Outbreak-Historie Brasilien
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Bindehautentzündung - 01.04.2003
Epidemie durch nicht identifiziertes Virus in verschiedenen Staaten: in Santa Catarina ca. 23.500, im Staat Sao Paulo über 13.000 Erkrankte, am meisten betroffen ist dort die Region Baixada Santista mit über 6.100, Meldungen auch aus Mato Grosso und Paraná. Der Staat Rio bereitet sich auf eine Epidemie in den nächsten Wochen vor.
Symptome sind gerötete und lichtempfindliche Augen, geschwollene Augenlider, verstärkter Tränenfluss, Licht-Empfindlichkeit und Probleme, das Auge zu öffnen, manchmal auch Blutungen. Oft genügt peinliche Hygiene zur Behandlung, hilfreich sind künstliche Tränen, antientzündliche Augentropfen muss ggf. der Arzt verordnen.

Botulism - 14.12.2006
Ein 10-jähriges Kind starb in Ceara, nachdem es bereits 83 Tage im Krankenhaus behandelt wurde. Ihre 12-jährige Schwester und ihre Mutter ist ebenfalls erkrankt, die Schwester liegt noch auf der Intensivstation. Nach Angaben des Stiefvaters wurde ihm gefrorenes Huhn gegeben, von dem sowohl er als auch seine Frau und deren 7 Töchter aßen. Die restlichen Familienmitglieder erkrankten aber erstaunlicherweise nicht.

Chagas-Krankheit - 01.04.2005
Neben den Meldungen über die 'üblichen Übertragungswege' (aktuell in Igarape da Fortaleza und Marabaixo im Staat Amapa mind. 26 Erkrankte) sind im Staat Santa Catarina in Curitiba und Joinville ca. 30 nach Genuss von kontaminierten Zuckerrohr-Saft erkrankt.

Chagas-Krankheit - 27.07.2006
Ausbruch in der Stadt Santarem in dem westlichen Staat Para, bisher 20 bestätigte Fälle, alle hatten sich auf ungewöhlichem Weg infiziert, durch Genuss von "bacaba wine".

Cholera - 25.11.1998
Erster Choleraausbruch 1998: vom 12. bis 23.11. 376 Fälle (24 bestätigt) im städtischen Gebiet von Cortez (Region Mata-Sul, Bundesstaat Pernambuco) verursacht durch kontaminiertes Wasser des Rio Sirinhaém (für 80% der Bevölkerung dort Trinkwasserreservoir!).

Cholera - 26.11.1998
Inzwischen schon 550 Fälle in Pernambuco (nordöstliches Brasilien).

Cholera - 05.12.1998
Jetzt auch in der Region Brumado (Südosten) Fälle (25 bestätigt (4 Tote), 25 vermutet) aufgrund des niedrigen Wasserstands nach einer Dürre. Außerdem in der Region Reconcavo Baiano und der Stadt Ibicarai bei Itabuna (keine Toten). Letzter Ausbruch war hier 1992.

Cholera - 01.04.1999
Mindestens 77 Verdachts- und 7 laborbestätigte Fälle im südlichen Hafen Paranagua (Parana) seit 22. März. Paranagua ist ein stark frequentierter Hafen. Der Ursprung der Seuche ist noch nicht bekannt.

Cholera - 04.04.1999
Mindestens 155 Verdachts- und 7 laborbestätigte Fälle (2 Tote) im südlichen Hafen Paranagua (Parana) seit 22. März. Die Tendenz zeigt nach oben. Paranagua ist ein stark frequentierter Hafen.

Cholera - 08.04.1999
235 Fälle (205 bestätigt), 3 Tote in den Dörfer Guarani und Araça (Paranagua, Bundesstaat Parana State).

Cholera - 25.06.1999
In den letzten 6 Monaten mind. 14 Cholera-Tote (1455 Fälle) im nordöstlichen Brasilien (aktuell in Pernambuco, aber auch in Bahia, Ceara, Paraiba und Rio Grande do Norte), der schlimmste Ausbruch seit 1994. Aktuell auch Folge der extremen Trockenheit, die die Trinkwasserversorgung gefährdet. Frühere Gesamt-Jahreszahlen: 1998 1161, 1997 625.

Cholera - 02.02.2005
Wie schon in den letzten Jahren Anstieg der Diarrhoe-Zahlen in Sao Bento do Una (Staat Pernambuco, 218 km von Recife). Darunter auch (auch wie in den letzten Jahren) ein Cholera-Fall. In den letzten Jahren Erkrankungen hier bis in den Mai hinein.
Pernambuco gilt als der einzige Staat Brasiliens, wo aktuell Cholera noch vorkommt, 2002 und 2003 wurde in Brasilien V. cholerae nur in einigen Proben in den Nordost-Staaten von Brasilien nachgewiesen.
Zwischen 1991 und 2001 waren 168.598 im Rahmen einer großen Epidemie erkrankt, Südamerika galt davor als Cholera frei.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

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Dengue-Fieber - 04.01.1999
Im Dezember 1998 Steigerung um 50% gegenüber November (1.720 Fälle): 2.600 Dengue-Verdachtsfälle in Manaus (Hauptstadt Bundesstaat Amazonas). Hohes Aedes Aegypti-Vorkommen.

Dengue-Fieber - 19.02.1999
1 DHF-Fall in Riolandia (NO) bestätigt. Ein Dengue-Endemie-Gebiet, in dem in jüngerer Zeit kein Ausbruch gemeldet wurde.

Dengue-Fieber - 28.04.1999
Erster Fall 1999 in der Stadt Sao Paulo (Distrikt Jaguare) bestätigt.

Dengue-Fieber - 18.06.1999
In Santos, an der Küste von Sao Paulo steigen die Fallzahlen. Seit Januar bis in den Juni hinein 4567 Fälle (ein Anstieg im Vergleich zu 98). Mangelhafte Mosquito-Kontroll-Maßnahmen fördern den Ausbruch.

Dengue-Fieber - 27.03.2000
Die Epidemie im Drei-Länder-Dreieck Paraguay, Brasilien, Argentinien, die Anfang Februar begonnen hatte, setzt sich fort: In Foz do Iguacu letzte Woche starker Anstieg der gemeldeten Fälle (von 39 auf 90).

Dengue-Fieber - 17.01.2001
Nach den Meldungen seit Ende Dezember in Lethem in Guyana dürfte auch das Risiko in der Gegend um Bom Fin und Boa Vista in Roraima erhöht sein.

Dengue-Fieber - 28.03.2001
Aktuell Ausbrüche in Niteroi (DEN-1) bei Rio und Tres Rios (DEN-2), 123 km westlich von Rio de Janeiro. In Rio (in Leblon, Zona Sul) wurde das erste Dengue Typ 3 (DEN-3) Virus nachgewiesen. In Zukunft dürfte die Zahl der hämorrhagischen Verläufe deshalb steigen. Aktuell ist die Gefahr nicht sehr hoch, weil die Mosquito-Saison in Südost-Brasilien zuende geht.

Dengue-Fieber - 02.05.2001
Ende April das vierte Dengue-Todesopfer. Landesweit ist in Rio das Erkrankungsrisiko am höchsten: im Staat Rio de Janeiro bis Anfang Mai über 10.000 Meldungen, davon in der Stadt Rio 4.238 (verglichen mit 2.258 im gesamten Jahr 2000).
Für das Jahr 2002 wird eine schwere Epidemie erwartet, nachdem jetzt auch Virus-Typ 3 eingeschleppt wurde. Brasiliens Anteil an den 400.000 (5.657 DHF, 73 Tote) jährlichen Meldungen in Lateinamerika ist aktuell ca. 230.000.

Dengue-Fieber - 01.07.2002
- Letzte Meldungen (ab Juli ebbte die Epidemie deutlich ab):
o Stand Ende Juni stark nachlassende Zahlen im Staat Ceara, seit Januar hier 8.651 laborbestätigte Fälle, einschl. 1.903 in Fortaleza (hier 24 der 36 DHF-Fälle). Am meisten im Landesinneren des Staates war die Stadt Juazeiro do Norte betroffen.
o Im Staat Goias nach Eintritt der trockenen Zeit (hier begannen die Fälle bereits im November 2001) weiterhin Übertragung (Stand Mitte Juni 23.681 Fälle und 222 DHF, acht Tote) in den Gebieten Anapolis, Aparecida de Goiania, Caldas Novas, Goiania, Guarani de Goias, Minacu, Padre Bernardo, Rio Verde, Santa Teresinha de Goias und Santo Antonio do Descoberto.
o Im Staat Paraná Stand Ende Juni 4.802 Erkrankte, bereits Mitte Mai stiegen die Zahlen stark an (über 22% verglichen mit der Vorwoche), am stärksten betroffen sind Foz do Iguaçu, Sarandi, Maringá und Londrina.
o In Bahia Stand Ende April über 20.000 Fälle vor allem in den Städten Salvador und Feira de Santana. Meldungen auch in Vitoria in Espirito Santo.
o Dengue-Virus 3 erstmalig in Santos (Sao Paulo). Außerdem in Fortaleza, der Hauptstadt von Ceará, jetzt auch in verschiedenen Vierteln (Aldeota, Otávio Bonfim e Bom Jardim). Dengue-Fälle in 125 der 184 municípios in diesem Staat.
- Situation im Staat Rio de Janeiro:
Größter Ausbruch überhaupt bisher, offiziell in den ersten fünf Monaten des Jahres ca. 226.000 (über die Hälfte davon in der Stadt), 61 Tote. Ab April nach einer trockenen Periode starker Rückgang der Neuerkrankungen. Erschwerend kam hinzu, dass neu Virus-Typ 3 zirkuliert, was für die vielen (1.728) hämorrhagischen Verläufe verantwortlich war.
Im Westteil der Stadt die meisten Fälle, auch touristisch stark frequentierte Stadtteile wie Urca am Zuckerhut und weitere Gebiete an der Christus-Statue waren betroffen. Die Krankenhäuser waren überlastet.
Viele Meldungen auch aus Duque de Caxias, Niterói, Sao Gonçalo, Nova Iguaçu und Magé.
Steigende Tendenz schon im November (ca. 300) und im Dezember (über 1.000 Fälle).
- Weitere Ausbrüche (landesweit ca. 360.000 Fälle, mehr als eine Verdoppelung der Vorjahreszahlen!):
vor allem in sieben Staaten, z.B. in Sao Paulo (Mitte Februar haben sich hier die Fälle verdoppelt, etwa 5.400 Fälle - vor allem betroffen ist Campinas, Meldungen auch aus Sao Vicente und der Stadt Sao Paulo) und dem südlichen Mato Grosso do Sul (die Hälfte der über doppelt sovielen Fälle wie im Vorjahr in Campo Grande), wo die Saison bereits im November begann.
- Zahlenmäßig viele Meldungen bzw. stark angestiegene Zahlen (verglichen mit dem Vorjahr) in: Pernambuco (Serotyp 3), Bahia, Rio Grande do Norte, Minas Gerais (rückläufig verglichen mit dem Vorjahr), Espírito Santo, Paraíba, Centro-Oeste, Mato Grosso do Sul und Mato Grosso.
In Santa Catarina und Rio Grande do Sul keine lokale Übertragung (Stand März), rückläufige Zahlen (Stand März - verglichen mit dem Vorjahr): in Paraná, São Paulo.

