Outbreak-Historie Kanada
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Avian Influenza - 19.07.2004
Inzwischen beendeter Ausbruch im Fraser Valley in der westkanadischen Provinz British Columbia durch die nur wenig humanpathogene Influenza H7. Die Infos der CDC: http://www.cdc.gov/flu/avian/index.htm

Avian Influenza - 09.02.2009
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Clostridium difficile - 13.06.2007
Ausbruch im Quebec City hospital: Acht Menschen starben sowie insgesamt 52 Menschen erkrankten innerhalb der letzten drei Monate bis zum 13. Juni 2007. Die meisten sind Senioren mit einem Durchschnittsalter von 83 Jahre und hatten bereits vor der Ansteckung verschiedene Leiden. Innerhalb der letzten drei Wochen zurückgehende Zahlen mit nur drei Neuerkrankungen und keinem Todesfall. Eine Untersuchung des Ausbruchs dauert noch an, ein endgültiger Report wird für Juni 2007 erwartet. Es handelt sich um das erste Mal dass es im Krankenhaus von Quebec zu derartig vielen Erkrankungen kommt. Früher im Jahr 2007 kam es im Krankenhaus Ste. Hyacinthe zu zwei Ausbrüchen mit 16 Todesfällen.

Cryptosporidiosis - 09.05.2001
Drei Tote und über 100 Erkrankte (26 davon laborbestätigt) seit April in der Stadt North Battleford in Saskatchewan, Ursache ist das Trinkwassersystem. Alle Toten hatten allerdings ein geschwächtes Immunsystem.
Auch für Vancouver und Winnipeg besteht aufgrund der unmodernen Wasserversorgung die Möglichkeit eines Ausbruchs.

Cyclosporiasis - 07.05.2005
Mind. 40 Erkrankte in Toronto, die Ursache ist noch nicht bekannt. Oft sind importierte Himbeeren, Salat und Basilikum die Ursache.

E. Coli - 31.05.2001
Im Raum Toronto der bisher größte Ausbruch durch antibiotikaresistente E. Coli mit ca. 200 Infizierten. Betroffen sind verschiedene Altenheime in Durham, Scarborough und der York Region.

E. Coli - Jährlich sich saisonal wiederholend
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E. Coli - 06.10.2006
2 Ausbrüche in Ontario mit 6 Erkrankungen, 3 in Sudbury und 3 in Hamilton. Weitere 12 mögliche Fälle in diesen beiden Städten, die noch untersucht werden. Römischer Salat gilt als mögliche Ursache.

E. Coli (EHEC) - 27.11.2006
Vor dem Verzehr sogenannter "donairs" (Produktbezeichnung: Athena Donair Distributors Ltd., Raw Donair Beef Loaf Cones) wird gewarnt, da das Produkt möglicherweise mit E. coli-Viren verseucht ist. Mehrere Personen, die das Produkt aßen, sind daraufhin erkrankt.

E. Coli (ETEC) - 20.07.2000
E.coli 0157 Ausbruch in Nova Scotia seit Ende Juni mit 16 Infizierten und 6 Verdachtsfällen, die meisten stammen aus der Halifax Metro Area. Mindestens 4 dieser Patienten und 3 Patienten aus New Brunswick sind der gleichen Infektionsquelle zuzuordnen. Ein Fall aus Cape Breton (östliches Ende von Nova Scotia) scheint nicht damit in Verbindung zu stehen. Die Infektionsquelle ist noch unklar.

E. Coli (ETEC) - 15.08.2000
Vier neue Erkrankte in Walkerton in Süd-Ontario (125 Meilen nordwestlich von Toronto), die sich wahrscheinlich durch E.Coli-Träger infiziert haben, das Trinkwassersystem gilt inzwischen als sicher.
Hier ab Mitte Mai (gilt im Juli als beendet) bisher schlimmster kanadischer Ausbruch mit über 2000 Erkrankten und 6 Toten (die sicher E. coli zugeordnet werden können - Stand 27.7.). Die Bakterien (E. coli 0157) wurden über das Trinkwasser übertragen.

