Outbreak-Historie Burundi
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Cholera - 28.05.1998
In Burundi und in großen Teilen des großen Seengebiets Zunahme der Cholerameldungen: Vom 1. April bis 18. Mai wurden 77 Fälle und 3 Tote aus der Bujumbura Provinz gemeldet. Die Distrikte Buyenzi, Bwiza, Cibitoke und Musaga sind am meisten betroffen.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 26.08.1999
Zunahme der Fälle in Rumonge im Mai/Juni (89 Fälle, 6 Tote). Keine Fälle unter Flüchtlingen aus Zaire.

Cholera - 22.12.1999
Meldungen seit Mitte September aus diversen Landesteilen, Schwerpunkt sind Flüchtlingscamps in den Bergen um Bujumbura City, z.B. Camps Kabezi, Ruziba, Ruyaga und Mubone
Der Ausbruch im direkt vor Bujumbura City gelegenen Ruziba Camp soll unter Kontrolle sein, hier wurden 300 Fälle (5 Tote) gemeldet.

Cholera - 19.10.2000
Zwei (noch nicht offiziell bestätigte) Ausbrüche: 1. im Westen (über 600 Fälle), betroffen sind vor allem die Ufer des Tanganyika-Sees in Bujumbura Rural und Bujumbura Mairie. 2. im Nordwesten in Cibitoke mit 96 Fällen, die weitgehend aus dem südwestlichen Ruanda eingeschleppt sein sollen.

Cholera - 17.03.2001
104 Fälle (ein Toter) Mitte März in Bujumbura's nördlichen Vororten, wo vor allem Flüchtlinge leben.
Schon Ende Januar Meldungen über Cholera-Tote in der Provinz Bubanza. In Bubanza, Muyinga und Mwaro außerdem starke Zunahme der Dysenterien, Ursache sind starke Regenfälle, die die Wasserversorgung unsicher gemacht haben. Von einer hohen Dunkelziffer kann ausgegangen werden.

Cholera - 29.08.2002
Mehrere (Burundi verfügt über eine sehr schlechte Wasserversorgung) Ausbrüche seit 17. Juni mit aktuell (außer in Cibitoke) rückläufiger Tendenz, Stand 29.8. über 800 Fälle, 13 Tote:
- vor allem in der Provinz Bujumbura in der Hauptstadt Bujumbura und Umgebung, Rushubi (etwas östlich von Bujumbura), in Nyambuye (im Norden) und in weiteren Gebieten im Norden und Nordosten ca. 350 Fälle und drei Tote. Auch die Distrikte Kamenge und Gihosha sind betroffen.
- In der Provinz Cibitoke steigen Mitte August die Zahlen. Bisher 215 ca. 200 Erkrankte (einige Tote). Betroffen sind Murwi, Mabayi und Buganda
- Erkrankungen auch in der Provinz Bubanza (46 Fälle, 3 Tote von 5. bis 30.7.).
- Fallmeldungen auch in anderen Provinzen Burundis.

Cholera - 24.02.2003
Epidemie in Rumonge (70 km entfernt von Bujumbura) in der Bururi Provinz, um den 20. Februar waren 57 hospitalisiert. Ursache ist wie früher die sehr schlechte Wasserversorgung.

Cholera - 03.03.2004
Ausbruch seit 5. Dezember in der Nordwest-Provinz Cibitoke mit 236 Fällen und sechs Toten bis 10. Februar in den Provinzen Bubamza, Bujumbura, Bururi und Citiboke.
Am meisten ist der Ort Rugombo und dessen Umgebung, z.B. Kizuka, Kanyenkoko und Iteba (93 Erkrankte von Januar bis Anfang März) betroffen. Meldungen auch aus Buganda und Mugina.
Ursache ist die sehr schlechte Wasserversorgung, Trinkwasser wird vor allem dem Fluss Nyamagana entnommen.

Cholera - 25.01.2005
Aktuelle Meldung
Ausbruch, wie häufig nach starken Regenfällen, vor allem in Slums im Distrikt Kamenge (im Norden der Hauptstadt Bujumbura), außerdem in weiteren 11 'residential areas' auch im Süden der Hauptstadt seit 12. Januar mind. 105 Erkrankte und fünf Tote.
Zurück liegende Meldungen
Im November einige Fälle in einem Flüchtlingslager (in Kabezi, 20 km südlich von Bujumbura) in der West-Provinz Bujumbura Rural.
Im Oktober Meldungen über einen Ausbruch in Rumonge (vor allem in Iteba und Swahili) mit damals ca. 10 täglichen Neuerkrankungen.

