Outbreak-Historie Dominikanische Republik
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Avian Influenza - 09.01.2008
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Conjunctivitis - 17.10.2008
Landesweite Epidemie mit seit Jahresbeginn bis zum 16. Oktober 2008 insgesamt 45.000 Erkrankungen. Besonders zu dieser Jahreszeit kommt es regelmäßig zu Erkrankungen, insbesondere nach Beeinträchtigungen durch die Natur wie in diesem Jahr zwei Hurrikans. Auch im letzten Jahr Epidemie aufgrund von Hurrikans, dieses Jahr jedoch doppelt so viele Erkrankungen.

Dengue-Fieber - 17.09.1998
Zwei Patienten, die oft nach Santo Domingo gereist sind, mit wahrscheinlich klassischem Denguefieber werden gemeldet. Die Laborbefunde sind nicht gesichert.

Dengue-Fieber - 24.09.1998
Bis 5. September wurden 1796 mögliche Fälle gezählt, über 25% laborbestätigt, die Zahl ist höher als im Vorjahr. Dengue ist endemisch. Im Januar wurde im benachbarten Puerto Rico zum ersten Mal ein Dengue-3-Virus identifiziert, damit wären alle Stämme prinzipiell vertreten. Aktuell zirkuliert aber kein DEN-3.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Dengue-Fieber - 08.10.2003
Angeblicher Ausbruch in der Hauptstadt Santo Domingo, Genaueres liegt noch nicht vor.

Dengue-Fieber - 07.11.2003
Die bisher in diesem Jahr 4.430 Erkrankten sind eine Verdoppelung der Vorjahreszahlen. Angeblicher Ausbruch in der Hauptstadt Santo Domingo, Genaueres liegt noch nicht vor.

Dengue-Fieber - 28.05.2004
Nach den heftigen Regenfällen auf Hispaniola steigt das Risiko für Mosquito-übertragene Erkrankungen. Tote gab es vor allem an den Flussläufen von Rio Soleil und Rio Blanco (Jimani und Fond Verette).

Dengue-Fieber - 28.09.2006
Inzwischen 37 (darunter auch ein ausländischer Besucher) Tote und über 3.500 Fälle im diesjährigen Ausbruch.
In diesem Jahr sind am meisten der National Distrikt die Provinz Santo Domingo, San Cristobal, San Francisco de Macoris und Moca betroffen.
September und Oktober mit ihren Regenfällen gelten als die gefährlichsten Monate.

Dengue-Fieber - 04.10.2007
Hohe und alarmierend steigende Erkrankungszahlen mit seit Jahresbeginn bis Anfang Oktober 2007 mehr als 6.000 Erkrankungen (bis 15. Mai waren es noch 1.900 Erkrankte) und 30 Todesfällen. Hauptsächlich betroffen sind Kinder zwischen zwei und 14 Jahren, in den letzten Wochen hauptsächlich die Gegenden Las Marias und Riviera del Sur in Bani.
Desweiteren betroffen war bislang u.a.: Santiago de los Caballeros, sowie El Ingenio, Los Platanitos, Ciruelitos, Cienfuegos, die Communities La Canela und Bella Vista, und die Städte La Vega, Moca, Nagua, Dajabón, Montecristi, Mao und Puerto Plata.
In der Hauptstadt Santo Domingo allein in einer Klinik im Distrikt Cristo Rey täglich Dutzende Neuerkrankungen.

Dengue-Fieber - 21.10.2009
Landesweite Epidemie mit 3.788 Erkrankungen (das sind mehr als 1.000 mehr im Vergleich zum Vorjahr), 27 Menschen starben, hauptsächlich Kinder.
Unter anderem hohe Gefahr in der Region Cibao (im Norden des Landes), vor allem nach den Regenfällen der letzten Wochen.
Mindestens zwölf Menschen erkrankten im Distrikt Canca La Reina. Betroffen sind verschiedene Gemeinden, am meisten der Sektor Manhattan.

