Outbreak-Historie Iran Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 18.05.2000 In 2 Berglagern Ausbruch mit 76
Todesfällen und weiteren 56 Hospitalisierten.
Cholera - 18.08.2001 In den
Überschwemmungsgebieten in den Provinzen Khorasan und Golestan mind. 12 Erkrankungen.
Davor von März bis August offiziell 26 Meldungen, betroffen sind die Stadt Qom (13 Fälle), die südöstliche Provinz Sistan Baluchestan (7 Fälle) und die Provinzen Isfahan und Kerman (je ein Fall). Inoffiziell wird auch von 97 Erkrankten in der Provinz
Lorestan berichtet.
Cholera - 26.11.2004 Zwischen 22.Oktober und 04. November 2004 insgesamt 54 Fälle, davon 1 Todesfall.
Cholera - 19.09.2005 Inzwischen wahrscheinlich (keine neuen Meldungen mehr) abgeklungener Ausbruch in ca. der Hälfte der Provinzen mit mind. 920 (Mitte August waren es noch ca. 520) Fällen.
Die meisten in Tehran, Qum (Qom), Gulstan (Golestan), Hamadan (Hamedan) und Qazwin (Qazvin), weniger in Gilan, Kashan, Asfahan, Zanjan, Kirmanshah, Arak, Sari, und Einzelfälle in Babil, Simnan, Shahroud. Sistan, Laristan, Mashhad, Zabul, Yazd, Kurdistan,
Azerbaijan und Bu Shahar.
U.a. ist auch die von Touristen gern besuchte Stadt Sareyn am Kaspischen Meer betroffen.
Der letzte große Ausbruch hier 1998 mit ca. 11.000 Fällen. In den letzten vier Jahren insgesamt nur ca. 100 Fälle.
Cholera - 06.10.2007 An der Grenze zum Irak wurden bis zum 6. Oktober 2007 mittlerweile 43 Erkrankungen bestätigt, nachdem zunächst nur zehn gemeldet wurden. Die meisten Erkrankungen werden aus der westlichen
Provinz Kurdistan an der Grenze zum Irak gemeldet. Vermutlich wurde die Krankheit aus dem Irak eingeschleppt, wo derzeit ein Ausbruch mit vielen Erkrankungen herrscht, siehe dazu Parallelmeldung.
Cholera - 27.09.2008 Innerhalb des letzten Monats bis zum 26. August 2008 erkrankten insgesamt 96 Personen (darunter auch 18 mit pakistanischer bzw. afghanischer Nationalität), vier Menschen starben.
Betroffen sind überwiegend die Provinzen Tehran und Qom, am schwersten die Städte Oom und Karaj (letztere in der Provinz Tehran). Hauptursache ist vermutlich der Verzehr von grünem Salat und anderem Grünzeug bzw. Gerichten, die diese Zutaten enthalten.
Möglicherweise wurde die Krankheit aus dem benachbarten Pakistan oder Afghanistan eingeschleppt.
Crimean-Congo hemorrhagic fever - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Crimean-Congo hemorrhagic fever - 24.05.2002 Seit dem
letzten Jahr bereits 20 Tote (fast doppelt so viele wie im gesamten letzten Jahr), 140 Erkrankte. 30% des Rinderbestandes sollen angeblich infiziert sein. Die Gesundheitsbehörden warnen vor einem größeren Ausbruch.
Crimean-Congo hemorrhagic fever - 28.08.2002 Seit 21. März bereits 10 Tote (dies sind so viele wie im gesamten letzten Jahr). Unter anderem im Rahmen eines Ausbruchs an der Grenze zu Afghanistan, die
dortigen Toten stammen alle aus dem Distrikt Saranj (Nimroz Provinz).
Crimean-Congo hemorrhagic fever - 27.09.2009 Aktuelle Meldungen:
- Seit Jahresbeginn bis zum 7. September 2009 erkrankten landesweit mindestens 63 Personen, acht davon starben. Im Jahr 2008 waren es insgesamt 120 Erkrankungen mit 19 Todesfällen.
- Vor kurzem mussten sechs Schlacht-Arbeiter in Razavi Khorasan hospitalisiert werden.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen dem 01. und dem 21. Dezember 2006 im gesamten Land insgesamt 100 Verdachtsfälle, davon wurden 46 laborbestätigt, von diesen 46 starben 3 Menschen. Am meisten betroffen war die Provinz Sistan-Baluchestan im Südosten des Landes.
- Zwischen 01.01.2006 und 31.03.2006 gab es 44 Verdachtsfälle von Crimean-Congo hemorrhagic fever, 21 davon wurden später bestätigt, darunter 2 Todesfälle. Am schlimmsten betroffen ist die Provinz Sistan-Baluchestan im Südosten des Landes.
- In der ersten Jahreshälfte 2005 65 Verdachtsfälle aus verschiedenen Landesteilen, bei ca. 20% konnte die Infektion auch serologisch bestätigt werden.
- Vom 22.8. bis zum Jahresende 2004 29 Verdachtsfälle, damit über 80 insgesamt in diesem Jahr. Betroffen waren verschiedene Provinzen, die meisten - wie üblich - in Sistan-Baluchistan im Südosten des Landes.
Hintergrund:
- Seit 1999 werden immer wieder Erkrankungen in verschiedenen Regionen des Landes gemeldet.
Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Milzbrand - 13.08.2009 Landesweit werden 150 menschliche Erkrankungen gemeldet.
Eine Erkrankungsgefahr besteht grundsätzlich in allen Landesteilen. Im Jahr 2002 wurden 269 menschliche Erkrankungen gemeldet, 250 im Jahr 2003, 155 im Jahr 2005 und 165 im Jahr 2007. Gefahr geht vor allem von Rindern, aber auch von Schafen, Ziegen und
evtl. Pferden aus. Es kam zu zahlreichen Ausbrüchen bei Tieren in den letzten Jahren.
Polio - 24.09.1999 Ein Übergreifen der
Polio-Fälle aus dem Irak seit dem Mai 1999 wird befürchtet.
Unbekannte Erkrankung - 15.06.2002 Im Westen des Landes
hat ein bisher nicht identifiziertes Virus ca. 70 Ortschaften ergriffen. Symptome sind Erschöpfung, partielle Lähmung, schwere Kopfschmerzen und Übelkeit. Weitere Details sind nicht bekannt.
Unbekannte Erkrankung - 20.04.2007 8 Menschen starben
an einer bislang ungeklärten Erkrankung in Khash und Sarvan der Provinz Sistan und Baluchestan im Südosten des Landes. 36 Personen erkrankten. Nach Medienberichten handelt es sich um Tularämie, offiziell bestätigt wurde die Krankheit aber noch nicht.
Symptome der Krankheit sind Fieber, Halsschmerzen, Entzündung der Lymphdrüsen sowie allgemeine Schmerzen. In Betracht kommt eine Vielzahl von Krankheiten, ausgeschlossen wurde jedoch Cholera und das Vogelgrippe-Virus H5N1. Keine Erkrankungen mehr zwischen
dem 17. und 20. April 2007.