Outbreak-Historie Costa Rica
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Dengue-Fieber - 23.09.1997
Prognosen infolge 97-er Saison möglich: 97 ab August der schlimmste Ausbruch seit 1993, mit 4.000 Fällen bis zum 20.9., vor allem in den Central-Pacific-Regionen mit viel Tourismus.
Die am meisten betroffene Provinz war Puntarenas, nordwestlich von San Jose.
Generell ist bei einer Epidemie mit viel DHF in den betroffenen Provinzen und zusätzlich in Guanacaste und in Limon zu rechnen, nachdem bereits früher 30.000 Einwohner an klassischem Dengue-Fieber erkrankt waren.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Dengue-Fieber - 10.07.1999
In Limon (in der Region HUETAR ATLANTICA) allein in einem Hospital täglich etwa 45 Personen mit Dengue-Symptomen. Die Zahl der gesicherten Dengue-Fälle im Juli liegt bei 112, davon haben 47 Symptome von DHF. Lokaler Schwerpunkt ist die Stadt Limon.

Dengue-Fieber - 07.08.1999
In der letzten Juli- und ersten August-Woche über 600 Fälle (davon 10 Tote - DHF) an der Atlantikküste nahe dem Hafen von Limon (100 Meilen östlich San Jose).
Auch in der Stadt Limon Wiederaufflammen des Ausbruchs: 80 Fälle/Tag (1 Toter - DHF) innerhalb von vier Tagen Anfang August.

Dengue-Fieber - 21.08.1999
Die vielen Regenfälle an der Karibikküste und mangelnde Anstregungen, die Krankheit zu bekämpfen, sind die Hauptgründe für den aktuellen Anstieg der Zahlen in der Provinz Limon. Aus Limon werden 88% der landesweiten Fälle berichtet. Die Zahlen für 99 liegen allerdings nur leicht höher als für 1998.
Noch nennenswert betroffen sind die Regionen Central Pacific (vor allem die Stadt Puntarenas), und Corotega (die Stadt Liberia).

Dengue-Fieber - 15.09.1999
Weiterhin auf einem niedrigeren Niveau als 1997 Neuerkrankungen in Liberia und Puntarenas, obwohl offiziell verlautbart wird, der Ausbruch sei unter Kontrolle.

Dengue-Fieber - 02.10.2000
Aktuell Meldungen in Puntarenas und Guanacaste am Pazifik und Limon am Atlantik.

Dengue-Fieber - 08.01.2001
Erstmals Dengue Virus Typ 4 bei Erkrankten in Limon Ende Dezember. Auch zwei Tote Anfang Januar könnten darauf zurückzuführen sein.
Bisher vor allem Dengue Typ 2 und 3 und vor einigen Jahren Typ 1. Konsequenz der Verbreitung eines neuen Virustyps sind schwere Verläufe bei Neuerkrankungen, die zuvor schon einmal an einem anderen Dengue-Virus-Typ erkrankt waren.

Dengue-Fieber - 29.08.2001
Aktuell nach Regenfällen steiler Anstieg der Erkrankungszahlen in verschiedenen Städten im Nordwesten. Die meisten in Santa Cruz de Guanacaste (200km entfernt von der Hauptstadt), weitere an der Küste von Pacífico und den Stränden von Coco (250 km nordwestlich von San José). Bisher landesweit insgesamt in diesem Jahr 2.250 Erkrankte.

Dengue-Fieber - 29.10.2003
Aktuell 600 Neuerkrankungen pro Woche, steigende Tendenz mind. bis zum Ende der Regenzeit. Bis 18. Oktober insgesamt ca. 13.000 (bis Anfang September waren es noch ca. 10.550, bis Anfang August ca. 6.450, bis Anfang Juli 3.430 und bis Juni 2.163) Erkrankte, allein in der vorletzten Juli-Woche 627, dies war eine Verdopplung zum Vorjahres-Vergleichszeitraum!
Betroffen sind vor allem die Regionen Guanacaste (La Chorotega, insbesonders Santa Cruz, Carrillo und Nicoya), Central Pacific (Puntarenas) und Huetar Atlantica (Limón).

