Outbreak-Historie El Salvador Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Bindehautentzündung - 30.09.2003 Anhaltender Ausbruch, Stand Ende September sind die "health zones" El Centro, Santa Ana und Nueva Concepcion am meisten betroffen.
Cholera - 15.01.2000 Seit Dez. 1999 20 Cholerafälle,
die meisten in der Provinz La Libertad (Strandgebiete). Ursächlich v.a. mangelnde Hygiene bei Nahrungszubereitung.
Cholera - 29.03.2000 Angesichts des Anstiegs der
Cholera-Fälle (in den letzten Wochen fast 100 Fälle, insgesamt seit Dezember 155 Fälle) hat das Gesundheitsministerium einen "Gelben Alarm" gegeben. 70% der Fälle in den Provinzen San Salvador und La Libertad..
Cholera - 24.04.2000 In diesem Jahr insgesamt 3 Tote,
343 Erkrankte. Der "rote Alarm" gilt nach wie vor für die 3 Zentral-Provinzen, die auch bisher schon am meisten betroffen waren.
Übrigens sind im gesamten Jahr 2000 bisher keine Cholerafall-Meldungen an die WHO gegangen!
Dengue-Fieber - 01.07.1998 Prognosen infolge 98-er
Saison möglich: Ca. 500 Denguefälle (2 DHF) seit Jahresbeginn wurden aus der San Salvador-Region gemeldet, 1997 waren es insgesamt nur 423.
Dengue-Fieber - 25.10.1999 In den letzten 2 Monaten 4
tote Kinder durch DHF, 21 Erkrankungen von Kindern werden berichtet. Die wirklichen Zahlen dürften höher liegen.
Dengue-Fieber - 03.11.1999 Bereits 2 Tage nach dem
letzten Bericht (21 Fälle) Erhöhung der DHF-Fälle auf 32, 4 Kinder sind verstorben. Es wurde ein Gesundheitsalarm gegeben. Die wirklichen Zahlen dürften höher liegen.
Aktuell kursiert das DEN-2-Virus, das in den Nachbarländern bisher in Honduras und Nicaragua nachgewiesen wurde.
Dengue-Fieber - 28.06.2000 Das Gesundheit-Ministerium
warnt vor einer bevorstehenden Epidemie. Bisher 291 Fälle klassisches Denguefieber und 46 Fälle hämorrhagisches Denguefieber-Fieber. Die tagaktiven Überträger-Mosquitos sind sehr verbreitet und bedrohen 80% aller Haushalte.
Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Dengue-Fieber - 16.04.2004 Verglichen mit den Vorjahren ist die Inzidenz in den ersten 14 Wochen auf 9,9 (2002 lag sie bei 8,0 und 2003 5.5) auf 100.000 Einwohner angestiegen
Die Provinzen mit den meisten Meldungen (in absteigender Reihenfolge) sind San Salvador, La Libertad, Sonsonate, San Vicente und La Paz.. Mitte März auch Santa Ana und San Miguel
In den beiden Vorjahren war es ab der 18. KW noch einmal zu einem Anstieg der Neuerkrankungen gekommen.
Ggf. Aktuelles unter http://www.mspas.gob.sv/vigi_epide2004/dengue2004.pdf
Dengue-Fieber - 15.06.2005 Leichte Steigerung
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ca. 15%: bis Mitte Juni über 1.250 bestätigte Fälle, über 3.700 Verdachtsfälle.
Besonders hohe Inzidenzen in La Paz, Jiquilisco, La Union, Chalchuapa, Chalatenango, Soyapango und Sensuntepeque.
Dengue-Fieber - 21.06.2007 Aktuelle Meldung:
- Zwischen 09. und 19. Juli 2007 wurden landesweit 134 Erkrankungen bestätigt. Vorsorglich wurde in der Hauptstadt (San Salvador) sowie in den Departments San Vicente, La Paz, La Libertad und in Santa Ana der Alarmzustand ausgerufen. 72 Prozent der
Erkrankungen sind in diesen Gebieten zu finden. Im Municipality Cuscatancingo außerhalb der Hauptstadt wurden Mosquito-Larven in 55 Prozent aller untersuchten Häuser gefunden.
Meldung Oktober 2006:
- Je nach Mosquitodichte wohl noch bis in den Dezember hinein Gefahr weiterer Erkrankungen in mehreren Regionen, hauptsächlich betroffen sind dabei San Salvador, La Libertad und das westliche Sonsonete. Insgesamt mittlerweile 6.497 Erkrankungen (darunter
4 toten Kinder) seit Jahresbeginn (im Vorjahresvergleichszeitraum waren es nur 4.102).
