Outbreak-Historie Bangladesh Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
AIDS - 24.05.2000 Medizinisches Material wird
wiederverwertet, wodurch das Risiko für Krankheiten, die durch Blut übertragen werden, ansteigt. Offenbar verwenden auch Kliniken im Land diese unsicheren Ausrüstungsgegenstände, es gibt Berichte z.B. aus 1999.
Arsenic poisoning - 19.09.2008 Millionen Einwohner sind bedroht durch Arsen-Vergiftungen in der Nahrungskette. Vor allem betroffen ist zum einen Reis in südwestlichen Gebieten, vor allem sogenannter Boro-Reis in den
Distrikten Faridpur, Satkhira, Chuadanga und Meherpur. Zum anderen wurde kontaminiertes Grundwasser in 61 der 64 Distrikte gefunden, die WHO spricht von der größten Massenverunreinigung einer Bevölkerung in der Geschichte. Gefahr besteht für Menschen
nicht nur durch den Konsum von Trinkwasser selbst, sondern auch indirekt durch Saaten, die mit kontaminiertem Grundwasser gewässert wurden. Die Gesundheit von bis zum 30 Millionen Menschen ist gefährdet.
Bindehautentzündung - 13.10.2002 Ausbruch in Jessore, Mitte Oktober sind Hunderte infiziert. Anfang September bereits stark ansteigende Zahlen in Dhaka und im Distrikt Chittagong, in diesem Jahr seit Anfang August besonders viele Erkrankte.
Conjunctivitis kommt hier regelmäßig nach Überschwemmungen und der Regenzeit vor. Ursache sind Viren und Bakterien, die Erreger werden durch Schmierinfektion, gelegentlich auch aerogen, übertragen. Sorgfältige Hygiene beugt den Erkrankungen
vor.
Cholera - 23.05.2006 Aktuell allein in den 3 großen Krankenhäusern der Hauptstadt Dhaka täglich ca. 450 Patienten, die neu an water-borne-diseases erkrankt sind. Im Juni geht die Zahl allmählich auf ca. 200
zurück, um dann im August/September wieder auf 450 anzusteigen.
Es sollen sich auch Cholerafälle darunter befinden.
Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Dengue-Fieber - 22.12.2000 In Dhaka seit
Dez. 99 (nach dem Ende der Regenzeit) Ausbruch, auch Dengue-Hämorrhagisches Fieber (hohes Aedesaufkommen), ein Ende der Epidemie wird nicht vor Ende Januar erwartet. Seit Mitte 2000 allein in der Hauptstadt 98 Tote, inoffiziell sollen es über 200
sein.
Dengue-Fieber - 18.10.2001 Ausbruch in verschiedenen
Teilen von Dhaka seit 22. Juli mit steigender Tendenz (bisher 28 Tote, 1.899 Hospitalisierte), Mitte November täglich ca. 20 Neu-Hospitalisierte (auch mit haemorrhagischem Fieber), bereits Anfang Mai nach frühen Monsunregen in Dhaka ein kleiner Ausbruch.
Experten schlagen Alarm: da trotz enorm vieler Überträger-Mosquitos nur wenige Gegenmaßnahmen getroffen werden, könnte die Saison ähnlich schlimm wie letztes Jahr verlaufen.
Alle vier Virustypen zirkulieren, vor allem aber Typ 3, sehr wenig Typ 4.
Am schlimmsten in der Stadt betroffen sind: Paribagh, Museum Officers' Quarters, Rokeya Hall Staff Quarters, Fuller Road, Isha Kha Road Teachers' Quarters und Jagannath Hall. Eine etwas geingere Mosquito-Dichte haben: Shakhari Bazar, Haranath Ghosh Road,
Azam Lane, Siddique Bazar, Kazi Alauddin Road, Kaishal Ghose Lane, Waiz Ghat, Goal Ghat, Becharam Deuri und Mughal Tuli.
Gefahr auch in Zakir Hossain Road, Mohammadia Housing, Pisciculture, Nurjahan Road, Iqbal Road und Asad Gate Avenue at Mohammadpur. Außerdem in Kalabagan, Bashiruddin Road, Central Road, Elephant Road, Lalmatia, Farm Gate, Mirpur, Hazaribagh,
Kanthalbagan, Monipuripara, north Dhanmondi, Mintu Road, Kakrail, Circuit House und Shegunbagicha.
Dengue-Fieber - 16.11.2001 In diesem
Jahr eine hohe Zahl haemmorhagischer Verläufe, sehr viele Erwachsene (ca. 50% der Erkrankten) sind unter den Patienten. In Dhaka ist das Gebiet des Dhaka Medical College stark betroffen, außerdem Khilgaon, Goran, Green Road und Mirpur.
Dengue-Fieber - 22.04.2002 In diesem Jahr sehr früh
erste Meldungen in der Hauptstadt, hohe Zahlen von Aedes-Mosquitos wurden jetzt auch in Gebieten gefunden, wo sie sonst eher rar sind. Dies läßt nichts Gutes für die bald beginnende Saison erwarten.
Dengue-Fieber - 15.12.2003 Nach der eigentlichen Saison aufgrund der ungewöhnlich späten Regenfälle, die ideale Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos schaffen, einige (niedrige Erkrankungs-Zahlen)
Ausbruchsmeldungen:
- Mitte November ansteigende Erkrankungszahlen in der Hafenstadt Chittagong. Der letzte große Ausbruch hier war 2001.
- Anhaltend Neuerkrankungen, bereits Anfang November in Dhaka an einem einzigen Tag über 40 Verdachtsfälle. Als Risikogebiete gelten das Gebiet Dhanmondi, Mohakhali bus stand, Nakhalpara, Saidabad bus stand, Kamlapur railway station, Mirpur Paikpara,
Uttara sector-6 und Gabtali bus stand.
Dengue-Fieber - 05.08.2004 Mit Einsetzen des
Monsuns steil ansteigende Erkrankungszahlen in der Hauptstadt Dhaka mit ca. 1.500 (am 11.7. waren es nur 114, dies war noch die um diese Jahreszeit zu erwartende Anzahl) seit 1. Juni.
Regelmäßig in der Monsun-Zeit stark ansteigende Zahlen. In Dhaka in früheren Jahren oft schon Ausbrüche ab Mai.
Die aktuellen Überschwemmungen in einem Drittel des Landes (am schlimmsten ist der Nordosten betroffen) könnten für eine weitere Verschlimmerung landesweit sorgen.
