Outbreak-Historie Elfenbeinküste Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Buruli ulcer - 27.06.1999 Starke Zunahme in den letzten
Jahren
Buruli ulcer - 18.09.2008 Immer wieder Ausbrüche in den letzten Jahren. Zwischen 1978 und 2006 wurden landesweit insgesamt 24.000 Erkrankungen gemeldet.
Cholera - 12.03.2001 Ausbruch seit Oktober 2000 mit
aktuell steil ansteigenden Zahlen. Betroffen sind gerade alle 10 Nachbarbezirke von Abidjan und die im Südosten gelegenen Städte Abengounou, Divo, Tiassale und Touba. Meldungen auch aus N'Dakro (Subdistrict Koun-Fao), 200 km von Abidjan
entfernt.
Cholera - 29.08.2001 Mindestens 50 Tote und 900 Erkrankte bei einem Ausbruch, der inzwischen auch auf die Hauptstadt Abidjan übergesprungen ist.
Cholera - 27.09.2001 Mindestens 175 Tote und 3.152 Erkrankte zwischen Mai und 21. September bei einem Ausbruch im gesamten Land. In der Hauptstadt Abidjan allein 2.012 Fälle (51 Tote).
Cholera - 15.08.2002 Mindestens 19 Tote und 581
Erkrankte (Stand 14.8.) seit Jahresbeginn durch Vibrio cholerae El Tor. Seit Juli begannen die Erkrankungszahlen stark zu steigen. Aktuell sind 11 Distrikte im gesamten Land betroffen: Abidjan, Adzope, Bondoukou, Boundiali, Dimbokro, Ferkessedougou,
Korhogo, Man, San Pedro, Seguela und Touba.
Ein Ausbruch im März 2001 In Abidjan, Abengourou, Divo, Tiassale und Touba kostete einer unbekannten Zahl von Menschen das Leben.
Cholera - 08.01.2003 70 Fälle einschl. 15 Tote im Ort Tabléguikou-gly (Distrikt Divot) von 22.12. bis 5.1.
Cholera - 28.08.2006 Epidemie im gesamten Land, der erste Fall trat Anfang Juli des Jahres auf, als ein Fischer starb. Insgesamt in der Stadt Abidjan 40 Fälle (4 Todesfälle) sowie im Westen des Landes weitere
321 Fälle (2 Todesfälle).
Dengue-Fieber - 13.03.2009 Aktuelle Meldung:
- Aktueller Alarmzustand aufgrund zweier Erkrankungen des Typs 3 (ersten Fälle des Typs in Westafrika) bei einem japanischen Touristen sowie einem französischen Expats, beide mussten hospitalisiert werden. Sie besuchten Abidjan zwischen Mai und Juli 2008.
- Weitere sieben Touristen, die ebenfalls Abidjan besuchten, erkrankten zwischen Mai und August 2008.
Hintergrund:
Für Touristen besteht Erkrankungsgefahr, insbesondere seit 2008 werden zunehmend Fälle im Land erworben und in andere Länder exportiert. Zuvor im Jahr 2007 kam es nur zu drei, im Jahr 2006 nur zu einer Erkrankung.
Gelbfieber - 06.08.1999 Nach Deutschland importierter
Fall (Aufenthalt u.a. im Komoé-Nationalpark) zeigt aktuelles Vorkommen.
Die Elfenbeinküste liegt im Endemiegebiet für Gelbfieber und verlangt eine Impfbestätigung bei der Einreise.
Gelbfieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Gelbfieber - 28.02.2002 Im Westteil des Landes sollen
bei einer jungen Frau wieder Erreger nachgewiesen worden sein.
Im September/Oktober 2001 Ausbruch des höchst gefährlichen urbanen Gelbfiebers (der erste in Afrika seit 10 Jahren) in der Hälfte der Stadtteile der Hauptstadt Abidjan mit bisher 55 Fällen und sieben Toten, im ganzen Land insgesamt 203 Fälle, 21 Tote
verteilt über 20 Distrikte. Ca. 3 Mio wurden in Abidjan geimpft, die Durchimpfungsrate liegt damit relativ hoch und eine große Epidemie konnte verhindert werden. Übertragung durch tagaktive Mosquitos.
Gelbfieber - 10.10.2003 Nachdem dieses Jahr in diversen Ländern im Gelbfieber-Endemiegebiet Afrikas Ausbrüche gemeldet wurden, sind Fälle auch hier nicht auszuschließen.
