Outbreak-Historie Indonesien Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Abdominal-Typhus - 25.11.2003 Ein ungeimpfter Tourist ist nach einem 3-Tage-Besuch in Bali schwer erkrankt. Er hatte in lokalen Restaurants gegessen.
Nach einem Bericht 2002 in Indonesien jährlich 900.000 Erkrankungen, davon versterben 20.000.
Abdominal-Typhus - 07.07.2009 21 Touristen aus China bzw. Hong Kong erkrankten zwischen April und Juli 2009, nachdem sie sich in Indonesien aufhielten, 15 davon in der Stadt Surabaya, der Hauptstadt der Provinz East
Java.
AIDS - 26.11.2003 Zahl der HIV-Fälle in Papua erreicht mit 1.263 Infizierten (527 in Merauke Regency, 308 in Timika Regency und 149 in Sorong Regency) ein alarmierendes Niveau.
Landesweit sind 3.782 Menschen infiziert, bis Ende März gab es 2.556 HIV- und 1.086 AIDS-Fälle.
Experten befürchten, dass die Zahl im nächsten Jahrzehnt auf 126.000 ansteigen wird.
Die UN zählt Indonesien zu den vier Ländern, wo es in den nächsten Jahren die meisten Neuerkrankungen geben wird.
Alkohol-Vergiftung - 21.09.2006 Auf der Insel Lombok verstarben innerhalb der letzten 6 Wochen 4 ausländische Männer (aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Irland).
Ursache ist vermutlich die Überdosis von einheimischem Palmwein, sog. Arak Putih.
Avian Influenza - 03.10.2005 Zurückliegende Meldungen:
- Von Januar bis März 2005 erneute Ausbrüche in den Provinzen Central Java (zuletzt in den Distrikten Bojolali und Sragen), West Java (die meisten in 'regency' und 'municipality' Cirebon, weniger in den regency's Subang, Indramayu, Purwakarta und
Sukabumi) und South Sulawesi ('regencies' Maros, Parepare, Pinrang, Sidrap, Soppeng und Wajo).
- Ab Ende Mai 2004 erneut anhaltend Ausbrüche, u.a. in den Provinzen South Sumatra (Distrikt Musi Rawas), Yogyakarta (Distrikt Gunung Kidul) und Central Java (Distrikte Demak und Purworejo und Grobogan Regency).
- Ende März 2004 Ausbrüche in den Provinzen Yogyakarta, Lampung, Central Java und Bali.
- Seit November 2003 anfangs vertuschter Ausbruch (H5N1) zunächst auf Farmen auf Bali. Meldungen auch auf Java, Sumatra (zuletzt Ausbreitung im Süden) und Borneo (in den Provinzen Banten, Lombok, Sumbawa, Flores, West Timor, West Java, Central Java,
Jakarta, Yogyakarta, East Java, Lampung, Bali, South Kalimantan, Central Kalimantan und South Sumatra).
Avian Influenza - 01.03.2006 Jakarta (incl. Großraum Jakarta, z.B. Tangerang in der Provinz Banten) gilt weiter als Epidemiegebiet, hier sind anhaltend ab Juli 2005 erneut Menschen an der Vogelgrippe erkrankt, teils
auch verstorben.
- Menschliche Verdachts- und bestätigte Fälle (inzwischen 20 bestätigte Tote und div. Erkrankte) zuletzt in Jakarta (z.B. mehrere in Bekasi), West Java (z.B. Indramayu und Padalarang), Central Java und Lampung. Davor in Bali (z.B. in Padang Sambian),
Aceh, Bogor, Banten, North Sumatra und East Kalimantan.
- Immer wieder Meldungen über Ausbrüche im Geflügelbestand. Mind. 23 der 30 Provinzen des Landes sind / waren betroffen, vor allem Jakarta und die Provinzen Tangerang, West Java, East Nusa Tenggara und West Timor.
Internet-Links:
Details siehe ggf. unter http:// http://www.oie.int/downld/AVIAN%20INFLUENZA/A_AI-Asia.htm.
Die Infos der CDC: http://www.cdc.gov/flu/avian/index.htm
Chikungunya-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Chikungunya-Fieber - 20.04.2005 Ausbruch in den Subdistrikten Gunung Sari und Belencong (West Lombok, West Nusa Tenggara Provinz).
Davor Ende Februar 79 Erkrankte in den drei Subdistrikten Astambul, Martapura und Simpang Empat in Banjar Regency (South Kalimantan Provinz).
Chikungunya-Fieber - 08.09.2006 Aktuelle Meldung:
Seit Ende Mai des Jahres Ausbruch in einem Dorf in der Provinz South Sumatra mit 500 Erkrankungen (dies stellt ein Sechstel der Dorfbevölkerung von insgesamt 3.000 Einwohnern dar).
Zurück liegende Meldungen:
Ausbruch in Tangerang, nur wenige Kilometer westlich von Jakarta: ca. 100 (50 wöchentliche Neuerkrankungen) sind in Bojong Renged (Teluknaga Subdistrikt) und in Kampong Pintu Kapuk (Bojong Renged Subdistrikt im Teluk Naga Distrikt) erkrankt.
Seit 2001 im Land größere Ausbrüche in Muara Enim (South Sulawesi), Aceh und Bogor (West Java), Bekasi (West Java) und Purworejo und Klaten (Central Java).
Chikungunya-Fieber - 07.03.2007 Bislang 98 Erkrankungen
in Bekasi. weiter steigende Zahlen sind zu erwarten. Zunächst waren nur die im Februar 2007 überfluteten Gebiete betroffen, mittlerweile hat sich die Krankheit auch in andere Gebiete ausgebreitet.
Chikungunya-Fieber - 08.10.2009 Aktuelle Meldung:
- Nord-Sumatra: Hunderte Verdachtsfälle in 18 Dörfern und Subdistrikten im südöstlichen Distrikt Padang Sidempuan. Schnelle Ausbreitung, vor allem in dicht besiedelten Gegenden.
Meldungen von April 2009:
- Süd-Sumatra: Ausbruch im Dorf Pusuk in Kecamatan Kelapa sowie mittlerweile Ausbreitung in weitere Dörfer. Zuletzt wurden innerhalb der letzten drei Tage bis zum 12. April 2009 insgesamt 41 Verdachtsfälle im Distrikt Pangkalberas gemeldet.
- Central Java: In Banyumas erkrankten bis Mitte März etwa 200 Bewohner aus verschiedenen Dörfern in drei Distrikten. Etwa 100 davon sind aus dem Distrikt Sumpiuh, die übrigen aus Somagede und Kemranjen, die alle aneinander grenzen. Bereits vor drei
Jahren waren diese Distrikte anfällig.
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 19.03.2004 Einzelfall bei einem australischen Touristen, der sich in einem bekannten Ferienort auf Bali aufgehalten hatte.
Cholera - 30.11.2004 Ausbruch ab Ende November nach Unwettern in Bandarlampung in der Lampung-Provinz (im Südosten von Sumatra), betroffen sind vor allem die Distrikte Sukarame,
North und West Telukbetung und Panjang, viele Tausend leiden zumindest an schwerer Diarrhoe.
Cholera - 27.06.2005 Aktuelle Meldungen:
- In den Distrikten Sepatan und Pakuhaji in der Tangerang Regency (nur 5 km vom Internationalen Flughafen entfernt) seit Anfang Juni über 300 Erkrankte, einige Tote. Bei einigen wurde Cholera als Ursache nachgewiesen.
- Eine Reisende aus Indonesien ist im Juni, eine weitere Anfang August in Hongkong erkrankt.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Januar in einem Flüchtlingslager in Nagan Raya (Gebiet Meulaboh, Aceh) 20 Erkrankte in Folge der Tsunami-Überschwemmungen. Ob es sich wirklich um Cholera handelt, ist nicht klar.
- Im Januar in Lampung auf Sumatra sind nach Überschwemmungen über 6.500 (an verschiedenen Infektionen) erkrankt, 1.500 sind in Behandlung, bei einem Teil ist Cholera als Ursache nachgewiesen. Ganz Lamopung außer den Regencies Metro municipality und
Tanggamus ist von den Überschwemmungen betroffen.
- Im Januar sind in der Provinz South Sumatra viele Hundert in den auch überschwemmten Regencies Ogan Komering Ilir, Ogan Ilir und Musi Banyuasin an water-born diseases erkrankt.
Cholera - 02.05.2006 Ausbruch (nur teilweise durc Cholera verursacht) Ende April mit 388 Fällen, darunter 3 Todesfälle, innerhalb einer Woche. Betroffen sind die 3 Dörfer Mekarjaya, Parakan und Kota Batu in
Ciomas, Bogor, West Java.
Cholera - 29.07.2008 Ausbruch im Westen der Provinz West Papua (am westlichen Ende der Insel Neu-Guinea), zwischen April und Ende Juli 2008 starben insgesamt mindestens 172 Personen. Eine Ausbreitung erfolge
vermutlich durch den Konsum von Wasser eines Flusses sowie von Produkten in Markten des Hochlandes. Betroffen sind vor allem die abgelegenen Gebieten Nabire und Paniai. Die Epidemie wurde zunächst Anfang April im Dorf Ekemanida gemeldet, und breitete sich
anschließend in die nahegelegenen Dörfer von Kamuu aus, folgende Dörfer waren betroffen: Ekemanida, Idakotu, Dogimani/Idadagi, Makidimi/Egebutu, Ekimani/Nuwa, Denemani/Apagogi, Kimupugi, Dikiyouwo, Duntek, Boduda, Deiyai, Goodide, Idakebo, Mogou und
Dogimani.
In März und April 2006 wurden in Jayawijaya und Yahukimo 178 bzw. 33 Todesfälle gemeldet.
Cholera - 24.04.2009 Ausbruch in West Nusa Tenggara, in East Lombok erkrankten seit dem 14. April 2009 insgesamt 255 Personen, zwei starben. Betroffen sind fünf Distrikte, die alle entlang des selben Flusses
unterhalb des Mt Rinjani liegen, von dem eine Erkrankungsgefahr ausgeht.
Dengue-Fieber - . . Seit Januar 2007 bis zum 20. Februar starben im ganzen Land 330 Menschen, insgesamt 23.000 erkrankten. Von offizieller Seite wird vor allem versucht, die
Sterberate zu verringern.
Diesen Januar waren es landesweit mit 4.862 Fällen (75 Todesfälle) im Vergleich zu Januar 2006 (18.941 Fälle, 192 Tote) noch deutlich weniger Fälle. Die meisten Fälle in Jakarta, gefolgt von West Java, Central Java und Lampung on Sumatera Island. 14 der
33 Provinzen des Landes sind betroffen.
Hunderte Patienten müssen nach wie vor hospitalisiert werden, hauptsächlich in den Endemie-Gebieten Cirebon in West Java und Malang in East Java. Stark betroffen ist ebenso Jakarta und Bali.
Einzelmeldungen:
- Mittlerweile ist die Provinz West Java am meisten betroffen, 86 Menschen starben, mehr als 4.958 Menschen erkrankten. Steigende Fallzahlen vor allem in Indramayu und Cirebon, in Indramayu bis Februar 2007 138 Faelle, das ist zweimal soviel wie im
Februar 2006 (damals nur 60 Faelle), In Cirebon im Februar 120 Erkrankungen.
