Outbreak-Historie Kambodscha Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
AIDS - 06.05.2002 Hier sind über vier
Prozent der Erwachsenen mit HIV infiziert.
Arzneimittelsicherheit - 10.08.2000 In Kambodscha gibt es 1.600 Apotheken
ohne offizielle Lizenz, davon allein 400 in Phnom Penh. Zugleich wird von der Regierung beklagt, dass Arzneimittelfälschung ein großes Problem im Land sei.
Arzneimittelsicherheit - 14.11.2005 Hier werden offenbar massenhaft gefälschte und unwirksame Malaria-Medikamente in Verkehr gebracht.
In Laos, Kambodscha, Vietnam und Myanmar soll z.B. mehr als die Hälfte des angebotenen 'Artesunate' gefälscht sein. Vor kurzem wurde Vergleichbares aus Kenia berichtet.
Solche 'Fakes' gibt es von allen gebräuchlichen Arzneimitteln und von allen Arzneiformen.
Im Jahr 2000 gab es in Kambodscha 1.600 Apotheken ohne offizielle Lizenz, davon allein 400 in Phnom Penh. Zugleich wurde von der Regierung beklagt, dass Arzneimittelfälschung ein großes Problem im Land sei.
Cholera - 23.05.1999 Seit Mitte April in der
nordöstlich gelegenen Provinz Ratanakiri 874 Fälle (61 Tote) in bisher 21 Dörfern. Weitere Ausbreitung wird befürchtet. Cholera ist in Kambodscha endemisch, 1998 1.197 Fälle (66 Tote).
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 30.05.1999 Der Ausbruch (Vibrio cholerae O1
Ogawa) seit Ende April mit 1.538 Fällen (mind. 96 Tote) im nord-östlichen Kambodscha ist nicht unter Kontrolle. Hauptsächlich betroffen ist die dünn besiedelte Ratanakiri Provinz (89 Tote), gefolgt von der Treng Provinz (7 Tote). Cholera ist in Kambodscha
endemisch, 1998 1.197 Fälle (66 Tote).
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Cholera - 25.06.1999 Ca. 10 Tote in den letzten zwei
Wochen, insgesamt bei Ausbruch im NO (Provinzen Ratanakiri und Stung Treng): 110 Tote. In 7 (von 9) Gebieten in Ratanakiri weiterhin hohes Risiko.
Cholera - 15.09.1999 Beim Grenzübertritt von Thailand
nach Kambodscha werden teilweise Reisende gezwungen, Tabletten (wahrscheinlich Doxycyclin) als Cholera-Prävention einzunehmen.
Cholera - 27.05.2004 Über 50 Fälle nahe der Grenze zu Vietnam (in Kampong Trach, Banteay Meas Distrikt in der Provinz Kampot).
Dengue-Fieber - 18.08.1998 Die
höchsten Fallzahlen finden sich in den Ländern des Westpazifik jedes Jahr von Juni-November.
Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Dengue-Fieber - 23.03.2002 Die Zahl der Mosquitos ist in
Phnom Penh im Jahresvergleich um 40% gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit für einen baldigen Ausbruch ist recht hoch. Allerdings wird auch viel für die Mosquito-Kontrolle getan.
Dengue-Fieber - 20.08.2002 Stand Ende
Juli 5.207 Erkrankte (59 Tote), Höhepunkt war der Juni mit 1.603 Fällen. Besonders betroffen sind die Provinzen Kandal, Siem Reap, Kompong Cham und Banteay Meanchey. Außerdem in geringerem Maße auch Takeo und Kampot, und sogar Stung Treng, wo seit sechs
Jahren kein Dengue mehr gemeldet wurde.
Dengue-Fieber - 08.07.2004 Vor Beginn der Haupt-Peakzeit Juli/August eine gute Nachricht: In diesem Jahr in den ersten sechs Monaten mit ca. 60 % starker Rückgang der Erkrankungen
verglichen mit dem Vorjahr: z.B bei Kindern bisher ca. 1.900 Fälle (Vorjahreszeitraum: ca. 4.000). Am schlimmsten betroffen sind wie im letzten Jahr die Hauptstadt PhnomPenh und die Provinzen Kandal und Kompong Cham.
