Outbreak-Historie Ecuador
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AIDS - 19.10.2004
Im Land und vor allem in der Provinz Guayas steigend die Erkrankungszahlen alarmierend. Auf die 12 Mio. Einwohner kommen ca. 5.000 Erkrankte, geschätzt werden 50.000.
Für ein Entgleisen der Situation spricht auch, dass vermehrt Kinder und Frauen erkranken.

Angiostrongylus-Meningitis - 30.12.2008
In der Provinz Los Ríos wurde in La Ercilia, San Eduardo, Zapotal Parish im Kanton Ventanas wurden zehn Erkrankungen gemeldet, einige Erkrankungen außerdem in Santo Domingo de las Tsachilas. Untersuchungen ergaben, dass die Ursache der Verzehr von rohen Schnecken war. Die ersten Erkrankungen waren in der Küstenprovinz gemeldet. Außerdem wurden die ersten Infektionen von Ratten durch den Parasit Angiostrongylus cantonensis festgestellt. Es handelt sich um die ersten menschlichen Erkrankungen in Ecuador.

Cholera - 10.06.1998
Aus der Hafenstadt Guayaquil (alle Stadtteile) und Quito werden bis in den Juni täglich 10-15 neue Cholerafälle gemeldet. Auch die Stadt Manta ist betroffen. Insgesamt seit Januar 1334 Fälle.
Frühere Jahre (Provinzen Azuay, Bolivar, Canar, Carchi, Chimborazo, Cotopaxi, El Oro, Esmeraldas, Galapagos, Guayas, Imbabura, Loja, Los Rios, Manabi, Morona, Napo, Pastaza, Pinchincha, Sucumbios, Tungurahua und Zamora-Chinchipe):
1991: 46,320 (697 Tote)
1994: 1,785 (16)
1997: 65 (3)

Cholera - 14.02.2004
Kleiner und inzwischen offenbar kontrollierter Ausbruch Ende Dezember in der Provinz Zamora Chinchipie. 25 sind in Yantzaza Canton (Chicaña Parish, San Vicente de Caney Distrikt) erkrankt.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 29.03.2000
In 17 der 23 Provinzen hohes Ausbruchsrisiko für Dengue-Fieber und Malaria. Vor allem an fast der gesamten Pazifikküste und fünf Dschungelgebieten an der Grenze zu Kolumbien, z.B. den Küstenprovinzen El Oro, Los Rios, Esmeraldas und Guayas.
Unter 76.000 Untersuchten 14.192 Malaria-Fälle (6 Tote) und 220 Dengue-Fieber-Fälle (8 Tote).
Die Verhängung eines "medizinischen Notstandes" über 17 Provinzen wird erwogen.
Malaria: Inzwischen 100.000 Infizierte (jahreszeitüblich 20.000), 6 Tote, die meisten Fälle in der zentralen Provinz Guayas und Los Rios in tiefgelegenen Tropengebieten.
Dengue: Der CDC hat neben den bisher prävalenten Serotypen 1,2 und 4 jetzt auch Typ 3 identifiziert, es kommen also alle Dengue-Serotypen vor.
In Ecuador sind schätzungsweise ca. 2 Millionen Einwohner früher an klassischem Dengue-Fieber erkrankt gewesen, davon allein eine Million in Guayaquil.

Dengue-Fieber - 05.05.2001
Angesichts steigender Zahlen für Dengue und Malaria in einigen Küstenprovinzen wird offiziell von einer kritischen Situation gesprochen. Bisher 16 DHF-Verdachtsfälle.

Dengue-Fieber - 01.06.2001
Zehn aktuelle Neuerkrankungen an Dengue Hämmorhagischen Fieber (DHF), damit 33 insgesamt in dieser Saison. Die meisten (26) kommen aus der Provinz Guayas und hier sind vor allem die Vororte von Guayaquil betroffen. Die restlichen aus den Provinzen Los Rios, El Oro, Bolivar, Pichincha und dem Westteil von Santo Domingo.
Bisher landesweit 6.696 Patienten mit klassischem Dengue-Fieber.