- In der Provinz Central Java im Januar 2007 insgesamt 43 Todesfälle sowie 1.358 Erkrankungen (im Januar 2006 waren es 1.465 Erkrankungen). In manchen Gebieten wird ein starkter Anstieg der Zahlen gemeldet, wie etwa in Blora, wo 10 von 141 Patienten
starben, in Pati starben 7 von 153 Patienten. In Semarang starb eine Person von 155 Erkrankten (hier im Januar 2006 insgesamt 364 Fälle, 27 Tote, darunter hauptsächlich Kinder, Dutzende Patienten werden derzeit noch in Krankenhäusern behandelt. 4 Menschen
starben in der Stadt Yogyakarta (dort insgesamt mindestens 60 Erkrankungen).
- Weitere Meldungen von Todesfällen in den Provinzen East Java, West, East und South Kalimantan, North Sulawesi und Papua.
- In Jakarta im Januar 2007 jeden Tag etwa ein Dutzend Neuerkrankungen, insgesamt bis zum 14. Februar 2.970 Fälle mit 9 Todesfällen, 3 davon starben in Tarakan.
- In der Provinz Banten steigende Erkrankungszahlen in Lebak, Serang und Pandeglang sowie in Cilegon.
- In Bandung mittlerweile 2.572 Erkrankungen, 51 Todesfälle. Die meisten Fallzahlen in Bogor mit 426 Erkrankungen, 13 Toten. Als gefährdet wird auch Tangerang angesehen, dort starben in der Woche Ende Januar/ Anfang Februar 5 Menschen, und die Zahl der
Hospitalisierungen stieg von 160 auf 194 innerhalb von 2 Tagen.
- In Bantul dieses Jahr bislang 30 Erkrankungen und 2 Tote.
- In Sleman dieses Jahr bislang 28 Fälle, 2 Tote.
- In der Provinz Jambi in der Hauptstadt Jambi wurden im Januar 37 Menschen hospitalisiert, im Dezember 2006 waren es nur 23.
- In Süd-Sumatra 445 Fälle im Januar gegenüber 394 im Dezember.
- Mehrere Krankenhäuser mussten Dengue-Patienten notdürftig unterbringen, da aufgrund der hohen Zahlen die Kapazität nicht ausreichte.
- Die Patienten in Bogor kommen hauptsächlich aus dem Dorf Karadenan in Cibinong und den Distrikten Cileungsi, Gunung Putri und Citeureup. Ebenso Meldungen aus den Distrikten Ciomas, Bojong Gede und Darmaga (endemische Gebiete).
Ein gewisser Zusammenhang besteht möglicherweise zu dem Erdbeben vom 27. Mai 2006, welches gute Brutbedingungen für Mosquitos schaffte.
Infolge des Erdbebens stiegen im Mai die Erkrankungszahlen schlagartig um 290 Erkrankungen auf 498 an, 6 davon starben. Im Jahr 2005 wurden insgesamt 208 Erkrankungen und 4 Todesfälle gemeldet.
Dengue-Fieber - 08.06.1998 Alle
Provinzen sind betroffen.
Bis zum 5. Mai wurden insgesamt 32.665 Fälle (774 Tote) gemeldet, mehr Fälle als im Vorjahr. Es wird erwartet, dass die Zahl in der Hauptübertragungszeit von Mai bis Juli noch steigt.
Dengue-Fieber - 16.09.1998 Meldungen aus dem Gebiet um
Manado (Nord-Sulawesi): im August 390 Fälle (13 Tote).
Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
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Dengue-Fieber - 05.12.1998 In Central-Java 140 Fälle (6
tote Kinder) im Bereich Demak und dem Umland des Semaranggebietes) in den letzten 4 Wochen, eine Steigerung im Dezember/Januar wird erwartet.
Dengue-Fieber - 25.02.1999 Prognosen infolge früheren
Jahren möglich! Situation in 1999: Allein in Jakarta bis Ende Februar 129 Fälle (2 Tote), stark steigende Tendenz gerade im Februar normal, Peaks in den letzten Jahren im März/April. 98 war in Jakarta der stärkste Ausbruch seit Jahren.
Dengue-Fieber - 18.07.1999 Verglichen mit 1998 in
diesem Jahr in Sarawak bisher deutlicher Rückgang an Erkrankungen.
Dengue-Fieber - 07.03.2000 In Jakarta wird ein Ausbruch
befürchtet, bis jetzt bereits 1.526 Fälle (10 Tote), viele hämorrhagische Verläufe. Im bisher größten Ausbruch 1998 gesamt 15.000 Fälle, 133 Tote. 1999 waren es 3.751 Fälle und 45 Tote.
Besonders viele Fälle wurden aus Ost-Jakarta gemeldet. Als am meisten Denguefieber-anfällig gelten: Karang Anyar, Kemayoran, Serdang, Cempaka Baru, Utan Panjang, Paseban, Cempaka Putih Timur, Kampung Rawa, Cikini und Bendungan Hilir.
Dengue-Fieber - 12.05.2000 Auf Central Java Ausbruch in
39 der 130 Subdistricte von Kudus, 139 Fälle, 4 Tote. Am meisten betroffen sind regelmäßig die Distrikte Kaliwangu, Kota und Undaman.
Dengue-Fieber - 09.06.2000 In den beiden größten
Städten Kalimantans (Borneo) Zunahme der Erkrankungen: ca. 280 hospitalisierte Fälle (mindestens 11 Todesfälle).
In Balikpapan waren die Todesfälle im Mai, 138 sind hospitalisiert. In Samarinda datieren die Todesfälle aus den letzten 5 Monaten. Die Monats-Daten für Samarinda zeigen einen beständigen Anstieg: 6 in Januar, 18 im Februar, 24 im März, 42 im April und 57
im Mai.
In Jakarta in den ersten 5 Monate des Jahres 5.646 Fälle (22 Tote). In der selben Vorjahresperiode nur 1.488 Fälle, wovon aber proportional mehr verstarben (23).
Dengue-Fieber - 02.10.2000 Auf Borneo ist das Risiko in
den letzten Jahren ständig gesunken, im ersten Halbjahr 2000 wurden nur 185 Fälle berichtet.
Dengue-Fieber - 14.02.2001 Seit Jahresbeginn bis zum 12. 2. bisher 1.547 Erkrankte. Davon in Jakarta 1.097 (5 Tote), in Surabaya 307 (5 Tote) und in Padang 143 (2 Tote).
Dengue-Fieber - 11.01.2002 Ausbruch nach starken Regenfällen in North Sulawesi seit Jahresbeginn, betroffen sind bisher Manado, Bitung und Minahasa. Ob es in den anderen Gebieten mit
starkem Regen auch zu Ausbrüchen kommt, kann noch nicht gesagt werden.
Dengue-Fieber - 03.04.2002 In
Jakarta bisher in diesem Jahr 940 Erkrankte und 13 Tote, betroffen sind 42 Distrikte der Hauptstadt, am schlimmsten Tanjung Priok, Kemayoran, Palmerah, Grogol Petamburan, Cilandak und Jatinegara.
Dengue-Fieber - 09.11.2002 Auf Borneo steigen mit der bevorstehenden Regenzeit die Erkrankungszahlen (hier war das Risiko bis 2001 ständig gesunken, im ersten Halbjahr 2000 waren nur 185
Fälle, im zweiten 525 berichtet worden, 2001 stiegen die Zahlen stark auf 1.200 und 30 Tote an):
- In Pontianak, der Hauptstadt von West Kalimantan, stiegen die Zahlen in der ersten Novemberwoche (82 Fälle) stark an, bisher in diesem Jahr 1.140 Erkrankte, 18 Tote
- In Singkawang (an der Küste von West Kalimantan 160 km nördlich von Pontianak), liegen aktuell 69 wegen Dengue im Krankenhaus
- Auch in Samarinda (Ost-Kalimantan) wird die Bevölkerung vor einem evtl. bevorstehenden Ausbruch gewarnt.
Dengue-Fieber - 01.03.2003 Für Jakarta wird offiziell
vor einem Ausbruch im März/April gewarnt, dies sind die beiden Monate, in denen die Erkrankungszahlen erfahrungsgemäß am höchsten sind. Außerdem in der Hauptstadt alle fünf Jahre ein großer Ausbruch, der letzte war 1998 mit über 15.000 Fällen. Ende
Februar sind 443 Erkrankte gemeldet.
Dengue-Fieber - 28.09.2003 Aktuelles: Stand Ende September 14 Tote in verschiedenen "Regencies" in Nord-Sumatra (vor allem aus Medan, daneben auch aus Binjai,
Deli Serdang und Langkat), mind. 350 sind hospitalisiert. Erste Meldungen bereits ab Mitte Januar, die Toten zwischen März und September. Im Juli/August sind hier Ausbrüche (die hauptsächliche Erkrankungssaison dauert von August bis Dezember) nichts
seltenes, 2002 waren es 212 Fälle, 2001 344.
Hintergrund
Bis Mitte Juli landesweit ca. 19.000 Erkrankte in 30 Provinzen, Dengue ist endemisch (Inzidenzen von 200 bis 700 auf 100.000) vor allem in der Hauptstadt Jakarta, Süd-Sumatra, Ost-Java, West- und Ost-Kalimanatan und Süd- und Nord-Sulawesi. Indonesien hat
nach Thailand die zweithöchste Todesrate durch Dengue.
Für dieses Jahr wird insgesamt ein großer Ausbruch erwartet, z.B. in Greater Jakarta von Januar bis Mai 5.750 Fälle, dies sind schon so viele wie im gesamten letzten Jahr, insgesamt werden es wahrscheinlich doppelt so viele wie in 2002 werden.
Zurück liegende Meldungen
o In West Java im ersten Halbjahr 26 Tote, 496 Erkrankte (Ende Januar waren es dreizehn Tote, 216 Erkrankte) in der Region Cirebon. Saison-Höhepunkt ist hier oft April/Mai.
Am schlimmsten sind die drei Subdistrikte Weru, West Cirebon und North Cirebon betroffen. Als Distrikte mit dem höchsten Risiko gelten Batu Belah, Klangenan und Karangsari. Auch die Regionen Subang, Depok und Indramayu sind regelmäßig stark
betroffen.
Dengue-Fieber - 05.02.2004 Große Epidemie mit bis 7. März 389 (allein an einem Tag über 50) Toten und über 226.000 (die Dunkelziffer liegt weit höher) Erkrankten (vorwiegend Serotype
DEN-3, aber auch die anderen 3 Serotypen) in inzwischen allen (in 12 davon schwere Ausbrüche) der 32 indonesischen Provinzen in diesem Jahr, dies sind doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen sind Central Java, East Java und Jakarta.
In Eastern Nusa Tenggara, Jambi und Yogyakarta inzwischen rückläufige Tendenz. In East Java weiter steigende Tendenz, während sich die Neuerkrankungen in Jakarta auf hohem Niveau einpendeln.
