Outbreak-Historie Australien Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Cholera-ähnliche Erkrankung - 22.11.2006 3 Frauen erkrankten in Sydney mit cholera-ähnlichen Symptomen, nachdem sie rohen Fisch (lokal genannt "whitebait") gekauft hatten, der vermutlich aus China
stammt. Es wird vor dem Verzehr von rohem Fisch gewarnt.
Ciguatera fish poisoning - 11.03.2002 Sieben Erkrankte, alle hatten Makrelen gegessen, die auf einem Fischmarkt in Brunswick Heads (Byron Bay, North Coast) am 5. März verkauft wurden.
Cryptosporidiosis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cryptosporidiosis - 15.03.2002 In Australien in diesem Jahr Rekordzahlen: von Mitte Dezember bis Mitte März über 1.500 Fälle (soviel werden sonst im gesamten Jahr gezählt). Davon 1.330 in Queensland (dies ist mehr als dreimal soviel wie normal). Das heiße
Wetter begünstigt die meist in Schwimmbädern erworbene Erkrankung.
Cryptosporidiosis - 17.06.2005 In New South Wales im April und Mai über 180 (die Hälfte davon kleine Kinder) Fälle der meist in Schwimmbädern erworbenen Erkrankung.
Cryptosporidiosis - 23.03.2007 Im Jahr 2007 in South
Australia bislang 228 Erkrankungen, während es im Vergleichszeitraum des Vorjahrs nur 52 waren. Zu sorgfältiger Hygiene wird angeraten. Ursache ist vermutlich auch die derzeitige schwere Dürre, die die Menschen veranlasst, Wasser zu sparen.
Cryptosporidiosis - 08.04.2009 Ausbrüche in New South Wales (vor allem im Westen von Sydney), seit Februar bis Ende März 2009 erkrankten insgesamt 628 Personen (im gesamten Jahr 2008 waren es 482). Zuvor wurden bis
Ende Februar 250 bestätigte Erkrankungen gemeldet, im Januar waren es nur ca. 125. Vermutlich ist eine einzige Person für den Ausbruch ursächlich. Es wird damit gerechnet, dass die Zahl noch in die Tausende steigt. Es besteht keine eindeutige Verbindung
zwischen den meisten Fällen, Ausbrüche während der Sommermonate sind nicht selten. Die Hälfte der bestätigten Fälle sind Kinder unter fünf Jahren. Der letzte große Ausbruch war 1998.
Dengue-Fieber - 23.06.1998 Die Dengue-Vektoren haben
sich von Queensland auch auf das Northern Territory und New South Wales ausgebreitet.
Dengue-Fieber - 06.08.1998 Zuletzt ab Dezember 97
Dengue-3-Ausbruch in Queensland. Bis zum 04. August 98 230 Fälle (ca. 20% stationär). Schwierige Bekämpfung, es tauchten Fälle in einem neuen Gebiet auf, sobald ein anderes seuchenfrei war. Die Übertragung des Dengue-2-Virus (die übliche momentane
Unterart im Pazifik) wurde schnell beendet.
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Dengue-Fieber - 29.04.1999 2 Fälle (wahrscheinlich
nicht Virustyp DEN 2) in Townsville (im Healtley/Cranbrook Gebiet) an der Ost-Küste im Norden Queenslands ca. 400 km südlich von Cairns. Dies sind die ersten einheimischen Fälle seit dem Dengue-2-Ausbruch von 1992-93 in Townsville, der bis in die Gegend
von Charters Towers, einer ländlichen Stadt ungefähr 110 km landeinwärts, reichte.
Der Ausbruch in Cairns (DEN 3) scheint unter Kontrolle, es werden keine neuen Fälle mehr gemeldet.
Dengue-Fieber - 01.04.2000 Im australischen Hafen
Darwin müssen Schiffe von Timor in Quarantäne.
Die 56 Fälle in Darwin (insgesamt ca. 150 in Darwin und Westaustralien) sind zum größten Teil (nach anderen Quellen auch ausschließlich) aus Ost-Timor importiert.
In Queensland hohes Dengue-Risiko.
Dengue-Fieber - 27.05.2002 In Smithfield (nördlich von
Cairns) wurde Ende Mai erstmalig in North Queensland Dengue Virus Typ 4 entdeckt.
Einige Erkrankungen in Railway Estate in Townsville und in der Stadt Townsville in Nord-Queensland, zuletzt hier 2001 ein kleiner Ausbruch und 92/93 ein großer mit 900 Erkrankten.
Weiterer Ausbruch (seit Mitte April keine weiteren Meldungen) seit Anfang März im populären Touristenort Kuranda (ca. 25km westlich von Cairns, Nord-Queensland) mit 18 sicheren Fällen. Eine Ausbreitung nach Edge Hill wird befürchtet.
Im tropischen Norden von Queensland kommen Dengue-Ausbrüche immer wieder vor.
Dengue-Fieber - 13.08.2003 Nachdem seit der letzten Juli-Woche keine Neuerkrankungen mehr gemeldet wurden, hier die Bilanz des Ausbruchs mit 459 bestätigten Fällen:
Neben Cairns Einzelfälle in Townsville und Thuringowa, Mareeba (Atherton Tablelands) und Mossman, lokale Übertragung aber vor allem in Cairns und Townsville (Mitte Juli 20 lokal erworbene Erkrankungen, vor allem in Vincent und North Ward).
Das Erkrankungsrisiko in North Queensland wurde offiziell Mitte Juni auf weniger als ein Promill geschätzt.
o In Cairns (North Queensland, Nord-Ost-Australien) fast 450 bestätigte Fälle (am 23.4. waren es noch 300) ab Ende Februar durch DEN-Serotyp 2. Die meisten Erkrankungen in Parramatta Park und Manunda, daneben auch in Cairns North, Yorkeys Knob, Trinity
Beach, Machans Beach und Westcourt, später dann Aitkenvale, Gulliver und Aeroglen, ab Anfang Mai auch Edge Hill, Whitfield, Smithfield, Edmonton und Kewarra Beach und ab Mitte Mai Yorkeys Knob. Bereits 1997/1998 größerer Ausbruch in der Stadt mit ca. 500
Erkrankten.
o Betroffene Stadtteile von Townsville (Anfang Juli zwei neue Verdachtsfälle, jetzt insgesamt 14): Vincent, Inner City, North Ward, Aitkenvale, Gulliver, Bruce Highway (nördlich von Townsville), Railway Estate, Mount Louisa und Condon (in
Thuringowa).
Dengue-Fieber - 09.06.2004 Mehrere Meldungen:
o North-Queensland
- In Townsville inzwischen beendeter (der letzte Fall Anfang Mai) Ausbruch (der große Ausbruch im letzten Jahr war im Mai): bis Anfang Juni (insgesamt 55, davon 17 in den mittleren 2 Wochen im April), die meisten in Cranbrook, einige in Heatley und
Currajong, die letzten in North Ward, Gulliver und Aitkenvale.
- Anhaltend bis Ende März (seit Ende November) Fälle in Cairns (vorwiegend im Stadtteil Manunda).
- Die meisten Fälle in der Torres Strait. Neben der Insel Yam ist (Stand Ende März) vor allem die Insel Thursday betroffen.
Da die Überträgermosquitos reichlich vorhanden sind, kann jeder Reisende, der sich irgendwo angesteckt hat, hier einen Ausbruch auslösen.
o Tennant Creek in Northern Territory: hier sind Mitte März Überträgermosquitos gefunden worden, die Gefahr eines Ausbruchs besteht aber nicht.
Dengue-Fieber - 29.06.2005 Im Stadtteil Currajong in der Nord-Queensland Stadt Townsville (Vorstadt Currajong) und in Kirwan erste Meldungen.
In Townsville waren es dann insgesamt 18 Fälle.
Ab März Ausbruch mit ca. 55 Fällen in der Torres Strait, North-Queensland, auf den Inseln Thursday, Murray und Darnley.
Ausbrüche in North-Queensland begannen auch in früheren Jahren um diese Zeit.
Dengue-Fieber - 14.02.2006 In North-Queensland werden die Bewohner von Townsville und Thuringowa nach Regenfällen vor dem steigenden Dengue-Risiko gewarnt.
In Townsville seit Ende Januar sieben Verdachtsfälle in Cranbrook, höheres Risiko herrscht auch in Kirwan.
Dengue-Fieber - 21.07.2008 Die Inzidenz im Land bleibt niedrig, die meisten Fälle regelmäßig in Queensland, insoweit wird insbesondere dort vor einer Erkrankungsgefahr gewarnt.
Aktuelle Meldungen:
- Seit Anfang Mai 2008 vier importierte Erkrankungen, die Betroffenen waren nach Bali gereist. Im Norden von Queensland wurde schließlich Typ 3 bestätigt.
- In Port Douglas wurden bis zum 7. März 2008 mittlerweile 14 Erkrankungen gemeldet, die Zahlen steigen weiter. Auch Erkrankungen im nahegelegenen Mossman, vor allem im Zentrum besteht eine hohe Erkrankungsgefahr.
Der letzte Ausbruch in dieser Region war in der Gegend von Cairns und Port Douglas zwischen 1997 und 1999, damals erkrankten 498 Personen.
Im Jahr 2003 kam es zu über 30 Erkrankungen in dem Vorort Parramatta Park von Cairns.
Zurückliegende Einzelmeldungen:
- Zwischen 01. Januar und 16. Juni 2007 wurden landesweit 152 Erkrankungen gemeldet.
- Zwischen Ende März und 30. Mai 2007 wurden im Gebiet Townsville in Queensland 45 Erkrankungen (Typ 3) bestätigt.
