Outbreak-Historie DR Kongo
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Abdominal-Typhus - 19.01.2005
Großer Ausbruch mit inzwischen nicht mehr steigender Tendenz in den Stadtteilen Kimbanseke, Kikimi, Masina und Ndjili der Hauptstadt Kinshasa bisher über 42.500 (Mitte Dezember waren es noch 13.000) Erkrankte, 214 sind verstorben. Begonnen hat der Ausbruch Anfang Oktober.

Avian Influenza - 19.03.2006
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Cholera - 28.05.1998
In Zaire und in großen Teilen des großen Seengebiets Zunahme der Cholerameldungen: Seit Januar 98 wurden 13.440 Fälle und 778 Tote gemeldet.
Die Provinzen Katanga (im Zurückgehen), Nord-Kivu, Sud-Kivu und Orientale sind am meisten betroffen, die Provinzen Kinsasha und Equateur nur sehr wenig.

Cholera - 25.06.1999
Seit Beginn des Jahres 459 Fälle (50 Tote), Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen, weil nur Fälle aus den Krankenhäusern berichtet werden. Aktuell steigende Tendenz, betroffen sind Kinshasa und die Provinzen, eine Ausbreitung im gesamten Land wird befürchtet.

Cholera - 05.10.1999
Ausbruch in Kisangani (vor allem in der Lubungu Area, weniger in der Kisangani health zone) mit 150 Erkrankungen (23 Tote) zwischen dem 5. und 30. September. Eine weitere Ausbreitung wird befürchtet.

Cholera - 18.11.1999
Insbesondere in den Ost Provinzen hat sich die epidemiologische Situation verschlechtert.
Cholera-Ausbrüche in South Kivu (in den Gebieten Walungu, Lemera, Uvira und Katana) in Teilen North Kivus, in der Provinz Orientale und in Kinshasa.

Cholera - 29.11.1999
Der Ausbruch in Kisangani zwischen September und Anfang November ist beendet. Bilanz sind etwa 500 Fälle und 20 Tote.

Cholera - 09.12.1999
Seit Anfang November 74 Fälle (4 Tote) in den Bezirken Kinshasas, die durch die Überschwemmungen am meisten betroffen sind. Insgesamt sind Teile der Stadt gefährdet, in denen 2 Millionen Menschen leben. Eine weitere Ausbreitung wird befürchtet.

Cholera - 20.01.2000
Im nordöstlichen Ituri Distrikt seit 6 Monaten Masern, Cholera und Pest nach ethnischen Konflikten.

Cholera - 20.02.2000
Ausbruch in Bukavu (1. Januarwoche 73, 2. Februarwoche 28 Fälle, die Zahlen sind schon wieder rückläufig). Berichte über Fälle in anderen Gebieten von South Kivu, Zahlen liegen aber nicht vor.

Cholera - 08.03.2000
Ausbruch in der Province Orientale und Teilen von Equateur (Städte Kisangani, Isangi, Bumba, Banalia, Likati und Bunia).

Cholera - 24.03.2000
In der Luapula Provinz (Nchelenge District, Kawamba Distrikt, Insel Kilwa, Lusaka, Chingola, Chabanyama) seit Januar mind. 58 Tote, Ausbruchsbekämpfung wegen Grenzgängern schwierig.

Cholera - 26.05.2000
Die Epidemie im Nordosten hat ihren Höhepunkt offenbar noch nicht überschritten. In Arua und Umgebung wurden z.B. in den letzten 2 Wochen 63 Erkrankte behandelt.

Cholera - 26.05.2000
Ausbruch ausgehend von Grenzgebieten zu Uganda, dort sind vor allem die Sub-Counties Abecu und Logale betroffen.
In Uganda selbst in 14 Gebieten: Kisoro, Kabarole, Kampala, Rukungiri, Hoima, Bundibugyo, Bushenyi, Kasese, Masindi, Gulu, Lira, Nebbi, Arua und Mubende.

Cholera - 07.06.2000
Erneuter Ausbruch in Maluku (Kinshasa) mit 6 Toten. Durch den Schiffsverkehr auf dem Congo werden regelmäßig Kisangani, Yakusu, Isangi, Bumba, Mbandaka, Lukolela, Bolobo und Kinshasa durch Cholera betroffen.
In Kisangani bisher 9 Fälle, hier könnte eine Epidemie bevorstehen.
Aus überfüllten Flüchtlingslagern werden immer wieder Diarrhoe- und Cholera-Ausbrüche gemeldet, z.B. im Juli aus Dundu.

Cholera - 09.06.2000
In Kisangani weiter Fallmeldungen. Hier waren seit den Überschwemmungen zum Jahreswechsel 231 Tote und 1.235 Erkrankungen gemeldet worden.

Cholera - 15.08.2000
Ausbruch in South Kivu: über 150 Fälle in Cifuma und Mudaka (nördlich von Bukavu) und 500 in Moba (in der Nähe von Uvira).

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 12.12.2000
In Pweto und der Region um die Stadt in diesem Jahr 4.700 Fälle (360 Tote). Aufgrund der schlechten sozialen Verhältnisse wird ein erneuter Ausbruch befürchtet.

Cholera - 25.05.2001
Ausbrüche in Kalemie in der südlichen Katanga Province (1.554 Fälle, 67 Tote) im April und der ersten Mai-Hälfte und Masisi in North Kivu.

Cholera - 15.10.2001
Aktuell Ausbrüche in den Provinzen Katanga und South Kivu. In Katanga seit Anfang Oktober in Ankoro 106 Fälle (16 Tote), in South Kivu in Uvira und Bukavu seit Mitte Oktober ca. 50 Fälle.

Cholera - 20.01.2002
Nach dem Vulkanausbruch in Goma wird (auch für Gisenyi) offiziell mit einer ähnlich großen Choleraepidemie wie 1977 gerechnet, auch damals viele Fälle nach einem Vulkanausbruch. Erschwerend kommt hinzu, dass der Lake Kivu sowohl durch Abwässer als auch durch Gifte aus der Lava stark verschmutzt ist und trotzdem in der Not als Trinkwasserquelle genutzt wird.
Bisher 300 Verdachtsfälle in Gisenyi und drei gesicherte in Goma.
Auch mit einem Anstieg der Meningokokken-Fälle wird gerechnet.