In Jakarta bisher in diesem Jahr über 6.200 Fälle und über 50 Tote (bis 17.2. waren es noch ca. 2.500 Fälle und 17 Tote, dies war eine Verdopplung zum Vorjahreszeitraum). Und der normale saisonale Peak steht erst noch bevor!
Vielerorts hat sich die Regenzeit um zwei Monate verschoben.
Weitere Einzel-Meldungen:
- In West-Java von Januar bis 11. Februar 10 Tote vor allem im Distrikt Indramayu, daneben auch in den Distrikten Majalengka (hier schon im Dezember Meldungen, u.a. aus der Stadt Majalengka und Umgebung und Cibolerang im Jatiwangi Subdistrikt), Cianjur,
Depok und Bogor. Die Zahlen steigen seit Eintritt der Regenzeit.
2003 in West-Java fast 9.000 Erkrankte und über 200 Tote.
- In Yogyakarta (auf Java) Stand 21.1. drei Tote, sieben Hospitalisierte (und wohl entsprechend viel mehr leicht Erkrankte), am schlimmsten betroffen ist der Subdistrikt Umbulharjo. Im letzten Jahr hier mit ca. 500 ein Drittel mehr Fälle als 2002.
- Seit Dezember Meldungen in der Hauptstadt von East Nusa Tenggara Kupang, die Krankenhäuser sind Anfang Januar mit Patienten überlastet.
Dengue-Fieber - 17.06.2004 Inzwischen beendeter (schon Mitte April deutlich weniger Neuerkrankte, im Mai waren es nur noch ca. 500 (2003 waren es im Mai fast 6.500), dagegen in der ersten
März-Hälfte Steigerung um 400%) Ausbruch: Stand Anfang Juli ca. ca. 59.300 (im gesamten Jahr 2003 waren es 53.000) Erkrankte (vorwiegend Serotyp DEN-3, aber auch die anderen 3 Serotypen).
Ausbrüche in fast allen (in 12 davon schwere Ausbrüche: Nanggroe Aceh Darussalam, Jakarta (in der Stadt Anfang März ca. 800 registrierte Neuerkrankungen an einem Tag), West Java, Central Java, Yogyakarta, East Java, Banten, Bali, West Nusa Tenggara, East
Nusa Tenggara, South Kalimantan und South Sulawesi) der 32 indonesischen Provinzen. Als frei gelten nur Süd-Sumatra und Nord-Sulawesi.
Dengue-Fieber - 25.09.2004 Nach dem schweren Ausbruch bis Juli mit Maxima im Februar / März warnen die Behörden jetzt erneut vor einem möglichen Ausbruch in Jakarta im Oktober / November,
einer Zeit mit idealen Brutbedingungen für Mosquitos.
Dengue-Fieber - 23.11.2004 Im November in den Provinzen North Sumatra und Riau 14 Tote.
Dengue-Fieber - 14.02.2005 Mehrere Meldungen (bis 18.2. landesweit knapp 10.000 Fälle, bis 8.2. waren es noch 4.700 (im letzten Jahr in Jakarta und East Java die Hälfte
der landesweit fast 60.000 Erkrankten)):
- ´Roter Alarm´ in den sechs Provinzen Jakarta, East Java, East Kalimantan, South Sulawesi, West Nusa Tenggara und East Nusa Tenggara (hier ist die East Flores regency und die Provinz-Hauptstadt Kupang am schlimmsten betroffen), weitere sechs Provinzen
sind auch schwer betroffen und etwas weniger weitere 13. Damit größere Meldungen aus 25 der 33 Provinzen.
- In Jakarta stark steigende Zahlen: die Gesamtzahl lag von Jahresbeginn bis Mitte Februar bei 2.000, am 22.1. waren es noch 200.
Die Zahlen werden wohl bis mind. März hoch bleiben. 2003/2004 waren es bis März 18.000 Fälle mit einem Maximum im Februar.
Das höchste Risiko besteht in den sechs Subdistrikten Karet Tengsin (Central Jakarta), Rawa Badak (North Jakarta), Cilandak Timur und Cilandak Barat (South Jakarta) und Cawang, Cijantung, und Lubang Buaya (East Jakarta). Etwas geringeres Risiko im Central
Jakarta-Subdistrikt Kayu Manis, den beiden South Jakarta-Subdistrikten Pondok Pinang und Kebayoran Lama. In jedem der verbleibenden 69 weiteren Subdistrikte Einzel-Erkrankungen.
- Steigende Zahlen seit Dezember auch aus der Umgebung der Hauptstadt, u.a. aus Bekasi (hier vor allem Bekasi Barat und Bekasi Timur), Tangerang und Depok.
- Meldungen auch aus Semarang in der Provinz Kupang, Jayapura und Fakfak in der Provinz Papua (West-Irian), dem Kediri Distrikt in der Provinz East Java, der Provinz West Java (hier 23 Tote in den letzten beiden Januar-Wochen, insgesamt seit Jahresbeginn
745 Fälle) und der Provinz North Sulawesi.
Dengue-Fieber - 24.05.2005 Aktuell mehrere Meldungen (der Peak liegt erfahrungsgemäß im Mai/Juni):
- In Jakarta wieder steigende Erkrankungszahlen (u.a. in Pademangan und Palmerah in Central Jakarta), im Mai bis zur Monats-Mitte ca. 800 Neuerkrankungen, im gesamten April waren es ca. 1.250, im März ca. 1.650 und im Februar ca. 2.500.
Die am meisten betroffenen Stadtteile in absteigender Reihenfolge sind East Jakarta (ca. 2.000), South Jakarta, North Jakarta, West Jakarta und Central Jakarta (ca. 1.000).
- In West Java anhaltend Erkrankungen, bis Mitte Mai über 5.500 (dies sind allerdings nur ca. die Hälfte des Vorjahresvergleichszeitraums). Die höchsten Zahlen in Bandung City und Bekasi City.
Dengue-Fieber - 10.04.2006 Mehrere aktuelle Meldungen (Peak ist regelmäßig Januar und Februar):
- In der beliebten Touristenstadt Yogyakarta (Java) bis Anfang April 12 Todesfälle, insgesamt steigende (auch im Vorjahresvergleich) Erkrankungszahlen, im Dezember waren es 20, im Januar 69, im Februar 88 und im März 102.
- In Bekasi (West Java) 924 Fälle (8 Tote) von Januar bis März.
- In Greater Jakarta im Januar 2.470, im Februar 2.433 und im März 2.718 Erkrankte. Sogar in West Jakarta, das verglichen mit den 4 anderen Stadtteilen die niedrigste Inzidenz aufweist, bis Ende Februar 424 Fälle.
Zurück liegende Meldungen aus Java:
- In East Jakarta steigen seit Ende November die Erkrankungszahlen. Die meisten Fälle kommen aber regelmäßig aus South Jakarta (als am gefährdetsten gelten die Distrikte Pasar Minggu, Tebet und Cilandak), hier in den ersten drei Januar-Wochen bereits über
100 Meldungen, im gesamten 2005 ca. 6.000 Fälle.
- Im Dezember auf Java in der Bantul 'regency' (in der Nähe der beliebten Touristenstadt Yogyakarta) mit 61 Fällen Anstieg um 300% zum November genau wie zum Oktober. Falls es zu den erwarteten Regenfällen kommt, wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet.
In der Bantul 'regency' 2005 insgesamt 195 Erkrankte.
Dengue-Fieber - 04.02.2007 Aufgrund der angehenden Regenzeit wird befürchtet, dass sich die Krankheit im gesamten Land weiter ausbreitet und ihren Peak wahrscheinlich im Februar haben wird.
Diesen Januar jedoch landesweit mit 4.862 Fällen (75 Todesfälle) im Vergleich zu Januar 2006 (18.941 Fälle, 192 Tote) deutlich weniger Fälle. Die meisten Fälle derzeit in Jakarta, gefolgt von West Java, Central Java und Lampung on Sumatera Island. 14 der
33 Provinzen des Landes sind betroffen.
Hunderte Patienten müssen nach wie vor hospitalisiert werden, hauptsächlich in den Endemie-Gebieten Cirebon in West Java und Malang in East Java. Stark betroffen ist ebenso Jakarta und Bali.
Einzelmeldungen:
- In Jakarta im Januar 2007 jeden Tag etwa ein Dutzend Neuerkrankungen, insgesamt bis zum 23. Januar 1.240 Fälle mit 6 Todesfällen, 3 davon starben in Tarakan.
- In der Provinz Banten steigende Erkrankungszahlen in Lebak, Serang und Pandeglang sowie in Cilegon.
- In Bandung mittlerweile 2.572 Erkrankungen, 51 Todesfälle. Die meisten Fallzahlen in Bogor mit 426 Erkrankungen, 13 Toten. Als gefährdet wird auch Tangerang angesehen, dort starben in der Woche Ende Januar/ Anfang Februar 5 Menschen, und die Zahl der
Hospitalisierungen stieg von 160 auf 194 innerhalb von 2 Tagen.
- In der Provinz West Java starben 42 Menschen, weitere 1.889 Personen erkrankten zwischen 01. und 29. Januar. 4 weitere Menschen starben in der Stadt Yogyakarta in Zentral-Java (dort insgesamt 60 Erkrankungen), sowie eine weitere Person im Osten des
Landes.
- In Bantul dieses Jahr bislang 30 Erkrankungen und 2 Tote.
- In Sleman dieses Jahr bislang 28 Fälle, 2 Tote.
- In der Provinz Jambi in der Hauptstadt Jambi wurden im Januar 37 Menschen hospitalisiert, im Dezember 2006 waren es nur 23.
- In Süd-Sumatra 445 Fälle im Januar gegenüber 394 im Dezember.
- Mehrere Krankenhäuser mussten Dengue-Patienten notdürftig unterbringen, da aufgrund der hohen Zahlen die Kapazität nicht ausreichte.
- Die Patienten in Bogor kommen hauptsächlich aus dem Dorf Karadenan in Cibinong und den Distrikten Cileungsi, Gunung Putri und Citeureup. Ebenso Meldungen aus den Distrikten Ciomas, Bojong Gede und Darmaga (endemische Gebiete).
Ein gewisser Zusammenhang besteht möglicherweise zu dem Erdbeben vom 27. Mai 2006, welches gute Brutbedingungen für Mosquitos schaffte.
Infolge des Erdbebens stiegen im Mai die Erkrankungszahlen schlagartig um 290 Erkrankungen auf 498 an, 6 davon starben. Im Jahr 2005 wurden insgesamt 208 Erkrankungen und 4 Todesfälle gemeldet.
Dengue-Fieber - 09.02.2007 Aufgrund der angehenden Regenzeit wird befürchtet, dass sich die Krankheit im gesamten Land weiter ausbreitet und ihren Peak wahrscheinlich im Februar haben wird.
Diesen Januar jedoch landesweit mit 4.862 Fällen (75 Todesfälle) im Vergleich zu Januar 2006 (18.941 Fälle, 192 Tote) deutlich weniger Fälle. Die meisten Fälle derzeit in Jakarta, gefolgt von West Java, Central Java und Lampung on Sumatera Island. 14 der
33 Provinzen des Landes sind betroffen.
Hunderte Patienten müssen nach wie vor hospitalisiert werden, hauptsächlich in den Endemie-Gebieten Cirebon in West Java und Malang in East Java. Stark betroffen ist ebenso Jakarta und Bali.