- In North-Queensland bis zum 12. April 2007 mittlerweile 17 bestätigte Fälle in den Städten Townsville und Thuringowa. Der Ausbruch begann Ende März 2007 in South Townsville. Bereits zuvor wurden die Bewohner aufgrund der vorangegangenen Regenfällen vor
einem steigenden Dengue-Risiko gewarnt.
- Auf Groote Eylandt entspannt sich die Situation. Die Anzahl der Haushalte, die durch die Überträger-Mosquitos gefährdet sind, hat sich mehr als halbiert.
Im November 2006 breiteten sich die Mosquitos schnell vom Alyangula nach Angurugu aus.
- In Townsville seit Ende Januar sieben Verdachtsfälle in Cranbrook, höheres Risiko herrscht auch in Kirwan.
Dengue-Fieber - 08.06.2009 Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch seit Anfang Dezember 2008 mit extrem gestiegenen Erkrankungszahlen im Norden von Queensland (zunächst zwei bestätigte Fälle in Manoora und Portsmith, ursprünglicher Fall vermutlich aus Indonesien importiert), bis zum 5. Mai 2009 wurden
insgesamt 933 Erkrankungen des Typs 3 bestätigt, die meisten in der Region Cairns (hauptsächlich im Norden, es ist der bisher schlimmste Ausbruch der Stadt). Seit Ende Februar 2009 wurden keine Neuerkrankungen mehr gemeldet. Es handelte sich um den
schwersten Ausbruch des Landes seit 50 Jahren (1992/1993 wurden 900 Fälle in Townsville und Charters Towers gemeldet. Vor einiger Zeit starb eine Frau. Ebenso erkrankte ein lokaler Wissenschaftler, während er im Labor an dem Virus arbeitete. Während des
Peaks etwa 20 Neuerkrankungen pro Tag. Zuletzt eher rückläufige Zahlen, dennoch wird mit dem Andauern des Ausbruchs auch im Winter und diese Woche ein Übersteigen von 1.000 Erkrankungen gerechnet. Weiterhin betroffen ist Townsville, Port Douglas,
Yarrabah, Injinoo, Mareeba und Innisfail. Vermutlich auch Ausbreitung nach Atherton, es starb eine Frau aus dem Ort Manoora. Zum ersten Mal wurden alle vier Virustypen gleichzeitig gemeldet, im übrigen ist hauptsächlich Typ 3 betroffen.
Auch zuvor kam es bereits in Port Douglas zu Ausbrüchen. Beeinträchtigt sind auch die Vorräte an Blutspenden. Ebenso wird befürchtet, dass Mosquitos gegen Pestizide resistent sein könnten. Es ist der größte Ausbruch seit 2004 (damals knapp 900
Erkrankungen). Erkrankungsrisiko möglicherweise auch in Magnetic Island.
Etwas zurückliegend: Am schwersten betroffene Stadtteile sind der Norden von Cairns (unter anderem beide Seiten von Sheridan St), Parramatta Park und Whitfield, ebenso betroffen: Portsmith, Bungalow, Manunda, Mooroobool, Edge Hill, Whitfield, Trinity
Park, Kewarra Beach und Clifton Beach. Vor einer weiteren Ausbreitung wird gewarnt. Es wird damit gerechnet, dass der Ausbruch möglicherweise bis April oder Mai 2009 andauern wird.
Zurückliegende Einzelmeldungen:
- Zwischen Mai und Juli 2008 vier importierte Erkrankungen, die Betroffenen waren nach Bali gereist. Im Norden von Queensland wurde schließlich Typ 3 bestätigt.
- In Port Douglas wurden Anfang des Jahres 22 Erkrankungen gemeldet. Auch Erkrankungen im nahegelegenen Mossman.
Der letzte Ausbruch in dieser Region war in der Gegend von Cairns und Port Douglas zwischen 1997 und 1999, damals erkrankten 498 Personen.
Im Jahr 2003 kam es zu über 30 Erkrankungen in dem Vorort Parramatta Park von Cairns.
- Zwischen 01. Januar und 16. Juni 2007 wurden landesweit 152 Erkrankungen gemeldet.
- Zwischen Ende März und 30. Mai 2007 wurden im Gebiet Townsville in Queensland 45 Erkrankungen (Typ 3) bestätigt.
- In North-Queensland bis zum 12. April 2007 mittlerweile 17 bestätigte Fälle in den Städten Townsville und Thuringowa. Der Ausbruch begann Ende März 2007 in South Townsville. Bereits zuvor wurden die Bewohner aufgrund der vorangegangenen Regenfällen vor
einem steigenden Dengue-Risiko gewarnt.
- Auf Groote Eylandt entspannt sich die Situation. Die Anzahl der Haushalte, die durch die Überträger-Mosquitos gefährdet sind, hat sich mehr als halbiert.
Im November 2006 breiteten sich die Mosquitos schnell vom Alyangula nach Angurugu aus.
- In Townsville seit Ende Januar sieben Verdachtsfälle in Cranbrook, höheres Risiko herrscht auch in Kirwan.
Hintergrund:
Die Inzidenz im Land bleibt niedrig, die meisten Fälle regelmäßig in Queensland, insoweit wird insbesondere dort vor einer Erkrankungsgefahr gewarnt. Der letzte Ausbruch in Cairns war im Jahr 2006 mit 29 Erkrankungen. Allerdings in den letzten zwei
Jahrzehnten zunehmend mehr Fälle.
E. Coli (EHEC) - 15.02.2007 Im Staat South Australia innerhalb des letzten Monats insgesamt 11 Fälle. Zuletzt erkrankten seit 10. Februar 3 Personen. Jährlich kommt es im Staat etwa zu 30 bis 40 Fällen, die normalerweise sporadisch und über das ganze Jahr verteilt
auftauchen, sodass hier ein Ausbruch zu vermuten ist.
Encephalitis, arboviral - 01.03.2000 In Nordaustralien
nach schweren Regenfällen im Februar Gefahr eines Ausbruchs von "Australischer Enzephalitis" (synonym verwendet für Murray Valley Encephalitis, gelegentlich auch für Kunjin Virusinfektion u.a.).
Encephalitis, arboviral - 08.03.2000 Im Northern
Territory sind laut Gesundheitsamt Vorsorgemassnahmen (strenge Expositionsprophylaxe) für Einheimische und Touristen wegen Murray Valley Virusaktivität nötig. Hohes Moskitoaufkommen (Überträger Culex annulirostris) wird erwartet.
Folgende Gebiete sind betroffen: Northern Territory, im Beatrice Hill Gebiet nahe der Feuchtgebiete des Adelaide River, im Barkly Gebiet und in allen übrigen Feuchtgebieten vom Victoria River bis zum Roper River, und im Kimberley und Pilbara
Gebiet.
Encephalitis, arboviral - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Encephalitis, arboviral - 18.04.2000 Inzwischen 8
Personen an der Australischen Enzephalitis (Murray valley Virus oder Kunjin Virus) in den südlichen Gebieten der Northern Teritorries und in Western Australia erkrankt.
Ein Fall wird aus dem nördlichsten Teil von South Australia berichtet. In diesen Gebieten dringend Expositionsprophylaxe durchführen.
Encephalitis, arboviral - 24.04.2000 Für den Norden von
South Australia wird vor Murray Valley encephalitis gewarnt. Hier war seit 25 Jahren kein Fall bekannt. Mückenschutz wird empfohlen.
Encephalitis, arboviral - 11.03.2001 Warnungen für das Gebiet von der Nordküste von Northern Territory (NT) bis nach Süden nach Central Australia. Also das gesamte NT, das nordwestliche Western Australia (WA), das westliche Queensland und das westliche New South Wales (NSW).
Vorsichtsmassnahmen (Insektenschutz) sollten bis mindestens März (auch im April/Mai und reduziert auch später besteht noch Risiko) beibehalten werden. Die Regionen Victoria River und Barkly und Alice Springs gelten für Murray Valley Virus als die Gebiete
mit dem höchsten Risiko. In diesem Jahr erste Meldungen:
o Über Kunjin Virus in Top End, Katherine, die Regionen Victoria River und Barkly.
o Und über das gefährlichere Murray Valley Virus (Anfang März zwei gesicherte Erkrankungen in Alice Springs, eine in Townsville, Queensland) seit Dezember 2000 in den Regionen Kimberley und Pilbara in Western Australia (WA). In New South Wales (Murray
Valley Virus war hier bislang selten) gilt die Warnung für Gebiete im Norden und Westen (z.B. Broken Hill, Bourke, Walgett, Menindee, Wanaaring und Macquarie Marshes). In Central Australia sind Alice Springs und die Gegend um den Ilparpa-Sumpf
betroffen.
Encephalitis, arboviral - 21.04.2004 Warnung im Northern Territory nachdem ein Junge am Murray Valley Virus verstorben war, er hatte sich allerdings in Central Australia infiziert.
Auch für das weniger gefährliche Kunjin Virus, das auch durch Mosquitos übertragen wird, wurde eine Warnung herausgegeben.
Die Saison für beide Krankheiten dauert manchmal bis in den Juli.
Encephalitis, arboviral - 15.02.2007 In Western Australia (im Osten der Regionen Kimberley und Pilbara) wurde erstmals in dieser Saison das sog. Kunjin Virus festgestellt. Es besteht erhöhte Infektionsgefahr.
Enterovirus 71 - 28.06.1999 Stand des EV71-Ausbruchs in
Perth: seit März 1999 6 "hand, foot and mouth"-Fälle, 2 Proben EV-71-positiv. 12 zusätzliche Fälle aseptischer Meningitis
Enterovirus 71 verursacht neben anderen Krankheitsbildern Meningoenzephalitis.