Cholera - 22.03.2002
Fast 600 Tote (weitere über 7.700 sind erkrankt) in der vom Bürgerkrieg heimgesuchten Südostprovinz Katanga (in 24 der 40 "health zones") seit November, die Zahlen in diesem schlimmsten Ausbruch im Land seit Jahren steigen steil an. Am schlimmsten betroffen ist die Region zwischen der Kolwezi Provinz und dem zentralen bis südlichen Katanga (z.B. Ankoro, Kabolo, Kongolo und Kalemie), außerdem die Städte Lubumbashi, Kolwezi und Likasi.

Cholera - 12.09.2002
Ausbruch im Bezirk Kikondja (Provinz Katanga, hier waren schon früher im Jahr Fälle gemeldet worden) mit stark steigender Tendenz: allein in den letzten 14 Tagen Anstieg von 81 auf 627, fast 20% versterben.

Cholera - 08.04.2003
- In der Provinz Katanga hält der Ausbruch bis in den April an (hier bereits seit September 2001), ca. 300 Neuerkrankungen wöchentlich, stark betroffen ist die Stadt Lubumbashi, außerdem das direkte Grenzgebiet zu Sambia bei Kipushi.
- Ausbruch ab 19.9. in der Provinz Kasai Oriental mit weiterhin alarmierend hohen Zahlen (ca. 250 Neuerkrankungen wöchentlich). Am schlimmsten betroffen sind die Stadt Mbuji-Mayi und die Distrikte Miabi, Tshilenge und Katende. Genannt werden auch die Orte Bakamba, Bakamaleka, Kamaleka, Kambanga und Tshilunde. Außerdem Ausweitung in bisher nicht betroffene Gebiete (z. B. Luamuela 30 km von Mbuji-Mayi). Stand Mitte Februar mind. 200 Tote (die Dunkelziffer liegt weit höher), etwa 3.139 wurden hospitalisiert.

Cholera - 05.04.2004
Ausbrüche in der Südost-Provinz Katanga (51 Tote, ca. 1.150 Erkrankte) und in der Provinz Kasai Oriental (acht Tote, 258 Erkrankte), in Kasai Oriental schon Anfang Januar Meldungen (in Mahagi Port am Lake Albert).

Cholera - 20.08.2004
Offizielle Warnungen vor einem Übergreifen des Ausbruchs in der Region Walikale (North-Kivu Provinz) nach Lubutu (Maniema Provinz).
Außerdem 25 Fälle täglich in Kalemie (Katanga Provinz), insgesamt von 19. Juli bis 20. August 343 Fälle und 3 Tote.

Cholera - 27.01.2005
Ausbruch seit Anfang Januar mit stark steigender Tendenz an den Küsten der Tanganyika- und Kivu-Seen. in der South Kivu Provinz im Osten des Landes mit mind. 34 Toten und über 2.150 Erkrankten. Betroffen ist vor allem die Region um die Stadt Fizi und der Bezirk Mwenga, außerdem die Bezirke Uvira, Kabare, Nyangezi, Katudu, Kamituga, die Stadt Nundu und die Provinz-Hauptstadt Bukavu.

Cholera - 28.08.2005
Aktuelle Meldung:
- Nach Meldungen im Juni erneut Ausbruch in der Stadt Goma (Hauptstadt der Provinz North Kivu), bisher über 200 Fälle, Ursache ist Trinkwasser-Knappheit. Insgesamt (Stand Ende August) in der Provinz North Kivu 753 Erkrankte, viele davon in einem Armee-Konvoi, der von Goma nach Bunia unterwegs ist.
Zurück liegende Meldungen:
- In der Nordost-Region Ituri an den Ufern des Lake Albert sind (Stand Anfang Mai) über 1.400 erkrankt. Vorwiegend betroffen ist das Kafe Flüchtlings-Camp (östlich von Bunia) und das Camp in Tche (62 km nordöstlich von Bunia), außerdem die Camps Tchomia und Kafé. Ein Übergreifen auf weitere Camps wird befürchtet.