Dengue-Fieber - 02.08.2004
Bis zur 28. KW über 3.700 Fälle, vorwiegend Typ DEN 1. Welche Gebiete besonders betroffen sind, ist nicht bekannt.

Dengue-Fieber - 08.12.2005
Meldungen im gesamten Land, teilweise epidemische Ausmaße: über 35.700 Fälle bis 8.12. (am 26.10. waren es noch 31.000, am 26.9. ca. 28.000, Ende August ca. 19.000, am 23.6. 5. 200 und am 24.5. 3.650) von Jahresanfang bis Anfang September. Die Hälfte davon an der touristisch frequentierten Karibikküste, ca. 30% in der 'Central Pacific area'. Die Gesundheitsbehörden sprechen von einem alarmierenden Zustand, die Zahlen liegen beim 4-fachen Wert des Vorjahres.
Die Central-Pacific-Regionen, Guanacaste, Limon und Puntarenas sind Hoch-Risiko-Gebiete.

Dengue-Fieber - 09.11.2007
Seit Jahresbeginn bis zum 9. November 2007 wurden landesweit 24.000 Erkrankungen gemeldet, am meisten betroffen sind Kinder, Gefahr auch von Totgeburten. Fast alle ernsthaften Erkrankungen sind in den Provinzen Guanacaste, Puntarenas (jeweils an der Pazifikküste) und Limon (an der Karibikküste). Dennoch Rückgang um etwa 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum.

Dengue-Fieber - 26.01.2008
Es besteht Erkrankungsgefahr landesweit. Im Jahr 2007 gab es hohe Erkrankungszahlen, insgesamt wurden 25.000 Erkrankungen gemeldet, einschließlich mindestens 4.000 Kinder unter 14 Jahren. Acht Personen Starben, einschließlich zwei Babys im Alter unter 12 Monaten. Am Ende des Jahres schleppten vermutlich drei Personen die Krankheit aus dem benachbarten Panama ein. Die am meisten betroffenen Gebiete sind Guanacaste und Puntarenas an der Pazifikküste und Limon an der Karibik. Mehr als 60 Erkrankungen werden außerdem in der Hauptstadt San Jose gemeldet. Gemäß Spezialisten ist bei einem Kind ein tödlicher Ausgang der Krankheit 15 Mal wahrscheinlicher als bei einem Erwachsenen.
Bis zum 21. Juli 2007 waren seit Jahresbeginn insgesamt über 9.741 Fälle gemeldet, dies sind 100 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006. Am meisten betroffen sind Küstenregionen, die meisten Fälle in Limon (über 850 bestätigte Fälle).

Dengue-Fieber - 30.10.2009
Mehrere Meldungen:
- Bis Anfang Oktober 2009 wurden landesweit insgesamt 3.300 Erkrankungen gemeldet.
- In Pueblo Nuevo de Parrita in der Provinz Puntarenas erkrankten im Februar 171 Einwohner.
- Im Februar zahlreiche Erkrankungen in Limon entlang des Landes an der karibischen Küste.

Diarrhoe - 26.05.1999
In diesem Jahr mit Häufung im April bereits 19 Todesfälle, davon viele Kinder, Situation ist verglichen mit früheren Jahren eher besser.
Cholera-Erreger wurden nicht nachgewiesen.

Hurricane-Folgen - 06.11.1998
3-5 Mio. Menschen (Anzahl Todesfälle unbekannt) waren von den Überschwemmungen durch Hurrikan Mitch in Zentral-Amerika betroffen. Alle Umstände erhöhen das Dengue- und Malariarisiko in einem bereits jetzt in höchstem Maße endemischen Gebiet.