Enterovirus 71 - 30.07.1999 "hand, foot and
mouth"-Epidemie (EV71) in Perth (Westen) klingt ab. Keine neuen Fälle seit zweiter Juniwoche, keine neuen Meningoenzephalitis-Fälle seit der ersten Juliwoche. Ausbreitung scheint beschränkt auf Stadtgebiet Perth und Distrikt Mandurah (südlich
Perth).
Gastroenteritis - 30.08.1998 Sydney hat die Quelle der
Wassversorgung gewechselt, um die Chance einer neuerlichen Kontaminierung zu vermeiden. Das Wasser der größten Filteranlage in Sydney ist lt. 3 Tests frei von Parasiten, aber im Warragamba Staudamm, der Hauptversorgung finden sich Rekordzahlen von
Cryptosporidien (die sich im Sediment bis zu 2 Jahren halten) und Lamblien.
Bis jetzt gibt es keinen "signifikanten Anstieg von Krankheiten".
Gastroenteritis - 26.09.1998 Auch nach der Freigabe
sollten immungeschwächte Personen mit dem Trinkwasser vorsichtig sein.
Nach Pressemeldungen ist es nicht mehr nötig, das Wasser in Sydney abzukochen.
Das Wassersystem in Sydney war aufgrund heftiger Regenfälle bzw. toter Tiere im Kanalsystem mit Lamblien und Cryptosporidium verunreinigt.
Bisher kam es übrigens zu keiner einzigen menschlichen Infektion, die direkt auf das Wasser zurückzuführen wäre.
Gastroenteritis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Gastroenteritis - 31.08.2004 In Hobart (Tasmania) sind sieben unter Quarantäne, nachdem die Ursache ihrer Gastroenteritis noch nicht bekannt ist. Es handelt sich aber nicht um einen größeren Ausbruch.
Gonococcal disease surveillance - 13.10.1998 Nicht nur
für Sex-Touristen: Gonorrhoe-Statistik der letzten Jahre.
Hemolytic uremic syndrome - 25.01.2007 In South Australia musste eine Person hospitalisiert werden.
Hemolytic uremic syndrome - 28.01.2007 In South
Australia musste im Januar eine Person hospitalisiert werden.
Offenbar 3 weitere, ähnliche Fälle in South Australia.
Hendra virus - 09.09.2009 Aktuelle Meldungen:
- Am 8. September 2009 wurde im Norden von Queensland außerhalb von Bowen ein Pferd laborbestätigt, acht Menschen werden überwacht. Man glaubt, das Pferd habe sich von einer Fledermaus infiziert.
- Weiterer Ausbruch in Queensland: Vier Pferde starben in Cawarral (östlich von Rockhampton im Zentrum des Landes), bislang ein Fall davon wurde laborbestätigt. Vier Menschen hatten Kontakt zu dem Virus. Ein Tierarzt aus Rockhampton starb am 1. September
2009, nachdem er in Cawarral mit einem Pferd, welches am 28. Juli 2009 starb, in Kontakt gekommen war.
Zurück liegende Meldungen:
- August 2008: Derzeit bislang größter Ausbruch des Landes mit zwei menschlichen Fällen und mehreren Fällen bei Pferden in Queensland, bislang in den Gebieten Redlands und Prosperine. Zwei Mitarbeiter der Redlands Tierklinik in Brisbane, Queensland,
erkrankten, der Arzt starb, nachdem sie Pferde behandelt hatten. Die Fälle wurden laborbestätigt, ebenfalls die Erkrankungen der fünf Pferde in ihrer Klinik. Es wird auch ein neuer Stamm befürchtet, möglicherweise gar einer der sich von Mensch zu Mensch
ausbreitet.
- Bereits am 14. Juli musste ein Arbeiter einer Tierklinik in Brisbane hospitalisiert werden, sowie wurden 37 Pferde vorsorglich unter Quarantäne gesetzt.
Hintergrund:
- Seit 1994 kam es zu 13 Ausbrüchen, sieben Menschen erkrankten, vier starben. - In den letzten Jahren kam es zu mehreren Erkrankungen bei Pferden in verschiedenen östlichen Landesteilen in Queensland und New South Wales, sowie auch zu sporadischen
menschlichen Fällen.
Hepatitis A - 07.06.2003 Auf einer Bustour in das Northern Territory haben sich elf Touristen aus Tasmania und je zwei aus Victoria und Queensland infiziert, die Ursache ist noch nicht
bekannt. Bisher auch noch keine Sekundärinfektionen.
Hepatitis A - 18.03.2005 In den ersten beiden März-Wochen zehn Erkrankte in Townsville.
Hepatitis A - 25.03.2007 Aktuell mehrere Meldung:
- In New South Wales könnte es zu einem Ausbruch kommen, nachdem das Virus bei einem Arbeiter in einem Sushi-Laden in Sydney diagnostiziert wurde. Infiziert sind möglicherweise die Personen, in Betracht kommen mehrere Hundert, die dort (Xanadu outlet im
Birkenhead Point Shopping Centre) am 11., 12., 17 bzw. 18. März Sushi gegessen hatten.
- In den ersten beiden März-Wochen zehn Erkrankte in Townsville.
Hepatitis C - 08.10.2002 Aktuell Höchststand mit jährlich 16.000 Neu-Erkrankten
(210.000 Erkrankte insgesamt), dies sind 45% mehr als 1997. 83% haben sich durch Gebrauch von infizierten Injektionsnadeln infiziert. HC wird ähnlich AIDS übertragen.
Influenza - 03.08.1999 Anfang Juli in Sydney und
anderen Landesteilen viele Erkrankungen (vor allem Influenza A) teilweise sind die Krankenhäuser überlastet, die Saison früher als sonst begann.
Influenza - 04.09.2000 Grippewelle mit Gipfel zwischen Juli und September. Ab
Anfang Oktober nur spoardisch Fälle.
Influenza - 27.06.2001 Die Saison könnte bald beginnen und ein Maximum Ende Juli/August erreichen. Nach den ersten Meldungen über Ausbrüche (A und B Influenza-Virus - B-Sichuan, A-Neukaledonien und A-Moskau) in Neuseeland wird erwartet, dass es auch in Australien zu
Ausbrüchen mit der üblichen 2-4-wöchigen Verspätung kommt.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Influenza - 21.04.2002 In diesem
Jahr besonders früher Ausbruch (influenza A/Moscow) in Melbourne. Für dieses Jahr wird ein großer Ausbruch befürchtet, die Risikogruppen werden zur Impfung aufgerufen.
Bisher zirkulieren dieselben Virusstämme wie im letzten Jahr.
Influenza - 15.06.2002 Für dieses
Jahr wird der größte Ausbruch seit fünf Jahren befürchtet, Risikogruppen werden zur Impfung aufgerufen.
Bisher zirkulieren die selben Virusstämme (Moscow-A, Sichuan-B und Hong Kong-B) wie im letzten Jahr.
Bisher besonders früher Ausbruch (influenza A/Moscow) in Melbourne im April, auch im Mai Ausbrüche unter Schülern und Studenten.
Mitte Juni 2002 erfolgen im Staat Viktoria 1,1% aller Arztbesuche wegen Influenza, in Melbourne liegt die Rate allerdings bei 1,6%.
Influenza - 18.07.2003 Experten warnen vor einer möglichen Influenza-Epidemie, normalerweise gibt es im Juli die meisten Fälle. Bis Anfang Juli gab es nur sehr wenige (20, verglichen
mit den 262 des Vorjahres-Vergleichszeitraums) Fälle. Bedingt durch den SARS-Ausbruch ist allerdings die Influenza-Durchimpfungsrate recht hoch
Es wird auch befürchtet, dass die aktuell ansteigenden Erkrankungszahlen aus Neuseeland (u.a. durch den gefährlichen Stamm A/Moscow) übergreifen könnten.
Influenza - 12.09.2003 Influenza und durch respiratory syncitial virus (RS-Virus) verursachte Atemwegserkrankungen sorgen in der
Umgebung von Adelaide in South Australia u.a. für leere Schulen.
Betroffen sind u.a. die Yorke Peninsula (Wallaroo, Kadina, Moonta, Moonta, Ardrossan und Yorketown) und die Fleurieu Peninsula. In diesem Jahr kam die Erkrankungswelle erste im August, 2002 bereits im Juni/Juli.
Influenza - 31.07.2005 Nach dem Ausbruch in Neuseeland warnen die Behörden auch für hier wegen des erhöhten Risikos.
Z.B. in Queensland Ausbruch mit bisher über 500 Labor bestätigten Fällen.
Influenza - 22.11.2006 In einem Pflegeheim in Canberra kam es zu einer Atemwegserkrankung, die vermutlich auf das Influenza-A-Virus zurückzuführen ist, wenngleich dies auch ungewöhnlich ist, da Influenza in
dieser Region typischerweise in der Mitte des Jahres auftritt. Betroffen sind 56 Personen, einschließlich 7 des Personals; 6 ältere, geschwächte Personen starben.
Influenza - 08.12.2006 In einem Pflegeheim in Canberra kam es zu einer Atemwegserkrankung, die vermutlich auf das Influenza-A-Virus zurückzuführen ist, wenngleich dies auch ungewöhnlich ist, da Influenza in
dieser Region typischerweise in der Mitte des Jahres auftritt. Betroffen sind zwischen 11. Oktober und 6. Dezember 55 Insassen sowie 22 des Personals; mindestens 6 ältere, geschwächte Personen starben. Bestätigt wurde Influenza A bislang bei 18 Insassen
(32,7 Prozent) und bei einem des Personals (4,5 Prozent).