Cholera - 01.10.2009
Aktuelle Meldung:
Seit Jahresbeginn bis Ende September 2009 starben in verschiedenen Teilen im Osten des Landes mindestens 100 Personen, zahlreiche weitere erkrankten.
Einzelmeldungen:
- Am meisten betroffen ist die Provinz Süd-Kivu im Osten, dort erkrankten 7.079 Menschen, 82 starben. Insgesamt betroffen sind 34 Distrikte einschließlich Bukavu, der Hauptstadt der Provinz. Unter anderem am schwersten betroffen sind Fizi in der Region Baraka, Nundu, Uvira, Kadutu, Ibanda, Bunyakiri, Katana, Minova, Nyantende und Kabare. Zwei Todesfälle wurden in Kadutu und jeweils einer in Ibanda und Katana gemeldet. Muderwa erklärte eine Epidemie am 14. September 2009.
- In der benachbarten Provinz Nord-Kivu 48 Todesfälle und 4.609 Erkrankungen bis zum 13. September 2009. Betroffen sind unter anderem Goma, Karisimbi, Masisi, Mutwanga und Rutshuru. Weitere östliche Regionen sind ebenfalls betroffen, etwa Katanga mit 199 Neuerkrankungen und zwei Todesfällen.
Zurückliegend: Bis zum 18. August 2009 wurden in Nord-Kivu 87 Erkrankungen innerhalb von weniger als zwei Wochen gemeldet (teilweise laborbestätigt), davon mehr als 40 allein seit dem 15. August, insgesamt 25 mussten hospitalisiert werden. Ursache ist vor allem die unzureichende Wasserversorgung in der Stadt Goma.
Zurück liegende Meldungen:
- Januar 2009: Seit Anfang Oktober Epidemie in den Provinzen Maniema, Katanga, Nord- und Süd-Kivu; letzte Gesamtmeldungen Mitte Dezember erhältlich: bis zum 15. Dezember 2008 wurden insgesamt mehr als 25.503 Erkrankungen einschließlich 515 Todesfällen gemeldet. Mit einer weiteren Ausbreitung ist zu rechnen.
Im Einzelnen:
- Nord-Kivu: Andauernder Ausbruch, in der ersten Woche des Jahres 2009 wurden insgesamt 119 Erkrankungen gemeldet. Davor 137 Neuerkrankungen in der Woche bis zum 21. Dezember 2008 (125 in der Vorwoche). Insgesamt etwa 9.000 Erkrankungen (mehr als 229 Todesfälle), hauptsächlich betroffen Binza, Bwambizo, Goma, Karisimbi, Kirotche, Masisi, Rutchuru und Walikale.
- Katanga: mehr als 10.214 Erkrankungen (229 Todesfälle), schwer betroffen unter anderem Lubumbashi, Likasi, Kolwezi, Bukama und Kasenga, in der letzten Novemberwoche auch Kipushi.
- Maniema: insgesamt 189 Erkrankungen (elf Todesfälle), unter anderem stark betroffen Kailo, Alunguli, Kindu und Basoko.
- Süd-Kivu: mehr als 5.000 Erkrankungen, hauptsächlich betroffen unter anderem Minova (an Nord-Kivu grenzend), Nundu, Baraka/Fizi (emdemisch), Kalehe, Ruzizi, Katana, Kabare, und die Orte Bukavu, Kadutu und Bagira, allein dort 1.229 Fälle.
- In der nordwestlichen Provinz Nord-Kivu mittlerweile zahlreiche Erkrankungen und Dutzende Todesfälle unter den seit Ende August 2008 geflohenen mittlerweile über 800.000 Menschen, mittlerweile Ausbruch nach Osten bis nach Goma, der Hauptstadt der Provinz. Bis Ende Oktober 2008 wurden insgesamt 1.094 Verdachtsfälle gemeldet, die meisten davon in Rutshuru (65 km nördlich von Goma), Goma selbst und Karisimbi. Zuletzt wurden 127 Neuerkrankungen im Dorf Ishasha nördlich von Goma nahe der Grenze zu Uganda gemeldet. Betroffen auch das Dorf Ngungu (etwa 100 km nordwestlich von Goma), dort insgesamt 300 Erkrankungen. Die Wasserversorgung ist nicht ausreichend.
- Ausbruch auch in der Provinz Süd-Kivu mit 855 Erkrankungen bis Ende Oktober 2008, die meisten davon in Minova.
- Ende September auch Ausbruch in der Provinz Katanga mit 146 Neuerkrankungen in der Woche des 29. September 2008 (zwölf Menschen starben).
Hintergrund:
In Katanga, South Kivu und Eastern Kasai kam es in den letzten Jahren periodisch zu schweren Epidemien.
Cholera ist inzwischen endemisch in den Gebieten um die Seen Kivu und Tanganyika in der Provinz South Kivu (erstmals betroffen im Jahr 1998). Allein im Jahr 2006 wurden 3 Ausbrüche gemeldet, der erste in Uvira im März, bei dem 760 Menschen erkrankten und 10 weitere starben. Der zweite war in Fizi und Uvira im Juli/Augsut mit 541 Erkrankungen und 3 Todesfällen. Beim dritten Ausbruch war Bukavu betroffen (700.000 Einwohner) im Oktober.
Von diesem Zeitpunkt an stiegen die Fallzahlen an. Zuletzt erkrankten in der 48. Kalenderwoche 246 Menschen, 10 starben.

Diarrhoe - 08.12.2003
184 Erkrankte und 37 Tote in der Stadt Lomela (Provinz Kasai Oriental). Ausgehend von Elinga Panga hat sich die Erkrankung in die umliegenden Städte ausgebreitet. Das Problem ist hier die unzureichende Trinkwasserversorgung.

Diarrhoe - 16.09.2009
Mysteriöse Krankheit in der Provinz Nord-Kivu in Walikale mit den Symptomen Diarrhoe und Erbrechen, innerhalb der letzten drei Monate bis zum 14. September 2009 starben 26 Menschen. Betroffen sind die Gebiete Buhimba, Kimuwa, Nando, Mikweti und Kahilenge-Mitwa.

Ebola - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Ebola - 17.02.2009
- Kasai Occidental Provinz: Ausbruch im Distrikt Mweka (zwischen Kananga und Ilebo) und in Luebo, bis zum 17. Februar 2009 wurden insgesamt 32 Erkrankungen gemeldet, ein Teil davon wurde laborbestätigt (mindestens zehn), 15 Personen starben. Der Ausbruch gilt mittlerweile als beendet, da seit dem 1. Januar 2009 keine Neuerkrankungen mehr gemeldet wurden. Die meisten Erkrankungen werden aus Kalwamba gemeldet, ebenso unter anderem bertoffen sind Orte in/um Kampunga. Außerdem jeweils eine Neuerkrankung in Kanaga, sowie ein Verdachtsfall in Tshikapa (nahe Kalwamba). Außerdem gab es bereits eine Meldung über eine Epidemie bei Kindern unter fünf Jahren in Buena-Lueka Anfang Dezember 2008. In Mweka Ausbruch bereits im Vorjahr (siehe dazu unter Zurückliegenden Meldungen).
- Aktuell auch eine Erkrankung in der Provinz Katanga in Lubumbashi)

Gastroenteritis - 14.07.2004
Ausbruch (verursacht durch Escherichia coli) seit Anfang Juni mit ca. 2.600 Erkrankten und 77 toten Kindern in allen Teilen der Hauptstadt Kinshasa.

Gelbfieber - 06.06.2008
Vermuteter Ausbruch vor allem unter den Vertriebenen aus Angola. Im Krankenhaus im südwestlichen Lutembo starben mindestens zehn Menschen. Nähere Informationen sind bislang noch nicht bekannt.

Hepatitis E - 18.10.2006
In der Provinz Equateur Ausbruch seit Juli mit 341 Erkrankungen und 13 Todesfällen. Dadurch sind in der gesamten Region mindestens 724.000 Menschen gefährdet, vor allem in und um die Stadt Gemena.

Influenza - 12.02.2003
Im Nordwest-Congo bei einem seit Anfang Oktober anhaltenden Ausbruch mind. 2.000 Tote, 100.000 Erkrankte, andere Quellen berichten von über einer Mio allein in Kinshasa. Unter anderem sind Djolu, Bosobolo, Karawa und Genema (wahrscheinlich auch Gbadolite) betroffen, Bosobolo am meisten.
Influenza A (H3N2) ist als Ursache sehr wahrscheinlich, Symptome sind Kopfschmerzen, Arthralgie und Atem-Beschwerden.