Dengue-Fieber - 28.11.2003
In Rio führt die hohe Zahl der Überträger-Mosqutos zu offiziellen Warnungen vor einem Ausbruch. Im letzten Jahr bereits im Januar über 1.700 Neuerkrankungen.

Dengue-Fieber - 27.03.2004
Insgesamt niedrigere Zahlen als im Vorjahr außer
1. in Minas Gerais, wo es in den ersten beiden Monaten - vor allem in den Regionen Leste und Triangulo Mineiro - mit ca. 1.500 zu einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreszeitraum gekommen ist. Und
2. in Sao Paolo, wo in Caraguatatuba, wo sich die Zahlen (allerdings auf niedrigem Niveau) verdoppelt haben.
In den Grenzgebieten zu Peru und Bolivien dürfte das Risiko nach Ausbrüchen dort auch erhöht sein.
Nach den schweren Regenfällen werden für die Staaten Piauí, Ceará, Bahía, Sergipe, Alagoas, Paraiba, Pernambuco, Río Grande do Norte, Maranaho, Río deJaneiro, Minas Gerais, Sao Paulo, Espíritu Santo, Santa Catarina, Goiás und Mato Grosso steigende Erkrankungszahlen erwartet.

Dengue-Fieber - 10.04.2005
Bisher (vorwiegend geringere Fallzahlen als in den Vorjahren) Meldungen in den Regionen:
- Norte: im Staat Rondônia bis Anfang März 3.141 (der 3-fache Vorjahreszeitraumswert) Fälle, betroffen ist vor allem Porto Velho und Umgebung (z.B. Ariquemes).
- Nordeste: zwei Staaten meldeten für die ersten zwei Monate deutlich weniger Fälle: Alagoas (91,52%) und Bahia (21.94%), während die beiden Staaten Piaui (6.81%) und Paraiba (6.3%) ein Anstieg zu verzeichnen war.
- Centro-Oeste: im Staat Mato Grosso do Sul 69 Fälle.
- Regionen Sul und Sudeste: bis Ende Februar keine Meldungen.

Dengue-Fieber - 10.08.2005
Die Haupt-Saison ist zu Ende: von Januar bis Mai ca. 105.000 Fälle, ein Anstieg von ca. 30% zum Vorjahreszeitraum. Stand 24. Woche sind die Zahlen aber fast überall massiv zurückgegangen.
Regional waren die Verhältnisse sehr unterschiedlich: In der Süd-Region Anstieg um ca. 180% (verantwortlich ist vor allem Parana), in der Nord-Region Anstieg um ca. 70%, in der Nord-Ost-Region und der West-Zentral-Region Anstieg um ca. 50%, in der Südost-Region dagegen ein Rückgang um ca. 25% (in Rio de Janeiro und Minas Gerais sogar 35%).

Dengue-Fieber - 02.03.2006
Die Saison hat begonnen (in der ersten Januar-Hälfte 2006 landesweit ca. 3.000 Fälle, etwa die Hälfte des Vorjahreszeitraums):
- In Rio de Janeiro in den letzten 10 Februar-Tagen über 900 Erkrankte.
Schon seit Dezember die drei-fachen Zahlen des Vorjahrs: im Dezember 328 Erkrankte, 250 davon in den beiden westlich von Rio gelegenen Distrikten Barra da Tijuca und Jacarepagua. Dieselbe Tendenz setzt sich mit 432 (im Vorjahres-Januar waren es nur 58!!) im Januar fort.
- Anfang November erste Meldungen aus Monte Alegre in Ribeirão Preto (Staat Sao Paulo, Region Sudeste), hier wird deshalb eine bevorstehende Epidemie befürchtet.
- Im Staat Ceará (Region Nordeste) wird für die bevorstehende Saison mit vielen hämorrhagischen Verläufen (DHF) gerechnet. Die meisten Fälle hier in Cortaleza.

Dengue-Fieber - 06.05.2006
Aktuell mehrere Meldungen (insgesamt landesweit mit bisher ca. 8.000 ca. 40% weniger Fälle als im Vorjahreszeitraum):
- In der ersten Mai-Woche in Presidente Prudente (Sao Paulo) 177 Erkrankte
- In Tres Lagas (Mato Grosso do Sul) in der ersten Mai-Woche 55 Neuerkrankungen, seit Jahresbeginn sind es damit 841.
- In Municipal de Cubatao (Sao Paulo) von 1.1. bis 4.5. 237 bestätigte und 410 Verdachtsfälle.
- Im Federal District seit Jahresbeginn 111 Fälle (die moisten wurden aber auswärts erworben).
- Im Bundesstaat Piaui herrscht nach vermehrten Regenfällen Dengue-Alarm.

Dengue-Fieber - 24.12.2006
Aktuell mehrere Meldungen:
- Mit Beginn der Regenzeit muss mit erhöhtem Übertragungsrisiko gerechnet werden.
- In Rio Grande do Norte wurden im Jahr 2006 insgesamt 215 Fälle gemeldet, 44 davon wurden laborbestätigt, 40 (20 Prozent) starben, das ist eine ungewöhnlich hohe Sterbequote (normal sind 5 Prozent).
- Ein Kind starb Ende Oktober in der Gegend von Caimbe.
Zurück liegende Meldungen:
- Sehr hohe Erkrankungszahlen in Ribeirão Preto (Sao Paulo State) mit bis Mitte September 3.283 (im Juli waren es 2.182, was einen Anstieg um 35% zum Vorjahreszeitraum darstellte) Fällen. Außerdem meldete bis Anfang September Catanduva 3055 und Rio Preto sogar 7841 Fälle.
- In der Stadt Sao Paulo mit ca. 400 Fällen (auf 10 Mio Einwohner) im Juni ähnliche Zahlen wie bei der Epidemie 2002. Auch der Bundesstaat Sao Paulo meldet bis 30. Juni mit 17.654 Fällen Werte wie seit 2002 (mit damals über 50.000) nicht mehr.
- Im Staat Rio de Janeiro (ca. 27.000 Fälle und damit die 10-fache Zahl von 2005) sind neben der Stadt Rio de Janeiro (ca. ein Drittel der Fälle) die Städte Angra und Parati betroffen.
- Die landesweiten Zahlen bis 1. Juli liegen bei ca. 200.000, verglichen mit 2005 steigende Erkrankungszahlen in den 12 Staaten Pernambuco, Sergipe, Minas Gerais, Espirito Santo, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Parana, Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Mato Grosso do Sul, Mato Grosso und Goias.
- In Recife (Pernambuco) in diesem Jahr besorgniserregende Zunahme der Erkrankungen um 151%, 95% der Stadt gilt als Gebiet mit hohem oder sehr hohem Übertragungsrisiko.

Dengue-Fieber - 01.02.2007
Mindestens 13.000 Fälle im Staat Mato Grosso do Sul allein im Januar 2007. Dies sind extrem hohe Erkrankungszahlen. Im Vorjahr waren es 15.000 Fälle in den ersten 11 Monaten des Jahres.

Dengue-Fieber - 06.02.2007
Im Jahr 2007 bis zum 06. Februar etwa 15.000 Fälle im südwestlichen Staat Mato Grosso do Sul. Dies sind bereits mehr Fälle als zuvor im gesamten Jahr 2006 gemeldet wurden.

