrankungen zwischen Oktober und November in der Nordprovinz Zaire. In absteigender Reihenfolge sind betroffen: Kindege (im Nzeto Distrikt), Luvo (in Mbaza-Congo), und die Distrikte Kuimba und Noqui.
Hintergrund:
Ausbreitung in bisher freie Provinzen, eigentlich gelten nur noch die vier Südprovinzen Kunene, Huambo, Namibe und Huila und die Provinz Luanda (ausgenommen Gebiete im Randgebiet der Hauptstadt) als frei von der durch Tse-Tse-Fliegen übertragenen Parasitose.
Am meisten sind die Nord-Provinzen Kwanza Norte, Bengo, Uige und Malanje betroffen, außerdem Kwanza-Sul und Zaire. 2003 sind landesweit 96 verstorben, 3.115 sind neu erkrankt, die wirklichen Fallzahlen dürften wesentlich höher liegen.

Trypanosomiasis, African - 02.07.2006
Zwischen 12.06.2005 und 02.07.2005 erkrankten in der Nordprovinz Uige in Angola, Afrika, mindestens 29 Personen an Trypanosomiasis. Betroffen sind die Distrikte Uige (15 Menschen) und Songo (14 Menschen).
In Afrika jährlich 60 Millionen Fälle von Trypanosomiasis, 70 % davon allein in Angola und der Demokratischen Republik Kongo.

Trypanosomiasis, African - 11.01.2007
In der Provinz Uige derzeit hohe Prävalenz.
Bereits im November offizielle Warnung vor steigendem Erkrankungsrisiko, betroffen sind neben Uige auch Malanje, Kwanza-Norte, Kwanza-Sul, Zaire und Bengo, allerdings finden sich bereits in weiteren 7 Provinzen die tagaktiven Überträger (Tsetse-Fliegen).

Trypanosomiasis, African - 02.06.2008
Aktuelle Meldungen:
- Innerhalb der ersten fünf Monate im Jahr 2008 wurden 14 Erkrankungen im Municipality Kambambe der Provinz Kwanza Norte gemeldet (das sind 16 weniger als im Vergleichszeitraum 2007).
Hintergrund:
- Die Krankheit ist in sieben der 18 Provinzen des Landes endemisch. Als Risikogebiete gelten unter anderem die nördlichen Provinzen Bengo, Kwanza Norte und Kwanza
Sul, Luanda, Malange, Uige und Zaire. Im Süden erstmals starke Verbreitung im Jahr 2003 in den Provinzen Kunene, Huambo, Namibe und Huila. Bis zu vier Millionen Menschen in 6.000 Dörfern nördlich des Flusses Kwanza gelten als gefährdet.

Tuberkulose - 04.10.2000
Im ersten Quartal 2000 316 Lungen-Tuberkulose-Fälle in der Nordprovinz Cabinda. Die Situation verschlimmert sich hier schon seit Jahren und wahrscheinlich wird in diesem Jahr die Rekordzahl von 630 im letzten Jahr noch überschritten. Ursache ist die Überbevölkerung und Armut in den Städten und der Zusammenbruch einer flächendeckenden Fallsuche und -therapie.

Tuberkulose - 03.08.2004
Einzelmeldungen zeigen die hohe Prävalenz:
- Zwischen Januar und Juli 2004 im Distrikt Bailundo (ca. 98 km von Huambo entfernt) 82 Neuerkrankungen. In der Region herrscht eine hohe Durchseuchung.
- In Huambo 60 Tote von Januar bis April, ca. 500 sind in stationärer Behandlung
- In der Provinz Benguela von Januar bis September 2002 3.145 Fälle

Überschwemmungen - 07.05.2001
Die aktuellen Überschwemmungen seit April, die zwischen 50 und 100 Tote gefordert haben, lassen für die Provinzen Luanda, Benguela, Namibe und Huila Befüchtungen über einen bevorstehenden Cholera-Ausbruch aufkommen.

Unbekannte Erkrankung - 09.10.1999
100 Tote durch mysteriöse Erkrankung seit Anfang September in Yambala (mit einer Bevölkerung von 70.000), in der Atlantik-Provinz Benguela. Am meisten betroffen sind Kakalanda, Songue, Sonde und Kandonga, alle etwa 64km from Cubal entfernt.
Allein in der letzten September-Woche 30 Tote, alles junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren. Die erkennbaren Symptome (Kopfschmerzen und Fieber) führen nach angeblich nur 5 Stunden zum Tod.

Unbekannte Erkrankung - 21.01.2001
In Luanda (im Neves Bendinha Burn Injuries Hospital) sorgt ein "Killer-Virus" für eine hohe Zahl an Toten. Details sind nicht bekannt.

Unbekannte Erkrankung - 18.01.2006
Im abgelegenen Distrikt Nharea (ca. 170 km von Kuito) mit bisher 10 Erkrankten und zwei Toten an einem offenbar Hämorrhagischen Fieber erkrankt.

Unbekannte Erkrankung - 11.01.2007
In der Provinz Uige im Norden des Landes starben 12 Menschen. Zunächst wurde befürchtet, dass es sich erneut um den Marburg Virus handele, der seit Ende 2004 220 Menschenleben forderte. Nach offiziellen Angaben wird dies aber mittlerweile ausgeschlossen, vielmehr wird von Darmparasiten als Ursache ausgegangen.

Unbekannte Erkrankung - 26.07.2007
Berichte über eine nicht identifizierte Erkrankung in der Provinz Uije, an der mehrere Personen innerhalb von weniger als zwei Tagen starben. Offizielle jedoch haben dies bestritten, es handele sich lediglich um Typhus-Fälle, deren Anzahl gestiegen ist. 166 Personen erkrankten an Typhus, 40 Prozent davon starben.

Unbekannte Erkrankung - 21.11.2007
An einer bislang ungeklärten Erkrankung starben in Cacuaco (etwa 20 km nördlich der Hauptstadt Luanda) bis zum 19. November 2007 (erste Fallmeldung Anfang Oktober) mindestens fünf Menschen, weitere 390 Personen mussten hospitalisiert werden, etwa 64 Prozent davon sind Kinder unter 15 Jahren. Symptome waren unter anderem Schläfrigkeit, Müdigkeit, allgemeine Schwäche, Muskelkrämpfe, Geistesverwirrung und Sprachprobleme. Mittlerweile haben Labortests bei fünf von sechs Untersuchten hohe Bromid-Werte bestätigt, sodass es sich bei dem Ursprung des Ausbruchs um eine Bromid-Vergiftung handeln könnte. Weitere Untersuchungen werden durchgeführt, um die Krankheit näher zu identifizieren.

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