Gelbfieber - 14.11.2003 Ein Toter Anfang November im Ort Kadiasso (an der Grenze zu Guinea 12 km von Odienne und 800 km nordwestlich von Abidjan entfernt). Fälle auch in den Nachbarstaaten Guinea (Macenta) und
Burkina Faso (Gaoua).
Gelbfieber - 19.10.2006 Aktuelle Meldung:
Aktuell 2 Meldungen: Ein 30-jähriger Mann aus Korhogo und ein 16-jähriges Mädchen aus Ouaragahio erkrankten. Die beiden Fälle wurden auch offiziell bestätigt.
Zurück liegende Meldung:
Im September 2005 Ausbruch in einem bekannten Endemiegebiet im Grenzgebiet zu Burkina Faso, betroffen ist bisher die Bouna Region.
Gelbfieber - 08.09.2008 In verschiedenen Teilen der Haupt-Stadt Abidjan wurden seit Mai mindestens 19 Erkrankungen gemeldet. Mittlerweile gilt der Ausbruch jedoch als beendet. Die Durchimpfungsrate liegt nur bei
niedrigen ca. 60 Prozent, Massenimpfungen wurden auf den besagten Ausbruch hin durchgeführt.
Gelbfieber - 20.01.2010 Bisher über 20 Tote seit Beginn des Ausbruchs im November 2009 in der Nord-Provinz Ordienne (liegt in der Region Denguele).
Lassa Fieber - 23.09.2004 Ein nach der Rückkehr erkrankter Engländer hatte sich während eines Aufenthaltes in der Elfenbeinküste oder im Tschad infiziert.
Meist erfolgt die Infektion durch mit Nagetierexkremente kontaminierte Lebensmittel.
Ein ähnlicher Fall ging Anfang 2000 durch die deutschen Schlagzeilen, die Verstorbene hatte die Elfenbeinküste und Ghana bereist.
Lepra - 29.01.2001 Die Erkrankungszahlen konnten von
125.000 im Jahr 1960 über 25.000 im Jahr 1981 auf heute 1.900 reduziert werden.
Malaria - 17.01.2002 Erste Berichte von Malarone-Resistenzen: Zwei Touristen, die hier als Prophylaxe Chloroquin/Proguanil eingenommen hatten und trotzdem an Malaria erkrankt waren, konnten mit Malarone
nicht therapiert werden.
Malaria ist im Land verantwortlich für 20 bis 50% aller Arztbesuche von Kindern und 10 bis 35% aller sonstigen Arztbesuche.
Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 05.05.2004 Ausbruch im Nordosten mit 36 Toten und über 100 Fällen. Betroffen sind die Gebiete um die Stadt Bouna.
Meningokokken Meningitis - 22.03.2005 In der nordöstlichen Region Bouna starben 40 Menschen. Seit Januar 2005 gab es in dem Gebiet nahe der Grenze zu Burkina Faso 210 Meningitis-Fälle.
Meningokokken Meningitis - 07.03.2006 Ausbruch (Meningokokken Meningitis Serotyp A) im Norden der Elfenbeinküste, seit Januar erkrankten 94
Menschen, 33 starben. Betroffen sind Bouna, Seguela, Mankono, Boundiali und Korhogo.
Meningokokken Meningitis - 08.03.2007 Nach Burkina Faso ist die Elfenbeinküste das am zweitschwersten betroffenene Meningitis-Belt-Land in dieser Saison, bisher über 100 Fälle, 28 Tote.
Die ersten Fälle wurden Mitte Januar 2007 im extremen Norden und Nordosten des Landes in den Regionen Boundiali und Odienné gemeldet.
Eine Impfkampagne für die Region Savanes sowie einige Distrikte der Region Bouaké ist in Vorbereitung.
Das Krankenhaus in Bouaké im Norden des Landes verzeichnete bis zum 5. Februar 2007 insgesamt 36 Erkrankungen einschließlich 6 Todesfällen.
Meningokokken Meningitis - 21.03.2007 Aktuell mehrere Meldungen:
Am 20. März wurde in Boundiali (800 km nördlich der Hauptstadt Abidjan) eine Impfkampagne gestartet. Seit Mitte Februar 2007 wurden in dieser Region 36 Fälle einschließlich 6 Todesfällen gemeldet.
- Nach Burkina Faso ist die Elfenbeinküste das am zweitschwersten betroffenene Meningitis-Belt-Land in dieser Saison, bisher über 100 Fälle, 28 Tote.
