Outbreak-Historie Guatemala
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Abdominal-Typhus - 20.04.1999
24 bestätigte Fälle im Gebiet Santo Tomas de Castilla, (Department Izabal, Atlantikhafen) in 48h. 16. März 1999: 123 Fälle in Morales, 72 km südlich von Izabal.
Ursache ist u.a. kontaminiertes Wasser aus dem jetzt geschlossenen Baderessort Poza Azul.

Avian Influenza - 19.06.2000
Aubruch von Vogelgrippe in Honduras und Guatemala. Import von Geflügel und Geflügelprodukten aus diesen Ländern nach Nicaragua gestoppt.

Bindehautentzündung - 30.09.2003
Ausbruch mit weiterhin steigender Tendenz u.a. in Guatemala City. Bis Ende September ca. 2.300 (vorwiegend Kinder unter 5) Fälle in 18 "health zones". Vor allem betroffen sind Izabal, Peten Suroriente, Chiquimula, Santa Rosa, Peten Norte, San Marcos und Escuintla.

Cholera - 09.11.1998
25 vermutete Cholerafälle. Guatemalas Gesundheitssystem ist durch den Hurrikan Mitch sehr stark beeinträchtigt.

Cholera - 10.11.1998
"25 Cholerafälle in Guatemala" möglicherweise Falschmeldung.

Cholera - 17.11.1998
20 Cholerafälle (8 Tote) seit 10.11.98.

Cholera - 11.05.1999
Ende April lokaler Ausbruch mit über 20 Fällen (1 Toter) in Sacapulas (Quiche). Einer der Gründe könnte die Verunreinigung des Rio Negro de Sacapulas durch ein Fest sein.

Cholera - 16.09.1999
Im Süd-Department Retalhuleu 4 Cholera-Fälle in einem ländlichen Gebiet. Im ersten Halbjahr 99 sind insgesamt 885 Fälle (102 laborbestätigt) registriert worden, von denen 2 starben.

Cholera - 16.10.1999
In 14 der 22 Departements Guatemalas "Roter Alarm" (in den restlichen "gelber") wegen hoher Diarrhoe- (134.000) und Cholera-Zahlen (1.163 Verdachtsfälle, 196 laborbestätigt, 12 Tote) nach den schweren Regenfällen.
Am meisten betroffen sind Escuintla, Retalhuleu, Suchitepequez (alle drei im Süden), Izabal (im Nordosten am Atlantik), Jutipa (im Osten), Alta Verapaz, Baja Verapaz und El Quiché (alle 3 im Norden).
Außerdem Santa Rosa (im Südosten), Totonicapan (im Westen) und San Marcos (im Nordwesten).

Cholera - 03.02.2000
Zwischen Dezember 99 und 11 Jan. 2000 Ausbruch im Escuintla Department (59 bestätigte Fälle, davon 41 in Stadtgebieten, 18 in ländlichen Gebieten unter Gastarbeitern), ein zweiter im Quiché Department (6 Fälle, davon 1 laborbestätigt und 4 Tote). Ausbrüche sollen unter Kontrolle sein.

Dengue-Fieber - 02.12.1997
Hintergrundzahlen der letzten Jahre

Dengue-Fieber - 13.06.1999
Erste Fall-Meldungen nach Einsetzen von saisonbedingten Regenfällen. Die letzte große Epidemie war 1991 mit über 10.000 Fällen. In den letzten Jahren keine großen Erkrankungszahlen.

Dengue-Fieber - 30.09.1999
Anfang September nach den schweren landesweiten Regenfällen innerhalb von 10 Tagen über 100 Fälle klassisches Dengue-Fieber.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Dengue-Fieber - 10.12.2000
Von den aktuell acht Toten in diesem Jahr stammen sechs aus der Stadt Coatepeque 130 Meilen westlich von Guatemala City.

Dengue-Fieber - 14.08.2002
In Erwartung neuer Ausbrüche wurden die Gesundheitsbehörden landesweit alarmiert, seit Jahresanfang ca. 2.100 vermutete Fälle, 53 DHF (drei Tote aus Shororagua und San Luis Jilotepeque). Die Gebiete (Departements Izabal, Zacapa, Chiquimula, Jutiapa, Jalapa und Santa Rosa) an der Grenze zu El Salvador und Honduras gelten als am gefährdetsten.

Dengue-Fieber - 26.04.2003
Ab Mitte Mai wird ein Anstieg der Erkrankungszahlen erwartet, bereits seit 2001 insgesamt steigende Fallzahlen landesweit. Im ersten Drittel 2003 mit 454 Erkrankten ein Anstieg um 30% zum Vorjahresvergleichszeitraum, Ursache sind höhere Temperaturen und vermehrt Regen, was auch bei den anderen durch Insekten übertragenen Krankheiten wie z.B. Malaria nichts Gutes erwarten lässt.

