Outbreak-Historie Deutschland Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
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Abdominal-Typhus - 08.07.2004 Fünf lokal erworbene Erkrankungen im Raum Leipzig, die - wahrscheinlich gemeinsame - Infektionsquelle ist noch nicht bekannt.
Avian Influenza - 24.05.2003 Verdachts-Fälle nach den Niederlanden und Belgien auch in Nord-Rhein-Westfalen in Schwalmtal bei Viersen an der niederländischen Grenze. Seit 9. Mai keine neuen
Verdachtsfälle:
Avian Influenza - 16.06.2003 Geflügelpest-Fälle nach den Niederlanden und Belgien auch in Nord-Rhein-Westfalen: in Schwalmtal bei Viersen an der niederländischen Grenze. Es waren über 100.000 Hühner, Puten und Enten
notgeschlachtet worden.
Seit 13. Mai keine neuen Verdachtsfälle. Die Transportrestriktionen und das Exportverbot sind inzwischen aufgehoben.
Avian Influenza - 26.10.2005 Die in der Nähe von Neuwied in Rheinland-Pfalz in einem See gefundenen toten Zug-Vögel (Gänse und Enten) sind an Gift eingegangen.
Die Ursache ist also nicht - wie zunächst vermutet - der auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Erreger H5N1.
Brucellose - 22.09.2008 Auf einem Hof in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern wurden Schweine laborbestätigt und daraufhin entsprechend geschlachtet. Es wurde Brucella suis_biovar 2 bestätigt, der für Menschen
unter gewissen Umständen pathogen ist. Brucella suis_biovar 2 ist – wie schon Untersuchungen in den Jahren zuvor gezeigt hatten – präsent in Wildschweinen und Hasen, über die grundsätzlich die wahrscheinlichste Erkrankungsmöglichkeit besteht. Bislang
wurden im Jahr 2008 landesweit fünf Ausbrüche bei Tieren gemeldet, hauptsächlich in Mecklenburg-Vorpommern. Deutschland ist offiziell Brucellose-frei in Rindern, Schafen und Ziegen.
E. Coli (EHEC) - 04.11.2002 In Bayern
vermehrt Infektionen mit Enterohämorrhagischen Escherichia Coli (EHEC)-Bakterien bei Kindern, die Streichelzoos besuchten. Mach dem Berühren von Rindern, Ziegen, Schafen, Damwild etc. sollten sofort die Hände gründlich gewaschen werden.
FSME (Tick-borne encephalitis) - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in
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FSME (Tick-borne encephalitis) - 27.06.2008 Im Jahr 2007 sanken die Erkrankungszahlen, landesweit wurden 236 Fälle gemeldet. Als Risikogebiete werden Bayern und Baden-Württemberg angesehen, sowie
neuerdings auch Hessen und Thüringen, ein schmales Risikogebiet auch in Rheinland-Pfalz. Zwischen 1994 und 2007 wurden 55 Einzelfälle aus Gebieten gemeldet, die zuvor nicht als Risikogebiete angesehen wurden, wie etwa Sachsen, Niedersachsen,
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.
Im Jahr 2006 noch im Vergleich zum Vorjahr Anstieg der Erkrankungszahlen. Insgesamt wurden 546 Fälle gemeldet (2006: 432 Fälle), davon infizierten sich 511 in Deutschland. Betroffen waren die bekannten Endemiegebiete, hauptsächlich Baden-Württemberg mit
etwa der Hälfte aller Fälle, gefolgt von Bayern (etwa 30 Prozent) und Hessen (etwa 10 Prozent).
FSME (Tick-borne encephalitis) - 13.06.2009 Erkrankungsgefahr besteht hauptsächlich im Süden des Landes. Als Risikogebiete gelten insbesondere Bayern und Baden-Württemberg, sowie Hessen, Thüringen und
Rheinland-Pfalz. Zu einigen isolierten Fällen kam es außerdem in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Zwischen 2002 und 2008 wurden insgesamt 1.917 Fälle gemeldet (jährlich zwischen 238 und 546 Erkrankungen).