Eastern equine encephalitis - 25.08.2003
Einige Fälle unter Pferden in Ost-Ontario (Ottawa und Perth), bisher keine menschlichen Fälle. Menschliche Erkrankungen sind in Ontario generell selten.

Hand, foot & mouth disease - 20.07.2000
In Edmonton, Alberta seit Ende Juni Ausbruch. In Toronto zahllose Fälle in Kindertagesstätten, offizielle Angaben über einen Ausbruch gibt es nicht. Über eine Virusidentifikation (wahrscheinlich Coxsackie A16 oder Enterovirus 71) gibt es keine Angaben. Schwere Verlaufsformen scheint es nicht zu geben.

Hanta-Virus-Infektionen - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Hanta-Virus-Infektionen - 14.05.2005
Drei Fälle in Zentral-Alberta, nachdem sie beim Reinigen einer Garage erregerhaltigen Staub eingeatmet hatten.
Seit 1989 in Alberta 31 Fälle und 9 Tote: Zuletzt nach zwei Jahren Pause Ende 2004 Alarm, nachdem sich ein Mann aus dem Gebiet Lloydminster infiziert hatte.

Hanta-Virus-Infektionen - 15.05.2008
Aktuelle Meldung:
- In der Provinz Alberta erste Erkrankung in diesem Jahr.
Zurück liegende Meldungen:
- Juli 2007: Eine Erkrankung im Norden von Alberta. Nach Angaben des Betroffenen hatte dieser keinen Kontakt mit Mäusen, die regelmäßig Träger des Virus sind.
Alberta hat grundsätzlich die meisten Fallzahlen im gesamten Land, eine Gefahr besteht in der gesamten Provinz.
- Juni 2006: In Okanagan (British Columbia) starb am 16.06.2006 ein 14-jähriger Junge an einer Hanta-Virus-Infektion. Derzeit sind im gesamten Land 62 Fälle gemeldet, bis auf einen Fall alle aus Alberta, Manitoba, Saskatchewan und British Columbia. Der andere Fall in der Provinz Quebec ist der bisher einzige östlich von Manitoba.
Hintergrund:
- Den ersten Fall von Hanta-Virus-Infektion in Kanada gab es 1989 in Alberta. In Alberta wurden seitdem insgesamt 28 Fälle gemeldet, einziger bestätigter Träger ist sie sogenannte ädeer mouse“.

Hepatitis A - 14.10.2004
Über 900 könnten sich auf dem Okanagan Wine Festival in British Columbia im Restaurant My Martini Place in Kelowna infiziert haben.

Hepatitis C - 03.05.2001
Für die nächsten Jahre wird ein dramatischer Anstieg der Erkrankungen erwartet, aktuell 240.000 Erkrankte, die jährliche Zuwachsrate ist 3.000 - 8.000. HC wird ähnlich AIDS übertragen.

Influenza - 21.10.2002
Früher als gewöhnlich (am 20. Oktober) erste Meldungen in Ontario (u.a. im östlichen Ontario Influenza A). Kostenlose Impfungen sollen die weitere Ausbreitung verhindern.

Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Influenza - 17.11.2003
Evtl. Prognosen infolge früherer Jahre möglich:
- Saison 2003/2004:
Ausbrüche bis Dezember in Alberta, British Columbia, Manitoba und Saskatchewan. Ausgedehnte Grippe-Aktivität in Alberta und Saskatchewan.
Vor allem die Virusstämme A/Fujian/411/2002 und A/Panama/2007/99. Details siehe http://www.hc-sc.gc.ca/pphb-dgspsp/fluwatch/index.html.
- Saison 2002/2003:
Früher als gewöhnlich (am 20. Oktober) erste Meldungen in Ontario (u.a. im östlichen Ontario Influenza A).
- Saison 2001/2002:
o Im August 2002 Ausbruch außerhalb der Grippe-Saison in der Peel Region
o Im Januar lokale Aktivität in Quebec (vor allem die östlichen Townships und die Quebec City Region ) und im zentralen und südwestlichen Ontario. Bis in den März lokale Ausbrüche (Influenza B).

