Outbreak-Historie Burkina Faso Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Cholera - 26.09.2001 Ausbrüche seit April in Westafrika (Burkina Faso, Elfenbeinküste, Niger, Ghana, Togo und Benin).
In Burkina Faso 314 Fälle (sechs Tote) zwischen 14.7. und 16..9. im Süden nahe der Grenze zu Togo (Distrikt Ourgaye, Region Tenkodogo).
Cholera - 23.09.2005 Ausbruch seit 8.8. in der Hauptstadt Ouagadougou (anfänglich zwei Drittel der Fälle im Distrikt Pissy, inzwischen Meldungen aber in allen anderen Stadtteilen) und in der Stadt Koudougou
mit mind. 615 Fällen bis 4.9. soll inzwischen unter Kontrolle sein.
Dengue-Fieber - 19.08.2008 Im Jahr 2006 wurde eine, im Jahr 2007 wurden drei Erkrankungen gemeldet. In ganz Westafrika steigen die Zahlen seit 2006.
Gelbfieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Gelbfieber - 02.08.2001 Beim Verdachtsfall Mitte Juli
im Süden an der Grenze zur Elfenbeinküste handelte es sich nicht um Gelbfieber, wie ursprünglich vermutet. Letzter Ausbruch war 1998.
Gelbfieber - 24.11.2004 Erneut Ausbruch im abgelegenen Distrikt Sindou (Cascades Region im Südwesten des Landes nahe den Grenzen zu Cote d'Ivoire und Mali). Massen-Impfungen in den nächsten Wochen sollen eine
weitere Ausbreitung verhindern.
Zurück liegende Meldungen:
- Stand Ende August ca. 25 Verdachts-Fälle in den Distrikten Bobo-Dioulasso und Gaoua. Mind. vier davon im April in der 750.000-Einwohnerstadt Bobo Dioulasso. Der befürchtete Ausbruch des höchst gefährlichen urbanen Gelbfiebers war unterblieben, obwohl
die Durchimpfungsrate nur 60% beträgt.
- Im Oktober 2003 erster Fall im Land seit fünf Jahren in Gaoua (Batie Distrikt, 310 km südwestlich von der Hauptstadt Ouagadougou nahe der Grenze zu Ghana). In diesem Gebiet auch Ausbrüche 1998 und davor 1983 (geschätzt 12.500 Fälle, 3.000 Tote).
- Ein weiteres Ausbruchsgebiet ist die südöstliche Region, hier 1984 und 1985 Meldungen.
Gelbfieber - 22.09.2005 Ausbruch in einem bekannten Endemiegebiet im Südosten, das bis in die Elfenbeinküste reicht, betroffen sind die Distrikte Batie, Gaoua und Banfora.
Gelbfieber - 03.11.2008 Am 3. Oktober wurden zwei Erkrankungen im Distrikt Ouahigouya (170 km nördlich der Hauptstadt Ouagadougou) in der Provinz Yatenga laborbestätigt. Der erste Fall war ein sieben Monate
altes Baby, der zweite Fall ein 6-jähriger Junge, der zwei Tage nach seiner Erkrankung starb. Massenimpfungen werden im Distrikt durchgeführt.
Hämorrhagisches Fieber - 02.03.2001 Vermuteter Ausbruch
im Grenzgebiet zu Ghana ohne genaue Ortsangaben.
Hämorrhagisches Fieber - 16.03.2001 Ausbruch im
Grenzgebiet zu Ghana ohne genaue Ortsangaben. Gelbfieber wurde als Ursache ausgeschlossen. In Frage käme z.B. Lassa-Fieber.
Hepatitis C - 09.05.1998 Das Hepatitis C-Virus (vor
allem Genotyp 1 oder 2) ist im westlichen Afrika endemisch.
In ländlichen Gebieten von Guinea und Burkina Faso kommen nur Genotyp 1 und 2 vor. Die Prävalenz von Hep. C liegt bei 3.1%., eine Zunahme wird erwartet. Die Zahl der HCV-Fälle ist viel größer als die der HBV-Infektionen.
Malaria - 29.10.2001 Jährlich 20.000 Tote (weit mehr als durch HIV), das Problem ist die steigende Resistenz der Erreger gegen Malaria-Medikamente und der Überträgermosquitos gegen die gebräuchlichen Pestizide.
Malaria - 15.05.2003 Die Einschleppungen nach Europa sind von 1.19 auf 3.29% aller Malaria-Importe gestiegen, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu
haben.
Hier erkranken jährlich 500.000 Menschen, 5.000 von ihnen sterben. 63% aller Patienten sind Kinder unter fünf Jahren.