Cholera - 22.07.2005
Im Nordwesten des Landes in Cibitoke sind mind. 20 erkrankt.

Cholera - 26.10.2006
Immer mehr Erkrankungen in der Provinz Bujumbura. Bis 22. Oktober insgesamt 175 Verdachtsfälle (128 in Bujumbura Mairie; 20 in Mutambu und 27 in Kabezi). Bislang wurden keine Todesfälle gemeldet.

Cholera - 20.07.2009
Aktuelle Meldung:
- In der Hauptstadt Bujumbura in der Western Province mussten 27 Personen hospitalisiert werden. Zunächst kam es am 11. Juli 2009 zu Erkrankungen im nördlichen Teil der Stadt, anschließend Ausbreitung in andere Gebiete, unter anderem zuletzt eine Neuerkrankung in Buyenzi.
Zurückliegende Meldungen:
- Erneut Ausbruch (siehe bereits unter Zurückliegenden Meldungen) in der nordwestlichen Provinz Cibitoke mit bis zum 19. Dezember 2008 insgesamt 96 Erkrankungen (ein Todesfall), hauptsächlich betroffen ist erneut die Kommune Rugombo mit 60 Erkrankungen. Der erste Fall wurde am 14. November gemeldet und drei Tage später laborbestätigt.
- Ausbruch in der Kommune Rugombo in der nordwestlichen Provinz Cibitoke mit insgesamt 17 Erkrankungen, alle wurden hospitalisiert und unter Quarantäne gesetzt. In Rugumba gibt es unzureichend sauberes Wasser.
- Ausbruch im südöstlichen Makamba, zwei Menschen starben am 10. Dezember 2007, sowie 57 wurden in das Nyanza-Lake Krankenhaus hospitalisiert. Zwischen 1. und 9. Dezember 2007 insgesamt 152 Erkrankungen, im Dorf Nyanza-Lake sind die Trinkwasserverhältnisse und sanitären Bedingungen schlecht und kommen ausschließlich vom Tanganyika See. Dieser Ausbruch konnte aber mittlerweile unter Kontrolle gebracht werden.

Gesundheitssituation - 17.10.2000
Die ohnehin schlechte Gesundheitssituation in Burundi verschlechtert sich weiter. Malaria breitet sich vermehrt aus, außerdem schwere Masern- und Dysenterie-Ausbrüche.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Malaria - 15.12.2000
Schlimmste Epidemie "seit Menschengedenken", in den nördlichen Hochlandprovinzen seit den Regenfällen vom Oktober 720.000 Erkrankte in sechs der 16 Provinzen. Die am stärksten betroffenen Provinzen sind Kayanza, Ngozi und Karuzi, außerdem scheinen die Resistenzen gegenüber Chloroquin zuzunehmen. Mit Beginn der Hauptregenzeit ab Januar wird mit einer Verschlimmerung gerechnet.
- In der Kayanza Provinz (Nordwest-Burundi), sind fast 12% der Gesamtbevölkerung erkrankt, ein Anstieg um über 500% verglichen mit dem Vorjahr, Musema ist am schlimmsten betroffen
- 12.261 in Cibitoke, 72.906 in Gitega, 36.335 in Karuzi, 10.776 in Kirundo, 7.645 in Makamba, 9.589 in Muramvya, 23.993 in Muyinga und 29.239 in Ngozi.
- in der Mwaro Provinz in Nyabihanga und Umgebung seit Mitte Oktober innerhalb von knapp 4 Wochen über 600 Tote.
Früher wurde Malaria nur in den Imbo Plains im Westen des Landes beobachtet, aktuell auch ein Übergreifen auf die Hochplateaus. Verglichen mit 1990, wo noch unter 100.000 jährliche Fälle gemeldet wurden, erwarten die Gesundheitsbehörden, dass 50% der Bevölkerung in diesem Jahr erkranken, also mehr als drei Millionen.