Influenza A/H1N1 Schweinegrippe - 12.05.2009
Verdachts- und/oder bestätigte Schweingrippe-Fälle. Aktuellstes finden Sie bei der WHO http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

Keuchhusten - 22.05.2002
Ausbruch in Lower Mainland: in Tsawwassen sind 27 Kinder erkrankt. Die meisten von ihnen besuchten die Pebble Hill Elementary School. Die ersten Fälle wurden im März gemeldet.
In dem Gebiet um Surrey's Guilford wurden weitere 14 Fälle gemeldet. Früher in diesem Jahr Epidemie in Fraser Valley mit 29 gemeldeten Fällen.
Im Jahr 2000 wurden in der südlichen Gegend um Fraser (Surrey, Delta, Langley und White Rock) 212 Fälle gemeldet, letztes Jahr waren es weniger als 90.

Keuchhusten - 11.11.2004
30 Fälle in der Ponoka Composite High School in Ponoka, weitere Meldungen in anderen Schulen dieser Gegend. Außerdem wurden 8 Fälle bestätigt in dem Gebiet um Three Hills.

Keuchhusten - 06.03.2006
Im schlimmsten und noch nicht kontrollierten Ausbruch seit 12 Jahren sind in Toronto seit Anfang November über 200 (meist Kinder unter vier) erkrankt, dies sind fünfmal so viele Fälle wie früher.

Kreuzfeld-Jakob - 06.12.2006
1 Verdachtsfall (klassischer Typ) in Ontario bei einem Mann, der sich einer Gehirnchirurgie unterzogen hatte.

Legionellose - 14.10.2005
Als Todes-Ursache für die nach respiratorischen Erkrankungen verstorbenen 17 Bewohner (weitere über 90, auch Angestellte und Besucher, sind seit 25.9. erkrankt) des Seven Oaks Altenheims in Toronto konnten inzwischen Legionellen (wahrscheinlich aus der Klimaanlage) nachgewiesen werden. Die letzten Neuerkrankungen am 13.10..
In Kanada in den letzten Jahren pro Jahr durchschnittlich 45 Fälle landesweit.

Masern - 08.05.2008
Aktuelle Meldung:
- Andauerender Ausbruch im Süden von Ontario, vor allem im Großraum von Toronto, mittlerweile seit 19. März 2008 bis zum 08. Mai 2008 insgesamt etwa 14 Erkrankungen, davon neun in Toronto. Zuletzt vier Neuerkrankungen, zwei davon bei Personen, die die Scotia and TD Towers besuchten, sodass eine weitere Ausbreitung gut möglich ist. Vor einer Erkrankungsgefahr wird jedenfalls im Großraum Toronto gewarnt.
Im übrigen acht der Erkrankungen vermutlich zusammenhängend, der Ursprungsfall hatte erste Symptome am 12. März und wurde am 1. April 2008 in Oakville bestätigt, die Erkrankungsquelle ist unklar. Eine Fall ist vermutlich importiert. Ein Großteil der Betroffenen waren nicht geimpft.
In Ontario normalerweise seltenes Vorkommen der Krankheit, in den letzten fünf Jahren (zwischen 2003 und 2007) wurden nur 25 Erkrankungen gemeldet, jedes Jahr zwischen null und zehn Erkrankungen, die meisten stets importiert.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch in der Montreal Area in der Provinz Quebec: In den letzten Monaten wurden 14 Erkrankungen bestätigt (12 davon zwischen 22 und 39 Jahren alt), keine Todesfälle.
- Vor einem möglichen bevorstehenden Ausbruch in Montreal wird gewarnt.
- Im gesamten Land dieses Jahr bis Anfang Juni 2007 bislang 19 bestätigte Fälle.
Hintergrund:
Zwischen 2001 und 2005 wurden im Schnitt 14 Erkrankungen pro Jahr gemeldet, der letzte große Ausbruch war 1989, als in Quebec 10.000 Menschen erkrankten, fünf Kinder starben, vier erlitten einen dauerhaften Hirnschaden.

Meningitis aseptic / viral - 12.08.1998
Seit 21. Juli werden aus Saskatchewan (nahe der Grenze zu USA) zum ersten Mal seit fünf Jahren 27 Fälle mit Verdacht auf Virus-Meningitis gemeldet.

