Outbreak-Historie Indien
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Abdominal-Typhus - 11.04.1999
Im März bei Japanern nach Rückkehr 7 Fälle (alle nach Indienreise erkrankt), normalerweise pro Jahr 10 bis 20 Fälle (ca. 2/Monat).

Abdominal-Typhus - 17.04.1999
Aktuell nur Einzelfälle in Indien, Typhus ist dort vor allem im Sommer weit verbreitet und endemisch.

Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Abdominal-Typhus - 16.06.2000
In Jaipur seit Januar deutliche Zunahme der registrierten Fälle (z.B. im Santokba Durlabhji Hospital im Januar 11 Fälle, 42 im Mai). Dies ist nur ein kleiner Prozentsatz der tatsächlichen Fallzahlen, da nur Patienten mit Komplikationen ins Krankenhaus eingewiesen werden. Typhus ist ganzjährig vertreten mit saisonalen Spitzen. Ursächlich ist die mangelnde Aufklärung über Hygiene und fehlende vorbeugende Maßnahmen.

Abdominal-Typhus - 11.06.2002
Ausbruch seit Mai in Mandi Gobindgarh, jetzt 50 neue Fälle. Hauptgründe sind vermutlich verunreinigtes Wasser und Früchte. Es sollte nur abgekochtes Trinkwasser verwendet werden.

Abdominal-Typhus - 25.04.2003
Im April mehrere Ausbruchs-Meldungen:
- in Ramarajapuram im Distrikt Dindigul, mehr als 50 Personen wurden in Madurai und seinen Suburbs hospitalisiert, am 19. April gab es einen Toten.
- Anstieg der Erkrankungszahlen in Chandigarh seit dem ersten April-Drittel, betroffen sind vor allem die Slums an der Peripherie, z.B. Colony No 4, Bapu Dham und Mauli Jagran, bisher ca. 100 Erkrankte.

Abdominal-Typhus - 31.08.2006
Im Distrikt West Kochi (Bundesstaat Kerala) anhaltend Erkrankungen, allein im August waren es 82, 56 davon in Fort Kochi (am meisten betroffen sind Cherlai, Nellu, Thuruthi und Kalvethy). Im Gesamtjahr 2005 82 Fälle.
Das Problem ist die Wasserversorgung nach den heftigen Regenfällen, beim Ziehen von 59 Wasserproben in Kochi wurde in allen Salmonellen nachgewiesen.

Abdominal-Typhus - 16.07.2007
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in der Stadt Hyderabad, Hauptstadt der Provinz Andhra Pradesh, mit zahlreichen Erkrankungen. Teilweise ist keine ausreichende medizinische Versorgung gewährleistet. Betroffen sind unter anderem die Gebiete Teegalakunta, Nawab Saab Kunta, Ansari Road, Kaalapathar, Bilalnagar und Ramnaspura. Allein am 14. Juli 2007 wurden in Bilalnagar, Ramnaspura und Kaalapathar insgesamt sechs Menschen hospitalisiert.
- Ausbruch mit steigenden Zahlen im Gebiet Kangpokpi des Distrikts Senapati im Staat Manipur (im Osten des Landes). Allein in den letzten Tagen (bis 24. Juni 2007) wurden im Kangpokpi community health centre 12 Menschen hospitalisiert. Dort wurden seit Beginn des Monats insgesamt 83 Personen hospitalisiert, bei dem meisten handelt es sich um Abdominal-Typhus.

Abdominal-Typhus - 25.10.2008
Vor einer Erkrankungsgefahr für Reisende wird gewarnt. In Kanada etwa werden in der Region Metro Vancouver (dort auch um 50 Prozent gestiegene Erkrankungszahlen seit 2007) mehr als 80 Prozent der Fälle aus Indien importiert, meistens aus Punjab. Menschen, die in Orte reisen, in denen die Krankheit vorkommt, wird empfohlen, sich vorher zu impfen.

AIDS - 30.10.2003
Indien gehört zu den fünf Ländern (Russland, Indien, VR China, Äthiopien und Nigeria), für die von den UN bis 2010 mehr als eine Verdreifachung der HIV-Positiven auf dann zwischen 50 und 70 Mio erwartet wird.

AIDS - Jährlich sich saisonal wiederholend
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AIDS - 02.11.2006
Aktuelle Meldung:
Durch fehlerhafte HIV-Kits, die die vermutlich arglistig an sämtliche Kliniken des Landes verkauft wurden, wird nun eine weitere Ausbreitung des Virus befürchtet. Möglicherweise haben zahlreiche Patienten Transfusionen mit infiziertem Blut erhalten.
Zurück liegende Meldungen:
März: Im Süden Indiens kommt es vermutlich nicht zu einer größeren Epidemie. 75 Prozent der HIV-Positiven leben im Süden.
Etwa 49 % der 5.134.000 HIV-Infizierten (2004) in Indien sind Frauen und junge Mädchen, aufgrund zunehmender Prositution befürchten Experten, dass die Zahl weiter steigt. Mittlerweile gibt es in Indien fast so viele Infizierte wie in Südafrika, hier ist die Zahl bisher am höchsten.

Avian Influenza - 06.02.2004
Ein Ausbruch Im Distrikt Dhubri (an der Grenze zu Bangladesh) im Staat Assam, 10.000 Hühner sind eingegangen. Ob es sich um den gefährlichen H5N1-Virus handelt, ist nicht bekannt.
Die Infos der CDC: http://www.cdc.gov/flu/avian/index.htm

Avian Influenza - 12.05.2005
In Blutproben von Farmarbeitern in Kattangalathur (Tamil Nadu) wurden Viren gefunden, bisher aber keine menschlichen Erkrankte.

Avian Influenza - 21.01.2010
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Chandipura-Virus - 06.08.2004
Ausbruch im Vadodara Distrikt im Ost-Staat Gujarat im Juli / August mit bisher 30 Fällen, 19 sind davon an Encephalitis verstorben.
Übertragung der Viren durch 'sand-flies' (Phlebotomen), Vorsorge sind ganztägig Repellents und imprägnierte Mosquito-Netze.

Chandipura-Virus? - 06.07.2003
In den vier Distrikten Karimnagar, Nizamabad, Krishna und Adilabad im Staat Andhra Pradesh starben mehr als 30 Kinder. Die Krankheit brach am 30. Juni im Distrikt Karimnagar (hier auch die meisten Toten) aus und breitete sich innerhalb von drei Tagen bis in den benachbarten Distrikt Nizamabad und den Küsten-Distrikt aus. In Karimnagar starben 23 Kinder, in Nizamabad sechs.
Symptome sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, Diarrhoe und Schüttelkrämpfe. Als Ursachen diskutieren die Experten virale Fieber, z.B. Japan-B-Encephalitis.

Chandipura-Virus? - 30.07.2003
Im nördlichen Andhra Pradesh (Telangana Region) anhaltender Ausbruch in mind. 10 Distrikten (u.a. Karimnagar, Nizamabad, Warangal, Adilabad, Krishna, Khammam, Cuddapah und Nellore), außerdem im zentralen Maharashtra in den Distrikten Nanded und Hingoli. In zwei Wochen Ende Juni/Anfang Juli mind. 400 Erkrankte (vor allem Kinder) und Stand Ende Juli ca. 250 (inoffiziell weit mehr) Tote. Karimnagar und Warangal sind am schlimmsten betroffen. Zunächst wurde Japan-B-Encephalitis als Ursache angenommen, diskutiert wurden auch Virus-Meningo-Encephalitis bzw. Masern.
Das Chandipura-Virus wird durch Mosquitos übertragen und verursacht eine grippeartige Erkrankung und selten eine Hirnhautentzündung.

Chikungunya-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Chikungunya-Fieber - 17.10.2008
Steigende Erkrankungszahlen: seit Jahresbeginn bis zum Ende September 2008 insgesamt 70.740 Erkrankungen (im Vergleichszeitraum 2007 waren es 59.536 Fälle).
Zuletzt (am 1. Oktober 2008) wurden in Baigachi im Distrikt Howrah im Staat West Bengal acht Erkrankungen laborbestätigt, sowie mehr als 200 Personen erkrankten seit dem 18. September 2008 in Baigachi und dessen abgelegenen Dörfern. Die höchsten Fallzahlen im Staat Karnataka (48.618 Erkrankungen), gefolgt von Kerala (24.605) und Maharashtra (398). Ebenso Fallmeldungen in Gujarat, Andhra Pradesh, Goa, Tamil Nadu und Haryana.

Chikungunya-Fieber - 20.10.2009
Aktuelle Meldungen:
Zuletzt und zur Zeit im Land mehrere verschiedene Ausbrüche, unter anderem:
- Tamil Nadu: Ausbruch mit zahlreichen Erkrankungen im Distrikt Theni, betroffen sind unter anderem die Dörfer Meenakshipuram, Durairajapuram, Anaikaraipatti, Visuvasa puram, Ammapatti, Sillamarathupatti und Silamalai in Bodi. Mindestens 1.200 wurden hospitalisiert, sowie 400 Fälle bestätigt.
- Orissa: In vier Dörfern in Delang des Distrikts Puri wurden hunderte von Verdachtsfällen innerhalb der letzten Wochen gemeldet, die Fälle wurden noch nicht laborbestätigt. Innerhalb einer Woche breitete sich die Krankheit durch die Dörfer Praharajpur, Sripratap Pur und Pidhapatana aus.
- Tamil Nadu: Mehr als 1.000 Verdachtsfälle wurden innerhalb der letzten zwei Wochen bis zum 16. September 2009 gemeldet, im Distrikt Ramanathapuram wurden 63 Erkrankungen in Keezhakarai und umliegenden Dörfern laborbestätigt. Ein Großteil der Verdachtsfälle im übrigen aus der Stadt Madurai. Des weiteren betroffen sind Chinthamani, Melamadai, Vilachery, Karimedu und Ponnagaram.
Bereits zuvor: Ausbruch in einigen Teilen von Rameswaram im südöstlichen Staat Tamil Nadu, bis zum 5. August 2009 wurden 55 Erkrankungen laborbestätigt. Hauptursache sind sich zahlreich vermehrende Mosquitos in Natarajapuram.
- Andhra Pradesh: Eine bestätigte Erkrankung wurde am 6. September 2009 aus Amberpet gemeldet.
Vermutlich auch Fälle in Hyderabad.
- Goa: Ausbruch mit zahlreichen Verdachtsfällen in Sanguem und Quepem, bislang 100 Fälle wurden laborbestätigt. Zu den ersten Erkrankungen kam es bereits im Januar, auch andere Gebiete sind möglicherweise betroffen.
Der Ausbruch ist ähnlich zu dem in Candolim im Jahr 2008.
- Kerala: Ausbruch mit zahlreichen Erkrankungen, hauptsächlich in nördlichen Regionen, knapp zehn Personen starben bislang. Seit Jahresbeginn bis zum 28. Juli 2009 wurden insgesamt 1.100.000 Fälle von viralem Fieber gemeldet, allein in ein paar Tagen erkrankten 150.000 Personen. Die am schwersten betroffenen Distrikte sind Malappuram, Kozhikode, Wayand, Kannur und Kasaragod.
- Karnataka: Aktuell vor allem steigende Fallzahlen in den Subdivisionen Sirsi, Siddapur, Yellapur und Mundgod. Die meisten Krankenhäuser im Ort Sirsi haben keine Kapazitäten mehr. Von bislang 11.306 getesteten Patienten wurden 176 laborbestätigt.
Im übrigen: Ausbruch im ganzen Staat, bis Anfang Juni 2009 wurden insgesamt 4.190 Verdachtsfälle gemeldet, auch bis Mitte/Ende Juni Hunderte von Verdachtsfällen, betroffen sind alle Distrikte außer Bidar, Raichur, Koppal, Hassan, Dakshina Kannada und Udupi. Die höchsten Fallzahlen wurden im Distrikt Uttara Kananda (969) gemeldet, gefolgt von Haveri (710) und der Stadt Bangalore (308). Von 1.189 getesteten Personen wurde die Krankheit bei 449 bestätigt, davon 129 allein in der Stadt Bangalore.
Erkrankungen werden in Karnataka bereits seit einem Jahr gemeldet.
Besonders ungygienische Bedingungen herrschen etwa in der Stadt Silicon. In Rashadnagar haben die Bürger seit sechs Monaten keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Anfang Mai: Allein innerhalb der letzten Woche bis zum 3. Mai 2009 wurden Hunderte von Verdachtsfällen um DJ Halli, Kavalabyrasandra und die umliegenden Gebiete gemeldet.
Zurück liegende Meldung:
- Gujarat: Mehr als 100 Verdachtsfälle wurden bis Mitte März im Ort Kothra in Nandod taluka des Distrikts Narmada im Süden des Staates Gujarat gemeldet. Die ersten Fallmeldungen waren am 6. März 2009, die Krankheit hat sich mittlerweile nach Dabhoi taluka im Distrikt Vadodara ausgebreitet. Dort kam auch möglicherweise 15 Personen mit der Krankheit in Kontakt, als sie zu einem religiösen Treffen kamen.
Die Krankheit ist im Staat Gujarat endemisch.

Cholera - 13.10.1998
In die Niederlande exportierter Fall von Cholera 0139 zeigt, dass dieser Stamm dort grassiert.
Besucht wurden Delhi, Agra, Japier, Jaisalmer und Jodhpur

Cholera - 09.03.1999
Ein neuer Cholera-Stamm (Non 01 und Non O139), der gegen die üblichen Behandlungsmethoden (Tetracycline, Chloramphenicol und Cotrimoxazol) resistent zu sein scheint, wird für die Erkrankungen in Kalkutta 1996/97 verantwortlich gemacht.

Cholera - 18.03.1999
Nach Japan eingeschleppte Cholera-Fälle zeigen aktuelles Vorkommen!

Cholera - 11.05.1999
Die Hitzewelle Ende April hatte unter anderem 110 Cholerafälle allein in Delhi zur Folge. Erneut wurden der WHO keine Meldungen gemacht!! Indien meldet praktisch immer verspätet oder gar nicht!!

Cholera - 10.08.1999
Nach Deutschland eingeschleppter Fall zeigt aktuelles Vorkommen! Typ bisher unbekannt.

Cholera - 14.11.1999
Nach dem Wirbelsturm Seuchengefahr in Orissa, bisher etwa 50 Cholerafälle in der Region, Gefahr durch alle anderen durch verseuchtes Trinkwasser übertragenen Krankheiten.
Etwa 10.000 Tote, über 20.000 Durchfallerkrankungen (davon etwa 40 verstorben), am meisten betroffen District Jagatsinghpur.

Cholera - 15.12.1999
In Madras (Chennai) bis Oktober 1.000 Cholera- und 3.000 Gastro-Enteritis-Fälle, ein ähnlicher Wert wie im Jahr zuvor. Die meisten kamen aus Tondiarpet, Basin Bridge, Pulianthope und Triplicane.

Cholera - 19.01.2000
Im Kottayam Distrikt, Kerala seit Mitte Januar 1 Choleratoter, 13 Hospitalisierte Cholera- und Gastroenteritisfälle.

Cholera - 29.04.2000
Ausbruch in Allahabad (betroffen sind Dariyabad incl. Katahra, Hazratganj).

Cholera - 10.05.2000
Seit 5. Mai in den Districten Coimbatore und Erode (Tamil Nadu) 837 Fälle (teilweise nur Verdacht), 3 Tote. Betroffen ist in Coimbatore vor allem Komaralingam TP. Ursache ist das Wasser des Amaravati.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 21.08.2000
In den überfluteten Gebieten Indiens zunehmende Antibiotikaresistenz einzelner Stämme. Insbesondere ist die Resistenz gegenüber dem bei Kindern gebräuchlichen Furazolidin besorgniserregend.

Cholera - 04.12.2000
1. Im November im Gebiet Shahpur Jat (Süd-Delhi) außerhalb der "üblichen Zeit" steigende Erkrankungszahlen.
2. Ausbruch mit über 300 Erkrankten (vier Toten) seit Anfang November in Bombay, betroffen sind Ulhasnagar und die benachbarten Stadtteile Kalyan, Ambernath und Badlapur. Und neu auch Dadar und Wadala.
Ursache ist wohl die katastrophale Wasserversorgung: die Wasserentnahme erfolgt aus einem belasteten Fluß, die Wasserleitungen sind marode. Bereits seit vier Jahren immer wieder Dysenterien, insgesamt in den letzten drei Jahren 27 Tote.

Cholera - 09.04.2001
Wie im Sommer 2000 mindestens 40 Erkrankungen und zwei Tote in Karnataka (es wird nicht zwischen Gastroenteritis und Cholera unterschieden): betroffen sind die Distrikte Dharwad und Hubli (z.B. Kudlagi im Kalghatagi Taluk und Navalgund Taluk. Außerdem Jogupalya, M.V. Garden, Cambridge Layout und Byappanahalli).

Cholera - 16.02.2002
Anstieg der Erkrankungszahlen in Hubli und Umgebung (200 km östlich von Goa) aufgrund unzureichender Wasserversorgung. Im Sommer wird sich wohl das Wasser-Problem weiter verschärfen.

Cholera - 03.04.2002
Ausbruch mit bisher einem Toten im Alapuzha Distrikt in Kerala, zehn weitere befinden sich im Krankenhaus.

Cholera - 19.05.2002
Die Anfang Mai steigenden Zahlen in der Hauptstadt Delhi (bis dahin 182 Erkrankte, dies sind über 150% mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode) sollen lt. offiziellen Angaben bereits wieder unter Kontrolle sein.

Cholera - 14.06.2002
Im Ort Channi ein Cholera-Fall. Einige Tage vorher wurde von Abdominaltyphus unter 295 Fieberpatienten im Ort Jassapura berichtet. Trinkwasser sollte abgekocht werden!

Cholera - 22.06.2002
Nach vier Erkrankten wurde in Baroda (Gujarat) die Wasserversorgung gekappt. Über das Trinkwasser, das sich mit Abwasser vermischt hatte, waren die Erreger übertragen worden.

Cholera - 06.07.2002
Starker Anstieg der Erkrankten in der letzten Juni-Woche in allen Regionen der Hauptstadt von 330 auf 403. Sollte es regnen, wird ein weiterer scharfer Anstieg erwartet.
Betroffen ist vor allem die Central Zone (Okhla, Badarpur, Tughlakabad, Kalkaji, Sewa Nagar, Harkesh Nagar und Sangam Vihar), Fälle auch in der Civil Lines Zone, der South Zone, in Sadar Paharganj, Rohini, Najafgarh und Narela.
Die Zahl der an Gastroenteritis Erkrankten in der Hauptstadt liegt bei 38.000, dies sind 4.000 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Cholera - 25.10.2002
Aktuell mehrere Ausbrüche:
- nach vier Jahren ohne Ausbrüche Ende Oktober im Küstenbereich von Thiruvananthapuram (Trivandrum) im Staat Kerala über 50 Verdachtsfälle, ein totes Kind (in Vizhinjam). Nach unerwarteten starken Regenfällen war die Wasserversorgung in Slums gestört.
- Ausbruch seit der letzten September-Woche in Taluka Padra (Distrikt Vadodara, Staat Gujarat). Betroffen sind die Orte Abhor, Sampla, Sankarpura, Masad, Karjat und seit kurzem auch Bhanpur Nedra und Dhanoli. Insgesamt erkrankten bisher 328, mind. acht sind verstorben. Die Ursache ist ein Defekt in der Wasserversorgung.
- Meldungen auch aus Chandigarh (150 km nördlich von Delhi).

Cholera - 06.01.2003
Zwei Cholera-Tote in Jagraon und Doraha im November und Dezember.

Cholera - 14.03.2003
Trotz des Ausbruchs im letzten Jahr in Chandigarh (150 km nördlich von Delhi) benutzen die Einwohner weiterhin nicht ausreichend sicheres Trinkwasser. Im Herbst 2002 führte dies zu Ausbrüchen in Gebieten wie Palsora, Hunderte waren erkrankt, zwei starben.

Cholera - 29.07.2003
Eskalierende Fallzahlen in Delhi, bis 27. Juli 2003 erkrankten ca. 400, allein in der vorletzten Juli-Woche waren es 65. Die Juli-Zahlen in diesem Jahr liegen um 70 % über den Vorjahreszahlen. Wie schon früher ist die Rohini-Zone, stark betroffen, außerdem wird für Nord- und Nordwest-Delhi vor einem Ausbruch gewarnt. Offiziell wird verlautbart, dass es sich um ein ganz normales Jahr handelt und kein Grund zur Panik besteht. Normalerweise hier in den Monaten Januar bis August etwa 1.200 Erkrankte. Nach dem Monsun fallen die Zahlen dann stark ab.

Cholera - 02.09.2003
Stand Mitte August mehrere Meldungen in
- Delhi: stark eskalierende Fallzahlen, bis 6. August 2003 erkrankten ca. 715 (allein vom 27. Juli bis zum 6. August über 300 Neuerkrankungen). Wie schon früher sind die Civil Lines Zone und die Rohini-Zone stark betroffen, außerdem wird für Nord- und Nordwest-Delhi vor einem Ausbruch gewarnt. Offiziell wird verlautbart, dass es sich um ein ganz normales Jahr handelt und kein Grund zur Panik besteht. Normalerweise hier in den Monaten Januar bis August etwa 1.200 Erkrankte (erst höhere Zahlen erhalten den Titel Epidemie). Nach dem Monsun fallen die Zahlen dann stark ab.
- Ghaziabad: mind 10 Tote an einem Tag durch Cholera und (waterborne) Meningitis
- Raipur (Orissa): nach Eintreffen des Monsuns steigen die Fallzahlen
- Thiruvananthapuram (Kerala): bis Mitte August mind. 13 Fälle (Vibrio cholerae `Ogawa' ) in Tiruvallam, Vazhithadam, Vellayani, Vizhinjam, Karickakam, Kuttichal, Pangappara, Poonthura und Malayinkeezh.
- Anfang September ein Cluster in einem Kinderheim Thirumullaivayil (nahe Chennai)

Cholera - 17.10.2003
Stand Mitte Oktober mehrere Meldungen:
- Assam: Hier seit Ende September an der Grenze zu Bangladesh großer Ausbruch mit bisher über 3.000 Fällen, mind. 30 Toten. Vor allem betroffen ist die Bilisapara Subdivision im Distrikt Dhubri, Meldungen auch aus weiteren neun der 24 Distrikte Assams. Schon im August sechs Tote in Chabua tea garden in Dibrugarh.
- West Bengal: In der letzten Septemberwoche 3.000 Erkrankte, 25 Tote im Distrikt Dinajpur. Besonders betroffen sind die Subdivisions Islampur und Raiganj.

Cholera - 16.06.2004
Aktuelle Meldungen auch aus den großen Städten, es herrscht Wasserknappheit, die das Trinkwasser unsicher macht:
- In der Hauptstadt Delhi in diesem Jahr bis Mitte Juni 825 (bis 21. Mai waren ca. 600) Fälle, 'normal' sind ca. 1.500 im Gesamtjahr. Die meisten in der "Central Zone", die neben der "Civil Lines Zone" als am anfälligsten während der Monsun-Zeit für Cholera gilt.
Anfang Mai 10 bis 15 tägliche Neuerkrankungen. Im März 15 Fälle (2003 im März gar keine Fälle, 2002 waren es fünf).
- In Chennai 300 Erkrankungen in wenigen Tagen Mitte Mai, vor allem in Pulianthope, Choolai, Otteri und Tondiarpet.
- Über 90 Tote in Gorakhpur in einer Woche Mitte Mai
- In Agra über 150 erkrankte Kinder.
- Durch Defekte in der Trinkwasserversorgung in Kalkutta und seinen Vororten anhaltender Ausbruch mit über 1.500 Erkrankten allein vom 5. - 17.4., die meisten leiden an Cholera (Vibrio cholerae 01), es kommen auch weitere 'water-borne diseases' wie Gastroenteritis, Hepatitis A und E und Diarrhoe vor.
Besonders der Norden und der Osten sind betroffen, im South Dum Dum Municipality (z.B. in Nabadiganta, Barmanpara Low Land und Pratichi) sind ca. 500 (viele an Hepatitis E) erkrankt.
Viele Erkrankungen in Beliaghata, Phoolbagan, Maniktala, Narkeldanga, Rajabazar, Tangra, Beniapukur, Tiljala, Topsia, Behala, Jadavpur und Park Circus.
- Weitere Meldungen aus West Bengal (Hantapara tea garden im Jalpaiguri District), Chandigarh (Kharar), Ferozepur, Uttar Pradesh und Tamil Nadu (Veppadai, Pallipalayam und Kumarapalayam im Namakkal District. Und Vairapalayam, Thindal und Modakurichi).

Cholera - 22.07.2004
Aktuelle Meldungen auch aus den großen Städten, es herrscht Wasserknappheit, die das Trinkwasser unsicher macht:
- In der Hauptstadt Delhi in diesem Jahr bis Mitte Juni 825 (bis 21. Mai waren ca. 600) Fälle, 'normal' sind ca. 1.500 im Gesamtjahr. Die meisten in der "Central Zone", die neben der "Civil Lines Zone" als am anfälligsten während der Monsun-Zeit für Cholera gilt.
Anfang Mai 10 bis 15 tägliche Neuerkrankungen. Im März 15 Fälle (2003 im März gar keine Fälle, 2002 waren es fünf).
- In Chennai 300 Erkrankungen in wenigen Tagen Mitte Mai, vor allem in Pulianthope, Choolai, Otteri und Tondiarpet.
- Über 90 Tote in Gorakhpur in einer Woche Mitte Mai
- In Agra über 150 erkrankte Kinder.
- Durch Defekte in der Trinkwasserversorgung in Kalkutta und seinen Vororten anhaltender Ausbruch mit über 1.500 Erkrankten allein vom 5. - 17.4., die meisten leiden an Cholera (Vibrio cholerae 01), es kommen auch weitere 'water-borne diseases' wie Gastroenteritis, Hepatitis A und E und Diarrhoe vor.
Besonders der Norden und der Osten sind betroffen, im South Dum Dum Municipality (z.B. in Nabadiganta, Barmanpara Low Land und Pratichi) sind ca. 500 (viele an Hepatitis E) erkrankt.
Viele Erkrankungen in Beliaghata, Phoolbagan, Maniktala, Narkeldanga, Rajabazar, Tangra, Beniapukur, Tiljala, Topsia, Behala, Jadavpur und Park Circus.
- Zwei Österreicher waren im Mai nach einer selbst organisierten Trekking-Tour durch Uttar Pradesh, Hardwar, Rishikesh und Kedarnath und einer Bootsfahrt auf dem Ganges erkrankt. Dies unterstreicht das erhöhte Infektionsrisiko bei solchen besonderen Reisen.
- Weitere Meldungen aus West Bengal (Hantapara tea garden im Jalpaiguri District), Chandigarh (Kharar), Ferozepur, Uttar Pradesh und Tamil Nadu (Veppadai, Pallipalayam und Kumarapalayam im Namakkal District. Und Vairapalayam, Thindal und Modakurichi).