Keuchhusten - 30.10.2002
Ausbruch mit ca. 800 Fällen (vier Tote) in Kinshasa und Equateur.

Keuchhusten - 21.07.2006
In Monieka (Provinz Equateur) seit Jahresbeginn 105 Erkrankungen, fünf Tote, die Durchimpfungsrate ist hier sehr niedrig.

Lepra - 30.07.2007
Kürzlich wurden etwa 400 Neuerkrankungen in der Provinz Katanga gemeldet. Betroffen war zunächst Moba, anschließend hat sich die Krankheit u.a. in Richtung der Gebiete um den See Tanganyika südlich von Kalemie ausgebreitet. Trotz eines weltweiten Rückgangs scheinen die Fallzahlen im Land steigend.

Malaria - 21.12.1999
Nach den schlimmsten Überschwemmungen seit Menschengedenken wird eine Malaria-Epidemie für Kinshasa befürchtet. Hier ist die Krankheit ohnehin endemisch.

Malaria - 15.05.2003
Die Einschleppungen nach Europa sind von 4.18% auf 7.8% aller Malaria-Importe gestiegen, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.
Auch ansteigende Resistenzen gegen Chloroquin und Sulfadoxin-Pyrimethamin (Fansidar) erschweren die Therapie.

Marburg hemorrhagic fever - 09.09.1999
In der Isiro-Area in der Provinz Orientale werden wieder Verdachtsfälle für Haemorrhagisches Fieber gemeldet. Es wird sogar vermutet, daß die Epidemie im Mai/Juni in Durba und Watsa nicht unter Kontrolle ist, sondern nur nicht mehr offiziell beachtet wird.

Marburg hemorrhagic fever - 15.09.1999
Nach dem Ausbruch im Mai in Durba (ca. 400 km nordöstlich von Kisangani) Wiederaufleben der tödlichen Erkrankungen in Nordost-Zaire: 8 Tote im August und September

Marburg hemorrhagic fever - 22.09.1999
Es wird immer mehr davon ausgegangen, daß Marburg-Fieber in Durba in der Provinz Orientale endemisch ist.

Marburg hemorrhagic fever - 03.12.1999
Wieder zwei Todesopfer durch Haemorrhagisches Fieber, je einer in Durba und in Watsa. Es wird befürchtet, daß ein neuer Ausbruch bevorsteht, der nicht in Zusammenhang zu den über 60 Toten durch Marburg hemorrhagic fever in Durba zwischen 11.98 und 5.99 steht!

Marburg hemorrhagic fever - 11.02.2000
Ein bestätigter Fall von Marburg Hämorrhagischem Fieber: ein 30-jähriger Goldminenarbeiter in Durba war am 8. Januar erkrankt. Die 15 Verdachtsfälle zwischen Nov. und Dez. 1999 sind alle negativ getestet.

Marburg hemorrhagic fever - 02.03.2000
In Watsa Health Zone im Osten vom späten Dezember bis Mitte Februar 7 Fälle bestätigt, davon 3 Tote.
Marburg Infektionen bei Minenarbeitern in Durba wurden zuerst im April 1999 entdeckt, der wahrscheinliche Beginn ist aber der November 1998.

Marburg hemorrhagic fever - 10.03.2000
Der Ausbruch in Durba fordert aktuell 17 Todesopfer, über 70 Menschen starben am Ausbruch zur selben Zeit im letzten Jahr.

Marburg hemorrhagic fever - 20.03.2000
Weiterhin deutliche Krankheitsaktivität, wohl ausgehend von der Goldmine in Durba.
Von November 1999 bis März 2000 in Durba, Provinz Orientale, insgesamt 30 registrierte Fälle, 12 davon laborchemisch negativ, 11 bestätigt, 7 Verdachtsfälle. 8 der bestätigten und 4 der Verdachtsfälle sind tödlich verlaufen.
Es wird immer mehr davon ausgegangen, dass Marburg-Fieber in Durba und Watsa in der Provinz Orientale endemisch ist.

Marburg hemorrhagic fever - 22.03.2002
Nach zwei Jahren Pause wieder wahrscheinlicher Ausbruch in Watsa. Bisher nur Vermutungen.

Masern - 18.03.1999
Anstieg der Fälle bei Kindern und Neugeborenenen im Gebiet der Vanga Rural Health Zone.

Masern - 20.01.2000
Im nordöstlichen Ituri Distrikt seit 6 Monaten Masern, Cholera und Pest nach ethnischen Konflikten.

Masern - 08.03.2000
Ausbruch in der Province Orientale und Teilen von Equateur (Städte Kisangani, Isangi, Bumba, Banalia, Likati und Bunia).

Masern - 27.04.2000
In der Provinz Mbuji-Mayi steigendes Risiko für Masern.

Masern - 15.08.2000
Ausbruch in Moba.

Masern - 30.10.2002
Landesweit Ausbruchsmeldungen mit bisher über 15.000 Erkrankten und 205 Toten.
- In der Hauptstadt Kinshasa erkrankten seit Anfang des Jahres ca. 10.500 Menschen. 60 % der Betroffenen sind 5-jährig und jünger, 40 % zwischen 6 und 15 Jahre alt.
- In Kongolo (700 km nördlich von Lubumbashi, südöstliche Provinz Katanga) ebenfalls Ausbruch seit Mitte Juli.

Masern - 15.02.2004
Ungewöhnlich großer Ausbruch in Basankusu (210 km nordöstlich von Mbandaka, der größten Stadt in der Provinz Equateur). Mitte Februar sollen über 800 (die Dunkelziffer liegt weit höher) erkrankt sein, drei verstorben. Die Durchimpfungsrate beträgt hier weniger als 45%.
2002 waren im Land über 30.000 an Masern erkrankt, dies war der höchste Wert sein 20 Jahren.