Einzelmeldungen:
- In der Provinz Central Java im Januar 2007 insgesamt 43 Todesfälle sowie 1.358 Erkrankungen (im Januar 2006 waren es 1.465 Erkrankungen). In manchen Gebieten wird ein starkter Anstieg der Zahlen gemeldet, wie etwa in Blora, wo 10 von 141 Patienten
starben, in Pati starben 7 von 153 Patienten. In Semarang starb eine Person von 155 Erkrankten (hier im Januar 2006 insgesamt 364 Fälle, 27 Tote, darunter hauptsächlich Kinder, Dutzende Patienten werden derzeit noch in Krankenhäusern behandelt. 4 Menschen
starben in der Stadt Yogyakarta (dort insgesamt mindestens 60 Erkrankungen).
- In Jakarta im Januar 2007 jeden Tag etwa ein Dutzend Neuerkrankungen, insgesamt bis zum 23. Januar 1.240 Fälle mit 6 Todesfällen, 3 davon starben in Tarakan.
- In der Provinz Banten steigende Erkrankungszahlen in Lebak, Serang und Pandeglang sowie in Cilegon.
- In Bandung mittlerweile 2.572 Erkrankungen, 51 Todesfälle. Die meisten Fallzahlen in Bogor mit 426 Erkrankungen, 13 Toten. Als gefährdet wird auch Tangerang angesehen, dort starben in der Woche Ende Januar/ Anfang Februar 5 Menschen, und die Zahl der
Hospitalisierungen stieg von 160 auf 194 innerhalb von 2 Tagen.
- In der Provinz West Java starben 42 Menschen, weitere 1.889 Personen erkrankten zwischen 01. und 29. Januar. Eine weitere Person starb im Osten des Landes.
- In Bantul dieses Jahr bislang 30 Erkrankungen und 2 Tote.
- In Sleman dieses Jahr bislang 28 Fälle, 2 Tote.
- In der Provinz Jambi in der Hauptstadt Jambi wurden im Januar 37 Menschen hospitalisiert, im Dezember 2006 waren es nur 23.
- In Süd-Sumatra 445 Fälle im Januar gegenüber 394 im Dezember.
- Mehrere Krankenhäuser mussten Dengue-Patienten notdürftig unterbringen, da aufgrund der hohen Zahlen die Kapazität nicht ausreichte.
- Die Patienten in Bogor kommen hauptsächlich aus dem Dorf Karadenan in Cibinong und den Distrikten Cileungsi, Gunung Putri und Citeureup. Ebenso Meldungen aus den Distrikten Ciomas, Bojong Gede und Darmaga (endemische Gebiete).
Ein gewisser Zusammenhang besteht möglicherweise zu dem Erdbeben vom 27. Mai 2006, welches gute Brutbedingungen für Mosquitos schaffte.
Infolge des Erdbebens stiegen im Mai die Erkrankungszahlen schlagartig um 290 Erkrankungen auf 498 an, 6 davon starben. Im Jahr 2005 wurden insgesamt 208 Erkrankungen und 4 Todesfälle gemeldet.
Dengue-Fieber - 20.02.2007 Seit
Januar 2007 bis zum 20. Februar starben im ganzen Land 330 Menschen, insgesamt 23.000 erkrankten.
Diesen Januar waren es landesweit mit 4.862 Fällen (75 Todesfälle) im Vergleich zu Januar 2006 (18.941 Fälle, 192 Tote) noch deutlich weniger Fälle. Die meisten Fälle in Jakarta, gefolgt von West Java, Central Java und Lampung on Sumatera Island. 14 der
33 Provinzen des Landes sind betroffen.
Hunderte Patienten müssen nach wie vor hospitalisiert werden, hauptsächlich in den Endemie-Gebieten Cirebon in West Java und Malang in East Java. Stark betroffen ist ebenso Jakarta und Bali.
Einzelmeldungen:
- Mittlerweile ist die Provinz West Java am meisten betroffen, 86 Menschen starben, mehr als 4.958 Menschen erkrankten.
- In der Provinz Central Java im Januar 2007 insgesamt 43 Todesfälle sowie 1.358 Erkrankungen (im Januar 2006 waren es 1.465 Erkrankungen). In manchen Gebieten wird ein starkter Anstieg der Zahlen gemeldet, wie etwa in Blora, wo 10 von 141 Patienten
starben, in Pati starben 7 von 153 Patienten. In Semarang starb eine Person von 155 Erkrankten (hier im Januar 2006 insgesamt 364 Fälle, 27 Tote, darunter hauptsächlich Kinder, Dutzende Patienten werden derzeit noch in Krankenhäusern behandelt. 4 Menschen
starben in der Stadt Yogyakarta (dort insgesamt mindestens 60 Erkrankungen).
- Weitere Meldungen von Todesfällen in den Provinzen East Java, West und South Kalimantan, North Sulawesi und Papua.
- In Jakarta im Januar 2007 jeden Tag etwa ein Dutzend Neuerkrankungen, insgesamt bis zum 14. Februar 2.970 Fälle mit 9 Todesfällen, 3 davon starben in Tarakan.
- In der Provinz Banten steigende Erkrankungszahlen in Lebak, Serang und Pandeglang sowie in Cilegon.
- In Bandung mittlerweile 2.572 Erkrankungen, 51 Todesfälle. Die meisten Fallzahlen in Bogor mit 426 Erkrankungen, 13 Toten. Als gefährdet wird auch Tangerang angesehen, dort starben in der Woche Ende Januar/ Anfang Februar 5 Menschen, und die Zahl der
Hospitalisierungen stieg von 160 auf 194 innerhalb von 2 Tagen.
- In Bantul dieses Jahr bislang 30 Erkrankungen und 2 Tote.
- In Sleman dieses Jahr bislang 28 Fälle, 2 Tote.
- In der Provinz Jambi in der Hauptstadt Jambi wurden im Januar 37 Menschen hospitalisiert, im Dezember 2006 waren es nur 23.
- In Süd-Sumatra 445 Fälle im Januar gegenüber 394 im Dezember.
- Mehrere Krankenhäuser mussten Dengue-Patienten notdürftig unterbringen, da aufgrund der hohen Zahlen die Kapazität nicht ausreichte.
- Die Patienten in Bogor kommen hauptsächlich aus dem Dorf Karadenan in Cibinong und den Distrikten Cileungsi, Gunung Putri und Citeureup. Ebenso Meldungen aus den Distrikten Ciomas, Bojong Gede und Darmaga (endemische Gebiete).
Ein gewisser Zusammenhang besteht möglicherweise zu dem Erdbeben vom 27. Mai 2006, welches gute Brutbedingungen für Mosquitos schaffte.
Infolge des Erdbebens stiegen im Mai die Erkrankungszahlen schlagartig um 290 Erkrankungen auf 498 an, 6 davon starben. Im Jahr 2005 wurden insgesamt 208 Erkrankungen und 4 Todesfälle gemeldet.
Dengue-Fieber - 23.02.2007 Seit
Januar 2007 bis zum 20. Februar starben im ganzen Land 330 Menschen, insgesamt 23.000 erkrankten. Von offizieller Seite wird vor allem versucht, die Sterberate zu verringern.
Diesen Januar waren es landesweit mit 4.862 Fällen (75 Todesfälle) im Vergleich zu Januar 2006 (18.941 Fälle, 192 Tote) noch deutlich weniger Fälle. Die meisten Fälle in Jakarta, gefolgt von West Java, Central Java und Lampung on Sumatera Island. 14 der
33 Provinzen des Landes sind betroffen.
Hunderte Patienten müssen nach wie vor hospitalisiert werden, hauptsächlich in den Endemie-Gebieten Cirebon in West Java und Malang in East Java. Stark betroffen ist ebenso Jakarta und Bali.
Einzelmeldungen:
- Mittlerweile ist die Provinz West Java am meisten betroffen, 86 Menschen starben, mehr als 4.958 Menschen erkrankten. Steigende Fallzahlen vor allem in Indramayu und Cirebon, in Indramayu bis Februar 2007 138 Faelle, das ist zweimal soviel wie im
Februar 2006 (damals nur 60 Faelle), In Cirebon im Februar 120 Erkrankungen.
- In der Provinz Central Java im Januar 2007 insgesamt 43 Todesfälle sowie 1.358 Erkrankungen (im Januar 2006 waren es 1.465 Erkrankungen). Bis zum 16. Februar wurden seit Jahresbeginn 2.767 Fälle gemeldet, 73 starben. Betroffen sind die 7 Distrikte
Blora, Pati, Jepara, Pekalongan, Semarang, Pemalang und Batang.
In manchen Gebieten wird ein starkter Anstieg der Zahlen gemeldet, wie etwa in Blora, wo 10 von 141 Patienten starben, in Pati starben 7 von 153 Patienten. In Semarang starb eine Person von 155 Erkrankten (hier im Januar 2006 insgesamt 364 Fälle, 27 Tote,
darunter hauptsächlich Kinder, Dutzende Patienten werden derzeit noch in Krankenhäusern behandelt. 4 Menschen starben in der Stadt Yogyakarta (dort insgesamt mindestens 60 Erkrankungen).
- Weitere Meldungen von Todesfällen in den Provinzen East Java, West, East und South Kalimantan, North Sulawesi und Papua.
- In Jakarta im Januar 2007 jeden Tag etwa ein Dutzend Neuerkrankungen, insgesamt bis zum 14. Februar 2.970 Fälle mit 9 Todesfällen, 3 davon starben in Tarakan.
- In der Provinz Banten steigende Erkrankungszahlen in Lebak, Serang und Pandeglang sowie in Cilegon.
- In Bandung mittlerweile 2.572 Erkrankungen, 51 Todesfälle. Die meisten Fallzahlen in Bogor mit 426 Erkrankungen, 13 Toten. Als gefährdet wird auch Tangerang angesehen, dort starben in der Woche Ende Januar/ Anfang Februar 5 Menschen, und die Zahl der
Hospitalisierungen stieg von 160 auf 194 innerhalb von 2 Tagen.
- In Bantul dieses Jahr bislang 30 Erkrankungen und 2 Tote.
- In Sleman dieses Jahr bislang 28 Fälle, 2 Tote.
- In der Provinz Jambi in der Hauptstadt Jambi wurden im Januar 37 Menschen hospitalisiert, im Dezember 2006 waren es nur 23.
- In Süd-Sumatra 445 Fälle im Januar gegenüber 394 im Dezember.
- Mehrere Krankenhäuser mussten Dengue-Patienten notdürftig unterbringen, da aufgrund der hohen Zahlen die Kapazität nicht ausreichte.
- Die Patienten in Bogor kommen hauptsächlich aus dem Dorf Karadenan in Cibinong und den Distrikten Cileungsi, Gunung Putri und Citeureup. Ebenso Meldungen aus den Distrikten Ciomas, Bojong Gede und Darmaga (endemische Gebiete).
Ein gewisser Zusammenhang besteht möglicherweise zu dem Erdbeben vom 27. Mai 2006, welches gute Brutbedingungen für Mosquitos schaffte.