Hurricane-Folgen - 06.11.1998
Infolge Regen und Überschwemmungen jetzt auch schwere Erdrutsche

Hurricane-Folgen - 11.11.1998
Bisher keine Epidemien, obwohl das Risiko für Dengue, Malaria, Cholera und andere Krankheiten angestiegen ist.

Influenza - 26.01.2001
Ungewöhnlich kaltes Wetter sorgt für extrem hohe Influenza-Zahlen im Januar (2.100 Influenza und Brochialerkrankungen). Dies lässt nichts Gutes für das normale Saison-Hoch im März/April erwarten.
als Grafik: http://rhone.b3e.jussieu.fr/flunet/www/f_recent_activity.html

Influenza A/H1N1 Schweinegrippe - 12.05.2009
Verdachts- und/oder bestätigte Schweingrippe-Fälle. Aktuellstes finden Sie bei der WHO http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

Leptospirose - 13.06.1999
Kontinuierlicher Anstieg der Leptospirosefälle in den letzten 3 Jahren auf 112 in den ersten Monaten 1999. Limon, Turrialba, San Carlos und Golfito sind am meisten betroffen.
Inwieweit die Überschwemmungen durch Hurrikan Mitch eine nur vorübergehende Steigerung ausgelöst haben, läßt sich noch nicht sagen.

Malaria - 19.05.2002
Nach den Überschwemmungen (am schlimmsten betroffen sind Valle de la Estrella, Talamanca, Matina, Batan und Siquirres) wird für die nächsten Wochen mit Ausbrüchen von durch Mosquitos übertragene Krankheiten wie Malaria und Dengue gerechnet. Vor kurzem schon Ausbruch im Grenzgebiet zu Panama (Bocas del Toro) mit ca. 400 Erkrankungen.

Malaria - 16.11.2006
Falciparum-Malaria-Ausbruch in der Provinz Limon mit 13 bestätigten Fällen und weiteren Verdachtsfällen. Falciparum-Malaria ist in Costa Rica selten und wurden in den letzten 10 Jahren nicht gemeldet. Es wird befürchtet, dass sich der Ausbruch weiter ausbreitet.

Meningokokken Meningitis - 26.07.2000
Aktuell vermehrt Fallmeldungen (Neisseria Meningitidis) aus Mittelamerika. In Costa Rica nur vereinzelte Fälle

Red Tide - 07.09.2001
Stand Anfang September werden 51 Vergiftete (30 davon im Dezember) nach Genuss von Meeresfrüchten, die an der Pazifikküste gefangen wurden, gemeldet. Meldungen bereits im Dezember 2000, damals waren 30 erkrankt.

Shigellosis - 01.08.2001
Ausbruch im Westen von San Jose. Die erste Welle ist inzwischen (7.000 Erkrankte um den 10. Juli) abgeklungen, weil die Ursache, mangelhafte Chlorierung von Trinkwasser, beseitigt wurde. Trotzdem erhöhtes Infektionsrisiko, weil die Shigellen auch durch Schmierinfektion weiter gegeben werden. Offiziell liegt die Erkrankungsrate hier bei 1,1 bis 2,3 pro 100.000.

Tollwut - 29.10.2001
Zwei Tote in Ciudad Neily (im Südosten des Landes). Der Ansteckungsweg ist unbekannt, wahrscheinlich war es eine Katze. In Frage kämen auch Fledermäuse, Füchse oder Waschbären. Costa Rica war 1980 bereits tollwutfrei.

Unbekannte Erkrankung - 12.04.2001
In den letzten 2 Wochen mindestens 70 Erkrankte durch einen unbekannten Erreger. Begonnen hatten die Fälle im Norden, weitere Meldungen an der gesamten Atlantikküste. Symptome sind hohes Fieber und Gelenkschmerzen, die Krankheit heilt offenbar von selbst ohne Behandlung.

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