Meningokokken Meningitis - 27.02.2001
Aktuell und wohl auch in der nächsten Zeit mehrere Cluster, Panik ist aber nicht angebracht, aber an die Hauptinfektionswege Husten/Nießen, Zigaretten, Drinks teilen und Küsse (Übertragung durch Sekrete der Mund- und Nasenschleimhäute) sollte man denken. Am meisten betroffen sind die Altersgruppen von 0-4 und 15-24 Jahren.
o Fallmeldungen mit insgesamt drei Toten in Calgary seit Ende Dezember sind für die Gesundheitsbehörden alarmierend: Anfang Februar doppelt so viele Meldungen wie normal zu dieser Zeit deuten auf eine Ausweitung hin.
o Auch in Nord-Alberta sind drei Kinder im Krankenhaus (Edmonton), hier finden Massenimpfungen statt.
o in Quebec in diesem Jahr mit 18 Erkrankungen viermal soviel wie im im selben Zeitraum 2000, vier davon in Montreal
o in Cowansville (150 Kilometer südöstlich von Montreal) vier Fälle, die 3.000 Mitstudenten werden geimpft
o Schon im letzten Jahr war es in Edmonton ab Februar zu einer großen Epidemie mit einem neuen Neisseria meningitidis Serogroup C-Stamm ("Edmonton strain") gekommen, davor 1992 Cluster in Ottawa und Montreal.
o in Saguenay-Lac-Saint-Jean Gebiet (250 km nördlich Quebec City) ein totes Kind
o in Saskatchewan finden nach dem Tod einer Jugendlichen Massenimpfungen statt.

Meningokokken Meningitis - 21.05.2001
In Toronto wurde nach zwei Todesfällen eine Sicherheitswarnung an die Homosexuellen-Szene gegeben. Infektionsgefahr wird vor allem mit Szene-Badehäusern und -Nachtclubs in Verbindung gebracht.

Meningokokken Meningitis - 25.12.2002
Der zwei Jahre andauernde Ausbruch in Edmonton gilt als vorüber, nach 47 Erkrankten in 2000 waren es 2002 nur noch 12. Erfolg brachten Massenimpfungen.

Meningokokken Meningitis - 13.12.2004
6 homosexuelle Männer erkrankten (Typ C) in Vancouver, 3 starben. Übertragung durch Speichelkontakt.

Meningokokken Meningitis - 01.12.2006
Offizielle Warnung wegen der großen Zahl an Kontaktpersonen nach dem Tod eines 23-jährigen Mannes in Toronto. Ansteckungsgefahr durch den seltenen Stamm Meningokokken Typ C besteht v.a. für Personen, die sich am 17. / 18. November in der Bar Crews/Tango aufhielten.

Milzbrand - 20.07.2000
Im Wood Buffalo National Park im Norden der Provinz Alberta (Northwest Territory) Ausbruch unter Bisons. Der Zugang ist momentan gesperrt.
Bei vorherigen Ausbrüchen hatte es keine Übertragung auf andere Arten gegeben. Seit 1948 ist in Alberta kein humaner Anthraxfall registriert. Letztes Jahr sind einige Rinder in der Western Province daran verstorben.

Milzbrand - 23.08.2007
Aktuelle Meldungen:
- In Manitoba in der Interlake Region sind bis zum 22. August 2007 insgesamt 22 Farmen betroffen. Bis zum 7. August 2007 starben insgesamt 52 Tiere (49 Kühe, 2 Ziegen und ein Pferd). Betroffen sind u.a. die Communities Armstrong und Rockwood.
- Im Wood Buffalo National Park in den Northwest Territories wurden mittlerweile 32 infizierte tote Bisons gefunden, die meisten zwischen dem 28. und 30. Juli 2007. Betroffen sind die Gebiete Pine Lake und Parsons Lake Road area, etwa 15 km nördlich des Pine Lake. Ein Teil der Kadaver der Tiere wurde verbrannt. Angesichts des heißen und trockenen Wetters wird mit mehreren Fällen gerechnet. Die Menschen sind gewarnt, sich von toten Bisons fernzuhalten.
Hintergrund und zurückliegende Meldungen:
- Ein Rind starb bereits im Frühjahr 2007 in Manitoba im südöstlichen Municipality Stuartburn. Auf der betroffenen Farm mit etwa 700 Tieren kam es bereits im Jahr 2006 zu einem Ausbruch.
- Im letzten Jahr (2006) der bislang größte Ausbruch des Landes in Manitoba und Saskatchewan. In Manitoba starben zwischen 14. Juli und 11. Oktober 2006 insgesamt 148 Tiere auf 22 verschiedenen Farmen in 8 Municipalities, betroffen waren u.a. Franklin, Stuartburn, Piney und De Salaberry. In Saskatchewan starben mehr als 800 Tiere auf 153 Farmen (in absteigender Reihenfolge in den Distrikten Prince Albert, Wynyard, Yorkton, Moose Jaw, Swift Current und Saskatoon).
- Am 16 Juli 2006 standen in Kanada bereits 66 Betriebe unter Quarantäne, bisher starben 204 Rinder, 5 Pferde, 1 Schwein, 14 Schafe, 59 Bisons, 2 Ziegen und 10 weitere Tiere.