Infolge des Erdbebens stiegen im Mai die Erkrankungszahlen schlagartig um 290 Erkrankungen auf 498 an, 6 davon starben. Im Jahr 2005 wurden insgesamt 208 Erkrankungen und 4 Todesfälle gemeldet.
Dengue-Fieber - 30.03.2009 Aktuelle Meldungen:
Vor hohen Fallzahlen 2009 wird gewarnt: Zwar waren landesweit seit Jahresbeginn bis Ende November 2008 insgesamt 101.646 (Inzidenz von 44 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner) Erkrankungen, dies sind 32 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2008
(149.321 Erkrankungen, Inzidenz von 72 pro 100.000). Die Erkrankungszahlen waren damit zum ersten Mal seit fünf Jahren gesunken. Dies entspricht jedoch einem seit 40 Jahren wiederkehrendem Zyklus, sodass im Jahr 2009 wahrscheinlich wieder mit steigenden
Zahlen zu rechnen ist.
Einzelmeldungen:
- Jakarta: Seit vier Wochen wieder ansteigende Zahlen, insgesamt zwischen Januar und März 2009 insgesamt 8.086 Erkrankungen, darunter 16 Todesfälle. Die Kapazitäten der Krankenhäuser sind teilweise erschöpft. Teilweise in einem Krankenhaus 20
Neuerkrankungen pro Tag.
- West Java: Alle Municipalities sind von der Krankheit bedroht, seit Jahresbeginn bis
zum 20. März 2009 wurden insgesamt über 6.000 Erkrankungen gemeldet, 47 Menschen starben. Die meisten Fälle in Depok (637), gefolgt von den Distrikten Sumedang, Garut, Subang und Purwakarta mit jeweils mehr als 300 Erkrankungen.
- Java: Ausbruch in der Provinz Banten am westlichen Ende der Insel Java, bis zum 24. Februar 2009 starben 104 Personen, davon der Großteil im Februar. Mit steigenden Zahlen im März 2009 wird gerechnet, da es in diesem Monat regelmäßig zu einem Peak
kommt.
- West Sulawesi: Im Distrikt Mamuju mussten 26 Personen hospitalisiert werden, eine Person starb.
- East Java: Im Januar 2009 wurden in Pacitan insgesamt 102 Erkrankungen gemeldet.
- South Sulawesi: Ausbruch in der Bone Regency, am 9. Januar 2009 wurde der Alarmzustand erklärt. Hunderte Einwohner, einschließlich Kinder, wurden Opfer der Krankheit, Hospitalisierungen im Tenriawaru-Krankenhaus steigen weiter. Mindestens 17
Subdistrikte sind in Bone betroffen, am schwersten Lappariaja, Cenrana, Dua Boccoe, Tellu Siattinge und Barebbo.
Zurück liegende Meldungen:
- East Kalimantan: Zwischen Januar und November 2008 wurden insgesamt 5.270 Erkrankungen gemeldet (Peak im April mit 746 Erkrankungen). Dies entspricht einer extrem hohen Inzidenz von 172 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner (landesweit 20 pro 100.000). 101
Menschen starben, das sind im Durchschnitt neun Todesfälle pro Monat.
- Riau: Offizieller Ausbruch in der Stadt Tanjung Pinang in der Provinz Kepulauan Riau auf der Insel Bintan, im November 2007 wurden 67 Erkrankungen gemeldet. Im Oktober zuvor waren es nur 27 Fälle. Seit Jahresbeginn bis Ende November 2008 wurden in der
Stadt etwa 170 Erkrankungen gemeldet.
- Central Java: In der Region Banyumas sind die Erkrankungszahlen auf das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr angesteigen. Seit Jahresbeginn bis Mitte November wurden 551 Fälle gemeldet (fünf Menschen starben), im Vergleichszeitraum 2007 waren es 241
Erkrankungen (zwei Todesfälle).
- Central Sulawesi: Hohes Übertragungsrisiko aufgrund ungewöhnlich stark angestiegener Erkrankungszahlen in der Stadt Poso, seit September bis zum 25. Oktober 2008 wurden dort 20 Neuerkrankungen gemeldet.
- Sumatra: Ausbruch in der Provinz Nanggroe Aceh Darussalam. Stark steigende Fallzahlen vor allem in Aceh im Norden von Sumatra, dort starben 13 Bewohner. In Lhokseumawe insgesamt 480 Erkrankungen mit drei Todesfällen (extrem hohe Inzidenz), dies sind die
höchsten Fallzahlen innerhalb der letzten drei Jahre. Ebenso drei Todesfälle in Aceh North. In Banda Aceh seit Jahresbeginn bis Mitte Oktober 2008 insgesamt 392 Fälle (zwei Todesfälle),
- Ausbruch in Batam in Karimun auf den Riau Inseln, im September 2008 wurden 110 Erkrankungen gemeldet, dies waren hohe Fallzahlen im Vergleich zu den Monaten davor. Auch für den Oktober werden hohe Erkrankungszahlen vorausgesagt. Parallel dazu in Karimun
auch Chikungunya- Ausbruch, siehe dazu Parallelmeldung.
- Nord-Sumatra: In der Stadt Tanjungbalai seit Anfang Januar bis zum 18. August 2008 steigende Erkrankungszahlen mit insgesamt 165 Erkrankungen. Davon allein im August bislang 70 Erkrankungen, sowie sechs Neuerkrankungen innerhalb der letzten drei
Tage.
- Kundur: Auf der Insel Kundur (nahe Sumatra, zwischen Riau und Singapore) in Kuta Epidemie im Kundur North Subdistrikt, von 23 innerhalb eines Monats (bis Anfang Juli 2008) gemeldeten Erkrankungen wurden 15 laborbestätigt. Zunehmende Intensität in der
letzten Woche, drei Foci wurden in Urung, Urung Barat und Sebele gemeldet.
- Java: In Jakarta Timur sind 46 der 65 Distirkte auf Alarmstufe "rotö, einschließlich den Duren Sawit Subdistrikten und Cakung, Die meisten Fallzahlen in Duren Sawit (1.610), gefolgt von Cakung (1.358), Jatinegara (765), Pulogadung (748), Kramatjati
(651), Matraman (490), Makasar (437), Ciracas (366), Cipayung (364) und Pasar Rebo (237 Erkrankungen). In Jakarta East derzeit 7.026 Erkrankungen. In Cakung, East Jakarta, starb am 25. Mai 2008 ein 7-jähriges Kind. Es war bereits das zweite Todesopfer
dieses Jahr in der Region.
- South Kalimantan: Zwischen Januar und Mai 2008 wurden 260 Erkrankungen gemeldet (im gesamten Jahr 2007 waren es 1.000 Erkrankungen).
- Jakarta: Zuletzt steigende Fallzahlen, im April 2008 wurden 3.741, im Mai wurden 4.774 und im Juni bislang (bis 11. Juni) 1.164 Erkrankungen gemeldet.
- East Nusa Tenggara: Im Maumere Hospital in Sikka starben mindestens fünf Menschen innerhalb der letzten zwei Monate, sowie 58 Personen sind hospitalisiert. Von der Epidemie sind folgende Distrikte betroffen: Alok, East Alok, West Alok, Talibura, Lela,
Koting, Kewapante und Kaegae.
- Central Java Provinz: Die Krankheit ist endemisch, derzeit steigende Fallzahlen (bereits im Jahr 2007 Anstieg auf fast doppelt so viele Fälle, 2007 wurden insgesamt 20.565 Erkrankungen gemeldet, 2006 waren es 10.924 Fälle). Andauernder Ausbruch im
Distrikt Sukoharjo, zwischen Januar und März 2008 insgesamt 160 Erkrankungen, sieben Todesfälle, auch im April 2008 starben zwei Kinder. Außerdem starben in Central Java im Januar 2008 mindestens 37 Menschen, sowie 2.347 erkrankten. Im Februar bis zum 16.
Februar 2008 wurden bislang 57 Erkrankungen gemeldet.
- Bali: Im April 2008 wurden 387 Erkrankungen gemeldet, im Mai 2008 wurden bis Mitte des Monats weitere 96 Erkrankungen gemeldet.
- East Kalimantan: Seit Jahresbeginn bis zum 28. April 2008 wurden insgesamt 2.396 Erkrankungen gemeldet, 41 Personen starben. Die meisten Fallzahlen in der Stadt Balikpapan (865 Erkrankungen), gefolgt von Samarinda (743) und der Region Kutai Kartanegara
(231 Erkrankungen).
- Zahlreiche nach Australien importierte Fälle (im Januar 2008 waren es 16), verdeutlichen die Ansteckungsgefahr für Touristen, vorwiegend in Bali. Sehr hohe Erkrankungsgefahr besteht außerdem in den Gebieten des nördlichen Queensland, Mossman und Port
Douglas, dort wurden seit Jahresbeginn bis zum 13. März 2008 insgesamt 16 Erkrankungen bestätigt.
- Auch außerhalb von Java Fallmeldungen in diesem Jahr, unter anderem in Manado, North Sulawesi, wo fast alle Subdistrikte der Stadt betroffen sind, in den ersten sechs Wochen des Jahres 2008 dort 154 Erkrankungen (eine Person starb).
Diarrhoe - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Diarrhoe - 12.01.2002 Ausbrüche (möglicherweise Cholera) in abgelegenen Orten der Ost Nusa Tenggara Provinz (über 4.500 Fälle, fast 700 sind in ärztlicher Behandlung): 24 Tote in der Alor Regency, 4 in
Manggarai (West-Flores) und 2 in Sikka (Ost-Flores).
Außerdem mit aktuell steigender Tendenz in der Regency Belu, an der Grenze zu East Timor, bisher 17 Tote seit Anfang Januar. Betroffen sind in Belu die Orte Tohe, Lalakun, West Lalakun, Litamali, Rainawe, Rafuli, Besikama, Ramasa Hain, Lasaen, Umatoos,
Sikun, Fatoe, Makhtihan, Halibasar, Lalaten und Leun Tolu.
Diarrhoe - 08.08.2002 In Kupang (Ost Nusa Tenggara) starben 7 Kinder durch Diarrhoe und Malaria, weitere 722 (hauptsächlich Kinder zwischen 2 und 5 Jahren) erkrankten. Die drei
Krankenhäuser in Kupang sind überfüllt und die Zahl der Infizierten steigt noch. Der Berlimen Subdistrict war der am schlimmsten betroffene. Ursache des Ausbruchs, der bereits seit April anhält, waren verunreinigtes Wasser und Schlafen im Freien.
Bei einem ähnlichen Ausbruch in dem Dorf Tanini starben im Juli 14 Menschen.
Diarrhoe - 12.10.2002 Aktuell mehrere Ausbrüche:
- Mindestens 97 Tote bei einem Ausbruch an Anfang Juli in der Ost-Provinz Papua (Irian Jaya) auf Neu-Guinea. Betroffen sind acht Orte im Bergland des Kiwirok Subdistrikt (Jayawijaya).
- Anfang Oktober Meldungen über einen Ausbruch in Pegayut, Ogan Komering Ilir, etwa 10 Kilometer südlich von Palembang, der Haupstadt von Süd-Sumatra, zwei Kinder starben, 120 Menschen (hauptsächlich Kinder) sind betroffen.
