Outbreak-Historie Kamerun
Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

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AIDS - 01.09.1998
Eine neue Abart des AIDS-Virus, den Standardmethoden evtl. nicht aufspüren können, wurde in Kamerun bei vier Fällen entdeckt. Das Virus besitzt diesselbe Verbreitungsgeschwindigkeit wie die gewöhnlichen Stämme und stellt keine neue Bedrohung dar.

Avian Influenza - 06.07.2006
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Chikungunya-Fieber - 29.12.2006
Erstmals Fälle bei rückkehrenden Touristen.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 15.10.1998
Seit Beginn des Ausbruches im Juni insgesamt 1106 Fälle (113 Tote) in den Provinzen Extrême-Nord, Nord und Littoral.
In Extrême-Nord (633 Fälle, 107 Tote) sind 13 (von 22) Distrikten betroffen, am stärksten Kousseri (westlich von Djamena) mit 194 Fällen (24 Tote) und Maroua, die Provinzhauptstadt mit 154 Fällen (12 Tote).
In der Provinz Nord ist nur Garoua, die Provinzhauptstadt, mit 4 Fällen (2 Tote) betroffen.
In Littoral (im Südwesten am Atlantik) ist Cholera endemisch, besonders in Douala mit 469 Fälle und 2 Toten.

Cholera - 05.09.2001
Ausbruch im nördlichen Teil des Landes, bisher 158 Fälle (drei Tote). Hauptsächlich betroffen ist das Grenzgebiet zum Tschad.

Cholera - 14.09.2004
Im anhaltenden Ausbruch (Vibrio cholerae O1 El Tor) ist inzwischen auch die Hauptstadt Yaounde mit 21 Fällen in zwei Wochen betroffen. Außerdem Mbouda, Kousséri und Foumbot.
Im Juni Ausbruch in Douala (der größten Stadt des Landes) mit bis dahin offiziell 45 Toten. Besonders betroffen das Stadtviertel Bepanda. Die Wasserversorgung in der Stadt ist katastrophal, es existiert kein Abwassersystem und das bei 2,5 Mio Einwohnern!
Seit Jahresbeginn 128 Tote und ca. 6.500 Erkrankte, zunächst in Littoral und den West-Regionen, inzwischen die meisten Fälle an der Küste, im Westen, Südwesten, extremen Norden, Süden und Zentrum.
Im März war die Zahl der Neuerkrankungen zurück gegangen, seit Beginn der Regenzeit Anfang Juni wieder stark steigende Zahlen (Anfang Juni allein an einem einzigen Tag ca. 100 Neuerkrankungen).

Cholera - 14.04.2005
Aktuelle Meldungen aus der Bafoussam (im Westen) und aus Bonadikombo (Limbe), in Bafoussam bereits im Dezember 2003 ein Ausbruch.
Anfang April Meldungen über einen Ausbruch in Edea in der Provinz Littoral.
Im Januar Ausbruch in Douala.

Cholera - 09.05.2005
Der Ausbruch im Westen des Landes mit seit Jahresanfang ca. 1.400 Erkrankten geht allmählich zurück, immerhin Anfang Mai immer noch 11 Neuerkrankungen pro Woche.
Über 80% der Fälle in der Provinz Littoral, 500 in der Stadt Douala, überdurchschnittlich viele auch in den Provinzen West (131) und South-West (85).
Zurück liegende Einzelmeldungen::
- Mitte April Meldungen aus der Bafoussam (im Westen) und aus Bonadikombo (Limbe).
- Anfang April Meldungen über einen Ausbruch in Edea in der Provinz Littoral.
- Im Januar Ausbruch in Douala.

Cholera - 02.11.2006
Aktuelle Meldung:
Radiomeldungen zufolge Ausbruch in der Provinz Lake Chad mit 28 Todesfällen.
Zurück liegende Meldungen:
- Im April in der Nähe der Hauptstadt Yaounde Ausbruch mit mind. 10 Toten.
- Ende April / Anfang Mai Ausbruch in Bafoussam (200 km nordwestlich der Hauptstadt Yaounde) mit über 50 Fällen
- Bei einem Ausbruch Anfang Februar in Akonolinga (70 Kilometer östlich der Hauptstadt Yaounde) starben 8 Menschen, weitere 23 wurden infiziert.

Cholera - 15.10.2009
Im Norden des Landes starben innerhalb der letzten Wochen bis Mitte Oktober 2009 insgesamt mindestens 51 Menschen. Die betroffenen Regionen sind North und Extreme North. In Extreme North erkrankten bis zum 14. Oktober 2009 insgesamt 144 Personen, 23 starben. In der benachbarten Region North erkrankten 152, 28 starben. Beide Provinzen befinden sich an der Grenze zu Nigeria, wo die Krankheit ebenso ein Problem ist.