Masern - 15.08.2005
Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch im Ostteil von Kinshasa mit über 9.000 Fällen bis Mitte August.
- Ausbruch in der Stadt Goma (Hauptstadt der Provinz North Kivu), bisher über 270 Fälle. Die Durchimpfungsrate sinkt hier seit einiger Zeit.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Juni Ausbruch in der Stadt Beni (ca. 350km nördlich von Goma)
- In Basoko in der Nord-Ost-Provinz Orientale sind Ende März / Anfang April über 800 erkrankt, ca. 10 verstorben.
- Ungewöhnlich großer Ausbruch in Basankusu (210 km nordöstlich von Mbandaka, der größten Stadt in der Provinz Equateur). Mitte Februar sollen über 800 (die Dunkelziffer liegt weit höher) erkrankt sein, drei verstorben. Die Durchimpfungsrate beträgt hier weniger als 45%.
2002 waren im Land über 30.000 an Masern erkrankt, dies war der höchste Wert sein 20 Jahren.

Masern - 20.02.2006
Ausbruch in den Orten Monda Seke Banza, Mateba und Kanzi (Provinz Lower-Congo)

Masern - 07.06.2007
Aktuell mehrere Meldungen: :
- Ausbruch in der Provinz Sankuru mit bis zum 08. Juni 2007 elf Erkrankungen von Kindern zwischen 0 und 5 Jahren, Todesfälle wurden keine gemeldet. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden unter anderem über 3.000 Kinder geimpft.
- Ausbruch in Malemba-Nkulu im Norden der Region Katanga. Betroffen sind mehr als 10 Dörfer, zwischen 20. Mai und 01. Juni 2007 wurden etwa 3.500 Fälle gemeldet, mehr als 150 Kinder starben bislang.

Meningokokken Meningitis - 28.01.1998
Prognosen infolge 98-er Saison möglich: Ab Beginn Januar 98 Ausbruch (Serogroup A) in Tembo (Bandundu Region) an der Grenze zur Lunda Norte Provinz in Angola.
Meldungen außerdem aus den health zones Kikwit und Panzi Kingwangala
und Kahemba). Ein weiterer Ausbruch aus Katanga im Süden (dort früher schon höchste Inzidenz).

Meningokokken Meningitis - 18.12.1998
203 Fälle (79 Tote) in Militärcamp in Bobozo (Western Kasai district) von Anfang September bis 4. Dezember.
Die Situation scheint unter Kontrolle, Impfprogramme angelaufen.

Meningokokken Meningitis - 19.12.1998
Warnung vor Meningitisausbruch im Grenzgebiet Burundi, Zaire und Ruanda (nach 157 Toten durch Meninigitis in Burundi).

Meningokokken Meningitis - 18.11.1999
Insbesondere in den Ost Provinzen hat sich die epidemiologische Situation verschlechtert. Eine Meningitis-Epidemie in Lubumbashi seit Mitte Oktober scheint unter Kontrolle zu sein.

Meningokokken Meningitis - 08.03.2000
Ausbruch in der Province Orientale und Teilen von Equateur (Städte Kisangani, Isangi, Bumba, Banalia, Likati und Bunia).

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Meningokokken Meningitis - 15.02.2002
Ausbruch (Neisseria meningitidis serogroup A) seit August 2001 in den "health zones" Katana, Bukavu und Idjwi (South-Kivu Provinz) mit 893 Fällen und 104 Toten (andere Quellen sprechen von wesentlich mehr Toten) bis Anfang Januar.

Meningokokken Meningitis - 17.06.2002
Ausbruch mit mind. 24 Toten am Mai-Ndombe-See, 450 km entfernt von Kinshasa im Nordosten des Landes.

Meningokokken Meningitis - 29.11.2002
Aktuell mehrere Ausbrüche:
- Seit 23. 9. in der Rwanguba Health Zone (80 km von Goma, Provinz North Kivu), Stand 29.11. 109 Erkrankte, 22 Tote. Erreger ist Neisseria meningitidis, Serogroup A.
- Im Nordwest-Congo mind. 17 Tote, weitere 74 Erkrankte.
- Im Gebiet der Biri angeblich 45 Tote.
- Stand Ende Oktober mind. 56 Tote und ca. 400 Fälle in Bandundu und ca. 500 Fälle in South Kivu.

Meningokokken Meningitis - 12.04.2006
Zwischen 20. März und 12. April 2006 gab es in der Gemeinde Tandembelo in der Provinz Bandundu (westliche Demokratische Republik Kongo) 36 Meningitis Verdachtsfälle, 20 Menschen starben.

Meningokokken Meningitis - 02.02.2007
Zwischen 1. und 31. Januar des Jahres 53 Verdachtsfälle einschließlich 6 Todesfällen in der Adi health zone der Provinz Orientale im Nordosten des Landes. Massenimpfungen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

Meningokokken Meningitis - 13.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Im Distrikt Aru (der an den benachbarten Distrikt Arua in Uganda angrenzt), wurden seit Jahresbeginn bis zum 10. Februar 2008 insgesamt 167 Erkankungen (einschließlich 17 Todesfälle) gemeldet, am meisten betroffen sind unter anderem Laybo, Ariwara und Aungba.
Im Distrikt Aru kam es bereits Anfang 2007 zu einem Ausbruch.
Weitere zurück liegende Meldungen:
- Seit Beginn des Jahres 2007 bis Mitte März 2007 wurden im Land insgesamt 730 Erkrankungen sowie 84 Todesfälle gemeldet (erste Meldungen aus der Adi health zone der Provinz Orientale im Nordosten des Landes). Massenimpfungen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

Monkeypox - 26.09.2001
Wahrscheinlicher Ausbruch seit August in der Provinz Equateur (nahe der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik). Hier soll es schon im Februar einen weiteren Ausbruch gegeben haben.
Im April 2000 war schon für Mbuji-Mayi ein Affenpokken-Ausbruch gemeldet worden, der 1999 315 Tote gefordert haben soll (dies wäre ein sehr großer Ausbruch!).

Monkeypox - 09.04.2002
Erneuter Ausbruch dieser sehr seltenen Zoonose seit Oktober in Nord-Equateur (nahe der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik) und neu auch in Equateur mit 484 Fällen incl. 25 Toten (Stand 22.3.2002).
Davor schon im September und Februar 2001 vermutete Ausbrüche. Auch im April 2000 war schon für Mbuji-Mayi ein Affenpokken-Ausbruch gemeldet worden, der 1999 315 Tote gefordert haben soll.