Dengue-Fieber - 16.08.2002
Im August erstmaliger Ausbruch auf der Galapagos-Insel Santa Cruz mit mind. 100 Verdachtsfällen (vier davon sind laborbestätigt), dies ist 1% der Gesamtbevölkerung!
Stand 2.8. 5.833 Erkrankungen auf dem Festland in diesem Jahr, 158 davon DHF. Virustyp 3 ist der vorherrschende Stamm.
Dies sind deutlich weniger als im letzten Jahr. In 2001 war vor allem die Provinz Guayas und hier sind vor allem die Vororte von Guayaquil betroffen. Außerdem die Provinzen Los Rios, El Oro, Bolivar, Pichincha und der Westteil von Santo Domingo.

Dengue-Fieber - 01.04.2003
Stand Anfang März anhaltende Epidemie in den Küstenprovinzen vor allem dort, wo viel Regen gefallen war, ab Januar sind die Zahlen hoch geschnellt. Besonders gefährdet sind die Provinzen Guayas (ca. die Hälfte der aktuell 37 DHF-Fälle in dieser Provinz!) und Manabi, Auch in Sucumbios und Los Rios (im Januar und Februar 2003 146 Fälle, im Vorjahresvergleichszeitraum waren es noch 221) ist die Ausbruchswahrscheinlichkeit hoch. Fehlende Finanzen erschweren die Bekämpfung. Neben den Küstenprovinzen herrscht Infektionsrisiko auch auf den Galapagos-Inseln und den sechs Amazonas-Provinzen.
Einzel-Meldungen:
- Anfang März Neuerkrankungen in der Umgebung von Guayaguil
- Mitte Februar liegt die Zahl der DHF-Fälle bei 300% verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, 2002 waren es im Gesamtjahr 14 DHF-Fälle und 6.688 klassisches Dengue-Fieber.
- Januar/Anfang Februar 2003 Erkrankungen in der Provinz Guayas (Flower of Bastion, Bucay, Duran und den nordöstlichen Teilen Guayaquils). In der Provinz Guayas gelten als Hochrisikogebiete Pascuales, Ximena, Febres Cordero, Tarqui und Durán.
- In der letzten Dezemberwoche zwei DHF-Fälle in Daule.

Dengue-Fieber - 10.01.2004
Mit dem Eintreten der Regenfälle im Januar steigt das Risiko für Dengue an der Küste. Durán ist eines der Gebiete mit erhöhtem Risiko.
2003 Epidemie in der Provinz El Oro in diesem Jahr mit mind. 2.700 Erkrankten bis November, praktisch jeder hier hat Antikörper gegen die Viren. Aktuell sinken die Neuerkrankungszahlen.
Im Norden von Los Rios (Quevedo, Mocache, Valencia und Buena Fe) 253 Dengue-Fälle in 2003, 87 davon zum Jahresende.

Dengue-Fieber - 26.01.2008
Aktuelle Meldungen:
- Aufgrund der hohen Zahlen 2007 besteht Erkrankungsrisiko landesweit.
- El Oro: Seit Jahresbeginn bis zum 22. Januar 2008 wurden in El Oro mittlerweile 55 Verdachtsfälle gemeldet (allerdings bislang nur drei davon bestätigt), die meisten aus Santa Rosa und Machala, dort vermutlich etwa zwei Neuerkrankungen pro Tag. Es wird aber von mehr Erkrankungen ausgegangen, es wird geschätzt, dass auf jede gemeldete Erkrankung etwa drei ungemeldetete kommen.
Zurückliegendes:
- Im Jahr 2007 wurden landesweit insgesamt über 1.600 Erkrankungen gemeldet, unter anderem vorwiegend betroffen waren die Provinzen Guayas und El Oro an der Grenze zu Peru.
- Im Jahr 2005 sind nur Daten bis Mai erhältlich, bis dahin wurden 2.000 Erkrankungen gemeldet, betroffen waren vor allem die Küsten- (besonders Guayas und Manabi) und die Amazonas-Prefecturen.