Mumps - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Mumps - 26.08.2008
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Bereits seit Februar 2007 landesweiter Ausbruch (hauptsächlich in Alberta), mittlerweile Ausbreitung nach British Columbia, dort zuletzt vor allem steigende Zahlen im Fraser Valley, östlich von Vancouver und nördlich des Counties Whatcom des Staates Washington.
- Etwa 200 Erkrankungen in Gebieten westlich wie Burnaby in den Vororten Vancouvers.
- Davor wurden zehn Erkrankungen in Oxford County in Ontario bestätigt (hauptsächlich in Norwich Township), die Betroffenen waren nicht geimpft.
- Im östlichen Fraser Valley sind vor allem religiöse Gruppen an der Ausbreitung betroffen, die eine Impfung ablehnen, hier wurden 47 Erkrankungen und damit ungewöhnlich viele Fälle gemeldet, die meisten davon in Chilliwack, zum Teil auch laborbestätigt. Einige hatten möglicherweise Kontakt zu Erkrankten in Alberta.
- Sporadische Fälle auch in Abbotsford, Agassiz und Mission, inwieweit ein Zusammenhang besteht, wird noch untersucht.
- In Alberta wurden zwischen dem 1. September 2007 und dem 4. März 2008 insgesamt 399 Erkrankungen gemeldet, die meisten davon in der Region Chinook im Süden von Alberta, die übrigen in Calgary. Außerdem gab es Ausbrüch in Nova Scotia.

Noroviren - 06.01.2003
Diverse Ausbrüche um die Jahreswende vornehmlich in Ost- und Zentral-Kanada, hauptsächlich in Krankenhäusern, aber auch Kindertagesstätten, Schulen und Altenheimen, betroffen sind z.B. Toronto, Vancouver, Ottawa, Hamilton, Brantford, Cambridge, Niagara, London, Prince Edward Island und Edmonton.
In Edmonton und Zentral-Alberta ist es der schlimmste Ausbruch seit 20 Jahren, diese Region ist jedes Jahr betroffen.
70 Millionen Menschen in Nordamerika sind gefährdet.

Noroviren - 21.02.2007
Zwischen 31. Januar und 10. Februar 2007 erkrankten im Prince Rupert Regional Hospital und in Acropolis Manor insgesamt 11 Patienten sowie 15 der Belegschaft. Der Ausbruch ist aber am 15. Februar offiziell für beendet erklärt worden.

Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 01.09.2000
In der Hillsborough Bucht der Prince Edward Insel massives, zunehmendes Algenwachstum seit 2 Wochen. Identifiziert wurde Alexandrium monilatum, die wie Gymnodinium breve ein Toxin erzeugt, das zu Fischsterben führen kann, jedoch beim Menschen keine Atemwegs- oder Hautirritationen auslöst.

Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 12.09.2002
In Red Head und der gesamten Bay of Fundy (New Brunswick) wurde der Fang von Shellfish, Venusmuscheln, Miesmuscheln und anderen Weichtieren verboten, nachdem die Toxinkonzentrationen den kritischen Wert übersprungen hatten.