Dengue-Fieber - 29.11.2004 In der Hauptstadt Dhaka nach der üblichen Saison in nur einer Woche 228 Neuerkrankungen, es herrschen ideale Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos Aedes, ein Ausbruch wird
befürchtet.
Besonders viele Aedes in Vorjahren in den Stadtteilen Islampur, Thataribazar, Bongshal, Lalbagh, Nawabpur, Kalabagan, Nilkhet und teilweise Dhanmondi.
Dengue-Fieber - 30.08.2005 127 Fälle in der Hauptstadt Dhaka allein in den letzten 11 Tagen, Beginn der Erkrankungen bereits im Juni.
Hier startet die Saison meist im Juni und dauert bis Oktober mit einem Peak im August.
Meldungen auch aus Chittagong und dem Rest des Landes und im benachbarten Indien in Kolkata (West Bengal).
Dengue-Fieber - 16.10.2009 Aktuelle Meldung:
- Gestiegene und weiter steigende Fallzahlen in der Hauptstadt Dhaka, seit Juni bis Anfang Oktober 2009 wurden mindestens 405 Menschen hospitalisiert. Einige stammen auch von außerhalb Dhaka (etwa 37 wurden innerhalb der letzten Woche hospitalisiert).
Vermutlich sind es bislang im Jahr 2009 wesentlich mehr Fälle als 2008. Erhöhte Erkrankungsgefahr innerhalb den nächsten Wochen auch aufgrund des Monsuns.
Zurückliegende Meldung:
- Juli 2008: In Dhaka wurden zwischen dem 1. und dem 16. Juli 2008 mindestens 27 Erkrankungen laborbestätigt, zuletzt wurden allein am 16. Juli 2008 insgesamt sechs Menschen hospitalisiert. Die Betroffenen kommen aus verschiedenen Gebieten der Stadt.
- Im Jahr 2006 insgesamt 1.423 Erkrankungen, vier davon starben. Die Haupterkrankungszeit begann früher als in den Vorjahren.
Hintergrund:
- Normalerweise startet die Saison meist im Juni und dauert bis Oktober mit einem Peak im August.
- Innerhalb der letzten sechs Jahre starben insgesamt mindestens 130 Menschen.
Diarrhoe - 19.09.1998 Die extremen Überschwemmungen in
zwei Dritteln des Landes haben Wassser verseucht und Nahrungsmittel verdorben, 30 Mio. Menschen sind von der Flutkatastrophe betroffen.
10.784 neue Diarrhoe-Fälle (14 Tote) allein am 17.09.98, der zentrale Teil Bangladeshs (Distrikte Kishoreganj, Tangail und Narshingdi) und der Norden (Distrikte Rangpur, Kurigram und Naogan) sind am meisten betroffen, insgesamt landesweit 229.050
Diarrhoe-Fälle.
Cholera O139 (zuletzt 1997) wird vermutet, dann könnte die Situation noch ernster werden.
Diarrhoe - 30.09.1998 Seit Juli
verwüstende Überschwemmungen, betroffen sind ca. 20 Millionen (25% der Bevölkerung) Menschen in 52 (von 64) Distrikten. In den meisten davon sind Durchfallerkrankungen ohnehin endemisch, über 185.000 Personen (151 Tote) sind an akuter Diarrhoe
erkrankt.
Der zentrale Teil Bangladeshs (Distrikte Kishoreganj, Tangail und Narshingdi) und der Norden (Distrikte Rangpur, Kurigram und Naogan) sind am meisten betroffen.
Epidemien aller Krankheiten sind zu befürchten, die durch verunreinigtes Trinkwasser verursacht werden. Cholera O139 (zuletzt 1997 und 1993 - überhaupt weltweit ja erstmals in Bangladesh und Kalkutta aufgetaucht) wird vermutet, dann könnte die Situation
noch ernster werden.
Diarrhoe - 15.10.1998 Bilanz der
Jahrhundert-Überschwemmungen ab Mitte Juli: 770 Tote in den betroffenen 52 Distrikten (zwei Drittel des Landes, Hälfte der Bevölkerung).
571.863 waren an "water-borne diseases" erkrankt.
Diarrhoe - 27.12.1998 Erkrankungen in den Gebieten
Balukhali (Sadar thana, 2 Tote) und Choto Harina und Bara Harina (Barkal thana, 200 Fälle, 7 Tote). In den umliegenden Gebieten 5 weitere Tote zwischen 9. und 23.12.98. Ursache ist die mangelhafte Trink-Wasserversorgung.
Diarrhoe - 03.02.1999 Epidemie mit 5.000
Diarrhoefällen, vermutlich 30 Tote in den drei Unterbezirken Nagarkanda, Sadarpur und Bhanga (Faridpur).
Diarrhoe - 26.05.1999 Bisher 17.000 Fälle (162 Tote) in
den südlichen Küsten-Distrikten incl. die Hauptstadt Dhaka. 5.000 Fälle (62 Tote) in Noakhali und Lakshmipur, zwei Distrikten in der südöstlichen Chittagong Division. Die Erreger sind noch nicht bekannt, Cholera darf als teilweise Ursache angenommen
werden.
Diarrhoe - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Diarrhoe - 21.05.2002 Aufgrund der Hitzeperiode
stärker ansteigende Erkrankungszahlen als sonst um diese Zeit ohnehin. Ab April allein in der Hauptstadt mind. 11.350 Fälle (ca. 2.000 weniger als im Vergleichszeitraum 2001).
Ende April Ausbruch in sechs Süddistrikten mit 631 Fällen (drei Toten) in nur einer Woche, die wirklichen Zahlen sollen wesentlich höher sein.
Am schlimmsten betroffen sind Golachipa und Boufal (Patuakhali district), Amtoli, Kolapara, Patharghata und Betagi (Barguna Distrikt), Borhanuddin, Monpur und Lalmohon (Bhola Distrikt), Mothbaria, Nazirpur und Swarupkathi (Pirojpur Distrikt), Nalcity und
Kathalia (Jhalakathi Distrikt) und Uzirpur Mehendiganj und Muladi (Barisal Distrikt).
Diarrhoe - 27.11.2002 Aktuell diverse Ausbrüche:
- Ende November im Jhalakati Distrikt, über 305 Personen wurden innerhalb weniger Tage hospitalisiert. Im Upazila Sadar starben zwei Personen aus den Dörfern Manpash und Horipasha, im Upazila Rajapur starben drei Personen, aus dem Dorf Algi, im Upazila
Roujan starben drei Menschen, 523 erkrankten.