Cholera - 03.09.2004
Mehrere Meldungen:
- Im Staat Jammu und Kashmir sind 24 (viele weitere Verdachtsfälle) in ländlichen Gebieten und in Srinagar erkrankt, eine weitere Ausbreitung (vor allem in ländliche Gebiete) wird befürchtet.
- Meldungen im September auch aus Gujarat (Bharuch) und im August in Vadodara.
- Im August mind. neun Fälle im Roopnagar Distrikt, in Morinda. In Kurali viele Gastroenteritis-Fälle.

Cholera - 15.11.2004
Ausbruch mit inzwischen scheinbar wieder sinkender Tendenz in Nord-Chennai (Tamil Nadu), bis Mitte November 282 Erkrankte, am schlimmsten sind Vysarpadi, Washermenpet und Korukkupet betroffen.

Cholera - 13.09.2005
Aktuelle Meldungen:
- Landesweit im August 116 Fälle, wesentlich mehr als im Vorjahresmonat.
- Stand Anfang September in zwei ezirken von Bharuch, Gujarat ca. 250 Verdachtsfälle, bei bisher sechs wurde Cholera nachgewiesen.
- Anfang August Fälle in Pimpri-Chinchwad (Maharashtra, nur wenige km nördlich von Pune) in den Slums Ramabai Ambedkar, Anandnagar und Vetalnagar. Stand 9.8. soll der Ausbruch unter Kontrolle sein.
- Ende Juli Meldungen aus dem Gulbarga Distrikt in Karnataka.
- In Ludhiana (Stand 20. Juli) fünf Erkrankte (viele weitere leiden an Gastroenteritis) in Muslim Colony, Islam Ganj und New Shimlapuri.
- In Gujarat einige Fälle in den Orten Unn, Parvat, Godadara und Dindoli.
Zurück liegende Meldungen
- Ende Mai in Kolkata vermehrt O139-Fälle
- Ende Mai Verdachtsfälle in Bongjang und Kheimul in der Nähe von Sugnu
- Im April/Mai 197 Fälle in der Hauptstadt Delhi, dies ist weniger als die 640 im Vorjahresvergleichszeitraum (2004 in der Hauptstadt gesamt 1.784 Erkrankte, 2003 1.528). Insgesamt von Januar bis Ende Mai 211 Erkrankte.
Stichproben ergaben, dass von 600 Wasserproben 280 kontaminiert sind.
- In Vadodara (Gujarat) Stand Anfang Juni ca. 30 bestätigte und Verdachtsfälle, vor allem in Harni Road, Vadi, Bhootdi Jhampa und Hathikhana.
Außerdem viele durch verunreinigtes Trinkwasser Erkrankte über die ganze Stadt verteilt, die meisten in Hathikhana, Yakutpura, Kishanwadi, Baranpura, Soma Talav und Dandia Bazaar. Außerdem in Roshannagar, Madanzampa, Nagarwada, Ranavas in Fatehpura, Navidharti, Tulsivadi und Waghodia Road.
- Ende März Meldungen über einen Ausbruch in Maharashtra (in den Distrikten Pune und Sangli), allein in Sangli 500 Cholera- und Gastroenteritis-Patienten. Auch viele Hepatitis-Fälle.

Cholera - 04.11.2005
Aktuelle Meldungen:
In Nord-Chennai (Madras), der Hauptstadt von Tamil Nadu, könnte ein Ausbruch bevorstehen: seit 28.10. über 160 an Diarrhoe Erkranbkte, darunter auch einige Cholera-Nachweise. Viele kommen aus den von aktuellen Überschwemmungen betroffenen Gebieten Pulianthope, Korukkupet und Vysarpadi.
Zurück liegende Meldungen
- In Karnataka sind Ende September im Distrikt Hukkeri einige erkrankt.
- In Madhya Pradesh Aubruch unter Ureinwohnern (Baiga) im Dhindori Distrikt, Ende September sind mind. 30 erkrankt.
- Landesweit im August 116 Fälle, wesentlich mehr als im Vorjahres-August.
- Stand Anfang September in zwei ezirken von Bharuch, Gujarat ca. 250 Verdachtsfälle, bei bisher sechs wurde Cholera nachgewiesen.
- Anfang August Fälle in Pimpri-Chinchwad (Maharashtra, nur wenige km nördlich von Pune) in den Slums Ramabai Ambedkar, Anandnagar und Vetalnagar. Stand 9.8. soll der Ausbruch unter Kontrolle sein.
- Ende Juli Meldungen aus dem Gulbarga Distrikt in Karnataka.
- In Ludhiana (Stand 20. Juli) fünf Erkrankte (viele weitere leiden an Gastroenteritis) in Muslim Colony, Islam Ganj und New Shimlapuri.
- In Gujarat einige Fälle in den Orten Unn, Parvat, Godadara und Dindoli.

Cholera - 11.07.2006
Bisher in diesem Jahr in der Hauptstadt Delhi bereits 550 (30 davon in der Woche bis zum 7. Juli) Fälle, im Vorjahresvergleichszeitraum waren es 'nur' ca. die Hälfte. Cholera ist während der Sommermonate nichts ungewöhnliches in der Hauptstadt, 2004 waren es z.B. 459 Erkrankte in den ersten vier Monaten.

Cholera - 15.10.2006
Aktuelle Meldung:
Momentan in den Krankhäusern 12 Verdachtsfälle seit 5. Oktober, die meisten aus dem Risikogebiet Don Taki, Mumbai Port Trust.
Zurückliegende Meldungen:
- Eine Spanierin erkrankte auf ihrem Rückflug in die Heimat, nachdem sie eine Reise durch Delhi, Agra und Jaipur gemacht hatte.
- Im August Meldung mit 2 Erkrankungen im Distrikt Ropar.
- Mitte Juli Meldungen aus Gujarat: in Chhani (Distrikt Vadodara) sind in einer Woche 27 erkrankt.
- Erst Mitte Juni Meldungen über einen vermuteten Ausbruch in Tamil Nadu an der südlichen Peripherie von Chennai (Kottivakkam kuppam).
- Mitte Mai Ausbruch in Kashmir, betroffen ist der Distrikt Varmul und das Gebiet Rafiabad.

Cholera - 17.06.2008
Nach Regenfällen steigende Erkrankungszahlen in der Hauptstadt, bis Anfang Juni 2008 wurden seit Jahresbeginn insgesamt 374 Erkrankungen gemeldet (im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 1.091 Fälle).

Cholera - 01.10.2008
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Gujarat: Gefahr einer Epidemie in der Subdivision Valiya, am schwersten betroffen ist das Dorf Vitthalgam, sowie Erkrankungen in folgenden elf Dörfern: Sadigam, Rajgadh, Choramla, Vandariya, Bhamadiya, Umargam, Jabugam, Kosyadi, Bharadiya, Holkotar und Nicoli.
- Delhi: Steigende Erkrankungszahlen vor allem im September aufgrund zunehmender Kontamination des Trinkwassers aufgrund von Überflutungen des Flusses Yamuna. Seit Jahresbeginn bis zum 22. September wurden insgesamt 732 Erkrankungen gemeldet, davon allein 136 im September (im September 2007 waren es 106 Erkrankungen).
- West Bengal: Im Dorf Sidhar im Distrikt Murshidabad derzeit etwa 70 Erkrankungen, elf Menschen mussten hospitalisiert werden, zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren starben. Ursachen sind nicht funktionierende Brunnen bzw. Brunnen in schlechtem Zustand, sodass die Dorfbewohner Wasser auf dem Fluss Banshlai tranken. Bereits zuvor Dutzende Erkrankungen mit ebenfalls zwei Todesfällen in Beldanga und Khanpara.
- Haryana: Im Staat Haryana wurden zuletzt am 24. Juli 2008 dreizehn weitere Verdachtsfälle im Krankenhaus in Panchkula gemeldet. Insgesamt Insgesamt im Distrikt Panchkula damit 27 Erkrankungen.
- Delhi: In Dwarka, westlich von Delhi, starben im Sektor Sector 7 JJ Colony drei Menschen, etwa 70 weitere erkrankten. Fast jede Familie ist in diesem Gebiet betroffen.
- Karnataka: Erneuter Ausbruch im südlichen Staat Karnataka in der Hauptstadt Bangalore, zwei Personen starben zwischen dem 14. und dem 17. Juni 2008, sowie etwa vier bis fünf Personen wurden hospitalisiert. Bereits Anfang des Jahres wurden zahlreiche Verdachtsfälle in und um Bharatinagar gemeldet, bis zum 08. Februar 2008 wurde in Bangalore insgesamt sechs Erkrankungen laborbestätigt, zuletzt ein vierjähriger Junge aus Janakiram Layout in Seva Nagar. Als Ursache wird kontaminiertes Wasser vermutet. Im "Bangalore Urban District" (der die Stadt Bangalore einschließt) kam es in den letzten zwei Jahren zu 28 Erkrankungen.

Cholera - 20.12.2008
Ein aktueller Fall zeigt auch eine Erkrankungsgefahr für Reisende: eine 35-jährige Frau aus Hong Kong erkrankte, nachdem sie sich mit ihrer Familie zwischen dem 27. November und dem 8. Dezember 2008 in Indien aufhielte. Der Fall wurde laborbestätigt.

Cholera - 15.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Assam: Im Distrikt Barpeta im nordöstlichen Assam erkrankten innerhalb der letzten 15 Tagen bis Mitte Oktober 2009 insgesamt 10.180 Personen, zehn starben, sieben davon Kinder. Todesfälle gemeldet wurden in den Dörfern Hazipara, Khandakapara, Dioliapa, Zaenikura, Joshihati Char, Baglaipara und Kadong Char. Desweiteren erkrankten 119 Personen im Howly Health Centre.
- Mumbai: Plötzliches Ansteigen der Erkrankungszahlen in Kalbadevi, allein innerhalb der letzten zwei Tage bis zum 11. September 2009 wurden neun Personen hospitalisiert. In der Region kommt sehr viel kontaminiertes Wasser vor.
Zuvor wurden in Mumbai bis einschließlich 21. Juli 2009 vier Verdachtsfälle gemeldet, davon bislang einer laborbestätigt. Das Trinkwasser ist teilweise kontaminiert.
- Gujarat: Am 10. September 2009 wurde eine Erkrankung im Dorf Lachras des Distrikts Narmada gemeldet, ein 18-jähriger musste hospitalisiert werden und wurde laborbestätigt. Außerdem starben drei Erwachsene innerhalb der letzten Tagen, nachdem sie Diarrhoe hatten. Weitere etwa 24 Personen mussten ebenfalls hospitalisiert werden.
Zuvor: Im Krankenhaus der Stadt Surat der Provinz Gujarat (im Westen des Landes an der Grenze zu Pakistan) wurden innerhalb des letzten Monats bis zum 8. Juli 2009 insgesamt 22 Erkrankungen gemeldet, mehr als die Hälfte davon sind aus der Udhana Zone der Surat Municipal Corporation.
- Punjab: Zuletzt wurde am 14. August 2009 eine Erkrankung in Maharaaj Nagar laborbestätigt, damit insgesamt 18 bestätigte Erkrankungen. Ebenfalls bestätigt wurden zwei der drei Erkrankungen kürzlicih im Dorf Sunet nahe BRS Nagar. Ursache ist vermutlich der Konsum von kontaminiertem Wasser.
In Dera Bassi im Distrikt Mohali bis zum 13. Juli 2009 insgesamt mehr als 300 Erkrankungen, davon allein 207 innerhalb der letzten drei Tage.
- West Bengal: Infolge des Zyklons Aila im Mai 2009 zahlreiche Verdachtsfälle, 28 Menschen starben, 85.000 Erkrankungen an Diarrhöe wurden bis zum 18. Juli 2009 gemeldet.
- Karnataka: Schnelle Ausbreitung in der Stadt Tumkur der südwestlichen Provinz Karnataka, 30 Menschen mussten hospitalisiert werden, fünf starben. Betroffen sind vor allem die Gebiete Indira Nagar und SLN Nagar von Kathysandra.
- Meldung von April 2009: Es wurde eine hoch ansteckende und tödliche form des sog. El Tor Hybrids (auch Matlab-Variante genannt) gefunden, die bereits 2006 in Bangladesch entdeckt wurde. Es wird befürchtet, dass fast 100 Prozent aller neuen Erkrankungen in West Bengal und Orissa durch diese Variante verursacht werden.

Conjunctivitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Conjunctivitis - 02.02.2007
Aufgrund der ungewöhnlichen Hitze in der Hauptstadt Neu Delhi Ausbruch bereits Ende Januar. Normalerweise kommt es zu Ausbrüchen erst Ende Februar mit Peak Mitte März. Die Infektion schreitet – wahrscheinlich aufgrund des frühen Ausbruchs – schnell voran. Kinder und Kleinkinder sind besonders gefährdet.

Conjunctivitis - 13.10.2007
In Mumbai wird ein neuer Stamm vermutet, einige Komplikationen wurden gemeldet, unter anderem mit Beeinträchtigung der Hornhaut sowie in gewissen Fällen auch Lähmungen. Untersuchungen werden durchgeführt.
Derzeit in Mumbai etwa fünf bis sieben Neuerkrankungen pro Tag. Schon vereinzelte Meldungen in der letzten August-Woche, seit Mitte September steigende Fallzahlen.
In Mumbai gab es im Jahr 1981 einen Ausbruch.

Dengue-Fieber - 05.09.1998
Dengue-Ausbruch in Pune, ca. 100 Meilan südöstlich von Bombay: in den letzten 2 Monaten ist die Zahl der Fälle auf 54, die monatliche Rate in den letzten drei Jahren von 2 auf 10 angestiegen. Erstmalig auch DHF und Dengue-Schock-Syndrom. Im Juni wurden mindestens 200 Fälle (1 Toter) aus dem Dorf Washi (ca. 175 Meilen südlich von Bombay) gemeldet.

Dengue-Fieber - 16.10.1998
6 unbestätigte Denguefieber-Fälle in Sirsa.

Dengue-Fieber - 25.09.1999
September und Oktober gelten als die Hauptübertragungszeiten für Dengue in den meisten Gebieten Indiens. Im September 1999 33 Fälle: 16 in Delhi, 12 in Uttar Pradesh, 4 in Haryana und 1 in Rajasthan.

Dengue-Fieber - 11.10.1999
Prognosen infolge früherer Jahre möglich! In Bombay begann 1999 Mitte Oktober die Saison. Dengue scheint hier weit verbreitet, in einer Studie wurden bei 70% der Untersuchten Antikörper gegen Dengue gefunden.
Die Erkrankungshäufigkeit von Dengue hat wie üblich ein Maximum am Ende der Regenzeit, also in diesem Landesteil normalerweise Meldungen von Beginn Oktober bis in den Dezember.

Dengue-Fieber - 16.11.1999
In Madras (Chennai) besteht nebem Malaria auch für andere insektenübertragene Krankheiten wie Dengue (80% der landesweiten Fälle) und Filariasis ein relativ hohes Risiko.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 27.10.2000
In Mumbay (Bombay) wie immer nach der Regenzeit Fallmeldungen, die wahrscheinlich wie jedes Jahr bis in den Dezember anhalten werden. Ähnliche Zahlen wie 99.

Dengue-Fieber - 02.12.2000
In New Delhi werden seit Anfang Oktober Erkrankungen gemeldet. Betroffen sind z.B. Krishna Nagar und Walled City. Aber auch in der Innenstadt erworbene Erkrankungen.

Dengue-Fieber - 26.06.2001
In der Hauptstadt wurden "Risiko-Gebiete" für Dengue mit vielen Aedes-Mosquitos entdeckt: Tis Hazari, Hindu Rao Hospital, Gokulpuri, Indira Camp, Safardarjung Hospital; Balakram Hospital, Timarpur; Mukherjee Nagar, Shahbad Dairy und DCM Railway Colony. Die Situation ist aktuell alamierend in den Gebieten Mukherjee Nagar und Kingsway Camp.

Dengue-Fieber - 13.10.2001
Nach acht Erkrankungen in verschiedenen Stadtteilen von Delhi wird ein größerer Ausbruch befürchtet. 1996 starben in der Hauptstadt 145, mehr als 10.000 erkrankten.
Aktuell Epidemien in Rajasthan, Uttar Pradesh und Madhya Pradesh, wobei die Situation in Rajasthan besonders alarmierend ist.

Dengue-Fieber - 24.07.2002
Ausbruch seit Anfang Juni in West Bengal, bisher sind West Midnapores, Salboni und Garbeta betroffen. Allein in Garbeta bisher 840 Fälle, drei davon sind verstorben.

Dengue-Fieber - 04.11.2002
Diverse Meldungen:
o In Delhi hat offenbar im Oktober die Saison begonnen, erste Meldung in der Vorstadt Rohini.
o Die Städte Mumbai, Navi Mumbai, Thane, Pune, Solapur und Ahmednagar treffen Mitte Oktober Maßnahmen, um die Ausbruchswahrscheinlichkeit zu reduzieren
o In Westindien steigen die Erkrankungszahlen (in Maharashtra seit September epidemische Ausmaße):
- In Surat (Staat Gujarat) Erkrankungen seit Mitte September, betroffen sind vor allem die Stadtteile Shirur, Satara, Nanded und Solapur. Daneben auch Katargam und Ved Road.
- Im Distrikt Pune (Staat Maharashtra) Ausbruch in der Stadt Pune (Poona) und Umgebung, seit Mitte September (Saison-Beginn schon im Juli) Anstieg der Erkrankungen vor allem in Kolhapur, Bhor und Wadgaon. Ausbrüche (mit über die Jahre steigender Tendenz) hier in den letzten vier Jahren (= wahrscheinlich auch jetzt erhöhtes Risiko) vor allem in den Pune-Stadtteilen Dhankawadi, Ghorpadi, Balajinagar, Nigdi, Bopodi, Chinchwad und Karvenagar und in den Umlandorten Alandi, Wagholi, Hadapsar, Pimpri-Chinchwad (hier vor allem Theurgaon, Nidgi-Pradhikaran und Pimpale-Nilakh, außerdem Morwadi, Indiranagar Chinchwad, Ramnagar Gavhane Vasti in Bhosari, Akshaynagar und Sant Tukaramnagar), Daund, Shirur, Ahmednagar und Sirigonda.
- Meldungen auch westlich (Thane bei Mumbai) und östlich (Daund) von Pune und in den Distrikten Aurangabad und Satara, wahrscheinlich ist die gesamte Gegend betroffen.
- In Mumbai im Oktober Erkrankte (2.259, offiziell nur 100) und Tote vor allem in den westlichen Vorstädten (vor allem Goregaon, Malad und Kandivli bis nach Virar), in der Stadt steigen regelmäßig im Oktober zur Mosquitobrutsaison die Zahlen stark an. In diesem Jahr keine unerwartet hohen Zahlen, nachdem im Vorjahr ungewöhnlich wenige erkrankt waren.
- In Palghar (nördlich von Mumbai) sieben Tote im Oktober.
o Auch andernorts Meldungen: in Chandigarh (150 km nördlich von Delhi) steigen die Zahlen (Stand 28.10. über 200 neue Verdachtsfälle), genauso in der Umgebung der Stadt (z.B. Khuda Ali Sher, Mauli Jagran und Har Milap Nagar). In der Nachbarstadt Mani Majra über 100 Verdachtsfälle.

Dengue-Fieber - 26.10.2003
Bis 26. Oktober in der Hauptstadt New Delhi ca. 1.500 Fälle (Ende September waren es nur ca. 130 und das waren schon drei mal so viele wie die 45 im ganzen letzten Jahr).
Am schlimmsten betroffen ist die South Zone und danch Shahdara, Shahdara und Civil Lines.
Zuletzt Meldungen aus den Zonen Central, West und Najafgarh. September/Oktober gelten als Peek-Monate. In diesem Jahr Ende Juni der erste Fall (im Stadtteil Okhla). Im Jahr 2001 gab es in New Delhi insgesamt 284 Fälle.
Ausbrüche auch in weiteren 15 Staaten.

Dengue-Fieber - 16.11.2004
Aktuell mehrere Meldungen:
- Mitte November in Shiliguri (Staat West Bengal) Meldungen über einen anhaltenden Ausbruch
- In Maharashtra wurden als Folge des Monsuns ca. 1.400 Erkrankungen allein in den öffentlichen Krankenhäusern gezählt, am schlimmsten betroffen sind Mumbai (wo mit weiteren Steigerungen gerechnet wird, Mitte November sechs Tote), Pune (hier im September 15 Erkrankte, im Oktober rückläufig), Akola und Nashik.
Zurüvk liegende Meldungen:
- In New Delhi bis Anfang November über 400 bestätigte Erkrankte, Mitte Oktober 18 tägliche Neuerkrankungen, vor allem aus Central Zone und Shahdara Zones. In früheren Meldungen wurden zusätzlich Netaji Nagar, Azadpur, Najafgarh, Narela und Civil Lines als betroffen genannt.
- In Tamil Nadu soll es in Chennai im Oktober vermehrt Erkrankungen gegeben haben.
- Fälle auch in Haryana und Uttar Pradesh.

Dengue-Fieber - 27.01.2006
Für Kolkata und die Distrikte von West Bengal wird von erhöhtem Ausbruchsrisiko gesprochen, das durch Maßnahmen minimiert werden soll. Seit 3.1.06 aber hier keine Neuerkrankung, in den fünf Monaten davor fast 6.500 Fälle.

Dengue-Fieber - 18.04.2006
Im April 2006 Ausbruch in Padra, bisher 7 bestätigte Fälle.
Ende März 2006 Ausbruch in Ranaghat, Nadia, 2 Personen starben.
Januar und Februar 2006 bisher 116 Fälle in den Gebieten Puthukurichi, Kanyakulangara, Thiruvallam und Vattiyoorkavu im Distrikt Thiruvananthapuram.

Dengue-Fieber - 11.07.2006
Aktuelle Meldung neben den Meldungen aus Delhi:
- In Kolkata (Kalkutta) bis 11.7. 15 Fälle. Als gefährdet gelten die Süd-Stadtteile Jodhpur Park, Dhakuria, Lake Gardens und Anwar Shah Road. Hier herrscht auch das höchste Malaria-Risiko.
Zurück liegende Meldungen
- Im April 2006 Ausbruch in Padra, bisher 7 bestätigte Fälle.
- Ende März 2006 Ausbruch in Ranaghat, Nadia, 2 Personen starben.
- Januar und Februar 2006 bisher 116 Fälle in den Gebieten Puthukurichi, Kanyakulangara, Thiruvallam und Vattiyoorkavu im Distrikt Thiruvananthapuram.

Dengue-Fieber - 12.11.2008
- Im Staat West Bengal seit Mitte Oktober 2008 andauernder Ausbruch (neben einem Chikungunya-Ausbruch), zuletzt wurde eine Erkrankung in Jalpaiguri bei einem aus Hakimpara stammenden Jungen laborbestätigt. Davor zwei Neuerkrankungen am 30. Oktober in den Distrikten Murshidabad und Midnapore, im übrigen insbesondere in und um Bishnupur, insgesamt etwa 300 Verdachtsfälle. Mit einer weiteren Ausbreitung ist aufgrund der Klimabedingungen zu rechnen.
- Punjab: Bis Anfang November 2008 wurden in Bathinda und Ludhiana etwa 800 Erkrankungen bestätigt. Allein in der Stadt Bathinda zehn bestätigte Erkrankungen und 100 Verdachtsfälle.
- Weiterer Ausbruch in Mohali im Staat Punjab, bis zum 22. Oktober 2008 wurden 138 Erkrankungen bestätigt, zuletzt starb eine Frau am 21. Oktober 2008.
- Im übrigen landesweit mit Ausnahme von Delhi gesunkene Erkrankungszahlen, landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 23. September 2008 insgesamt 2.808 Erkrankugen gemeldet, 38 Menschen starben (im Vergleichszeitraum 2007 waren es 5.634 Erkrankungen, 69 Menschen starben). Hauptsächlich betroffen sind Haryana (738 Erkrankungen), Delhi (478 Fälle bis zum 26. September 2008), Tamil Nadu (282) und Maharashtra (252). In Delhi zur Zeit 20-25 Neuerkrankungen pro Tag, so viele Erkrankungen wurden in den letzten drei Jahren nicht gemeldet. Aufgrund des frühen Monsuns begann auch die Saison der Mosquitos früh und wird bis November andauern.
Im Jahr 2007 wurden in Delhi insgesamt 550 Erkrankungen gemeldet (eine Person starb).