Dengue-Fieber - 17.02.2007
- Im Jahr 2007 bis zum 06. Februar über 15.000 Fälle im südwestlichen Staat Mato Grosso do Sul, 2 Menschen starben. Dies sind bereits mehr Fälle als zuvor im gesamten Jahr 2006 gemeldet wurden. Betroffen ist hauptsächlich Municipio de Campo Grande (70 Prozent aller Fälle), außerdem betroffen: Aquidauana, Cojin, Dorados und Anastasio.
- Stark ansteigende Zahlen im Staat Ceara: Innerhalb von einer Woche Anstieg um 61 Prozent von 380 auf 615 Fälle. Am stärksten betroffen ist Brejo Santo in der Region Cariri mit 245 Fällen im Jahr 2007 sowie Reriutaba (82 Fälle), Forealeza (67) und Varjota (38)
- Landesweit bis zum 20. Januar 2007 wurden 21.444 Fälle gemeldet, 3 Personen starben. Dies ist verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Anstieg um etwa 20 Prozent. Am meisten betroffen sind folgende Staaten: Mato Grosso do Sul (15.335 Fälle), Rio de Janeiro (1.284), Minas Gerais (748), Sao Paulo (699), Tocantins (455).

Dengue-Fieber - 07.03.2007
- Im Jahr 2007 bis Anfang März wird die Zahl der Erkrankungen im südwestlichen Staat Mato Grosso do Sul auf etwa 45.000 geschätzt, 2 Menschen starben. Dies sind bereits weitaus mehr Fälle als zuvor im gesamten Jahr 2006 gemeldet wurden. Betroffen ist hauptsächlich Municipio de Campo Grande, außerdem u.a. betroffen: Aquidauana, Cojin, Dorados und Anastasio.
- Stark ansteigende Zahlen im Staat Ceara: Innerhalb von einer Woche Anstieg um 61 Prozent von 380 auf 615 Fälle. Am stärksten betroffen ist Brejo Santo in der Region Cariri mit 245 Fällen im Jahr 2007 sowie Reriutaba (82 Fälle), Forealeza (67) und Varjota (38)
- Landesweit bis zum 20. Januar 2007 wurden 21.444 Fälle gemeldet, 3 Personen starben. Dies ist verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Anstieg um etwa 20 Prozent. Am meisten betroffen sind folgende Staaten: Mato Grosso do Sul (15.335 Fälle), Rio de Janeiro (1.284), Minas Gerais (748), Sao Paulo (699), Tocantins (455).

Dengue-Fieber - 07.03.2007
- Im Jahr 2007 bis Anfang März werden im südwestlichen Staat Mato Grosso do Sul insgesamt 53.146 Erkrankungen gemeldet, 76 der 78 Distrikte sind betroffen, mindestens 2 Menschen starben. Dies sind bereits weitaus mehr Fälle als zuvor im gesamten Jahr 2006 gemeldet wurden. Betroffen ist hauptsächlich Campo Grande. Dort mit bis Ende Februar 27.300 Fällen bislang größte Epidemie (die vorher größte war im Jahr 2002 mit knapp 21.000 Fällen).
Außerdem u.a. betroffen: Aquidauana, Cojin, Dorados und Anastasio.
- Stark ansteigende Zahlen im Staat Ceara: Innerhalb von einer Woche Anstieg um 61 Prozent von 380 auf 615 Fälle. Am stärksten betroffen ist Brejo Santo in der Region Cariri mit 245 Fällen im Jahr 2007 sowie Reriutaba (82 Fälle), Forealeza (67) und Varjota (38)
- Landesweit bis zum 20. Januar 2007 wurden 21.444 Fälle gemeldet, 3 Personen starben. Dies ist verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Anstieg um etwa 20 Prozent. Am meisten betroffen sind folgende Staaten: Mato Grosso do Sul (15.335 Fälle), Rio de Janeiro (1.284), Minas Gerais (748), Sao Paulo (699), Tocantins (455).

Dengue-Fieber - 09.03.2007
- Im Jahr 2007 bis Anfang März im südwestlichen Staat Mato Grosso do Sul 44.067 Erkrankungen, 8 Menschen starben. Dies sind bereits weitaus mehr Fälle als im Staat zuvor im gesamten Jahr 2006 gemeldet wurden. Betroffen ist hauptsächlich Municipio de Campo Grande mit 500 Neuerkrankungen pro Tag (insgesamt bislang 31.000), außerdem u.a. betroffen: Aquidauana, Cojin, Dorados und Anastasio.
- Stark ansteigende Zahlen im Staat Ceara: Innerhalb von einer Woche Anstieg um 61 Prozent von 380 auf 615 Fälle. Am stärksten betroffen ist Brejo Santo in der Region Cariri mit 245 Fällen im Jahr 2007 sowie Reriutaba (82 Fälle), Forealeza (67) und Varjota (38)
- Landesweit wurden bis Anfang März 2007 67.847 Fälle gemeldet, mindestens 3 Personen starben. Dies ist verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ein Anstieg um etwa 20 Prozent. Am meisten betroffen sind folgende Staaten: Mato Grosso do Sul, Rio de Janeiro, Minas Gerais, Sao Paulo, Tocantins.
Hintergrund:
Im Jahr 2006 wurden insgesamt 345.922 Fälle gemeldet, 78 Prozent davon in den Monaten Januar bis Mai.

Dengue-Fieber - 22.10.2009
In vielen Staaten aktuelle Meldungen:
- Mato Grosso: Bis zum 21. Oktober 2009 insgesamt 38.726 Erkrankungen, das sind fast viermal so viel wie im Vergleichszeitraum 2008. Zuletzt 69 Neuerkrankungen innerhalb der letzten sieben Tage. Schwer betroffen unter anderem Campo Grande, Dourados und Rondonopolis.
Etwas zurückliegend: In den beiden Städten Cuiaba und Varzea Grande bis zum 29. September 2009 insgesamt 11.031 Erkrankungen bzw. 3.800 Fälle (davon 198 laborbestätigt). Davor: Seit Jahresbeginn bis zum 9. September 2009 wurden im gesamten Staat insgesamt 36.563 Erkrankungen gemeldet (34 Menschen starben, davon 28 laborbestätigt), das sind mehr als dreimal soviel wie im Vergleichszeitraum 2008 (10.489 Erkrankungen). Allein in Cuiba (der Hauptstadt des Staates) wurden 10.841 Fälle gemeldet. In Vareza Grande sind es 3.825 Erkrankungen. Unter anderem weiter betroffen sind Nova Olimpia, Nova Mutum, Pocone, Canarana, Tangara da Serra, Nobres, Rosario Oeste, Caceres, Curvelandia, Diamantino, Jaciara, Juara, and Tapurah.
Zurückliegend: Sierra de Tanger war auch einmal schwer betroffen.
Weiter zurückliegend: Im Ort Rosario Oeste (nur etwa 18.000 Einwohner) zwischen Dezember 2008 und Januar 2009 insgesamt 226 Erkrankungen, davon wurden 19 laborbestätigt. Der erste Ausbruch in Rosario Oeste war 2005 und 2006, damals insgesamt 218 Erkrankungen.
- Von Januar bis September 2009 wurden 292 Erkrankungen gemeldet (271 waren es im Vergleichszeitraum 2008).
- Sergipe: In Aracaju, der Hauptstadt der Staates, wurden seit Jahresbeginn bis Ende August 2009 insgesamt 1.130 Verdachtsfälle gemeldet, davon wurden 287 bestätigt, das ist ein erheblicher Rückgang (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 11.573 Verdachtsfälle, wovon 10.481 bestätigt wurden.
- Parana: Bis Ende August 2009 wurden im Staat insgesamt 814 Fälle bestätigt, 702 davon wurden lokal erworben (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 752 lokal erworbene Fälle). Vor steigenden Fallzahlen während der Regenzeit wird gewarnt.
- Rio Grande do Sul: Epidemie und extrem gestiegene Fallzahlen in Dourados, seit Jahresbeginn bis zum 18. September 2009 wurden insgesamt 964 Verdachtsfälle gemeldet, 705 davon wurden bestätigt. Im Vergleichszeitraum 2008 waren es in Dourados nur 32 bestätigte Fälle, im gesamten Jahr 2008 wurden 232 Erkrankungen gemeldet. Es handelt sich mittlerweile auch um Typ 2, in den Jahren zuvor zirkulierte der Typ 3.
- Ceara: In Ceara wurden seit Jahresbeginn bis zum 18. September 2009 insgesamt 4.462 Fälle bestätigt (davon 31 Neuerkrankungen innerhalb der letzten Woche), dies entspricht einer Inzidenz von etwas mehr als 54 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner. Betroffen sind 108 der 184 Municipalities.
- Sao Paulo: Seit Jahresbeginn bis Anfang September 2009 wurden im Staat insgesamt 1.422 Erkrankungen gemeldet (im gesamten Jahr 2008 waren es 1.058 Fälle). Schwer betroffen ist vor allem Ribeirao Preto, hier zirkulieren auch drei der vier Serotypen. Mit weiterhin vielen Erkrankungen ist auch im Hinblick auf die winterliche Regenzeit zu rechnen.
- Bahia: Zwischen Jahresbeginn bis Ende August 2009 haben sich die Erkrankungszahlen verdreifacht, außerdem sind es die höchsten Zahlen seit 1995, als die Krankheit zum ersten Mal als epidemisch angesehen wurde. In den ersten acht Monaten des Jahres 2009 wurden im gesamten Staat 103.788 Erkrankungen gemeldet, im Vergleichszeitraum 2008 waren es 34.125 Fälle. Betroffen sind 402 der insgesamt 417 Municipalities, 41 Prozent aller Fälle sind in Itabuna, Jequie, Salvador, Feira de Santana, Irece und Ilheus.
Zwischen 16. Juli und 12. August 2009 in der Stadt Itabuna 101 Neuerkrankungen gemeldet. Im übrigen bereits jetzt die größte Epidemie in der Geschichte der Stadt, sein Jahresbeginn wurden insgesamt 13.000 Erkrankungen gemeldet.
Zuvor: Seit Jahresbeginn bis Ende Juni 2009 wurden im nordöstlichen Staat (betroffen sind 391 Municipalities) insgesamt 93.191 Erkrankungen gemeldet (mindestens 111 Menschen starben, hauptsächlich Kinder), das sind insgesamt dreimal so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres und bereits deutlich mehr als im gesamten Jahr 2008 (insgesamt 37.273 Erkrankungen). 42 Prozent aller Fälle sind in Itabuna, Ilheus, Jequie, Porto Seguro, Salvador und Feira Santana. Dennoch zuletzt im Juni 2009 gesunkene Erkrankungszahlen. In der letzten Juniwoche 2009 wurden 320 Neuerkrankungen gemeldet, bis zum April 2009 waren es noch mehr als 1.000 pro Woche.
Etwas zurückliegend:
Schwer betroffen unter anderem Barreiras, von 1.925 Verdachtsfällen wurden dort 203 bestätigt. Die Hälfte aller bestätigten Fälle sind in den Municipalities Jequie, Itabuna, Porto Seguro, Ilheus, Salvador und Feira de Santana. Schwer betroffen ist der südliche Teil des Staates einschließlich der Stadt Porto Seguro. Bedenkliche Situation derzeit vor allem in der Stadt Itabuna mit insgesamt 6.900 Erkrankungen und acht Todesfällen. In Salvador, der Hauptstadt von Bahia, wurden 1.700 Fälle gemeldet, davon 352 bestätigt. Kürzlich wurden allein in sechs Tagen im Hospital de Base 600 neue Verdachtsfälle gemeldet. Außerdem in sieben Städten Notstand, sowie 272 Municipalities, etwa 65 Prozent, melden mindestens einen Fall.
Zuvor allein innerhalb von zwei Wochen bis zum 2. März 2009 wurden 5.000 Erkrankungen gemeldet. Die meisten Fälle in Jequie, Porto Seguro, Itabuna, Itororo, Jacobina, Ipiau, Presidente Dutra, Barriers und Salvador Andarai, in diesen Gebieten 73 Prozent aller Erkrankungen des Staates. Viele Erkrankungen auch in Quixabeira, Andarai Mirante, Joaquim Romao in Jequie, Salvador, Cabula-Beiru mit insbesondere Arenoso und Mata Escura.
Zuvor: seit Anfang Januar bis zum 24. Februar 2009 wurden im Staat Bahia insgesamt etwa 6.500 Erkrankungen gemeldet, der Notstand wurde in Jequie im Südwesten sowie Itabuna im Süden erklärt. In Feira de Santana 170 Erkrankungen.
Bereits davor: in Salvador wurden 84 Erkrankungen gemeldet. Schwer betroffen ist weiterhin Itabuna, bis zur 3. Januarwoche 2009 wurden 131 Personen hospitalisiert, In Itabuna, Jequie und Porto Seguro sind 70 Prozent der Erkrankungen Kinder im Alter bis 9 Jahren. In Porto Seguro starben zwei Kinder, in Itabuna wurden sechs Kinder hospitalisiert.
Etwas zurückliegend: 70 Prozent der Fälle sind in Joaquim Romao und Umgebung. Hohes Erkrankungsrisiko auch in San Salvador, im Jahr 2008 wurden dort etwa 3.600 Fälle gemeldet, das waren 65 Prozent mehr als im Jahr 2007. Am schwersten betroffen waren die Distrikte der Halbinsel Itapagipe und Suburbio Ferroviario. 2008 im Staat Bahia insgesamt 35.972 Erkrankungen (14 Personen starben), das war ein Anstieg um mehr als das Doppelte. Bereits bis zum 30. Juni 2008 insgesamt 31.202 Erkrankungen, davon 900 im südlichen Itabuna, in insgesamt 32 Städten wurde der Alarmzustand ausgerufen.