Monkeypox - 22.10.2006
Aktuelle Meldung:
Ausbruch dieser sehr seltenen Zoonose in der Provinz Kasai Occidental mit mehreren Erkrankungen in den letzten 3 Monaten. Nach offiziellen Angaben haben die Bewohner schlechten Zugang zu Arzneimitteln und Spezialisten für Infektionskrankheiten.
Zurück liegende Meldungen:
Ausbruch im Oktober 2002 in den vier Provinzen Equateur (Bezirke Boende, Basankusu, Djolu und die Stadt Mbandaka), Western und Eastern Kasai und Maniema mit 243 Fällen incl. 16 Toten. 1996 forderte hier ein schwerer Ausbruch sechs Tote, 517 waren erkrankt.

Onchozerkose - 03.01.2002
Steigende Erkrankungszahlen in der Provinz Oriental (im Nordosten der DRC), vor allem betroffen sind die Distrikte Haut-Uele und Bas-Uele.

Pest - 20.01.2000
Im nordöstlichen Ituri Distrikt seit 6 Monaten Masern, Cholera und Pest nach ethnischen Konflikten.

Pest - 03.01.2002
Grenzübergreifender Ausbruch in den Distrikten Ituri und Ereti mit über 380 Fällen (darunter auch Toten) allein in DRC. Im Land ist Pest endemisch, bereits 1999 wurden in Ituri Ausbrüche gemeldet, außerdem wird gerade im Grenzgebiet von Uganda zu DRC von Pestfällen berichtet.

Pest - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Pest - 30.03.2005
Lungen-Pest-Ausbruch beginnend im Dezember in der abgelegenen Stadt Zobia im Distrikt Ituri (Bas-Uele, Provinz Oriental im Nordostteil des Landes), die letzten der ca. 130 Verdachts- und bestätigten Fällen incl. 57 Toten Mitte März. Eine weitere Ausbreitung (ein Fall wurde bereits in der Stadt Buta entdeckt) der hochgradig ansteckenden Krankheit schient jetzt nicht mehr zu befürchten zu sein.

Pest - 05.09.2005
Anhaltender Ausbruch seit Juli mit mind. 38 Toten und ca. 1.300 mit Symptomen unter Diamant-Minen-Arbeitern im Gebiet Libaku ya Suka ( im Norden der Provinz Maniema).
Inzwischen auch Fälle in den Distrikten Punia, Lubutu und Obokote.
Es soll sich um eine besonders ansteckende Pest-Form handeln. Fachleute zweifeln aber, dass nur Pest die Ursache sein soll.

Pest - 27.06.2006
Mind. 144 an der hoch ansteckenden Lungenpest Erkrankte (davon 22 verstorben) im Distrikt Ituri (Provinz Orientale) bis Mitte Juni, beginnend Mitte Mai in Zone de Santé of Linga. Eine Ausweitung nach Budza, Djubate, Lailo und Zali wird befürchtet.
In Ituri durchschnittlich 1.000 Fälle pro Jahr.

Pest - 23.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Auch in diesem Jahr werden wieder Fälle in der Provinz Orientale (an der Grenze zur West Nile Region) gemeldet, vor allem in den Distrikten Nebbi und Arua. In der Region West Nile kommt es ebenfalls regelmäßig zu Fallmeldungen in den Subcounties Logiri und Kango, im Jahr 2008 etwa starben dort 17 Menschen, 90 weitere erkrankten.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch in Bolelole in der nordöstlichen Provinz Orientale, seit Jahresbeginn bis zum 12. Februar 2008 wurden 20 Erkrankungen gemeldet, fünf Personen starben. In den letzten beiden Wochen wurden jedoch keine Neuerkrankungen mehr gemeldet. Lungenpest wird vermutet, endgültige Ergebnisse werden aber erst in den nächsten Wochen erwartet.
- Am 11. November 2006 wurden 1174 Verdachtsfälle (50 Tote) von Lungenpest gemeldet. Betroffen sind der Distrikt Haut-Uele und die Provinz Orientale.
- Seit dem 16. Aug 2006 29 Tote und weitere 500 Erkrankte in den Gebieten Pawa und Wemba im Distrikt Isiro im Nordosten des Landes. Es sind auch hoch ansteckende Lungen-Pest-Fälle darunter.
- Im Osten des Landes um Isiro nordöstlich von Kisangani Ausbruch mit 20 Todesfällen.
- Ausbruch im Distrikt Ituri (Provinz Orientale) ist unter Kontrolle, zwischen Mitte Mai und Anfang Juli 2006 erkrankten 202 Personen (davon 26 verstorben) an der hoch ansteckenden Lungenpest. In Ituri, dem Pestherd mit den weltweit meisten Fällen, durchschnittlich 1.000 Fälle pro Jahr.

Polio - 19.07.2000
Berichte melden Fälle ohne genauere Angaben.

Polio - 23.12.2000
16 Fälle von Wildpolio wurden in Eastern Kasai diagnostiziert. Einige Familien hatten nicht an den Impfkampagnen teilgenommen.

Polio - 21.07.2006
Vier importierte Erkrankungen in Bas Congo und Kasai Occidental. Weitere Verdachts-Fälle in Kinshasa.
Die Durchimpfungsrate im Land liegt bei katastrophalen 45%.

Polio - 12.12.2006
Aktuell ein Fall von Wild Poliovirus. Ein 10-jaehriger Junge erkrankte in Kimpese, wahrscheinlich aus einem Nachbarland importiert.
Bereits davor bis August 8 Erkrankungen, betroffen waren u.a. Bas Congo und Kasai Occidental. Weitere Verdachts-Fälle wurden in Kinshasa gemeldet.
Die Durchimpfungsrate im Land liegt bei katastrophalen 45%.

Polio - 29.03.2007
Aktuelle Meldungen:
Aktuell werden 3 neue Fälle (alle Typ 1) aus der Equateur Provinz gemeldet, Untersuchungen dauern noch an. Beim jüngsten Fall begannen die Symptome am 10. Januar 2007.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Dezember 2006 ein Fall von Wild Poliovirus. Ein 10-jaehriger Junge erkrankte in Kimpese, wahrscheinlich aus einem Nachbarland importiert.
- Bereits davor bis August 8 Erkrankungen, betroffen waren u.a. Bas Congo und Kasai Occidental. Weitere Verdachts-Fälle wurden in Kinshasa gemeldet.