- Ende November im Barguna Distrikt, ein Toter in Patharghata, 500 Erkrankte.
- Ende November in sechs Dörfern im Upazila Kaliganj im Satkhira Distrikt, 200 Erkrankte.
- Ende November im Brahmanbaria Distrikt, sechs Tote (zwei bestätigt), zwei aus dem Dorf Hazipur, drei aus dem Dorf Joydar Kandi im Upazila Sarail und einer aus dem Dorf Jogathshah im Upazila Sadar, über 1.000 Personen erkrankten innerhalb weniger Tage.
Die betroffenen Dörfer sind Shahbajpur, Charlal, Sanargaon, Asaibari, Niamatpur, Mirtulla, Nabinagar West, Laurfathehpur und Joydarkandi.
- Sirajganj Distrikt (Meldunegn auch schon Anfang November): Ende November drei Tote im Upazila Royganj , 200 Erkrankte. Steigende Tendenz, am schlimmsten betroffenen sind Union Dhamrainagar, Union Sonakhara und Union Chandaikona.
Etwa 1.000 weitere Personen sind betroffen. Unbestätigten Berichten zufolge erkrankte ein Großteil der Bewohner von Porjona, Baghabari, Barabeel, Talgachhi, Perkola und Ratankundi in dem Upazila Shahjadpur, Bewohner von Shajnabari und Kumrabari in dem
Upazila Kazipur und Bewohner der Bezirke Bhangabari, Telkupi, Jaanpur, Shahednagar, Dhanbandhi und Deardhanzara in Sirajganj Sadar.
- Mitte November in den Dörfern Attaluk, Ganikandi, Rahairpar, Amarpur und Dhaknail Dakkhin Dhala (Union Jhingabari) und in den Dörfern Akuni, Gopalpara, Kandigram und Nijbari (Union Ranigram) im Upazila Kanaighat im Distrikt Sylhet. Zwischen dem
07.11.2002 und dem 14.11.2002 erkrankten unbestätigten Berichten zufolge 100 Menschen und vier Kinder, zwei Kinder aus den Dörfern Akuni (Union Ranigram) und Dakkhin Dhola (Union Jhingabari) starben am 14.11.2002 (ebenfalls unbestätigt).
- Mitte November zwischen dem 2. und 9. November starben im Distrikt Mymensingh fünf Menschen, drei von ihnen im Upazila Nandail, zwei im Upazila Ishwarganj, 1.000 erkrankten. Die Zahl der Fälle steigt. Am schlimmsten betroffen sind die Dörfer Kachuri,
Sangramkhali, Agargaon, Singdai und Daliapara im Upazila Nandail und die Dörfer Uchakhila und Tarundia im Upazila Ishwarganj.
- Ende Oktober im Upazila Hatibanda (Distrikt Lalmonirhat), über 200 Personen sind betroffen, 150 von ihnen stammen aus dem Ort Singimari.
- Ende Oktober in Chilakhal (Upazila Gangachara, Distrikt Rangpur) starben zwei Kinder, mindestens 100 weitere Personen erkrankten (laut inoffiziellen Berichten). Die meisten Einwohner von Chilkhal Ashrayan Centre in Kolkond Union sind
betroffen.
Diarrhoe - 01.01.2003 - Ausbruch in Joypurhat, ständig Neuerkrankungen in allen fünf Upazilas von Joypurhat gebracht, bisher 12 Tote. Zwei Tote aus dem Dorf Doulatpur im Upazila Khetlal, ein Toter aus dem
Bezirk Dhanmandi, einer aus dem Dorf Tajpur im Upazila Sadar und einer aus dem Upazila Akkelpur. Etwa 2.000 Einwohner des Distrikts waren schon im November betroffen.
- Ausbruch eines Magen-Leidens in Madaripur, mehrere Teile des Distrikts sind betroffen.
Diarrhoe - 13.03.2003 In Bandarban erkrankten in den vergangenen 12 Jahren (bis 2002) 126.118 Menschen, 237 starben, jedes Jahr bricht die Krankheit zwischen März und August besonders
in den Gebieten Ruman, Roangchhari, Alikadam und Thanchi in epidemischer Form aus.
Diarrhoe - 16.06.2003 Aktuell mehrere Meldungen:
- Epidemie in Gopalganj, im Mai erkrankten 1.379 Menschen, sieben Kinder starben. Inoffiziellen Berichten zufolge erkrankten sogar 2.000 und 12 starben, hauptsächlich Frauen und Kinder. Am schlimmsten betroffen sind die Orte Goshirchar, Gobra, Sonakasi,
Gosgati, Gopanathpur, Bormi, Kushali, Korpara, Kusla, Kandi, Gosapara und Unashia.
- Epidemie im Mai im Ort Ramkala im Upazila Sadar, 1.000 Menschen erkrankten, zwei starben.
- Im Distrikt Rangamati starben im Mai 18 an Diarrhoe und Unterernährung, zehn von ihnen stammten aus den Orten Tuichui und Shialdailui, drei aus Vhuachhori und jeweils einer aus Batling, Old Lonkor, New Lonkor und Ruilui.
- Ausbruch im Distrikt Barisal, zwischen dem 10. und 11. Mai starben vier Menschen (davon drei Kinder), über 150 mussten hospitalisiert werden.
- Großer Ausbruch im Mai im Distrikt Laxmipur, über 2.000 erkrankten, 20 (davon 12 zwischen dem 10. und 12. Mai) starben.
Am schlimmsten betroffen sind die Gebiete Laxmipur Sadar pourasabha, Basakpur, Syedpur, Jagannathpur, Mandari, Titarkandi, Srirampur, Char Matua, Bhabaniganj, Shahar Kasba, Motobi, Daksan, Charjago Bandhu, Char Pagla, Charmata, Char Algi, Char Kolakopa,
Uttar Charbangshi, Rakhalia und Raipur pourasabha. Außerdem Charmonsha, Shaharkosba, Charmotua, Basokpur, Daksin, Pashchim Laxmipur, Digholi und Charmai im Upazila Sadar und Fotehpur im Upazila Ramganj.
- Im Distrikt Bandarban erkrankten in den vergangenen 12 Jahren (bis 2002) 126.118 Menschen, 237 starben, jedes Jahr Epidemien zwischen März und August besonders in den Gebieten Ruman, Roangchhari, Alikadam und Thanchi.
Diarrhoe - 16.10.2003 Aktuell mehrere Meldungen:
- Ausbruch in den Distrikten Bogra (u.a. im Sariakandi Upazila) und Lalmonirhat (u.a. im Patgram Upazila) mit vielen Toten und bis Mitte Oktober über 300 Erkrankten.