Influenza - 19.07.2007 In Perth, Western Australia
starben mittlerweile vier Kinder im Alter von unter fünf Jahren (alle aus der metropolitan area), alle starben innerhalb von 24 Stunden nach Eintritt der ersten Symptome. Drei davon hatten eine vermutlich schwere Form von Influenza und starben vermutlich
an sekundären bakteriellen Infektionen. Der vierte, der jüngst starb, zeigte als Symptom jedoch nur Fieber, dass sich stetig verschlechterte, vermutet werden bei diesem Pneumokokken. Eltern, deren Kinder entsprechende Symptome zeigen, werden dazu
angehalten, dringend einen Arzt aufzusuchen.
Influenza-like illness - 05.08.1999 In Süd-Tasmanien
seit Mitte Juli mehrere Tote (alle bereits Lungenkrankeiten in der Anamnese) durch grippeähnliche Krankheit (virale Infektion der oberen Atemwege, aber keine Influenza). Fallzahlen gehen zurück. Risikogruppen sind ältere Personen, bzw. Personen mit
chronischen Krankheiten.
Jährlich in Australien ca. 800 - 2.700 Tote durch Grippe.
Japanese encephalitis - 19.09.2001 Das JE-Virus
wird in der Torres Strait und potentiell in Queensland und den Northern Territories durch verschiedene Mosquitos übertragen.
Es besteht bisher nur geringe Übertragungsgefahr auf Menschen, da Schweine in unmittelbarer Nähe von Menschen eine Bedingung für häufigeres Auftreten sind.
Allerdings wurde jetzt in 30% der hier häufig zu findenden Wildschweine in Bamaga auf Cape York das Virus nachgewiesen, hier war im März der erste Erkrankte auf dem Festland berichtet worden, er infizierte sich an der Westseite von Cape York. Auch die
JE-Impfung als Regel-Impfung für Kinder im Gebiet der äußeren Inseln der Torres Strait unterstreicht die Bedeutung der Krankheit in diesem Gebiet.
Keuchhusten - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Keuchhusten - 02.11.2000 Epidemie in New South Wales
fordert erstes Todesopfer. Seit Mitte 2000 bis Ende Oktober hier 2.553 Fälle verglichen mit 1.414 im gesamten letzten Jahr eine Verdopplung der Zahlen!
Keuchhusten - 21.12.2003 Im Gebiet Albury-Wodonga in New South Wales (an der Grenze zu Victoria) werden Eltern wegen seit Oktober steigender Fallzahlen gewarnt. Die bisher 66 Fälle sind
der schlimmste Ausbruch in New South Wales seit Jahren.
Weitere Ausbrüche in Hobart und Tasmanien.
Keuchhusten - 26.11.2004 Aktuell mehrere Meldungen:
- New South Wales: In der Hunter Valley Region wird für 2005 ein enormer Anstieg der Fallzahlen erwartet. Bis Ende September 2004 280 Fälle, fast doppelt so viele wie im Vorjahres-Vergleichszeitraum.
- In Western-Australia Ausbruch mit über 850 Fällen bis Ende Oktober über ganz WA verteilt, 304 davon in Great Southern und über 200 in Perth. Viele Meldungen aus Denmark und Albany.
Dies sind die höchsten Zahlen in WA seit 1997/98.
Kreuzfahrtschiffe - 27.12.2003 Ausbruch auf dem
Kreuzfahrtschiff P&O Cruises "Pacific Sky" im Pazifik. Norwalk-like-Viren (= Noroviren) wrden als Ursache vermutet. Solche Ausbrüche haben ein saisonales Maximum in der kalten Jahreszeit.
Legionellose - 19.07.1998 Ausbruch im Gebiet von Moonee
Ponds im Nordwesten Melbournes (5 Fälle, 1 Toter) ist wahrscheinlich auf die Kühlanlagen von Caseready Meats zurückzuführen.
Erreger wurden in Kühlanlagen in der Nähe eines Einkaufszentrums und zwei Bürogebäuden gefunden.
Offizielle Stellen warnen vor einem weiteren Ausbruch, da ein bekannter Ansteckungsort (Steuerbehörde) nicht ordnungsgemäß desinfiziert wurde und sich Fälle auf keinen der beiden bekannten Ansteckungsorte zurückführen lassen.
Legionellose - 31.10.1998 Vier Fälle im nördlichen
Melbourne (Thomastown und Reservoir). Der Ursprung ist nicht bekannt.
Legionellose - 01.11.1998 Der Ausbruch im nördlichen
Melbourne (Gebiet Thomastown-Reservoir) mit 10 Fällen (5 unbestätigt) hat sich inzwischen zum größten Legionellen-Ausbruch ausgeweitet. Verursacher sind Kühlturme im Gebiet Thomastown.
Legionellose - 08.11.1998 Zwar noch 3 weitere Fälle in
den nördlichen Vorstädten Melbournes, jetzt insgesamt 16 (weitere 10 Verdachtsfälle), aber der Ausbruch ist vermutlich vorüber, da seit Anfang November keine neuen Fälle bekannt wurden.
Legionellose - 01.08.1999 Die Zahl der
Legionellen-Erkrankungen nimmt zu, besonders in Victoria (Verdopplung in den letzten 2 Jahren). Es wird sogar von einer 10-fach höheren Dunkelziffer gesprochen. Grund scheinen mehr Klimaanlagen zu sein, evtl. auch verbesserte Diagnose-Möglichkeiten.
1998 270 Fälle, 25% mehr als die höchsten Fallzahlen seit 1991.
1999 bisher Steigerung um 40% - 168 Fälle bis 7. Juli, mehr als im gesamten 1997. Verbreitung durch Aerosole in Klimaanlagen mit einer Wirkung bis zu 2km vom Ursprungsort. CFR liegt bei ca. 10%.
Legionellose - 01.08.1999 Ein weiterer Todesfall
(Preston Club) in Viktoria, 3 insgesamt 1999.
Legionellose - 27.03.2000 5 Erkrankte in Melbourne, 2
Arbeiter aus dem gleichen Gebäude (222 Exhibition Street), dort positiver Legionellennachweis in Kühlturm der Klimaanlage.
Legionellose - 11.05.2000 Weiterer Ausbruch in Victoria
in Cobram, westlich von Albury an der Grenze zu New South Wales: 4 Fälle, die zwischen 28. und 30. April erkrankten.
Legionellose - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Legionellose - 10.05.2002 Erneuter Ausbruch in Melbourne mit drei Hospitalisierten, die sich bei Moonee Ponds Ende April/Anfang Mai angesteckt hatten.
Schon im April Alarm in Melbourne, nachdem mind. 35, die sich in der Nähe der Kreuzung von Collins- und Swanston-Street aufgehalten hatten, erkrankt waren sind. Bei der Untersuchung der Klimaanlagen in der Gegend wurden in einer die Erreger
nachgewiesen.
Legionellose - 11.09.2002 Zwei
Verstorbene, die sich in Brunswick (Kreuzung Albion Street und Sydney Road) im Norden von Melbourne infiziert hatten, ein weiterer ist im Krankenhaus. Die Infektionsquelle (wahrscheinlich Kühltürme von einer Klimaanlage) ist noch nicht bekannt.
Bisher in diesem Jahr 71 Fälle, ein Toter.
Legionellose - 31.10.2002 Ausbruch mit bisher drei Hospitalisierten in der letzten Oktoberwoche, die sich im Südosten der Stadt Melbourne infiziert hatten. Die Infektionsquelle (wahrscheinlich Kühltürme einer
Klimaanlage) liegt wahrscheinlich am Princes Highway (zwischen Evelyn Street und Westall Road, Clayton).
Auch in Melbourne bereits im September zwei Verstorbene, die sich in Brunswick (Kreuzung Albion Street und Sydney Road) im Norden von Melbourne infiziert hatten.
Davor in diesem Jahr 71 Fälle, ein Toter.
Legionellose - 18.03.2006 Aktuell mehrere Meldungen:
- In Chatswood (Sydney, New South Wales (NSW)) anhaltend Verdachtsfälle aus der 'Chatswood's shopping area'. Mitte Februar weiterer Ausbruch mit über 10 Fällen in Wollongong (an der Küste südlich von Sydney).
in NSW jährlich im Durchschnitt ca. 70 Erkrankte.
- In Preston (Nord-Melbourne, Victoria) wurden inzwischen Kühltürme einer Klimaanlage als Ursache des Anfang März begonnenen Ausbruchs identifiziert.
In Victoria bisher in diesem Jahr bereits 21 Erkrankte, davon in Preston. 2005 waren es im Gesamtjahr nur 18, 2004 16.
Legionellose - 22.01.2007 Seit Neujahr wurden in New South Wales (zum Teil in Sydney) 6 Personen mit Pneumonie hospitalisiert. Untersuchungen haben
mittlerweile ergeben, dass Kühltürme um Sydney's Circular Quay die Ursache waren.
Legionellose - 09.06.2007 Ausbruch in Melbourne mit bislang drei bestätigten Fällen, die drei Männer mussten hospitalisiert werden. Die genaue Quelle ist noch nicht bekannt, möglicherweise ein Kühlturm, einer wurde bereits geschlossen, sowie 16 weitere (unter anderem in
Footscray und Seddon) werden untersucht. Der geschlossene, der sich in der Nähe des Highpoint Shopping Centre befindet, wurde in jüngster Vergangenheit positiv getestet.
Leptospirose - 21.03.1999 58 bestätigte Fälle in den
ersten 2 1/2 Monaten 1999, nur 16 Fälle im Vergleichszeitraum 1998 (108 insgesamt), die meisten Fälle in North Queensland in Landwirtschafts- und Farmbetrieben.