Dengue-Fieber - 30.01.2009 Aktuelle Meldung:
- Vor einer großen Ausbreitung im kommenden Jahr 2009 wird gewarnt. Ein Zeichen dafür sind die zur Zeit (trotz Niedrigsaison) vielen Hospitalisierungen von Kindern, im Kinderkrankenhaus von Phnom Penh derzeit mehr als 20 Kinder täglich. Seit Jahresbeginn
bis Anfang Dezember 2008 in den beiden Krankenhäusern in Phnom Penh und Siem Reap insgesamt 5.552 Erkrankungen, davon 43 Todesfälle, landesweit 8.783 Fälle. Andererseits landesweit 2008 gesunkene Fallzahlen, insgesamt 9.300 Erkrankungen (65 Todesfälle) im
Jahr 2008, 2007 waren es noch 39.851 Fälle (407 Todesfälle). 2008 am schwersten betroffen waren unter anderem die Provinzen Kampong Cham, Kampong Thom, Kandal und Siem Reap.
Zurückliegende Meldungen:
- April 2008: Vor einer Epidemie in den nächsten Monaten wird gewarnt. Zwar kommt es zu dieser Zeit normalerweise zu weniger Erkrankungen als sonst (höchsten Fallzahlen in der Regel von Januar bis Mai), in diesem Jahr wird aber die schlimmste Periode für
April bis Juli erwartet, Grund sind unter anderem Klimaveränderungen, irreguläre Regenfälle sowie die Auswirkungen der Epidemie des letzten Jahres.
- Im Jahr 2007 erkrankten insgesamt über 40.000 Menschen (im Jahr 2006 waren es 16.650), 407 Menschen starben. Betroffen waren fast alle Provinzen, unter anderem schwer betroffen die Provinz Kampong Cham.
- Bis zum 18. Oktober 2007 starben seit Jahresbeginn insgesamt mindestens 389 Menschen, fast alle davon Kinder, das sind mehr als doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2006 (158 Todesfälle), sowie mehr als 38.000 Personen erkrankten (2006: 16.650
Erkrankungen), die meisten davon auf dem Land. Allein in einem Hospital in Phnom Penh derzeit jeden Tag 1.000 Neuerkrankungen bei Kindern. Es handelt sich um einen der schlimmsten Ausbrüche seit Jahren, der sich weiter ausbreitet. Bis zum Ende der
Regenzeit im September wird mit zahlreichen weiteren Todesfällen gerechnet. Am meisten betroffen sind folgende Provinzen (in absteigender Reihenfolge, Stand Mitte August 2007): Kompong Cham (4.090 Erkrankungen, 57 Todesfälle), Kandal (3.220 Erkrankungen,
28 Todesfälle), Siem Reap (3.619 Erkrankungen, 29 Todesfälle), Takeo. (2.935 Erkrankungen, 33 Todesfälle) sowie Phnom Penh (2.555 Erkrankungen, 15 Todesfälle).
Im Kantha Bopha Krankhenhaus in Phnom Penh werden täglich tausende Neuerkrankungen registriert. Schlechte Bedingungen unter anderem in den Dörfern Borset sowie Krouch Chhmar, dort in jedem Hausstand Erkrankungen, in manchem sind alle Kinder betroffen.
Aufgrund der eingesetzten Regenzeit wird mit mehreren Todesfällen und hohen Fallzahlen gerechnet, der Peak wird normalerweise zur Hochzeit der Regenzeit in den Monaten Juli, August und September erreicht, wenn Mosquitos am schnellsten und häufigsten
brüten. Allein in der ersten Juni-Woche 2007 wurden in vier Krankenhäusern 1.254 Fälle bei Kindern gemeldet.
Das Land hat nicht die Kapazität, den Ausbruch einzudämmen, internationale Hilfe wurde angefordert. Kampagnen gegen die Krankheit waren bislang von geringem Erfolg.
- Dezember 2006: Insgesamt sind in den Provinzen Kompong Cham (und hier vor allem in den Distrikten Kampong Siem und Kong Meas) und Kandal und Phnom Penh über 10.000 Kinder seit Jahresbeginn erkrankt, 5 Kinder starben, eine bevorstehende Epidemie wird
befürchtet.
Hintergrund:
- In den Provinzen Phnom Penh, Kandal und Kompong Cham breitet sich die Krankheit leicht aus, vor allem aufgrund der gestiegenen hohen Bevölkerung.