- Ausbruch ab Mitte September im Distrikt Nilphamari (u.a. sind Domar, Dilma, Kishoreganj, Jaldhaka, Syedpur, Gorgram und Barijhara betroffen), bis Anfang Oktober waren über 2.000 erkrankt, viele Tote. Davor bereits Meldungen aus dem Distrikt Anfang
Juli.
- Ausbruch ab Mitte September im Distrikt Rangpur (u.a. in den Dimla und Jaldhaka Upazilas)
- Bereits im Juli starben im Distrikt Rajabari vier Menschen (davon drei Kinder)
Diarrhoe - 09.12.2003 Aktuell mehrere Meldungen:
- Bis 9.12. mind. 26 Tote und über 600 Erkrankte in den Distrikten Mymensingh und Lalmonirhat.
- Ausbruch in Sylhet: von Oktober bis mind. Anfang Dezember. Am meisten betroffen sind Goainghat, Kanaighat, Jaintapur und Sadar.
- Ausbruch in Rajshahi, in den drei Tagen bís zum 25.11. über 200 Neuerkrankungen aus der Stadt und der Umgebung
- Ausbruch in Jessore: in 10 Tagen bis zum 13.11. drei Tote. Am meisten betroffen sind die "Unions" Goga, Baganchra und Kaiba (Sarsha Upazila)
Diarrhoe - 28.04.2004 Seit Mitte April steiler Anstieg der Erkrankungs-Zahlen in der Hauptstadt auf über 10.000 monatliche Neuerkrankungen, im März waren es ca. 8.000, im Februar ca. 4.900 und im Januar ca.
5.900.
Die Wasserqualität soll in den Stadtteilen Rajabazar, Shukrabad, Tallabagh, Razabazar, Badda, Bashaboo, Hazaribagh, Mirpur und verschiedenen Teilen von Alt-Dhaka incl. Lalbagh, Rahmatganj, Urdu Road und Nazimuddin Road beeinträchtigt sein.
In diesem Jahr weitere größere Ausbrüche Barisal (März / April), in Sailkupa im Jhenidah Distrikt (April) und in Thakurgaon und Rajbari (Ende März).
Diarrhoe - 25.04.2005 Seit Mitte April starker Anstieg der Neuerkrankungen in Dhaka City (hier schon seit Februar Anstieg der Fallzahlen, damals ca. 500 tägliche Neuerkrankungen) und weiteren 18 der 64
Distrikte des Landes. Am schlimmsten sind Feni, Gopalganj, Dinajpur, Natore und Jhenaidah betroffen.
In den letzten drei Monaten sind damit insgesamt in 22 Distrikten über 135.000 erkrankt.
Und die eigentliche Peakzeit Mai/Juni steht erst noch bevor.
Diarrhoe - 24.04.2008 Aktuelle Meldung:
Aufgrund der steigenden Temperaturen stetig steigende Erkrankungszahlen. Einzelmeldungen:
- In der Division Barisal alarmierend steigende Zahlen in 40 Subdistrikten von sechs Distrikten. Bis zum 21. April 2008 wurden über 3.000 Erkrankungen gemeldet, zwei Menschen starben. Am meisten betroffen ist der Inseldistrikt Bhola, dort mehr als 1.600
Erkrankungen und mindestens zwei Todesfälle innerhalb der letzten zehn Tagen. Im Distrikt Barisal mehr als 500 Hospitalisierungen, in Patuakhali 650, in Barguna 450, in Pirojpur 350 und in Jhalakati 300 Hospitalisierungen.
- In der Hauptstadt Dhaka hunderte von Erkrankungen in der letzten Woche. Allein am 17. April 2008 wurden 418 Neuerkrankungen gemeldet, am 18. April waren es 221 Neuerkrankungen bis drei Uhr nachmittag. In diesem Jahr sind auch mehr Erwachsene betroffen
als im Vorjahr.
Zurückliegende Meldungen:
- Ausbruch im nordöstlichen Distrikt Habiganj (etwa 130 km nordöstlich der Hauptstadt Dhaka), bis zum 27. Oktober 2007 starben 15 Arbeiter, sowie mindesten 100 weitere erkrankten. Die Betroffenen hatten unreines Wasser getrunken.
- Nach lokalen Medienberichten sind weitere Distrikte in nördlichen und westlichen Gebieten des Landes betroffen, mindestens 13 Menschen starben, mehr als 2.500 erkrankten. Möglicherweise handelt es sich auch um Cholera.
- Knapp 500 Menschen starben aufgrund der Folgen von Überflutungen, weitere mehr als 53.000 sind lebensbedrohlich erkrankt. Allein am 14. August 2007 wurden in Dhaka in nur einem Krankenhaus 1.100 Menschen behandelt. Betroffen sind verschiedene Teile des
Landes, hauptsächlich der östliche Teil der Hauptstadt. Es sind die höchsten Fallzahlen seit 45 Jahren. Die Kapazitäten der Krankenhäuser sind erschöpft.
- Ende April/ Anfang Mai 2007 aufgrund einer Hitzewelle extrem viele Hospitalisierungen, derzeit landesweit fast 700, mehr als 400 davon in Dhaka, hauptsächlich Kinder. Jeden Tag Hunderte von Neuerkrankungen. Die Hitzewelle soll noch einige weitere Tage
andauern.
- Zwischen 11. und 18. Juni 2006 erkrankten im nordwestlichen Bangladesh 500 Menschen an Diarrhoe und Pneumonie, im nordwestlichen Thakurgaon Distrikt starben 15 Menschen, davon 8 an Pneumonie und 7 an Diarrhoe (hauptsächlich Kinder bis 12
Jahre).
Henipavirus (Nipah/Hendra-like Virus) - 27.05.2004 Seit Mitte April beendeter Ausbruch in der Stadt Faridpur (vor allem im "Miapara of Guha Laxmipur"-Areal) im Westteil des Landes ab Mitte März 26 Tote, viele
davon Anfang April, weitere ca. 35 Erkrankte.
Es handelt sich offenbar um eine Fortsetzung des früheren Ausbruchs im Januar/Februar: Ausbruch mit mind. 17 Toten und ca. 60 weiteren Erkrankten (teilweise nur Verdachtsfälle) in den fünf Distrikten Rajbari (136 km südwestlich von Dhaka) - u.a. in
Goalando (vor allem in Kazipara und Juran Mondoler), Manikganj (50 km südwestlich von Rajbari), Jaipurhat, Naogang und Faridpur.