Diarrhoe - 30.03.2004 Fünf Tote bei einem Ausbruch im Ort Guliar (Pulau Gorom Subdistrikt, Seram Distrikt in der Provinz Maluku)
Diarrhoe - 28.02.2005 Aktuell mehrere Meldungen:
- In der Morowali Regency auf Sulawesi Ausbruch seit Februar mit (Stand Anfang März) 19 Toten und ca. 150 Erkrankten.
- In der Provinz East Nusa Tenggara (East Flores- und Lembata-Regency) Ausbruch mit (Stand Mitte Februar) mind. 25 Toten und ca. 1.750 Erkrankten.
Diarrhoe - 28.04.2005 Ausbruch in Nias (Tugla Oyo, im Subdistrikt Alasa) und auf der Insel Simeulue.
Diarrhoe - 05.09.2005 Aktuelle Meldung:
Stand Anfang September in der Provinz East Nusa Tenggara 21 Tote seit vier Wochen, am schlimmsten betroffen ist die Timor Tengah Selatan Regency, viele Meldungen auch aus der Regency Kupang
Zurück liegende Meldung:
Im Juni Ausbruch in den Barangays Domulol, Kra'an und Malisbong (in Palimbang in der Provinz Sultan Kudarat), bis Mitte Juni mind. neuen Tote.
Diarrhoe - 25.09.2006 Aktuell mehrere Meldungen von den Sunda-Inseln.
In Jakarta ca. 500 Fälle im Gesamtjahr 2005, die meisten (141) in East Jakarta, gefolgt von West Jakarta, (96), North Jakarta (95), South Jakarta (92) und Central Jakarta (65)
Meldungen in Jakarta vor allem in der regnerischen Zeit, aber auch in der trockenen z.B. bei Wasserknappheit.
Diarrhoe - 17.07.2007 Aktuelle
Meldung:
- Ausbruch in mehreren Distrikten in Tangerang der Provinz Banten, bei dem vier Kinder starben. Der Ausbruch begann in der Woche des 8. bis 14. Juli 2007 im Distrikt Sepatan und breitete sich anschließend in die Distrikte Sepatan Timur, Pakuhaji, Rajeg
und Sukadiri aus. Zwei Kinder starben im Dorf Lebak Wangi sowie ein weiteres im Dorf Sarakan (jeweils Distrikt Sepatan). Der erste Todesfall war ein zweijähriges Mädchen am 12. Juli 2007. Insgesamt mittlerweile 487 Erkrankungen, hauptsächlich Kinder.
Betroffen ist auch Kedaung Barat. Angeblich ist kontaminiertes Wasser nicht die Ursache.
Im Juni 2005 gab es einen ähnlichen Ausbruch, bei dem über 1.000 erkrankten, 19 starben.
Meldung von Januar 2007:
- Aufgrund starker Regenfaelle wurden mindestens 1.500 Menschen aus der Hauptstadt Jakarta sowie den benachbarten Provinzen Banten und West Java hospitalisiert, u.a. wegen Diarrhoe. An Diarrhoe starben bislang 20 Menschen.
Diarrhoe - 03.12.2007 Ausbruch im Norden der Hauptstadt Jakarta, vermutliche Ursache ist kontaminiertes Wasser, Untersuchungen werden durchgeführt. Etwa zehn Menschen starben, davon waren neun Kinder unter
einem Jahr alt. 86 Kinder und acht Erwachsene mussten in das Koja Hospital und andere gebracht werden, die Erkrankungszahlen steigen dort. Am 26. November 2007 insgesamt 113 Patienten, darunter 105 Babys und acht Erwachsene. Insgesamt in Jakarta aber
zurückgehende Zahlen, Anfang November waren es noch 219 Fälle, letzte Woche noch 44 Erkrankungen. Die meisten kommen aus den Subdistrikten Rawa Badak, Lagoa und Cilincing im Distrikt Koja und dem Subdistrikt Tanjung Priok im Distrikt Tanjung
Priok.
Diarrhoe - 13.06.2009 Aktuelle Meldungen:
- West Sulawesi: Schnelle Ausbreitung in der Polewali Mandar (Polman) Regency, mindestens neun Menschen starben innerhalb der letzten zwei Wochen (bis zum 13. Juni 2009), sowie 1.200 erkrankten. Im Distrikt Luyo wurde der Notfallzustand erklärt, dort
wurden 396 Erkrankungen und fünf Todesfälle gemeldet. Neben Luyo sind auch andere Distrikte wie etwa Mapilli, Campalagian und Wonomulyo betroffen. Zwischen Oktober und Dezember 2008 waren insgesamt 2.800 Erkrankungen gemeldet (28 Menschen starben). Gefahr
geht vor allem durch kontaminiertes Wasser des Flusses aus.
- East Nusa Tenggara: In der Alor Regency wurde der Notfallzustand erklärt, nachdem im Dorf West Kalondama fünf Menschen innerhalb der letzten vier Tage (bis zum 10. Juni 2009) starben, weitere mindestens 17 erkrankten.
Zurück liegende Meldung:
- November 2008: Ausbruch in West Sulawesi: In der Polewali Mandar Regency starben zwölf Personen, knapp 200 weitere wurden hospitalisiert. Der Ausbruch begann in Polewali Mandar und breitete sich in die Distrikte Pambusuang, Mapilli, Batu Panga,
Kanreapia und Pekkabata aus.
Diphtherie - 16.01.2003 In den vergangenen sechs Monaten sind auf Süd-Kalimantan (Regency Banjar, Aluh-aluh Distrikt) neun Kinder an Diphtherie verstorben, der erste Ausbruch hier seit
10 Jahren.
Dysenterie - 13.04.2004 Kleiner Ausbruch im Distrikt Bangkalan auf Madura.
Dysenterie - 26.01.2005 Ausbruch mit bisher 17 Toten und ca. 1.000 Erkrankten in East Nusa Tenggara im Osten von Flores. Betroffen sind vor allem die `regencies` und Städte Kupang,
Belu, Timor Tengah Selatan, Rote Ndao, Sikka, East Flores und West Manggarai und East Adonara.
Filariosen - 23.01.2007 -In der Provinz Jambi zunehmendes Vorkommen der Krankheit Elefanthiasis. In den letzten 5 Jahren erkrankten 277 Menschen, betroffen waren die 3 Regionen
Muarojambi, West-
und Ost-Tanjungjabung.
- Im Jahr 2004 erkrankten mindestens 33 Personen ebenfalls an Elefanthiasis in der Provinz Wast Java, betroffen waren die Sub-Distrikte Jatisampurna, Pondokgede und Bekasi Timur.
Hand, foot & mouth disease - 27.05.2004 Einzelfälle in Bandung und Jakarta, die sich nach Ansicht von Fachleuten als Vorboten eines Ausbruchs herausstellen könnten, soweit es sich um EV71 als
Verursachervirus handelt. Untersuchungen laufen.
Hepatitis B - 25.10.2001 Ausbruch seit Juli in
Purwokerto und Banyumas, Central Java. Vor allem Studenten der Soedirman University in Purwokerto sind erkrankt. Wodurch die Viren in diesen Fällen übertragen werden, ist noch nicht bekannt.
Influenza - 04.01.2003 Mit dem bevorstehenden Beginn der Regenzeit wird vor einem größeren Grippe-Ausbruch gewarnt. Die Aktuelle Situation: http://www.who.int/emc/diseases/flu/country.html
Lepra - 23.05.2005 In West Java 2004 über 1.650 Fälle, die meisten in Bekasi, Cirebon, Indramayu, Majalengka und Subang.
In diesem Jahr 24 Fälle in Simpenan, Sukabumi, vier in Bandung City und 28 in Sindangkerta, Bandung Regency.
Die Prävalenz in West Java liegt bei 6 / 100.000 Bevölkerung, erst bei einem Wert von 10 gälte die Provinz als Endemiegebiet.
Lepra - 28.10.2007 Ausbruch in 11 der insgesamt 17 Distrikten in East Flores, East Nusa Tenggara innerhalb der letzten Monate. Mindestens 74 Personen erkrankten. Betroffen sind Wotanomadu (11 Fälle), Ile
Mandiri (15), Larantuka (13), West Solor (5), East Solor (4), East Adonara (4), West Adonara (5), Ile Boleng (3), Witihama (3), Tanjung Bunga (2) and Wulanggitang (1). Bereits im Jahr 2005 wurden Fälle auf Solor gemeldet, vermutlich hat sich die Krankheit
innerhalb der letzten zwei Jahre in die genannten Provinzen ausgebreitet.
Malaria - 19.07.2000 Während der letzten 9 Monate 547 Tote unter den Flüchtlingen aus Ost Timor in Lagern in West Timor. Haupttodesursache waren Malaria, Atemwegserkrankungen und Überschwemmungen.
Malaria - 06.03.2002 Erkrankungsrisiko ist am
Ansteigen, bei zurückkehrenden Touristen wird vermehrt Malaria diagnostiziert. In der Regenzeit ist das Risiko höher. In Indonesien gilt fast das ganze Land als anfällig für Malaria (15 Mio sind betroffen), besonders Irian Jaya. In den letzten 5 Jahren
sind auf Java, Sumatra, Kalimantan und Irian Jaya über 30.000 Bewohner der Küsten und feuchten Gegenden an Malaria verstorben.
- Lombok: Meldungen ohne genauere Details
- Java: Seit November anhaltende Epidemie mit 125 Toten auf Java (Central Java Province) in Banyumas, Cilacap, Banjarnegara und (zuletzt auch) Kebumen.
In Banjarnegara sind die Orte Kalitengah, Kaliajer, Merden und Karananyar (Purwonogoro Regency) am schlimmsten betroffen.
Auf Java hat sich von 97 bis 99 die Prävalenz verdreifacht!: hier gelten Jakarta, Bogor, Bandung, Solo und Surabaya als malariafrei. Umgekehrt besonders betroffen ist der Südwesten der Provinz (Karanggintung, Petarangan und Karang Salam im Kemranjen
Subdistrikt, Ketandak und Bogangin im Sumpiuh Subdistrikt, Watu Agung im Tambak Subdistrikt, Kemawi und Tanggeran im Somagede Subdistrikt und Karang Rau im Banyumas Subdistrikt).
In Central-Java bereits seit 1996 Zunahme der Fallmeldungen, manche Regionen (z.B. Cilacap und Purworejo) melden eine Verzehnfachung! Malaria jetzt auch im populären Strand-Urlaubsgebiet um Sambolo und Carita (2 Stunden westlich von Jakarta), das als
malariafrei galt.
Im Nationalpark Ujungkulon südlich von Sambolo-Carita in Westjava wurde schon länger eine Malaria-Vorsorge empfohlen.
Reisende nach Central Java und die ländliche Yogyakarta Provinz, ausgenommen die Städte Semerang und Yogyakarta, sollten eine Malaria-Vorsorge vornehmen.
Malaria - 08.03.2002 Nach
den Meldungen von Java und Lombok jetzt auch welche aus Sumatra.
Auf Nordsumatra über 400 Erkrankte und elf Tote in den letzten Monaten, die meisten in den letzten Wochen, betroffen sind vor allem Bukkas und Rianiate (ca. 40 km von Padang Sidempuan entfernt).
