Outbreak-Historie Chile Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Chagas-Krankheit - 20.01.1999 Nach Uruguay ist Chile
das 2. Land der "Chagas-Länder" Südamerikas, dem es gelingt, die Übertragung von Trypanosoma cruzi zu unterbrechen, also die Chagas-Krankheit auszurotten.
Cholera - 14.02.2003 An der Küste zwischen Tejas Verdes und Llolleo, in der Mündung des Maipo (62 Meilen westlich von Santiago) wurden Cholera-Erreger entdeckt, bisher keine menschlichen Erkrankungen.
Vorsichtsmaßnahmen im Rahmen eines Gesundheitsalarms sollen Ausbrüche wie zwischen 1991 und 1993 verhindern.
Hanta-Virus-Infektionen - 15.01.1999 3 Fälle (1 Toter),
weitere 4 Verdachtsfälle in Chillan (250 Meilen südlich Santiago). Erreger-Übertragung vermutlich durch Staub, der mit Speichel, Kot, Urin oder Nestbaumaterial von Mäusen kontaminiert ist, möglich ist aber auch Übertragung von Mensch zu
Mensch.
Hanta-Virus-Infektionen - 20.01.1999 Auch in Region
VIII, Provinz Nuble, Wiederaufleben der Erkrankung (4 Tote). Nagetiere wurden durch Trockenheit dieses Jahres näher an die Menschen getrieben. Für Touristen nur geringe Infektionsgefahr.
Hanta-Virus-Infektionen - 25.09.1999 Obwohl in diesem
Jahr erst 17 verglichen mit 31 in 1998 Hantavirus Pulmonary Syndrom (HPS)-Fälle berichtet wurden, wurde aktuell ein Gesundheitsalarm gegeben, nachdem in der Stadt Mulchen in der Bio Bio Region (541 Kilometer südlich von Santiago) 3 an HPS
verstarben.
Hanta-Virus-Infektionen - 09.11.1999 Fälle (mehrere
Tote) in der Valdivia Provinz.
Ein Toter, ein schwer Erkrankter und 5 Verdachtsfälle in der Valdivia Provinz. Somit seit 1993 in ganz Chile 124 Infizierte und 61 Todesfälle (manche Autoren geben niedrigere Zahlen an). 2000 von Januar bis August 24 Erkrankte, im gleichen Zeitraum 1999
19. 2000 bisher 10 Tote. In der ersten Novemberwoche erstmals ein Fall in der Santiago Metropolitan Region, die Infektion erfolge allerdings im ca. 60 km südlich gelegenen Melipilla. Es handelt sich um eine milde Verlaufsform.
Hanta-Virus-Infektionen - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Hanta-Virus-Infektionen - 08.02.2001 Alarm nach einem Todesfall und drei schwer Erkrankten (auf der Insel Maipo, San Clemente in der 6. Region und der Puente Alto Commune). Hantavirus pulmonary syndrome (HPS) ist kausal nicht behandelbar, es sterben ca. 50% der Erkrankten. In
Chile seit 1993 über 60 Tote.
Hanta-Virus-Infektionen - 31.01.2004 Bisher 11 Fälle allein im Januar, die meisten in Nuble und Bio Bio (beide Region VIII) und Aysen (Region XI), Einzelfälle in Occidente (Region RM) und Talcahuana und A. Sur (beide Region
IX).
2003 Erkrankungen (in absteigender Reihenfolge) Nuble, Maule, Valdivia, A. Sur, Llanchipal, Bio Bio, A. Norte, Concepcion, Occidente, Talcahuano, Osorno, Oriente, Sur Oriente, Arauco und
Aysen. Am meisten waren also die Regionen VIII mit 21, IX mit 11 und X mit 14 Fällen betroffen.
Hanta-Virus-Infektionen - 11.11.2006 Aktuelle Meldung:
Ein 15-jähriges Mädchen erkrankte in Rancagua und befindet sich nach wie vor in einem ernsten Zustand. Eventuell kommt es zu weiteren Erkrankungen, da die Infektion bei einem Ausflug in die Berge von Los Ulloa, einem Gebiet in dem es regelmäßg zu
Erkrankungen kommt, erworben wurde.
Bisher wurden dieses Jahr 33 Fälle bestätigt, wobei es sich um keine außergewöhnlich hohe Zahl handelt. Betroffen sind die 5. bis 11. Region.
Zurück liegende Meldungen:
Davor in der Provinz Talagante (in den Gebieten El Oliveto de Lonquen und Chinihue El Cristo) zwei Erkrankungen im Januar. Medien hatten von wesentlich höheren Zahlen berichtet.
Hanta-Virus-Infektionen - 18.01.2008 Seit Jahresbeginn bis zum 18. Januar 2008 wurden drei Erkrankungen gemeldet. Zwei davon wurden laborbestätigt, die Betroffenen kommen aus der Araucania Region sowie aus der Maule Region.
Der Verdachtsfall wurde aus Nube in der Biobio Region gemeldet.
Hanta-Virus-Infektionen - 12.03.2009 Aktuelle Meldungen:
Insgesamt kam es landesweit seit Jahresbeginn bis zum 12. März 2009 zu acht bestätigten Fällen.