Paralytic shellfish poisoning (PSP) - 07.08.2004
Wie schon vor zwei Jahren Vergiftungen nach Genuss von Muscheln und Venusmuscheln, die in der Bay of Fundy (New Brunswick) in der Nähe von Beaver Harbour gefangen worden waren.

Red Tide - 04.07.2002
Offizielle Warnung für die See vor Halifax (zwischen der Duncan's Bucht, Pennant Point und Sambro Island)

Red Tide - 21.06.2005
Die Red tide scheint sich nach Norden auszubreiten: die kanadischen Behörden haben Muschelbänke in Down East und in der Bay of Fundy geschlossen.

Red Tide - 22.06.2006
Seit 15. Juni 2006 sind (wie schon in den Vorjahren) viele Küsten Kanadas (gesamte Nordküste, Gebiete der Westküste von Vancouver Island, Strände von Georgia, Gulf Islands) aufgrund von Red tide für voraussichtlich mehrere Wochen geschlossen.

Red Tide - 11.09.2008
Vorkommen in den Mündungen des Flusses Saquenay im Golf von St. Lawrence in der Provinz Quebec. Ende Juli und Anfang August wurden Hunderte toter Vögel sowie zahlreiche tote Fische, Wale und Seehunde gefunden.

Röteln - 31.05.2005
Noch nicht kontrollierter Ausbruch im Gebiet Woodstock im Oxford County in Südwest-Ontario und in den benachbarten Counties Brant und Haldimand-Norfolk, evtl. auch in Perth. Gemeldet sind offiziell 218 (die meisten in Oxford County) Fälle, weitere Verdachtsfälle.
Ausgangspunkt war eine Religionsgemeinschaft (Rehoboth Christian School) in Norwich (40km östlich von London), die Impfungen ablehnt.

Salmonellosis - 03.11.2006
Am 2. November wurden 2 Erkrankungen bestätigt. Dabei handelt es sich um denselben Bakterienstamm wie bei dem aktuellen Ausbruch in den USA. Dort erkrankten bislang 171 Menschen in 19 Staaten, 11 Personen mussten hospitalisiert werden, Ursachen sind vermutlich Tomaten bzw. Salat.

SARS - 07.07.2003
Hintergrund: SARS ("Severe Acute Respiratory Syndrome" oder "Schweres Akutes Atemnotsyndrom"), eine neue Erkrankung, veranlasste die WHO zu einer weltweiten Warnung. Es handelt sich um eine atypische Lungenentzündung verursacht durch Coronaviren, auf deren Symptome (schnell ansteigendes hohes Fieber, Muskelschmerzen und Heiserkeit) alle Reisenden achten sollen.
Seit 15. Juni keine Neuerkrankungen mehr: zuletzt in Taiwan, Toronto, Bejing (und anderen Teilen Chinas) und Hongkong. Infos der WHO unter http://www.who.int/csr/sarscountry/en/
Erkrankungen (ca. 8.440 bestätigte Fälle und ca. 815 Tote in 29 Ländern) vor allem in VR China, Hongkong, Vietnam, Kanada und Singapur; in Deutschland, Rumänien, Großbritannien, Finnland, Frankreich, Italien, Irland, Schweden, Schweiz, Kuwait, Russische Föderation, USA, Brasilien, Kolumbien, Indien, Thailand, Indonesien, Philippinen, Malaysia, Südkorea, Neuseeland, Macao und der Mongolei sind/waren Erkrankte (teilweise aber nur Verdachtsfälle) in Behandlung.
In Kanada Ende Mai erneut Fälle in Toronto (zunächst nur in Krankenhäusern), insgesamt ca. 250 bestätigte Fälle, ca. 40 waren verstorben. Die meisten Fälle in der Greater Toronto Area, weitere in British Columbia, New Brunswick, Alberta und Prince Edward Island. Ggf. Aktuelles unter http://www.hc-sc.gc.ca/english/protection/warnings/sars/
Lt. WHO ist in Toronto ein lokales Ansteckungsrisiko (vgl. http://www.who.int/csr/sarsareas/en/ ) vorhanden. Diese Warnung wurde am 2.7. aufgehoben.