Malaria - 20.08.2002 Steigende Zahlen in Cilacap und Umgebung an der Süd-Küste von Zentral-Java, bis Ende Juli 300 Erkrankte.
Malaria - 20.05.2003 Alarm in der Riau Regency of Indragiri Hilir, seit Beginn der Epidemie Ende April 20 Tote, z.B. in dem Ort Belaras im Distrikt Mandah (etwa 350 Kilometer südlich
der Provinzhauptstadt Pekanbaru). Der Ausbruch hat sich wahrscheinlich vom Subdistrikt Telaga Besar und den benachbarten Subdistrikte Batang Sari und Pancur weiterverbreitet.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 19.11.2003 Aktuelle Meldung aus West Java: in der Stadt Sukabumi in diesem Jahr bereits über 1.000 Erkrankte, 41 Tote. In West-Java gelten auch
die Gebiete Ciamis, Tasikmalaya und Garut als stark Malaria gefährdet.
Hintergund:
In Indonesien gibt es jährlich ca. 1,5 Millionen Malaria-Fälle, 32.000 sterben. Zwischen 1998 und 2001 Ausbrüche in elf der 30 Provinzen, den letzten großen Ausbruch gab es in der Stadt Banyumas in Ost-Java bei dem zwischen August 2001 und Januar 2002 107
Menschen starben.
Malaria - 23.06.2004 In den Provinzen Papua (Westteil von Neuguinea), West Java, Riau (u.a. Tanjung Batu im Buru Distrikt) und Nanggroe Aceh Darussalam Verdopplung der
Malaria-Zahlen:
- In West Java sind die 'Regencies' Sukabumi (u.a. Kertajaya im Simpenan Distrikt und Langkapjaya im Lengkong Distrikt), Cianjur, Garut (u.a. im Distrikt Cibalong), Tasikmalaya und Ciamis am schlimmsten betroffen.
- In Papua, wo nach überdurchnittlichen Regenfällen im ersten Halbjahr 16.771 (schon 2003 mit 185.843 Fällen mehr als doppelt soviel wie 2002) Fälle gemeldet wurden, ist Malaria inzwischen die Haupt-Sterbe-Ursache.
Malaria - 23.11.2004 Lokale Ausbrüche mit ca. 160 Toten im Distrikt West Aceh in der Provinz Aceh im Westen von Sumatra. Betroffen sind die Subdistrikte Sungai, Trieng und East
Woyla.
Malaria - 07.04.2005 Aktuell mehrere Meldungen:
- Für die Gebiete nahe des Erdbebens vom Anfang April wird vor einem Ausbruch gewarnt, genannt wird z.B. Banyaks an der Südküste von Sumatra oder die Inseln Simeulue und Nias.
- Ausbruch seit Mitte März auf den Molukken: auf der Insel Gorom 16 Tote und über 700 Erkrankte, die meisten kommen aus dem Gebiet Dusun Wawasa, Marsekaru (Seram Regency).
Malaria - 22.11.2005 Ausbruch mit aktuell stark steigender Tendenz seit Ende Oktober in einigen Subdistrikten (u.a. in Sekarwangi, Ijobalit und Pijot) im Osten von Lombok (Provinz
West Nusa Tenggara) mit mind. neun Toten und weiteren 380 Erkrankten.
In Ost-Lombok einem bekannten Endemiegebiet, ist Malaria während der feuchten Jahreszeit nichts Seltenes, dieses Jahr allerdings ungewöhnlich hohe Erkrankungszahlen.
Malaria - 10.05.2007 Zuletzt starben im Land
mindestens 24 Personen, mehr als 600 erkrankten. Im einzelnen:
- In der Provinz South Kalimantan auf Borneo starben seit Beginn des Jahres 2007 mindestens 19 Menschen, mehrals 400 Personen wurden hospitalisiert, betroffen waren mehrere Dörfer in den Distrikten Banjar, Tabalong und Balangan. Im Jahr 2006 wurden in der
Provinz etwa 8.000 Erkrankungen und mindestens 10 Todesfälle gemeldet.
- In der Provinz West Timor starben innerhalb der letzten Wochen bis Anfang Mai 2007 5 Menschen, mehr als 230 erkrankten.
Das Infektionsrisiko im Land ist groß.
Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Masern - 03.11.2004 Auf
der abgelegenen Insel Alor (Provinz East Nusa Tenggara) in den letzten beiden Wochen 26 tote Kinder, als Ursache werden die Masern vermutet, eine Bestätigung steht noch aus.
Masern - 09.12.2004 Anhaltender Ausbruch auf der abgelegenen Insel Alor (Provinz East Nusa Tenggara) ab Oktober, bisher mind. 35 Tote. Betroffen ist vor allem der Padangsul
Tamalabang Subdistrikt und mind. drei weitere Subdistrikte.
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Milzbrand - 26.08.2002 Auf einer Farm bei Kebon Pedes (Dorf im Tanah-Sareal-Distrikt in Bogor), West Java, infizierten sich 5 Arbeiter mit Anthrax durch eine kranke Kuh.
Es wird immer wieder von Anthrax-Fällen (Menschen und Tiere) aus West Sumatra, Jambi, DKI Jakarta, West Java, Central Java, West Nusa Tenggara, East Nusa Tenggara, South Sulawesi, Southeast Sulawesi und Central Sulawesi berichtet.
1999 erkrankten in dem Dorf Reo (Flores) 3 Personen, 1 starb. 2001 erkrankten in einem Dorf nordöstlich von Bogor (West Java) 22 Personen, 2 starben.
Milzbrand - 09.01.2003 In West Nusa Tenggara auf der Insel Sumbawa starben am 18. Dezember 2002 acht Bewohner des Dorfes Doringgu (etwa 75 km von Bima entfernt) nach dem Verzehr von infiziertem
Ziegen-Fleisch.
In der Gegend um Bogor in West Java erkrankten sieben Menschen ebenfalls nach dem Verzehr von Ziegenfleisch. Antrax kommt in Indonesien regelmäßig vor, in der letzten Zeit jährlich ca. 20 menschliche Fälle. Größere Ausbrüche in East Nusa Tenggara, Bogor
(West Java). Endemisch in West- und Zentral- Java, Jambi, West- und Ost-Nusa Tenggara, Zentral-, Süd- und Südost-Sulawesi, Irian Jaya, West-Sumatra und DKI Jakarta.
Milzbrand - 25.10.2004 Cluster in Babakan in der Region Bogor (60 km südlich von Jakarta), alle hatten Fleisch einer erkrankten Ziege gegessen, sechs sind verstorben.
Milzbrand - 09.11.2004 Einige Fälle in Barere und Batu Bangka im Distrikt Muyu Hilir auf der Insel Sumbawa. Ursache ist wohl kontaminiertes Rindfleisch.
Milzbrand - 26.11.2005 Mind. sechs sind im Süden von Sulawesi in Makassar (Ujungpadang) an Hautmilzbrand erkrankt, div. Rinder und Wasserbüffel sind eingegangen.
Erst Mitte November Meldungen über Todesfälle und mind. 65 Erkrankte aus Citaringgul (Babakan Madang Distrikt, in der Nähe von Bogor, West Java). Hier ist Milzbrand endemisch.
In Bogor gelten als Endemiegebiete die Distrikte: Babakan Madang, Cibinong, Citeurep, Kelapa Nunggal, Tajur Halang, Sukaraja, Jonggol, Sukamulya und Cilengsi. Weitere Ausbrüche in dne Distrikten Babakan Madang, Cibinong, Sukaraja und Citeurep.
In Bogor werden Ausbrüche oft zu Beginn der Regenzeit beobachtet.
Milzbrand - 10.10.2006 Epidemie in Gowa im Süden von Sulawesi, wo sich innerhalb der letzten Woche Kühe aus 3 Dörfern infizierten. Es besteht die Gefahr, dass infiziertes Fleisch an die Öffentlichkeit verkauft
wurde, bisher ist es allerdings noch nicht zu menschlichen Erkrankungen gekommen.
Milzbrand - 10.06.2009 Aktuelle Meldungen:
- Elf menschliche Verdachtsfälle in South Sulawesi im Ort Gowa, die Betroffenen waren die Besitzer von 19 Rindern, die in der Vorwoche an der Krankheit starben. Die Krankheit ist in Gowa endemisch.
- Mindestens 47 Verdachtsfälle wurden in Timor in East Nusa Tenggara gemeldet, nachdem sie das Fleisch eines vermutlich infizierten Rindes gegessen hatten. Betroffen ist das Dorf Tetaf im Distrikt West Amanuban. Die Fälle wurden bislang nicht
laborbestätigt.
- 28 Personen erkrankten im Distrikt Takari in Kupang, nachdem sie Schweinefleisch konsumiert hatten.
Zurückliegende Meldungen:
- November 2008: Vor einem Risiko bei Rindern in East und West Java wird gewarnt (siehe dazu auch unter zurückliegenden Meldungen).
- Ausbruch in drei Dörfern im Osten des Landes in East Nusa Tenggara auf der Insel Flores, unter anderem im Distrikt Ende. Mittlerweile Mehr als 761 Personen erkrankten zwischen dem 22. und 29. Oktober 2007, nachdem sie infiziertes Büffelfleisch gegessen
hatten. Entsprechende Impfmaßnahmen wurden daraufhin durchgeführt.
- In der Region West Sumba in East Nusa Tenggara (auch Nusa Tenggara Timor) starben in den Dörfern Kapaka Madeta und Kawangohari 8 Menschen, 6 weitere mussten hospitalisiert werden. Die Erkrankungen sind mittlerweile laborbestätigt worden. 90 weitere
Einwohner zeigten verdächtige Symptome und werden überwacht. Die Betroffenen hatten Ende März 2007 Fleisch von Kühen und Wasserbüffeln gegessen. Die Gebiete wurden unter Quarantäne gesetzt, Massenimpfungen von Tieren sollen weitere Erkrankungen
verhindern.
- In West Java im Jahr 2006 starb ein Mensch sowie drei Rinder in Depok.
- In East Java war im Dezember 2002 in Pasuruan Michvieh erkrankt.
Hintergrund:
- East Nusa Tenggara ist regelmäßig von Erkrankungen betroffen, insgesamt starben 40 Menschen seit 1994.
Milzbrand tritt im Land sporadisch bei Rindern und Büffeln, manchmal bei Pferden und Schweinen, auf. Vorkommen auf West Sumatra, Jambi, DKI Jakarta, West Java, Central Java, West Nusa Tenggara, East Nusa Tenggara, South Sulawesi, Southeast Sulawesi und
Central Sulawesi. Jährlich kommt es regelmäßig zu etwa 20 menschlichen Erkrankungen.
Polio - 20.06.2006 Nach 10 Jahren Poliofreiheit bis heute anhaltend mind. 300 (allerdings nur 2 im ersten Halbjahr 2006) Fälle, die letzten u.a. aus Sumatra und Banten.