Polio - 07.01.2009
Aktuelle Meldung:
- Im Jahr 2008 wurden insgesamt fünf Erkrankungen gemeldet. Davon waren vier des Typs 1 und einer Typ 3 im Süden des Landes (Kasai Occidental), der erste im Land seit September 2000, genetisch ähnlich dem zirkulierenden Typ 3 im benachbarten Angola. Im übrigen betroffen unter anderem Süd-Kivu und die zuvor nicht infizierte Provinz Nord-Kivu.
Zurück liegende Meldung:
- Oktober 2007: Mittlerweile auch Ausbruch in der Provinz Orientale, der sich weiter ausbreitet. Davor zwei Neuerkrankungen im zuvor poliofreien Distrikt Kisangani sowie entlang des Flusses Congo. Bis zum 23. Oktober 2007 damit landesweit 32 Fälle seit Jahresbeginn. Bereits im Juli zahlreiche Erkrankungen in der Provinz Equateur.
Hintergrund:
- Die Durchimpfungsrate im Land liegt bei katastrophalen 45%. Im Jahr 2000 wurden 28 Fälle gemeldet, anschließend keine bis einschließlich 2005, im Jahr 2006 waren es 13 Erkrankungen.

Respiratory illness - 13.12.2001
Ausbruch seit 17.11. in Mbisangandu und Bongondo (ca. 435 Meilen östlich von Kinshasa) in der "health zone" Dekese, Provinz Kasai Occidental mit bisher 205 Erkrankten (17 Toten). Zunächst war etwas in der Kategorie von Ebola oder Lassa vermutet worden.

Schistosomiasis - 20.02.2008
Vermehrt Einschleppungen nach Europa, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.
Untersuchungen zufolge besteht das größte Erkrankungsrisiko in der Provinz South Katanga, wobei als Ursache vor allem der See Katebe festgestellt wurde. Weitere Infektions-Quellen: Die Seen Kalemie und Tanganyika in der Provinz North Katanga, das nördliche Ufer des Sees Kivu nahe Goma sowie Bobandana Bay östlich der Stadt Goma.

Shigellosis - 14.07.2000
Ausbruch unter Flüchtlingen in Lagern bei Liranga und Njoundou in der Equateur Provinz im Nordwesten des Landes.

Shigellosis - 12.09.2007
In der Provinz Kasai Occidental wurde kürzlich ein Fall bestätigt. In den letzten vier Monaten mit 372 Verdachtsfällen, es könnte sich aber auch um Ebola handeln (fünf bestätigte Fälle), siehe Parallelmeldung.

Tollwut - 06.04.2004
In Basoko in der Nord-Ost-Provinz Orientale sind ca. 30 erkrankt und bisher fünf davon verstorben.

Trypanosomiasis, African - 18.03.1999
261 neue Fälle in dünn besiedelten Gebieten der Provinz Kinshasa bestätigt (von 4.615 Proben). Infektionsrate bei 6%, im November 2% (118 von 6.045 bestätigt).
Ausweitung in bewohnte Gebiete um den internationalen Flughafen N'djili befürchtet.

Trypanosomiasis, African - 06.11.1999
Im Grenzgebiet Sudan/Zentralafrikanische Republik/Zaire im Sudan extrem hohe Erkrankungszahlen.
Das Länderdreieck hat insgesamt ein hohes Vorkommen an Tsetse-Fliegen, es sind also auch weiterhin viele Fälle zu erwarten.

Trypanosomiasis, African - 27.04.2000
In der Provinz Mbuji-Mayi ist eine Million Menschen dem Risiko ausgesetzt, an Schlafkrankheit erkranken

Trypanosomiasis, African - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Trypanosomiasis, African - 10.10.2001
Alarmierende Erkrankungszahlen, inzwischen werden sogar die Werte des schlimmsten Jahres 1930 wieder erreicht.

Trypanosomiasis, African - 03.01.2002
Steigende Erkrankungszahlen in der Provinz Maniema, 120 neue Fälle wurden gemeldet.

Trypanosomiasis, African - 15.03.2004
Ausbruch in Kasai Occidental: in Katende (90 km nordöstlich von Kananga) erhöhte Krankheitszahlen, die meisten tauchen in der offiziellen Krankheitsstatistik wahrscheinlich gar nicht auf.

Trypanosomiasis, African - 19.07.2006
In Afrika leiden laut Schätzungen der WHO etwa 300.000 Menschen an Trypanosomiasis, jährlich sterben über 60.000 Personen an der Krankheit.
Am schlimmsten betroffen ist das Isangi Territorium im Congo Basin.
In Bena Kalambayi (ca. 100 km von Mbuji-Mayi im Gebiet Ngandajika in der Provinz East Kasai) sollen mit über 1.650 Erkrankten 13% der Bevölkerung infiziert sein.

Tuberkulose - 06.07.2006
Allein 2005 über 100.000 Neuerkrankungen, die Gesundheitsbehörden haben deshalb einen nationalen Notstand ausgerufen.

Überschwemmungen - 03.12.1999
Historische Höchststände bei Überschwemmungen am Congo, auch Kinshasa mit seinem schlechten Trinkwassersystem und wo Cholera endemisch ist, ist schon teilweise überschwemmt. Der Höhepunkt der Regenzeit wird erst MItte Dezember überschritten
In 10 Städten wird ein starkes Anwachsen der Cholera- und anderer "water-borne-diseases" erwartet.

Unbekannte Erkrankung - 06.01.2006
Über 80 Tote in Lueta und Kabelekese (im Bezirk Lwiza, Provinz West-Kasai).
Alle hatten Schweinefleisch gegessen und sollen nach hohem Fieber und Durchfall innerhalb von Stunden verstorben sein.