Dengue-Fieber - 08.09.2009 Steigende Erkrankungszahlen: Seit Jahresbeginn bis zum 18. August 2009 wurden landesweit insgesamt 7.227 Erkrankungen (hauptsächlich bei Kindern) gemeldet, im Vergleichszeitraum 2008
waren es 4.261 Erkrankungen (im gesamten Jahr 2008 wurden 9.542 Erkrankungen und 65 Todesfälle gemeldet). Ein Großteil der Erkrankungen in diesem Jahr wurden außerdem innerhalb der letzten 10 Wochen gemeldet. 24 Kinder starben. Viele der Erkrankten kommen
aus Phnom Penh, der Provinz Kampong Cham und der Provinz Kandal. Vor einem bevorstehenden Peak wird gewarnt. Ebenso begann die Regenzeit dieses Jahr früher, sodass die Erkrankungsgefahr höher ist als sonst. Erkrankungsgefahr aufgrund starker Regenfälle
besteht derzeit vorwiegend auch in der Provinz Kampot sowie in den Provinzen Kratie, Stung Treng und Kampong Cham.
Zu großen Ausbrüchen kommt es typischerweise alle zwei bis drei Jahre, der nächste große könnte im Jahr 2010 folgen.
Im Jahr 2007 kam es zu 39.851 Fällen (407 starben).
Dengue-Fieber - 21.01.2010 Nach einem Rückgang zwischen
2007 und 2009 wieder Ansteigen der Fallzahlen: 11.652 Fälle (37 Tote) in 2009, 2008 waren es noch 9.456 (65 Tote).
2009 waren neben der Hauptstadt Phnom Penh die am meisten betroffenen Provinzen Kompong Cham, Kandal, Siem Reap, und Kampot.
Japanese encephalitis - 14.01.1999 Kumulative Zahl 600
Toten für 1998 zeigt bemerkenswertes Vorkommen von JE im gesamten Land, da Sterblichkeitsrate gewöhnlich ca. 10-25%.
Lebensmittelvergiftung - 02.07.2000 Im Srey Snom
District von Siem Reap seit 24. Juni 9 Tote und 79 Erkrankte nach Genuß des Speisefisches Tetradontus aus dem Strung Sreng Fluß, etwa 25 Meilen flußabwärts der ehemaligen Khmer Rouge Hochburg Along Veng.
Die Opfer, die aus 3 benachtbarten Dörfern stammten, zeigten nur Minuten nach Verzehr des Fisches eine Kieferlähmung und Erbrechen und verstarben.
Gleiches wird von Tieren berichtet, denen versuchsweise Fisch gegeben wurde.
Derzeit wird es für wahrscheinlich gehalten, dass die Fische unsachgemäß zubereitet wurden bzw. giftige Früchte gefressen haben.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 13.06.2002 Aktuell in den Provinzen, die auch
von Dengue betroffen sind, ansteigende Zahlen: in Kandal, Kompong Cham, Banteay Meanchey, Takeo, Kampot und Stung Treng.
Malaria - 19.03.2004 Mit 132.000 im Jahr 2003 fast ein Viertel mehr Fälle als im Vorjahr. Die Prävalenz liegt bei 15-40% in den Gebieten in und in der Nähe von Wäldern und 0-3% in den Ebenen und
Reis-Anbaugebieten.
Malaria - 04.02.2007 Aufgrund ungewöhnlich vieler Regenfälle Anstieg der Fallzahlen im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 22 Prozent.
Malaria - 28.05.2009 - Es werden Medikamenten-Resistenzen gegen Artemisinin gemeldet:
Aktuell erkrankte am 18. Mai 2009 ein Mann in der westlichen Provinz Battambang, eine Resistenz wird befürchtet.
Bereits Anfang des Jahres wurden erste Medikamentenresistenzen gegen Artemisinin gemeldet, vor allem an der Grenze zu Thailand.
- Viele Erkrankungen vor allem immer in Phnom Penh, im Jahr 2006 wurden dort 100.000, im Jahr 2007 insgesamt 59.000 und im Jahr 2008 insgesamt 54.000 Erkrankungen gemeldet.
Polio - 27.03.2000 Seit drei Jahren keine Polio-Fälle mehr im
Land
Überschwemmungen - 21.09.2000 Zwei Millionen (bisher 179 Tote) leiden unter einem
der schlimmsten Hochwasser des Mekong und seiner Nebenflüsse. Betroffen ist vor allem der Südosten des Landes, nahe der Grenze zu Vietnam.
Aktuell noch keine größeren Ausbrüche von "water-borne.diseases", aber in einiger Zeit wird eine massive Zunahme von Diarrhoe, Dengue-Fieber, und Haut- und Augen-Infektionen erwartet.
Unbekannte Erkrankung - 08.05.2003 Ausbruch im März, 27 (inoffiziell ca. 400) sind
in Borghok und Ping (Samaki im Nordosten Kambodschas) an einer Lungenerkrankung unbekannten Ursprungs erkrankt, sieben verstorben. SARS und Cholera wurden als Ursache ausgeschlossen.