Dengue-Fieber - 08.03.2009
In der Provinz Esmeraldas wurden bis zum 8. März 2009 insgesamt 42 Erkrankungen gemeldet, davon wurden bislang 25 laborbestätigt. Damit ist Esmeraldas die Provinz mit der höchsten Inzidenz der Krankheit.

Diarrhoe - 09.11.2002
Ausbruch in Ibarra (50 Meilen nördlich von Quito) mit bisher fast 1.200 Erkrankten, ein totes Kind. Ursache ist Kontamination des Trinkwassers durch E. Coli, die aus Exkrementen von Kühen stammen.

Einreisebestimmungen - 08.08.2002
Lt. Auskunft des Auswärtigen Amts müssen entgegen internationalen Gepflogenheiten Personen unter 15 Jahren bei der Einreise einen Impfnachweis gegen Masern vorlegen. Vor kurzem galt dies noch bei Personen zwischen 20 und 40 Jahren.

Gelbfieber - 02.04.2005
Ein Fall im Nord-Departement Sucumbios und ein Ausbruch im benachbarten Kolumbien (Orito in Putumayo und Empalme in Caqueta) haben zu einem Gelbfieber-Alarm geführt.

Gelbfieber - 06.05.2008
Erkrankungsrisiko besteht in folgenden Gebieten: Provinzen Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbios und Zamora-Chinchipe, sowie in östlichen Gebieten der Anden. Sporadische Fälle wurden bereits gemeldet.

Leptospirose - 26.06.1998
11% aller Patienten mit Fieber unbekannten Ursprungs hatten Leptospirose, bei den Schlachthausarbeitern in der Provinz Pichincha liegt die Rate bei 24.39%.
Die Prävalenz bei Hunden liegt bei 37.64%, bei Rindern bei 41-48%.

Leptospirose - 02.05.2002
In Manabi (Portoviejo) sechs Erkrankungen nach Überschwemmungen. Fälle z.B. in Andrés de Vera, Santa Clara de Pachinche, Agua Blanca de Alajuela.

Leptospirose - 12.02.2003
Ausbruch in der Provinz Manabi (Olmedo) mit Stand 4. Februar 2003 50 Erkrankten. Die Regierung befürchtet, dass die Zahl der Fälle weiter steigt.
Im Jahr 2002 gab es in der Provinz 180 Fälle. In den letzten Jahren steigende Tendenz in Ecuador.

Malaria - 29.03.2000
In 17 der 23 Provinzen hohes Ausbruchsrisiko für Dengue-Fieber und Malaria. Vor allem an fast der gesamten Pazifikküste und fünf Dschungelgebieten an der Grenze zu Kolumbien, z.B. den Küstenprovinzen El Oro, Los Rios, Esmeraldas und Guayas.
Unter 76.000 Untersuchten 14.192 Malaria-Fälle (6 Tote) und 220 Dengue-Fieber-Fälle (8 Tote).
Die Verhängung eines "medizinischen Notstandes" über 17 Provinzen wird erwogen.
Malaria: Inzwischen 100.000 Infizierte (jahreszeitüblich 20.000), 6 Tote, die meisten Fälle in der zentralen Provinz Guayas und Los Rios in tiefgelegenen Tropengebieten.
Dengue: Der CDC hat neben den bisher prävalenten Serotypen 1,2 und 4 jetzt auch Typ 3 identifiziert, es kommen also alle Dengue-Serotypen vor.
In Ecuador sind schätzungsweise ca. 2 Millionen Einwohner früher an klassischem Dengue-Fieber erkrankt gewesen, davon allein eine Million in Guayaquil.

Malaria - 05.05.2001
Angesichts steigender Zahlen für Dengue und Malaria in einigen Küstenprovinzen wird offiziell von einer kritischen Situation gesprochen. Bisher 16 DHF-Verdachtsfälle.