Dengue-Fieber - 29.10.2003
Seit Juli scheinen sich die Zahlen nicht erhöht zu haben: Ende Oktober sind immer noch nur 171 Fälle gemeldet.
Die Meldung von Juli:
Nachdem in der diesjährigen Regenzeit bereits ca. 1.800 (171 davon sind Labor bestätigt) erkrankt sind, gibt die Regierung eine Dengue-Warnung für das ganze Land heraus.
Als besonders gefährdet für Dengue gelten die Hauptstadt La Paz und die Departements Escuintla, Quetzaltenango, Zacapa, Jutiapa, Jalapa, Chiquimula, Izabal, Suchitepequez, Quiche (50% der Meldungen im Staat sind aus dem Ort Joyabai), Peten und El Progreso. Auch im Departement Santa Rosa soll das Risiko erhöht sein.

Dengue-Fieber - 24.05.2005
Angesicht der bevorstehenden Regenzeit offizielle Warnungen vor der erhöhten Dengue-Gefahr.
Bisher in diesem Jahr ca. 1.100 Erkrankte. 2004 insgesamt 6.000 Fälle und neun Tote.
Als besonders gefährdet für Dengue gelten die Hauptstadt La Paz und die Departements Escuintla, Quetzaltenango, Zacapa, Jutiapa, Jalapa, Chiquimula, Izabal, Suchitepequez, Quiche (50% der Meldungen im Staat 2004 aus dem Ort Joyabai), Peten und El Progreso. Außerdem das Departement Santa Rosa.

Dengue-Fieber - 20.06.2007
Steigende Fallzahlen, in 11 Departements Risiko von Ausbrüche und Epidemien. Innerhalb des letzten Jahres wurden 1.402 Erkrankungen gemeldet. Aufgrund der bevorstehenden Regenzeit ist mit weiter steigenden Zahlen zu rechnen. Bis Mitte Juni 2007 bereits 20 Prozent mehr Erkrankungen als im Vergleichszeitraum 2006. Die höchsten Fallzahlen werden aus folgenden Departments gemeldet: Escuintla, Izabal, Huehuetenango, Guatemala, Quiche, Quetzaltenango, Suchitepequez, Retalhuleu, Santa Rosa, Jutiapa und Jalapa.

Dengue-Fieber - 08.10.2009
Aktuelle Meldungen:
Bis Anfang Oktober 2009 wurden landesweit insgesamt 4.000 Erkrankungen gemeldet, 16 Menschen starben. Einzelmeldungen (teils etwas zurückliegend):
- Ausbruch seit Jahresbeginn in der östlichen karibischen Provinz Izabal, bis Mitte September 2009 wurden insgesamt 115 Erkrankungen gemeldet. Immer wieder zahlreiche Verdachtsfälle, teilweise bis zu 350 pro Tag. In Izabal kommt es regelmäßig zu Erkrankungen, mangels einer Kanalisation kommt es zu einer leichten Vermehrung der Mosquito-Population.
- Meldung Mai 2009: Seit April 2009 Epidemie in Coatepeque im Department Quetzaltenango mit 50 Erkrankungen, 44 davon wurden im Mai gemeldet. Die meisten der Betroffenen stammen aus den Vierteln Las Casas (acht Fälle), La Esperanza und El Rosario (jeweils fünf Fälle).

Hurricane-Folgen - 06.11.1998
3-5 Mio. Menschen (Anzahl Todesfälle unbekannt) von den Überschwemmungen durch Hurrikan Mitch in Zentral-Amerika betroffen. Alle Umstände erhöhen das Dengue- und Malariarisiko in einem bereits jetzt in höchstem Maße endemischen Gebiet.

Hurricane-Folgen - 24.11.1998
234 Cholerafälle (17 Tote) in diversen Landesteilen aufgrund kontaminierter Nahrung, 7 Leptospirosisfälle (Guatemala Stadt: 5, Esquintla: 2), 6 Denguefälle, 70 Malariafälle.
Keine katastrophalen Epidemien, aber vermehrt Fälle von Cholera, Malaria, Dengue, Leptospirosis, Schistosomiasis, Gelbfieber und Hantavirusinfektionen erwartet.

Hurricane-Folgen - 26.11.1998
Von 4.-20. November 251 Cholerafälle (234 bestätigt, 17 Tote); am 20. November Ausbruch im Mental-Hospital: 18 bestätigt (1 Toter), am gleichen Tag in Chinaltenango 27 mit Verdacht, 37 bestätigte Fälle; insgesamt Zunahme der Fälle seit 13.September. 6 Leptospirosisfälle (5 bestätigt) in Guatemala Stadt, 2 in Esquintla. 277 Denguefieberfälle (200 mehr als in der Vorwoche).
Erwartete Entwicklung: In Guatemala besteht das größte Risiko für Epidemien aller Krankheiten.
Für Leptospirose in Nicaragua (größtes Risiko: Estelí und Chinandega), Honduras und Guatemala.
Für hämorrhagisches Denguefieber in Honduras (städtisches Gebiet).