Hanta-Virus-Infektionen - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Hanta-Virus-Infektionen - 26.06.2007 Seit Jahresbeginn
um das sieben-fache erhöhte Erkrankungszahlen: bis Anfang Juni 526 laborbestätigte Erkrankungen, während es in den Vergleichszeiträumen 2001 bis 2006 durchschnittlich nur 71 Fälle waren (die wenigsten mit 17 in 2006, die meisten mit 171 in 2005, insgesamt
wurden zwischen 2001 und 2006 1.319 Fälle gemeldet, knapp die Hälfte in Baden-Württemberg).
Hauptsächlich betroffen ist Baden-Württemberg (405 Erkrankungen, hauptsächlich in und um die Schwäbische Alb, wo die Krankheit endemisch ist), ferner Bayern (66, hauptsächlich betroffen ist Unterfranken, ferner Niederbayern und der westliche Teil
Schwabens), Nordrhein-Westfalen (30), Niedersachsen (16), Hessen (3). Je ein Fall in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Thüringen.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Influenza - 03.02.2000 In zweiter Januarwoche weitverbreitete
Grippeaktivität, in einigen Regionen grippebedingte Arztbesuche abnehmend. Kinder sind am stärksten betroffen, schwerste Erkrankungsverläufe bei über 35-jährigen. Am häufigsten isoliert Influenza A, Subtyp A(H3N 2), davon einige A/Moskau/10/99
(H3N2)-ähnliche Stämme.
Influenza - 31.01.2003 Die diesjährige
Grippewelle ist vorüber, in dieser Saison sind ca. 15.000 Todesopfer zu beklagen, dies sind ca. doppelt bis dreifach so viele wie normal. Besonders betroffen war Bayern und Baden-Württemberg, die nördlichen Bundesländer weniger.
Influenza - 01.12.2003 Ein Übergreifen des Ausbruchs aus Frankreich scheint bevorzustehen.
Hintergrund: Nachdem in der Saison 2002/2003 die Influenza-Aktivität relativ hoch war (ca. 5 Mio. Arztbesuche von January bis April; mit 16.000 Todesopfer doppelt so viele wie in einem durchschnittlichen Jahr), wird auch in dieser Saison mit einer hohen
Aktivität gerechnet. Vor einem Unterschätzen der Influenza wird gewarnt, Risikopatienten sollten sich daher unbedingt impfen lassen.
Lyme Borreliose - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Masern - 25.01.2002 Ausbruch in
Aachen mit mind. 37 erkrankten Kindern in der ersten drei Januarwochen. Die Durchimpfungsrate ist inzwischen auf nur 70-80% zurückgegangen, 90% bräuchte es zur Verhinderung solcher Ausbrüche.
Masern - 11.04.2002 Abgeklungene Epidemie von November bis April in Coburg. Knapp 1.000 Erkrankungen, ca. 30 waren im Krankenhaus (bei 92.000 Einwohnern)
teilweise mit Komplikationen (Lungenentzündungen).
Masern - 13.03.2005 Nach Epidemien in den vergangenen Jahren in Coburg und Niedersachsen (Lüchow-Dannenberg, Osterode im Harz, Emden und im Landkreis Leer mit umliegenden Regionen
und Verden mit angrenzenden Landkreisen) Ausbruch in Hessen (Großräume Offenbach, Frankfurt, Gießen und Landkreis Wetterau) mit mind. 130 Fällen seit Jahresbeginn, eine 14-Jährige ist verstorben.
Die Durchimpfungsrate bei Schulanfängern liegt hier bei katastrophalen 60%.
Masern - 22.07.2005 Im ersten halben Jahr vor allem bei zwei großen Ausbrüchen landesweit (Zunahme der Fälle in neun der 16 Bundesländer) 668 Fälle (das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass in
Deutschland mind. 10 Todesfälle durch Masern zu beklagen sind), dies ist ca. der 10-fache Wert des Vorjahreszeitraums:
- Ausbruch in München und Oberbayern (vor allem Peißenberg, Freising, München und Landkreis Weilheim/Schongau) Fällen, darunter auch einige Erwachsene. Einige mussten hospitalisiert werden.