Auch in Joypurhat und Tangail soll es Erkrankungen gegeben haben.
Im nahegelegenen Distrikt Meherpur (Chandpur, Sadarthana) Ausbruch in 2001.
In den fünf Südwest-Distrikten Rajbari, Manikganj, Jaipurhat, Naogang und Faridpur der Dhaka Division soll das Virus in der Fledermauspopulation stark verbreitet sein
Symptome sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Bewusstlosigkeit.
Hepatitis - 11.11.2004 Hepatitis A oder Hepatitis B bzw. beide sind möglicherweise ursächlich für einen Ausbruch von Gelbsucht in 3 Wohnheimen in Dhaka University, der durch
kontaminiertes Trinkwasser verursacht wurde.
Hepatitis B - 19.12.2002 Jährlich sterben hier 20.000 Menschen an
Leber-Krankheiten, hauptsächlich an Hepatitis B. 7.5% aller Bewohner sind chronisch infiziert (in Deutschland zum Vergleich 0,5%), etwa 150.000 Neugeborene kommen jedes Jahr bereits infiziert auf die Welt.
Influenza and viral fever - 20.05.2001 Im Distikt Jhenidah im Staat Kulna Epidemie durch Influenza und Viralem Fieber, 65% der Bevölkerung sind erkrankt. Am meisten betroffen sind Moheshpur, Kaliganj, Shailakupa und Teile von Sadar.
Lead Poisoning - 28.12.2000 Die Hauptstadt Dhaka hat die am stärksten mit
Blei verunreinigte Luft der Welt und übertrifft damit jetzt sogar Mexiko-City, das diesen Negativrekord bisher innehatte. Kinder werden am meisten geschädigt, in ihren Blutproben wurde jetzt teilweise das achtfache des von der WHO festgelegten Grenzwertes
gemessen.
Leishmaniasis, visceral - 28.05.2001 Im Distrikt Pabna sechs Todesfälle (150 Erkrankte) in den letzten drei Monaten. Unter der Bevölkerung herrscht Panik.
Leishmaniasis, visceral - 27.05.2003 Zwischen Januar 2002 und April 2003 infizierten sich 4.000 Menschen aus den Upazilas Gafargaon, Bhaluka, Trishal, Phulbaria und Muktagacha im Distrikt
Mymensingh.
Mindestens 25 Menschen starben, davon stammten acht aus Muktagacha, fünf aus Phulbaria, sechs aus Trishal, drei aus Bhaluka und ebenfalls drei aus Gafargaon.
Am schlimmsten betroffen ist der Upazila Phulbaria, in den letzten zwei Jahren erkrankten hier 2.636 Menschen, 415 von ihnen allein seit Februar 2003, in Trishal lag die Zahl bei 348.
Die Zahl der Toten steigt jährlich an.
Leishmaniasis, visceral - 13.06.2005 Ausbruch im Distrikt Dinajpur (in den 'Upazilas' Parbatipur und Phulbari) mit zwei Toten und mind. 35 Erkrankten.
In den letzten Jahren Ausbüche auch in den Distrikten Pabna und Mymensingh, auch in weiteren Teilen des Landes ist mit Infektionsgefahr zu rechnen.
Lepra - 31.01.2000 Leprarate ist auf <1/10.000 Einwohner
gefallen.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 27.12.2001 Im Distrikt
Bandarban sollen angeblich die bisher steigenden Erkrankungszahlen unter Kontrolle sein: in den ersten 8 Monaten 2001 in allen 7 Bezirken insgesamt 77 Tote, über 25.000 Erkrankte. Inoffizielle Quellen nennen bei den Verstorbenen 3-fach höhere Zahlen.
Saisonaler Peak von Mai bis August.
Malaria - 12.09.2002 Mehrere große
Ausbrüche im östlichen Bangladesh (Provinz Chittagong), etwa 112.000 Menschen erkrankten in den ersten 6 Monaten dieses Jahres, 423 starben, im Juli starben 28 weitere:
- Im Distrikt Bandarban bis Ende Juli 75 Tote (davon im Mai 32) in sieben Upazilas, über 24.350 sind erkrankt.
- Im Distrikt Khagrachhari großer Ausbruch, bis Mitte August 94 Tote (davon im Mai 28), über 33.000 sind erkrankt.
- Im Distrikt Rangamati, einem sehr für Malaria anfälligem Gebiet, bis Mitte August 81 Tote, über 42.000 sind erkrankt (19 Tote allein in der 3. Mai-Woche, 36 Tote und 23.000 Erkrankte insgesamt im Mai). Vor allem betroffen ist der Bezirk Razasthali
(Tahera Begum, Ebadullah, Runu Akhtar, Jharna Akhtar, Pakhi Akhtar, Shilpi Begum, Rezia Begum, Azizul Haque, Razia, Jahanara, Salma, Rafique Ahmed, Nasima, Nasrin, Akhtari Begum, Fatema Begum, Nahid, Omar Faruk und Islampur), ein Toter im Bezirk Kaukhali
(Betbunia).
- weitere betroffene Distrikte: Sunamgonj (7500 Erkrankte, 8 Tote), Sylhet (5900 Erkrankte, 2 Tote), Moulavibazar (1833 Fälle), Habiganj (196 Fälle), Cox's Bazar (8562 Erkrankte, 22 Tote), und Chittagong (13.225 Erkrankte, 38 Tote).
Malaria - 26.12.2002 Ausbruch in den Bezirken Kalmakanda und Durgapur (nördliches Grenzgebiet zum Staat Meghalaya in Indien, Netrokona Distrikt), inoffiziell sind seit Ende November
20 verstorben, über 300 erkrankt.
Betroffen sind vor allem Rangchhati und Kharnoi, außerdem Dhoriakona, Amgara, Southpara, Haripur, Gilagora, Boruakoma, Chanduail, Rangchhati, Tallapur in Kalmakanda und Gagra und Sadar.
Malaria - 29.06.2003 Mehrere Ausbrüche mit Einsetzen des Monsuns in drei Hügel-Distrikten. In den Monaten April bis Juni erkrankten:
- in Khagrachhari 3.700 Menschen, 68 von ihnen starben, die Zahl der Erkrankten steigt weiter an. Am schlimmsten betroffen sind die Gebiete Patachhara, Nakapa, Taichala, Chowdhury Para, Master Para, Jagannat Para, Daragapara, Fenirkul und Sadukatharpara
in den Upazilas Ramgarh, Mahalchhari und Dighinala. In den letzten 10 Jahren starben in diesem Distrikt rund 1.681 Personen, 531 von ihnen zwischen Januar 2000 und Mai 2003.