Dengue-Fieber - 08.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Madhya Pradesh: Ausbruch mit sich schnell ausbreitenden Erkrankungszahlen. Innerhalb der letzten drei Monate bis zum 8. Oktober 2009 erkrankten über 300 Personen, mindestens neun davon starben. Offiziell wurden in Madhya Pradesh 163 Erkrankungen bestätigt, davon 57 in Bhopal, der Hauptstadt des Staates. Tatsächlich wird jedoch von noch wesentlich mehr Erkrankungen ausgegangen. Die Krankenhäuser sind voll, teilweise werden zehn bis 15 Neuerkrankungen pro Tag gemeldet. Neben der Hauptstadt unter anderem weiterhin betroffen sind Indore (33 Fälle) und Balaghat (17).
- Goa: Seit Jahresbeginn bis Mitte September 2009 insgesamt 49 Erkrankungen im westlichen Staat Goa, zuletzt starb ein 6-jähriges Kind aus Calangute. Die Fallzahlen sind um etwa 10-15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
- Gujarat: Aktuell vor allem Ausbruch im Ort Amreli, derzeit werden 55 Menschen behandelt (eine Person starb). Zuletzt 15 Neuerkrankungen innerhalb der letzten zwei Tagen bis zum 30. August 2009. Die Betroffenen stammen aus den Gebieten Sukhnathpara, Sardarnagar und Baharwadi.
Am 7. August 2009 mussten zwei Personen aus Bharuch hospitalisiert werden. Am folgenden Tag wurde eine weitere Person hospitalisiert und laborbestätigt, der Betroffene stammt aus dem Dorf Sadhali.
Bereits seit März 2009 werden im westlichen Staat Gujarat zahlreiche Erkrankungen gemeldet.
- Bis einschließlich Juni Ausbruch im Staat Kerala mit mehreren Meldungen:
Aktuell Ausbruch mit zahlreichen Erkrankungen, hauptsächlich in nördlichen Regionen, knapp zehn Personen starben bislang. Seit Jahresbeginn bis zum 28. Juli 2009 wurden insgesamt 1.100.000 Fälle von viralem Fieber gemeldet, allein in ein paar Tagen erkrankten 150.000 Personen. Die am schwersten betroffenen Distrikte sind Malappuram, Kozhikode, Wayand, Kannur und Kasaragod.
Zuvor kam es zu Erkrankungen im Medical College Campus im Distrikt Thiruvananthapuram. Mindestens 25 Studenten erkrankten, bislang wurden drei Erkrankungen bestätigt.
In Thiruvananthapuram kam es bereits im April 2009 zu einem Ausbruch mit etwa 75 bis 100 Verdachtsfällen, offizielle Zahlen sprachen von 45 bestätigten Erkrankungen.
Am 24. Mai 2009 wurden drei Erkrankungen in Vamanapuram gemeldet.
Zahlreiche Fälle, insbesondere bei Kindern, werden im Neyyattinkara Taluk Hospital gemeldet.
- Manipur: Möglicherweise Ausbruch in Moreh im Distrikt Chandel, bis zum 19. Juni 2009 wurden etwa 200 Verdachtsfälle gemeldet. Im Jahr 2007 wurde ein Ausbruch in der Grenzstadt Manipur bestätigt.
- West Bengal: Ausbruch in Kolkata, bis zum 09. Juli 2009 wurden 73 Erkrankungen gemeldet. Ernsthafte Situation in nördlichen Teilen von Kolkata wie Kankurgachi, Ultadanga und Manicktala, dort insgesamt 45 Fälle. Andere betroffene Gebiete sind Camac Street, Bhowanipore, Dhakuria, Jodhpur Park und Lake Gardens.

Diarrhoe - 15.08.2003
Aktuell mehrere Meldungen:
- Ausbruch in Uttar Pradesh: Seit Beginn des Monsuns bis Mitte August sind in 11 Distrikten mind. 250 erkrankt, mind. 67 sind verstorben. Am meisten betroffen ist der Distrikt Ballia, aber auch die Hauptstadt Lucknow (u.a. Jankipuram, Sikandarpur, Basiyanpur und Chuiapur). Wahrscheinlich sind auch Cholera-Fälle darunter. Im letzt jährigen Monsun sind im Staat über 200 an Diarrhoe, Cholera und Malaria verstorben.
- Anfang August neun Tote und weitere über 100 Erkrankte in Orissa (in den Bezirken Dharmasala, Dhanagadi und Barachana im Distrikt Jajpur).
- Mitte Juli Ausbruch in Andhra Pradesh, betroffen sind vor allem Kondapuram (C. Belagal Mandal), Velpanur (Velugodu), Nalakadoddi (Pathionda), Kosigi und Narayanapuram (Bandi Atmakur).
- Ausbruch in Madhya Pradesh, bis Anfang Juli starben 11 Menschen, betroffen ist z.B. der Ort Bhilkhedi (in der Sardarpur-Tribal-Region), Junapani und Sanjay Nagar. Zusätzlich gab es drei Tote und 11 Erkrankte in dem Ort Kanakupura im Distrikt Mayurbhanj.

Diarrhoe - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Diarrhoe - 22.11.2003
Epidemien in Ostindien, mind. 73 sind allein im Distrikt in Malda (vor allem Chanchol sub-division: Harischandrapur II und Chanchol II) in West Bengal seit Oktober verstorben, über 9.000 erkrankt. Auch nach dem Rückzug des Monsuns in den meisten Teilen Indiens hält die Gefahr für "waterborne diseases" an, z.B. in den Überschwemmungsgebieten von Bihar und West Bengal.

Diarrhoe - 20.10.2004
Im Distrikt Kendrapara (Orissa) Ausbruch mit fast schon epidemischen Ausmaßen, u.a. sind Fakirabad, Dilarpur und Madhopur in Kendrapara und Thakurpatna betroffen.

Diarrhoe - 02.06.2005
Aktuell mehrere Meldungen:
- Epidemie in den Distrikten Chandel und Churachandpur in Manipur, die betroffenen Gebiete werden rasch größer. Bisher ca. 10 Tote, bei einigen Erkrankungen soll es sich um Cholera handeln.
- Ausbruch in Lucknow (UP), zuletzt (Stand 20.5.) Meldungen aus dem Stadtteil Yasinganj, davor auch aus Saadatganj, Bazaar Khala, Naka Hindola, Wazirganj und Ambedkar Nagar
Zurück liegende Meldung:
- Ausbruch in Tamil Nadu, im Distrikt Krishnagiri, Stand Anfang Mai sind vier verstorben, betroffen sind die Orte Neralagiri, Seeranapalli, Vallinagar, Kottaiyoor und Nachikuppan. Es könnte sich auch um Cholera handeln.

Diarrhoe - 18.10.2008
Aktuelle Meldungen:
- Assam: In den Krankenhäusern in Golaghat und Dergaon starben sechs Menschen, weitere 30 erkrankten. Die Todesfälle ereigneten sich zwischen dem 12. und dem 17. Oktober 2008, alle Betroffenen waren aus Misamara Tea im Distrikt Golaghat.
Zurück liegende Meldungen:
- Karnataka: Etwa 35 Personen wurden zwischen dem 26. und 29. April 2008 in das Epidemic Diseases Hospital in Metagalli hospitalisiert, steigende Zahlen ab dem Abend des 28. April. Die meisten der Betroffenen sind aus B.M. Srinagar, Kumbarakoppal und Palahalli.
- Orissa: Im Distrikt Gajapati starben sieben Personen an einer bislang ungeklärten Erkrankung. Die Betroffenen hatten Fieber und Dysenterie, und starben plötzlich. Zuersten starben vier Menschen auf mysteriöse Weise im Dorf Jhiliki.
- Im östlichen Manipur starben im Januar 2008 im Dorf Challou des Distriktes Ukhrul mindestens zwei Kinder, weitere 25 mussten hospitalisiert werden. Die Krankheit ist noch ungeklärt, die Symptome sind ähnlich wie bei Cholera.
- Im nordöstlichen Staat Assam starben nach (nicht offiziellen) Meldungen 70 Menschen. Die am meisten betroffenen Gebiete sind Chakiting TE, Kakatibari, Senduriting, Halmara, Hautali, Thuramukh, Thurajan, Rangajan, Avoyjan und Jamuguri TE. Zunächst zehn Todesfälle in Chakiting TE, danach Ausbreitung zunächst nach Kakatibari (Negheriting TE), wo mehr als sieben Menschen starben. Es hieß, die Hauptursache des Ausbruchs seien Wasserquellen.
- Im Staat Orissa (ebenfalls im Nordosten des Landes) wird aufgrund derzeitiger Überflutungen, die etwa 1,5 Millionen Menschen in allen 12 Blocks des Distrikts Balasore betreffen, wird der Ausbruch einer Epidemie befürchtet. Bereits drei Personen (einschließlich eines Kindes) starben im Block Oupada innerhalb von zwei Tagen (13. und 14. Oktober 2007), sowie Hunderte weitere erkrankten. Am stärksten betroffen sind die Blocks Nilagiri, Basta, Bhogarai, Remuna, Baliapal und Sadar.

Dropsy, epidemic - 11.08.1998
Erste Meldungen von "epidemic dropsy".

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Dropsy, epidemic - 02.09.1998
Dropsy-Fälle auch aus anderen Bundesstaaten Indiens.

Dropsy, epidemic - 19.09.1998
In Delhi in vielen Stadtteilen ca. 2500 Fälle (57 Tote) von "epidemic dropsy".
Seit 16.9. Rückgang der Fälle.

Dropsy, epidemic - 01.07.2003
Ausbruch einer mysteriösen Krankheit mit Dropsy ähnlichen Symptomen, im Distrikt Shivpuri in Madhya Pradesh erkrankten zwischen dem 26. und 29. Juni 150 Personen.

Dysenterie - 04.04.2004
Ausbruch in Gorakhpur und der weiteren Umgebung mit fünf toten Kindern in zwei Tagen. Hier führt die aktuelle große Hitze zu Wasserknappheit.

Encephalitis - 26.12.2002
Im November 2002 allein in einem großen Krankenhaus in Chandigarh 25 an Encephalitis erkrankte Kinder, neun von ihnen starben.
Vier stammten aus Chandigarh (zwei aus Mauli Jagran, einer aus Maloya und einer aus Sektor 52), drei aus Panchkula, die meisten aus Patiala.

Encephalitis - 25.10.2004
Im Westteil des Nordstaats Uttar Pradesh in Khekda (Baghpat Distrikt, nur 40km von Neu Delhi) mysteriöser Ausbruch mit mind. 48 Toten. Symptome sind schwere Kopfschmerzen, Fieber und Übelkeit, Ursache ist wahrscheinlich Japan-B-Encephalitis, es könnte sich aber auch z.B. um Nipah- und Chandipura-Viren handeln.

Encephalitis - 18.11.2004
Anhaltender Ausbruch (Ursache ist vermutlich Japan. Encephalitis) im westlichen Uttar Pradesh seit Oktober mit bisher 177 Todesfällen. Am meisten betroffen war Sahranpur, außerdem weniger auch Muzaffarnagar, Bagpat, Bulandshahr und Ghaziabad.

Encephalitis - 19.06.2005
Ausbruch (Ursache ist vermutlich Japan. Encephalitis) seit der dritten Juni-Woche im Muzaffarpur Distrikt (Staat Bihar) mit bisher 36 toten Kindern. Hier schon vor zehn Jahren ein ähnlicher Ausbruch mit 167 Toten.

Encephalitis - 01.10.2009
Aktuell Meldung:
- Seit Januar bis zum 30. September 2009 wurden im Staat Uttar Pradesh in der Region Gorakhpur 356 Todesfälle gemeldet (davon 63 seit dem 16. September, zuletzt sechs weitere Kinder), sowie Tausende Menschen erkrankten, 41 Neuerkrankungen mussten zuletzt hospitalisiert werden. Die genaue Ursache des Ausbruchs ist bislang nicht bekannt.
Zurück liegende Meldung:
- Oktober 2005: Ausbruch (Ursache sind Coxsackieviren) seit August in Uttar Pradesh mit über 40 Toten (meist Kindern) und weiteren über 400 Erkrankten in den letzten Wochen.

Encephalitis Enteroviren - 25.11.2005
Ausbruch (verursacht durch Human Coxsackievirus B) im Westen von Uttar Pradesh (in den Orten Saharanpur, Ghaziabad, Baghpat, Muzaffarnagar, Bijnor und Meerut), in den letzten Wochen ca. 250 Erkrankte, und diverse Tote (vor allem Kinder).
Die sich als fiebrige Encephalitis bzw. Encephalopathie, Myocarditis oder Pneumonie äußernde Erkrankung kommt dort offenbar regelmäßig während bestimmter Jahreszeiten (in Ghaziabad vor allem September und Oktober, in anderen Gebieten schon ab April/Mai bis Oktober) vor.

Erdbeben - 08.02.2001
In den Erdbebengebieten in Gujarat bisher nur vermehrt Pneumonien und Dysenterie. Es wächst aber auch die Gefahr für Cholera, Typhus (typhoid fever), Malaria und Dysenterie, nachdem die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen ist.

Gastroenteritis - 13.10.1998
In West-Bengalen (östliches Indien) verursachen Überschwemmungen eine Gastroenteritis-Epidemie (möglicherweise Cholera) mit 381 Toten.
Fast 42.000 Personen, die meisten davon Frauen und Kinder im Distrikt Malda betroffen, nachdem sie verschmutztes Flußwasser getrunken hatten.

Gastroenteritis - 01.08.1999
Im Gebiet Naroda im Westen Mitte Juni insgesamt 107 Fälle. Bisher keine Laborbestätigung.

Gastroenteritis - 04.01.2000
In Ahmedabad (Stadtgebiete Jamalpur, Raikhad, Behrampura, Dani Limda, Lal
Darwaja und Khanpur) Anfang Januar 1000 Gastroenteritisfälle, mind. 3 Tote durch kontaminiertes Wasser.

Gastroenteritis - 07.05.2000
Im Süden, in Berhampur, fordert Diarrhoe 2 Menschenleben, 200 Erkrankte. Ob das Trinkwasser verantwortlich ist, wird diskutiert.

Gastroenteritis - 09.05.2000
1 Toter und 6 hospitalisierte in Mumbai (ehemals Bombay) wegen starker Verunreinigung der Wasserleitungen in Lalbaug. Im Sommer ist hier generell die Wasserversorgung ein Problem.

Gastroenteritis - 01.06.2000
In Gebieten des Trans-Yamuna, in Nordwest Dehli und in Ost-Dehli stark zunehmende Gastroenteritis-und Gelbsuchtzahlen. In Ost-Dehli sind Krishna Nagar, Azad Nagar, Kanti Nagar und Vishwas Nagar am schlimmsten betroffen. 99% der Fälle sind wasserbedingt.
Aktuell im Dorf Yamage im Distrikt Kagal tehsil 300 Fälle, 20 davon schwer erkrankt.

Gastroenteritis - 17.08.2000
Im Orissa-District 53 Tote. Betroffen sind vor allem Dasamantapur und Narayanpatna, ein Übergreifen nach Nandapur, Padua, Kularsingh, Sundhiput und Mujang wird befürchtet.

Gastroenteritis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Gastroenteritis - 09.04.2001
Wie oft im Sommer, wo Gastroenteritis und Cholera hier als nichts ungewöhnliches gelten, Ausbruch in Bangalore mit vielen Erkrankten im März. Ende Februar über 140 Fälle (ein totes Kind) innerhalb von drei Tagen. Die meisten kommen aus Ulsoor und Jogupalya, wo kontaminiertes Trinkwasser als Ursache vermutet wird.

Gastroenteritis - 31.07.2001
Diverse Ausbrüche Stand Ende Juli:
- Fünf Tote, diverse Erkrankte in der letzten Juli-Woche in Panjia (Dehra Dun District, Uttar Pradesh)
- Acht Tote im Pithoragarh District (an der Grenze zu Nepal in Uttar Pradesh, 100 km nordöstlich vom Rampura)
- In Surat 33 Neu-Hospitalisierte (darunter auch Malaria-Fälle) in nur einem einzigen Krankenhaus pro Woche
- In Kerala gelten die Küstengebiete des Malappuram Districts als am höchsten gefährdete Gebiete.

Gastroenteritis - 19.01.2002
Epidemie seit Jahresbeginn in Chennai (im Thiruvallur Distrikt und Vorstädten von Chennai) mit mind. sechs Toten und 240 Erkrankten. Genannt werden Puzhal, Madavaram, Cholavaram, Menchur und Gebiete rund um den Pulicat lake und sogar Gebiete in Nord-Madras wie Kodungaiyur. Cholera wird für möglich gehalten.

Gastroenteritis - 13.05.2002
Ausbruch in Anantapur und Hindupur mit bisher vier Toten und mehreren Hundert Erkrankten nachdem das Trinkwasser verunreinigt war.
Ähnlicher Ausbruch Ende März in Kaklo im Haveri Distrikt (Karnataka) mit über 250 Erkrankten.

Gastroenteritis - 04.06.2002
In den tiefer gelegenen Gebieten Bangalore`s wurden 32 Verdachtsfälle gemeldet, Ursache ist kontaminiertes Wasser. Trinkwasser unbedingt abkochen!

Gastroenteritis - 08.10.2002
Aktuell viele Ausbruchsmeldungen:
- Zwischen 25. 9. und 8. 10. starben bei einem Ausbruch in über 24 Orten im Gebiet um Baligaon im Vaishali Distrikt im Staat Bihar 12, ca. zwei Dutzend Kleinkinder erkrankten. Am schlimmsten betroffen ist das Dorf Agrail, dort starben innerhalb von 10 Tagen neun Menschen (davon acht Kinder), über 15 Personen erkrankten. Die Krankheit grassiert außerdem in Champapur, Gajipur, Manpur, Levadan, Digha, Chiksaun, Baligaon, Kiratpur, Netar, Ansoi und anderen angrenzenden Dörfern.
- Ende September starben während fünf Tagen im Jajpur Distrikt in Orissa (Golha, Aruha, Ghadanga, Haridaspur, Sundaria, Nakhapasi und Batijanga bei Dharmasala) drei, 400 weitere erkrankten.
- Im südlichen Parganas Distrikt in West Bengal sind (Stand 24.9.) 1.000 betroffen, genannt werden z.B. Nabapalli, Kanapullur, Muslimpara und Uttar Baluria. Tendenz steigend. Hauptursache für den Ausbruch ist verunreinigtes Wasser.
- Ende Juli Ausbruch in Nagar und Kharar (in der Nähe von Chandigarh).
- Anfang Juli Meldungen über einen Ausbruch in der Gegend um Akbarpur (Uttar Pradesh), es erkrankten 30 Personen (neun zusätzliche starben). Die Krankheit, die sich schnell in dieser Gegend verbreitet hat, wurde durch verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene hervorgerufen.

Gastroenteritis - 27.11.2002
In Darasuram (bei Kumbakonam im Thanjavur Distrikt) und in einem Dorf bei Tiruvannamalai im Staat Tamil Nadu innerhalb von nur einer Woche drei Tote, über 65 Erkrankte.

Gastroenteritis - 18.02.2003
Allein am Wochenende 15./16. Februar mehr als 800 Fälle in Khadia, Ahmedabad in Gujarat, (in den Wochen davor 400) und 300 in Kagdapith Policeline.

Gastroenteritis - 29.07.2003
Aktuell mehrere Meldungen:
- In der Hauptstadt Delhi von Januar bis Ende Juli 38.251 Fälle, davon allein in den ersten beiden Juli-Wochen fast 2.000
- In verschiedenen Teilen der Stadt Chandigarh warnen Ärzte die Bevölkerung nach dem Anstieg von Erkrankungen Anfang Juli vor möglichen Ausbrüchen von Diarrhoe und anderen "water-borne-diseases". Bereits Mitte April in Chandigarh nach einem plötzlichen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsanstieg starke Zunahme von viralen Diarrhoe-Fällen (verursacht durch Rotaviren), hauptsächlich betroffen waren Kinder zwischen zwei und sechs Jahren. Allein bei einem Arzt täglich 40 bis 50 Fälle.
- In Assam Ende Juli in den Überschwemmungs-Gebieten mind. sechs Tote, Tausende sind erkrankt.

Gastroenteritis - 12.02.2004
In Hargobindpura in Ludhiana (im westindischen Punjab) sind ca. 500 (200 davon Kinder) erkrankt, ca. 100 Neuerkrankungen täglich.

Gastroenteritis - 26.04.2005
Ausbruch in der Nähe von Kalkutta im Distrikt North 24 Parganas (West Bengal) mit ca. 1.000 (hohe Dunkelziffer) Erkrankten, ein Viertel davon hospitalisiert. Am meisten sind die Stadtteile Samsanghat, Rabinagar, Dakshinpalli und Sundrarkhola von Garulia betroffen.

Gastroenteritis - 10.02.2006
Aktuell mehrere Meldungen:
- 72 Verdachtsfälle von Gastroenteritis in Phagwara.
- Ausbruch in Ratanpura Mohalla, 70 Patienten leiden an Diarrhoe, 2 weitere mussten stationär behandelt werden. Das Gesundheitsamt verteilte 3.000 Chlortabletten, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
- Weitere Meldungen aus Gali, hier schon ein halbes Jahr zuvor Gastroenteritis-Fälle.

Gastroenteritis - 28.01.2008
Aktuelle Meldung:
- Knapp 200 Personen erkrankten in Rayagada im Staat Orissa zwischen dem 19. und 22. Januar 2008. Ein paar Tage zuvor wurden Erkrankungen auch in Kasipur gemeldet. Als Ursache kommt der Fluss Nagavalli in Betracht, dessen Wasser häufig von den Bewohnern konsumiert wird.
Zurück liegende Meldungen:
- März 2006: Nachlassender Ausbruch in Mumbai (South Bombay) mit über 450 Hospitalisierten (auch Tote), Ursache ist die mangelhafte Wasserversorgung. Teilweise wurde ein wenig infektiöser Cholera-Erreger nachgewiesen.
- Februar 2006: 72 Verdachtsfälle von Gastroenteritis in Phagwara, Indien
- Davor Ausbruch in Ratanpura Mohalla, 70 Patienten leiden an Diarrhoe, 2 weitere mussten stationär behandelt werden. Das Gesundheitsamt verteilte 3.000 Chlortabletten, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
- Weitere Meldungen aus Gali, hier schon ein halbes Jahr zuvor Gastroenteritis-Fälle.

Gesundheitssituation - 18.12.2004
69% aller Injektionen im Land werden lt. Gesundheitsministerium mit unsterilen Spritzen und Kanülen durchgeführt. Entsprechend hoch ist das Übertragungsrisiko für HIV, Hepatitis etc.

Hand, foot & mouth disease - 23.10.2006
Laut Zeitungsberichten befinden sich 200 Kinder im Krankenhaus von Kozhikode.

Hand, foot & mouth disease - 23.09.2007
Aktuelle Meldung:
- Warnung vor einer Epidemie in Kalkutta: Innerhalb der letzten vier Tage bis zum 22. September 2007 in der Stadt fast 300 Erkrankungen, besonders anfällig sind Kinder unter fünf Jahren.
Hintergrund:
- Normalerweise jedes Jahr einige verstreute Fälle, dieses Jahr jedoch extrem hohe Zahlen.

Hepatitis - 07.05.2004
Ausbruch in Ahmedabad (Staat Gujarat) mit mind. 120 Fällen. Am meisten sind die östlichen Vorstädte (New Bhavaninagar und Gayatrinagar im Gebiet Amraiwadi und die Gebiete Nava Vadaj und Bhaipura) betroffen.
Die schlechte Trinkwasserversorgung gilt als Ursache. Es wurde nicht bekannt, ob es sich um Hepatitis A oder E handelte.

Hepatitis A - 29.03.1999
Epidemie in Khanpur (Jhalawar, Bundesstaat Rajasthan) mit ca. 285 Fällen (vom 6.-25. März ). Die Ursache ist noch nicht bekannt.

Hepatitis A - 21.08.2000
Vermehrt Meldungen in Vadodara, hier vor allem in den Gebieten Karelibaug, Kisanwadi, Navidhrati, Hathikhana, Nagarwada und Fatehpura. Auch umliegende Orte sind betroffen, v.a. die Padra und Kheda taluks. Bislang wurden über 100 Hepatitis A-Patienten im Krankenhaus behandelt. Ursächlich sind defekte Trinkwasserleitungen.

Hepatitis A - 30.05.2002
Aktuell mehrere Meldungen:
- Ende Mai 74 Erkrankte in Kalupur innerhalb von nur 2 Tagen
- Rund 250 Verdachtsfälle in den ersten 2 Maiwochen aus Gebieten um Gomtipur und Raipur. Hauptgründe sind Wasserverschmutzung und verunreinigte Nahrung
Fälle auch in Shakra Bharwad Ni Chali, Teen Kashtiya Chawli und Ashok Nagar. Außerdem im Gebiet Rakhial, hier vor allem in Nagori Chawli.

Hepatitis A - 14.02.2003
Mehrere Meldungen:
- Zwischen November und Dezember 2002 über 40 Fälle (22 bestätigt) in Jagraon. Am schlimmsten betroffen waren die Gebiete Adda Raikot und Kothe Rala. Ursache war verunreinigtes Trinkwasser
- Ausbruch in Doraha
- in Ludhiana bis Anfang Januar etwa 20 Erkrankte, die meisten stammen aus dem Gebiet Urban Estate Phase I (Dugri), vereinzelt auch aus anderen Stadtteilen.
- in Ludhiana in Issanagri sind mindestens sieben Kinder erkrankt, vier von ihnen wurden hospitalisiert.

Hepatitis A - 29.06.2003
Neben Diarrhoe, Malaria und Cholera jetzt auch Hepatitis A und E, über ein Dutzend Fälle wöchentlich in jedem städtischen Krankenhaus in Chandigarh, mehr Patienten mit Hepatitis A und E als Hepatitis B und C.

Hepatitis A+E - 11.02.2005
Aktuell mehrere Meldungen (wahrscheinlich handelt es sich um Hepatitis E, in Frage kommt auch Hepatitis A):
- Im Punjab sich ausbreitender Ausbruch in Khanna, Ludhiana: allein am 6.2. 65 Neuerkrankungen
- Mitte Januar Ausbruch in verschiedenen Teilen des Bundesstaats Kerala, vor allem betroffen ist der Distrikt Kottayam mit mind. 10 Toten und über 500 Erkrankten. Weitere betroffene Distrikte sind Thrissur, Pathanamthitta und Alappuzha. Als Ursache werden Mängel in der Trinkwasserversorgung vermutet.