Malaria - 14.02.2001
Nach schweren Regenfällen im Oktober in den nördlichen Hochlandgebieten enormer Ausbruch, der die meisten Kinder dort tötete und die meisten Erwachsenen arbeitsunfähig macht. In der Provinz Karuzi werden Anfang Februar 25.000 Neuerkrankungen pro Woche gemeldet. Daten einer Klinik in der Provinz Kayanza zeigen einen Anstieg der Fallzahlen um 500% im Vergleich zu 1999. Eine weitere massive Zunahme der Fälle wird für die 4-monatige Regenzeit ab Januar befürchtet.

Malaria - 19.06.2001
Inzwischen (außer in Gitega und Karuzi) abklingender enormer Ausbruch vor allem in den nördlichen und westlichen Hochlandgebieten seit Oktober, allein im November über 700.000 Erkrankte, viele Hundert Tote. Z.B. in der Provinz Karuzi werden Anfang Februar 25.000 Neuerkrankungen pro Woche gemeldet. Daten einer Klinik in der Provinz Kayanza zeigen einen Anstieg der Fallzahlen um 500% im Vergleich zu 1999, ähnlich die Situation in Muramvya. Chloroquin wirkt hier in bis zu 93% der Fälle nicht mehr.

Malaria - 29.07.2002
Burundi ist vermutlich das erste Land, das die Kombinationstherapie Artesunat und Amodiaquin zur Behandlung von Falciparum-Malaria nutzt. Die Resistenz der Parasiten gegen Chlorochin und Sulfadoxin-Pyrimethamin macht diese Änderung notwendig. Die Behandlung mit Chinin wird als Alternative weiterhin empfohlen.

Malaria - 19.02.2003
In der aktuellen Regenzeit ab Dezember steigt die Zahl der Erkrankten stärker als sonst um diese Jahreszeit üblich, besonders in den Provinzen Bururi, Karuzi und Kayanza. In den Provinzen Ngozi und Gitega sogar epidemische Ausmaße. Neu ist, dass auch die Hochland-Provinzen stark betroffen sind.

Malaria - 20.10.2004
Einzelmeldung aus der Nordwest-Provinz Bubanza: im Bulamata Camp sind weit vor der eigentlichen Saison viele erkrankt.

Masern - 25.04.2000
Über 680 Masern-Fälle in der Bubanza Provinz im Nordwesten seit Januar, die Epidemie droht außer Kontrolle zu geraten. Auch andere Provinzen sind jetzt betroffen: Muramvya, Bururi und Bujumbura Rural

Meningokokken Meningitis - 19.12.1998
157 Tote im Grenzgebiet Burundi, Zaire und Ruanda

Meningokokken Meningitis - 24.07.2002
18 Verdachtsfälle in der Ngozi-Provinz (ca. 126 km nordöstlich von Bujumbura).

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Meningokokken Meningitis - 29.07.2004
In der vorletzten Juli-Woche 24 Fälle im Norden des Landes. Impfungen an 400.000 sollen weitere Fälle verhindern.

Meningokokken Meningitis - 19.11.2004
Seit Anfang November Ausbruch in der Süd-Provinz Makamba. Mind. 10 Tote, am schlimmsten betroffen ist Kayogoro.

Polio - 19.07.2000
Berichte über Fälle ohne genauere Angaben.

Rift Valley fever - 10.05.2007
In der nordöstlichen Provinz Muyinga an der Grenze zu Tansania starb eine Person, etwa 200 weitere sind erkrankt, etwa 7 mussten hospitalisiert werden. Manchen Angaben zufolge hatten die Betroffenen Fleisch gegessen, welches aus Tansania stammt.
Es handelt sich um das erstmalige Vorkommen der Krankheit im Land.

Typhus, epidemic - 01.08.1998
Der größte Fleckfieber-Ausbruch seit dem 2. Weltkrieg hat sich auf 100.000 Personen ausgeweitet, ist aber lt. WHO auf die Flüchtlingscamps in den Hochland-Provinzen Burundis beschränkt. Die schlechten hygienischen Verhältnisse und die kalte Witterung (viele Kleidungsstücke) bieten der durch Körperläuse übertragenen Krankheit ideale Verhältnisse.
Die Sterblichkeit liegt unbehandelt bei 10% - 40%, heilbar ist Fleckfieber mit einer Einmaldosis Doxycyclin.

Typhus, epidemic - 08.01.1999
30 Tote bis Ende Dezember in der Muzenga-Ze (Südwesten Burundis).
Außerdem 11 Dysenterie-Fälle (1 Toter) von in Flüchtlingscamp Mutwahero (Bururi Province im südlichen Burundi).

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