Masern - 12.04.2009 Dramatisch steigende Erkrankungszahlen im größten Ausbruch des Landes seit mehr als zehn Jahren (nachdem in den letzten fünf Jahren ein Rückgang zu verzeichnen war). Bis zum 5. April 2009
wurden mehr als 19.000 Erkrankungen gemeldet, 150 starben. Dies ist zehnmal mehr als in jedem Jahr seit 1997, damals letzter vergleichbarer Ausbruch mit 32.000 Erkrankungen. Steigende Zahlen vor allem in den letzten zwei Monaten, Anfang Februar waren es
noch 2.000 Fälle mit neun Todesfällen. Unter anderem derzeit betroffen sind die Distrikte Fada, Bogodogo, Sindou und Batie.
Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 19.04.2001 Epidemie in mind. 19 Distrikten
seit Jahresanfang mit (Stand 17.4.01) ca. bisher 11.000 Fällen und ca.1.500 Toten (davon allein 200 von 24.3. - 27.3.) landesweit. Es wird massiv geimpft, trotzdem wird für die nächsten Wochen keine Verbesserung der Lage erwartet. Am meisten betroffen ist
der Südwesten (Gaoua, wo der Ausbruch begann) und der zentrale Osten (Bogande). Meldungen unter anderem aus Pouytenga (200 km nordöstlich von Ouagadougou) mit 39 Fällen (2 Toten).
Meningokokken Meningitis - 07.03.2002 Vom 4.2. bis 10.2. 210 Fälle incl. 36 Tote landesweit. Im Distrikt Diebougou sind die Schwellenwerte, ab denen man von einer Epidemie spricht, überschritten.
Bereits im Januar Ausbruch in 34 "health districts" seit Jahresbeginn mit bisher 101 Fällen, davon sind 24 verstorben. Etwa die Hälfte des Landes gilt als Hoch-Risiko-Gebiet, hier wird massiv geimpft.
Meningokokken Meningitis - 23.05.2002 Ausbruch seit
Dezember (Neisseria meningitidis W135 ist der Erreger in 5 Distrikten) mit 12.784 Fällen incl. 1.473 Toten in 30 der 53 Distrikten von Jahresbeginn bis 28.4.. Der Trend ist aktuell rückläufig, letzte Woche nur noch 191 Fälle 26 Tote. Ausbrüche betrafen
fast im ganzen Land, besonders betroffen ist aktuell nur noch der Distrikt Paul VI, davor waren es Diebougou, Pama, Pissy und Yako. Gegen den sonst im Land nicht vorkommenden Typ W135 gibt es dort kaum Impfstoffe.
Meningokokken Meningitis - 09.04.2004 Im jetzt zuende gehenden Ausbruch bis Anfang April in diesem Jahr über 500 Tote, über 2.700 Erkrankte (offiziell 45 Tote und 437 Erkrankte), epidemische Ausmaße
in den Distrikten Diebougou (im Südwesten) - hier vor allem Stamm A, Nanoro (im Zentrum des Landes) - hier vor allem Stamm W135, Gaoua und Zabré. Nicht ganz so hohe Zahlen in den Distrikten Koudougou, Po, Sebba und Seguenega
Gegen den Stamm W135 schützt die in Afrika verwendete Impfung nicht. Reisende sollten mit dem tetravalenten Impfstoff geimpft sein.
Meningokokken Meningitis - 12.04.2006 In Burkina Faso seit Jahresbeginn in mind. 28 Distrikten bisher über 10.000 Fälle, 928 Tote (alle Serogruppe A). Vermehrt betroffen sind die
nördlichen und südlichen Grenzgebiete.
Nah Einsetzen der Regenzeit üblicherweise starker Rückgang der Erkrankungen.
Meningokokken Meningitis - 07.02.2007 Zwischen 01. und 31. Januar des Jahres im gesamten Land 789 Verdachtsfälle einschließlich 96 Todesfälle. Überdurchschnittlich betroffen ist der Distrikt Ouargaye. Außerdem befinden sich weitere 3 Distrikte, Banfora, Batie und
Sapouy, in Alarmbereitschaft.
Meningokokken Meningitis - 22.02.2007 Ausbruch im gesamten Land mit bis zum 22. Februar 2007 insgesamt 1.300 Erkrankungen einschließlich 142 Todesfällen (das entspricht einer Sterbequote von über 10 Prozent). Insgesamt sind 8 Distrikte betroffen: Banfora, Batie,
Dano, Hounde, Nanoro, Ouargaye, Sapouy und Titao. In Ouargaye und Banfora wurde offiziell eine Epidemie erklärt, Impfkampagnen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern. Die übrigen 6 Distrikte (dort eine Inzidenz von etwa 5 Erkrankungen pro 100.000
Einwohner) befinden sich in Alarmbereitschaft.