Diphyllobothriasis - 21.04.2005
Vermehrt Erkrankungen (auch unter Touristen) bereits seit einem Jahr in Sao Paulo (vor allem in Ribeirao), Rio de Janeiro und Brasilia. Roher (Japanische Restaurants) und nicht ausreichend gegarter Fisch sollte gemieden werden.

Gelbfieber - 26.08.1998
Ingesamt 26 Gelbfieberfälle (9 Tote) in bekannten Gelbfieber-Gebieten von Februar bis Ende Juni 1998. 21 Fälle in Para (17 in Afua, je 1 in Bannach, Gurupa, Obidos und Rendencao). 2 in Amazonas, 1 im nördlichen Mato Grosso. In Para werden 53 Kommunen (60% der Bevölkerung) als Gebiete mit hohem Risiko betrachtet. In Afua wurden bereits 85% der Bevölkerung geimpft. Besuchern des Amazonasgebietes wird eine Impfung empfohlen, für andere Teile Brasiliens gilt das nicht.

Gelbfieber - 22.10.1998
Seit Ende August 7 neue Gelbfieberfälle, 2 davon in Pará (Itaituba und Floresta), 5 in Roraima (Boa Vista, Alto Alegre und Mucajaí), die letzten in der Stadt Boa Vista.
Insgesamt 1998 32 bestätigte Fälle (13 Tote).

Gelbfieber - 27.10.1998
Die 2 aus Boa Vista gemeldeten Fälle sind kein Stadt-Gelbfieber, sondern haben sich möglicherweise in Waldgebieten an der Grenze zu Guyana infiziert.

Gelbfieber - 10.03.1999
Erstmalig in diesem Jahr wieder drei Dschungel-Gelbfieber Fälle von der Marajo Insel (Para State, im Delta des Amazonas) aus den Städten Breven (zwei Fälle) und Afua (ein Fall).
Schon letztes Jahr im März 10 Fälle in Afua (Fluß Morcego) in der Nähe des aktuellen Infektions-Gebiets.
Betroffene Gebiete werden selten besucht!

Gelbfieber - 16.03.1999
Seit November 1998 erster WHO-offizieller Dschungel-Gelbfieber-Fall in Brasilien: im Dorf Aldeia Cuoto Magalhaes, County Campinapolis, Mato Grosso Staat.

Gelbfieber - 19.03.1999
4 weitere Fälle Silvatisches Gelbfieber zwischen Mitte Januar und dem frühen Februar, 1 in Mato Grosso, 3 in Para (2 davon in Breves, 1 in Afua).

Gelbfieber - 26.03.1999
4 Fälle Silvatisches Gelbfieber (erstmalig wieder seit 11.1998) zwischen Mitte Januar und dem frühen Februar, 1 in Mato Grosso, 3 in Para (2 davon in Breven, 1 in Afua). In Afua davor 1998 ein bedeutender Ausbruch

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Gelbfieber - 02.05.2000
Ein weiterer laborbestätigter Fall in Santa Fe de Goias, einem Ort in der Nähe von Jussara im Goias State.

Gelbfieber - 21.02.2001
Noch nicht gesicherter Ausbruch in sechs Orten im zentral-westlichen Minas Gerais State. Bisher neun Tote. Hier hatte es seit 20 Jahren kein Gelbfeber mehr gegeben. Mögliche Ursache könnte auch Leptospirose sein.

Gelbfieber - 04.03.2001
Ausbruch seit der letzten Januar-Woche in 7 Orten im zentral-westlichen Minas Gerais State (Tal des Rio Para in der Region Divinopolis). Bisher elf Tote, 32 Fälle. Hier hatte es seit 20 Jahren kein Gelbfeber mehr gegeben.

Gelbfieber - 20.03.2001
Ausbruch (bisher neun Tote, 48 Fälle) seit der letzten Januar-Woche vor allem im mittlerem Westen des Minas Gerais State (Bom Despacho, Conceicao do Para, Leandro Ferreira, Luz, Martinho Campos, Nova Serrana, Santo Antonio do Monte und Sao Gotardo). Hier hatte es seit 20 Jahren kein Gelbfeber mehr gegeben.
Weitere Verdachtsfälle in Rondonia, Goias und Bahia.

Gelbfieber - 07.07.2001
Ausbruch seit Anfang März in den Wäldern von Santo Antonio das Missoes & Garruchos (Missoes Region im Staat Rio Grande do Sul). Bisher sind nur Affen betroffen. Eine Impfaktion soll die Einwohner der Gebiete am Rio Uruguay schützen.
Es wird offiziell davor gewarnt, ungeimpft in den Nordwesten von Rio Grande do Sul, Parana, den Norden von Sao Paulo, Mato Grosso, Federal District, den Norden und mittleren Westen von Minas Gerais, Goias, Amazonas, Acre, Rondonia, Para, Amapa, Maranhao, Tocantis, den Westen von Bahia und den Süden Piaui zu fahren.

Gelbfieber - 08.08.2001
Im Süden des Landes bei Chapeco an der Staatsgrenze zwischen Santa Catarina und Rio Grande do Sul wurden Gelbfieber-Viren bei toten Affen gefunden. Bisher keine menschlichen Fälle. Offenbar hat sich das Gelbfieber-Endemiegebiet etwas nach Südwesten ausgedehnt.

Gelbfieber - 18.01.2002
Erneute Meldung aus Bom Despacho (mittlerer Westen des Minas Gerais State), hier waren schon letztes Jahr 38 erkrankt. Ein weiterer Fall sylvatisches Gelbfieber ist noch nicht bestätigt.

Gelbfieber - 12.04.2002
Fer Fall eines verstorbenen amerikanischen Touristen, der sich im frühen März bei einer Angeltour in Manaus infiziert hatte, zeigt die Wichtigkeit der Impfung.