8 unterschiedliche Serotypen (1998/99: "zanoni" und "hardjo" über 50%). Höheres Risiko durch Überschwemmungen, da der Erreger im Urin von Nage- und Haustieren vorkommt, Infektion durch Hautverletzungen.
Leptospirose - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Leptospirose - 17.04.1999 Steigende Zahlen in
Queensland in den ersten 3 1/2 Monaten: 99 bestätigte Fälle, 32 davon aus (22 im Vergleichszeitraum 1998).
Listeriose - 23.02.2007 In Victoira musste ein Nahrungsmittelhersteller seine "smoked trout mousse"-Produkte rueckrufen, nachdem ein 89-jaehriger Mann aus Melbourne erkrankte, als er "Yumbi brand of smoked trout
mousse" gegessen hatte. Es wurde aufgerufen, saemtliche Produkte mit den Verfallsdaten von 10. bis 16. Maerz 2007 in die Supermaerkte von Victoria und New South Wales zureuckzubringen.
Lyssavirus, bat - 13.08.1999 Lyssa-Viren werden bei
Fledermäusen in ganz Australien gefunden mit Ausnahme von Süd- und West-Australien
Malaria - 21.11.2002 Cluster in Nord-Queensland, insgesamt ab 3.10. zehn P. Vivax-Malaria-Fälle unter Campern am Noah Beach (in der Nähe von Cape Tribulation, nördlich von Mossman). Dies ist der erste
Ausbruch in der Region seit 1986. Das Erkrankungsrisiko ist inzwischen vorüber, ein dauerhaftes Risiko hätte nur bestanden, wenn dort lebende Einheimische infiziert worden wären. Eingeschleppt wurde die Malaria durch einen Camper, der sie in Afrika
erworben hatte.
Masern - 29.03.1999 48 Fälle bei Masernausbruch
(Genotyp D5) in Victoria bestätigt, weitere erwartet. Auslöser war ein aus Bali, Indonesien, eingeschleppter Fall.
Masern - 16.02.2001 Ausbruch im Südosten Melbournes,
allein in einer Nacht in der ersten Februarwoche 13 Neu-Erkrankungen (Stand 16.2. insgesamt 31 laborbestätigt). Vor allem betroffen sind nicht Kinder, sondern die Altersgruppe zwischen 15 und 34 Jahren, die hier häufig keinen kompletten Impfschutz hat.
Im letzten Jahr wurden nur 19 Fälle insgesamt in Victoria gemeldet, verglichen mit 111 in 1999 (davon allein 70 im Rahmen eines Ausbruchs in Melbournes westlichen Vororten), und 38 in 1998.
Masern - 06.07.2001 Ausbruch in
West-Sydney mit bisher sieben Fällen. Der Cluster könnte lt. Gesundheitsbehörden zu einem größeren Ausbruch führen.
Masern - 11.01.2002 Ausbruch
im seit Jahren masernfreien Südwesten von Western Australia, eine Frau hatte das Virus aus Bali mitgebracht.
Masern - 08.05.2006 Mehrere aktuelle Meldungen (Ursprung ist eine religiöse Veranstaltung nach der die Erkrankten noch viele Orte
(vor allem Melbourne, Brisbane und Gold Coast) in Australien besucht haben, mit weiteren Fällen ist also zu rechnen):
- Bisher sieben Erkrankte in Perth, Western Australia.
- In Sydney 38 Fälle unter Kindern und Erwachsenen im April und März.
Masern - 11.03.2008 Hochansteckender Ausbruch breitet sich in Richtung einer großen Mine im Westen von Cairns aus, bis zu 300 Arbeiter müssen vermutlich geimpft werden, nachdem zwei Bergarbeiter in der Woche
zwischen dem 3. und 7. März 2008 erkrankten. Zur selben Zeit erkrankte außerdem unabhängig davon ein Schüler an einer High Scholl, der wiederum drei weitere aus Cairns und Kuranda infizierte. Verbindung dieser Fälle könnte ein Einkaufszentrum gewesen
sein. Es handelt sich um den am meisten ansteckenden Virus-Typ, außerdem um die ersten lokal erworbenen Fälle der Krankheit seit elf Jahren.
Masern - 09.07.2008 In der ersten Jahreshälfte 2008 wurden mehrere lokale Cluster und Ausbrüche mit insgesamt 58 Erkrankungen in den Staaten New South Wales und Queensland gemeldet (im Vergleichszeitraum
2007 waren es nur sieben Erkrankungen). Hauptsächlich betroffen ist New South Wales mit 38 Erkrankungen, sowie sind einige Fälle importiert. Am meisten betroffen sind Babys und junge Menschen.
Masern - 11.02.2009 Aktuell mehrere Meldungen:
- South Australia: ein Teenager erkrankte, unter anderem hielte er sich zwischen dem 3. und 7. Februar 2009 im Coles Supermarket in Stirling, in den Adelaide Hills, im Kensington Park und in der Chemmart Apotheke in Stirling auf.
- Queensland: Vor einem Ausbruch wird gewarnt, nachdem in der ersten Februarwoche 2009 zwei junge Erwachsene erkrankt sind. Der erste erkrankte wahrscheinlich in einem anderen Staat, der zweite vermutlich in Brisbane. Möglicherweise haben sich bereits
mehrere Personen infiziert.
- Victoria: Größter Ausbruch seit Jahren mit steigenden Zahlen, bis zum 5. Februar 2009 wurden seit Jahresbeginn insgesamt zwölf Erkrankungen bestätigt. Die Hälfte der Fälle sind Erwachsene zwischen 27 und 37 Jahren. Acht der Betroffenen waren nicht
geimpft. Die jeweiligen Ursprungsfälle haben sich Übersee infiziert. Im Jahr 2008 und 2007 sowie 2005 kam es in Victoria nur zu zwei Erkrankungen, 2006 waren es zwölf und zwischen 1998 und 2004 zwischen 13 und 109 (im Jahr 1999) pro Jahr.
Melioidosis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Melioidosis - 20.03.2004 In diesem Jahr bereits fünf Erkrankungen im Endemiegebiet Top End (Northern Territory), die aktuellen Regenfälle könnten weiter zu überdurchschnittlich hohen Zahlen führen.
Bereits 2003 Steigerung der Erkrankungszahlen im Northern Territory auf mehr als das Doppelte des Vorjahrs, insgesamt waren 10 in den letzten Monaten der dortigen Trockenzeit erkrankt.
In der nassen Jahreszeit erhöht sich das Infektionsrisiko dieser insgesamt recht seltenen und über verunreinigtes (durch Exkremente von Haustieren) Wasser übertragenen Infektion.
In Queensland (Meldungen vor allem aus der Golf-Region, daneben auch aus der Torres Strait, Cape York und Townsville) waren Anfang 2002 zwei verstorben.
Melioidosis - 29.12.2006 Im Northern Territory (Top End) und in Queensland regelmäßig während der Regenzeit erhöhtes Risiko: die Zahlen der letzten Jahre variieren von 10 bis 50, immer wieder sind auch Touristen
betroffen.
Aktuell wird vor einem evtl. bevorstehenden Ausbruch im Northern Territory (Top End) gewarnt.
Melioidosis - 16.01.2009 Aktuelle Meldung:
- Im Northern Territory erkrankten zehn Personen (zwei Personen starben bislang). Die betroffenen kommen aus verschiedenen Gebieten, einschließlich Darwin und Katherine. Mit weiteren Erkrankungen bis April ist zu rechnen.
Zurück liegende Meldung:
- Im Northern Territory in der letzten nassen Saison insgesamt 30 Erkrankungen, fünf davon starben.
Hintergrund:
- Die Krankheit ist im Norden des Landes emdemisch in einigen Gebieten. Im Northern Territory (Top End) und in Queensland regelmäßig während der Regenzeit erhöhtes Risiko: die Zahlen der letzten Jahre variieren von 10 bis 50, immer wieder sind auch
Touristen betroffen.
Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 08.10.2002 o New South Wales: Anfang Oktober vier
Neuerkrankungen im Gebiet Greater Murray, in Sydney's Sutherland Shire Distrikt .
Von Januar bis Anfang Oktober in New South Wales durch unterschiedliche Meningokokken Typen insgesamt 162 Erkrankte, am 24. Juli waren es 97 (und 13 Tote, dies ist eine Verdopplung der Todesfälle verglichen mit dem Vorjahr!).
Die höchsten Inzidenzen haben in fallender Reihenfolge die Bezirke Southeastern Sydney, Southwestern Sydney und Western Sydney, Hunter und Illawarra.
Durchschnittlich erkranken in New South Wales 200 Menschen jährlich, 7 bis 15 davon versterben (1997 waren es 219 Erkrankte und 7 Tote, 1998 184, 17 Tote, 1999 218, 14 Tote, 2000 249, 14 Tote und 2001 234, 7 Tote).
Im Juli in dieser Jahreszeit übliche Ausbrüche vor allem an mehreren Schulen in New South Wales (Mt Druitt, Wollongong Universität, Grundschule im Westen Sydneys, St. Clair-Grundschule nahe Penrith, Tamworth Public School). Ursache war Meningokokken Typ
B, gegen den es keine Impfung gibt.
o Queensland: Mitte September soll eine Massenimpfung (die größte in der Geschichte Australiens) in Biloela und Thangool einen Ausbruch verhindern, nachdem seit 19.7. vier erkrankt waren.
o West-Australien: in der 4. Juli-Woche zwei Neuerkrankungen in Perth. In West-Australien erkranken jährlich ca. 80 Personen.
o Victoria: 2002 insgesamt 13 Erkrankungen
o Tasmanien: hier zwischen Januar und Mai 14 Fälle, 10 davon durch Meningokokken Typ C, 2 durch Typ B und 2 unbekannte.
o An der Gold-Küste erkrankte Ende Juli eine weitere Person, dies ist bereits der 6. Fall in dieser Region in diesem Jahr.
