Outbreak-Historie Guyana
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Abdominal-Typhus - 28.10.2002
Die durchschnittliche Erkrankungshäufigkeit liegt bei 12 auf 100.000.

Abdominal-Typhus - 21.07.2003
Guyana meldete der PAHO für das erste halbe Jahr 2003 fast 200 Fälle, dies sind praktisch 100% aller Fälle in der gesamten WHO-Karibik-Region.

Dengue-Fieber - 22.09.2008
Aktuelle Meldung:
Landesweit sind etwa 300 Personen erkrankt. Es handelt sich um die höchsten Fallzahlen seit 1998. Gefahr besteht auch aufgrund des Ausbruchs im benachbarten Trinidad und Tobago.
Zurückliegende Einzelmeldungen:
- In Lethem in der Region 9 (nahe der Grenze zwischen Guyana und Brasilien) wurden zwölf Erkrankungen bestätigt, außerdem in den letzten vier Wochen zunehmende Anzahl an Verdachtsfällen in der Region 9, vorwiegend ebenso in Lethem.
Sporadische Fälle werden auch in Georgetown und den Küstenregionen gemeldet.
Zurückliegendes:
- Mehrere Fallmeldungen in der Gegend um Lethem (im benachbarten brasilianischen Dorf Bon Fim wird aber kein Ausbruch gemeldet). 11 bestätigte Fälle durch vorläufige Tests, sowie weitere zahlreiche Verdachtsfälle. Derzeit keine Hospitalisierungen, die Situation ist nach offiziellen Angaben aber bedenklich.
- Bereits im Januar 2001 wurden in der Gegend um Lethem seit Ende Dezember 2000 vermehrt Erkrankungen gemeldet.

Dengue-Fieber - 03.03.2009
Deutlich gestiegene Zahlen: Seit Jahresbeginn bis Ende Februar 2009 wurden insgesamt 807 Erkrankungen gemeldet, im gesamten Jahr 2008 waren es 665.
Zuvor bis Anfang Februar 2009: Bis dahin wurden insgesamt 115 Erkrankungen bestätigt. Dies war das Ergebnis von 468 getesteten Personen (im Jahr 2008 wurden 154 getestet, davon wurde die Krankheit bei 43 bestätigt). Von den bestätigten Erkrankungen sind 65 aus der Region 4, 27 aus Region 9 (davon hatten 14 Personen Brasilianer besucht), acht aus Region 3, jeweils drei aus den Regionen 5 und 6. Keine Fälle meldeten die Regionen 7, 8 und 10.
Erhöhte Erkrankungsgefahr besteht auch im Hinblick auf gestiegene Fallzahlen in Nachbarländern wie etwa Trinidad und Brasilien.

Filariosen - 25.10.2000
Wie in vielen tropischen Regionen nimmt auch hier die Inzidenz für lymphatische Filariasis (Elephantiasis), einer durch Mosquitos übertragenen Erkrankung, zu.
Das Land gilt als eines der stärker betroffenen: von den 700.000 Erkrankungen in ganz Amerika mindestens 140.000 hier.

Gelbfieber - 29.10.1998
Um ein Übergreifen der Fälle aus Brasilien zu verhindern, wurden Impfaktionen in Upper Mazaruni, North Pakariamas und Rupununi eingeleitet.

Leptospirose - 01.03.2005
Infolge der Jahrhundert-Überschwemmungen an der dicht bevölkerten Atlantik-Küste mind. 20 Tote und anhaltend viele Verdachtsfälle (u.a. in Georgetown und East Coast Demerara) durch Leptospirose. Für geschätzt 150.000 besteht Infektionsgefahr.
Als "Disaster areas" gelten Demerara-Mahaica, West Demerara-Essequibo Islands und Mahaica-Berbice
Überschwemmt sind / waren die Gebiete von Golden Grove bis Georgetown, dabei sind am meisten Albouystown, Shopia, Better Hope, Coldingen, Enterprise Gardens, Paradise und Enmore betroffen.
- Nach Überschwemmungen ist generell von erhöhtem Risiko für "water-borne diseases" auszugehen: verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc., durch Kontakt mit verunreinigtem Wasser kommt es zu Hautinfektionen, Leptospirose etc. und vor allem Durchfallerkrankungen (incl. Cholera, Abdominal-Typhus und Ruhr) nehmen zu. Vielerorts ist die Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet.

Leptospirose - 01.02.2006
Ähnlich wie im Vorjahr viele (allein im Georgetown Public Hospital bis Ende Januar 42) Erkrankungen an der Küste, betroffen sind u.a. Mahaica, Mahaicony, Canal Numbers 1 and 2 Georgetown, East Bank und Parika.

Leptospirose - 28.12.2008
Knapp 70 Erkrankungen wurden in Küstengebieten gemeldet. Vor zwei Wochen kam es zu starken Regenfällen und dementsprechenden Überschwemmungen in mehreren Orten östlich der Hauptstadt Georgetown.

Malaria - 21.07.2003
In Guyana ist die Zahl der Erkrankungen für das 2. Vierteljahr 2003 um 50% gegenüber dem Vorjahres-Vergleichszeitraum gestiegen.

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