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Gelbfieber - 12.12.2002
Alarm im Süden des Landes nachdem im Oktober und November Gelbfieber-Viren in Rio Quente im Staat Goias und Jaguari im Nordwesten des Staats Rio Grande do Sul (westlich von Santa Maria) bei toten Affen gefunden wurden. Als weiteres Risikogebiet gilt das Innere des Staats Santa Catarina.

Gelbfieber - 21.12.2003
In diesem Jahr bis Dezember mehrere Meldungen:
- Para: Anfang September ein Einzelfall in Gurupa.
- Minas Gerais (das Gebiet liegt im Nordosten Brasiliens außerhalb der WHO-Verbreitungskarte!): Meldungen in der Zentral-Region im Jequitinhonha-Tal mit abnehmender (keine wesentlichen Meldungen ab 3. Februar 2003) Tendenz: ca. 60 Fälle, sechzehn Tote. Vor allem in der Stadt Serro, in Sabinopolis und Alvorada de Minas, außerdem in Senhora do Porto, Santo Antonio do Itambe und Ganhaes, viele waren Farmer aus Gebieten rings ums Ganhaes-Tal. Gefährdet war das gesamte Gebiet, vor allem die Ufer des Ganhaes.
- Mato Grosso: insgesamt Ende März vier Erkrankte in der Umgebung der Stadt Caceres und im Ort Tapurah. Im Staat Mato Grosso wurde ein Alarm ausgegeben.
- Sao Paulo: bis Dezember keine menschlichen Erkrankungen, im März waren an Gelbfieber verstorbene Affen in Miguelopolis (Rio Grande-Tal in der Franca Region an der Grenze zu Minas Gerais) gefunden worden. Zu den Gebieten mit Infektionsgefahr gehört auch die Stadt Ribeirao Preto.

Gelbfieber - 13.01.2004
Verdachtsfälle im Nordost-Staat Piaui (zwei Tote) und im Staat Para (ein Erkrankter). Der Staat Tocantins nimmt die Meldungen in seinen beiden Nachbarstaaten so ernst, dass er mittels einer großen Impfkampagne Einschleppungen verhindern will.

Gelbfieber - 24.06.2004
Seit Ende März keine Meldungen mehr. Davor einige Fälle in Tangara da Serra (Mato Grosso), in Iranduba (Amazonas) und Parauapebas (Para). In allen drei Staaten ist Gelbfieber in den Waldgebieten endemisch und sie sollten nicht ungeimpft bereist werden.

Gelbfieber - 31.10.2004
Nachdem (zuletzt im Oktober) in den Staaten Goias (in Sao Miguel do Passa Quatro, Goianapolis, Terezopolis de Goias, Minacu, und Santa Cruz do Goias) und Tocantins (in Ponte Alta do Tocantins nahe dem Bezirk Novo Acordo, in Parana in San Domingos an der Grenze zum Bezirk Sao Valerio da Natividade und in Divinopolis, außerdem in diversen Gebieten an der Grenze zu Mato Grosso) Gelbfieber-Viren in toten Affen gefunden worden sind, wird ein bevorstehender Ausbruch für möglich gehalten.
Auch für West-Bahia, den Südwesten von Piaui, den Südwesten von Maranhao, den Süden von Para und den Nordosten von Mato Grosso wird eine erhöhte Ausbruchsgefahr angenommen.
Ein offizieller Gelbfieber-Alarm gilt für Tocantins, Goias, Bahia und Piaui.

Gelbfieber - 17.07.2006
Meldungen aus mehreren Staaten (2006 bisher 83 Verdachts- und bestätigte Fälle):
- In Amazonas ein Toter in Iranduba.
- Erst vor Kurzem wurde der erste Todesfall im West-Staat Mato Grosso (in Nova Ubirata, ca. 80 km von Sorriso entfernt) seit drei Jahren bekannt: erst jetzt wurde der Todesfall Ende März als Gelbfieberfall gemeldet.
In den letzten 13 Jahren 20 bestätigte Fälle und 12 Tote in Mato Grosso.
- In Tocantins im April Ausbruch in der Affenpopulation in den Orten Porto Nacional und Piraque.
- In Rio Grande do Sul im Mai Ausbruch in der Affenpopulation in Joia (die Gegend liegt außerhalb der Gelbfieberendemiegebiete!) und im Februar in den Orten Santo Antonio das Missoes und Sao Nicolau.

Gelbfieber - 13.09.2006
In Brasilien werden die Einreisebestimmungen zur Zeit sehr genau genommen: Eine Sportmannschaft, die in Martinique trainierte, musste aufgrund eines gestrichenen Flugs über Französisch Guyana fliegen. Weil dies derzeit als Gelbfieber-Ausbruchsgebiet gilt und das Team nicht gegen Gelbfieber geimpft war, wurde die Einreise verweigert.

Gelbfieber - 24.04.2007
Aktuelle Meldung:
- In Jatai im Staat Goias wurde eine Erkrankung bestätigt, sowie ein weiterer Verdachtsfall gemeldet. Landesweit, vor allem in allen ländlichen Gebieten, werden Impfungen durchgeführt.
Zurückliegende Meldung:
- Bereits in den Monaten davor, insbesondere im Dezember 2006, starben bereits Affen in ländlichen Gebieten der Region, hauptsächlich in Moema e Leandro Ferreira, vermutlich an Gelbfieber.

Gelbfieber - 29.07.2008
Mehrere aktuelle Meldungen:
Bis zum 11. Juni 2008 wurden insgesamt 45 menschliche Fälle gemeldet (25 Todesfälle), sowie zahlreiche Fälle bei Affen.
Einzelmeldungen:
- Zuletzt zwei menschliche Fälle im Staat Sao Paulo nahe dem Reservoir Jatai, in den ländlichen Gebieten von Luiz Antonio und Sao Carlos. Ebenso zwei menschliche Fälle im Staat Parana in der ländlichen Gegend von Laranjal.
- In Ribeirao Preto im Staat Sao Paulo wurden seit Jahresbeginn bis zum 18. Juli 2008 insgesamt 18 tote Affen gemedelt, zuletzt unter anderem zwei am 14. Juli 2008 in Recanto Princess Elizabeth in Chacara das Palmeiras, sowie am 12. Juli ebenfalls zwei in Lagoinha.
- Bahia: bei einem Affen, der im Januar 2008 tot aufgefunden worden war, wurde die Krankheit laborbestätigt. Davor wurde die Krankheit in Bahia zuletzt im Dezember 2000 in den westlichen Municipalities Coribe und Jaborandi gefunden.
- In Parauapebas im Staat Para starb am 9. Juni 2008 ein 21-jähriger Mann, der Fall wurde laborbestätigt. Der Mann lebte in einem ländlichen Gebiet der Stadt. Es handelt sich um den ersten Todesfall des Staates Para im Jahr 2008.
- Zuletzt starben zwei Personen im Staat Sao Paulo, die Betroffenen infizierten sich in Luiz Antonio (etwa 275 km von der Stadt Sao Paulo entfernt). Zuvor waren im Staat Sao Paulo acht Jahre lang keine Erkrankungen gemeldet.
- Seit Jahresbeginn bis zum 28. Februar 2008 insgesamt 60 (im gesamten 2007 waren es nur 6) menschliche Verdachtsfälle, bislang wurden 35 Erkrankungen bestätigt (einschließlich 19 Todesfälle). Die Betroffenen infizierten sich wahrscheinlich in Wald-Gebieten im Staat Goias (21 Erkrankungen), im Staat Mato Grosso do Sul (sieben), im Federal District (fünf) sowie im Staat Mato Grosso (zwei Erkrankungen). Zuletzt starb in Goias eine Frau in Cristianopolis, 90 km von Goiania entfernt, sie war nicht geimpft, auch dieser Fall wurde laborbestätigt.