Scabies - 27.11.2002
Ausbruch in Krankenhäusern auf der Insel Victoria. Im Royal Jubilee Hospital wurden 20 Krankenschwestern und 40 Patienten behandelt, weitere unbestätigte Fälle auf der chirurgischen Station des Krankenhauses, im General Hospital ein bestätigter Fall.
Auf zwei Stationen des Gorge Road Hospital ebenfalls zwei Fälle. Die betroffenen Stationen werden gereinigt und nehmen zur Zeit keine Patienten auf.

Shigellosis - 22.05.2002
Mehr als 300 Ontarier erkrankten an der schmerzhaften Magen-Infektion, Grund war verdorbener Nudel-Salat der Firma Tiffany Gate Foods.
200 der genannten Fälle in der Gegend um Ottawa, 10 bestätigte und 61 warscheinliche Fälle in Toronto.
Verkauft wurde der verdorbene Nudel-Salat in Ontario, Quebec und den Provinzen am Atlantik.

Syphilis - 25.02.2003
Seit acht Jahren der erste Ausbruch unter Personen der Mittelklasse in Winnipeg (der Hauptstadt von Manitoba), im Januar gab es dort fünf Fälle. In den ärmeren Gegenden Vancouvers gab es im Jahr 2002 186 Fälle.

Syphilis - 29.12.2003
Vancouver hält mit 250 Neuerkrankungen in diesem Jahr (2002 waren es 186) den traurigen Rekord der höchsten Infektionsrate weltweit. Betroffen sind vorwiegend Prostituierte und deren Kunden in Downtown Eastside, ein Viertel der Fälle unter homosexuellen Männern. Auch vermehrt Meldungen aus Calgary (Alberta).

Syphilis - 11.11.2008
Steigende Zahlen und aktueller Ausbruch in den Provinzen Alberta und Northwest Territories. In Northwest Territories wurden im August 2008 sechs Erkrankungen gemeldet (die ersten seit mehr als fünf Jahren), mittlerweile 33 Erkrankungen, mit weiter steigenden Zahlen wird gerechnet. In Alberta wurde zwischen Januar und Juni 2008 insgesamt 92 bestätigte Fälle gemeldet, davor waren es 250 im Jahr 2007 und 197 im Jahr 2006 (2002 etwa waren es nur 17 Erkrankungen).
Außerdem sind in Alberta nicht mehr wie früher primär Risikogruppen wie etwa Homosexuelle betroffen; mittlerweile sind sämtliche Personen zwischen 15 und 86 in allen Gesellschaftsgruppen betroffen.
Bereits im Jahr 2003 wurde landesweit eine Verdopplung der Erkrankungen im Vergleich zum Vorjahr gemeldet.

Tollwut - 31.07.1998
Die Regierung von Britisch Kolumbien warnt vor "zutraulichen" Fledermäusen. Zwei Fledermäuse mit Tollwut wurden im Gebiet der Hauptstadt gefangen. Neun Einwohner Greater Victorias sind in Behandlung, nachdem sie eine solche Fledermaus berührt hatten. Seit 13 Jahren gab es hier keine menschliche Tollwut, 64 Personen wurden geimpft.

Tollwut - 26.05.1999
In Manitoba wird Tollwut vor allem bei Skunks beobachtet.

Tollwut - 24.07.1999
Nach dem ersten bestätigtem Waschbären-Tollwutfall (Atlantic Raccoon Rabies Virus) wird die Waschbären- und Stinktier-Population im Umkreis von 5km um die Dörfer Maynard und Domville (im Osten Ontarios, etwa 5km nordwestlich von Prescott und 20 km östlich von Brockville) dezimiert.

Tollwut - 29.07.1999
2. Waschbärentollwutfall in North Augusta, nahe dem Atkinsee, ca. 15 km nördlich Brockville (Gebiet Ontario).
Bei 523 Isolaten (439 Waschbären, 20 Stinktiere) aus dem ersten Ausbruch konnte keine Tollwut nachgewiesen werden.

Tollwut - 21.01.2000
Im Land seit July 1999 8 tollwütige Waschbären. Ausbreitung seit 1977 aus den USA entlang der Linie West Virginia-Virginia über Appalachian Gebirge und Flüsse nach Canada.