Meningokokken Meningitis - 04.08.2004 In nur einer Woche in Tasmania zwei Tote (einer in Hobart), weitere fünf (damit bisher in diesem Jahr 15) sind erkrankt. Eine gemeinsame Infektionsquelle ist
bisher nicht bekannt.
Meningokokken Meningitis - 11.08.2005 Aktuell mehrere Meldungen: :
- Auf dem New England Plateau (Hunter New England), New South Wales, jetzt der siebte Fall in diesem Jahr. 2003 und 2004 hier im Gesamtjahr je ca. 20 Fälle.
- Anfang August in Adelaide (South Australia) vier offenbar nicht miteinander zusammen hängende Erkrankungen. Die Patienten stammen aus Adelaide Hills, Süd-Adelaide und einer östlichen Vorstadt.
Bisher in diesem Jahr 13 Labor bestätigte Fälle in South Australia, 2004 waren es auch 13.
Meningokokken Meningitis - 11.09.2007 Ingesamt in South Australia seit Jahresbeginn bis Anfang September 2007 zwölf Erkrankungen, im Vergleichszeitraum 2006 waren es nur fünf, im
gesamten Jahr 2006 waren es 18 bestätigte Fälle.
Einzel-Meldungen: :
- Anfang September musste in South Australia im Südosten des Staates ein 18-jähriger Mann hospitalisiert werden.
- Anfang Juni erkrankte ein 13 Monate altes Mädchen aus den nördlichen Vororten von Adelaide in South Australia
- Sydney: Zwei Frauen wurden am 1. August 2007 hospitalisiert, nach offiziellen Angaben sind die beiden Fälle nicht zusammenhängend.
Bereits Mitte Juni wurde ein 22 Monate alter Junge in Sydney hospitalisiert. Bislang ist nicht bekannt, wo sich der Junge infiziert hat.
- Ein Verdachtsfall in Wagga Wagga, in Riverina in New South Wales.
Milzbrand - 25.11.2002 Ausbruch in Nord-West-Victoria, 50km nord-westlich von Swan Hill steht eine Rinder-Herde unter Quarantäne. Hier gab es bislang noch keine Fälle, in
Gesamt-Victoria seit 1998 insgesamt drei Anthrax-Meldungen.
Milzbrand - 05.02.2007 Aktuelle Meldung:
Zwischen 19. Januar und 2. Februar 2007 mehrere Ausbrüche auf 4 Farmen in der Gegend von Stanhope in North Victoria.
Zurückliegende Meldungen:
- In New South Wales im November 2006 2 Fälle, betroffen waren 1 Stier und ein Lamm. Beide Fälle traten in dem Gebiet der Region auf, in dem es jedes Jahr regelmäßig zu etwa 4 Fällen kommt, dieses Jahr tauchen die ersten Fälle allerdings verhältnismäßig
früh auf.
Milzbrand - 14.02.2007 Aktuelle
Meldung:
Seit 19. Januar mehrere Ausbrüche mit Todesfällen auf 8 Farmen in der Gegend von Stanhope in North Victoria sowie einer Farm in Tatura. Zuletzt wurden Anfang Februar 5 Fälle in Goulburn Valley im Nordosten von Victoria bestätigt. Damit starben insgesamt
34 Rinder.
Zurückliegende Meldungen:
- In New South Wales im November 2006 2 Fälle, betroffen waren 1 Stier und ein Lamm. Beide Fälle traten in dem Gebiet der Region auf, in dem es jedes Jahr regelmäßig zu etwa 4 Fällen kommt, dieses Jahr tauchen die ersten Fälle allerdings verhältnismäßig
früh auf.
Milzbrand - 16.01.2008 Aktuelle Meldung:
- In New South Wales Ausbruch vor allem im Dezember 2007 auf insgesamt elf Farmen, es wurden insgesamt 50 Todesfälle bei Rindern laborbestätigt. Betroffen ist unter anderem Rouchel und Gegenden nahe Scone in Upper Hunter. Jeden Tag neue Fälle, seit dem 2.
Januar 2008 allerdings keine Todesfälle mehr. Die benachbarten Farmen wurden außerdem unter Quarantäne gesetzt und geimpft. Einige Ausbrüche pro Jahr sind in der Gegend nicht ungewöhnlich.
Zurückliegende Meldungen und Hintergrund:
- Seit 19. Januar mehrere Ausbrüche mit Todesfällen auf mittlerweile 10 Farmen in der Gegend von Stanhope in North Victoria sowie einer Farm in Tatura. Zuletzt wurden Anfang Februar 5 Fälle in Goulburn Valley im Nordosten von Victoria bestätigt, am
24./25. Februar ein weiterer Fall in Wyuna. Insgesamt starben innerhalb von 6 Wochen 37 Rinder. Seit Ende Februar wurden keine Fälle mehr gemeldet.
- In New South Wales im November 2006 zwei Fälle, betroffen waren 1 Stier und ein Lamm. Beide Fälle traten in dem Gebiet der Region auf, in dem es jedes Jahr regelmäßig zu etwa 4 Fällen kommt, dieses Jahr tauchen die ersten Fälle allerdings
verhältnismäßig früh auf.
- Ein ungewöhnlich großer Ausbruch fand im Sommer/ Herbst 1997 statt, als 80 Farmen betroffen waren. Danach immer wieder gelegentliche Ausbrüche.
Mumps - 04.04.2001 Ausbruch mit vielen
jungen Erwachsenen, insgesamt steigt die Inzidenz, 1993 waren es noch 0.1 auf 100.000, 1998 schon 0.7 und im Jahr 2000 sogar 1.0.
Mumps - 31.03.2008 Ausbruch bereits seit 2007, der sich vom Northern Territory mittlerweile nach Western
Australia ausgebreitet hat. Es erkrankten etwa zehnmal so viel wie sonst bis zu diesem Zeitpunkt des Jahres normal. Insgesamt 46 Erkrankungen bei Kindern wurden etwa Mitte Februar 2008 gemeldet, während es im Vergleichszeitraum 2007 nur vier, 2006
ebenfalls nur sechs Fälle waren. Die meisten Fälle wurden dieses Jahr (2008) aus Kimberley und Goldfields, einige aus der Metropolregion (Perth) gemeldet. Der Ausbruch begann im Jahr 2007 in einem Internat und breitete sich zuerst nach Kimberley und dann
in andere Gebiete von Western Australia aus. In Adelaide erkrankten außerdem mindestens acht Studenten aus einem Studentenwohnheim innerhalb der letzten zwei Septemberwochen 2007.
Es ist nicht klar, ob Ursache des Ausbruchs unadäquate oder gar keine Impfungen sind.
Murray Valley encephalitis - 25.01.2002 Das Murray Valley encephalitis-Virus wurde nach Eintritt der nassen Jahreszeit in hohen Konzentrationen im Nordosten der Region Kimberley (Western Australia - WA) von Broome bis Kununurra nachgewiesen. Auch für Pilbara und
weitere Teile von Kimberley wird demnächst eine ähnliche Situation erwartet.
Murray Valley encephalitis - 29.03.2008 Bei Untersuchungen wurden sowohl im Norden von Victoria als auch in New South Wales (in Griffith, Leeton/ Hanwood, etwa fünf km von Griffith entfernt) das Virus
erstmals bei Mosquitos (sowie bei Hühnern) bestätigt. Bislang wurden keine menschlichen Fälle gemeldet, es wird aber vor einer möglichen Übertragungsgefahr durch Mosquitos gewarnt. In Victoria besteht Gefahr vor allem in Kerang.
Zuvor war das Virus regelmäßig bei Hühnern gefunden, menschliche Fälle wurden nicht gemeldet.
Murray Valley encephalitis - 27.05.2009 Aktuelle Meldungen:
- Northern Territory: Zweiter Todesfall im Jahr 2009, ein Mann starb am 23. Mai 2009, nachdem er an der Küste von Darwin angelte. Bereits zuvor starb ein Mann am 20. März 2009, er erkrankte in der ländlichen Gegend von Darwin, wo er arbeitete und lebte.
Letztes Jahr kam es zu einem Todesfall in Kimberley.
- Western Australia: Dieses Jahr bislang zwei Erkrankungen: zuletzt erkrankte ein Mann aus Port Hedland und musste hospitalisiert werden. Bereits im März erkrankte ein Kind aus Broome und ist nach wie vor hospitalisiert.
Gesundheitsexperten hatten bereits erneut vor dem Virus in Western Australia vor allem in Pilbarra gewarnt, insbesondere für Reisende besteht Gefahr. Kürzlich wurde erstmals in der diesjährigen feuchten Saison eine Aktivität des Virus festgestellt, unter
anderem bei Hühnern wurde es bereits laborbestätigt. Erhöhte Aktivität des Virus auch in Kimberley (im Norden von Western Australia) aufgrund verbreiteter Regenfälle in den letzten Wochen.
Hintergrund:
- Seit 1917 kam es zu sieben großen Ausbrüchen, der letzte im Jahr 1974 (mit 58 Erkrankungen). Seitdem fast alle Fälle im Norden von Western Australia und im Northern Territory, sowie vereinzelte Fälle in Queensland, Central Australia und zentralen
Regionen von Western Australia. Im Northern Territory wurden in den letzten 30 Jahren 20 Erkrankungen gemeldet. Das Virus ist im Norden des Landes endemisch.