Gelbfieber - 21.05.2009
Aktuelle Meldungen:
Aktuelle Zusammenfassung: Zwischen November 2008 und April 2009 wurden insgesamt 43 Erkrankungen in den Staaten Rio Grande do Sul und Sao Paulo (im Südwesten) bestätigt, 16 davon starben (das sind viermal so viele Todesfälle wie im Vergleichszeitraum 2008). Zuvor galten diese beiden Staaten nicht als Risikogebiete.
Einzelmeldungen:
- Sao Paolo: Zuletzt wurde ein toter Affe (Brüllaffen) im ländlichen Itapetininga gefunden. Zuvor waren im Staat seit Dezember 2008 bis Anfang April 2009 insgesamt mindestens 25 bestätigte Erkrankungen gemeldet worden, sowie neun Todesfälle. Betroffen vor allem die Stadt Piraju (313 km von Sao Paulo Stadt entfernt), insgesamt dort über 42 Verdachtsfälle (bei einer Bevölkerung von knapp 30.000) und sieben Todesfällen. Weiterhin betroffen sind Itatinga, Sarutaia und Avare. Zuletzt auch Erkrankungen in der Municipality Buri, dort starben sechs Personen.
Alarmbereitschaft in der Region Botucatu (226 km von Sao Paolo entfernt), acht Personen starben.
- Parana: Innerhalb der letzten 15 Tagen bis zum 15. April 2009 starben acht Affen in der Municipality Maringa. Die Fälle wurden bislang noch nicht laborbestätigt. Erkrankungsgefahr besteht auch im Hinblick der Fallmeldungen im benachbarten Staat Sao Paolo.
- Rio Grande do Sul:
Sieben Menschen starben im Nordwesten des Staates (hauptsächlich nahe der Grenze zu Argentinien) bislang im Jahr 2009, sowie 18 Erkrankungen wurden laborbestätigt. Verschlechterte Situation in Porto Alegre nach dem Tod mehrerer Affen (zwei in einem Wald in Guaiba, einem Nachbarort von Porto Alegre). Zuletzt auch fünf Verdachtsfälle in Vale do Rio Pardo, es handelt sich um Einwohner von Santa Cruz do Sul und Vera Cruz (hier wurde bereits ein Todesfall laborbestätigt). 182 Municipalities gelten als Risikogebiete.
Zuvor starb am 30. Januar 2009 ein Mann aus Muriae in Zona da Mata des Staates Minas Gerais, er infizierte sich jedoch im Dezember 2008 während eines Aufenthalts in Jola im Nordwesten von Rio Grande do Sul, dieser Ort gilt als Risikogebiet. Von den anderen drei Fällen ereigneten sich zwei in Santo Angelo, der andere in San Borja.
Außerdem wurden bereits zuvor folgende weitere Verdachtsfälle gemeldet: Eine Erkrankung in Santa Casa de Misericordia in Porto Alegre; ein Mann aus Santo Angelo starb am 25. Dezember 2008, nachdem er durch ländliche Gebiete des benachbarten Eugenio Castro gereist war, ebenso starb am 6. Januar 2009 ein Bewohner aus Nova Santa Rita in der Municipality Porto Alegre, der durch Pirapo im nordwestlich der Stadt reiste, wo tote Affen gefunden wurden.
Desweiteren wurden 419 Verdachtsfälle (mindestens 30 laborbestätigt) bei toten Affen hauptsächlich im Nordwesten des Staates gemeldet, zuletzt wurden zwei tote Affen in Santa Maria und in Barros Cassal bestätigt. Weiterhin betroffen war: Estancia Velha im Distrikt Boca do Monte, Tupancireta, Quevedo, Julio de Castilhos und Toropi.
Etwas zurückliegend:
Ein toter Affe in Sao Borja, das ist der insgesamt 29. Fall, die anderen waren teilweise ebenfalls in Sao Borja sowie in Alegrete, Itaqui, Macambara und Manoel Viana.
Bereits 2008 wurde ein toter Affe (sogenannter Brüllaffe) laborbestätigt, er wurde Ende Oktober in Coronel Barros im Nordwesten des Staates Rio Grande do Sul gefunden. Zwölf weitere Verdachtsfälle bei toten Brüllaffen wurden in Bossoroca, ebenfalls im Nordwesten des Staates gefunden.
- Weitere Fälle bei toten Brüllaffen wurden in den Municipalities Tres Passos im Distrikt Santo Antonio (am 30. September 2008) sowie in Tiradentes do Sul in Alto Cacador (diese laborbestätigt) gemeldet, jeweils im Nordwesten des Staates Rio Grande do Sul. Die Region grenzt an Argentinien, wo die Krankheit zuletzt in der Provinz El Soberbio bestätigt wurde.
- Weitere Verdachtsfälle wurden in den Municipalities Santa Rosa und Santo Cristo gemeldet.
Hintergrund:
- Ein signifikanter Teil der menschlichen Bevölkerung ist nicht geimpft, so dass Ausbrüche jederzeit möglich sind. Derzeit (Februar 2009) beträgt die Durchimpfungsrate 88 Prozent.

Hanta-Virus-Infektionen - 30.09.1998
Hantavirus pulmonary syndrome jetzt auch in Uberlandia, Minas Gerais. Im nahegelegenen Guariba (Sao Paulo), das dem Gebiet bei Uberlandia ökologisch gleicht, wurden 1998 bereits 2 Fälle bekannt.

Hanta-Virus-Infektionen - 07.12.2000
Seit Oktober sieben Fälle (davon 2 Tote) im Parana State offiziell bestätigt: 5 aus der Region General Carneiro (36 km südwestlich von Uniao da Vitoria), 2 aus Campina Grande do Sul das innerhalb des Stadtgebietes der Staatshauptstadt Curitiba liegt. Weitere 9 Verdachtsfälle werden untersucht, davon 5 aus Guarapava, 1 in Biturana, 1 in Paulo Frontin und 2 im ländlichen Pinhao (80 km von Guarapava entfernt).
In Brasilien wurde die Erkrankung 1993 zum erstenmal entdeckt, seither wurden 65 Fälle entdeckt, wovon 39 (eine sehr hohe Todesrate) verstarben.
In Parana 1999 7 Fälle, 4 in General Carneiro, 2 in Cruz Machado und einer in Honorio Serpa.

Hanta-Virus-Infektionen - 07.03.2003
In Minas Gerais Vorkommen vor allem im Südwesten und in der Region Triangulo Mineiro, im Jahr 2002 gab es sieben Tote.
- Ende Februar ein Todesfall in Pratapolis (im Südwesten des Bundes-Staats).
- Anfang Dezember 2002 starb ein Farm-Arbeiter aus Sao Tomas de Aquino (im Süden des Bundes-Staats).
- Davor in der Stadt Passos zwei bestätigte Fälle (davon einer verstorben) und ein unbestätigter (auch verstorben). In Sao Joao Batista do Gloria im Juli ein weiterer Fall.

Hanta-Virus-Infektionen - 28.05.2004
Im Federal District (in der Nähe der Hauptstadt Brasilia) und den umliegenden Gebieten seit Mai 30 bestätigte Fälle (mindestens 11 Tote) in den Bezirken Sao Sebastiao (davon etwa die Hälfte aller Erkrankungen), Paranoa, Guara, Ceilandia, Sobradinho, Recanto das Emas und Brasilia.
Meldungen auch aus anderen Staaten, z.B. Minas Gerais (25), Sao Paulo (in Cravinhos, Jaboticabal und Batatais) (11), SC (8), Goias (in den Bezirken Cristallina, Sao Antonio do Descoberto und Valparaiso) (7), RS (3), AM (2), MT (1), PA (1) und PR (1).

Hanta-Virus-Infektionen - 23.07.2009
Aktuelle Meldungen:
- Parana: Am 22. Juli 2009 starb ein 13-jähriger Junge. Es handelt sich um den ersten Fall des Staates Parana im Jahr 2009. Der Junge infizierte sich entweder in Curitiba, wo er lebte, oder in Araucaria, wo er Verwandte besuchte.
In Parana kam es zwischen 1992 und 2009 zu insgesamt 187 Erkrankungen, 67 davon starben.
- Rio Grande do Sul: erster Fall am 16. Februar 2009, ein Mann aus Tatterdemalion erkrankte.
- Außerdem gab es Fallmeldungen aus Mato Grosso wie etwa Laguna Negra und Castelo dos Sonhos bzw. dem Staat Para.
Zurück liegende Meldungen:
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis Ende Juni 2008 insgesamt 34 Erkrankungen bestätigt (17 Menschen starben). Aktuell wurde am 27. Juli 2008 ein Todesfall aus Brasilia (Lago Oeste) gemeldet, dies war der erste Todesfall und die dritte Erkrankung des Jahres in Brasilian. Am 30. Juni 2008 starb ein Mann in Minas Gerais in Uberaba in Triangulo Mineiro, es ist der dritte bestätigte Fall im Staat Minas Gerais (zwei davon starben). Zuletzt zwei Verdachtsfälle in Mato Grosso in Tangara da Serra, eine Person starb, wo die betroffenen sich genau infizierten, ist aber noch unklar. Allgemein ist derzeit das Erkrankungsrisiko aufgrund der Trockensaison höher.
- Im Februar 2008 drei Verdachtsfälle im Municipality Campos de Julio, zwei mussten hospitalisiert werden, einer starb. Untersuchungen dauern an.
- Anfang 2008 wurden in Marcelandia drei asymptomatische Erkrankungen gemeldet.
- In Mato Grosso wurden im gesamten Jahr 2007 insgesamt 25 Erkrankungen bestätigt (neun starben), im Jahr 2006 waren es 49 Fälle.
- Im Federal District zuletzt bis Anfang Juli 2007 vier weitere Fälle, alle laborbestätigt. Zwei der Betroffenen kamen aus ländlichen Gebieten in Planaltina, einer aus Brazlandia, die genaue Herkunft des vierten ist nicht bekannt.
- Unmittelbar davor starb ein 16-jähriger Student in San Sebastiao, vermutlich ebenfalls an einer Hanta-Virus-Infektion.
- Ebenso wie bereits 2006 kamen die ersten Fälle im Juni.
- Im Jahr 2004 wurden 30 Erkrankungen und 15 Todesfälle gemeldet.

Hepatitis A - 23.06.1999
17 Hepatitis-A-Fälle zwischen dem 1. und 20. Juni in einer Schule in Rio de Janeiro untzerstreichen das Infektionsrisiko für diese Krankheit.

Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Influenza - 14.09.2002
In den ersten beiden Septemberwochen (und wohl weiter anhaltend) sehr hohe Zahlen (die WHO spricht von "epidemic level"), Influenza B wurde identifiziert.

Influenza - 05.12.2003
Im Staat Tocantins sind über 250 (meist Kinder und junge Erwachsene) in Pium, Araguacena und anderen Städten erkrankt. Die ersten Fälle Anfang Oktober in Pium.