- Davor über 250 Erkrankte in Hessen in Frankfurt am Main, Offenbach und dem Wetterau-Kreis.
Masern - 17.04.2008 Aktuelle Meldung:
- Aktueller Ausbruch mit 53 Erkrankungen, hauptsächlich in Bayern, mindestens drei auch in Baden-Württemberg. Bei den meisten wird eine Einschleppung im Rahmen des aktuellen Ausbruchs in Österreich vermutet. Der Großteil der Erkrankten war nicht
geimpft.
- Bereits zuvor steigende Zahlen in Baden-Württemberg, in den ersten sieben Wochen des Jahres 2008 wurden 16 Fälle gemeldet (gegenüber nur drei im Vergleichszeitraum 2007). Auch hier infizierte sich vermutlich ein Teil davon über die Schweiz, in der
ebenfalls ein Ausbruch herrscht. Die Betroffenen waren ebenfalls nicht geimpft. Betroffen ist unter anderem Karlsruhe, Breisgau, Aargau und Lörrach.
Zurückliegende Meldungen:
- Mai 2007: Derzeit wieder erhöhte Erkrankungszahlen, der Höhepunkt soll noch nicht erreicht sein. Im gesamten Land nach Zeitungsberichten bis Anfang Mai 2007 insgesamt 263 Erkrankungen. Hauptsächlich betroffen ist Nordrhein-Westfalen mit ca. 120 Fällen
(40 Neuerkrankungen innerhalb nur einer Woche), gefolgt von Bayern mit 90 Erkrankungen. Auch, aber weniger betroffen sind Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Hintergrund:
- Die Erkrankungszahlen sind in den letzten Jahren gestiegen. Im Jahr 2004 wurden bundesweit 122 Erkrankungen gemeldet, 2005 ist die Zahl auf 781 gestiegen, 2006 waren es gar 2.307 (1.700 davon in NRW) Erkrankungen.
Nur etwa dreiviertel aller Kinder sind vollständig gegen Masern geimpft. Offizielle überlegen, eine Impf-Pflicht für Kinder einzuführen.
Meningokokken Meningitis - 05.04.2000 In Memmingen 1 Fall von
Meningokokken-Meningitis, das Mädchen ist schon wieder auf dem Weg zur Besserung, Zwangsferien für 1100 Schüler der Fach- und Berufsoberschule und des Gymnasiums, bei Verdacht (heftige Nacken- und Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe,
Lichtscheu, Schläfrigkeit ) sofort Arzt aufsuchen.
Meningokokken Meningitis - 07.04.2000 Nach der erkrankten
Schülerin in Memmingen im Allgäu, der es schon wieder besser geht und nicht mehr ansteckend ist, jetzt ein (nicht ursächlich zusammenhängender) weiterer Fall aus dem oberbayerischen Landkreis Landsberg: eine Frau, die in Kempten zur Schule geht.
Bei beiden handelt es sich um Meningokokken Typ B, den bei uns üblichen Erreger-Typ, gegen den es keine Impfung gibt.
Gerade junge Leute sollten bei Verdacht (heftige Nacken- und Kopfschmerzen und Steifheit des Nackens, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe, Lichtscheu, Schläfrigkeit ) sofort Arzt aufsuchen.
Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 14.03.2003 Ca. 100 Erkrankungen in den ersten sechs Wochen des
Jahres im Bundesgebiet. Auch Todesfälle in Süddeutschland (Garmisch-Partenkirchen und Heilbronn) und in Nordbaden, Berlin, Schwerte und zuletzt in Bergkamen, das jahreszeitlich übliche Maß wird aber nicht überschritten.
Meningokokken Meningitis - 31.03.2006 Wie meist in der Übergangszeit Winter Frühjahr häufen sich die Meldungen:
- Allein in Köln im März vier Erkrankte durch unterschiedliche Erreger-Typen, der letzte Ende des Monats.