Unbekannte Erkrankung - 09.10.2008
In der Provinz Kasai Occidental wurden im Krankenhaus von Kananga (Hauptstadt der Provinz) sechs Verdachtsfälle gemeldet. Als Ursache wird der Konsum von gewissen vor allem im Regenwald lebenden Tieren bezeichnet, die oft Träger der Krankheit sind wie insbesondere Affen von Rassen wie Bonobo.

Unbekannte Erkrankung - 22.06.2009
Ausbruch einer bislang unbekannten Erkrankung in der westlichen Provinz Bas-Congo, im Dorf Mangala (etwa 30 km von Boma, der Hauptstadt der Provinz, entfernt) starben fünf Menschen, etwa ein Dutzend erkrankte insgesamt. Hauptsächlich betroffen sind die Gebiete Boma Bungu sowie Boma. Symtome der Krankheit sind etwa Erbrechen von Blut sowie blutige Diarrhoe und Bluten aus der Nase. Die Symptome ähneln Ebola Hämorrhagischem Fieber, nähere Details über die genaue Krankheit sind aber bislang nicht bekannt.

Unbekannte Erkrankung 2 - 26.06.2009
Ausbruch eines hämorrhagischen Fiebers in Djolu in der Provinz Equateur, seit Mai 2009 bis zum 25. Juni 2009 erkrankten insgesamt acht Menschen, bislang vier davon starben. Der genaue Erreger ist bislang unbekannt. Die Symptome der Betroffenen waren: Fieber mit Bluten aus der Nase und dem Anus sowie blutiges Erbrechen. Laborergebnisse bleiben noch abzuwarten.

Viral haemorrhagic fever - 06.01.2001
Im Nordosten in der Ituri Region seit November mindestens 5 Tote in der Stadt Bunia, das 160 km östlich von Gulu liegt. Der Verdacht auf eine aus Uganda eingeschleppte Ebolavirusinfektion sei inzwischen laborchemisch ausgeräumt.

Viral haemorrhagic fever - 07.02.2001
Die Anzeichen eines Hämorrhagischen Fiebers bei einer Frau, die nach Hamilton in Ontario (Kanada) gereist war, sind definitiv nicht auf Ebola- oder Marburg-Viren zurückzuführen, wie zunächst befürchtet. Es könnte sich um Meningitis oder Gelbfieber handeln.

Viral haemorrhagic fever - 11.12.2001
Fünf Verdachts-Fälle auf ein haemorrhagisches Fieber ca. 90 km entfernt von Mbisangandu und ein Verdachtsfall in Watsa (Orientale Province), wo 1999 ein Marburg-Virus-Ausbruch stattfand.

Viral haemorrhagic fever - 01.12.2002
Erneut Ausbruch in der Provinz Orientale (Haut-Congo): 6 Tote in Watsa (550 km nordöstlich von Kisangani), einer in Isiro (370 km nordöstlich von Kisangani) und ein weiterer in Ango (481 km nördlich von Kisangani), die Zahl der Erkrankten ist unbekannt. Auch Bengadi (Doruma Health Zone, nördlich von Isiro an der Grenze zum Sudan) bzw. Dungu (270 km nord-nord-östlich von Kisangani) werden als Infektionsorte genannt. Als Ursache wird Gelb-, Krim-Kongo- oder ein anderes Fieber diskutiert. Das zunächst vermutete Ebola- bzw. Marburg-Fieber ist inzwischen ausgeschlossen.

Viral haemorrhagic fever - 22.08.2008
In Butumba (etwa 500 km von Lumbumbashi entfernt) in Katanga wurden fünf Verdachtsfälle gemeldet, vier davon starben. Alle kamen aus dem Gebiet Bulongo.

Viral haemorrhagic fever/Marburg - 30.04.1999
46 Tote (von 52 Fällen seit dem ersten Auftreten im Januar) im Gebiet Watsa (ca. 140 km von der Westgrenze Ugandas zum Kongo im Ituridistrikt, Oriental Provinz). CFR in Durba (Watsa Zone im Nordosten) bei 92%, erste Fälle wahrscheinlich bei Goldminenarbeitern. Gebiet schwer zugänglich, Sicherheitssituation sehr schlecht.

Viral haemorrhagic fever/Marburg - 13.05.1999
Die Situation im nordöstlichen Watsa Gebiet (hauptsächlich betroffen ist Durba) in der Nordost-Provinz Oriental (Haute Zaire), wo der Ausbruch stattfand, scheint sich beruhigt zu haben. Mindestens 60 Erkrankte von den 90 Verdachts-Fällen sind bereits gestorben, 7 sind genesen.
Keiner der Patienten in der Quarantäne-Station hatte die typischen klinischen Merkmale eines haemorrhagischen Virus-Fiebers, wie es bei Marburg Hemorrhagic fever zu erwarten wäre! Nur eine einzige Marburg Virus-Infektion ist laborbestätigt.
Die Opfer sind fast alle Arbeiter in illegalen ehemals stillgelegten Goldminen, die unter äusserst primitiven und unhygienischen Bedingungen wohnen und arbeiten. Sie reisen regelmäßig nach Uganda, um dort ihr Gold zu verkaufen, was eine Übertragung der Krankheit dorthin befürchten läßt.
Das "Durba syndrome", wie die Krankheit momentan genannt wird, könnte auch nach Bumba in der Provinz Equateur übergesprungen sein, dort werden einige ähnlich Fälle berichtet.
Das Marburg-Virus, ein tödlicher Verwandter des Ebola-Virus kommt im subsaharischen Afrika gelegentlich vor.

Viral haemorrhagic fever/Marburg - 18.05.1999
Jetzt insgesamt drei sichere Marburg-Infektionen (93 Verdachtsfälle). Ein Gesundheitsarbeiter, eine Frau, die 20-30 km von Durba entfernt lebte, und einer der Bergarbeiter, wo das haemorrhagischen Virus-Fieber zum ersten Mal aufgetreten war. Die Quelle der Infektionen konnte noch nicht bestimmt werden.

Viral haemorrhagic fever/Marburg - 20.05.1999
72 Fälle mit Verdacht auf VHF, Todesfälle unbekannt. 3 (von 9) Isolaten Marburgvirus-positiv.

Viral haemorrhagic fever/Marburg - 23.05.1999
Arsen- Quecksilber- oder Cyanidvergiftung wird als mögliche (Mit)-Ursache diskutiert.

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