Hepatitis A+E - 28.03.2005
Ausbruch in Hyderabad (Andhra Pradesh) in Teilen der Altstadt, allein in der 4. März-Woche über 100 Fälle. Ursache ist wahrscheinlich ein Defekt in der Trinkwasserversorgung.

Hepatitis A+E - 14.03.2007
Ausbruch von Gelbsucht in Jankipuram, einem Distrikt der Hauptstadt Lucknow des Staates Uttar Pradesh. Dutzende mussten behandelte werden, 3 Menschen starben, 2 der Todesfälle wurde laborbestätigt. Vermutete Ursache ist die kontaminierte Wasserversorgung. Aufgrund dieser Umstände wird vermutet, dass es sich bei dem Erreger um Hepatitis A oder Hepatitis E handelt.

Hepatitis B - 29.05.2009
Im Staat Gujarat kam es zu zahlreichen Erkrankungen aufgrund von mehrfach verwendeter medizinischer Ausrüstung. 92 Menschen starben (die meisten zwischen 15 und 45 Jahren), weitere etwa 495 wurden mit dem Virus infiziert. Zentrum der Epidemie ist der Distrikt Sabarkantha mit vor allem Modasa, Idar und Meghraj. Weiterhin betroffen sind andere Gebiete in Gujarat einschließlich Himmatnagar, Bayad, Bhiloda, Prantij, Balasinor, Vijaynagar und Khedbrahma sowie Ahmedabad, Surat und Rajkot. Hunderte von Tonnen medizinischen Materials wurden wieder verwendet.

Hepatitis B+C - 03.08.2009
In Uttar Pradesh kam es in den letzten zwei Jahren zum Verkauf von 100.000 Einheiten mit gepanschtem Blut, das teilweise mit den Viren Hepatitis B und C infiziert waren.

Hepatitis B+D - 24.02.2009
Ausbruch im Staat Gujarat im Distrikt Mehasana nahe Sabarkantha (vgl. insoweit die Parallelmeldung), insgesamt 108 Menschen wurden hospitalisiert, 35 starben. Eine weitere Ausbreitung fand mittlerweile nach Malpur, Bayad und Idar Taluka im Distrikt Sabarkantha statt.
Ursache sind offenbar nicht ausreichend sterilisierte Spritzen.

Hepatitis E - 20.03.2002
Ausbruch in Mandi (Himachal Pradesh) mit bisher 375 Fällen. In verschiedenen Wasserproben aus natürlichen Gewässern wurden Viren gefunden.

Hepatitis E - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Hepatitis E - 23.04.2004
Über 800 sind in South Dum Dum (West Bengal) in den letzten drei Wochen erkrankt. Die am meisten betroffenen Gebiete sind Chasipara, Lalgarh, Moyrapara, Azadgarh, Burmanpara, Sethbagan, Chasirmat, Goalabagan, Basakbagan und Swamiji colony.

Hepatitis E - 01.02.2005
In Mumbai (Bombay) seit Dezember höhere Erkrankungszahlen als gewöhnlich, in der letzten Januar-Woche allein 69 Neuerkrankungen. Betroffen ist die ganze südliche Halbinsel (u.a. Napean Sea Road, Cuffe Parade, Walkeshwar und Churchgate). Ursprünglich war ein Defekt in der Trinkwasser-Versorgung in South Mumbai der Auslöser, inzwischen aber vor allem Mensch-zu-Mensch-Übertragung durch Schmierinfektion.

Hepatitis E - 28.03.2005
Ausbruch in Maharashtra, in Baramati (betroffen sind die Gebiete Sathenagar, Amrayee, Siddharth Nagar, Bhimnagar und Panchsheel Nagar) sind aktuell 348 und in Alandi (Pune) 67 erkrankt.

Hepatitis E - 05.08.2007
Ausbruch in den Gegenden Ishber und Harwan. 400 Verdachtsfälle, von neun untersuchten Fällen wurden vier Erkrankungen laborbestätigt.

Indian tick typhus - 05.08.2007
Im Ort Deol (Distrikt Kangra in Himachal Pradesh) erkrankten seit Ende Juni 2007 etwa 260 Menschen, bislang keine Todesfälle. Nach wie vor jeden Tag etwa 4-6 Verdachtsfälle. Labortests bestätigten den durch Zecken übertragenen Erreger Rickettsia conerii, zunächst war Epidemic Typhus als Ursache angenommen wrden.

Influenza - 16.03.1999
Grippe-Ausbruch jetzt in der Krankeits-Neben-Saison auch in Neu-Delhi (200 Fälle am 2. März-Wochenende).
Nach den "Undiagnosed fever"-Ausbrüchen in Afghanistan, Nepal und Indien (Bangalore) eine weitere ungewöhnliche Krankheitsepisode auf dem indischen Subkontinent.

Japanese encephalitis - 18.08.1998
In Assam (Distrikte Nord Lakhimpur und Dhemaji) Ausbruch mit hoher Sterblichkeitsrate.
In diesen Gebieten wurde bisher nicht gegen JE geimpft.

Japanese encephalitis - 12.10.1998
In der Division Miryalaguda des Distriktes Nalgonda erkrankten 6 Kinder, weitere 20 in anderen Krankenhäusern.
Letztes Jahr kam die Krankheit in über 100 Dörfern in acht Mandals (Regierunsbezirk mit 5-10 Dörfern) vor.
Trotz Gegenmaßnahmen Ausweitung auch auf andere Dörfer.
Schweine dürfen nicht mehr in Wohngebieten gehalten werden.

Japanese encephalitis - 16.10.1998
Befürchtetes Übergreifen der Krankheit aus dem benachbarten Nepal noch nicht geschehen.
Unbestätigte Fälle von bakterieller Enzephalitis in Gorakhpur, weitere aus Nalgonda (Andhra Pradesh).

Japanese encephalitis - 16.10.1998
Prognosen infolge früherer Jahre möglich! 1998 In Andhra Pradesh, Distrikt Guntur 38 Fälle (17 Tote) von August bis September.
Todesfälle in Vinukonda, China Garlapadu, Panidam, Madapadu, Pedamakkena, Garnepudi, Venigandla, Yadavarru, Guntur (Chinna Bazar) Gundaraopet, Bongarala-beedu und Kannavarithota.
Regelmäßiges Vorkommen in der Division Sattenapalli und den umliegenden Mandals im Distrikt Guntur.

Japanese encephalitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Japanese encephalitis - 21.08.1999
Seit 3. August 15 Encephalitis -Todesfälle (90 Erkrankungen) in den Districten Kushinagar und Gorakhpur in Ost-Uttar Pradesh, es sind vor allem Kinder zwischen 5 und 8 Jahren.
Wahrscheinlich handelt es sich um Japan-B-Encephalitis. Normal ist die Hauptausbruchszeit September bis Dezember, in diesem Jahr werden aber schon im August vermehrt Fälle gemeldet.

Japanese encephalitis - 16.09.1999
In Uttar Pradesh entlang der Grenze zu Nepal im August 120 Tote durch Malaria und JE. Davon allein 32 Malaria-Tote in der zweiten September-Woche im östlichen District Bahraich.
In den Terai-Districten Nepals wurde ein Ansteigen der Fälle schon seit dem frühen Juli (der Monsun traf früher ein) berichtet, Stand Ende August sind 1100 Fälle und 170 Tote im Terai. Ab Oktober dürften die Fälle zurückgehen.

Japanese encephalitis - 16.11.1999
In den letzten 2 Monaten fast 100 tote Kinder im südlichen Staat Andhra Pradesh. Insgesamt 463 Fälle in 10 Distikten (die Situation ist in Kurnool, Anantapur und Prakasam am schlimmsten), Hyderabad ist nicht betroffen.
Daten aus Andhra Pradesh der Vorjahre: 1997 984 Fälle (247 Tote), 1998 524 Fälle (201 Tote).

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Japanese encephalitis - 18.11.1999
Süden des Landes, z.B. Staat Andhra Pradesh:
Details aus den letzten Jahren:
2001: im Oktober mind. 25 Tote, 100 Erkrankte, hier Fallmeldungen normal von Oktober bis in den Dezember. Erstmalig ist auch die Hauptstadt Hyderabad betroffen, ein Mangel an Impfstoffen verschlimmert die Situation.
1999: im September/Oktober 105 tote Kinder. Die Krankheit nimmt insgesamt zu, es sind auch bisher freie Gebiete betroffen.
Insgesamt 516 Fälle (davon drei fünftel im November) in 10 Distikten (die Situation ist in Kurnool, Anantapur, Prakasam und Warangal am schlimmsten - außerdem betroffen sind Guntur, Cuddapah, Mahubnagar, Nalgonda, Karimnagar und Medak), Hyderabad ist nicht betroffen.
1998: 524 Fälle (201 Tote), mehrere Dörfer in den Distrikten Guntur und Nalgonda vor allem betroffen. Regelmäßiges Vorkommen in der Division Sattenapalli und den umliegenden Mandals im Distrikt Guntur.
1997: 984 Fälle (247 Tote) am meisten betroffen war Kahool
Davor: JE hier erstmalig 1981 (439 Tote und über 1.200 Fälle), großer Ausbruch 1986 (638 Tote, über 2.000 Fälle), der letzte große Ausbruch 1998 (203 Tote).

Japanese encephalitis - 24.11.1999
Aktuell 138 tote Kinder und weitere 660 in Andhra Pradesh erkrankt, der Ausbruch soll aber unter Kontrolle sein.

Japanese encephalitis - 27.11.1999
Bis zum Wochenende im aktuellen Ausbruch in Andhra Pradesh 159 Tote und 777 Erkrankungen (davon allein in den letzten 3 Tagen 82 Neuerkrankungen und 11 Tote!). Die Situation scheint trotz anderslautender offzieller Meldungen noch nicht unter Kontrolle!

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Japanese encephalitis - 20.11.2002
Ausbruch im Punjab und Haryana (z.B. Saharanpur und Manak), bekannt wurden acht Tote in Krankenhäusern in Chandigarh (wo es selbst aber keine Erkrankungen geben soll). Weitere Verdachtsfälle.

Japanese encephalitis - 21.04.2003
Der befürchtete Ausbruch in Thiruvananthapuram hat sich nicht bestätigt, nur ein Einzelfall in Kumarapuram.

Japanese encephalitis - 11.09.2003
Aktuell mehrere Meldungen:
- In Uttar Pradesh ab ca. 10. August bis 11. 9. 63 Tote und 425 Fälle. Die meisten Erkrankten kommen von Dorfrändern bzw. wohnen an Reisfeldern, vor allem betroffen scheint der Gorakhpur Distrikt zu sein.
- Im Juli in Assam Ausbruch nach Überschwemmungen, bis Ende Juli mind. 12 Tote, ca. 100 sind hospitalisiert. 2002 waren während und nach den letztjährigen Überschwemmungen ca. 200 gestorben.

Japanese encephalitis - 11.07.2004
Im Nord-Ost-Staat Manipur einige Fälle, Infektionsgefahr herrscht vor allem in den Gebieten Wangkhei Keithel Ashangbi, Keikhu, Soibam Leikai, Irom Meijrao und Chakpikarong.
In Manipur kann es während der Regenzeiten immer wieder zu Ausbrüchen kommen.

Japanese encephalitis - 04.11.2005
Aktuell mehrere Meldungen:
- Wie regelmäßig um diese Zeit (mit dem Monsunende zunächst abflauender und Anfang Oktober wieder aufflammender) Ausbruch ab dem späten Juli im Nord-Staat Uttar Pradesh (später auch im vorher nicht betroffenen Westen (wo z.B. in Saharanpur in den letzten beiden Oktober-Wochen über 100 verstorben sind), zu Anfang vor allem im Osten, in den Bezirken Gorakhpur und Basti, weniger in Lucknow, Chitrakoot, Fatehpur, Devaria, Kushinagar, Bahraich, Barabanki, Lakhimpur-Kheri, Varanasi, Sitapur, Rae Bareli und Maharajganj, außerdem in Ghazipur, Mau, Azamgarh, Siddharthnagar, Sant Kabirnagar, Deoria, Balrampur und Gonda) und den angrenzenden Gebieten Bihars und Madhya Pradeshs: bisher mind. 1.300 Tote, über 5.000 sind erkrankt, und es wird mit einer weit höheren Dunkelziffer gerechnet.
Der Monsun und damit vermehrt Überträger-Mosquitos und erhöhte Infektionsgefahr dauert hier regelmäßig mind. bis September.
Die Haupt-Saison für JE beginnt hier meist Ende August.
- Im Distrikt Malda in North Bengal in den ersten beiden September-Wochen mind. 23 Tote.

Japanese encephalitis - 06.11.2006
Aktuell mehrere Meldungen:
- Andauernder Ausbruch im östlichen Uttar Pradesh (einem Endemiegebiet mit steigender Tendenz und regelmäßigen Ausbrüchen in der Monsunzeit), betroffen sind die Distrikte Gorakhpur, Deoria, Maharajganj, Sant, Kabirnagar, Kushinagar, Basti, Siddharthnagar, Azamgarh, Gonda und Balrampur. Insgesamt erkrankten bislang 1.566 Personen, 292 starben.
- In Bihar mind. 194 Fälle.

Japanese encephalitis - 16.10.2008
Aktuelle Meldungen:
- Im Staat West Bengal in der Stadt Kolkata starb ein Einwohner aus Behala am 9. Oktober 2008. Es ist das erste Opfer in Kolkata seit zehn Jahren. Außerdem in West Bengal bis zu 300 Verdachtsfälle (bei den Betroffenen wird auch Dengue oder Chikungunya vermutet).
- Uttar Pradesh: Ausbruch dieses Jahr mit vielen Erkrankungen trotz adquäter vorher durchgeführter Impfungen.

Japanese encephalitis - 15.11.2008
Aktuell mehrere Meldungen:
- Andauernder Ausbruch in Gorakhpur im Staat Uttar Pradesh. Seit Mai bis zum 14. November 2008 starben im Baba Raghav Das (BRD) Medical College mittlerweile insgesamt 447 Personen, allein vier innerhalb der letzten 24 Stunden, sowie 14 Neuerkrankungen. Außerdem wurden 2.426 Verdachtsfälle gemeldet, derzeit sind 122 Personen hospitalisiert, die aus den Distrikten Gorakhpur, Kushinagar, Deoria, Mahrajganj, Sant Kabir Nagar und Siddharthanagar stammen.
- Seit Jahresbeginn bis Ende September 2008 erkrankten landesweit 1.510 Kinder (254 starben), die meisten davon in Uttar Pradesh (1.315 Fälle, 231 Todesfälle) und Assam (103 Fälle, 23 Todesfälle). Zuletzt wurde auch bekannt, dass zahlreiche Impfungen nicht effektiv ausgeführt wurden, was die Gefahr weiterer Ausbrüche erhöht.
- Aktuell nach fünf hospitalisierten Verdachtsfällen wird ein Ausbruch im Distrikt Haldwani in Uttarakhand befürchtet.
Aktuell mehrere Meldungen:
- In den letzten fünf Jahren starben an dem Virus etwa 5.000 Menschen.

Japanese encephalitis - 10.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Uttar Pradesh: In der jüngsten Vergangenheit wurden im Krankenhaus in Gorakhpur insgesamt 2.182 Personen hospitalisiert, insgesamt 379 Menschen starben.
- Assam: Seit Jahresbeginn bis zum 29. August 2009 wurden insgesamt 164 Erkrankungen gemeldet, knapp drei Viertel davon bei Personen im Alter über 15 Jahren. 91 Fälle wurden bislang laborbestätigt, 78 Menschen starben. Die am schlimmsten betroffenen Distirkte sind Sibsagar, Dibrugarh, Tinsukia, Jorhat, Kolaghat,
Dimaji und Lakhimpur.
- Ebenfalls Erkrankungen wurden gemeldet in Nagaland, dort vier bestätigte Erkrankungen aus den Gebieten Dimapur und Tuli im Distrikt Mokokchung.
- Meldung bereits im Mai:
Gesundheitsalarm im nördlichen Staat Uttar Pradesh: 38 Menschen starben im Distrikt Maharajganj nahe Lucknow, der Hauptstadt des Staates, weitere über 170 mussten hospitalisiert werden. Die Verdachtsfälle wurden noch nicht laborbestätigt. Möglicherweise sind auch weitere Distrikte betroffen.
Das Virus ist in Uttar Pradesh.
Zurück liegende Meldung:
- Auch in den letzten Jahren kam es zu Erkrankungen. Im Jahr 2005 starben 1.800 Personen.

Kyasanur Forest disease - 22.03.2000
In Avarli village in Joida taluk wird nach dem Tod von Affen und an Fieber erkrankten Einwohnern ein Ausbruch befürchtet, in Goa 1 Tote. (1999 4 Tote). Die Erkrankung ist hauptsächlich beschränkt auf den Kyasanur Forest im Karnataka State (Shimoga, Northern und Southern Kanara und Chikmagalur districts), zwischen 1982 und 1983 gab es Epidemien mit 326 Fällen (29 Tote). Impfungen wurden durchgeführt. Meist erkranken Affen an dem Flavivirus. Zecken sind die Vektoren, gestochene Menschen erkranken nach 3-12 Tagen an einem hämorrhagischen Fieber.

Kyasanur Forest disease - 19.04.2000
In Joida taluk im Dorf Avarli ein Todesfall, somit inzwischen 4 Fälle seit Anfang des Jahres.

Kyasanur Forest disease - 04.05.2000
Am schwersten betroffen sind die Bezirke Honnavar, Joida und Siddapur im Distrikt Uttara Kannada mit 9 Toten, bei 2 davon bestätigte KFD. KFD-gefährdet sind die Distrikte Shimoga, Chikmagalur, Uttara Kannada, Dakshina Kannada und Udupi der Western Ghats Region. Eine Impfung steht zur Verfügung.

Kyasanur Forest disease - 03.05.2003
Ausbruch der durch Zecken übertragenen Virus-Erkrankung im Distrikt Shimoga im Staat Karnataka (Süd-Westen Indiens) mit über 500 Fällen, acht Tote.
Der letzte große Ausbruch war zwischen 1983 und 1984: 2000 Erkrankte, 69 Tote.

Kyasanur Forest disease - 18.01.2006
Ausbruch der durch Zecken in der trockenen Zeit übertragenen Viruserkrankung im Ort Panja in Sullia mit mind. 30 Verdachtsfällen.
KFD (auch monkey-fever) kommt vor allem in Karnataka (in den Distrikten Shimoga, Nord- u Süd- Kanara und Chikmagalur) vor.
Auf den Andaman und Nicobar Islands sind über 20% der Bevölkerung sero-positiv.
Symptome sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen und evtl. Blutungen aus Nase oder Rachen.

Leishmaniasis, visceral - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Leishmaniasis, visceral - 13.01.2004
In den letzten beiden Monaten mehr als ein Dutzend Tote im Bundesstaat Jharkhand, vor allem betroffen sind die Grenz-Distrikte zu Bihar Godda (1402 Erkrankte), Sahebganj (357 Erkrankte) und Pakur (597 Erkrankte).
Von den jährlich geschätzt 100.000 durch Sandfliegen übertragenen Infektionen landesweit kommen 90% in 33 von 38 Distrikten in Nord-Bihar und einigen am Ganges in Süd-Bihar vor. 2001 stieg in Bihar die Zahl der Toten um 50%, obwohl die absoluten Fallzahlen etwas abnahmen.
Eines der Hauptprobleme ist die Multiresistenz der Erreger, neben den Resistenzen auf Antimon-Präparate nehmen jetzt auch die gegen Pentamidin zu.
In Indien 91% aller Kala-Azar-Fälle in Südost-Asien.

Leishmaniasis, visceral - 30.01.2004
Im November und Dezember 2003 mehr als ein Dutzend Tote im Bundesstaat Jharkhand, vor allem betroffen sind die Grenz-Distrikte zu Bihar Godda (1402 Erkrankte), Sahebganj (357 Erkrankte) und Pakur (597 Erkrankte).
Von den jährlich geschätzt 100.000 durch Sandfliegen übertragenen Infektionen landesweit kommen 90% in 33 von 38 Distrikten in Nord-Bihar und einigen am Ganges in Süd-Bihar vor. 2001 stieg in Bihar die Zahl der Toten um 50%, obwohl die absoluten Fallzahlen etwas abnahmen.
Eines der Hauptprobleme ist die Multiresistenz der Erreger, neben den Resistenzen auf Antimon-Präparate nehmen jetzt auch die gegen Pentamidin zu.
In Indien 91% aller Kala-Azar-Fälle in Südost-Asien.

Leishmaniasis, visceral - 23.09.2008
Aktuelle Meldung:
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 23. September 2008 insgesamt 17.637 Erkrankungen gemeldet (75 Menschen starben). Der Ausbruch ist auf den Norden und Nordwesten des Landes begrenzt. Im Jahr 2007 waren landesweit 22.751 Erkrankungen (101 Todesfälle), im Jahr 2006 insgesamt 35.000 Erkrankungen.
Zurück liegende Einzelmeldungen:
- Sieben Verdachtsfälle im Staat Assam, die Betroffenen wurden am 20. Februar 2008 hospitalisiert, endgültige Laborergebnisse werden in Kürze erwartet. Alle stammen aus dem Gebiet Chandrapur am Stadtrand von Guwahati, sodass es sich vermutlich um eine einzige Infektionsquelle handelt. Assam wird nicht als endemisch angesehen.
- Im Staat Bihar wurden bis Mai 2007 offiziell 30.000 Erkrankungen gemeldet, es wird aber davon ausgegangen dass tatsächlich über 100.000 erkrankt sind, Tausende Menschen starben bereits im Jahr 2007. Betroffen sind 31 der 38 Distrikte.
Zuletzt gab es in Bihar eine Epidemie im Jahr 1991, als 250.000 Fälle gemeldet wurden. Im Jahr 2000 waren die Erkrankungszahlen niedrig, seit 2003 sind sie wieder steigend.
- In Mumbai wurden im April 2007 innerhalb von weniger als einem Monat zwei Erkrankungen gemeldet. Offizielle sind derzeit nicht in der Lage, die erkrankten Personen ausreichend zu behandeln.
Hintergrund:
- Seit 1990 kommt es im Land regelmäßig zu Erkrankungen.

Lepra - 18.10.2000
In Andhra Pradesh, einer Provinz mit hoher Lepra-Inzidenz, wurde das Rätsel gelöst, warum trotz Anstrengungen die Erkrankungs-Zahlen nicht zurückgehen: 30% der Bettler dort sind erkrankt (und offenbar auch teilweise infektiös), wovon aber nur weniger als 10% in Behandlung sind.

Lepra - 29.10.2002
Von den ca. 750.000 im Jahr 2001 neu Erkrankten stammen fast 620.000 aus Indien. Trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten ist dies die zweit höchste Zahl in den letzten 10 Jahren.

Leptospirose - 28.08.2000
Seit Mitte Juli Ausbruch in Vororten von Mumbai (ehemals Bombay) und nahegelegenen Städten - wie meist - nach Überschwemmungen, bislang 158 bestätigte Fälle, mehr als 500 Verdachtsfälle in der Provinz.
Meldungen auch aus Gujarat (103 Fälle, 12 Tote), den Andamanen und Nicobaren (10 Fälle, 3 Tote) und Kerala (152 Fälle, 13 Tote).
In Mumbai wird von 28 Todesfällen (offiziell 8) berichtet, 7 jeweils aus Kalyan und Vasai talukas, 3 aus Sopara, je 2 aus Ulhasnagar und Ambernath, 1 aus Thane. Weitere aus den Naik Nagar slums, Marol, Vakola, Mankhurd, Bhayander.

Leptospirose - 08.06.2001
Im Staat Kerala scheint Leptospirose jetzt endemisch. Meldungen aus den Districten Kottayam, Alappuzha, Kozhikode, Ernakulam, Thrissur, Thiruvananthapuram und Wayanad, Verdachtsmeldungen aus Idukki. Die Inzidenz ist niedriger in dünner besiedelten Gebieten z.B. der Küste und im Hügelland.

Leptospirose - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Leptospirose - 14.09.2003
Mind. 27 sind in Süd-Gujarat verstorben, weitere mind. 180 (inoffiziell sollen es über 500 sein) sind in den Distrikten Surat, Navasari und Valsad erkrankt.
In Valsad regelmäßig hohe Erkrankungszahlen.

Leptospirose - 27.08.2004
In den Distrikten Surat, Navsari und weniger Valsad (alle in Süd-Gujarat) über 400 Verdachtsfälle, 58 sind verstorben. Ausbrüche hier häufig während der Monsun-Zeiten.

Leptospirose - 08.06.2006
Ausbruch seit Ende Mai in Vadaserikara (Distrikt Pathanamthitta im Südstaat Kerala), erkrankt sind ca. 50, einer ist verstorben.

Leptospirose - 25.07.2006
Aktuelle Meldung:
Seit 05. Juli 2006 in den tiefer gelegenen Gebieten von Mumbai infolge der Überschwemmungen über 60 Tote, ca. 200 Erkrankte.
Außerdem auch diverse Diarrhoe/Gastroenteritis-, Hepatitis-, Dengue- und Malaria-Fälle.
Zurück liegende Meldungen:
Ausbruch seit Ende Mai in Vadaserikara (Distrikt Pathanamthitta im Südstaat Kerala), erkrankt sind bis Anfang Juni ca. 50, einer ist verstorben.

Leptospirose - 31.08.2006
In Surat starben innerhalb von 15 Tagen (bis 29. August 2006) 19 Personen. Insgesamt 66 Fälle in Surat (Gujarat). Die Behörden haben eine offizielle Gesundheitswarnung ausgesprochen.

Leptospirose - 18.07.2007
In Mumbai bis Mitte Juli in der aktuellen Monsunzeit mind. 10 (2006 waren es im gesamten Juli 21) Tote.

