Outbreak-Historie Guinea Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 16.10.2004 Ausgelöst durch heftige Regenfälle anhaltend Ausbrüche in mehreren Landesteilen, bisher offiziell ca. 80 Tote, ca. 900 Erkrankte. Ca. zwei Drittel aller Fälle in
Kindia (120 km östlich von Conakry) und Conakry. Auch Meldungen aus Boke und im September der Stadt Pita (ca. 400 km nordöstlich der Hauptstadt).
Ausbrüche auch in den Städten Siguiri und Mandiana, im Norden an der Grenze zu Mali.
Cholera - 10.11.2004 Im Juli 2004 Ausbruch in der Hauptstadt Conakry mit bis Ende Oktober 1.192 Erkrankungen einschließlich 100 Todesfällen.
Cholera - 05.07.2006 Anhaltender (mit Einsetzen der Regenzeit wird sich die Situation eher verschlimmern) Ausbruch (von den 4 Regionen des Landes Guinée Maritime (Basse), Moyenne
Guinée, Haute Guinée und Guinée Forestiere nur in Haute Guinée relativ wenige Meldungen) seit Ende April 2005 mit mehreren Tausend Fällen und vielen Toten:
- Ausbruch seit Oktober 2005 in der Region Guinée Forestiere:
Allein im Juni in den Gebieten um Kissidougou und Lola (Region Guinée Forestiere, ca. 500 südöstlich von Conacry) 133 Tote und über 1.300 Erkrankte.
Stand Anfang Juni waren es in Guinée Forestière insgesamt ca. 1.200 Fälle (112 Tote), ca. 950 davon in Guédékou (auch Gueckedou).
Betroffen sind auch N'zerekore und das in der Nähe liegende Yalenzou.
- Davor bis 4.9. mind. 1.000 Fälle in West- und Zentral-Guinea. Betroffen war vor allem die Hauptstadt Conakry und Kindia. Viele Erkrankte kommen auch aus Daara (ca. 230 Meilen landeinwärts von Conakry), weniger aus Forecariah, Coyah und
Dubreka.
Cholera - 03.11.2006 Seit Beginn der Regenzeit im Juni wieder Erkrankungen im ganzen Land einschließlich der Hauptstadt Conakry, dort wurden bisher 626 Fälle gemeldet, 25 Menschen starben. In den abgelegenen
Waldgebieten im Südosten starben im September 13 Menschen im Dorf Kissidougou und weitere 20 in Lola.
2005 waren es insgesamt 1956 Fälle (72 Tote) zwischen Mitte Juli und Anfang September.
Cholera - 11.09.2007 Seit Jahresbeginn bis Anfang September 2007 starben landesweit insgesamt 135 Menschen, weitere 3.847 erkrankten (im Vergleichszeitraum 2006 wurden nur 1.789
Erkrankungen gemeldet), stark betroffen ist die Hauptstadt Conakry. Die Zahlen stiegen seit Beginn der Regenzeit Ende Mai des Jahres rapdie an, zuletzt (in der zweiten Septemberwoche) wurde erstmals ein leichter Rückgang verzeichnet; da die Regenzeit aber
noch einige Monate andauert, wird immer noch mit steigenden Zahlen gerechnet (im Jahr 2006 etwa wurden die meisten Zahlen im Monat November gemeldet). Zwischen 27. August und 2. September 573 Neuerkrankungen, 22 Menschen starben, darunter waren 349
Erkrankungen (12 Todesfälle) allein in Conakry. Weiterhin betroffen (in absteigender Reihenfolge): Fria, Coyah, Kindia, Dubréka, Forecariah, Guéckédou (Guinée Forestière) und Boffa. In ländlichen Gebieten auch betroffen: Télimelé, Banko (in Dabola),
recorded 23 cases and 2 deaths. Laboruntersuchungen dauern noch an.
Cholera - 26.05.2008 Im Grenzgebiet zum Ausbruchsgebiet im Südosten von Guinea Bissau ca. 40 Erkrankte.
Dysenterie - 14.02.2001 Im Südwesten (Katkama und Kuntaya) viele
Diarrhoe-Fälle, ein Viertel davon Shigellosis.
1999 im Juni/Juli Ausbruch im Distrikt Dabola (450km von Conakry), teilweise mit Mehrfach-Resistenzen gegen viele der üblichen Behandlungs-Mittel. Teilweise mehrfach-resistente Shigella dysenteriae Typ 1.
Gelbfieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Gelbfieber - 23.01.2001 Ausbruch seit Anfang September 2000 geht
weiter, inzwischen 641 Erkrankungen (220 Tote). Betroffen sind Distrikte im Nordwesten und Osten (vor allem Mamou, Labbé und Kankan und die Städte Kindia und Dubreka). Dubreka liegt nur 30 km nördlich der Hauptstadt Conakry, deshalb wird auch ein
Übergreifen auf die Haupstadt befürchtet.