- Die ersten Fälle wurden Mitte Januar 2007 im extremen Norden und Nordosten des Landes in den Regionen Boundiali und Odienné gemeldet.
- Eine Impfkampagne für die Region Savanes sowie einige Distrikte der Region Bouaké ist in Vorbereitung.
- Das Krankenhaus in Bouaké im Norden des Landes verzeichnete bis zum 5. Februar 2007 insgesamt 36 Erkrankungen einschließlich 6 Todesfällen.
Meningokokken Meningitis - 24.03.2009 Seit Jahresbeginn
bis Ende Februar 2009 wurden landesweit 120 Erkrankungen gemeldet (27 Todesfälle), davon sieben in der vorletzten Februar-Woche.
Mycobacterium ulcerans - 09.07.1998 Die Elfenbeinküste,
Ghana und Benin arbeiten bei der Bekämpfung des Mycobacterium ulcerans, gegen das es kein Heilmittel gibt, zusammen. Die Zahl der weltweiten Fälle ist nicht bekannt. In der Elfenbeinküste verdoppelte sich das Maximum zwischen 1996 und 1997 auf über
10.000 Fälle. Kenia, Sierra Leone und Tansania meldeten zum ersten Mal Fälle.
Onchozerkose - 25.12.2007 In einigen Regionen des Landes kam die Krankheit wieder auf, vermutlich als Folge der bewaffneten Auseinandersetzungen. Studien zwischen Juli und September 2007 im Südwesten des Landes
ergaben, dass 14 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren an der Krankheit litten.
Onchozerkose - 20.11.2008 In mehreren Landesteilen (insbesondere in Yamassoukro) besteht Erkrankungsgefahr aufgrund einer starken Zunahme der Überträger (Kriebelmücken), deren Präsenz sich bereits Anfang des
Jahres vervielfacht hat. Gefährdet sind etwa 500.000 Menschen, in ertragreichen Gebiete nahe Flüssen ist die Erkrankungsgefahr am höchsten.
Polio - 04.02.2005 Siebzehn Neuerkrankungen (lt. der Analyse der Virustypen teilweise aus Nigeria importiert) seit dem letzten Jahr, dabei war Polio eigentlich im Land nicht mehr endemisch, von Juli 2000
bis Mitte Dezember 2003 keine Fälle.
Die meisten davon im Südteil des Landes, im von Rebellen gehaltenen Nordteil soll es weit mehr geben.
Tollwut - 27.03.2001 Seit Jahresbeginn Ausbruch in der
Hauptstadt Abidjan, vor allem betroffen ist Cocody Commune, wo viele streunende Hunde eine Gefahr darstellen. Inwiefern andere Landesteile betroffen sind, ist nicht bekannt.
Trypanosomiasis, African - 10.10.2001 Nach Ost- und
Zentralafrika steigen auch hier die Erkrankungszahlen wieder.
Unbekannte Erkrankung - 27.02.2007 Im nördlichen Dorf Diobala starben an einer bislang unbekannten Erkrankung 31 Menschen, weitere 73 erkrankten. Die Betroffenen erkrankten in der 3. Dezemberwoche an Symptomen wie
Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schmerzen in Nacken und Brust sowie Atemproblemen. Die Krankheit schritt innerhalb von 3-5 Tagen schnell voran, der erste Todesfall wurde am 18. Dezember 2006 gemeldet. Die Dorfbewohner haben die Krankheit den Behörden erst am
5. Februar 2007 gemeldet. Fast jede Familie des Dorfes (1.500 Einwohner) war betroffen. Letzte Fallmeldung am 14. Februar 2007, keine Fallmeldungen aus den benachbarten Dörfern.
Es wurde herausgefunden, dass bereits seit Oktober 2006 Tiere im Dorf zu erkranken anfingen und 90 Prozent der Geflügeltiere sowie etwa 500 Ziegen und Schafe starben. Dorfbewohner aßen die kranken Tiere.
Vergiftungen - 17.09.2006 Über 6.000 Menschen (mindestets 7 starben) erlitten eine Vergiftung aufgrund hochgiftigen Abfalls, der von einem niederländischen Schiff auf Freiflächen entlang Abidjan abgeladen wurde.
Es handelt sich um etwa 400 Tonnen Ölabfälle mit hochgiftigen Schwefel- und Chlorverbindungen, die auf insgesamt 15 Deponien abgeladen wurden.
Mittlerweile sind Aufräumarbeiten im Gange, den Abfall zu beseitigen, was schätzungsweise 2 Wochen in Anspruch nehmen wird.