Gelbfieber - 10.10.2003
Ein Fall ohne genaue Ortsangabe, Gelbfieber hier zuletzt 1990 im Norden des Landes. Damals sind 180 Fälle gemeldet worden, wahrscheinlich waren es aber zwischen 5.000 und 20.000.

Gelbfieber - 22.02.2005
Es könnte ein Ausbruch im Gange sein, Näheres ist nicht bekannt. Die WHO hatte für November 2004 einen Fall veröffentlicht.

Gelbfieber - 08.10.2007
Ein bestätigter Todesfall im Süden des Landes: ein 19-jähriger Schüler erkrankte im September 2007 in Zoetele, wurde hospitalisiert und starb schließlich. Es wird gehofft, dass es zu keiner weiteren Ausbreitung kommt.
Zuvor wurden im Land zwischen 2003 und 2007 nur neun Fälle gemeldet.

Gelbfieber - 01.10.2009
Am 8. September 2009 wurde ein Fall laborbestätigt, ein 61-jähriger Mann (er wurde nicht geimpft) erkrankte in im Dorf Kotto 1 - Bomboko im Distrikt Buea in der South-West Provinz. Impfungen sind geplant für die Distrikte Buea und Mbongue (insgesamt 165.138 Einwohner). Weitere 51 Verdachtsfälle wurden gemeldet und werden noch untersucht.

Gesundheitssituation im Osten - 03.12.2007
Im Osten des Landes befinden sich vor allem die etwa 45.000 Flüchtlinge aus Zentralafrika in sehr schlechten Gesundheitszuständen, besonders im Ort Ngaoui.
Es kann jederzeit zu Epidemien kommen.

Malaria - 24.10.2002
Die Einschleppungen nach Europa sind von 4,34 auf 13,5% aller Malaria-Importe gestiegen, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.

Masern - 17.01.2009
Ausbruch im Ort Maroua in der Extreme-Nord Provinz mit über 160 gemeldeten Erkrankungen (zwei Todesfälle). Es ist außerdem wahrscheinlich, dass tatsächlich mehr Leute erkrankten als gemeldet. Die ersten Fälle wurden bereits im März, April und Mai 2008 gemeldet, im Oktober schien der Ausbruch eingedämmt, nun sind die Erkrankungszahlen wieder gestiegen. Großteil der Fälle in den Gebieten Dougoy, Djarengol-Kodek, Domayo I und II, Lopere und Ouro Tchede.
Zuvor seit 2000 stetiger Rückgang der Erkrankungszahlen: 2000 und 2001 noch 14.629 bzw. 23.934 Erkrankungen, 2007 nur 100 Fälle.

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Meningokokken Meningitis - 01.03.2001
Ausbruch (Serogroup A) in den zwei Distrikten Wum und Mbenwi in der Nord-West Provinz.

Meningokokken Meningitis - 19.03.2001
Ausbruch (Serogroup A) in den fünf Distrikten Wum, Mbengwi, Bafut, Bamenda und Ndop in der Nord-West Provinz. Von Jahresbeginn bis 25. 2. 415 Fälle (28 Tote).

Meningokokken Meningitis - 15.04.2004
Im Hochrisikogebiet Mbanga (Littoral) sollen Impfkampagnen Ausbrüche verhindern.

Meningokokken Meningitis - 17.04.2007
In der Provinz Extreme-Nord starben mehr als 10 Menschen, sowie fast 100 weitere erkrankten in den ersten beiden Aprilwochen. Die meisten Fälle traten in den Regionen Mayo-Sava und Mayo-Tsanaga auf.

Onchozerkose - 02.02.2008
Regelmäßiges Vorkommen der Krankheit, vermutlich zunehmende Resistenz gegen Ivermectin.

Polio - 12.01.2004
Erster Wild-Polio-Fall im Land seit längerem, Polio ist im Land nicht endemisch. Solange das Nachbarland Nigeria weiter so viele Erkrankungen aufweist, wird es wohl immer wieder zu Einschleppungen in die Nachbarländer kommen.
Der Importgefahr aus Nigeria soll durch große Impfaktionen begegnet werden.

Polio - 07.02.2007
Ende November / Anfang Dezember 2006 erkrankte ein Kind im Norden des Landes nahe der Grenze zum Staat Borno in Nigeria. Das Kind hat Familienangehörige sowohl in Kamerun als auch in Nigeria, so dass der Ursprung der Erkrankung nicht geklärt ist. Es ist aber wahrscheinlich, dass ein Zusammenhang zu dem Ausbruch in Nord-Nigeria besteht.

Überschwemmungen - 04.08.2000
In Douala in der Littoral-Provinz inzwischen nachlassende Überschwemmungen. Vor einem Anstieg der Cholera-Fälle wird gewarnt.

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