- in Rangamati 2.125 Menschen, 36 von ihnen starben.
Malaria - 27.07.2003 Mindestens 672 Tote und 387.000 Erkrankte in den ersten sechs Monaten (Anstieg im April) in den drei Hügeldistrikten Rangamati (238 Tote, 138.700 Erkrankte, bis Juni waren es nur 2.125)
Bandarban (221 Tote, 126.805 Erkrankte) und Khagrachhari (213 Tote, 121.501 Erkrankte, bis Juni waren es nur 3.700).
In Khagrachhari sind die Gebiete Patachhara, Nakapa, Taichala, Chowdhury Para, Master Para, Jagannat Para, Daragapara, Fenirkul und Sadukatharpara in den Upazilas Ramgarh, Mahalchhari und Dighinala am schlimmsten betroffen.
Malaria - 04.08.2004 Erstmals im Juni und Juli (also schon vor den Überschwemmungen) Fälle in der Stadt Dhaka, die bisher (z.B. von der WHO) als frei von Malaria-Übertragung betrachtet wurde. Die 15
nachgewiesenen Fälle im Juli könnten nur die Spitze des Eisbergs sein.
Malaria - 21.06.2007 Aktuelle Meldung:
- Im Distrikt Khagrachhari starben bis Mitte Juni 2007 insgesamt 44 Menschen innerhalb der letzten zwei Monaten, mindestens 47.000 Menschen erkrankten in ländlichen Gebieten. Nach inoffiziellen Quellen starben sogar 70 Menschen, und über 50.000 seien
erkrankt. Betroffen ist unter anderem Sadar, Tripura, Chakma, Marma und Bangalees. Insgesamt in Khagrachhari etwa 90 Prozent P. falciparum.
Hintergrund und zurückliegende Meldungen:
- In den letzte 10 Jahren starben im Distrikt Khagrachhari über 2.000 Menschen. In fast 50 Dörfern in abgelegenen Gebieten ist Malaria endemisch. Hohe Fallzahlen vor allem zwischen Mai und August.
- 2005: Im regelmäßig betroffenen Hügel-Distrikt Khagrachhari, mit 5.000 Neuerkrankungen allein im März die höchsten Zahlen seit Jahren. Die meisten Fälle in (in absteigender Reihenfolge) den Bezirken Dighinala, Matiranga, Ramgar, Manikchhari, Panchhari,
Mahalchhari und Laksmichhari.
Masern - 14.02.2006 Jedes Jahr sterben im Land etwa 20.000 Kinder, insgesamt leiden im gesamten Land jedes Jahr etwa 1 Million Menschen an Masern. Eine
Impfkampagne soll eine weitere Ausbreitung verhindern.
Masern ? - 22.05.2001 Alarm nach einem Ausbruch
aufgrund eines mutierten Masern-Virus-Stamms (die Masern-Impfung schützt nicht!) in Chandpur (Meherpur District), zehn Tote innerhalb von 2 Wochen, ca. 100 Erkrankte. In der Gegend herrscht Panik. Die früher als Ursache angenommene Japan-B-Encephalitis
ist für die Gegend nicht typisch.
Milzbrand - 03.09.2009 Ausbruch in Pabna in der Division Rajshahi, mindestens 35 Menschen erkrankten. Sie hatten das Fleisch eines Rindes konsumiert, das am 26. August 2009 im Subdistrikt Sathia upazila
geschlachtet und im Dorf Soto Pathailhat verkauft wurde. Dieses Rind wurde laborbestätigt. Außerdem starben zwei weitere Rinder.
Nipah-like Virus - 12.05.2001 In dem abgelegenen Dorf Chandpur (Sadar Thana, Meherpur Distrikt) erkrankten 28 Menschen, 9 starben. Das Nipah-Virus war bereits 1998/1999 Ursache für einen Enzephalitis-Ausbruch in Malaysia.
Nipah-Virus - 11.02.2005 Panik in der Bevölkerung des in der Nähe der Hauptstadt Dhaka liegenden Norddistrikts Tangail, nachdem erneut einige an Nipah-Virus verstorben sind. Der Ausbruch begann zur Jahreswende,
bereits im Winter 2003/2004 50 Todesfälle.
Die Übertragung des Nipah-Virus erfolgt hier durch Früchte, die durch von Früchten fressenden Fledermäusen kontaminiert sind. Hier in Bangladesh scheint es aber auch eine Mensch-zu-Mensch-Überragung zu geben. Es handelt sich auch um einen anderen
Virusstamm als in Malaysia.
Bisher Vorkommen im Südwesten des Landes, 2001 in Mahepur in, 2003 in Nagoan und 2004 in Faripur. In der davor liegenden Saison Meldungen vor allem aus Goalundo im Distrikt Rajbari, dann auch aus den Distrikten Faridpur, Manikganj, Tangail und Joypurhat.
Auch die Gebiete am Padma gelten als gefährdet.
Nipah-Virus - 03.05.2007 Im Westen des Landes im
Distrikt Kushtia nahe der Grenze zu Indien starben innerhalb von 3 Tagen bis 12. April 2007 sechs Menschen, die Zahl der Erkrankungen steigt täglich, bislang 50 Hospitalisierungen.
Die Krankheit brach erstmals in den Dörfern Khajanagar und Kaburhat vor einer Woche aus.
Nipah-Virus - 09.04.2008 - Neun Menschen, darunter fünf Kinder, starben zwischen dem 25. Februar und dem 9. März 2008 in den zentralen Distrikten Manikganj und Rajbari der Division Dhaka, die Fälle wurden fast
alle laborbestätigt. Weitere 10 Personen erkrankten schwer.
Im Jahr 2004 meldeten diese beiden Distrikte den schlimmsten Ausbruch, als knapp 40 Menschen starben.
Ursache für die Erkrankungen ist noch nicht klar, vermutet wird aber der Verzehr kontaminierter Früchte, insbesondere von Palmen, oder der direkte oder indirekte Kontakt zu infizierten Tieren, wie etwa auch Schweinen oder Kühen. Es wird angenommen, dass
Fledermäuse, sog. Flughunde, Träger des Virus sind.
- Bis Mai Erkrankungsrisiko vor allem in den zentralen und nordwestlichen Gebieten des Landes.