Filariosen - 25.10.2000
Wie in vielen tropischen Regionen nimmt auch hier die Inzidenz für lymphatische Filariasis (Elephantiasis), einer durch Mosquitos übertragenen Erkrankung, zu.
Das Land gilt als eines der stärker betroffenen: von den 700.000 Erkrankungen in ganz Amerika mindestens 100.000 hier.

Gastroenteritis - 26.01.2005
Vermehrt Meldungen (vorwiegend verursacht durch die hoch infektiösen Noroviren) von rückkehrenden Touristen aus Puerto Plata bzw. Punta Cana.

Leptospirose - 09.09.1999
Bereits 5 Tote und Hunderte von Verdachtsfällen durch Leptospirose in der im Norden gelegenen Stadt Santiago. Die Inzidenz hat alarmierende Zustände erreicht, nachdem die Rattenpopulation (Ratten sind Wirte der Erreger) stark zugenommen hat.

Leptospirose - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Leptospirose - 15.06.2001
Allein in Deutschland im letzten halben Jahr drei erkrankte Rückkehrer (Aufenthalte in Touristenressorts bei Puerto Plata und Santo Domingo). Der Infektionsweg ist noch nicht bekannt, die üblichen Risikofaktoren - Kontakt ( z.B. Schwimmen) mit mit Tierurin verseuchtem Wasser - konnten ausgeschlossen werden.

Leptospirose - 09.01.2006
Um die Jahreswende vier Neuerkrankungen aus Puerto Plata (eine Stadt an der Nordküste) und Santiago, bis dahin im ganzen Jahr nur vier bekannte Fälle landesweit.
Die aktuelle Häufung der durch Rattenurin übertragenen Erkrankung wird mit der teilweise mangelhaften Abfallbeseitigung erklärt.

Leptospirose - 19.11.2007
Ausbruch infolge der Fluten nach dem Sturm im vergangenen Oktober. Bis zum 18. November 2007 starben insgesamt mindestens 25 Menschen, sowie 193 Personen erkrankten. Zuerst war der Ausbruch auf die Region entlang der Ufer des Flusses Ozama nördlich und östlich der Hauptstadt, mittlerweile aber auch Ausbreitung bis zum Barahona Strand-Resort an der Südküste.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 10.02.2000
Wegen Zunahme der Malaria tropica Fälle (chloroquinsensibel) empfehlen Großbritannien und Spanien Reisenden generell Chloroquinprophylaxe entgegen den WHO-Richtlinien, die diese nur für ländliche, nichttouristische Malariagebiete vorsieht.

Malaria - 18.02.2000
Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC hat Ihre verschärften Malaria-Empfehlungen aufgrund des lokalen Malaria tropica-Ausbruchs in der Altagracia Region (Touristen-Resorts in Bavaro Beach und anderen Orten von El Salado in der Provinz La Altagracia) am 17.2.2000 wieder zurückgenommen: Der Ausbruch ist lt. Landesbehörden bereits seit der Jahreswende unter Kontrolle. Wie zuvor wird eine Chloroquinprophylaxe nur für ländliche Gebiete außerhalb von Ressorts empfohlen.
Allerdings empfehlen Großbritannien und Spanien Reisenden generell eine Chloroquinprophylaxe entgegen den CDC- und WHO-Richtlinien (siehe http://www.eurosurv.org/update/)
Die jährlichen Malaria-Zahlen in der Bevölkerung hatten sich von ca. 1.000 pro Jahr in 1999 auf etwa 3.500 fast vervierfacht.

Malaria - 02.03.2000
Nachdem die Malaria-Empfehlungen von CDC und WHO ja jetzt wieder auf die seit langem gültigen Regeln heruntergesetzt wurden, erkrankte erneut ein Deutscher, der sich wahrscheinlich in Cabeza de Toro (in der Nähe von El Salado, Bavaro) eine M. tropica erworben hat.
Dennoch ist das Gesamtrisiko mit rund 24 Fällen auf 2,6 Mio Touristen in 1999 begrenzt und unvergleichlich geringer als z.B. bei afrikanischen Reisezielen.

