Outbreak-Historie Armenien Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Abdominal-Typhus - 23.09.2003 Ausbruch in der Südstadt Megri mit bisher 20 Fällen, Tendenz steigend, Ursache ist evtl. kontaminiertes Trinkwasser.
Cholera - 11.09.1998 Das
Gesundheitsministerium hat einen Choleraausbruch (V. cholerae El Tor) aus einem Dorf 60 km von Yerevan gemeldet, bis 6.9.1998 wurden 25 Fälle gemeldet.
Cholera - 02.10.1998 Fast 300 Personen waren von dem
Cholerausbruch in Zatonk (22 Meilen westlich von Yerevan) betroffen. Fälle wahrscheinlich auch in Stepanavan (60 Meilen nördlich von Yerevan).
Seit 24. September werden keine Fälle mehr gemeldet.
Dysenterie - 05.11.2003 Shigellose-Ausbruch durch kontaminiertes Trinkwasser in der Hauptstadt Erevan. Betroffen sind die Distrikte Central und Abakirskiy. Die Erkrankungs-Rate auf 100.000 liegt für die letzten
Jahre bei ca. 25, zum Vergleich: in den USA beträgt sie ca. 8,5.
Im ganzen Land Risiko, an Diarrhoe zu erkranken.
Dysenterie - 09.03.2004 Nach schweren Überschwemmungen ist die Trinkwasserversorgung für Yerevan stark beeinträchtigt. Es könnte vermehrt zu Durchfallerkrankungen kommen.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Influenza - 19.12.2003 In Erewan sind alle Schulen und Kindergärten bis Anfang Februar geschlossen, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Bisher sind über 5.000 erkrankt.
Malaria - 05.07.1998 1994 wurde der erste Malariafall
seit 1940 bekannt, 1997 lag die Gesamtzahl schon bei 841 (teilweise eingeschleppt). Besserung nicht in Sicht, da die finanzielle Lage keine wirksame Moskitokontrolle erlaubt.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Milzbrand - 29.07.1999 Meldungen im Distrikt Armavir,
zuerst am 18.7., 3 weitere Fälle im Dorf Maisyan, 4 Fälle am 21. 7. im Dorf Oktomber, nach Genuß kontaminierten Fleisches, alle in Behandlung.
Möglicherweise bald ähnliche Fälle in der nahen Westtürkei? Tier in Armenien wurde geschlachtet, Verkauf von infizierten Tieren liegt also nahe. Christen essen geschlachtete Tiere, Moslems nicht.
Milzbrand - 14.11.2006 Aktuelle Meldung:
Ein Fall von Hautmilzbrand: Ein 70-jähriger Mann aus Tsovazard in der Region Gegharkunik wurde am 8. November mit einem Geschwür an seinem rechten Arm hospitalisiert. Der Mann hatte 3 Tage zuvor eine kranke Kuh geschlachtet, deren Blut die Wunde an seinem
Arm infizierte.
Zurück liegende Meldungen:
- Mitte September ein Fall im Dorf Gehazor des Distriktes Kotajkskiy, der Patient war an seiner Hand verwundet und hatte viel Kontakt mit kranken Haustieren.
- In der Stadt Gjumri Ende 2005 ein Fall von Haut-Milzbrand, eine Frau hatte Fleisch von einem lokalen Markt zubereitet.
Die Lebensmittelkontrolle im Land kann offenbar den Verkauf von infiziertem Fleisch auf Märkten nicht verhindern. In den letzten Jahren jährlich zwischen zwei und zwölf Erkrankten. Mit Fleisch sollte man auch in der Hauptstadt Yerevan sehr vorsichtig
sein.
Im April 2004 in der Provinz Shirakskaya (Shirak) ist Fleisch von infizierten Rindern (ca. 40 wurden nachgewiesen) aus dem Ort Aigabats auf Märkten verkauft worden.
Schon früher ähnliche Meldungen in den Provinzen Shirakskaya und Armavir und aus Yerevan.
Trinkwasser - 08.03.2007 Vor dem Verzehr gewisser
bereits rückgerufener Jermuk-Mineralwasserprodukte wird gewarnt. Diese enthalten u.a. Arsen. Erkrankungen wurden bislang allerdings noch nicht gemeldet. Betroffen sind folgende Produkte:
- "Jermuk Original Sparkling Natural Mineral Water Fortified With Natural Gas From The Spring"
- "Jermuk Sodium Calcium Bicarbonate and Sulphate Mineral Water"
- "Jermuk, Natural Mineral Water Sparkling"
Tularämie - 12.03.2007 Ausbruch – vermutlich die ersten
Fälle bereits im Januar 2007 – im Dorf Tsovagyukh der Region Gegarkuniq. Etwa 40 Erkrankungen, davon bislang 6 laborbestätigt. Ursache ist unter Umständen kontaminiertes Trinkwasser, das bereits für einen Ausbruch im Dorf Fontanka im Jahr 2004
verantwortlich war.
Tularämie - 15.03.2007 Ausbruch – vermutlich die ersten
Fälle bereits im Januar 2007 – im Dorf Tsovagyukh der Region Gegarkuniq. Etwa 40 Erkrankungen, davon bislang 6 laborbestätigt. Ursache ist unter Umständen kontaminiertes Trinkwasser, das bereits für einen Ausbruch in Fontanka im Jahr 2004 verantwortlich
war.