- Seit 2001 starben bei insgesamt neun Ausbrüchen mindestens 89 Menschen.
Pneumonia - 16.03.2002 Pneumonie-Ausbruch im Rajbari
District mit über 5.000 erkrankten Kindern (24 davon sind verstorben) in den letzten drei Monaten. Am schlimmsten sind Rajbari Sadar und Pangsha upazila betroffen.
Pneumonia - 19.11.2003 Aktuell sind über 76.000 (vor allem Kinder) in 12 Distrikten erkrankt, über 350 sind verstorben. Die Ursache ist noch nicht bekannt, es wird ein Virus vermutet. Vor allem betroffen sind
die Distrikte Chandpur, Jhenaidah, Netrokona, Dhaka, Mymensingh, Meherpur und Cox's Bazar. Daneben Magura, Bandarban, Jessore, Dinajpur und Narail.
Pneumonia - 27.09.2004 Bis mind. in den September anhaltender Ausbruch im Distrikt B'baria (Brahmanbaria), von Juli bis August starben hier mind. 66 Kinder, über 4.300 erkrankten.
Pocken - 05.06.2007 Laut indischen Zeitungsberichten Ausbruch, betroffen sein sollen Rajshahi und Teknaf. Offizielle vor Ort jedoch konnten keine einzige Erkrankung feststellen.
Polio - 07.11.2000 Erstmalig in diesem Jahr wieder zwei
Wild-Polio-Fälle, der letzte in Nayagram (Nabinagar thana im Distrikt Brahmanbaria).
Polio - 20.05.2007 Aktuelle
Meldung:
- Ein 2-jähriges Kind kam im März 2007 aus dem benachbarten Myanmar (Staat Rakhine), wo mehrere Fälle gemeldet werden, nach Chittagong und Cox's Bazar. Daraufhin werden derzeit Massenimpfungen bei etwa zwei Millionen Kindern nahe der Grenze zu Myanmar
durchgeführt, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.
Meldung Dezember 2006:
- 2006 17 bestätigte Neuerkrankungen. Die Impfung von 24 Millionen Kindern unter 5 Jahren soll eine weitere Ausbreitung verhindern.
Meldungen u.a. aus Chandpur (Chittagong Division), das Virus wurde hier aus Nordindien eingeschleppt und Sylhet.
Bangaldesh galt zuvor seit 2000 als poliofrei.
Tollwut - 04.04.2001 Im Distrikt
Barisal (150 km südlich von Dhaka) herrscht wegen einer Hundeplage Panik. Im Februar und März 15 Tote und über 200 Verletzte nach Attacken von teilweise tollwütigen Hunden. Impfstoffe sind praktisch nicht vorhanden.
Häufungen in den Orten Mehendiganj, Chandpur, Ulania und Chunar Char. Einzelmeldungen auch aus Sonamukhi, Chanpur, Sadekpur, Char Kalekha, Ratanpur und Jangalia.
Tsunami-Folgen - 16.01.2005 Nach den Flutwellen (die betroffenen Gebiete sind hier einige südliche Küstenregionen) erhöhtes Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen
für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc., durch Kontakt mit verunreinigtem Wasser kommt es zu Hautinfektionen, Leptospirose und Melioidose etc. und vor allem Durchfallerkrankungen (incl. Cholera, Abdominal-Typhus und Ruhr) nehmen zu. Vielerorts
ist die Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet.
Wer als Helfer dorthin reisen möchte, findet unter www.auswaertiges-amt.de/www/de/seebeben-helfer_html ein Merkblatt des Auswärtigen Amts.
Tuberkulose - 01.01.2003 Im Meherpur Distrikt steigt die Zahl der TB-Patienten täglich an. Derzeit 600.000 TB-Erkrankungen im Land, jährlich 300.000 Neuerkrankungen und 70.000 Todesopfer. Bangladesh steht an 4.
Stelle der TB-betroffenen Länder weltweit.
Überschwemmungen - 05.11.2000 Bilanz der
zurückgegangenen Überschwemmungen: zwischen 32 und 100 Tote (je nach Quelle), 40.000 Diarrhoe-Fälle (teilweise auch Ruhr), die Ausbreitung anderer "water-borne diseases" wird befürchtet.
Am schlimmsten waren die Distrikte Satkhira und Jessore an der Grenze zum indischen West Bengal überschwemmt. Aber auch die anderen 7 Grenz-Distrikte, die Sandwip Insel und Teile des Festlandes im Distrikt Cox`s Bazar sind betroffen.
Überschwemmungen - 10.07.2002 Nach Monsun-Regen Überschwemmungen im nördlichen Bangladesch. Die Haupt-Flüsse Brahmaputra, Meghna, Jamuna und Ganges steigen und sind teilweise über ihre Ufer getreten.
Betroffen sind die Bezirke Noakhali, Mymensingh, Sunamganj, Netrokona, Rangpur, Sadar, Kaunia, Pirgachha, Gangachara, Badarganj, Taraganj, Mithapukur und Pirgonj, Kadarpara, Aziznagar, Khamar, Kamalkachna, Boiragipara, Salbon, Bast Salbon, Alamnagar,
Adarsha Para, Jummapara, Jalkar, Honumartola, Nilkantha, Radhaballov, Dhop, Goneshpur, Guratipara, Kukrul und Keranipara.
Neben den bereits an Durchfall Erkrankten wird die Ausbreitung anderer water-borne diseases befürchtet.
Überschwemmungen - 29.07.2002 Nach den Überschwemmungen entlang der Haupt-Flüsse Brahmaputra/Jamuna und Ganges/Padma steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und
vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.
Überschwemmungen - 17.07.2003 In Nilphamari
starben sieben Personen (darunter fünf Kinder) an Diarrhoe, drei in dem Ort Kisamat Char in Khagakharibari Union, zwei in Jharsinhessor in Khalisha Chapani Union und zwei in dem Ort East Chatnai in East Chatnai Union, mindestens 4.000 Menschen erkrankten
an Diarrhoe und anderen "waterborne diseases".
Mehrere überschwemmte Gebiete in neun Upazilas in Sirajganj.
In Mymansingh im Gebiet Sadar wurden fünf Unions überschwemmt, am schlimmsten betroffen sind die Unions East Chatnai, Tepakharibari, Khalisha Chapani und Jhunaghach Chapani im Upazila Dimla.
Bis 15. Juli 2003 wurden innerhalb von 24 Stunden 74 Diarrhoe-Patienten behandelt, 19 weitere wurden hospitalisiert, zwischen 08. und 15. Juli 2003 wurden 279 Menschen ärztlich behandelt.
