Outbreak-Historie Belgien Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Hanta-Virus-Infektionen - 21.07.2005 Im ersten Halbjahr mit 120 Labor bestätigten Fällen fast die doppelte Zahl der Vorjahreszeiträume 2003 und 2004. Regelmäßig ein kleiner Peak im Frühjahr, ein
größerer im Sommer.
Die meisten Meldungen aus der Provinz Luxembourg (Inzidenz von 2/100 000), gefolgt von der Provinz Liege (2.6/100 000) und der Provinz Namur (5.5/100 000)
Bekannte Endemiegebiete sind die drei Provinzen Luxembourg, Hainaut und Namur.
Hepatitis A - 17.08.2004 Seit 7. Juli Ausbruch mit über 300 Fällen in der Region Grimbergen (Provinz Vlaams-Brabant) und in der Provinz Antwerp. Die meisten sind junge Erwachsene.
Die Ursache ist noch nicht bekannt, vermutet werden Fleisch-Produkte, die von einer Fleischfabrik an lokale Metzgereien ausgeliefert worden sind.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Legionellose - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Legionellose - 18.11.1999 Ausbruch
nach einer inzwischen beendeten Messe in Kapellen mit 80 Personen mit klinischen Symptomen, 4 davon verstorben. Wahrscheinliche Ursache waren dort ausgestellte Whirlpools
Legionellose - 10.10.2002 Sechs Touristen aus
Großbritannien erkrankten (einer starb) seit dem 7. September nach dem Aufenthalt im selben belgischen Hotel. Das Hotel wurde erst im Oktober geschlossen.
Masern - 11.12.2005 Die Durchimpfungsrate im Land liegt bei unter 85% (die WHO empfiehlt mind. 95%), dadurch sind jederzeit Ausbrüche möglich.
Masern - 15.11.2007 Ausbruch in Antwerpen in zwei jüdischen Schulen mit mittlerweile 23 Erkrankungen, fünf davon wurden vorläufig laborbestätigt. Es wird davon ausgegangen, dass es tatsächlich zu deutlich
mehr Erkrankungen kam, die nicht gemeldet worden sind. Vermutlich wurde die erste Erkrankung von Großbritannien importiert. Betroffen sind Kinder zwischen zwei und 17 Jahren. Die Betroffenen waren teilweise nicht oder nicht vollständig geimpft. Bei der
Untersuchung des Clusters hat sich herausgestellt, dass es wohl schon im August 2007 zu einem (nicht gemeldeten) Cluster in demselben Gebiet mit mindestens zehn Erkrankungen gekommen war (auch hier der erste Fall vermutlich aus Großbritannien
importiert).
Meningokokken Meningitis: Impfung - 31.03.2000 Erstmals in westlichem
Industrieland Meningokokken-Meningitis B und C-Impfung aus Kuba im klinischen Versuch zur Datenerhebung für Zulassung. Derzeitiger Hauptmarkt ist Lateinamerika, hohe Effizienz gilt als bewiesen.
Puumala-Virus - 01.06.2007 Im gesamten Land werden
steigende Zahlen an Hantavirus-Infektionen gemeldet, möglicherweise die dritte Epidemie in drei aufeinander folgenden Jahren. Hauptsächlich handelt es sich um den Puumala Virus.
Bis zum Jahr 1999 gab es einen 3-Jahres-Zyklus steigender Aktivität (Epidemien im Jahr 1990 mit 62 Fällen, 1993 mit 174 Fällen, 1996 mit 224 Fällen und 1999 mit 124 Fällen. Anschließend war bis 2005 ein 2-Jahres-Zyklus zu verzeichnen (Epidemien 2001 mit
110 Fällen, 2003 mit 122 Fällen und 2005 mit 372 Fällen). Im Jahr 2006 kam es schließlich zu 160 Erkrankungen und damit zur erste Epidemie, der bereits eine im Jahr zuvor voranging. Im gegenwärtigen Jahr 2007 wurden bis Ende April 61 Erkrankungen, zum 22.
Mai 2007 insgesamt 76 Erkrankungen gemeldet. Im Durchschnitt wurden in den Monaten Januar-April in den letzten 10 Jahren 41 Fälle gemeldet, dies entspricht etwa 35 Prozent der gesamten Jahres. Das Land muss daher hochgerechnet mit etwa 175 Fällen bis Ende
2007 rechnen. Dies wäre die dritte Epidemie hintereinander.