- Auch Ende März Meldungen über Erkrankungen (auch Tote) und Verdachtsfälle in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis), Upgant-Schott (Kreis Aurich), Langerwehe bei Eschweiler im Kreis Düren - im Kreis Düren 2006 schon einige Erkrankungen, auch 2005 mit elf
ungewöhnlich viele Erkrankte - und Bickenbach (Kreis Darmstadt-Dieburg).
- Im März weitere Meldungen aus Alsdorf (Kreis Aachen) und Geretsried (Kreis Bad Tölz).
- Ein weiterer Fall Mitte März in Kitzingen bei einem US-Armee-Angehörigen. Davor 3 Todesfälle unter US-Soldaten und Zivil-Bediensteten in nur sechs Tagen Anfang Februar in Trier (aus der Spangdahlem Air Base), Schweinfurt und Würzburg
(Kitzingen).
Noroviren - 21.01.2007 Steigende Fallzahlen in ganz Bayern. Im Januar 2007 pro Woche ca. 400-500 Neuerkrankungen. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 7.012 Erkrankungen gemeldet, während es
im Jahr 2005 nur 4.828 waren.
Pilzvergiftung - 25.09.2006 Angesichts der weit verbreiteten Wald- und Wiesenpilze besteht die Gefahr von saisonalen Vergiftungen, die immer wieder vorkommen.
Q fever - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Q fever - 12.01.2002 Ausbruch in der Region um Breitscheid (Lahn-Dill-Kreis in Hessen) ist Anfang Januar vorüber. Vom ca. 20.11. insgesamt 37 Erkrankte, die Dunkelziffer soll wesentlich höher liegen.
Q fever - 04.06.2003 Ausbruch in Bad Sassendorf (Westfalen bei Soest) mit ca. 150 Erkrankten ab Anfang Mai nach dem Besuch einer Bauern-Marktes. Aktuell kaum noch Neuerkrankungen.
Syphilis - 05.10.2004 Schon seit mehreren Jahren erhebliche Zunahme der Syphilis-Meldungen, 2003 wiederum Anstieg um 20% auf 2.932 Fälle. 90% davon sind (vorwiegend homosexuelle) Männer.
Betroffen sind vor allem die Großstädte, so liegt die Inzidenz in Berlin bei 18,1, in Hamburg bei 12 (pro 100.000 Einwohner).
Tollwut, fox - 15.04.2005 Steigende Tollwut-Zahlen unter Füchsen in Hessen, Einzelfälle auch in den angrenzenden Gebieten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, evtl. auch Bayern.
Trichinellosis - 18.06.1999 52 Fälle
...trotzdem ist wohl nicht von Reisen nach "North Rhine-Westfalia" abzuraten!
Trichinellosis - 21.11.2008 Aktuelle Meldung:
- Erneutes Vorkommen in Mecklenburg-Vorpommern bei einer Schlachterei von Schweinen. Ausbreitung vermutlich durch Nagetiere aus dem Westen von Polen, wo die Würmer weit verbreitet sind.
Zurück liegende Meldung:
- Zwischen Dezember 2005 und März 2006 in Mecklenburg-Vorpommern, Ostdeutschland, 17 Fälle. Ursache vermutlich infiziertes Schweinefleisch.
Hintergrund:
- Trichinellosis ist selten in Deutschland, 2004 nur 5 Fälle, 2005 kein Fall, sowie ein Ausbruch 2006 und einer in 2007. Seit Jahrzehnten kein Vorkommen mehr bei Haustieren
Tularämie - 14.02.2008 Aktuelle Meldung:
- Im späten Sommer 2007 erkrankten in Baden-Württemberg drei Mitglieder einer Familie infolge eines Kontakts mit einem toten Hasen.
Im Jahr 2007 erkrankten insgesamt 19 Personen, elf davon in Baden-Württemberg.
Hintergrund und Zurückliegendes:
- Tularämie ist sehr selten in Deutschland. 2005 erkrankten 15 Menschen, 2006 erkrankten zehn Teilnehmer einer Jagd Ende Oktober in Griesheim in der Nähe von Darmstadt. Zwischen 2002 und 2004 wurden jährlich durchschnittlich zwischen einem und fünf Fälle
gemeldet.