Outbreak-Historie Griechenland Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Avian Influenza - 31.10.2005 Auf den direkt vor dem türkischen Festland gelegenen Inseln Chios und Oinousses wurde bei toten Truthähnen ein H5-Virus-Typ gefunden.
Fälle auch aus der Nord-Ost-Region Evros, an der Grenze zur Türkei: in den beiden Regionen Orestiada und Soufli.
Die Ursache ist aber nicht - wie zunächst vermutet - der auch für den Menschen gefährliche Vogelgrippe-Erreger H5N1.
Brucellose - 26.03.2005 40 Bulgaren, die in Griechenland auf Rinderfarmen arbeiten, sind erkrankt, drei davon sind verstorben, eine ungewöhnlich hohe Sterberate. In Griechenland 2003 221 Ausbrüche, ob diese
moderate Verbreitung mom. im Ansteigen ist, ist nicht bekannt.
Brucellose - 19.06.2008 Auf Thassos sowie in Kavala wurden zwischen dem 1. April und dem 17. Juni 2008 insgesamt 55 Erkrankungen gemeldet, die Erkrankungen wurden laborbestätigt. 53 davon hatten unpasteurisierte
Milch bzw. Molkerieprodukte komsumiert.
FSME (Tick-borne encephalitis) - 27.06.2008 Als Niedrig-Risikogebiet wird die nördlichen Provinz Thessaloniki angesehen, Erkrankungen wurden jedoch in den letzten Jahren keine gemeldet. Aufgrund von
durchgeführten Tests geringfügiges Vorkommen der Krankheit auch in den Provinzen Chalkidiki, Evros, Imathia, Kastoria, Kavala, Pella, und Xanthi.
Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 23.08.2008 Zwei Erkrankungen wurden laborbestätigt: eine Frau starb am 19. August 2008 in Rhodope (im Osten Makedoniens) im Norden des Landes. Bereits am 25. Juni 2008
starb ebenfalls eine Frau, sie stammte aus Alexandroupolis (etwa 250 km östlich von Thessaloniki). Beide hatten sich durch einen Zeckenstich infiziert. Ein Zusammenhang mit dem Ausbruch in Zentralanatolien wird nicht erwartet, CCHF kommt hier immer wieder
vereinzelt vor. Allerdings handelt es sich bei diesem Virus-Stamm um den ersten bei einem Menschen in Griechenland. Weitere Fälle wurden bislang nicht gemeldet.
Malaria - 11.07.2000 Ein Ehepaar hat
höchstwahrscheinlich in Kassandra (Chalkidiki) eine Plasmodium vivax-Malaria erworben. Prinzipiell gibt es hier die Überträger-Mosquitos (Anopheles superpictus und Anopheles labranchiae), also ein Potenzial für Übertragung.
Es ist aber wohl ein Einzelfall, der z.B. von einem asymptomatischen Träger von P.vivax-Gametozyten ausgegangen sein könnte.
In Griechenland kam früher P. vivax- und P. falciparum-Malaria vor, der letzte einheimische Fall datiert 1974.
Masern - 24.02.2006 Ausbruch schon seit November (sporadische Fälle schon im September) in Nord-Griechenland (Thessaloniki, Alexandroupoli und Xanthi) mit über 170 Fällen bis 12.2.. Mitte Februar ca. fünf
Neuerkrankungen wöchentlich.
Wahrscheinlich ist die Durchimpfungsrate inzwischen zu niedrig, um solche Ausbrüche zu verhindern. Das Gesundheitsministerium empfiehlt allen nichtimmunen Erwachsenen unter 35 Jahren eine Impfung.
Röteln - 18.03.1999 Fälle durch griechische Studenten
nach England eingeschleppt. Ausbruch in Griechenland seit Ende Dezember 1998 mit 500 Fällen.
Salmonellosis - 27.09.2001 Ungewöhnlich viele Touristen
kehren mit Salmonellen (Salmonella Serotyp Enteritidis) aus Kreta (vor allem Chania District im Westen) und Karpathos zurück. Die Meldungen begannen Ende Juli und halten immer noch an.
Viral myocarditis - 03.05.2002 In Griechenland grassieren Coxsackie-Viren, seit Beginn am 18. 4. 51 Erkrankte, davon sind drei Erwachsene verstorben. Offiziell wird bereits von einem Rückgang der Fälle gesprochen. Die meisten Fälle in Athen, weitere auf
Kreta, dem Peloponnes, den ägäischen und ionischen Inseln, Epirus und Thessaloniki. Landesweit wurden die Schulen geschlossen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Übertragung der Viren kann durch persönliche Hygiene (z.B. häufig Hände waschen)
verhindert werden. Erste Symptome sind leider kaum von einem grippalem Infekt zu unterscheiden, später kommt es zu hohem Fieber, Muskelschmerzen und Atemwegserkrankungen. Komplikation ist eine Myocarditis, durch die auch die Todesfälle verursacht
wurden.
Viral myocarditis - 21.05.2005 Bisher seit September 2004 15 Tote nach Herzmuskelentzündungen, vermutet werden als Ursache Coxsackie-Viren, dies sind fäkal-oral übertragene Enteroviren, die wegen des asymptomatischen
Verlaufs meist unerkannt bleiben.
Vor drei Jahren waren in Griechenland bei einem ähnlichen Ausbruch (die meisten Fälle in Athen, weitere auf Kreta, dem Peloponnes, den ägäischen und ionischen Inseln, Epirus und Thessaloniki) drei verstorben.
Die Übertragung der Viren kann durch persönliche Hygiene (z.B. häufig Hände waschen) verhindert werden. Erste Symptome sind leider kaum von einem grippalem Infekt zu unterscheiden, später kommt es zu hohem Fieber, Muskelschmerzen und Atemwegserkrankungen.
Komplikation ist eine Myocarditis, durch die auch die Todesfälle verursacht wurden.