Einzelmeldungen:
- Ein 17-jähriger Junge aus der Region Bio-Bio starb am 5. März 2009. Er zeigte erste Symptome am 28. Februar 2009, nachdem er an einem Campingtrip in Santa Juana teilgenommen hatte.
- Eine Person ebenfalls aus der Region Bio-Bio befindet sich derzeit im Krankenhaus in Los Angeles.
- Ein 16-jähriges Mädchen wurde im Februar 2009 in die Las Condes hospitalisiert und schwebt in Lebensgefahr. Vermutlich infizierte sie sich während der Teilnahme an einem Pfadfindercamp im Nationalpark Conguillio in der Region Araucania.
Hepatitis A - 28.07.2003 Ausbruch mit steigender Tendenz vor allem in den südlichen (Inzidenz 64,2 auf 100,000) und westlichen (Inzidenz 51,9 auf 100,000) Stadtteilen der Hauptstadt Santiago beunruhigt die
Behörden. Landesweit mit ca. 5.500 (gerechnet wird mit sogar ca. 15.000 bis zum Jahresende!) Fällen ein 32-prozentiger Anstieg in den ersten fünf Monaten. Der Ausbruch begann im August 2002 und die Behörden hoffen, dass er nicht wesentlich länger als bis
September 2003 dauern wird.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 23.02.2007 Seit dem 14. Februar 2007 Ausbruch bei Rindern, erster Fall in dem Fischerdorf Punta Capitana. Angeblich keine
Ansteckungsgefahr fuer Menschen, bislang auch keine menschlichen Faelle. Die Regierung versucht, den Ausbruch einzudaemmen.
Milzbrand - 23.02.2007 Erster Ausbruch im Jahr 2007: am
15. Februar starb eine Kuh in dem südlichen Dorf Punta Capitana. Auch wenn für Menschen derzeit angeblich keine Ansteckungsgefahr besteht, wurden Maßnahmen getroffen (insbesondere Impfungen), um weitere Ausbrüche zu verhindern.
Mosquito-Warnung - 15.04.2003 Nach Jahrzehnten wurde in der Provinz Huasco im nördlichen Teil des Landes zum ersten mal wieder ein weibliches Exemplar des gefürchteten Aedes-Aegypti-Mosquito
entdeckt, das Dengue und Gelbfieber übertragen kann. Bisher war Chile das einzige Land in Süd- und Zentral-Amerika, das frei von Aedes-Aegypti-Mosquito war.
Die ersten chilenischen Dengue-Fälle wurden im Jahr 2002 auf den Oster-Inseln entdeckt, es gab bei dem Ausbruch 672 Erkrankten in vier Monaten.
Red Tide - 10.05.2002 Nachdem die hitzestabilen Algen-Toxine in Meeresfrüchten an
der Südküste in Aysen (ca.1700 km südlich von Santiago) und dem Gebiet um Puerto Montt, gefunden wurden, sind Fischfang und Verkauf verboten.
Respiratory Syncytial Virus - 08.07.2004 Größter Ausbruch in der Hauptstadt Santiago seit 1994, bisher zwei tote Babies. Der Scheitelpunkt ist noch nicht überschritten.
Neben Kleinkindern und Säuglingen erkranken auch Immunsupprimierte.
Trichinellosis - 19.10.1999 Ein epidemischer Notstand
wurde für Südchile erklärt, nachdem 21 Personen an Trichinose erkrankten. Vor allem betroffen ist ein Gebiet im Einzugsbereich des Herminda Martin de Chillan Hospitals etwa 400 Kilometer südlich von Santiago. Vorsicht vor nicht fertig gegartem
Fleisch.
Vibrio parahaemolyticus - 21.02.2005 Ca. 6.300 sind landesweit erkrankt, auch im viel von Touristen besuchten Puerto Montt (10. Region, Patagonien), alle hatten rohe Meeresfrüchte verzehrt. Austern
sind häufg mit Vibrio parahaemolyticus infiziert.
Klima-Veränderungen und steigende Meerestemperaturen scheinen das Erkrankungsrisiko dauerhaft zu erhöhen.
Vibrio parahaemolyticus - 31.01.2007 In der Provinz San
Antonio des Staates Valparaiso 6 Erkrankungen sowie weitere etwa 60 Verdachtsfälle. Die Betroffenen aßen rohe Schalentiere. Betroffen sind u.a. die Municipalities El Algarrobo (7 Fälle) und El Tabo (5 Fälle), 40 Verdachtsfälle in El Quisco.
Insgesamt seit dem ersten Fall am 20. November 2006 werden 360 Fälle gemeldet, 9 davon bestätigt. Betroffen sind: Quintero mit 145 Erkrankungen, El Quisco mit 56, Valparaiso mit 40, Puchuncavi mit 22, San Antonio mit 13 und Vina del Mar und El Tabo mit
jeweils 1 Fall. Im Sommer 2006 wurden 71 Fälle gemeldet.
Vibrio parahaemolyticus - 17.12.2008 Sanitäre Notlage im Süden des Landes: Innerhalb von wenigen Tagen erkrankten 228 Personen, Ursache ist der Verzehr von rohen Meeresfrüchten, wovon gewarnt wird, hauptsächlich in den
südlichen Regionen Maule und Biobio, wo auch der Ausbruch am stärksten ist.
Zu Ausbrüchen kommt es überwiegend entlang der Küstenregionen während des Sommers und frühen Herbstes.