Meningokokken Meningitis - 08.03.2007 Ausbruch mit steigender Tendenz im gesamten Land, seit Beginn des Jahres 2007 bis zum 2. März 2007 insgesamt 3.625 (ca. 1.000 in der letzten Woche) Erkrankungen einschließlich 324
Todesfällen (entsprechend einer Sterbequote von knapp 10 Prozent). Insgesamt sind 8 Distrikte betroffen: Banfora, Batie, Dano, Hounde, Nanoro, Ouargaye, Sapouy und Titao. In Ouargaye und Banfora wurde offiziell eine Epidemie erklärt, Impfkampagnen sollen
eine weitere Ausbreitung verhindern. Die übrigen 6 Distrikte (dort eine Inzidenz von etwa 5 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner) befinden sich in Alarmbereitschaft. Auch weitere Distrikte sind gefährdet.
Meningokokken Meningitis - 16.03.2007 Ausbruch mit
steigender Tendenz im gesamten Land, seit Beginn des Jahres 2007 bis zum 16. März 2007 insgesamt 4.958 Erkrankungen einschließlich 432 Todesfällen (entsprechend einer Sterbequote von knapp 10 Prozent). Insgesamt sind 22 Distrikte betroffen, u.a.: Banfora,
Batie, Dano, Hounde, Nanoro, Ouargaye, Sapouy und Titao. Weitere 15 Distrikte befinden sich in Alarmbereitschaft. 4 davon sind in der dicht besiedelten Hauptstadt Ouagadougou.
Meningokokken Meningitis - 19.03.2007 Ausbruch mit
steigender Tendenz im gesamten Land, seit Beginn des Jahres 2007 bis zum 11. März 2007 insgesamt 7.333 Erkrankungen einschließlich 583 Todesfällen (entspricht einer Sterbequote von 8 Prozent). Insgesamt sind 22 Distrikte einschließlich 3 der Hauptstadt
Ouagadougou über der epidemischen Schwelle, u.a.: Banfora, Batie, Dano, Hounde, Nanoro, Ouargaye, Sapouy und Titao. Weitere 15 Distrikte befinden sich in Alarmbereitschaft (auch darunter welche der dicht besiedelten Hauptstadt Ouagadougou).
Massenimpfungen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.
Meningokokken Meningitis - 27.04.2007 Ausbruch mit
inzwischen sinkender Tendenz. Bis zum 18. April 2007 insgesamt 24.633 Erkrankungen, 1.625 Todesfälle. Epidemie im April in 6 Distrikten, während im Vormonat März noch 30 Distrikte betroffen waren. Die Sterbequote ging von 8 Prozent im März auf 6,6 Prozent
im April 2007 zurück. Stark betroffen sind u.a. (im März lagen diese Gebiete oberhalb der Epidemie-Schwelle): Hauptstadt Ouagadougou, Banfora, Batie, Dano, Hounde, Nanoro, Ouargaye, Sapouy und Titao.
Meningokokken Meningitis - 11.04.2008 Ausbruch landesweit mit zahlreichen Erkrankungen, seit Jahresbeginn bis zum 11. April 2008 wurden insgesamt 7.184 Erkrankungen gemeldet, 714 starben. Betroffen waren 14 Distrikte, in fünf
davon wurde eine Epidemie erklärt. Ähnlicher Trend im letzten Jahr, jedoch dieses Jahr bislang mehr als doppelt so viel Erkrankungen, außerdem mehr betroffene Distrikte, die die Epidemie-Schwelle erreichen (zwei im Vorjahr). Interessant ist, dass es zu
Erkrankungen auch in vielen Gebieten kam, wo die Bevölkerung erst kürzlich geimpft wurde. Untersuchungen werden daher in einigen Distrikten durchgeführt, in denen es zu einer Epidemie kam, namentlich Reo, Boulsa, Titao, und Sig-nonghin.
Auch in diesem Jahr wurden zahlreiche Impfungen durchgeführt.
Meningokokken Meningitis - 24.03.2009 Seit Jahresbeginn
bis Ende Februar 2009 wurden landesweit 1.514 Erkrankungen gemeldet (213 Todesfälle), davon 266 allein in der vorletzten Februar-Woche (35 Todesfälle). Betroffen unter anderem: Toma, Titao, Ziniare und Solenzo
Polio - 09.09.2008 Bisher in 2008 nur eine Erkrankung (lt. der Analyse der Virustypen aus Nigeria importiert, Polio ist im Land nicht endemisch).
Rift Valley fever - 05.09.2009 Zahlreiche Erkrankungen nach extrem starken Regenfällen, hauptsächlich in der Hauptstadt Ouagadougou.
Schistosomiasis - 13.02.2002 Die
Einschleppungen nach Europa haben sich verzehnfacht, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.