Noroviren - 26.05.2004 Offizielle Warnungen wegen Ansteckungsgefahr im Bezirk Macquarie, am schlimmsten sind die Gebiete Dubbo, Nyngan und Mudgee betroffen. Offenbar Ausbrüche im gesamten Staat NSW
einschließlich Sidney.
Noroviren - 26.06.2006 Epidemie in New South Wales. Die ersten Fälle wurden im Februar mit 102 Hospitalisierten gemeldet.
Noroviren - 25.07.2007 Seit Mitte Juli 2007
mehrere Ausbrüche in Queensland, betroffen sind unter anderem Krankenhäuser in Cairns, Gold Coast und Brisbane. Es wird befürchtet, dass es zu einer weiteren Ausbreitung kommt.
Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 24.12.2002 Nach einer Algenblüte in der Hobson's Bay vor Melbourne (Victoria) wird vor dem Verzehr von Muscheln gewarnt. Er kann zu Lähmungen führen. Das Toxin wird durch
Erhitzen nicht zerstört.
Q fever - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Q fever - 09.11.2002 Aktuell drei erkrankte Kinder aus Gunnedah in New South Wales lassen in der Bevölkerung Befürchtungen über einen Ausbruch wachsen. Die Zahl der Fälle ist in den letzten Jahren allerdings
nicht gestiegen. In diesem Jahr waren es bis 8. Oktober 574.
Q fever - 14.12.2004 Größter Ausbruch in South Australia seit mehr als einem Jahrzehnt, Ursprung ist wahrscheinlich ein Viehmarkt im mittleren Norden des Staats.
Q fever - 02.11.2005 In der Hunter New England Area in New South Wales Ausbruch mit einigen Erkrankten über die letzten sechs Wochen verteilt.
Q fever - 30.07.2007 Aktuelle
Meldung:
- Ausbruch im Staat South Australia in Waikerie, Riverland (nördöstlich von Adelaide). Mittlerweile wurden fünf menschliche Erkrankungen seit Ende April 2007 bestätigt, sowie weitere Verdachtsfälle, eine ältere Frau starb vor kurzem. Vermutliche Ursache
ist ein nahegelegener Ziegen-Schlachthof. Mit einer hohen Anzahl an Neuerkrankungen wird nicht mehr gerechnet, eine gewisses Risiko besteht aber dennoch.
Hintergrund:
- Seit Jahresbeginn 2007 wurden landesweit nur 12 Fälle gemeldet.
Hauptträger der Krankheit sind Rinder, Schafe und Ziegen.
Quallen - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Red Tide - 19.12.1998 Red-Tide (Chatonella) im
Parramattafluß (Gebiet Putney-Tennyson, Neu-Südwales). Hier wie auch im Hafen von Sydney schon letztes Jahr. Wasserkontakt meiden.
Ross River / Barmah Forest fever - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Ross River / Barmah Forest fever - 06.11.1999 Für den
gesamten Südwesten wurde offiziell vor Ausbrüchen gewarnt, momentan sind nach den Regenfällen und infolge wärmerer Temperaturen die Bedingungen für die Überträger-Mosquitois ideal. Das Virus wurde bereits im Küstengebiet zwischen Rockingham und Augusta
nachgewiesen. Betroffen ist aber nicht nur der Küstenbereich.
Symptome sind schmerzhafte oder geschwollene Gelenke, Muskelschmerzen, Haut-Ausschläge, Fieber, andauernde Mattigkeit und Kopfschmerzen.
Ross River / Barmah Forest fever - 09.12.1999 In Sorell
(etwa 30 km nordöstlich von Hobart in Süd-Tasmanien) Warnung für den kommenden Sommer. Die Zahlen waren bereits letztes Jahr stark gestiegen. Am meisten ist das Küsten-Gebiet zwischen Dunalley und Lewisham (vor allem Dodges Ferry und Primrose Sands)
betroffen.
Ross River / Barmah Forest fever - 29.11.2000 Im Südosten (Südwest-Queensland) Warnung vor einem Anstieg der Ross River Fieber-Erkrankungen. Nach Überschwemmungen früher als gewöhnlich hohe Zahlen an Überträgermosquitos.
Dieselbe Situation im Nordwesten von New South Wales, hier könnte ein Anstieg von Ross River Fever, Barmah Forest Disease, Kunjin Virus und Murray River Encephalitis bevorstehen.
Ross River / Barmah Forest fever - 19.03.2001 144 Erkrankungen im Northern Territory (Darwin, Katherine, Barkly und Gove), wo nach Überschwemmungen ideale Verhältnisse für Mosquitos bestehen. Auch in Alice Springs, Tenant Creek, East Arnhem Land und um den Ilparpa-Sumpf
könnte ein Anstieg bevorstehen.
In Südaustralien (bisher 126 Fälle) Mitte März Alarm im "lower River Murray". Im Staat sind vor allem West Coast, Kangaroo Island und das Gebiet um den Lake Albert betroffen. Das Virus ist in den meisten Gegenden der Südküste endemisch.
Ross River / Barmah Forest fever - 21.11.2001 Nach ausgiebigen Regenfällen herrschen ideale Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos und es wird vor einem Ausbruch in den Regionen Wheatbelt, Great Southern und Goldfields gewarnt (liegen im südlichen Westaustralien).
Insgesamt ist Südaustralien gefährdet.
Im letzten Jahr waren neue Gebiete (Westcoast und Kangaroo Island) betroffen, außerdem scheint ein neuer Überträger-Mosquito hinzugekommen zu sein. Erste Meldungen bereits im Frühjahr letzten Jahres.
Ross River / Barmah Forest fever - 27.12.2001 Das
Northern Rivers Public Health Unit warnt offiziell vor Ross River und Barmah Forrest Virus, im ersten Halbjahr 2001 waren hier 116 Ross River- und 95 Barmah Forrest-Fälle gemeldet worden.
Ross River / Barmah Forest fever - 27.01.2002 Seit Dezember 12 Erkrankungen in West Coast, Riverland und dem Südosten des Staats South Australia, davon allein fünf letzte Woche, die Mosquito-Population ist aktuell enorm angewachsen.
Ross River / Barmah Forest fever - 19.08.2002 Ausbruch in Tasmanien mit bisher 118 Erkrankten, davon alleine 68 im April und 38 von 25. April bis Mitte August, ein dramatischer Anstieg zum letzten Jahr mit
seinen 13 Erkrankten im gesamten Jahr (höhere Zaheln 1999 mit 67 und 1996 mit 74).
Die meisten kommen von der Ostküste und der Südostküste (z.B. Huon Valley, Clarence und die Küstengebiete von Sorell, East Coast und Flinders Island).
Ross River / Barmah Forest fever - 28.06.2003 Aktuell mehrere Meldungen (sobald die Mosquito-Saison zu Ende geht, sinkt auch das Erkrankungsrisiko):
- New South Wales: Ende Juni veranlasst ein alarmierender Anstieg in den viel besuchten Feriengebieten Byron, Tweed und Lismore die Behörden zu einer Warnung, bis 28.6. über 370 Erkrankungen durch Ross-River- und Barmah-Forest-Viren
- Western Australia: die Zahl der Fälle steigt Ende Juni weiter an, Bewohner des mittleren Westens und von Murchison wurden gewarnt. Innerhalb weniger Wochen gab es neun Fälle, im gesamten Jahr 2002 waren es nur zwei.
- Queensland: auch in Townsville und Thuringowa Anstieg der Erkrankungszahlen bis Ende Mai auf 93, im Gesamtjahr 2002 waren es 97.
Ross River / Barmah Forest fever - 07.10.2003 Nachdem die Mosquitosaison früher als üblich begonnen hat, haben die Gesundheitsbehörden für den Südwesten von Western Australia eine Warnung ausgegeben.
Experten rechnen für dieses Jahr mit einem größeren Ausbruch.
Ross River / Barmah Forest fever - 26.04.2004 Aktuell mehrere Meldungen:
- Anhaltender Rekord-Ausbruch mit über 1.400 Erkrankten seit November bis 26. April vor allem im Südwesten von Western Australia mit im Januar täglich 10 bis 20 Neuerkrankungen (vor allem im Gebiet zwischen Mandurah und Esperance).
In Perth über 450 Erkrankte, besonders betroffen ist auch Busselton und Capel. Steigende Zahlen auch in Kimberley, Pilbara und Central Wheatbelt. In früheren Meldungen wurde als besonders betroffen das Gebiet an der Geographe Bay (besonders viele
Mosquitos im Gebiet am Busselton radio tower, um Ford Road und in West Busselton) genannt.
- Im südöstlichen Teil von Queensland (die Inzidenz liegt hier bei ca. 42 auf 100.000 im Schnitt der letzten Jahre, Tendenz sinkend: 2003 liegt sie bei 23,9) bis Anfang April 953 Fälle. Offizielle Warnung für den Rest des dortigen Herbsts. Der Peek liegt
hier normal von Februar bis Mai.
Ross River / Barmah Forest fever - 29.03.2005 In North Queensland (einem bekannten Endemiegebiet, Brutgebiet sind vor allem die Nord-Strände) sind Mitte März in einer
Woche 15 neu an Ross River-Viren erkrankt, damit sind jetzt ca. 150 und weitere ca. 25 am Barmah Forest Virus erkrankt.
U.a. sind Townsville, Thuringowa, Bowen, Charters Towers, Mount Isa und Innisfail betroffen.
2003 war das schlimmste Jahr in Queensland in der letzten Zeit, damals ca. 2.300 Fälle.