Leptospirose - 04.04.2009
In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Ausbrüchen, hauptsächlich in den Küstenregionen: Gujarat, Mumbai, Kerala, Chennai und den Andaman-Inseln.
Hohe Erkrankungszahlen in den letzten Jahren im Distrikt Valsad in Gujurat.
Die höchsten Fallzahlen zwischen Oktober und November.

Malaria - 16.03.1999
In Bombay (Thane) erster Fall einer Vivax-Malaria, die gegen alle dort verwendeten Medikamente resistent ist. Pl. Vivax ist in Indien weit verbreitet, eine allgemeine Resistenzentwicklung dieser Parasiten hätte kaum absehbare Konsequenzen.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 31.08.1999
Starker Anstieg der Malaria-Fälle (vor allem Mischinfektionen Pl.falciparum / Pl.vivax) in Kalkutta.

Malaria - 16.09.1999
In Uttar Pradesh entlang der Grenze zu Nepal im August 120 Tote durch Malaria und JE. Davon allein 32 Malaria-Tote in der zweiten September-Woche im östlichen District Bahraich.
In den Terai-Districten Nepals wurde ein Ansteigen der Fälle schon seit dem frühen Juli (der Monsun traf früher ein) berichtet, Stand Ende August sind 1100 Fälle und 170 Tote im Terai. Ab Oktober dürften die Fälle zurückgehen.

Malaria - 16.11.1999
Madras (Chennai) hält den traurigen Rekord, die Stadt mit den meisten Malaria-Fällen im gesamten Süd- und Südostasien zu sein.
Diese Spitzenstellung hat Madras auch im Südstaat Tamil Nadu mit 72% der landesweiten Malaria-Fälle. Der Grund liegt in den mangelhaften Mosquito-Bekämpfungsmaßnahmen.
Auch für andere insektenübertragene Krankheiten wie Dengue (80% der landesweiten Fälle) und Filariasis besteht ein relativ hohes Risiko.

Malaria - 25.11.1999
In Nord-Karnataka sind die hauptsächlich betroffenen Districte Bellary, Koppal und Raichur

Malaria - 12.06.2000
In Bombay (und wahrscheinlich auch anderen Regionen) ansteigende Malaria-Zahlen in der Stadt nach den ungewöhnlich frühen Regenfällen im Mai führen zu einem Malaria-Alarm. Die Inzidenz ist auf das 3- bis 4-fache von früher angestiegen. Ca. 25% aller an Malaria Erkrankten leiden an einer schweren Verlaufsform.

Malaria - 13.06.2000
In den letzten 2 Monaten 7 Tote (örtliche Berichte sprechen sogar von 30 Toten in Nagaon) in verschiedenen Teilen (5 im Karbi Anglong District und je einer in den Districten Barpeta und Nalbari) Assams.
Die Distrikte Karbi Anglong und Teile von Nagaon gelten in Assam als besonders malariagefährdet.

Malaria - 15.06.2000
In Mumbai (Bombay) über die Jahre deutlicher Rückgang der Malariafälle. So gab es zwischen 1993 und 1996 durchschnittlich 24.000 Fälle jährlich, 1997 dann nur noch 10.359 (8.814 Plasmodium vivax, 1.428 Plasmodium falciparum). Ursächlich ist wohl v.a. eine bessere Vektorkontrolle, gewisse natürliche zyklische Schwankungen des Moskotoaufkommens dürften mit eine Rolle spielen.

Malaria - 05.07.2000
In Bihar Warnung vor schwerem Malariaausbruch. 1999 hatte es bereits einen Ausbruch mit wahrscheinlich 5.000 Toten gegeben. Eine zunehmende Chloroquinresistenz und das mangelhafte Gesundheitssystem verschärfen die Lage.

Malaria - 21.07.2000
Ausbruch im Sira Taluk (Tumkur District). Tumkur liegt in Karnataka nordwestlich von Bangalore. 2000 bisher 1.461 Fälle, monatlich ansteigende Zahlen mit einem Gipfel von 725 Fällen im Juni.

Malaria - 17.08.2000
Im Orissa-District in Kotpad und Baipariguda Todesfälle durch Malaria.

Malaria - 01.09.2000
In Nagaland (an der Grenze zu Myanmar), in Pongo (Tuensang Distrikt, 120 km östlich der Hauptstadt Kohima), erstmals Malariaausbruch in epidemischem Ausmaß mit 20 Toten und 500 Erkrankten.

Malaria - 26.09.2000
Epidemie in Betul (v.a in den Bezirken Bhimpur, Chicholi und Shahpur), Madhya Pradesh mit 35 Toten im September .

Malaria - 16.10.2000
Ausbruch in Uttar Pradesh 50 Kilometer südöstlich von New Delhi: in Noida und Ghaziabad in den letzten Wochen mind. 20 Tote, mehrere Hundert Erkrankte.
In Noida ist das Dadri-Gebiet (z.B. Jarcha, Chhulus, Khandera, Madhaiya, Andhpur und Khatana) am meisten betroffen, in Ghaziabad das Dhaulana-Gebiet (z.B. Ekladi, Bidhepur, Narena, Nandpur, Kakarana, Narainpur, Ucha Gaon, Solana, Nidhawali und Parpa.
Auch Erhöhung der Dengue-Fallzahlen und hohe Typhusinzidenz.

Malaria - 31.05.2001
Alarm im nordöstlichen Staat Assam, nachdem eine Epidemie mindestens 50 Toten fordert, mehr als 4.500 sind erkrankt. Am schwersten sind die Distrikte Nalbari und Barpeta und weitere Gebiete in West-Assam, an der Grenze zu Bhutan und an der Ostgrenze des Staats betroffen. Im Nordosten Indiens gibt es viel Malaria mit ca. 500 Toten jährlich.

Malaria - 23.07.2001
Diverse aktuelle Ausbrüche:
- im östlichen Staat Bihar in Munger am Ganges (200 km südöstlich von Patna) werden Anfang Juli 38 Tote innerhalb der letzten drei Juni-Wochen gemeldet. In Lakhisarai Mitte Juli Ausbruch in den Gemeinden um die Kharagpur-Berge
- Alarm im nordöstlichen Staat Assam, nachdem eine Epidemie allein in 3 Wochen Ende Mai/Anfang Juni mindestens 100 Leben fordert, mehr als 30.000 sind/waren (Stand 15.6.) erkrankt. Am schwersten sind die Distrikte Tamulpur, Nalbari, Barpeta und Karimganj (vor allem Dubribari, Gopinathpur und Baruatill) und weitere Gebiete in West-Assam, an der Grenze zu Bhutan und an der Ostgrenze des Staats betroffen. Im regenreichen Nordosten Indiens gibt es viel Malaria mit ca. 500 Toten jährlich.
- In den "Taluks" Hiriyur und Hosadurga in Bangalore Ausbruch von Falciparum-Malaria mit mind. 15.000 Erkrankten.
- In Mangalore ein Anstieg von bisher 25 Toten in diesem Jahr, von 1996 bis 1999 insgesamt nur 11 Tote! Von Januar bis Mai 1.002 Fälle im Distrikt, davon 536 in der Stadt
- Neun Tote im Mai durch Falciparum-Malaria im Staat Mizoram. Vor allem betroffen ist der Champhai District im Osten. Genannt werden z.B. Riangtlei, Khawhai und Aizawl.
- Über 200 Tote im ersten halben Jahr in Flüchtlingslagern in Tripura (Mizoram). Die Camps (Longteraikami, Naisinghpara, Hazacherra, Kasko, Hangshapara und Kakchand) befinden sich in der Kanchanpur Subdivision, North Tripura District.
- im Staat Karnataka in Udupi (60km nördlich von Mangalore am Indischen Ozean) wird Mitte Juli starker Anstieg (vor allem M. tropica) berichtet. Betroffen sind die Bezirke Udupi (z.B. Moodabettu, Malpe, Hiriyadka, Pernankila, Hirebettu, Shirva und Saibrakatte) und Karkala.(z.B. Bailur Palli, Hirgana, Nitte, Sacherpette, Belman und Irvatur)
- auch in Karnataka Anfang Mai im District Tumkur (50km nordwestlich von Banglore) mind. 4.090 Erkrankte. Am meisten betroffen sind die "Taluks" Madhugiri (Kulamac hanahalli, Jalahalli und Tadi), Chikkanayakanahalli (Kandikere, Sangenahalli, Handan akere, Nandihalli, Naravagallu, Kempanahalli, Dasudi, Hoovatanda, Basavanahalli, Gopal apura, Belaguli und Marego wdanapalya), Turuvekere, Tumkur (Amalapura und Gerehalli Palya). Genannt werden auch Sira, Gubbi und Tiptur.
- In Panaji allein in vier Orten im Sanguem taluk (Uguem, Chudem, Devlamol und Talem) 113 Erkrankte, Meldungen auch aus dem Canacona taluk
In Panaji (z.B. Goa!) haben sich die Zahlen in 2001 verglichen mit dem Vorjahr noch einmal verdoppelt! Davor stieg die Zahl der Erkrankten bereits von 15% in 1993 auf 33,5% in 1998, im Jahr 2000 waren es 8.513 Erkrankte, davon litten 2.237 an M. tropica.

Malaria - 25.10.2001
Ausbruch im westindischen Staat Gujarat, der im Januar durch ein Erdbeben verwüstet worden war. Nach starken Monsunregen sind bereits über 100 (ofiziell 61) verstorben, es werden weitere Tote erwartet.

Malaria - 30.12.2001
Ausbruch im Kalahandi District (Orissa) im Dezember mit 11 Toten (die Hälfte sind Erwachsene). Beunruhigend ist außerdem die hohe Zahl der Plasmodium falciparum-Nachweise. Im Dezember steigen hier regelmäßig parallel zum Anstieg der Mosquito-Population die Erkrankungszahlen.

Malaria - 13.09.2002
Stand September mehrere Meldungen:
- Auf Tee-Plantagen im Gebiet Terai erkrankten in der zweiten Septemberwoche etwa 50 Personen.
- Großer Ausbruch im Staat Assam seit Anfang Mai mit offiziell 73 Toten und mind. 400.000 Erkrankten. Am schlimmsten betroffen sind die Ost-Distrikte Tinsukia und Golaghat.
Von der Dimension her ein ähnlicher Ausbruch wie im letzten Jahr, dieses Jahr allerdings wegen des frühen Monsuns etwas eher.
In Assam liegt die Rate von Pl. Falciparum bei hohen 10%, außerdem viele Chloroquin-Resistenzen. Hier sterben jährlich etwa 100 an Malaria, letztes Jahr waren es 122, ein schlimmes Jahr war 1995 mit 1.200 Toten.
- Weiterer Ausbruch von zerebraler Malaria in Orissa. Hier starben in Borjor, einem Ort im Norddistrikt Mayurbhanj in den letzten zwei Juni-Wochen elf, weitere 100 sind erkrankt.

Malaria - 04.10.2002
In Colaba, einem Süd-Stadtteil von Mumbai (Bombay) steigen die Falciparum-Malaria-Zahlen, allein eine einzige Klinik meldet fast 200 Fälle im September. Die Zahlen sind höher verglichen mit den Vorjahren. Ab August/September steigen hier regelmäßig die Erkrankungen aufgrund des Monsuns. Regelmäßig am meisten betroffen sind Colaba, Cuffe Parade und Port Trust.

Malaria - 26.11.2002
Aktuell diverse Meldungen:
- In Nord-Kalkutta (heute Kolkata) allein in der ersten Novemberwoche 200 Falciparum-Malaria-Fälle, am meisten sind die Stadtteile 2 und 4 und hier die Gebiete Shyambazar, Hatibagan, Nimtolla Ghat Street und Kumartuli betroffen. Die Situation im Stadtteil 1 ist unklar, auch hier sollte mit Infektionsgefahr gerechnet werden. Bisher über 50 Malaria Tote in diesem Jahr in der Stadt.
- In Mumbai (Bombay) kommen neuerdings die Hälfte der Erkrankungen aus dem Innenstadt-Bereich. Regelmäßig am meisten betroffen sind daneben South-Mumbai, Colaba, Fort, Cuffe Parade und Port Trust. Die Zahlen sind höher verglichen mit den Vorjahren (2001 12.580 Erkrankte). Ab August/September steigen hier regelmäßig die Erkrankungen aufgrund des Monsuns.
Auch in Andheri (20km von Mumbai, Maharashtra) Meldungen, hier sind die Zahlen fast fünf mal so hoch wie im Vorjahr.
- In Kanpur (Uttar Pradesh) drei Tote an einem Tag, dem letzten Oktobertag.
- Im Distrikt Rajkot (Gujarat) Stand Mitte Oktober 90 Erkrankte (sieben davon Malaria tropica) in den drei Verwaltungsbezirken Morbi, Wankaner und Maliya Miyana, diese Bezirke waren schon im letzten Jahr am meisten betroffen. Meldungen in diesem Distrikt bereits im September.

Malaria - 15.12.2002
Mind. 11 Tote innerhalb von 14 Tagen bei einer Epidemie im Ort Tilaiya und Umgebung (Govindpur Bezirk im Dhanbad-Distrikt im Staat Bihar). In den hügeligen Gegenden der Bezirke Govindpur, Tundi und Topchachi regelmäßig Ausbrüche um diese Jahreszeit.
In Bihar schon Ende November Meldungen (vor allem Falciparum-Malaria) aus den Distrikten in Sahibganj und Pakur (hier steigende Tendenz in den letzten Jahren), genannt wurden z.B. Kodma, Catkan und Sabaiya.

Malaria - 12.11.2003
In einigen Staaten erhöhtes Malariarisiko:
- Nagaland (an der Grenze zu Myanmar): Ausbruch (kombiniert mit Abdominaltyphus) seit Oktober in Yimbang (Bhandari sub-division im Distrikt Wokha). Bis Mitte November mindestens 10 Tote.
- West Bengal: in der ersten Novemberhälfte im Distrikt Darjeeling ca. 80 Erkrankte in Nayabustee (Kurseong sub-division in North Bengal). Falciparum-Malaria kommt auch vor.
Davor Stand Ende August 87 Tote, die meisten davon im Jalpaiguri-Distrikt. Meldungen vor allem aus den Waldgebieten und Tee-Plantagen der Region Dooars.
- Mitte Oktober vermehrt Fälle in New Delhi, allerdings nur Vivax-Malaria
- Haryana: Mitte Oktober sollen in Faridabad (eigentlich ein Gebiet mit niedriger Inzidenz) mind. 20 an zerebraler Malaria verstorben sein. Betroffen sind vor allem die Orte Dhauj and Swamika in der Provinz Mewat.
Schon Ende September Meldungen aus Burj Kotia in Pinjore und aus den Panchkula-Stadtteilen Indira Colony und Manimajra township und aus Chandigargh
Infektionsgefahr in Haryana vorwiegend von Mai bis Ende September.
- Karnataka: viele Mischinfektionen durch Malaria, Dengue und Abdominaltyphus.
- Rajasthan: Ausbruch im September im Westen des Staats mit bisher über 8.000 Fällen und mind. 200 Toten, am schlimmsten ist offenbar Pokhran im Jaisalmer Distrikt betroffen, außerdem die Distrikte Bikaner und Barmer. Ca. 10% leiden an falciparum-Malaria. Es kommen auch Dengue-Erkrankungen vor.
- Gujarat: Ausbrüche mit über 4.500 Fällen im September in 13 Distrikten, am meisten betroffen sind: Nadiad, Anand, Patan (Radhanpur, Satalpur, Samiti und Harij talukas), Banaskantha (Vav und Tharaj talukas im Grenzgebiet zu Rajasthan) und Timba taluka angrenzend an Godhra im Panchamahals Distrikt.
- Chandigarh: Ende September werden 35 in den Krankenhäusern behandelt, sie sollen alle aus Burj Kotia (in der Nähe von Surajpur, ca. 10 km von Panchkula) kommen.
- Goa: In Old-Goa sollen Ende August 10.000 an Malaria erkrankt sein.
- Orissa: Ende August fast die Hälfte aller landesweiten Malaria-Toten
- Assam: Stand Ende August über 70 (offiziell 37) Tote im Staat, verschlimmernd wirken die Überschwemmungen und Regenfälle, die sich zumindest Anfang Juli fortsetzen sollen. Von den 23 Distrikten Assams gilt nur Dibrugarh als relativ sicher.
Höheres Risiko besteht in den Distrikten Nagaon, Sonitpur (hier allein über 50.000 Erkrankte, am meisten betroffen sind die Bezirke Gohpur, Behali, Charali, North Jamuguri, Balipara und Dhekiajuli), Dhemaji, North Lakhimpur, Golaghat, Cachar und Karbi Anglong.
- Andhra Pradesh: Stand Ende August in 2003 nur ein einziger Malaria-Toter, ein Hinweis auf ein wohl rel. niedriges Risiko.
- Maharashtra: In Mumbai Stand Ende September ca. 7.000 Fälle bisher in diesem Jahr, dies sind ähnliche Zahlen wie im letzten Jahr. Malaria-Risiko hier im ganzen Jahr.

Malaria - 11.01.2004
Im Grenzgebiet zu Myanmar, vor allem in Manipur vermehrt Malaria-Infektionen. Vor allem betroffen sind die Grenzgebiete der Distrikte Tamenglong, Ukhrul, Chandel und
Churachandpur. Vor allem die Zahl der Todesfälle hat sich von fünf in 2002 auf 13 in 2003 erhöht.
In Myanmar herrscht das höchste Malaria-Risiko in den Grenzgeieten.

Malaria - 25.03.2004
Aktuell mehrere Meldungen aus dem Süden Bangalore (im März mind. 15 Fälle in der Stadt), Mangalore und dem Staat Kerala (über 100 Neuerkrankungen im Januar und Februar, vor allem in den Distrikten Trivandrum und Ernakulam).

Malaria - 04.05.2004
In Ahmedabad (Ahmadabad) in Gujarat in den ersten vier Monaten doppelt so viele Fälle wie im Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Auch in anderen Teilen von Gujarat überdurchschnittlich viele Fälle. Ab Juli könnte es zu größeren Ausbrüchen kommen.

Malaria - 03.11.2004
In vielen Teilen Indiens in diesem Jahr besonders hohe Zahlen:
- In Neu Delhi nach Dengue, Cholera, Abdominaltyphus und Gelbsucht Anstieg der Malaria-Meldungen (darunter auch falciparum-Malaria) auf über 1.000 Anfang November (bis Mitte August waren es nur einige Hundert), dies sind ca. drei mal so viele wie im Vorjahr und ein Sieben-Jahres-Hoch. Anstieg der Malaria-Fälle auch in der Umgebung (z.B. Noida und Ghaziabad).
- In Maharashtra in diesem Jahr bereits 21.407 (9.851 davon Falciparum-Malaria) Fälle, 2003 waren es nur 9.449.
In Mumbai (Bombay) im Oktober Anstieg der Fallzahlen vor allem in Baugebieten und Bandra in den westlichen Vorstädten. Viel Falciparum-Malaria. Ende Oktober bis 15 tägliche Neuerkrankungen
- In Rajasthan in diesem Jahr bis Anfang Oktober 24.830 (1.701 davon Falciparum-Malaria) Fälle, 2003 waren es nur 5.248.
- In den Staaten Andhra Pradesh, Chhattisgarh, Orissa, Meghalaya, Mizoram und Tripura ist der Prozentsatz an Falciparum-Malaria in diesem Jahr besonders hoch.
- In Assam sind (Stand Mitte September) mind. 600 in den Tee-Plantagen verstorben, neben Malaria auch durch Diarrhoe und Gastroenteritis. Vor allem betroffen ist der Norddistrikt Sonitpur.
- West-Begal: in der Stadt Kalkutta in der ersten September-Woche Anstieg der wöchentlichen Neuerkrankungen auf 90, Ende August waren es noch 76. Von ca. 8.900 Blutproben waren 2.200 positiv.
Ausbruch in Jorasanko PS
- In Gujarat spricht man von einem alarmierenden Anstieg, hier gelten die Distrikte Kutch, Jamnagar, Surendranagar, Rajkot, Patan, Panchamahals, Dahod und Kheda (im August Meldungen aus Surashamal, Alindra, Salun, Nadiad, Matar und Thasra, allein in zwei Tagen über 1.000 Neuerkrankungen) als Endemiegebiete. Außerdem Ende August / Anfang September Meldungen aus den Distrikten Anand und Gandhinagar und der Stadt Ahmedabad (die meisten Meldungen hier aus Odhav, Bapunagar, Hatkeshwar, Khokhra und Thakkarbappanagar).
In Gujarat insgesamt bis Ende August ca. 32.000 Fälle, über 5.600 (2003 waren es nur ca. 1.900) davon Falciparum-Malaria.

Malaria - 03.12.2004
In Rampurhat (im Mohammad Bazar Block) in West Bengal in den letzten beiden November-Wochen sechs Tote. Betroffen sind vor allem Garia, Atarua, Salbadra und die benachbarten Orte in Rampurhat Block-I

Malaria - 10.08.2005
Aktuell mehrere Meldungen:
- Im Distrikt Tamenglong im Staat Manipur Ausbruch mit über 100 Fällen bis 9.8., auch die gefährliche Falciparum-Malaria.
- Im Staat Jharkhand starker Anstieg der Erkrankungszahlen nach Einsetzen des Monsuns. Von 100.000 Blutproben, die Anfang Juli genommen wurden, sind 13.000 positiv. Über die Hälfte der Fälle im Distrikt West Singhbhum.
In Hyderabad Anfang August 214 Fälle, etwas weniger als die 267 zur selben Zeit 2004.
- In Ahmedabad (Ahmadabad) im Staat Karnataka Anfang August einige Falciparum-Malaria-Fälle
- Auf den Andamanen und Nicobaren erhöhtes Risiko nach den Tsunami-Schäden, die vermehrt Brutplätze für Mosquitos geschaffen haben.
- Im Staat Andhra Pradesh im Gebiet Visakhapatnam's Paderu über 900 Erkrankte seit Januar
- In Mumbai mit Einsetzen des Monsuns Ende Juni Anstieg der Erkrankungszahlen in der Stadt und ihren Vorstädten auf 762 (über die Hälfte in der letzten Juni-Woche) im Juni. Im Juni 2004 waren es 660. Als besonders Malaria-gefährdete Stadtteile werden genannt: Malad, Tardeo, Lower Parel, Colaba, Sewri, Vile Parle, Santacruz, Andheri, Ghatkopar, Byculla, Goregaon und Chembur.
- In Ludhiana gelten nach Analyse von Blutproben Ende Juni die Stadtteile Swami Vivekanand Colony, Ambedkar Colony, Giaspura, Daba Road, Tibba Road, Maloud und Dugri als am meisten gefährdet. Hier auch die meisten Fälle beim Ausbruch im August 2004.
- In North Bengal gelten die beiden Distrikte Cooch Behar und Jalpaiguri als besonders Malaria-gefährdet. In Blutproben von ca. 2% der Bevölkerung befanden sich Malaria-Erreger, bei ca. 1,5 Promille die gefährlichen P. falciparum.
Zurück liegende Meldungen
- Im Staat Mizoram steigende Erkrankungszahlen, bis Mitte Juni 18 Tote (2004 im Gesamtjahr 72), 517 sind erkrankt. Von den acht Distrikten sind vor allem Kolasib, Lunglei, Mamit und Saiha Malaria-gefährdet.
- In Maharashtra bis Ende Mai in diesem Jahr ca. 3.900 Fälle, im Distrikt Pune nur 56. Im Distrikt Pune insgesamt sinkende Tendenz, 2004 waren es 211, 2001 noch 736.
In Maharashtra sind die Distrikte Gadchiroli, Chandrapur und Gondia am schlimmsten betroffen.
- In Gujarat bis Ende Mai ca. 48.000 Fälle, im Vergleichszeitraum waren es nur ca. 24.000. Auch bei den Falciparum-Malaria-Zahlen fast eine Verdoppelung von ca. 5.800 auf 9.600.
Die gefährdetsten Bezirke sind Dahod, Godhra, Surendranagar und Kutch, daneben auch Anand und Nadiad.
- Großer Ausbruch in Assam mit mind. 10.000 Erkrankten, betroffen ist der gesamte Staat, besonders die Grenze Assam-Nagaland und der Distrikt Karbi Anglong. In Assam besonders viel P. falciparum-Malaria.
- In Belpahari (West Midnapore), einem bekannten Endemiegebiet, wurden - vor allem in Jhargram, Jambonki, Gopiballavpur und Dalkati - Ende März nach dem Tod von 28 Maßnahmen gegen einen Ausbruch eingeleitet. Eine Ausbreitung in die Nachbarbezirke wird für wahrscheinlich gehalten.

Malaria - 24.07.2006
Aktuell mehrere Meldungen (Indien registriert jährlich ca. 2 bis 2,5 Millionen Erkrankte, ca. 1.000 versterben. Assam gilt als Hoch-Endemiegebiet, regelmäßig viele Erkrankte auch in den benachbarten Staaten West Bengal und Orissa (hier regelmäßig 25% der landesweiten Fälle), außerdem in Madhya Pradesh, Jharkhand und Chhattisgarh):
- Im Ost-Staat West Bengal (vor allem in der Region Dooars) von Mai bis Mitte Juli in diesem Jahr 88 Tote und über 20.000 Erkrankte.
Steigende Tendenz zum Vorjahr: z.B. im Tee-Distrikt Darjeeling mind. 2.400 Erkrankte, im Vorjahreszeitraum waren es nur 700.
Auch in Kalkutta (Kolkata) ein Toter, hier auch in früheren Jahren Todesfälle (z.B. 2004 19).
Angeblich soll auch ein neuer medikamentenresistenter Stamm von P. falciparum vorkommen.
- Im Staat Meghalaya Stand Anfang Juli über 40 Tote (in absteigender Reihenfolge in den Distrikten: West Garo Hills, South Garo, East Garo Hills, West Khasi, East Khasi und Ri-Bhoi).
In diesem Jahr höhere Inzidenzen als im Vorjahr.
- Im Ost-Staat Assam anhaltend bis in den Juli Erkrankungen, Schwerpunkt war April mit über 200 Toten und über 335.000 Erkrankten, am schlimmsten war der Distrikt Lakhimpur (400 km östlich der Hauptstadt Guwahati) betroffen.
Die Distrikte Karbi Anglong und Teile von Nagaon gelten in Assam auch als besonders malariagefährdet.