Malaria - 01.04.2003
Mehrere Meldungen:
- Im Januar durchschnittlich 1.500 Neuerkrankungen pro von Malaria betroffener Provinz.
- In der Provinz Los Ríos 3.553 Fälle im Januar und Februar, dies ist ein Anstieg von fast 20% zum Vorjahresvergleichszeitraum, Offizielle sprechen sogar von einer Epidemie.
- Grenzüberschreitender Ausbruch im Gebiet um Huaquillas (Ecuador) und Aguas Verdes (Peru). In Aguas Verdes Ende Januar mind. 30 tägliche Neuerkrankungen, in Huaquillas sind es ca. fünf. Im Gebiet um Huaquillas besteht ein erhöhtes Malaria-Risiko!
- In Guayas im Januar 2003 zehn Erkrankte, die meisten stammen aus den ärmeren Teilen der Stadt Guayaquil (Flower of Bastion, Norden, Zentrum, Süd-Guasmos und Florida).
- im Dezember Meldungen aus mind. 40 Orten in Pastaza und Morona (Region Amazónica, El Oriente), bis dahin ca. 810 Erkrankte vor allem unter Mitgliedern der Shuar- und Achuar-Völker, betroffen ist auch Ishpingo und das Gebiet am Bobonaza. Insekten-Sprüh-Aktionen sollen das Risiko vermindern.

Malaria - 17.01.2004
Aktuell mehrere Meldungen:
- In Santo Domingo de los Colorados (Provinz Pichincha) bis Dezember 2.300 Malariafälle.
Beginn der Regenzeit hier im Dezember.
Die meisten aus den Gebieten Toachi, Colonia Colorados, Cristo Vive, Vásconez und Ochoa.
- Provinz El Oro: mit dem Eintreten der Regenfälle im Januar steigt das Erkrankungsrisiko. Im November 52 Neuerkrankungen (ca. 1.200 im Gesamtjahr) . Malariafälle in diesem Jahr vor allem in den drei Städten Huaquillas, Santa Rosa und Machala.
- In der Provinz Los Rios 2003 fast 4.000 (2002 waren es nur ca. 1.100) Erkrankte vor allem im Norden der Provinz, am meisten betroffen sind Quevedo, Mocache, Valencia und Buena Fe.
- Im September Ausbruch in Morete Playa in der Provinz Pastaza

Mosquito-Warnung - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Pest - 11.05.2004
Zwei Tote und ein weiterer Verdachtsfall in San Pedro de Yaucupamba (nahe der Stadt Guamote in der Chimborazo Provinz). Pest ist in einigen Teilen der Chimborazo Provinz in den Anden endemisch, 1998 war hier ein Ausbruch mit 160 Fällen, einige davon die ansteckende Lungenpest, 1999 14 Fälle.

Tollwut - 16.07.2005
Elf Tote (wahrscheinlich) nach Hundebissen in Jatum Molino (Provinz Pastaza) im Bobonaza-Tal.
Häufig ist hier auch der Infektionsweg durch Fledermäuse: z.B. in den Provinzen Zamora Chinchipe und Pastaza wurden im ersten halben Jahr 2002 viele Rinder durch Fledermäuse infiziert. Bereits von 1996 bis 2000 herrschte eine ähnliche Situation in der Provinz Morona Santiago.

Überschwemmungen - 22.04.2002
Nach zwei Monaten Regen und Überschwemmungen in den Küsten-Provinzen (Manabi, El Oro und Guayas sind am schlimmsten betroffen, außerdem auch Los Rios und Esmeraldas) wird für das zweite Vierteljahr eine Verdopplung der Dengue- und Malaria-Meldungen erwartet.
Bisher 816 Verdachtsfälle (21 davon DHF). Virus-Serotyp 2 und 3 wurden nachgewiesen.

Unbekannte Erkrankung - 19.11.2004
In Chilma Bajo, Carashi, an der Grenze zu Kolumbien Ausbruch mit über 100 Fällen einer Art von Fleckfieber, der zu Hautausschlägen führt. Übertragung vermutlich durch Läuse.

Nur die aktuellen Outbreaks
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Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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