Die meisten in der Provinz West Java (in verschiedenen Orten in der Nähe von Sukabumi (vor allem aus Giri Jaya, Sukabumi Distrikt, 100 km südlich von Jakarta), den Distrikten Bogor, Lebak, Cianjur und Kota Bekasi) und Central Jakarta) Weitere in den
Provinzen Banten (z.B. Distrikte Serang und Lebak), Central Java und Lampung auf Sumatra (z.B. Distrikt Tanggamus). Inzwischen auch in weiteren Gebieten Sumatras: in der Provinz Aceh, der Provinz Riau und in Palembang City.
Massenimpfungen konnten bisher einen großflächigen Ausbruch verhindern, aber z.B. in den Provinzen North Maluku, Papua und West Irian Jaya liegt die Durchimpfungsrate weiter bei unter 90%.
Auf der Insel Madura (Provinz East Java) soll es zusätzlich zu 45 impfstoff-assoziierten Fällen gekommen sein, Ursache ist hier nicht ein Wildvirus, sondern ein mutiertes Impfstoffvirus, nachdem mit einer Lebendimpfung geimpft wurde.
Shigellosis - 20.04.2004 Erneut Erkrankungen unter taiwanesischen Touristen, die Bali besucht hatten.
Bereits im Dez. 2003 Ausbrüche unter mehreren Reisegruppen mit mind. 110 Erkrankten Ursache war wohl eines von drei populären Restaurants auf Bali, die alle besucht hatten.
Shigellen sind die Ursache für fast 10% der schweren Durchfälle in Indonesien.
Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Tollwut - 25.12.2000 11 Tote innerhalb von 2 Wochen,
120 mit Symptomen hospitalisiert. Die meisten Betroffenen stammen von der Insel Flores.
Flores galt bis dahin als tollwutfrei und ist jetzt die 21. der 26 indonesischen Provinzen, in denen Tollwut vorkommt. Auf Flores sind nach Einschleppung infizierter Hunde 1997 zwischen 1998 und 2000 90 Menschen an Tollwut verstorben. 500.000 Hunde wurden
getötet.
Tollwut - 23.09.2003 Auf Ambon, einer ehemals Tollwut freien Insel der Molukken, sind ca. 200 nach Hundebisssen an Tollwut erkrankt, 11 verstorben. Das Problem sind die vielen wilden Katzen und
Hunde.
Tollwut - 09.02.2005 Allein in der ersten Februarwoche 44 Tote in der Regency Lembata (East Nusa Tenggara), hier gibt es eine große Anzahl streunender Hunde.
Tollwut - 29.09.2006 Aktuelle Meldung:
Innerhalb der letzten Woche wurden 19 bzw. 20 Bewohner aus 3 Dörfern des Subdistrikts Palue in Sikka (5 aus Reruwairere, 4 aus Maluriwu und 11 aus Nitunglea) von Hunden gebissen, die entweder sicher oder möglicherweise Tollwut hatten.
Zurück liegende Meldungen:
- Meldung Juni 2005: nach Hundebissen vermehrt Fälle im Distrikt Marosebo (Muarojambi Regency, Provinz Jambi auf Sumatra).
- Im März 2005 Meldungen und ein Todesfall in der Ende Regency (East Nusa Tenggara) nach Hundebissen.
Tollwut - 25.03.2009 Jüngste Erkrankungen und mehrere menschliche Todesfälle verdeutlichen die Infektionsgefahr auch in Touristengebieten wie insbesondere Bali:
- Ausbruch auf Bali mit steigenden Erkrankungszahlen und Ausbreitung auf der Insel, der die Touristenressorts bedroht. Die ersten Fälle wurden im November 2008 in den Distrikten Denpasar und Badung gemeldet, im Januar Ausbreitung nach Kuta, eines der
Haupt-Touristengebiete. Anfang Januar 2009 wurden noch wenige Erkrankungen pro Woche gemeldet, mittlerweile sind es mindestens zehn Neuerkrankung pro Tag. Insgesamt acht Personen starben (zwei davon laborbestätigt), zuletzt am 23. März 2009 ein Mann aus
Pecatu, South Kuta im Distrikt Badung. Weitere Einzelmeldungen: ein vierjähriger Junge starb aus dem Ort Kutuh in South Kuta, einer anfälligen Region. Er wurde vor sechs Monaten von einem Hund gebissen, der eine Woche nach dem Biss starb. Ebenfalls auf
Bali starben im Ort Ungasan in Uluwatu vier Personen nach Bissen von Hunden. 76 weitere Personen wurden gebissen und medizinisch behandelt. Das Massenkeulen von streunenden Hunden soll eine weitere Ausbreitung verhindern. Auf Bali waren seit Jahrzehnten
keine Fälle gemeldet worden, evtl. wurde der tollwütige Hund importiert.
- Auch auf der Insel Flores herrscht Infektionsrisiko.
Tollwut - 16.10.2009 Erhöhte Erkrankungsgefahr insbesondere auf Bali, seit November 2008 starben auf Bali bereits 17 Personen, davon die meisten in Tabanan und Ungasan sowie auch in Uluwatu, Ruken, Bukit und
Kutuh. Zuletzt Ausbreitung an die nördliche Küste, Fälle auch in Tulamben, Amed, Kubu und einige in Denpasar.
Tsunami-Folgen - 01.02.2005 Nach den Flutwellen (die betroffenen Gebiete sind hier der nördliche Küstenabschnitt von Sumatra, hauptsächlich Aceh, und die vor gelagerten Inseln) keine
größeren Ausbrüche.
Gemeldet werden einige Abdominal-Typhus-Fälle in Aceh, vermehrt Masern- und Tetanus- (vor allem in Banda Aceh, Meulaboh an der Westküste und Sigli an der Nordost-Küste) Fälle, wegen der zusätzlichen Knappheit bei Tetanus-Immunglobulin sollte man die
Gebiete ohne einen Impfschutz nicht besuchen. Das Tollwutrisiko ist wegen der Zunahme der Zahl an streunenden Hunden erhöht.
Außerdem einige Fälle der seltenen Mucormycose, eine häufig tödliche invasive Pilzinfektion.
- Trotzdem ist generell von leicht erhöhtem Risiko für "water-borne diseases" auszugehen: verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc., durch Kontakt mit verunreinigtem Wasser kommt es zu Hautinfektionen, Leptospirose und
Melioidose etc. und vor allem Durchfallerkrankungen (incl. Cholera, Abdominal-Typhus und Ruhr) nehmen zu. Vielerorts ist die Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet.
- Wer als Helfer dorthin reisen möchte, findet unter www.auswaertiges-amt.de/www/de/seebeben-helfer_html ein Merkblatt des Auswärtigen Amts.
Tuberkulose - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Tuberkulose - 09.11.2004 Im Oktober 2004 noch immer hohe Fallzahlen in Nord-Jakarta, 2004 wurden bis jetzt insgesamt 2285 Fälle gemeldet.
Typhus, endemic - 19.04.2008 Aktuelle Meldungen:
Zwei Erkrankungen wurden auf Bali gemeldet:
- Ein Japaner erkrankte, nachdem er zwischen dem 13. und 26. März 2008 in Bali Urlaub machte, er verbrachte die Zeit in einem Hotel in Nusa Dua auf (13.-18. März), bei einem Haus von Verwandeten in Sanur (18.-22. März) sowie in einem Hotel in Kuta
(22.-26. März). In Medewi war er nicht gewesen (vgl. dazu unten).
- Außerdem erkrankte ein 23-jähriger ebenfall Japaner, nachdem er aus Bali in seine Heimat zurückkehrte, er wurde am 10. April 2008 laborbestätigt. Er hielte sich auf Bali zwischen dem 20. Januar und dem 11. März 2008 auf, und ging oft an den Stränden von
Madewi und Kuta surfen.
Hintergrund:
- Möglicherweise ist die Krankheit an einigen Surfspots in Bali endemisch.
Auch im Jahr 1998 erkrankten im Land drei Touristen aus Europa.
Überschwemmungen - 01.03.2002 Die schweren Regenfälle in Bali, Jakarta incl. weiteren Teilen von Java (Ost-Java incl. Surabaya, Zentral- und West-Java), Madura, Sumatra und Borneo (West
Kalimantan) haben zu Dengue- und Diarrhoe-Ausbrüchen geführt:
- in Jakarta führen 3 Dengue-Tote und weitere 287 Fälle zu einem Alarm, es wird ein schwerer Ausbruch erwartet.
- nach dem Tod von vier Kindern in der Lampung Provinz auf Sumatra wird Anfang Februar offiziell vor einem bevorstehenden Dengue-Ausbruch gewarnt.
- in Tegal (Central Java) zwei Tote und mehrere Hundert Hospitalisierte durch Dengue und Diarrhoe, Ausbruchsbeginn ist Mitte Januar.
Unbekannte Erkrankung - 14.02.2003 230 Bewohner der Orte Mandalamukti und Ciptagumati (Bandung im Distrikt Cikalongwetan, Gebiet Yuli Tri Suwarni) sind seit November erkrankt.
Anfangs Dengue-ähnliche Symptome, nach einigen Tagen können die Patienten nicht mehr gehen, nach etwa einer Woche spontane Heilung. Überträger sind wahrscheinlich Mosquitos
Unbekannte Erkrankung - 18.12.2004 Ca. 100 tote Kinder in der Provinz Papua in den letzten beiden Monaten. In der Region sind Malaria, Dengue und Durchfallerkrankungen weit verbreitet.
Symptome sind Fieber und gastrointestinale Beschwerden.
Unbekannte Erkrankung - 07.10.2006 238 Fälle einer unbekannten Erkrankung (5 Todesfälle) in West Java, die zu Diarrhoe und Erbrechen führt. Als Ursache werden unsauberes Grundwasser und mangelnde Sanitäranlagen
vermutet.
Unbekannte Erkrankung - 28.12.2006 In der Hauptstadt Jakarta starben 22 Menschen an einer bislang unbekannten Erkrankung, die hohes Fieber hervorruft. Untersuchungen dauern noch an.
Unbekannte Erkrankung - 26.07.2007 Unbekannte
Erkrankung in der Central Java Provinz: Im abgelegenen Dorf Kanigoro mussten innerhalb von drei Tagen bis zum 26. Juli 2007 insgesamt 30 Personen hospitalisiert werden, acht davon starben (augrund von zu später Behandlung). Die Symptome der Betroffenen
waren unter anderem schwerer Brechreiz sowie Krämpfe. SARS und Vogelgrippe (davon hatte es im Land 81 bestätigte menschliche Fälle gegeben) wurden von offizieller Seite ausgeschlossen. Bislang gibt es Indizien, dass es sich um Bakterien oder Viren
handelt, die eine Fehlfunktion der Leber hervorrufen. Nähere Informationen sind bislang noch nicht erhältlich.
Unbekannte Erkrankung - 27.03.2008 Seit Januar 2008 bis zum 26. März 2008 starben mitdestens 23 Leute an vermutlich akuter Ateminfektionen im Distrikt Kiwirok in der Pegunungan Bintang Regency (voriwegend in den Highlands
der Provinz Papua), betroffen sind die Dörfer Okteneng, Kaeb, Kokiabakon und Bakonaib. Genauere Hintergründe über die Erkrankungen sind noch unklar. In dieser Gegend kommt es öfters zu derartigen Erkrankungen.