Hurricane-Folgen - 02.12.1998
Cholera: Keine neuen Informationen seit 27.11. Insgesamt seit Ende des Hurrikans 26 Ausbrüche (1.362 Fälle, 17 Tote),
Leptospirose: Keine neuen Informationen, bisher 6 Fälle (5 bestätigt).
Dengue: Anstieg der Fälle, bisher kein DHF.
Malaria: Steigende Tendenz in Ixcan, Peten Sur Occidental und Peten Sur Oriental.
Erwartete Entwicklung: In Guatemala besteht von allen durch den Hurrican betroffenen Ländern das größte Risiko für Epidemien aller Krankheiten (Cholera, Dengue incl. DHF, weniger Leptospirose).

Influenza A/H1N1 Schweinegrippe - 12.05.2009
Verdachts- und/oder bestätigte Schweingrippe-Fälle. Aktuellstes finden Sie bei der WHO http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

Leptospirose - 09.08.1999
5 Fälle in Los Amates (Department Izabal). Ungewöhnlich viele Ratten, die die Krankheit übertragen, auch in den Departments Peten, Alta Verapaz und el Quiche.

Malaria - 12.06.2002
Bisher 550 Malariafälle in diesem Jahr.

Malaria - 21.08.2003
Insgesamt leichter Rückgang der Fälle von ca. 46.500 (bis Juli) in 2002 auf ca. 42.500 (bis Juli) in diesem Jahr. Allerdings jetzt vermehrt Meldungen in den Süd-Departements, wo früher nur wenige Fälle gemeldet wurden, z.B. in Escuintla, Suchitepéquez und Retalhuleu.

Malaria - 01.12.2008
Aktuell Ausbruch im Distrikt Chiquimula mit 200 Verdachtsfällen. Betroffene Orte sind unter anderem Santa Barbara, Colonia El Maestro, El Jurgallon und Lomas.
Im Jahr 2007 wurden landesweit insgesamt 15.383 Erkrankungen gemeldet, davon keine im Distrikt Chiquimula.

Meningokokken Meningitis - 26.07.2000
Aktuell vermehrt Fallmeldungen (Neisseria Meningitidis) aus Mittelamerika. Honduras (bisher 7 Fälle in 2000) befürchtet ein Übergreifen der Fälle in Guatemala (in Quetzaltenango) und hat im Grenzgebiet einen "nationalen Alarm" gegeben.

Outbreaks, post-hurricane - 26.11.1998
Bis 14. November 2.701 Fälle mit Verdacht auf Cholera (564 bestätigt, 35 Tote), davor bis Ende Okt. 1.965 Fälle mit Verdacht auf Cholera (734 bestätigt, 38 Tote), Rückgang der Todesfälle.
Keine Zunahme der Leptospirosefälle.
Keine neuen Angaben zu Denguefieber.

Polio - 11.04.2001
In Coatepeque (210 km südwestlich der Hauptstadt) ist ein Kind an einer polioähnlichen Krankheit gestorben. Der Polio-Nachweis steht noch aus, es könnte auch das ähnlich verlaufende Guillain-Barre Syndrome gewesen sein.

Red Tide - 07.09.2001
Die durch Algenwachstum verursachten Vergiftungen von Meeresfrüchten an der Pazifikküste haben sich von Costa Rica nach Guatemala und El Salvador ausgebreitet.

Rotaviren - 26.02.2004
Ausbruch mit steigender Tendenz in 17 der 22 Departements (vor allem Ixcan, Peten Sur Oriente, Guatemala, Escuintla, Suchitepéquez, Huehuetenango, San Marcos, Sacatepéquez, Quetzaltenango, El Progreso, Zacapa und Alta Verapaz) mit bisher über 39.000 Verdachts-Fällen (wahrscheinlich sind ca. 55% durch Rotaviren verursacht), 59 Klein-Kinder sind seit Ende Januar verstorben (bei 18 sind Rotaviren als Ursache bestätigt).

Tollwut - 27.12.2000
Nach Ausbruch im Oktober und November mit 4 Todesopfern in Quetzaltenango (180 km westlich der Hauptstadt) laufen jetzt Hundetötungen und Impfprogramme.

Tollwut - 12.07.2007
Aktuelle Meldung:
- Kürzlich ein Fall bei einer schwangeren Frau, die Frau starb, das mittlerweile drei Monate alte Kind lebt.
Hintergrund:
- Tollwut ist im Land endemisch, es kommt wiederholt zu Fällen sowohl bei Tieren als auch bei Menschen.

Unbekannte Erkrankung - 03.08.2000
Anfang August in Gualan, Zucapa, 15, teils schwer Erkrankte, Diagnose noch unklar. Verdacht auf Meningitis. Erst die Woche zuvor 15 tote Kinder durch Meningitis in Quetzaltenango, 4 weitere werden in der Hauptstadt überwacht.

Nur die aktuellen Outbreaks
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Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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