Outbreak-Historie Botswana Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Cholera - 02.03.2009 Steigende Erkrankungszahlen seit Dezember 2008, zwischen dem 24. Februar und dem 2. März 2009 wurden insgesamt 55 Verdachtsfälle gemeldet, davon wurden 15 laborbestätigt.
Zuvor bis Mitte Januar 2009: Ausbruch in den Provinzen Central und Northeast, zuletzt wurden am 8. Januar 2009 fünf Erkrankungen bestätigt, sowie zahlreiche Verdachtsfälle gemeldet. Vermutlich sind viele Erkrankungen auch aus Simbabwe importiert.
Betroffen sind vor allem der Sub-Distrikt Tutume im Ort Mafungo/Hubona (nahe Mathangwane) sowie North East in Serowe/Palapye und Francistown in der Central Provinz.
Cryptosporidiosis - 18.03.2006 Schwerer anhaltender Ausbruch in 10 Distrikten und auch in Gaborone mit über 18.000 (2.600 davon allein in der letzten Woche) Fällen, ca. 350 davon (meist
Kinder) sind verstorben.
Am meisten betroffen sind Boteti, Serowe/Palapye und Kweneng East, weniger Tutume, Kanye/Moshupa, North West, Francistown, Bobirwa, Selebi-Phikwe und Lobatse.
Gnathostomiasis - 13.11.2008 Zwei separate Cluster im Okavango Delta, insgesamt wurden acht Erkrankungen gemeldet (teilweise bestätigt). Die Ausbrüche waren im August sowie im November 2008, beide ereigneten sich bei
Gruppen von Menschen, die rohen marinierten Karpfenfisch aßen.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 20.01.2004 Das Land unternimmt Anstrengungen, um die Malaria-Gefahr in der aktuellen Saison einzudämmen. Die am meisten malariagefährdeten Gebiete (z.B. Gumare, Ngamiland
und Kasane) sind zugleich die Touristendestinationen. Nach allmählichem Anstieg erreichen die Zahlen wahrscheinlich ein Maximum im März/April.
Malaria - 03.01.2006 Aktuell erhöhtes Malariarisiko, die Regenfälle im Dezember haben ideale Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos geschaffen.
Malaria - 07.04.2008 In der Gegend von Bobirwa wurden seit dem 1. März bis zum 6. April 2008 insgesamt 201 Erkrankungen laborbestätigt, sechs Menschen starben, weitere mindestens 600 erkrankten. Die
bestätigten Fälle wurden in den Krankenhäusern in Mmadinare, Bobonong und Selebi-Phikwe gemeldet. Die Fallzahlen in Bobirwa sind ungewöhnlich hoch, etwa doppelt so hoch wie in den letzten beiden Jahren. Schwer betroffen sind unter anderem Tshokwe,
Motlhabaneng, Tobane und Bobonong, einige Erkrankte von dort werden in Selebi-Phikwe behandelt. In Selebi-Phikwe selbst ist das Risiko noch als relativ gering eingestuft, dennoch besteht Alarmbereitschaft.
Milzbrand - 08.03.2005 Der Fall einer belgischen Touristin, die sich sehr wahrscheinlich im Chobe National Park angesteckt hatte, zeigt, wie wichtig Vorsichtsmaßnahmen sind, insbesondere sollten keine toten
Tiere berührt werden.
Schon 2004 anhaltend Ausbruchs-Meldungen im Chobe National Park, außerdem in Pandamatenga und Nogatshaa.
Milzbrand - 10.10.2006 Mindestens 143 Wildtiere starben bei einem Ausbruch in und um den Chobe National Park, darunter unter anderem 70 Büffel, 37 Zebras und 23 Elefanten. Die Krankheit breitet sich weiter aus.
Da die meisten Tiere in Namibia verenden, wird eine grenzüberschreitende Ausbreitung befürchtet.
Milzbrand - 05.09.2007 Aktuelle Meldung:
- Im Distrikt Chobe starben verschiedene Tiere (sieben Elefanten, zwei Giraffen, ein Büffel, eine Antilope und ein Zebra) unter mysteriösen Umständen. Milzbrand wird vermutet, Laborergebnisse sind aber noch abzuwarten.
Hintergrund und zurückliegende Meldungen:
- Milzbrand-Ausbrüche sind im Distrikt Chobe nichts Ungewöhnliches. Mindestens 143 Wildtiere starben bei einem Ausbruch im Oktober 2006 in und um den Chobe National Park, darunter unter anderem 70 Büffel, 37 Zebras und 23 Elefanten. 2004 starben 761
Tiere, im Jahr 2003 waren es 385.
Polio - 06.07.2006 Zwei Verdachtsfälle in Ghanzi.
Die letzten Meldungen davor waren Mitte Mai 2004: damals zwei neue Verdachtsfälle aus Borolong (im Tutume Subdistrikt im Nordosten des Landes). Bereits im April im Nordosten des Landes (Ngami Distrikt) der erste Fall im gesamten südlichen Afrika seit
1997.
Lt. der Analyse der Virustypen handelt es sich höchstwahrscheinlich um aus Nigeria importierte Fälle. Polio ist im Land nicht endemisch.
Scabies - 01.09.2000 Im Lethlakeng Gebiet des Kweneng
Distrikts (ca. 100 km nördlich von Gaborone) seit Anfang des Jahres Ausbruch. Im am schwersten betroffenen Dorf 937 Fälle, inzwischen sind in mehreren Dörfern nahezu alle Haushalte betroffen.
Trinkwasser - 08.10.2001 In Kweneng (Lentsweletau constituency) verursacht die Wasserversorgung Diarrhoe. Das Wasser ist mit Nitrat und Eisen belastet.
Trypanosomiasis, African - 24.11.2000 Vor allem im
Okavango teilweise hohe Tsetse-Population, betroffen sind vor allem Gebiete mit Rinderzucht. Das Übertragungs-Risiko für Schlafkrankheit soll jetzt durch Bekämpfungsmaßnahmen verringert werden.
Tuberkulose - 16.01.2008 Es wurden zwei Erkrankungen des extrem multi-arzneimittelresistenten Virusstamms (XDR) bestätigt sowie etwa 100 Fälle des ebenfalls resistenten Stamms MDR-TB.“
Überschwemmungen - 10.04.2000 Im Norden und Nordosten Sturm- und
Flutschäden. In der Überschwemmungsregion Mosambik, Botswana, Südafrika, Swasiland und Simbabwe sind insgesamt 10 Millionen von Cholera, Malaria und anderen "water-borne diseases" bedroht.