Der Ausbruch in der Prefecture Mamou (280 km östlich von Conakry) begann Anfang September, Anfang November Übergreifen in den Norden in die Prefectures Labe (Fouta Djalon Region, 240 km nordöstlich von Conakry), Koubia, Mali, Tougue und Kankan. Auch im
benachbarten Liberia und Sierra Leone in diesem Jahr Ausbrüche. Impfstoffmangel erschwert die Bekämpfung. Risikogebiet ist auch die Siguiri Region. Der letzte offiziell gemeldete Ausbruch war 1987, inoffiziell soll es auch 1999 Gelbfieberfälle gegeben
haben.
Gelbfieber - 25.09.2001 Der zum Jahresanfang befürchtete Stadt-Gelbfieber-Ausbruch in Conakry ist jetzt doch eingetreten: Stand 24.9. in der Hauptstadt 18 Verdachtsfälle, 2 Tote.
Weitere 11 Verdachtsfälle in der Region N'zerekore.
Gelbfieber - 01.09.2003 Ausbruch in Yomou (Guine Forestiere, über 1000 km südwestlich von Conakry) mit bisher 22 Erkrankten. Der letzte Ausbruch war erst 2002/2003 in den "Prefectures" Macenta (Guine Forestiere,
ca. 100 km von Yomou entfernt) und (weniger) Kérouane mit mind. 40 Erkrankten. Guine Forestiere liegt an der Grenze zu Liberia.
Gelbfieber - 07.01.2005 Erst jetzt bekannt gewordener Ausbruch in Faranah, im Norden des Landes mit sechs gemeldeten Fällen vom 19. Okt. bis 28 Nov. 2004.
Nach den Ausbrüchen in den Nachbarländern Liberia und Mali war dies von Experten schon erwartet worden.
Gelbfieber - 02.11.2005 Offenbar Ausbrüche über mehrere Landesteile (z.B. Faranah liegt ca. 300 km von Conakry weg):
- Stand Ende Oktober sind vom Gesundheitsministerium offizielle Fälle in den Regionen Boke (3), Kankan (2), N'Zerekore (1), Faranah (1) und Conakry City (2) gemeldet.
- Ende August Meldungen über Ausbruch in der südöstlich gelegenen Region Fouta Djalon: betroffen sind die beiden Städte Mamou und Dalaba (50 km von Mamou). In Mamou bereits 2000 ein Ausbruch.
Gelbfieber - 14.01.2009 Aktuelle Meldungen:
- Am 31. Dezember 2008 wurden zwei Erkrankungen im Distrikt Faranah laborbestätigt. Betroffen sind ein Mann aus Faranah Koura sowie ein Mann aus Nianfourando. Vermutlich besteht kein Zusammenhang zu den bereits zuvor gemeldeten Erkrankungen im Süden des
Landes (siehe unten).
Zurück liegende Meldungen:
- Zuvor (am 20. August und am 12. September 2008) wurden zwei Erkankungen in der südlichen Präfektur N'zerekore laborbestätigt, betroffen war ein 24-jähriger Mann aus der Sub-Präfektur Bounouma, sowie ein ebenfalls 24-jähriger Mann aus der städtischen
Kommune N'zerekore. Keiner der Betroffenen war geimpft. Weitere 14 Verdachtsfälle wurden bei Untersuchungen in insgesamt 10 Sub-Präfekturen, sowie N'zerekore und zwei anderen Sub-Präfekturen der Präfektur Lola gemeldet. In der Sub-Präfektur Bounama sowie
der städtischen Kommune besteht erhöhtes Erkrankungsrisiko, da dort derzeit die Durchimpfungsrate bei nur etwa 45 Prozent liegt.
Hepatitis C - 09.05.1998 Die Zahl der HCV-Fälle ist
viel größer als die der HBV-Infektionen. Das Hepatitis C-Virus (vor allem Genotyp 1 oder 2) ist im westlichen Afrika endemisch.
In ländlichen Gebieten von Guinea und Burkina Faso kamen nur Genotyp 1 und 2 vor. Die Prävalenz von Hep. C liegt bei 3.1%., eine Zunahme wird erwartet.
Masern - 28.02.2001 Ausbrüche in Guendenbou, 20-30km
nordöstlich von Guekedou und in der Region Faranah.
Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 18.05.2006 Seit Anfang April Ausbruch mit 168 Fällen und 17 Toten im Nord-Osten des Landes: betroffen ist die Provinz-Hauptstadt von Kankan Mandiana, außerdem die Gebiete
Faralako, Koundian, Morodou und Kinieran nahe der Grenze zu Mali.
Seit dem Ende der Trockenzeit nur noch wenige Fälle.
Meningokokken Meningitis - 27.02.2008 Bisher noch keine Verdachtsfälle in diesem Jahr
Polio - 24.08.2004 Ein Fall (lt. der Gen-Analyse der Virustypen höchstwahrscheinlich aus Nigeria importiert, Polio ist im Land nicht endemisch) im Juni.
Rift Valley fever - 05.09.2009 Zahlreiche Erkrankungen nach extrem starken Regenfällen, hauptsächlich in der Hauptstadt Ouagadougou.