Outbreak-Historie Haiti Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Abdominal-Typhus - 17.06.2003 Ausbruch während der Trockenzeit im April 2003, betroffen sind einige entlegene Orte im Grand-Bois-Gebiet an der Grenze zur Dominikanischen Republik, bis 30. Mai erkrankten 200 Menschen,
40 starben. Ursache ist wohl die katastrophale Wasserversorgung hier, das Trinkwasser ist auch stark mit E.coli verseucht.
Diphtherie - 01.11.2003 Ein ungeimpfter Amerikaner, der sich wahrscheinlich im ländlichen Haiti (es fehlt eine genaue Ortsangabe) im Oktober infiziert hat, ist an Diphtherie verstorben.
Filariosen - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Gesundheitssituation - 13.02.2004 Das Gesundheitssystem ist im Rahmen der aktuellen Unruhen zusammengebrochen. Viele Krankenhäuser sind geschlossen.
Malaria - 08.11.2005 Berichte über Erkrankungen, gehäuft vor allem in Gebieten am Strand, erwähnt wird z.B. die Umgebung von Trou Baguette.
Als Ursache werden Malaria, Dengue und Leishmaniasis diskutiert, Leishmaniasis wurde in Haiti bisher allerdings noch nie registriert.
Malaria - 15.11.2005 Zwei verstorbene Kanadier, die
sich in Cotes des Arcadins an der Golfseite der Insel infiziert hatten und keine med. Prophylaxe betrieben hatten, erinnern an das erhöhte Risiko (vor allem kommt zu 100% die gefährliche Falciparum-Malaria vor) im Land, vor allem jetzt während der
Regenzeit, die normalerweise im November endet.
In Cotes des Arcadins scheint ein besonders hohes Erkrankungsrisiko zu herrschen, berichtet wird auch über Erkrankungen gehäuft in Gebieten am Strand, erwähnt wird z.B. die Umgebung von Trou Baguette.
Polio - 21.07.2001 Das Land gilt seit Jahren als poliofrei. Die enorm schlechte Durchimpfungsrate (vor einer schlecht organisierten Impfkampagne 2001 mit zweifelhaften Erfolg waren es nur 20%) erhöht
allerdings das Risiko. Reisende sollten geimpft sein.
2001 Ausbruch parallel zum Nachbarland Dominikanische Republik, wo die Provinzen La Vega, Santiago und Mons Nouel betroffen waren. In Haiti ein laborbestätigter Fall in Nan Citron. Der letzte davor war 1989.
Sturmfolgen - 05.10.2004 Nach den Überschwemmungen, die allein in der Stadt Gonaives über 2.000 das Leben gekostet haben, könnte es zu einem Anstieg der Erkrankungszahlen für Dengue, Malaria und allen
"water-borne-diseases" kommen. Überschwemmungen auch in den Artibonite-Provinzen, dem Norden bis Nordosten.
Erst vor kurzem ist eine Amerikanerin an Dengue verstorben, sie hatte sich bei einem Aufenthalt in Haiti angesteckt.
Überschwemmungen - 05.06.2002 Die Überschwemmungen im Juni könnten zu einer Steigerung bei allen "water-borne-diseases" führen. Am schlimmsten betroffen waren die Departements Sud und Grande-Anse.
Überschwemmungen - 28.05.2004 Die aktuellen Überschwemmungen könnten zu einer Steigerung bei allen "water-borne-diseases" führen. Am schlimmsten betroffen ist der Südosten des Landes. Tote
(ca. 1.700 ) gab es vor allem im Department Süd-Ost (z.B. in Mapou und Grand Gosier).