Malaria - 31.07.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- Distrikt Pune: Allein im Juli 2007 acht Todesfälle, zuletzt starb am 30. Juli 2007 ein Mann aus Chandannagar (P. falciparum). Bis Juli acht Todesfälle, insgesamt 104 Erkrankungen (177 im Vorjahr, 17 Todesfälle), hohe Anzahl an P. falciparum.
- Extrem steigende Zahlen im Staat Rajasthan in den letzten Wochen. Zwischen 01. und 07. Juli 2007 über 1.100 Fälle (in derselben Woche 2006: 667 Erkrankungen), ein Großteil davon in den westlichen Gebieten des Staates. Experten befürchten weiter steigende Zahlen aufgrund der Regenfälle.
- Goa (das eigentlich als Niedrig-Risikogebiet bekannt war): Steigende Fallzahlen von P. falciparum, zwischen Januar und Juni 2007 etwa 788 Fälle (im Vergleichszeitraum 2006: nur 240 Fälle). Betroffen ist vor allem Tiswadi (352 Fälle) und Bardez (342). Insgesamt im selben Zeitraum etwa 2883 Malaria-Fälle (Vergleichszeitraum 2006: 1552 Erkrankungen).
- In Rahatni erkrankten 66 Arbeiter, die Fälle wurden laborbestätigt. Damit seit Januar 2007 bis Ende Juni insgesamt 87 Erkrankungen.
- Distrikt Pune.
Seit Januar 2007 bis einschließlich Juni mehrere Ausbrüche mit insgesamt 807 Erkrankungen.
- Zunehmend steigende Anzahl an Todesfällen im Staat Tripura:
Zuletzt starb am 27. Juni ein 12-jähriger Junge in Magurcherra in der Subdivision Sabroom im Süden des Staates. Seit April 2007 starben bereits mehr als 50 Menschen.
- Steigende Erkrankungszahlen in Mumbai:
Im Jahr 2006 in Mumbai 26 Prozent aller Fälle, dieses Jahr bislang 33 Prozent. In den letzten zwei Wochen (bis 18. Juli 2007) starben 12 Menschen. Im Juni 2007 wurden in der Stadt offiziell 1.019 Erkrankungen gemeldet. Dabei handelt es ich aber nur um die von den öffentlichen Krankenhäusern gemeldeten Fälle. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass tatsächlich bis zu 10.000 Menschen erkrankten. Ein Mann starb.
Zuvor wurde zwischen April 2006 und März 2007 insgesamt 19.169 Fälle gemeldet, im selben Zeitraum 2005 bis 2006 waren es 13.126 Erkrankungen. Zwischen April und Mai 2007 wurden mindestens 2.608 Fälle gemeldet, zwischen April und Mai 2006 waren es noch 1.186.
- Im Distrikt Udupi im Staat Karnataka wurden zwischen Januar und Mai 2007 insgesamt 197 Fälle gemeldet, im Vergleichszeitraum 2006 waren es noch 238. Im Juni jedoch mehr Fallzahlen in der Stadt Udupi aufgrund zunehmender Mosquito-Population.
- Panchkula:
Bis 23. Juni 2007 wurden im Dorf in den letzten zwei Wochen mindestens 20 Fälle gemeldet, täglich zahlreiche Neuerkrankungen, sieben Fälle wurden in der letzten Woche laborbestätigt. Die nicht alle Erkrankten eine Klinik aufsuchen, wird damit gerechnet, dass die tatsächlichen Erkrankungszahlen höher sind. Während der Monsun-Monate regelmäßig Ausbreitung der Krankheit, dieses Jahr Fälle bereits verhältnismäßig früh.
- Im Distrikt Nalbari/ Baksa starben in dieser Saison bis zum 10. Juni 2007 insgesamt 29 Menschen. Zwar wurden bislang nur sieben dieser Fälle laborbestätigt, inoffiziell wird aber sogar von 55 Todesfällen gesprochen. Die meisten Fälle aus Mukalmua, Tamulpur und Musalpur des Distriktes Baksa, mittlerweile auch alarmierende Fallzahlen in den Dörfern Mukalmua, Chamata und Kathalkuchi (diese Gebiete waren zuvor völlig malariafrei).
- In Mizoram nach wie vor steigende Zahl an Todesfällen. Seit Jahresbeginn wurden bis April 2007 insgesamt 19 Todesfälle gemeldet, im Vergleichszeitraum 2006 waren es 14.
- In Mangalore im Distrikt Dakshina Kannada derzeit fallende Fallzahlen. Zwischen Januar und April 2007 wurden insgesamt etwa 2.095 Erkrankungen gemeldet, im Vergleichszeitraum 2006 waren es 3.045.
- In Jharkhand steigende Fallzahlen von P. falciparum und Ausbreitung der Krankheit in mittlerweile fast alle der 22 Distrikte. Betroffen ist u.a. Simdega, Jamtara, Gumla, West Singhbhum und East Singbhum. Ebenso werden Resistenzen gemeldet.
- Ausbruch in mehreren Dörfern in der Sub-Division Bishnupur. Fünf bestätigte Fälle, mindestens 12 Patienten mit hohem Fieber innerhalb von einem Tag am 13. Mai 2007. Zunächst tauchte die Krankheit im Dorf Morar auf, ein paar Kilometer von der Stadt Bishnupur, als am 5. Mai ein Kind verstarb. Die Krankheit breitete sich nach Taldangra und Dwarika aus, betroffen ist auch Darkipur in Taldangra. Im Dorf Punishole in der Nähe von Bankura erkrankten einige Arbeiter, die aus Jharkhand und Orissa mit hohem Fieber zurückkamen, drei davon starben in den letzten Monaten. Von 750 zufällig ausgewählten Einwohnern in Bankura wurden etwa 20 positiv getestet.
- In den zwei Wochen bis zum 9. Mai 2007 starben 25 Menschen in Asssam.
- Epidemie im Distrikt Golaghat, bis zum 5. Mai 2007 starben mindestens 11 Menschen (nach inoffiziellen Angaben noch mehr), 7 davon wurden bislang bestätigt. Insgesamt erkrankten im Distrikt 279 Personen.
- In der Stadt Kolkata kommt eine sogenannte stille Form der Krankheit vor, sie ist sehr gefährlich, da sie keine typischen Symptome zeigt und sich unentdeckt verbreitet. Dieses Ergebnis brachten offizielle Untersuchungen der letzte Jahre einer Universität und einem privatem Labor. Es wird vermutet, dass es sich um einen Mutanten (sog. "malaria protozoa" handelt, dies wurde aber noch nicht offiziell bestätigt.
- Seit des Tsunamis im Februar stark ansteigende Zahlen in Campbell Bay. Offizielle Maßnahmen sind im Gange, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Hohes Risiko auch aufgrund der Migration von Arbeitern aus hyper-endemischen Staaten wie Chattisgarh, Jharkhand, Orissa und West Bengal.
- Die Regierung des Landes plant ein Kontrollprogramm in 45 hochendemischen Distrikten. Hintergrund sind die hohen Erkrankungszahlen. Jährlich werden mittlerweile bis zu zwei Millionen Fälle mit über 1.000 Todesfällen gemeldet.
Hintergrund:
- Malaria kommt regelmäßig im Nordosten vor, hauptsächlich in Assam, Arunachal Pradesh und Tripura.
Zurück liegende Meldungen:
- 5 Menschen starben bis Ende Februar 2007 in den Subdivisionen Belonia und Kanchanpur der Provinz Tripura.
- Mit erhöhtem Risiko ist immer in Zeiten mit guten Mosquito-Brutbedingungen zu rechnen.

Malaria - 02.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Eine schwedische Touristen erkrankte, sie war für zwei Wochen bis zum 5. Dezember 2007 in die Staaten Goa und Kerala gereist, vermutlich infizierte sie sich am Candolim Strand in Goa. Mittlerweile wurde Plasmodium falciparum bestätigt. Der Fall zeigt, dass in Goa grundsätzlich ein Übertragungsrisiko besteht. In der Wintersaison 2006/07 wurden acht Erkrankungen (P. falciparum) bei Touristen gemeldet (in den Regionen Goan und Konokan), außerdem wurden landesweit seit Dezember 2006 insgesamt 19 Fälle die in andere Länder importiert wurden, davon mindestens 13 aus Goa.

Malaria - 10.11.2008
Aktuelle Meldungen:
- West Bengal: Seit Jahresbeginn wurden 41.223 Erkrankungen gemeldet, davon 4.781 mit P. falciparum.
- Bis Mitte Oktober 2008 insgesamt 88 bestätigte Erkrankungen bei Paramilitärs in Chhattisgarh in den Distrikten Dantewada und Bijapur. Bereits im Jahr 2006 kam es zu in diesen Gebieten zu 22 Todesfällen bei Polizisten. Chhattisgarh gilt als endemisches Gebiet mit einer jährlichen Inzidenz von 1-100 Erkrankungen pro 1.000 Bewohner.
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 23. September 2008 insgesamt über 286.000 Erkrankungen (154 Todesfälle) gemeldet. Am stärksten betroffen ist Orissa mit 84.309 Erkrankungen (48 starben), gefolgt von Meghalaya mit über 10.000 Erkrankungen (33 Todesfälle). Zahlreiche Touristen erkrankten in Goa, es ist davon auszugehen, dass die Erkrankungszahlen in einigen Gebieten tatsächlich höher als gemeldet sind.
Hintergrund:
- In den letzten 20 Jahren wurden jedes Jahr landesweit etwa ein bis zwei Millionen Erkrankungen gemeldet. Im Jahr 2007 wurden 1.476.562 Erkrankungen gemeldet, davon 725.502 mit P. falciparum.
- Vermutlich ist teilweise die tatsächliche Zahl an Erkrankungen höher als die der gemeldeten.

Malaria - 09.08.2009
Aktuelle Meldungen:
- Bihar: Ausbruch im Distrikt Munger (unter anderem in Haveli Kharagpur), sechs Menschen starben, weitere mehr als 1.000 erkrankten, es handelt sich um P. falciparum.
In Bihar kam es bereits in den letzten 9 Jahren jedes Jahr zu mehr als 1.000 Erkrankungen.
Zurückliegende Meldungen:
- Im Januar 2009 erkrankten in Goa (an der Westküste im südwestlichen Staat Kerala)
sowohl ein schweizer als auch ein englischer Tourist.
- Vor einer hohen Erkrankungsgefahr in Chandigarh insbesondere nahe des Flusses Ghaggar, vor allem zwischen den Orten Burj Kotian und Diwan, wird gewarnt. In dieser Region wurde bereits im Juli 2008 ein Todesfall gemeldet, und zuletzt wurden im Distrikt 29 Erkrankungen gemeldet, davon 26 entlang des nur 10 km langen Streifens zwischen den bereits genannten Orten Burj Kotian und Diwan wala.
- West Bengal: Seit Jahresbeginn bis Anfang November 2008 wurden 41.223 Erkrankungen gemeldet, davon 4.781 mit P. falciparum.
- Bis Mitte Oktober 2008 insgesamt 88 bestätigte Erkrankungen bei Paramilitärs in Chhattisgarh in den Distrikten Dantewada und Bijapur. Bereits im Jahr 2006 kam es zu in diesen Gebieten zu 22 Todesfällen bei Polizisten. Chhattisgarh gilt als endemisches Gebiet mit einer jährlichen Inzidenz von 1-100 Erkrankungen pro 1.000 Bewohner.
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 23. September 2008 insgesamt über 286.000 Erkrankungen (154 Todesfälle) gemeldet. Am stärksten betroffen ist Orissa mit 84.309 Erkrankungen (48 starben), gefolgt von Meghalaya mit über 10.000 Erkrankungen (33 Todesfälle). Zahlreiche Touristen erkrankten in Goa, es ist davon auszugehen, dass die Erkrankungszahlen in einigen Gebieten tatsächlich höher als gemeldet sind.
Hintergrund:
- Seit dem Herbst 2006 kommt es in Goa zu regelmäßigen Erkrankungen bei Touristen.
- In den letzten 20 Jahren wurden jedes Jahr landesweit etwa ein bis zwei Millionen Erkrankungen gemeldet. Im Jahr 2007 wurden 1.476.562 Erkrankungen gemeldet, davon 725.502 mit P. falciparum.
- Vermutlich ist teilweise die tatsächliche Zahl an Erkrankungen höher als die der gemeldeten.

Masern - 16.04.2002
Für Ahmedabad wird eine Epidemie befürchtet, nachdem in einigen der 49 Flüchtlings-Camps Ausbrüche gemeldet wurden. Ungewöhnlicherweise sind vor allem Kinder über 10 Jahren betroffen.

Masern - 02.05.2002
In Godhra (Staat Gujarat) Ausbruch in Lagern, allein in einem Camp 40 Erkrankte. Viele leiden an Gastroenteritis und Abdominaltyphus. Malaria und Lungenerkrankungen sind ebenfalls am Zunehmen. Masern-Impfungen sollen in Gujarat weitere Ausbrüche verhindern.

Masern - 14.06.2002
Ausbruch in Faithfulganj und angrenzenden Gebieten in der Stadt Kanpur. Etwa 48 Personen sind betroffen, Hauptursache ist hier mangelnde Hygiene.

Masern - 20.07.2002
Im Chamba District (Himachal Pradesh) starben 5 Kinder, in den letzten Wochen weitere 12 Menschen. Betroffen ist ein Dutzend Dörfer des Unterbezirks Salooni verbreitet, hauptsächlich erkranken Kinder unter 2 Jahren.
Im Mai starben bereits mindestens 38 Kinder in Orissa.

Masern - 22.07.2002
In Nord-Telangana starben in den vergangenen 45 Tagen 35 Personen. Mehrere Stammes-Gebiete von Karimnagar und Adilabad sind ebenfalls betroffen. In Sangam in Warangal war die Zahl der Erkrankten am höchsten, etwa 54 Dörfer rund um den Ort waren betroffen.

Masern - 26.10.2002
Ausbruch im Bezirk Kanwant, betroffen sind vor allem die Orte Nani Titol, Moti Titol, Dhanwada und Dungargam, allein in Nani Titol starben in den letzten paar Tagen drei Kinder.

Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Masern - 16.05.2005
In den vergangenen zwei Monaten erkrankten in Uttar Pradesh in Indien 1.519 Kinder an Masern, 72 von ihnen starben

Masern - 17.02.2006
In dem Dorf Mirzapur in der Region Bihar erkrankten etwa 120 Kinder an Masern.

Masern - 19.05.2006
Ausbruch auf Andaman Inseln, in Jarawa erkrankten viele Kinder.

Masern - 12.05.2007
Im Norden von Tripura, hauptsächlich im Longtari valley und der Sub-Division Gandacharra, zahlreiche Erkrankungen, mindestens 13 Menschen starben bis zum 12. Mai 2007, darunter einige auch an Windpocken bzw. Gastroenteritis.

Masern - 20.09.2008
Epidemie in Marwah Tehsil in dem bergigen Distrikt Kishtwar im nördlichen Staat Jammu & Kasmir. Dutzende Kinder erkrankten, fünf starben in Mingli sowie eines im Dorf Afti.

Masern ? - 06.02.2001
Ausbruch in Siliguri (West Bengal), innerhalb von 2 Tagen in der ersten Februarwoche allein drei Tote und sechs weitere Erkrankte. In der Stadt herrscht Panik.

Masern ? - 26.03.2001
Es wird vor der Möglichkeit von Neuerkrankungen gewarnt, nachdem durch einen inzwischen abgeklungenen Ausbruch aufgrund eines mutierten Masern-Virus-Stamms (die Masern-Impfung schützt nicht!) in Siliguri (North Bengal) und der ländlichen Umgebung (z.B. Naxalbari und Dinajpur) innerhalb von zwei Februarwochen mindestens 45 (nach inoffiziellen Berichten über 100) Menschen ums Leben kamen. Symptome sind Fieber über 40°, starke Kopf- und Muskelschmerzen.
Die Diagnose Masern ist zwar offiziell, wird aber von Fachkreisen bezweifelt. Es konnte auch Hantavirus Pulmonary Syndrome (HPS) nachgewiesen werden.

Meningitis - 09.12.2000
In Bihar aktuell zwischen fünf und zehn Tote täglich im Nawada District. Am meisten betroffen ist die Ortschaft Chitarkoli und insgesamt Rajauli. Ob es sich um virale oder bakterielle Erreger handelt, ist nicht bekannt.

Meningitis - 30.10.2002
Ausbruch im Distrikt Ernakulam (Süd-Staat Kerala), bisher 71 Erkrankte, die meisten sind Kinder. Ursache soll ein Virus sein, ob es sich dabei evtl. um Japan-B-Encephalitis handelt, ist nicht bekannt.

Meningitis - 09.09.2006
7 Wanderer in West Bengal (Distrikte Calcutta, Nadia und Murshidabad) mussten nach ihrer Rückkehr nach Italien mit Fieber, Kopfschmerzen und Genicksteife ins Krankenhaus. Bei 5 wurden Enteroviren als Ursache nachgewiesen.

Meningitis aseptic / viral - 06.10.2006
Sieben italienische Jugendliche waren nach einer Reise nach West Bengal erkrankt, alle sind inzwischen wieder genesen.
Ursache ist ein Echovirus vom Typ 6, 9, 20 oder 30.

Meningokokken-Meningitis - 14.06.2005
Abflauender Ausbruch (ab der letzten April-Woche bisher 48 Tote, ca. 400 Erkrankte) mit nur noch 37 Neu-Erkrankten in den letzten 14 Tagen. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt New Delhi, einige Fälle auch in den Staaten Uttar Pradesh, Moradabad, Ghaziabad, Rajasthan und Bihar (u.a. Noida, Gurgaon und Faridabad).
Teilweise wurde Neisseria meningitidis - Serogruppe A nachgewiesen.
Viele Fälle aus der dicht besiedelten 'Walled City' in Old Delhi (Sita Ram Bazaar, Asaf Ali Road, Matia Mahal, Nabi Kareem, Nimri Colony nahe Ashok Vihar, Sarita Vihar, CC Colony nahe Model Town und Azad Market), Fälle aber auch Ost-, Nord- und Süd-Delhi. Genannt werden auch Sadar Paharganj und Shahdara North und South.
Der Ausbruch geschah zu einer ungewöhnlichen Zeit, Saison ist der Winter.
Früher in 2005 bereits 16 Tote und 258 Erkrankte in Chia. Im letzten Jahrzehnt in Indien große Ausbrüche mit über 70 Toten allein in Delhi.

Meningokokken-Meningitis - 07.12.2005
Ein Todesfall aus Jangpura in Süd-Delhi weckt Befürchtungen, dass sich der Ausbruch von Anfang 2005 wiederholen könnte. Im letzten November-Drittel bereits ein Toter im nur wenige Kilometer südlich in Haryana gelegenen Faridabad.
Weitere unbestätigte Fälle.
Saison für Ausbrüche ist hier der Winter.

Meningokokken-Meningitis - 21.03.2006
Besorgnis erregender Ausbruch in Delhi mit bisher ca. 500 Verdachtsfällen und über 30 Toten, vermutlich sind es mehr Erkrankte als bei dem großen Ausbruch im letzten Jahr. Am schlimmsten betroffen sind die Stadtteile Central, Sadar Paharganj, Civil Lines und Karol Bagh.

Meningokokken-Meningitis - 03.07.2009
Aktuell vor allem hohe Erkrankungszahlen im Staat Meghalaya, seit Jahresbeginn bis Ende Juni 2009 wurden mehr als 2000 Erkrankungen gemeldet. Seit 2008 starben etwa 257 Menschen (nur teilweise laborbestätigt).
Keine aktuellen Zahlen werden aus anderen Staaten gemeldet, insoweit sind letzte Zahlen von Februar erhältlich: Innerhalb des letzten Monats bis zum 16. Februar 2009 starben im Nordosten des Landes mehr als 230 Personen, über 2.500 erkrankten (einschließlich Kinder und Frauen). Betroffen sind die Staaten Meghalaya, Tripura und Mizoram (die jeweils an Bangladesch grenzen, wo ebenfalls eine Epidemie herrscht), vor allem betroffen ist Meghalaya mit 165 Todesfällen, Tripura meldet 55, und Mizoram zehn Todesfälle. Ebenfalls betroffen ist Delhi. Epidemische Proportionen herrschen in Meghalaya im Longhthorai Valley im Dhalai Distrikt (etwa 90 km von Agartala, der Hauptstadt des Staates, entfernt). In Meghalaya ist unter anderem weiter schwer betroffen: Gebiete wie Jhalupara, Mawlai, Lumparing und Nongmynsong in den East Khasi Hills und Gebiete in den Garo Hills vom letzten Jahr 2008.
Im April 2008 kam es bereits zu einem Ausbruch in Meghalaya, bei dem 300 Menschen erkrankten, 30 davon starben.

Milzbrand - 21.08.1999
Meldungen in Mysore

Milzbrand - 01.02.2001
Vor allem in Südindien steigende Zahlen von menschlichem Anthrax in den letzten Jahren, betroffen sind vor allem Andhra Pradesh, Tamil Nadu, Karnataka und Pondicherry. Lokale Ausbrüche gab es in den letzten zwei Jahren in Mysore (Süd-Indien) und West Bengal (Ost-Indien). Anthrax ist in Indien endemisch.

Milzbrand - 01.08.2002
In dem Dorf Ayyanagari Palli (im Bezirk Chittoor in Hyderabad) starben etwa 60 Schafe.
14 Menschen erkrankten, da sie infiziertes Fleisch gegessen hatten. Es könnten sich weitere Personen infizieren, da das Fell der betroffenen Schafe nach Vellore und Chennai verkauft wurde.

Milzbrand - 28.08.2003
Aktuell mehrere Meldungen:
- Karnataka: in Torenur (Somwarpet taluk, Distrikt Kodagu) sind (Stand Ende August) mind. 12 erkrankt. Ein paar Tage davor einige Fälle in Shirangala (Distrikt Hassan). Ursache waren offenbar infizierte Schweine aus Tamil Nadu, einem Staat mit viel Anthrax.
- Orissa: im Dasmanthpur-Block (Distrikt Koraput) Mitte Juli über 20 Fälle. Davor von März bis Ende Juni im Lamptaput- und Boipariguda-Block (Distrikt Koraput) sieben (die meisten davon im Juni) Tote, 83 weitere erkrankten: betroffen waren die Orte Dhadi, K.Maliput, Charaguda, Kangrapad, Solipada, Mahadeiput, Chopadi und Andipoda. Sie hatten sich beim Häuten eines toten Rindes infiziert.
- West Bengal (Bolpur im Distrikt Birbhum): am 24. Juni ca. 30 Fälle in einem Gebiet bei Sukhbajan. Anfang Juli zusätzlich 14 Erkrankte aus Jhargadanga, Tilutia, und Beru.

Milzbrand - 23.09.2004
Bisher 87 Erkrankte in diesem Jahr im Bezirk Murshidabad in Westbengal, vorwiegend in den Gebieten Harharpara und Domkal und zuletzt in Bagdanaga und Sultanpur.
Das Verzehren von Fleisch von erkrankten Rindern ist eine hier wegen der Armut übliche Praxis.

Milzbrand - 13.06.2005
Ausbruch im Staat Orissa im Distrikt Koraput (Charagaon im Semiliguda Block im Grenzgebiet zum Staat Andhrapradesh), bisher drei Tote, weitere 15 Verdachtsfälle.
Schon im Mai Meldungen über Haut-Milzbrandfälle in Sahebpara (Karimpore West Bengal), mind. 27 waren erkrankt.

Milzbrand - 07.04.2006
In der Gemeinde Kartaj bei Narsinghpur starben 50 Rinder vermutlich an Milzbrand.

Milzbrand - 03.06.2007
Aktuelle Meldungen:
- Im Distrikt Orissa starben bis zum 3. Juni innerhalb von 2 Wochen sechs Menschen (die ersten zwei aus den Dörfern Paraja und Sirimunda), weitere 32 erkrankten. Die Betroffenen infizierten sich, nachdem sie verfaultes Büffelfleisch gegessen hatten. In Orissa kam es bereits im Jahr 2003 zu mindestens 80 menschlichen Fällen.
- Im Distrikt Koraput starben bis zum 3. Juni 2007 innerhalb von einer Woche sechs Menschen, sowie 50 erkrankten. Betroffen sind die Blöcke Semiliguda (Dörfer Subai und Parja) und Laxmipur (Dörfer Jhalaguda, Raudipadar und Daliamb). In diesen beiden Blöcken sterben jedes Jahr mindestens 10 Menschen aufgrund des Verzehrs von rohem Fleisch.
- Ein Verdachtsfall in Kerala im Distrikt Palakkad, ein Mann wurde am 21. Mai 2007 hospitalisiert. Er hatte zurvor beim Begraben toter Rinder geholfen, die an Milzbrand starben. Der Fall wurde noch nicht laborbestätigt, Untersuchungen dauern noch an.
Zurückliegende Meldung:
- Am 26. Oktober 2007 starben Rinder in Kokkarappatti in Tamil Nadu, ein Elefant starb am 10. September in Kerala. Vorsorglich sind daraufhin sämtliche Tiere in den Gegenden von Kerala und Tamil Nadu geimpft worden, in Harur taluk waren es 5.320 Tiere.
- Im Gebiet Kedartala in Hariharpara im Distrikt Murshidabad, West Bengal, erkrankten 17 Bewohner an Milzbrand durch infiziertes Fleisch. Es gibt viele weitere Verdachtsfälle.
- Im April starben in der Gemeinde Kartaj bei Narsinghpur 50 Rinder vermutlich an Milzbrand.