Die Situation Anfang Februar 2006:
Bisher in diesem Jahr 1.130 Verdachtsfälle (550 davon bestätigt), aktuell ca. 200 wöchentliche Verdachtsfälle. Dies entspricht einer Steigerung um ca. 50% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Meldungen im Einzelnen bisher:
- in der Zona Metropolitana 523 Fälle: davon in Centro de S.S. 197, Soyapango 115, Ilopango 54, Sur de S.S. 81, Norte de S.S. 76,
- in der Zona Occidental 179 Fälle: Sonsonate 77, Santa Ana 67, Ahuachapan 22, Metapan 1, Chalchuapa 12,
- in der Zona Central 174 Fälle: La Libertad 129, Chalatenango 27, Nueva Concepción 18,
- in der Zona Paracentral 151 Fälle: San Vicente 36, La Paz 73, Cojutepeque 21, Ilobasco 15, Suchitoto 3, Sensuntepeque 3,
- in der Zona Oriental 103 Fälle: San Miguel 38, La Unión 22, Ciudad Barrios 15, Usulutan 1, Jiquilisco 4, Santiago de María 9, NuevaGuadalupe 5, Morazßn 6, Santa Rosa de Lima 3.
Dengue-Fieber - 30.10.2009 Seit Jahresbeginn bis Ende August 2009 wurden landesweit insgesamt 2.431 (bis Anfang Oktober waren es landesweit 7.206 Erkrankungen) Erkrankungen gemeldet, das sind zweieinhalb Mal soviel
wie im Vergleichszeitraum 2008. Derzeit zirkulieren auch alle vier Typen der Krankheit (in den Jahren 2007 und 2008 waren es nur drei Typen).
Im Allgemeinen ist die Erkrankungsgefahr besonders hoch während der Regenzeit zwischen Mai und Oktober.
Diarrhoe - 05.06.2007 Seit Jahrebeginn 2007 starben 16
Kinder an Diarrhoe oder Gastroenteritis, sowie mehr als 21.200 Menschen sind derzeit (Anfang Juni) erkrankt. Daraufhin wurde der Notstand ausgerufen im westlichen Sonsonate und in Santa Ana an der Grenze zu Guatemala sowie im zentralen San Salvador und in
La Libertad, die Region, in der 70 Prozent der Erkrankten leben.
Erdbeben - 23.01.2001 Nach dem Erdbeben mit 726
Toten und über einer Mio Obdachlosen steigt die Gefahr für Durchfall- und Viruserkrankungen. Insgesamt 24 aktuelle Dengue-Fälle wurden bereits berichtet. Die aktuell herrschende Kälteperiode sorgt zudem für explosionsartig steigende Erkrankungen des
Respirationstrakts: 15.000 neue Fälle.
Erdbeben - 21.02.2001 Nach den beiden Erdbeben mit über 1250 Toten warnen die Gesundheitsbehörden vor einem "dramatischen Anstieg" bei Durchfall- und Viruserkrankungen. Insgesamt 24 aktuelle Dengue-Fälle wurden bereits berichtet.
Die aktuell herrschende Kälteperiode sorgt zudem für explosionsartig steigende Erkrankungen des Respirationstrakts: 250.000 neue Fälle.
Histoplasmose - 19.12.2008 In den letzten 20 Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen bei Reisenden.
Zuletzt erkrankten zwischen Februar und März 2008 20 von insgesamt 33 amerikanischen Reisenden in drei separaten Gruppen. Die Betroffenen renovierten eine Kirche in Nueva San Salvador.
Hurricane-Folgen - 06.11.1998 3-5 Mio.
Menschen (Anzahl Todesfälle unbekannt) von den Überschwemmungen durch Hurrikan Mitch in Zentral-Amerika betroffen. Alle Umstände erhöhen das Dengue- und Malariarisiko in einem bereits jetzt in höchstem Maße endemischen Gebiet. 60.000 obdachlos, 239
Tote.
Hurricane-Folgen - 24.11.1998 6
Cholerafälle (1 Toter) an der Grenze zu Guatemala aufgrund Nahrung von Strassenhändlern.
Keine katastrophalen Epidemien, aber vermehrt Fälle von Cholera, Malaria, Dengue, Leptospirosis, Schistosomiasis, Gelbfieber und Hantavirusinfektionen erwartet.