Auch ein erst in Neuseeland (hier sind alle gemeldeten Fälle lediglich importiert) an Ross River-Viren Erkrankter zeigt das Risiko, er hatte sich bei einem längeren Aufenthalt im Januar im Northern Territory angesteckt.
Ross River / Barmah Forest fever - 24.09.2009 Aktuelle Meldungen:
- Stark angestiegene Erkrankungszahlen im Northern Territory, allein zwischen Januar und März 2009 wurden 203 Fälle bestätigt, das sind die höchsten Erkrankungszahlen seit 1990, im Vergleichszeitraum des Jahres 2008 wurden 94 Fälle gemeldet. Die meisten
der Fälle wurden in Darwin gemeldet.
- In der Grafschaft Capel im Südwesten von Western Australia wurden seit Jahresbeginn bis Anfang September 2009 insgesamt drei Erkrankungen gemeldet. Ausbrüche werden in der Region befürchtet, da die Mosquito-Population aufgrund starker Regenfälle im
Winter extrem hoch ist. Normalerweise kommt es erst im Oktober oder November zu einem Peak.
Zuvor wurden in Western Australia seit 2004 keine Fälle gemeldet.
Zurück liegende Meldungen:
- März 2008: In New South Wales bislang etwa um das Dreifache gestiegene Zahlen in diesem Jahr, im Januar und Februar 2008 wurden 380 Erkrankungen des Ross River Virus gemeldet (Vergleichszeitraum 2007: 78 Fälle), Fälle des Barmah Forest Virus wurden im
selben Zeitraum 121 gemeldet, mit mehreren Erkrankungen wird im März 2008 aufgrund des Peaks der Mosquitos gerechnet.
- 2007: In letzter Zeit ungewöhnlich hohe Fallzahlen in Queensland. Innerhalb der letzten vier Wochen bis zum 30. September 2007 im Staat 93 Erkrankungen, während es im Vergleichszeitraum der Jahre 2002-2006 durchschnittlich nur 32 Fälle waren.
Normalerweise höhere Fallzahlen im Norden, diesmal aber in der südlichen Brisbane-Region Fallzahlen um 450 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2006. Normalerweise kommt es zu den höchsten Fallzahlen auch erst im späten Sommer und frühen Herbst.
- 2006: In Victoria wird ein Peak-Jahr für Ross River-Erkrankungen erwartet, nachdem im Januar bereits 53 Fälle gemeldet wurden (2004 und 2005 waren es im Januar nur je zwei!), in den nächsten Wochen erhöhte Infektionsgefahr.
- In Queensland, in der Region Darling Downs schon im Dezember 22 Fälle, die Tendenz hält 2006 an.
Als besonders gefährdet gelten die Städte Mildura und Echuca am Fluss Murray.
Stand Mitte Januar:
- Ungewöhnliche Ausbrüche seit Dezember an der Nordküste von New South Wales, auch eine Ausbreitung in die Umgebung von Sydney wird für möglich gehalten.
Ausbrüche an der Nordküste begannen in früheren Jahren (parallel mit der Mosquito-Population) meist im Januar und hatten ihren Peak von März bis Mai.
- In South Australia wöchentlich 18 Neuerkrankungen, stark betroffen ist Meningie, hier ca. die Hälfte der Meldungen.
Hintergrund:
- In den letzten Jahren wurde der Großteil der Fallzahlen aus Queensland gemeldet, ebenso viele Fälle in New South Wales. Weniger Fälle, aber eine höhere Inzidenz wurde in den letzten Jahren im Northern Territory gemeldet.
- Das Ross River Virus ist in den meisten Küstenregionen des Landes endemisch.
Rotaviren - 16.05.2001 In Alice Springs
Gastroenteritis-Ausbruch bei Kindern, Ursache sind Rotaviren. Am 16. Mai allein in 12 Stunden 80 Neuaufnahmen im Krankenhaus.
Rotaviren - 16.01.2004 Ausbruch seit dem späten Dezember in Alice Springs und Western Desert (Northern Territory), die Bevölkerung wird offiziell vor dem Erkrankungsrisiko gewarnt.
Für diese Zeit des Jahres ist der Ausbruch ungewöhnlich.
Salmonellosis - 28.09.1999 In Cairns (Queensland)
Salmonella typhimurium-Ausbruch in einem großen Hotel-Restaurant
Salmonellosis - 14.10.2005 In Tasmanien (u.a. im Süden und Nordwesten) bisher 64 Fälle, Ursache war offenbar der Genuss von Produkten der Firmen Trevallyn Bakery und Sugar Shack Bakery.
Salmonellosis - 04.03.2007 Aktuelle Meldung:
Ein Ausbruch in den letzten Monaten führte zu einer Rückrufaktion von Eiern der Firma Game Farm Enterprises in Queensland. Untersuchungen dauern noch an. Personen, die Eier dieser Firma gekauft haben, sollten diese entweder an den Kaufort zurückbringen
oder sie wegwerfen.
Zurück liegende Meldung:
In Südaustralien erkrankten im Juni 2006 insgesamt 17 Personen an Salmonellose. Als Ursache werden Eier in unzureichend gegarten Nudeln vermutet.
Hintergrund:
Seit den 70er Jahren steigende Erkrankungszahlen. Die höchsten Zahlen werden im Northern Territory sowie der Kimberley Division im Staat Western Australia zwischen Dezember und März gemeldet.
Salmonellosis - 08.03.2007 Aktuelle Meldung:
Ein Ausbruch in den letzten Monaten führte zu einer Rückrufaktion von Eiern der Firma Game Farm Enterprises in Queensland. Untersuchungen dauern noch an, die Fälle sind noch nicht offiziell bestätigt worden. Personen, die Eier dieser Firma gekauft haben,
sollten diese entweder an den Kaufort zurückbringen oder sie wegwerfen.
Zurück liegende Meldung:
In Südaustralien erkrankten im Juni 2006 insgesamt 17 Personen an Salmonellose. Als Ursache werden Eier in unzureichend gegarten Nudeln vermutet.
Hintergrund:
Seit den 70er Jahren steigende Erkrankungszahlen. Die höchsten Zahlen werden im Northern Territory sowie der Kimberley Division im Staat Western Australia zwischen Dezember und März gemeldet.
Salmonellosis - 12.04.2007 Aktuelle Meldungen:
- Ungefähr 16 Personen sowie daraufhin 70 Mitglieder des Krankenhauspersonals erkrankten in der zweiten Märzhälfte im Nordwesten von Tasmanien im Krankenhaus Burnie. Ursache sind Brötchen einer Bäckerei, die Huhn, Salat und Eier enthielten. Offizielle
halten Eier als die wahrscheinliche Ursache. Am 12. April in den letzten 24 Stunden keine weiteren Erkrankungen mehr.
- Weiterer ähnlicher, aber selbständiger Ausbruch in Sydney, New South Wales mit 247 Erkrankungen, 60 Personen mussten hospitalisiert werden. Ursache dafür ist wahrscheinlich der Verzehr von Huhn oder Schwein des „French Golden hot bread shop“ in Homebush
West, Sydney, bei dem alle Betroffenen gegessen hatten, Untersuchungen dauern noch an. Dabei handelt es sich um den größten Ausbruch des Staates New South Wales seit mindestens 5 Jahren.
- Ein Ausbruch in den letzten Monaten führte zu einer Rückrufaktion von Eiern der Firma Game Farm Enterprises in Queensland. Untersuchungen dauern noch an, die Fälle sind noch nicht offiziell bestätigt worden. Personen, die Eier dieser Firma gekauft
haben, sollten diese entweder an den Kaufort zurückbringen oder sie wegwerfen.
Zurück liegende Meldung:
In Südaustralien erkrankten im Juni 2006 insgesamt 17 Personen an Salmonellose. Als Ursache werden Eier in unzureichend gegarten Nudeln vermutet.
Hintergrund:
Seit den 70er Jahren steigende Erkrankungszahlen. Die höchsten Zahlen werden im Northern Territory sowie der Kimberley Division im Staat Western Australia zwischen Dezember und März gemeldet.
Shigellosis - 01.01.1999 13 Diarrhoefälle (von 32
Anwesenden bei Beerdigung) mit Abdominal-Schmerzen (11), Erbrechen (7) und makroskopisch Blut im Stuhl (3) in Adelaide. Ursache ist vermutlich Schinken, der durch eine infizierte Person verunreinigt wurde.
Toxic algae - 03.07.2001 Giftige Algen (Dinoflagellaten Dinophysis acuminata) in West Lakes haben dort und in Charles Sturt zu einem Verbot von Shellfish geführt. Im Shellfish reichert sich das Toxin an, das beim Verzehr zu Durchfall, Übelkeit und
Erbrechen führen kann.
Trinkwasser - 27.10.2004 Die Wasserversorgung der südöstlich von Mebourne gelegenen Städte Leongatha und Koonwarra war mit Cryptosporidien verunreinigt, die Einwohner mussten das Wasser
abkochen.
Vibrio vulnificus - 02.03.2007 Im Northern Territory
kam es zwischen Juli 2000 und Oktober 2005 zu insgesamt 3 Todesfällen. 2 davon waren Touristen, die nach dem Angeln in der Nähe von Borroloola im Golf von Carpentaria erkrankten. Der 3. Fall war ein 19-jähriges einheimisches Mädchen, welches in einem
Priel an der Küste schwamm. Alle drei hatten gesundheitliche Probleme.
Bei einem weiteren Fall im Jahr 2003 musste einem 38-jährigen Mann der linke Unterarm amputiert werden.
Der erste Fall im Northern Territory war im Jahr 1988 in Darwin.