Milzbrand - 06.06.2008
Aktuelle Meldungen:
- Orissa: In Kutra im Distrikt Sundargarh starb mindestens eine Person, sowie etwa zehn weitere Personen erkrankten. Die Betroffenen hatten am 25. Mai 2008 bei einem Fest im Dorf Jhirpani Rind konsumiert. Am 2. Juni 2008 starben im Distrikt Koraput zwei Personen sowie Dutzende Rinder, weitere 20 Personen erkrankten. Betroffen sind die Dörfer Kandhasahi und Mantriput, etwa 700 km von Bhubaneswar, der Hauptstadt des Staates, entfernt. Im Detail: Am 1. Mai 2008 starben sechs Tiere, einschließlich Kühe und Ziegen, in Kandhasahi, und 16 Dorfbewohner erkrankten, nachdem sie ihr Fleisch konsumiert hatten. Am 26. Mai 2008 starb über ein Dutzend Rinder in Mantriput, sowie fünf Personen erkrankten (eine Person starb).
Zurückliegende Meldungen:
- Februar 2008: Insgesamt wurden in den letzten Wochen etwa 278 Personen behandelt, nachdem sie infiziertes Fleisch gegessen hatten. Im einzelnen:
- Andhra Pradesh: Im Dorf Luhaba starben vier Personen im Semiliguda block, sowie weitere 20 Personen erkrankten, nachdem sie im Januar rohes Fleisch in Luhaba gegessen hatten, nach wie vor treten Neuerkrankungen auf. Auch in den letzten zwei Jahren wurden etwa 20 Fälle gemeldet. Weiterhin fünf Verdachtsfälle im Distrikt Nellore.
- Orissa: Vier Verdachtsfälle im Distrikt Koraput.
Fünf Verdachtsfälle auch in Gudur, außerdem starben 20 Schafe.
- West Bengal: Insgesamt 14 Kühe starben in drei Dörfern in
Mathabhanga im Distrikt Cooch Behar, die Fälle wurden laborbestätigt. Eine Erkrankung auch bei einem Schaf, welches sein Schäfer in Kothagudem im Distrikt Khammam am 2. Februar 2008 verkaufen wollte. Das Schaf stammt aus Mahaboobnagar im Distrikt Mahbubnagar.
- Orissa: Vier Menschen starben in Sunabeda (Pangifuda) und Semiliguda (Luhaba) im Distrikt Koraput innerhalb der letzten zehn Tagen. Die Betroffenen hatten rohes Fleisch bzw. fades Fleisch gegessen.
- Weitere, bislang unbestätigte, Fallmeldungen in West Bengal (in Midnapore westlich von Kalkutta), sowie nahe Malda.
Traditionell die größte Inzidenz sowohl bei Tieren als auch bei Menschen in den östlichen Staaten entlang der Bucht von Bengal
- In einem Zoo in Assam starb am 22. Januar 2008 ein Rhinozeros.
- Ein Verdachtsfall im Dorf Jammayyapeta im Distrikt Vizianagaram in Andra Pradesh, ein 15-jähriger Sohn eines Hirten musste am 5. September 2007 hospitalisiert werden. Endgültige Laborergebnisse sind jedoch noch abzuwarten.
In den letzten 10 Jahren kam es in der Region zu etwa acht bis zehn Fällen.
Hintergrund:
- Sowohl im Jahr 2007 als auch in den Jahren davor warden die meisten Ausbrüch in den Staaten Orissa, Andhra Pradesh, Karnataka, West Bengal und Tamil
Nadu.
- In Orissa starben jedes Jahr Dutzende von Personen. 18 der 30 Distrikte sind endemisch.

Milzbrand - 14.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Orissa: 18 der 30 Distrikte im östlichen Staat Orissa sind endemisch. Vor allem im Distrikt Koraput wurden zwischen Mai 2008 und 23. Juli 2009 insgesamt 56 Erkrankungen gemeldet, 30 Menschen starben. Davon erkrankten acht Personen innerhalb von sieben Tagen im Dorf Gamphaguda. Ferner zuletzt bei Tieren in Koraput vor allem betroffen die Blocks: Narayanpatna, Lamtaput, Nandapur, Semiliguda, Laxmipur und Dasamantpur blocks of Koraput.
Bereits in den Jahren zuvor kam es im Distrikt Koraput immer wieder zu Ausbrüchen mit zum Teil ähnlichen Erkrankungszahlen. Etwa 35 Personen starben innerhalb der letzten fünf Jahre, zwischen elf und 68 pro Jahr erkrankten.
Zurückliegend:
Im Distrikt Sundargarh 15 Erkrankungen, davon zuletzt drei im Dorf Dhudinua. In der Vorwoche wurden zwölf Erkrankungen im Dorf Pindapathar gemeldet. Dieses Jahr in Orissa insgesamt bislang Ausbrüche in den Distrikten Rayagada, , Kortaput, Malkangiri und Sundargarh.
Weitere Details: zum ersten Mal Fälle in Bonda, einem Stamm mit einer Bevölkerung von nur 10.000 Personen, insgesamt zehn Menschen erkrankten im Dorf Andrahal im Distrikt
Malkangiri. Ursache des Ausbruchs ist der Konsum von Fleisch von einem infizierten Rind. Andrahal grenzt an den Lamtaput block in Koraput, die ebenfalls von der Krankheit betroffen ist (siehe dazu auch im Folgenden).
Weiter zurückliegend: Im Distrikt Koraput erkrankten mindestens 15 Familien, vermutlich nachdem sie kontaminiertes Rindfleisch gegessen hatten. Im Distrikt Koraput kommt es jedes Jahr regelmäßig zu Erkrankungen zu Beginn der Regenzeit.
- Tamil Nadu: Am 24. August 2009 wurde ein Verdachtsfall bei einem Mann aus dem Dorf Meermulikottai gemeldet, der sich vermutlich von einem Rind infizierte.
- Gujarat: 35 Rinder in Dehgam hauptsächlich im Dorf Nandol starben und wurden laborbestätigt.
Bereits vor drei Jahren kam es in Dehgam zu einem Ausbruch, damals betroffen war das
Dorf Bhaiyal (20 km von Nandol entfernt), einige Rinder starben und wurden ebenfalls bestätigt. Im Jahr 2008 kam es zu sieben Erkrankungen bei Rindern im Dorf Bagdana im Distrikt Bhavnagar.
- Andhra Pradesh: Ausbruch in mehreren abgelegenen Dörfern im Distrikt Visakhapatnam im südlichen Staat Andhra Pradesh mit steigenden Erkrankungszahlen, seit März 2009 bis 11. Mai 2009 mittlerweile insgesamt 65 Verdachtsfälle, 17 Menschen starben in den letzten zwei Monaten, sowie 937 Todesfälle bei Rindern wurden allein in Munchingput gemeldet. Zuletzt sechs menschliche Neuerkrankungen der kutanen Form in Laxmipuram panchayat (ewta 20 km von Munchingput in Visakhapatnam entfernt).
Mögliche Ursache ist der Verzehr infizierten Fleisches von Rindern und Ziegen.
Unhabhängig davon erkrankten fünf Personen im Distrikt Prakasam, nachdem sie infiziertes Fleisch von infizierten Schafen im Dorf Kalluru village in Kurichedu mandal konsumiert hatten. Etwa 200 Schafe sind erkrankt.
- Orissa: Mindestens vier Personen starben (Verdachtsfälle), viele weitere erkrankten innerhalb von wenigen Wochen in Chancharaguda, Block Bissamcuttack des Distrikts Rayagada. Im Jahr 2008 kam es zu vielen Todesfällen in der selben Region.
Zurück liegende Meldung:
- Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um die kutane Form bei folgenden zwei Ausbrüchen handelte: Am 8. Juni 2007 wurden im Distrikt Murshidabad 12 Erkrankungen in Sarkarpara (nur 361 Einwohner) gemeldet, am 4. August wurden im 50 km entfernten Charbinpara (Einwohnerzahl von 835) acht Erkrankungen gemeldet.
Hintergrund:
- In der Vergangenheit wurden immer wieder Fälle in Andhra Pradesh, Jammu und
Kashmir, Tamil Nadu, Orissa, Karnataka und West Bengal gemeldet. Ausbrüche wurden in Karnataka 1999 und 2001 gemeldet, in Orissa in den Jahren 2003 und 2005.
- Die Krankheit ist vor allem in Tamil Nadu weit verbreitet. Im Jahr 2005 kam es dort zu zehn Ausbrpchen, 2006 zu acht, 2007 zu zwölf und 2008 zu 11 Ausbrüchen, hauptsächlich bei Rindern.
- Seit 2000 wurden in Andhra Pradesh jedes Jahr Ausbrüche bei Rindern gemeldet.

Nipah-Virus - 10.05.2007
Im Distrikt Nadia in West Bengal (an der Grenze zu Bangladesch) starben in einem grenzüberschreitenden Ausbruch in den letzten beiden Aprilwochen bisher fünf Menschen, 30 (andere Quellen berichten von 50) weitere Personen (bis zum 29. April 2007) sind erkrankt, auf Laborergebnisse wird noch gewartet. 20 der Betroffenen sind aus dem Ort Betai, ein Einzelfall in Krishnagunj. Die Todesfälle stammen aus Chowdhuripara, Dakshin Kalinagar und Tehatta (dort starben drei Mitglieder innerhalb einer Familie). Das Virus könnte aus Bangladesh eingeschleppt worden sein, das sich das erste Opfer aus Betai im Februar 2007 im Nachbarland aufhielte und innerhalb weniger Tage nach seiner Rückkehr Fieber bekam.

Paratyphoid - 15.07.1999
Die Paratyphus-Zahlen in Neu Delhi steigen.

Paratyphoid - 18.10.2004
Seit August haben sich allein 10 israelische Touristen mit Paratyphus in Nord-Indien infiziert. Der genaue Ursprung ist nicht bekannt.
Bereits seit längerem steigen die Zahlen für diese Erkrankung, auch in Neu Delhi.

Pest - 25.02.2002
Lungenpest-Ausbruch seit 4. 2. beschränkt auf den Ort Hat Koti (Shimla district) Himachal Pradesh (Nordindien), bisher fünf Tote, weitere 12 Hospitalisierte. Rohru und Jubbal (ca. 100 km östlich von Shimla) stehen unter Quarantäne. Offiziell wird schon wieder Entwarnung gegeben, allerdings wurden Ende Februar noch zwei Neuerkrankungen bekannt.
Meldungen auch aus dem Nachbarstaat Uttaranchal, der allerdings am 18.2. wieder als offiziell pestfrei erklärt wurde.
1994 forderte eine Epidemie in Gujarat rund 100 Todesopfer. 1994 Fälle auch in Maharashtra (Umgebung des Beed Districts)
Die häufigsten Krankheitszeichen für Lungenpest sind Atemnot, schmerzhafter Husten und Kopfschmerzen.

Polio - 04.05.2000
Polio-Alarm in Delhi, Uttar Pradesh, Bihar und West Bengal nach Meldungen über hohe Erkrankungszahlen in diesen Staaten.

Polio - 10.11.2000
Durch die Impfkampagne konnten die Zahlen in Uttar Pradesh von 773 im gesamten letzten Jahr auf 109 bis Oktober in diesem Jahr gesenkt werden.

Polio - 03.01.2002
Polio-Alarm in Bihar, nach den aktuellen Neuerkrankungen in Sanhaula block, Khareek block (Ort Tulsipur), Nathnagar block (Ort Bhatoria). Meldungen auch aus den Orten Bhikhanchak und Palawa.
Indien verfolgt eigentlich das Ziel, bis 2002 poliofrei zu sein, nachdem in der ersten Hälfte 2001 nur 25 Fälle bekannt wurden. Die Staaten mit den meisten Poliofällen sind Uttar Pradesh (Districte Moradabad, Sultanpur, Balrampur, Baharaich, Basti , Hapur) und Bihar. In Uttar Pradesh konnten die Zahlen bereits von 773 im gesamten Jahr 1999 auf 109 bis Oktober 2000 gesenkt werden.

Polio - 06.02.2003
Mehrere Meldungen (betroffen ist vor allem der Norden (zwei Drittel in Uttar Pradesh), insgesamt in 2002 ca. 1.500 Neuerkrankungen - zum Vergleich: im Jahr 2001 auf der ganzen Welt 537 Fälle)
- Der Ausbruch im Staat Uttar Pradesh scheint sich auszuweiten. Besonders betroffen ist bereits seit Juni Moradabad und Umgebung (200 km östlich Delhi).
- 2002 (Stand Anfang Januar 2003) in der Hauptstadt Delhi 25 Erkrankungen unter Slumbewohnern. Anfang November waren es noch acht (nach nur je nach Quelle ein bis drei in 2001), einige davon scheinen aus Uttar Pradesh, Bihar und Chhattisgarh eingeschleppt worden zu sein, zumindest einer ist allerdings lokal erworben (in Safdarjung im Süden Delhi´s).
- Auch stark betroffen ist der Staat Bihar mit (bis 12.11.) 58 Neuerkrankungen, davon allein seit Ende September 35, geschätzt werden bis Jahresende 70. Dies ist eine Verdopplung der Zahlen verglichen mit dem Vorjahr.
- Außerdem Gujarat (Verdreifachung in 2002 auf 21, Stand 3.1.2003), Bhavnagar meldet 15 Fälle, Rajkot zwei, Patan, Bharuch, Ahmedabad und neu Kutch je einen.
- Neuerkrankungen auch in den Staaten Haryana, Maharashtra, West Bengal (15 in einem Distrikt), Uttranchal, Delhi und Andhra Pradesh (86 Fälle, andere Quellen behaupten, dass es hier seit 2000 keine Fälle gibt).

Polio - 23.12.2004
Im Polio-freien Mumbai (im Staat Maharastra) der erste Fall seit drei Jahren in einem Slum in Dindoshi (Malad east).
Landesweit bis 21.12. 116 (2005 bis 19.4. 14) Neuerkrankungen, vor allem in den beiden Endemie-Staaten Uttar Pradesh und Bihar, Einzelfälle in weiteren Staaten.
2003 225 neue Fälle (bis Mitte Oktober waren es 141: die meisten in Uttar Pradesh und West Bengal (die meisten im Staat wie 2002 aus 24-Parganas Nord und -Süd), daneben auch in Bihar, Delhi, Gujarat, Haryana, Jharkhand, Rajasthan,Madhya Pradesh und Uttaranchal.

Polio - 08.01.2007
Aktuelle Meldung:
In Indien im Gesamtjahr 2006 641 Fälle, in absteigender Reihenfolge in Uttar Pradesh (519), Bihar (57), Haryana (18), Uttaranchal (13), Punjab (8), Delhi (6), Maharashtra (5)
Einzelfälle in Gujarat, Madhya Pradesh, Assam, Chandigarh, Himachal Pradesh, Jharkhand, Rajastan, West Bengal Jammu und Kashmir.
Zurück liegende Meldungen:
Bis Ende September in diesem Jahr ein signifikanter Anstieg auf 373 (Anfang August waren es noch 155, 2005 im Gesamtjahr 66) Fälle, fast alle in Uttar Pradesh (und hier im Distrikt Moradabad an der Grenze zu Nepal), ca. 20 in Bihar.
In den letzten Jahren lag der Peak von Juli bis Oktober.
Eine grafische Übersicht incl. Aufstellung der einzelnen Meldeorte findet sich unter http://www.npspindia.org/wildpolio06.asp

Polio - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Polio - 19.05.2009
Seit Jahresbeginn bis Anfang Mai 2009 wurden landesweit insgesamt 43 Erkrankungen gemeldet (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 229), davon drei Neuerkrankungen in der letzten Woche (im Staat Bihar im Distrikt Saharsa sowie im Staat Uttar Pradesh in den Distrikten Badaun und Rampur.
Andauernder Ausbruch (Typ 1) vor allem in Bihar und im Westen von Uttar Pradesh. Landesweit wurden im Jahr 2008 insgesamt 559 Erkrankungen bestätigt. Der Westen von Uttar Pradesh war knapp 18 Monate frei von der Krankheit, bis es Mitte 2008 zu neuen Erkrankungen nach Einschleppung aus dem Nachbar-Staat Bihar kam.

Red Tide - 20.09.2004
In Valiyathura (Süd-Kerala) sind 90 Kinder nach dem Genuss von mit Toxinen von Karenia brevis-Algen belasteten Fischen erkrankt, Fisch und Meerestiere aus der Gegend sollten gemieden werden.

Rotaviren - 06.01.1999
In Kalkutta erstmalig Rotavirus B außerhalb Chinas (1992: 12.000 Tote in China). Symptome sind schwerer Durchfall, Enteritis, Fieber und Erbrechen. Überträger möglicherweise Tiere.

Rotaviren - 07.01.1999
Rotavirus B wurde weltweit immer dort identifiziert, wo eine intensive Überprüfung der Proben stattfand. Übertragung vom Tier (Haustiere, Vieh) auf den Menschen.
Eine Internet-Rotavirus-Seite findet sich in http://rotavirus.com.

SARS - 07.07.2003
Nur ca. 10 Einzelfälle, die in Mumbai, Kolkata, New Delhi (dieser Erkrankte war zunächst in Bombay), West Bengal und Pune behandelt wurden.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Tollwut - 24.07.2003
In Bangalore starb eine Frau, die in der Stadt von einem streunenden Hund gebissen worden war.

Tollwut - 21.11.2005
Im Land herrscht hohes Tollwutrisiko mit geschätzt 60.000 Toten pro Jahr.
Aktuelle Meldung aus Kerala, wo inzwischen vier an Bissen von tollwütigen Hunden gestorben sind, zuletzt im Distrikt Trivandrum.
Dies erinnert an die Vorsorgemaßnahmen, 2004 war ein deutscher Tourist in München verstorben, im Juli 2005 ist wieder ein (diesmal englischer, der sich in Goa durch einen Hundebiss infiziert hat) Tourist nach einer Indien-Reise verstorben.

Tollwut - 13.11.2007
Aktuelle Meldung:
- Kürzlich wurden etwa 100 Menschen aus Aanappara (in der Nähe von Vithura) im Staat Kerala nachträglich geimpft, sie hatten Angst, sich durch das Trinken der Milch von einer Kuh infiziert zu haben, dessen Kalb von einem tollwütigen Hund gebissen worden war und Symptome zeigte. Vermutlich handelt es sich aber nur um eine Massenhysterie, da weder die Kuh tollwütig war, noch eine Übertragung durch Milch wahrscheinlich ist.
Zurück liegende Meldungen:
- Am 07. Januar starb ein 60-jähriger Mann im Dorf Himachal Pradesh mehrer Wochen nachdem er von einer Hauskatze gekratzt und gebissen wurde.
- In Kerala starben Anfang April zwei Personen an Bissen von tollwütigen Hunden, eine ähnliche Situation wie zuvor schon im November 2005 (u.a. im Distrikt Trivandrum).
2004 war ein deutscher Tourist in München verstorben, im Juli 2005 war wieder ein (diesmal englischer, der sich in Goa durch einen Hundebiss infiziert hat) Tourist nach einer Indien-Reise verstorben.
Hintergrund:
- Im Land (auch in den Städten) herrscht hohes Tollwutrisiko mit geschätzten 19.000 Toten (etwa 90 Prozent davon durch streunende, tollwütige Hunde) pro Jahr. Dies zeigt die Wichtigkeit der Vorsorgemaßnahmen.

Tollwut - 21.04.2009
Am 16. Februar 2009 starb ein Mann in der Vereinigten Arabischen Emirate, der Mann hatte in Indien gearbeitet und sich dort infiziert.
In Tamil Nadu in den letzten Jahren viele Todesfälle, zuletzt jedoch deutlicher Rückgang. 2004-2006 noch jährlich 30-50 Todesfälle, 2007 und 2008 nur acht bzw. sieben, und keiner bislang (Stand 31. März) im Jahr 2009.

Trypanosomiasis - 14.12.2007
Im südwestlichen Staat Maharashtra wurden im Jahr 2007 bis Mitte Dezember insgesamt drei Erkrankungen bestätigt. Im November starb eine Person aus dem Dorf Shiwni des Distrikts Chandrapur. Die beiden weiteren Erkrankungen waren ein acht Monate altes Kind aus Mumbai (ebenfalls im November) sowie davor eine Erkrankung in Pune.

Tsunami-Folgen - 02.02.2005
Nach den Flutwellen (die betroffenen Gebiete sind hier die Küste von Tamil Nadu incl. Madras, die Andaman und Nicobaren, daneben Teile der Küste Keralas und Andhra Pradeshs) bisher keine größeren Ausbrüche. Vermehrt Diarrhoe, aber keine größeren Ausbrüche. Das Tollwutrisiko ist wegen der Zunahme der Zahl an streunenden Hunden erhöht.
- Trotzdem ist generell von erhöhtem Risiko für "water-borne diseases" auszugehen: verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc., durch Kontakt mit verunreinigtem Wasser kommt es zu Hautinfektionen, Leptospirose und Melioidose etc. und vor allem Durchfallerkrankungen (incl. Cholera, Abdominal-Typhus und Ruhr) nehmen zu. Vielerorts ist die Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet.
- Wer als Helfer dorthin reisen möchte, findet unter www.auswaertiges-amt.de/www/de/seebeben-helfer_html ein Merkblatt des Auswärtigen Amts.

Tsutsugamushi-Fieber - 22.08.2004
Wie schon im letzten Jahr im August Meldungen im Nordstaat Himachal Pradesh, allerdings nur wenige. Im letzten Jahr ca. 25 Tote und über 225 Erkrankte in sechs der 12 Distrikte des Nordstaats Himachal Pradesh, die meisten in Bilaspur, Hamirpur, Kinnaur und Rohru.
Die Erkrankungen treten seit vier Jahren immer während der Monsunzeit auf. Symptome sind hohes Fieber, starke Glieder- und Kopfschmerzen.

Tuberkulose - 18.02.2000
1999 421.000 Tuberkulosetote, 135 Mio. im Rahmen eines WHO Programmes therapiert.

Tuberkulose - 24.03.2007
Im gesamten Land stirbt an der Krankheit ein Einwohner pro Minute, das sind pro Jahr über eine halbe Million. Darüber hinaus werden über 2,2 Millionen Einwohner pro Jahr neu infiziert.

Typhus, epidemic - 01.08.1999
In abgelegenen Teilen des Nordost-Staats Nagaland (östlich von Assam an der Grenze zu Burma) ca. 600 Erkrankte an Malaria, Fleckfieber und anderen schweren Seuchen. Die medizinische Versorgung ist hier extrem schlecht.

Typhus, epidemic - 17.07.2007
- Im Distrikt Shimla in Himachal Pradesh, in der Woche vom 16. bis 22. Juli 2007 etwa 20 Verdachtsfälle, bislang wurde aber noch keiner davon laborbestätigt.
- Mitte Juli 2007 mehrere bestätigte Erkrankungen im Staat Kerala. Ein Kind starb in Kozhikode, sowie Verdachtsfälle ("scrub typhus") in drei verschiedenen Orten in Thiruvananthapuram.

Überschwemmungen - 07.08.2000
Nach Himachal Pradesh und Nord-und Süd-Bengalen wächst nun auch in Assam, Bihar, West-Bengalen, Tibet und Bangladesh aufgrund der Überschwemmungen die Gefahr für Seuchen: 4.5 Mio Menschen sind obdachlos. In Assam sind anfänglich 35 Menschen durch Meningitis, Malaria und Ruhr ums Leben gekommen. Inzwischen durch Japanische Enzephalitis 34 Tote und 70 Erkrankte, v.a. in den Distrikten Dibrugarh, Tinsukia, Jorhat und Dhemaji. In 17 Distrikten in Bihar 20 Überschwemmungsopfer, am schlimmsten betroffen sind Sitamarhi, Muzaffarpur und Sheohar. Durch den Monsunregen war der Brahmaputra mit Nebenflüssen über die Ufer getreten. 3.500 Dörfer wurden überflutet, am schwersten betroffen ist das südliche Bhutan. In Tibet ereignete sich am Fluss Sutlej eine Springflut. Die Situation hat sich nun leicht entspannt.
Ende Juli sind durch Hochwasser im Bundesstaat Himachal Pradesh mehr als 100 Menschen ertrunken.
Inzwischen sind auch Bangladesh (am schlimmsten betroffen sind Kurigram, Gaibandha und Lalmonirhat, 150 Meilen nördlich von Dhaka) und der Bundesstaat West-Bengalen um die Region Kalkutta von Überschwemmungen bedroht.
In Nord-und Süd-Bengalen sind am schwersten betroffen die Distrikte Cooch Behar und Jalpaiguri im Norden und Burdwan und Birbhum im Süden.

Überschwemmungen - 12.08.2000
Die Fluten sind rückläufig, das Risiko für Cholera, Dysentery, Malaria und andere Krankheiten steigt.

Überschwemmungen - 21.08.2000
Im betroffenen Nordosten Indiens erneut Regenfälle, die Situation in den Überschwemmungsgebieten verschlimmert sich.

Überschwemmungen - 01.09.2000
In Assam durch Malaria und "water-borne diseases" 70 Tote und 600 Erkrankte seit Beginn der Überschwemmungen im August. Allein im westlichen Distrikt Kokrajhar 5 Gastroenteritistote, 75 Erkrankte.

Überschwemmungen - 26.09.2000
Durch Überschwemmungen seit August in Bangladesh und den indischen Staaten Bihar, Assam und West Bengal 15 Mio obdachlos, in verschiedenen Gebieten bereits Typhus- und Ruhrfälle, auch schon viele Malaria-Tote, die Ausbreitung anderer water-borne diseases wird befürchtet.

Überschwemmungen - 27.07.2001
Schwere Überschwemmungen seit Mitte Juli in Orissa, Ostindien. Bisher 55 Tote, über 9 Millionen sind betroffen. Erste Ausbrüche von Hepatitis A, Cholera (220 Erkrankte, 8 Tote), Malaria und Durchfallerkrankungen (4.530 Erkrankte, 13 Tote).