Hurricane-Folgen - 26.11.1998 6
Cholerafälle (1 Toter in San Alejo, La Union), vier aus Jutiapa, Guatemala eingeschleppt, die beiden anderen in den Grenzgebieten (Metepán, Santa Ana und San Alejo, La Unión). Diarrhoeausbruch in Santa Ana verursacht durch kontaminierte
Nahrung.
Leptospirose - 10.09.1999 Nach den Meldungen in den
Nachbarländern nun auch hier Fälle: 8 in dieser Woche. 3 weitere Verdachtsfälle stehen unter Beobachtung. Die meisten in der Stadt Santa Ana im Westen, einer in San Martin, östlich von San Salvador
Malaria - 21.08.2003 Bis Mitte Juli 2003 nur 21 Erkrankte landesweit, Im Vorjahres-Vergleichszeitraum waren es auch nur 70.
Meningokokken Meningitis - 26.07.2000 Aktuell vermehrt Fallmeldungen
(Neisseria Meningitidis) aus Mittelamerika. Honduras (bisher 7 Fälle in 2000) befürchtet ein Übergreifen der Fälle in Guatemala (in Quetzaltenango) und hat im Grenzgebiet einen "nationalen Alarm" gegeben.
In Nicaragua bisher 27 und in El Salvador 80 Fälle, dies sind in etwa die Werte der Vorjahre.
Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 29.11.2005 Die Behörden warnen landesweit vor dem Verzehr von Schalentieren.
An infolge einer 'red tide' in Austern angereichertem hitzeresistenten Toxin sind in Chiltiupan (55 km südöstlich von San Salvador) sieben erkrankt, ein Toter.
Pneumonia - 21.07.2003 Landesweite Pneumonie-Epidemie mit Schwerpunkt in der Hauptstadt San Salvador und Umgebung mit bisher 132 toten Kindern, über 43.000 (die Presse vermutet noch höhere Zahlen) sollen
erkrankt sein, die Klinken sind teilweise überfüllt. Ursache sollen Viren sein, die zu trockenem Husten, Fieber, Atemschwierigkeiten und Schmerzen am ganzen Körper führen.
Red Tide - 25.09.2001 Die durch Algenwachstum
verursachten Giftanreicherungen in Shellfish und Meeresfrüchten an der Pazifikküste haben sich von Costa Rica nach Guatemala und El Salvador ausgebreitet.
Aktuell Meldungen aus verschiedenen Küstenabschnitten im Südosten und des Departments La Libertad
Red Tide - 24.03.2006 Zwischen November und Februar 2005 Ausbreitung von Red Tide vor der Küste von El Salvador, bisher starben etwa 200 Meeresschildkröten, letzter Fall Anfang Februar in Panama. Unbestätigten
Berichten zufolge erkrankten auch Menschen.
Rotaviren - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Rotaviren - 26.02.2004 Ausbruch vor allem in den Departments Santa Ana und San Salvador und weiteren Gebieten vor allem im Westen an der Grenze zu Guatemala. Seit Januar über 110 Labor bestätigte, ca. 19.000
Verdachts-Fälle, die meisten Kinder unter zwei Jahren. Die diesjährigen Zahlen liegen niedriger als in den beiden Vorjahren.
Rotaviren - 27.02.2005 Ausbruch (mit Gesundheitsalarm in den drei der 14 Departements San Salvador, La Libertad und La Paz) vor allem in den Ost-Departments San Miguel, Usulután und
Morazán, im Zentral-Department La Libertad und im West-Department Sonsonate. Seit Januar inzwischen über 73.000 Verdachts-Fälle (20 Tote), die meisten Kinder unter zwei Jahren.
In dieser Jahreszeit (November bis April) regelmäßig im Land solche Ausbrüch
Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Tollwut - 09.04.2004 Der Tod eines Jungen in Intipuca, der von seinem eigenen Hund gebissen worden war, erinnert an das Tollwutrisiko im Land. Bisher in 2004 zwei Tote, 2003 waren es fünf.
West-Nile-Fieber - 29.04.2003 Erstmalig wurde das Virus in diesem Land nachgewiesen, ein Pferd ist in Usulutan an West-Nile-Fieber verendet. Bisher keine menschlichen Erkrankungen. Im September 2002 soll ein Junge aus
der Ost-Provinz San Miguel an West-Nile verstorben sein, ein Virus-Nachweis wurde aber nicht bekannt.