Influenza A/H1N1 Schweinegrippe - 12.05.2009
Verdachts- und/oder bestätigte Schweingrippe-Fälle. Aktuellstes finden Sie bei der WHO http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

Leishmaniasis, cutaneous - 07.05.2007
Erster Fall cutaner Leishmaniasis verursacht durch „Leishmania amazonensis“ im Staat Rio de Janeiro bei einem Einwohner in einem Waldgebiet nahe Paraty, einem bekannten Seebad. Der Mann war Ende des Jahres 2006 erkrankt. Leishmania amazonensis hat sich von Amazonien ausgebreitet und taucht seitdem auf in folgenden Gebieten: im Nordosten des Staates Bahia, im Zentrum des Staates Mato Grosso sowie in Santa Catarina, dort noch südlicher als Rio de Janeiro.

Leishmaniasis, visceral - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Leishmaniasis, visceral - 22.07.1999
Die Zahl der Hunde, die neben Nagetieren das hauptsächliche tierische Reservoir darstellen, ist z.B. in Aracatuba (im Westen des Bundesstaates Sao Paulo) sehr hoch (7,5%). Die durch Phlebotomen (Sandflies) übertragene Krankheit hat zwei Mädchen das Leben gekostet.
Hintergrund: über 90% der Fälle in Amerika kommen in Brasilien vor! 90% der Fälle im Brasilien im Norden (Amazonasmündung) und den östlichen Gebieten: 1999 in Brasilien 3.892 Fälle, 3200 davon in den Nord-Ost-Staaten.
Endemisch in Alagoas, Bahia, Ceara, Espirito Santo, Goias, Maranhao, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Para, Paraiba, Pernambuco, Piaui, Rio Grande do Norte, Roraima und Sergipe. Seit 1997 auch im Staat Rio de Janeiro und seit 1998 in der Region Aracatuba im Staat Sao Paulo.

Leishmaniasis, visceral - 22.05.2002
Im Staat Mato Grosso do Sul in diesem Jahr mind. 50 Fälle (neun davon in den ersten zehn Mai-Tagen), davon sind mind. sechs verstorben. Leishmaniasis ist hier endemisch, ungewöhnlich ist aber die hohe Zahl an Todesfällen. Am schlimmsten betroffen ist Tres Lagoas (340 km von Campo Grande), die anderen Todesfälle in Ribas do Rio Pardo und in Corumba. 2001 in Mato Grosso do Sul 114 Fälle, davon neun gestorben.

Leishmaniasis, visceral - 27.01.2008
Aktuelle Meldungen:
- Zuletzt deutlich gestiegende Zahlen im Staat Mato Grosso: Innerhalb der letzten drei Monate bis Ende Januar 2008 wurden 17 Erkrankungen in der Stadt Rondonopolis (220 Kilometer von Cuiaba, der Hauptstadt des Staates entfernt) bestätigt (sechs starben).
Zurückliegende Meldungen:
- 90 Prozent aller Erkrankungen werden aus den nördlichen und östlichen Regionen gemeldet. In den letzten Jahren stetig steigende Zahlen. Die Krankheit ist endemisch in Alagoas, Bahia, Ceara, Espirito Santo, Goias, Maranhao, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Para, Paraiba, Pernambuco, Piaui, Rio Grande do Norte, Roraima und Sergipe. Die erste Übertragung in Städte wurde 1981 aus Teresina (Staat Piaui) gemeldet.
- Meldung Januar 2003: Offizielle Warnung nach dem ersten Todesfall in diesem Jahr vor einer möglichen Epidemie in der Region Aracatuba (im Westen des Bundesstaates Sao Paulo), hier in 30 Ortschaften im Jahr 2002 43 Erkrankte, vier Tote, bereits 2001 zwei Tote.
Das Hauptübertragungsgebiet ist der Nordosten Brasiliens
- Mitte des Jahres 2003 Epidemie im Staat Mato Grosso mit 40 bestätigten Erkrankungen und acht Todesfällen.
- Ebenfalls Mitte des Jahres 2003 insgesamt 12 Erkrankungen in der Stadt Seropédica im Staat Rio de Janeiro.

Leishmaniasis, visceral - 14.01.2009
Aktuelle Meldung:
- Mato Grosso: Im Jahr 2008 wurden insgesamt sechs menschliche Erkrankungen gemeldet (ein Todesfall). Erkrankungsgefahr besteht vor allem im Hinblick auf die Zunahme von Erkrankungen bei Hunden: Im Jahr 2008 wurden im Staat insgesamt 301 Erkrankungen gemeldet, im Vorjahr waren es noch 123. Betroffen sind ebenso ländliche wie auch städtische Gebiete.
Zurück liegende Meldungen:
- Federal Distrikt: Ende November 2008 vierte menschliche Erkrankung im Jahr 2008 im Federal Distrikt, alle in Sobradinho (erster Fall im Oktober 2008). Im Jahr 2007 erkrankten drei Personen. Seit 2005 (erster menschlicher Fall) wurden im Federal Distrikt 15 menschliche Fälle gemeldet, davon nur zwei außerhalb von Sobradinho. Im Jahr 2006 erkrankte ein Einwohner in Brazlandia sowie einer in Ceilandia (vermutlich infizierten diese sich aber in anderen Gebieten).
- Infektionsrisiko auch aufgrund zahlreicher infizierter Hunde im Federal Distrikt: Von über 6.000 untersuchten Hunden wurden etwa 1.200 positiv befunden. Betroffen sind hauptsächlich der Lago Norte, sowie Fercal in Sobradinho II und Varjo.
Hintergrund:
- Nach wie vor die meisten Erkrankungen im Nordosten und Amazonas, jedoch auch Ausbreitung Richtung Süden und Osten, erste Fälle zuletzt auch im Staat Minas Gerais (an der Grenze zum Federal Distrikt) in Uberlandia. Träger im Nordosten, vermutlich auch in den neu betroffenen Gebieten, sind hauptsächlich Hunde.

Leptospirose - 24.08.2000
Nach den Überschwemmungen von Anfang August 14 Tote und 267 Fälle in der Provinz Pernambuco

Leptospirose - 20.09.2001
Der Tod eines Mädchens in Chapeco (Santa Catarina) wurde ursprünglich falsch als Gelbfieber-Fall gemeldet. Infektionsort wahrscheinlich Passo Fundo (Rio Grande do Sul) oder Palmas (Parana).
Jährlich sterben durchschnittlich 400 Menschen an der Krankheit. Epidemien (auch in den Städten) während der Regenzeiten (in Südbrasilien von September/Oktober bis April/Mai.) sind hier keine Seltenheit, in Rio sind z.B. 39% der Ratten infiziert, 1996 sind bei einer Epidemie in der Stadt 1.425 erkrankt.
Nach den Überschwemmungen von Anfang August 2000 14 Tote und 267 Fälle in der Provinz Pernambuco

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 03.03.2003
Ein lokal erworbener Fall in Terras Frias (bei Santa Maria Madalena im Staat Rio de Janeiro, ca. 240 km von der Stadt Rio de Janeiro entfernt, im nördlich-zentralen Teil des Staats). Wahrscheinlich wurde die Malaria durch einen ungeschützten Reisenden eingeschleppt, an dessen Blut sich die dort reichlich vorhandenen Überträgermosquitos infiziert hatten.
Mit dieser Möglichkeit muss im Staat Rio de Janeiro immer während des Sommers gerechnet werden. In 2002 im Staat fünf lokal erworbener Fälle, auch damals einer in Santa Maria Madalena und einer in der populären Touristenstadt Parati.
Einzelfälle im Staat Rio früher auch Lumiar (Friburgo Distrikt), Cachoeiras de Macacu, Nova Friburgo, Teresopolis und Angra dos Reis.

Malaria - 18.04.2003
In Manaus (Amazonas) Ausbruch mit 16.944 Fällen in den ersten drei Monaten dieses Jahres, dies sind über acht mal so viele wie in der Vorjahresperiode, die meisten (fast 7.000) im März.

Masern - 17.01.2007
Epidemie im Staat Bahia, zuletzt 4 bestätigte Erkrankungen in der Stadt Filadelfia. Insgesamt in Bahia seit Ende Oktober 2006 mittlerweile 47 Erkrankungen. Impfkampagnen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

Meningitis aseptic / viral - 12.11.1998
Seit August in Rio de Janeiro 217 Fälle, die meisten davon Kinder, keine Todesfälle. Das Erreger-Virus ist noch nicht identifiziert.

Meningokokken Meningitis - 04.09.2008
Vor einem besonders hohen Erkrankungsrisiko im Staat Sao Paulo wird gewarnt. Seit Jahresbeginn bis zum 26. August 2008 wurden 24 Erkrankungen (sowie 264 an Meningitis insgesamt) gemeldet (im gesamten Jahr 2007 waren es nur zwölf), davon sieben in Sao Jose do Rio Preto, sowie ein bestätigter Fall im August in Novo Horizonte (jeweils im Nordwesten des Staates). Eine Person starb in Urupes.

Oropouche Fieber - 05.08.2009
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in Amapa in Mazagao, innerhalb der letzten drei Monate bis Anfang August 2009 wurden etwa 657 Erkrankungen gemeldet, davon wurden 29 laborbestätigt. Die ersten Fälle wurden bereits im März 2009 gemeldet. Mazagao hat eine Bevölkerung von nicht mehr als 15.000 Einwohnern, sodass der Ausbruch einer Inzidenz von 4.380 pro 100.000 Einwohner entspricht.
Zuvor wurden in Amapa lange keine Fälle gemeldet.
Hintergrund:
- Landesweit soll es in den letzten 30 Jahren zu etwa einer halben Million Fällen gekommen sein.
- Hauptvektoren der Krankheit sind Stechmücken.