Überschwemmungen - 12.07.2002
Überschwemmungen in sechs Distrikten in Bihar und neun Distrikten (vor allem am Brahmaputra, aber auch am Jamuna und Dharala) in Assam (am schlimmsten im Distrikt Dhemaji). Im Distrikt Muzaffarpur in Bihar ist Diarrhoe weit verbreitet, allein in drei Tagen über 50 Hospitalisierte und drei Tote.
Nach Überschwemmungen steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.

Überschwemmungen - 02.08.2002
Überschwemmungen in sechs Distrikten in Bihar und neun Distrikten (vor allem am Brahmaputra, aber auch am Jamuna und Dharala) in Assam (am schlimmsten im Distrikt Dhemaji). Im Distrikt Muzaffarpur in Bihar ist Diarrhoe weit verbreitet, allein in drei Tagen über 50 Hospitalisierte und drei Tote. Betroffen sind auch Arunachal Pradesh, Gujarat, Himachal Pradesh, Kerala, Madhya Pradesh, Maharashtra Meghalaya, Tripura und West Bengal.
Nach Überschwemmungen steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.

Überschwemmungen - 22.08.2005
Nach den schlimmsten Monsunregen seit Gedenken sind durch 'waterborne diseases' in Maharashtra (vor allem in Mumbai (Bombay)) mind. 250 ums Leben gekommen. Der Monsun dauert hier bis Anfang September, Stand 22.8. soll die Situation in Maharashtra und Mumbai aber unter Kontrolle sein.
Leptospirose (u.a. in Kalyan und Dombivli) wurde gemeldet, weiter Dengue, Abdominal-Typhus, Durchfallerkrankungen, Cholera und Malaria. Stark betroffen sind die nördlichen Vororte von Mumbai Bandra, Andheri, Santa Cruz, Virar, Kurla, Thane und Kalyan.

Unbekannte Encephalitits - 23.07.2008
In Uttar Pradesh mussten seit Jahresbeginn bis zum 22. Juli 2008 etwa 324 Menschen aufgrund einer bislang unbekannten Enzephalitis hospitalisiert werden, 76 Menschen starben. Die Betroffenen stammen aus den Divisionen Basti and Gorakhpur. 235 der Erkrankten wurden getestet, bei elf wurde Japanische Enzephalitis laborbestätigt. Weitere Informationen sind bislang nicht bekannt.

Unbekannte Erkrankung - 15.03.1999
Nahe Bangalore seit etwa 10. März in Bijapur Colony of Lingappayya Kadu, Mulky, mysteriöse Fieber-Epidemie (2 Tote, fast 100 Fälle). Ärzte haben keinen Anhaltspunkt.
Es scheint sich nicht um Malaria oder Typhus zu handeln, der Verlauf ähnelt einer Influenza. Davor schon ähnliche Fälle im Januar.

Unbekannte Erkrankung - 20.07.1999
5 Tote in Hosahalli Haadi in Heggadadevanakote taluk (Bundesstaat Mysore) und 4 weitere Fälle aus den umliegenden Dörfern. Symptome sind Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen. Ursache sehr wahrscheinlich mit Milzbrand infiziertes Wildfleisch (Hirsche, Elefanten).
Evtl. auch der Grund für das seit 14 Tagen anhaltendes Tiersterben (besonders Hirsche, möglicherweise auch 8 tote Elefanten) in den umliegenden Wäldern (Heggadadevanakote und Gundlupet).

Unbekannte Erkrankung - 13.09.1999
Bisher 19 Tote durch bisher nicht identifizierte Erkrankung mit Durchfall und Erbrechen in den zwei unzugänglichen Dörfern Bichhu and Dwargarh in Berggebiet Jaunur (Tehri Garhwal-District im bergogen Teil von Uttar Pradesh, Nord-Indien). Das schwer zugängliche Gebiet liegt ca. 45 km von Mussoorie und 100 km von der Stadt New Tehri. Ursache ist wahrscheinlich verseuchtes Trinkwasser.

Unbekannte Erkrankung - 26.06.2000
Im Nalbari Distrikt in Assam, vor allem in den Gebieten Tamulpur, Mussalpur, Barama und Dhamdhama, sind während der letzten Monate mindestes 16 Menschen an fieberhaften Erkrankungen verstorben und ca. 25.000 erkrankt.
Ein Teil davon läßt sich auf Malaria zurückführen, auch Viren (ohne genaue Spezifizierung) werden als Erreger vermutet.

Unbekannte Erkrankung - 20.03.2001
20 Tote im Raichur District. Ursache und Übertragungsweg sind bisher nicht bekannt, Malaria und Cholera wurden als Ursache ausgeschlossen. Betroffen sind Chick Beragi (7 Tote), Dodda Beragi (3 Tote), Sunakal, Gadratgi, Gudihal und Mahapur im Sindhanoor Taluk.

Unbekannte Erkrankung - 24.06.2001
Drei Tote, weitere mind. 17 durch mysteriöse Erkrankung im Dhulian-Gebiet (West Bengal's Murshidabad Distrikt) betroffen. Ursache könnte in der Zigarettenproduktion liegen, wo alle bechäftigt sind. Symptome sind hohes Fieber und Erbrechen.

Unbekannte Erkrankung - 13.04.2002
Noch nicht geklärter Ausbruch in Gumbli (Tamil Nadu), hier neben acht Erkrankten (zwei davon sind verstorben) viele tote Gänse. Als mögliche Ursachen werden durch Zecken übertragene Flaviviren, Listerien oder Toxine im Wasser diskutiert.

Unbekannte Erkrankung - 18.07.2002
Im Staat Midnapore West sind in Garbeta and Salboni über 1.200 an einem mysteriösem Fieber erkrankt, sieben sind verstorben. Die Ursache ist noch nicht sicher identifiziert, einige vermuten Dengue, dies würde auch zu den Symptomen passen. Dengue-Überträger-Mosquitos kommen hier in Khatra, Bankura, Gopalpur, Salanpur und Burdwan vor.

Unbekannte Erkrankung - 01.09.2002
In Laxmi Sagar und Alkadhara im Distrikt Bankura (Staat West-Bengal) erkrankten in den letzten drei August-Tagen etwa 1.000 Einwohner an einem rätselhaften Fieber mit Übelkeit. Influenza wird als Ursache für möglich gehalten.

Unbekannte Erkrankung - 17.09.2002
Ausbruch einer Cholera ähnlichen Erkrankung in dem kleinen Ort Gaduthuru (Visakhapatnam Distrikt in Andhra Pradesh) seit Anfang September, bisher 13 Tote.

Unbekannte Erkrankung - 24.09.2002
In ländlichen Teilen des Thane-Distrikt und in den industriellen Talukas von Palghar und Dahanu kursiert seit 18. September ein mysteriöses Fieber. Etwa 150 sind hospitalisiert.
Das hohe Fieber dauert zwischen zwei und acht Tagen, es gibt jedoch keine Symptome, die auf Malaria, Typhus oder ähnliche Krankheiten hinweisen.
Im Juli gab es in den Stammes-Gebieten von Manor, Charoti (bei Dahanu) und in Teilen von Kudus (in Wada) bereits ähnliche Fälle. Während die Zahl der Fälle im August abnahm, steigt sie in diesem Monat wieder stark an.
Im ländlichen Thane-Distrikt starben in den letzten fünf Monaten etwa 497 Kinder unter sechs Jahren, an Lungenentzündung, Herz-Lungen-Erkrankungen und Unterernährung.

Unbekannte Erkrankung - 22.10.2002
In Haryana starben bereits sechs Menschen, unbestätigten Berichten zufolge sollen es sogar 14 sein. Es wird vermutet, dass es sich um Japan-B Enzephalitis handelt.
Vor etwa 12 Jahren starben fünf Kinder nach einem Ausbruch in einem Slum von Traori. Japan-B Enzephalitis, Denguefieber oder Meningitis kamen als Ursache in Frage.

Unbekannte Erkrankung - 13.12.2002
Ausbruch in Mushari (Staat Bihar) mit bisher neun toten Kindern, mind. dreißig weitere sind im Ort Dariapur im Patna Distrikt erkrankt. Die Ursache ist nicht bekannt, offiziell geht man von einer durch Mosquitos übertragene Virus-Infektion aus.

Unbekannte Erkrankung - 13.12.2002
67 tote Kinder seit Mitte Oktober, andere Quellen sprechen von über 110, weitere mehrere Hundert Erkrankte in mind. 34 Orten im Distrikt Saharanpur, außerdem in den Distrikten Muzzafarnagar, Ghaziabad, Meerut, Baghpat und nach unbestätigten Berichten auch Fatehgarh, im Westen des Nord-Staats Uttar Pradesh. Der Ausbruch scheint sich nicht mehr auszuweiten. Die Ursache ist noch nicht endgültig gesichert, wahrscheinlich sind es durch Pestizide (organische Phosphorverbindungen) vergiftete Lebensmittel, die zuvor angenommenen Virusenzephalitis, Masern, Japan-B-Enzephalitis, Dengue und Malaria wurden durch Tests ausgeschlossen.

Unbekannte Erkrankung - 14.06.2003
Im Staat West Bengal (in Lalgola, Distrikt Murshidabad) erkrankten mehr als 300 Kinder, mindestens 56 starben, betroffen sind die Orte Balagachi, Gabaparda, Janardanpur, Kadamtala, Kochidanga, Kurdgachi, Kuchidanga, Notundiar, Nasibpur, Natun Diyar, Raghunathpur und Ramchandrapur im Nasipore-Gebiet.
Malaria, Enzephalitis, Meningitis, Septikämie und Dengue-Fieber konnten als Ursachen ausgeschlossen werden, Diskutiert werden wegen der Symptome (hohes Fieber, Husten und Erkältung) Infektionen oder Vergiftung mit Pentachlorophenol

Unbekannte Erkrankung - 20.09.2003
Aktuell mehrere Meldungen:
- Im Ort Chandragadh (Surendranagar Distrikt, Süd-Gujarat) Ausbruch einer rätselhaften, Diphtherie-ähnlichen Erkrankung.
- Im Greater Rann of Kutch (in Nord-Gujarat) sind 225 Grenzpolizisten erkrankt, diskutiert werden Dengue, Abdominal-Typhus, Malaria bzw. Japanische Enzephalitis.

Unbekannte Erkrankung - 20.02.2004
Ausbruch einer Masern-ähnlichen Krankheit im Uddhampur Distrikt in Jammu and Kashmir. In den letzten Tagen sind in den abgelegenen Orten Chad Motto und Chad Panjiyan im Gebiet Ramnagar sieben Kinder verstorben und ca. 60 erkrankt.

Unbekannte Erkrankung - 07.06.2004
Wie fast zur gleichen Zeit im letzten Jahr im Distrikt Murshidabad in West Bengal (im Gebiet Nashipur, Lalgola) acht tote Kinder, 200 sind erkrankt. Als Ursache wird Influenza B vermutet. Symptome sind hohes Fieber, Krämpfe, Delirium und Atemprobleme.

Unbekannte Erkrankung - 20.11.2004
Mehrere Meldungen:
- Nordstaat Uttar Pradesh: In der Gegend um Gorakhpur (vor allem Garghappa) bei einem seit Juni anhaltenden Encephalitis-Ausbruch über 20 (andere Quellen nennen 135) Tote, ca. 600 Erkrankte, wahrscheinlich handelt es sich um Malaria, diskutiert werden auch Japan-B-Encephalitis und Abdominaltyphus.
- Nordstaat Uttar Pradesh: In Gurdhapa (Sitapur Distrikt) Ausbruch mit mind. 24 Toten. Japan-B-Encephalitis gilt als wahrscheinlichste Ursache.
- Nordstaat Uttar Pradesh: In Bhagpat im September / Oktober mind. 14 Tote, Symptome waren Fieber, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen und Krämpfe. Als Ursache werden u.a. EV-71-Viren vermutet.
- In Jorethang (Sikkim, in der Nähe der Grenze zu West Bengal) über 1.000 Erkrankte, Mitte September täglich ca. 200 Neuerkrankungen. Symptome sind hohes Fieber und Gliederschmerzen und Übelkeit.
Die meisten Erkrankungen in Majhigaon. Die Ursache ist nicht bekannt, es soll sich aber nicht um Malaria, Dengue oder JE handeln.

Unbekannte Erkrankung - 24.07.2006
Ausbruch von viralem Fieber in der Region Tiruvarankulam im Distrikt Pudukkottai, bisher 20 Fälle.

Unbekannte Erkrankung - 30.08.2006
Ausbruch in Rajpipla, Lachhras und Sisodra im Distrikt Narmada in Gujarat, seit 26. August täglich 40 Fälle. In Wajeria und Umgebung (ebenfalls Distrikt Narmada) gab es 1 Woche vorher bereits 1.250 ähnliche Fälle. Man vermutet aufgrund ähnlicher Symptome Chikungunya- oder Dengue-Fieber als Ursache.
Ausbruch auch in New Delhi, ebenfalls ähnliche Symptome wie bei Chikungunya-Fieber.

Unbekannte Erkrankung - 15.06.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- Unbekannte Erkrankung im südlichen Staat Karnataka im Dorf Sindhuvalli (15 km von Mysore entfernt). Mindestens drei Menschen in jedem Hausstand des Dorfes leiden an einem mysteriösen Fieber, das gemäß den Dorfbewohnern ähnlich dem Chikungunya-Fieber ist. Ärzte haben bereits Malaria, Typhus und Dengue aufgrund von untersuchten Blutproben ausgeschlossen (nach einer anderen Meldung wird auch Chikungunya ausgeschlossen), vermutet wird ein Virus als Verursacher des Fiebers. Die Fallzahlen sind aber stetig steigend, das Fieber breitet sich schnell aus. Jeden Tag mindestens 50 Neuerkrankungen, eine Meldung spricht von bislang (bis Mitte Juni 2007) 2.000 Erkrankungen. Seit etwa 20 Tagen leiden die Betroffenen an hohem Fieber, Erbrechen und Schmerzen des Körpers, das Fieber klingt auch nach medizinischer Behandlung nicht ab. Parallel dazu haben Tests ergeben, dass Wasservorräte des Dorfes kontaminiert sind.
Weiterführende Informationen liegen bislang nicht vor.
- Im Staat Kerala wurden in der aktuellen Saison 2007 mittlerweile 550.000 Erkrankte mit Fieber gemeldet, Hunderte Menschen starben. Allerdings gibt es keine offiziellen Bestätigungen oder Statistiken über die genauen Krankheiten. Nach Medienberichten wird als Ursache unter anderem Chikungunya, Dengue, Leptospirosis und Typhus vermutet, offenbar wurden eine geringe Anzahl laboruntersucht. Chikungunya und Dengue können sich aber nicht innerhalb derart kurzer Zeit in einer derart großen Bevölkerung ausbreiten, insbesondere da im Vorjahr zahlreiche Personen an Chikungunya erkrankten (im Oktober 2006 wurden 100.000 Fälle gemeldet, mindestens 70 Menschen starben) und daher immun sind. Dengue ist endemisch seit zwei Jahrzehnten, sodass ein Großteil der Bevölkerung dagegen ebenso immun sein müsste. Weiterhin wird Influenza vermutet, ein Indiz ist, dass viele der verstorbenen Personen über 60 Jahre alt waren.
Details und weiterführende Informationen sind bislang nicht bekannt.

Unbekannte Erkrankung - 11.08.2007
In Chittoor in Andhra Pradesh mussten acht Jungen im Alter von 10-12 Jahren aufgrund einer bislang ungeklärten Erkrankung hospitalisiert werden. Die betroffenen hatten Symptome ähnlich der Vogelgrippe, u.a. hohes Fieber und Epilepsie. In der Region Chittoor wurden bereits Fälle von Vogelgrippe gemeldet. Weitere Informationen sind aber nicht bekannt, so dass weitere Untersuchungen abzuwarten sind.

Unbekannte Erkrankung - 07.10.2007
Ausbruch einer bislang ungeklärten und sich schnell ausbreitenden Krankheit in Manipur, sieben Menschen starben in mehreren Dörfern an der Grenze zu Myanmar (erster Todesfall am 28. September 2007, der letzte am 5. Oktober), Alarmzustand vor allem im Distrikt Chandel. Die Betroffenen leiden an hohem Fieber, Magenschmerzen und Erbrechen. Einige der Opfer erlitten Krämpfe bevor sie starben. Die Ursache ist unklar, da die Symptome solche mehrerer Krankheiten sind wie etwa Gastroenteritis, Cholera, Dysenterie und akuter Mageninfektionen. Möglich scheint auch das Nipah-Virus, welches in der letzten Zeit bereits in anderen Gebieten im Nordosten von Indien gemeldet wurde.

Unbekannte Erkrankung - 05.09.2008
Aktuelle Meldungen:
- Uttar Pradesh: Alarmzustand im gesamten Staat, Ausbruch in verschiedenen Teilen von Uttar Pradesh, innerhalb der letzten vier Wochen bis Anfang September starben insgesamt etwa 135 Personen sowie über 1.000 erkrankten. Am meisten betroffen sind die Gebiete Kanpur Dehat (Akbarpur), Muzaffarnagar, Maharajganj,
Siddharthnagar, Mau, Azamgarh, Balrampur und Gorakhpur. Die Krankheit wird weitgehend bislang als akute Enzephalitis bezeichnet, auch Japanische Enzephalitis wird in Betracht gezogen, die bei einigen auch laborbestätigt wurde (jedoch nur bei fünf Prozent aller Testpersonen, dieses ist sonst, das es insoweit zu regelmäßigen Ausbrüchen kommt, bei etwa 15-20 Prozent der Fall; zumal sind viele Personen gegen Japanische Enzephalitis geimpft). In Betracht gezogen wird auch Leptospirose und Hantavirus.
- Uttarakhand: ein Mädchen starb aufgrund von hohem Fieber und einer schweren Lungeninfektion. Ein weiteres Mädchen hatte ähnliche Symptome. Offizielle vermuten die Verbreitung eines tödlichen Hantavirus und insoweit möglicherweise die ersten Fälle im Land. Die zwei Mädchen stammen aus Dehradun und Tehri, weitere Symptome waren Magenprobleme und Atmungsschwierigkeiten.
- Orissa: mindestens zehn Personen starben im Rourkela Municipality nahe Bondamunda Ende Juli 2008 innerhalb von acht Tagen an einer mysteriösen Krankheit, 15 weitere Personen mussten hospitalisiert werden mit den Symptomen mildes Fieber, schwere Kopfschmerzen sowie Erbrechen. Es ist noch unklar, um welche Krankheit es sich handelt.
- West Bengal: In Karandighi in North Dinajpur starben im Juni 2008 insgesamt 13 Kinder innerhalb von nur sechs Tagen, betroffen sind nur Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren. Zuerst wurde Masern oder Japanische Enzephalitis vermutet, mittlerweile glauben aber Experten, dass es sich um einen neuen Virenstamm handelt. Masern werden ausgeschlossen, weil die Kinder kein hohes Fieber oder Ausschlag bekamen. In Betracht gezogen wird auch Encephalopathia. Die Situation ist nach wie vor ungeklärt, endgültige Klarheit können nur Laborergebnisse bringen, die noch abzuwarten sind.
- Tripura: Im Dorf Nadilak der Subdivision Bishalgarh wurden insgesamt 109 Fälle von bislang nicht identifiziertem Fieber gemeldet. Betroffen ist auch das Dorf Hatearra im West Tripura Distrikt. Die genannten Gebiete sind von Vogelgrippe betroffen, menschliche Fälle wurden insoweit bislang noch nicht bestätigt. In Betracht kommt auch, dass es sich um Malaria handelt, da Zeitungsberichten zufolge ein Malaria-Ausbruch im Staat gemeldet wurde.
- Im Westen von Uttar Pradesh starben Ende März innerhalb von zwei Tagen insgesamt 32 Kinder an einer mysteriösen Erkrankung, weitere etwa 100 mussten in den Distrikten in Meerut, Baghpat, Muzaffarnagar und Garhmukteshwar hospitalisiert werden und klagten über Symptome wie schwere Kopfschmerzen, Fieber und Erbrechen.
Außerdem starben bislang 14 Kinder in Khekra im Distrikt Baghpat, acht in Muzaffarnagar sowie zehn in Saharanpur.
In Betracht kommt Encephalitis, Meningitis sowie Cholera. Japanische Enzephalitis kommt jedenfalls in der Gegend vor.
In Uttar Pradesh bereits im letzten Jahr ähnliche Meldungen, siehe unter zurückliegenden Meldungen.
- Manipur: Mitte Februar tödliche malaria-ähnliche Krankheit an der Grenze zu Nagaland. Im Dorf Kuilong in der Sub-Division Tamei des Distrikts Tamenglong und den umliegenden Gebieten wie etwa Lemta, Dulong und Makuilong erkrankten fast in jedem Haushalt Personen, eine Person starb bislang seit November 2007. Im Dorf Lenglong 20-30 Erkrankungen in den letzten Jahren. Untersuchungen dauern noch an.
Zurück liegende Meldungen:
- Bislang unbekannte Erkrankung im nördlichen Staat Uttar Pradesh. Ein mysteriöses Virus sorgte in den letzten neun Monaten bis zum 12. November 2007 für den Tod von mittlerweile mindestens 350 Kindern, weitere etwa 1.600 erkrankten, überwiegend Kinder. Die am stärksten betroffenen Distrikte sind Gorakhpur, Kushinagar und Maharajganj im Osten von Uttar Pradesh, sowie Saharanpur und Muzaffarnagar im Westen.
Untersuchungen werden nach wie vor durchgeführt. Menschen vor Ort glauben, es handele sich um einen tödlichen Stamm von Japanese Encephalitis, manche Offizielle jedoch halten das für unwahrscheinlich, da diesbezüglich nach dem Ausbruch im Jahr 2005 (damals starben über 1.000 Menschen, hauptsächlich Kinder) extensive Impfungen durchgeführt worden sind. Vielmehr wird geglaubt, dass es sich um eine Variation von Encephalitis (evtl. viraler sowie etwa ein neuer Stamm) handelt.
Hintergrund:
- Encephalitis-Ausbrüche verursacht durch Mosquitos sind im Staat Uttar Pradesh üblich.

Unbekannte Erkrankung - 20.10.2008
Ausbruch eines bislang nicht diagnostizierten mysteriösen Fiebers im Distrikt Jajpur des Staates Orissa. Die Betroffenen klagen zunächst über hohes Fieber, später über schwere Schmerzen infolge Schwellungen an sämtlichen Gelenken. Zunächst wurde das Fieber aus dem Dorf Brahmabarada im Rasulpur Block gemeldet, anschließend breitete es sich aus in die Blöcke Bari, Korei und Dharmasala. Zunächst wurde die Vogelgrippe befürchtet; laut den Gesundheitsbehörden ist dies aber nicht der Fall, vielmehr handelt es sich um ein anderes Virus, das noch identifiziert werden muss. In Betracht gezogen wird unter anderem Chikungunya-Fieber.

Unbekannte Erkrankung - 05.11.2008
Weiterer Ausbruch eines mysteriösen und noch undiagnostizierten Fiebers im Staat Orissa, betroffen sind in diesem Fall der Küstendistrikt Kendrapara. Knapp 1.500 Personen (einschließlich Kinder) in verschiedenen dicht besiedelten Orten in den Blocks Garadpur, Marshaghai und Mahakalpada erkrankten. Die Symptome variieren von Person zu Person, die meisten leiden unter Fieber und Gelenkschmerzen, manche zeigten Schwellungen der Ober- und Unterschenkel. Vermutet wird Chikungunya (insoweit kam es im Vormonat zu einem Ausbruch) oder Dengue.
Die erste Erkrankung war im Dorf Teragaon, dort auch nach wie vor die meisten Fälle. Weitere Erkrankungen waren in den Dörfern Beadri, Chanda, Gadaramita, Bacharai,Ramchandrapur, Nadi-abarei, Akhua, Ghans-hyampur, Pentha, Dahi-macha und Karanja.
Von den Symptomen her kommt auch hier Chikungunya in Betracht.

Unbekannte Erkrankung - 08.01.2009
Ausbruch im Distrikt Churachandpur in Manipur, an einer mysteriösen Krankheit starben plötzlich 17 Hühner, daraufhin mussten 32 Menschen (hauptsächlich Frauen) hospitalisiert werden. Hauptsächlich betroffen ist der Ort Misao Lhahvom (72 km südlich der Hauptstadt Neu-Delhi). Befürchtet wird Vogelgrippe, die von einigen Experten allerdings ausgeschlossen wird. Die meisten Patienten klagen über hohes Fieber gefolgt von Bewusstlosigkeit.

Unbekannte Erkrankung - 20.09.2009
Aktuelle Meldungen:
- Mysteriöse Krankheit im Distrikt Latehar im Staat Jharkhand, innerhalb von einem Monat starben elf Stammesangehörige, zuletzt zwei am 20. September 2009 ais dem Dorf Champa in Mahuadand. Die Betroffenen erkrankten plötzlich, litten an Magenproblemen, und die Haut wurde gelb.
- Meldung von Ende Juli 2009: Seit Ende Juni Ausbruch einer bislang unbekannten mysteriösen Fiebers in Sanguem im Staat Goa, 41 Haushalte sind im Dorf Mascavrem betroffen, außerdem Ausbreitung in die nahe gelegenen Mascavrem (etwa 25 Erkrankungen) und Danolem (etwa 16 Erkrankungen). Laborergebnisse bleiben zu einer weiteren Klärung abzuwarten. Nach wie vor werden Neuerkrankungen gemeldet, zuletzt vier am 21. Juli 2009 und zuletzt auch aus Colomb, Mangal und Devrem.

Windpocken - 09.04.2001
Ausbruch in Bangalore mit ungewöhnlich vielen erwachsenen Erkrankten und teilweise auch Komplikationen (Pneumonie, Meningitis und schwere Diarrhoe).

Windpocken - 06.05.2003
Zahl der Fälle steigt ungewöhnlicherweise jetzt im Sommer in der Hauptstadt New Delhi, täglich sieben bis acht neue Fälle allein in einem Hospital. Eigentliche Saison für Windpocken ist hier der Frühling.

Nur die aktuellen Outbreaks
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