Malaria - 04.06.2001
Nach dem lokalen Malaria tropica-Ausbruch Ende 1999/Anfang 2000, mit diversen Erkrankungen von Touristen in der Altagracia Region (Touristen-Resorts in Bavaro Beach und anderen Orten von El Salado), erneut ein erkrankter italienischer Tourist, der sich Ende April eine Woche in Punta Cana aufgehalten hatte.
1999 hatten sich die jährlichen Malaria-Zahlen in der Bevölkerung von ca. 1.000 pro Jahr auf etwa 3.500 fast vervierfacht. Überträger sind häufig symptomlose Arbeiter aus Haiti. Dennoch ist das Gesamtrisiko mit rund 24 Fällen auf 2,6 Mio Touristen in 1999 begrenzt und unvergleichlich geringer als z.B. bei afrikanischen Reisezielen.

Malaria - 11.06.2007
Ausbruch im Grenzgebiet zu Haiti, in Dajabón mind. 170 Fälle.
Zum Jahresende 2006 war erneut eine spanische Touristin, die Playa Bavaro in der Provinz La Altagracia von Mitte bis Ende November 2006 bereist hatte, erkrankt. Eine ähnlicher Einzelfall wie 2005, hier hatte sich eine Französin im August/September infiziert.

Malaria - 22.02.2008
Wieder eine Meldung aus Punta Cana: eine Touristin erkrankte an der gefährlichen Falciparum-Malaria, die sich dort zwei Wochen bis zum 2. Februar 2008 aufgehalten hatte.
Bereits zuvor erkrankte ein deutsches Paar an Falciparum-Malaria, nachdem sie zwischen dem 27. Oktober und 10. November 2007 nach Punta Cana gereist waren.
In den letzten Jahren kam es in verschiedenen Landesteilen wiederholt zu Erkrankungen.
Eine Malariavorsorge wird für die Provinz La Altagracia (hier liegen die Touristenressorts Punta Cana und Bavaro) und für die ländlichen Gebiete und hier vor allem die, die an Haiti grenzen, empfohlen.

Noroviren - 17.08.2007
Ausbruch mit mehr als 600 Fällen (nach einer anderen Quelle bis zu 2.000 Erkrankungen), ausgehend aus dem Bahia Principe Hotel in Puerto Plata. Betroffen sind u.a. Reisende aus Großbritannien.

Polio - 12.07.2001
Inzwischen laut PAHO kontrollierter (Massenimpfungen haben stattgefunden) Ausbruch in drei Provinzen (La Vega, Santiago und Mons Nouel) und im Nachbarland Haiti (Nan Citron), 21 impfstoff-assoziierte Fälle, zwei verstorben (der größte Teil in Constanza City, je einer in La Vega, Bonao und Santo Domingo), insgesamt 168 mit Lähmungen ("akut schlaffe" - AFP).
Erreger ist nicht ein Wildvirus, sondern ein mutiertes Impfstoffvirus, nachdem mit der oralen Lebend-Polio-Vakzine (OPV), die selten eine Vakzine-assoziierte paralytische Poliomyelitis (VAPP) auslösen kann, geimpft wurde.
Das Land gilt seit Jahren als poliofrei, der letzte Fall war 1988. Reisende sollten trotzdem geimpft sein.

Salmonellosis - 27.05.1999
Im Februar und März vermehrt Einschleppungen von Salmonella enteritidis nach Kanada, 24 Fälle bestätigt, 15 vermutet. Die Mehrzahl der infizierten Kanadier wohnte in Rio San Juan, ein weiterer großer Teil nahe Puerta Plata. Fälle aber auch aus anderen Landesteilen.

Spritzen und Kanülen - 13.06.2007
Eine Frau wurde mit Tetanus infiziert, unklar ist aber noch, ob sie sich durch eine Injektion infizierte. Immer wieder tritt Tetanus in Verbindung mit Injektionen auf.

West-Nile-Fieber - 14.03.2003
Offizielle Warnung, nachdem im Los Haitises National Park bei Vögeln Antikörper gegen das West-Nile-Virus entdeckt worden waren. Die Bevölkerung soll sich an Insektenbekämpfungsmaßnahmen beteiligen.

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Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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