Pest - 27.04.2005
Nach 10 Jahren erstmals ein Fall in Brasilien: in Pedra Branca (im Inneren von Ceara, 261 km von der Hauptstadt Fortaleza).

Psittacosis - 13.12.2007
In Porto Alegre im Staat Rio Grande do Sul mindestens 27 Erkrankungen. Die Betroffenen kamen in Kontakt mit Vögeln bzw. mit Personen, die diese Vögel geschmuggelt hatten.

Spotted fever: Brazilian spotted fever - 14.06.2008
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch im Staat Sao Paulo in der Stadt Platina (etwa 417 km von der Hauptstadt Sao Paulo entfernt), bislang drei Menschen starben bereits.
Zurück liegende Meldung:
- November 2005: in Rio de Janeiro zwei Tote und weitere mind. sieben Erkrankte nach Zeckenstichen in Itaipava, dort leben in Waldgebieten viele infizierte Zecken.
Hintergrund:
- Brazilian spotted fever (auf portugiesisch febre maculosa brasileira) kommt im Südosten Brasiliens (Sao Paulo, hier 2005 bereits acht Ausbrüche und Minas Gerais, hier u.a. 80 Erkrankte in Piracicaba) recht häufig vor. Daneben auch in Rio de Janeiro und Espirito Santo und im Südosten, und zuletzt auch im Staat Santa Catarina im Süden.
Es ist dem Rocky Mountain spotted fever sehr ähnlich und wird auch durch Rickettsia ricketsii, die durch Zeckenstiche übertragen werden, verursacht.
Übertragung vor allem in der trockeneren Zeit: April bis Mai und September bis Oktober.

Spotted fever: Rocky Mountain spotted fever - 24.07.2003
Im Staat Sao Paulo, in den Städten Campinas, Piracicaba und Pedreira fünf Tote in den letzten Wochen. RMSF ist hier endemisch.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Tollwut - 05.07.1999
In Campinas (90km nordwestlich von Sao Paulo) seit 1982 erstmals wieder ein Fall eines tollwütigen Tieres, hier einer Katze, die durch eine Fledermaus infiziert wurde.
Ein anderer Fall in Americana, 25 km von Campinas entfernt, zeigt auch für diesen Übertragungsweg ein gewisses Risiko.

Tollwut - 17.05.2002
In Belo Horizonte starb Anfang Mai erstmals im Staat Minas Gerais seit 1999 ein Mann an Tollwut, er hatte sich auf einer Farm in Corinto durch einen Fledermausbiss angesteckt. Fledermäuse sind hier häufige Überträger von Tollwut.

Tollwut - 26.05.2004
Im Staat Pará nach Fledermaus-Attacken 22 Tote, weitere Verdachtsfälle (über 1.700 waren gebissen worden): ab Anfang März in der Stadt Portel (Marajo Island) und in Curupati (Viseu Township).
Dieser Übertragungsweg ist in der Amazonas-Region recht häufig: von 1986 bis 2003 in Brasilien 675 menschliche Fälle, die meisten in der Northeastern (59%) und Northern (21%) Region, 2003 17 menschliche Fälle (14 durch Hunde und 3 durch Fledermäuse) in den Staaten Bahia, Maranhão und Espírito Santo.

Tollwut - 05.08.2004
In Salvador, Dias D'Avila und Itororo in der Prefecture Salvador (Hauptstadt des Staats Bahia) vier Tote in den letzten 12 Monaten. Allein in einem Hospital in Salvador werden täglich 40 Personen nach Tierbissen behandelt.

Tollwut - 02.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Ceara: Ein 14-jähriger Teenager starb am 7. Februar 2008, endgültige Laborergebnisse werden noch abgewartet. Der Junge wurde von einem sog. tamarin-Affen in seinem Haus im Distrikt Pedra Branca in Camocim, West Coast gebissen. Es handelt sich um den in diesem Jahr ersten Fall im Staat Ceara, und vermutlich auch landesweit.
Zurück liegende Meldungen:
- November 2005: Im Gebiet Turiassu (auch Turiaçu, ca. 400 km von der Hauptstadt Sao Luis) im Staat Maranhao sind sieben (weitere 16 in anderen (vor allem nördlichen, also nahe des Ausbruchsgebiets 2004 in Para) Gebieten Maranhaos - u.a. in Godofredo Viana, Candido Mendes und Carutapera - in den letzten beiden Monaten) nach Vampir-Fledermäusen-Bissen verstorben. Vampir-Fledermäuse (Hematophagous) verbreiten sich hier verstärkt
Betroffen sind die Orte Antonio Dino, Sao Sebastiao, Santa Rosa, Santa Barbara und Porto Santo, wo über 250 gebissen worden sind.
- Im Juni sind in der Amazonas-Stadt Augusto Correa im Staat Para 11 nach Fledermaus-Bissen verstorben. In der gesamten Region wurden bei Vampir-Fledermäusen Tollwut-Viren gefunden.
In Para bereits 2004 eine Fledermaus-Tollwut-Epidemie.
- In den ersten beiden Monaten 2005 im Federal District (Brasilia) sieben, wahrscheinlich durch Fledermäuse angesteckte, Rinder und Pferde.

Tollwut - 19.09.2009
Ein 16-jähriger Junge im Staat Pernambuco war lange krank, bis er schließlich am 18. September 2009 aus einem Krankenhaus in Recife entlassen wurde. Er hatte sich bereits im September 2008 infiziert, als er während des Schlafes von einer Fledermaus gebissen worden war.

Trypanosomiasis - 18.08.2007
Seit Juni 2006 bis August 2007 insgesamt 15 Ausbrüche mit 116 Erkrankungen in den nördlichen Staaten Para, Amazonas und Amapa gemeldet. Im August Ausbrüche in Breves und Abaetetuba (Para), insgesamt 15 Fälle einschließlich ein Verdachtsfall bei einem Toten. Es wird vermutet, dass tatsächlich weit mehr Menschen als gemeldet erkranken. Ursache ist der Verzehr von Fruchtsäften der Region, hauptsächlich solchen aus Beeren der sog. „acai“- und „bacaba“-Palmen.

Unbekannte Erkrankung - 10.06.1999
Bei Santos (Sao Paulo) seit Ende April kleiner Ausbruch mit unbekannter Ursache. Symptome sind Hepatitis und Haemorrhagie. Hantavirus, Leptospirose, Dengue und Gelbfieber werden als Ursache ausgeschlossen.

Unbekannte Erkrankung - 18.10.2000
13 Fälle (4 Tote) in den letzten 3 Monaten in einem Gebiet in Pancas, 190 km von Vitoria (Hauptstadt von Espirito Santo State, Nordost-Brasilien). Als mögliche Ursachen gelten Rocky Mountain Spotted Fever oder Leptospirose.

Unbekannte Erkrankung - 14.11.2000
In Japeri, einer Vorstadt von Rio de Janeiro, bisher sieben Tote und 43 Erkrankte durch eine mysteriöse Erkrankung. Symptome sind Muskelschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall und Haemorrhagien. Da weder der Erreger noch der Verbreitungsweg bekannt ist, gehen die Behörden vom schlimmsten aus. Es sind sogar Proben zum CDC geschickt worden, eine Maßnahme, zu der nur in extrem gefährlichen Situationen gegriffen wird.

Unbekannte Erkrankung - 11.04.2003
In Santarem (im Westen des Staats Para) sind angeblich über 2.000 erkrankt, drei verstorben. Die ersten Symptome sind Übelkeit, Diarrhoe und hohes Fieber.

Unbekannte Erkrankung - 22.06.2004
In Maua (Staat Sao Paolo) u.a. drei Tote, diverse Hospitalisierte, als Ursache werden Hantaviren vermutet.

Unbekannte Erkrankung - 09.04.2007
In Bahia bislang unbekannte Erkrankung mit mehreren Fällen. Symptome sind Kopfschmerzen, Fieber, Husten und Niesen, manchmal auch Erbrechen und Durchfall. Die Krankheit dauert im Durchschnitt 2-4 Tage.

Unbekannte Erkrankung - 04.09.2007
Auf der Insel Marajo am Amazonas im Staat Para starben innerhalb der letzten zehn Tagen vier Kinder. Zuletzt musste ein weiteres 4-jähriges Kind (die Schwester einer der, die letzte Woche starben) in der Hauptstadt Belem hospitalisiert werden. Symptome waren hohes Fieber, Erbrechen und Krämpfe, welche auf Malaria oder Meningitis hindeuten könnte (im Jahr 2006 litten die Hälfte der ländlichen Einwohner der Region an Malaria). Endgültige Testergebnisse sind aber noch abzuwarten.
In der Region kam es auch schon öfter zu Ausbrüchen von Tollwut durch Bissen von Fledermäusen.

Unbekannte Erkrankung - 09.04.2008
In der Hafenstadt Santos im Staat Sao Paolo (nahe Sao Paolo Stadt) wurden mehrere Fälle von Atemerkrankungen gemeldet, die genaue Krankheit ist noch unbekannt, Untersuchungen sowohl der Stadt als auch des Staates werden derzeit durchgeführt. Zunächst wurden vier Fälle innerhalb einer Familie gemeldet (zwei davon starben) mit unter anderem Symptomen von leichtem Fieber, Schnupfen, Husten und Ohrenschmerzen. Dengue und Hantavirus wurde in diesen Fällen ausgeschlossen, Influenza wurde in drei Fällen ausgeschlossen. Abgesehen von der Familie erkrankte eine weitere Person. Möglicherweise sind noch mehr Personen erkrankt, insoweit dauern Untersuchungen ebenfalls noch an.

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