Die am schlimmsten betroffenen Upazilas sind Kazipur, Sirajganj Sadar, Belkuchi, Chowhali, Shahzadpur und Ullapara. Im Upazila Sadar wurden die fünf Unions Kustia, Sirta, Boror Char, Khaghdalor und Char Iswardia überschwemmt.
Überschwemmungen - 21.11.2007 Aufgrund des kürzlichen Zyklons ist es zu einer Knappheit an frischem Trinkwasser gekommen, der zu einem Ausbruch von Diarrhoe geführt hat. Zwei Kinder starben
in dem schwer betroffenen Distrikt Patuakhali im Süden des Landes. Mehr als 270.000 Häuser sind zerstört, betroffen sind bis zu vier Millionen Menschen.
Unbekannte Erkrankung - 23.06.2001 Ausbruch
seit Mitte Juni in Sylhet (in der Ronikhai Union in Companyganj Upazila) mit mind. 13 Toten. Ursache ist wahrscheinlich ein virales Fieber. Am meisten betroffen sind Lamagram, Banpur, Majhergaon, Kamalbasti, Batumara, Khupriparh, Turang und
Jangail.
Unbekannte Erkrankung - 16.02.2007 3 Menschen starben im Norden des Landes an einer bislang ungeklärten Erkrankung, in Betracht kommt Vogelgrippe. Am 26. Januar 2007 starb ein 32-jähriger Mann,
seine Frau erkrankte an gleichartigen Symptomen und starb am 9. Februar. Ein weiterer Mann starb im Krankenhaus in Dhaka am 12. Februar. 2 weitere Personen (einschließlich der Schwester einer der Verstorbenen) mussten hospitalisiert werden. Alle
Betroffenen kommen aus dem Dorf Beloya des Distrikts Thakurgaon im Nordwesten des Landes. Ein Team von Experten, unter anderem solche für Vogelgrippe, untersuchen die Vorfälle. Bislang wurden im Land noch keine Vogelgrippe-Fälle gemeldet.
Unbekannte Erkrankung - 19.07.2007 Aktuelle Meldungen:
- Mittlerweile insgesamt 275 Schüler (vereinzelt auch Lehrer) in mehreren Distrikten des Landes sind in den letzten Tagen bewusstlos geworden. Betroffen sind: Natore, der Distrikt Jhenidah, Narsingdi, Narayanganj, Gazipur, Bagerhat, Savar sowie Narsingdi
(siehe dazu sogleich). Die Betroffenen verloren plötzlich das Bewusstsein, nachdem sie an Kopfschmerzen, Schmerzen in der Brust, Erbrechen sowie an Atemproblemen litten. Mittlerweile deutet vieles darauf hin, dass es sich um eine Massenhysterie
handelt.
- Zunächst war gemeldet worden, dass nahe des Distrikts Narshingdi (nördöstlich der Hauptstadt Dhaka) über 100 Studenten und Lehrer der Schule bzw. des College Adiabad hospitalisiert werden mussten. Die Betroffenen erlitten Krämpfe, die Ursache der
plötzlich eintretenden Erkrankungen wird noch untersucht. Angesichts einer offensichtlich kurzen Inkubationszeit könnte als Ursache eine Vergiftung in Betracht kommen, etwa durch alltägliches Essen. Henipavirus, zu dessen Ausbruch es im Land schon
mehrfach kam, wird als unwahrscheinliche Ursache gehalten.
Zurückliegendes und Hintergrund:
- Zwischen 1973 und 1993 gab es 70 Berichte von Fällen von Massenhysterie.
- Im Jahr 2004 starben insgesamt 23 Menschen an einer mysteriösen Erkrankung, die später diagnostiziert wurde als entweder Encephalitis oder Hirnhautentzündung verursacht durch virale Infektionen.
- Seit Mai dieses Jahr wurden aufgrund des Auftretens der Vogelgrippe zahlreiche Hühner und Eier beseitigt.
Unbekannte Erkrankung - 25.11.2007 Bislang unbestätigte Erkrankung in einem abgelegenen Teil des Landes, 21 Menschen starben, etwa 200 weitere Personen erkrankten. Erste Fallmeldungen in Goainghat nahe des Dorfes Sylhet,
350 km nordöstlich der Hauptstadt Dhaka. Vermutet wird Enzephalitis, Symptome sind unter anderem Fieber und Erbrechen. In Betracht kommt das Nipah-Virus, im April des Jahres sowie in den letzten Jahren kam es im Land mehrfach zu Todesfällen und derartigen
Laborbestätigungen.
Unbekannte Erkrankung - 12.07.2008 Aktuell mehrere Meldungen:
- Im Distrikt Khulna starben an einer bislang unbekannten Erkrankung in den letzten beiden Woche mittlerweile 17 Kinder aus den Dörfern Choto Burihan, Bado Burihan, Dinajpur, Rasakhoa, Gopalpur, Gayeshpur, Barakpur, Nikaripara und Rudel, vermutlich
weitere Dutzende erkrankten. Mittlerweile wurde bei vier der 17 Todesopfern Chikungunya-Antikörper gefunden, sowie Enzephalitis-Antikörper bei einem Familienmitglied (vermutlich Japanische Enzephalitis). Auch Nipah-Virus kann nicht ausgeschlossen werden,
insoweit kam es seit 2001 zu mehreren Ausbrüchen. Den Menschen in der Infektionsgegend wurde geraten, kein Fleisch, insbesondere kein Geflügel, zu essen. Auch insoweit sind noch keine näheren Informationen bekannt.
- In der Nekatrona Division starben zwischen dem 5. und dem 10. Juli 2008 drei Personen sowie weitere drei erkrankten. Betroffen sind die Dörfer Bharapara und Mazikandi in Kendua sowie Kabichandpur. Nähere Informationen sind bislang nicht
bekannt.
Unbekannte Viruserkrankung - 12.06.2002 Nach dem Ausbruch in verschiedenen Teilen des Distrikts Netrakona jetzt auch Ausbruch in verschiedenen Teilen des Tangail Distrikts (nördlich von Dhaka). Das nicht spezifizierte Virus soll angeblich durch Tröpfcheninfektion übertragen werden.
Symptome sind hohes Fieber, krampfartige Schmerzen, schwere Kopfschmerzen, Husten und Schmerzen am ganzen Körper.
Windpocken - 24.12.2002 Ausbruch in Dhaka,
5 % aller, die einen Arzt aufsuchen sind infiziert.