Tollwut - 24.07.2002
Aufgrund von Waschbären-Tollwut in Ottawa müssen die Tiere des Ottawa-Carleton Wildlife Centers überwacht werden.
Ein großes Gebiet in Ost-Ontario wurde bereits als Tollwut gefährdet eingestuft.
Die meisten Berichte stammen aus dem Gebiet um Athens, nördlich von Brockville, es gab aber auch Berichte aus dem Süden von Smith Falls und einigen anderen Regionen.
Obwohl sich das Tollwut gefährdete Gebiet mittlerweile nördlich entlang des Ottawa River, östlich bis Cornwall, westlich bis Napanee und südlich bis zum Lake Ontario ausgebreitet hat, ist die Zahl der Tollwut-Fälle in Ost-Ontario in den ersten 6 Monaten von 29 Fällen im Jahr 2001 auf 6 Fälle im Jahr 2002 gesunken.

Tollwut - 06.03.2003
Ein Todesfall in Lower Mainland in British Columbia, wahrscheinlich nach Kontakt mit einer Feldermaus. In British Columbia ist bisher nur ein Todesfall bekannt, 1985 in Alberta, auch nach einem Fledermaus-Biss.

Tollwut - 03.03.2007
Aktuelle Meldung:
- Im Norden von Alberta befindet sich ein 73-jähriger Mann im Koma auf der Intensivstation. Er wurde bereits im August 2006 von einer Fledermaus gebissen, im Januar 2007 bekam er auf der Seite des Bisses starke Schulterschmerzen. Am 1. März 2007 wurde schließlich Tollwut bestätigt.
Es handelt sich um den 3. Tollwutfall in Kanada seit dem Jahr 2000.
Zurück liegende Meldungen:
- Anfang 2006 Ausbruch in Cambridge Bay bei Hunden und Füchsen, mindestens 3 Fälle wurden bestätigt. Ein Kind wurde im Gesicht von einem Hund gebissen.
- In Vancouver im Stanley Park wurde im Jahr 2004 das zweite tollwütige Stinktier beim Lost Lagoon gefunden. Auch Waschbären und Fledermäuse im Stanley Park könnten infiziert sein.
Normal kommt in British Columbia Tollwut nur bei Fledermäusen vor. Wie hoch die Zahl der infizierten Fledermäuse ist, ist schwer zu schätzen, die bisher angenommenen 2-10% sind nach Expertenschätzungen zu hoch.

Tollwut - 28.01.2008
Aktuelle Meldungen:
- Ontario: Zuletzt wurde die Krankheit bei einem Welpen aus Newton im County Perth gemeldet. Am 4. September 2007 brachte in Ontario eine unbekannte Frau eine verletzte Fledermaus in das Toronto Wildlife Centre. Die Fledermaus wurde daraufhin positiv getestet, die Frau wurde schließlich gefunden und nun medizinisch behandelt.
In Ontaria grundsätzlich Vokommen in Waschbären, Füchsen, Stinktieren, Coyoten und Fledermäusen.
Im Jahr 2006 wurden in Ontario 1.987 Personen, darunter 280 aus Toronto, von möglicherweise infizierten Tieren gebissen und wurden behandelt, (2005 waren es 1.526). Außerdem wurden 2006 Tollwut bei 82 toten Tieren gefunden (einschließlich 42 Fledermäuse und 23 Stindtiere, elf Rinder und einem Schaf, wobei die einheimischen Tiere meist druch einen Fuchs oder eine Fledermaus infiziert werden.
- In Manitoba wird vor Stinktieren gewarnt. Bereits Ausbruch in Brandon, seit Mitte Dezember 2007 wurden zwei Fälle laborbestätigt.
- Ausbruch an der Grenze zu den USA, betroffen ist das Grenzgebiet zwischen Quebec und Vermont. Innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 2007 sind in Vermont 50 Fälle bei Waschbären und Stinktieren gemeldet worden. Der Ausbruch soll aber unter Kontrolle sein.
- In Maple Ridge in British Columbia wurden 21 Menschen behandelt, nachdem eine Katze positiv getestet wurde. Es handelt sich um den ersten bestätigten Fall in dem Staat seit 1969. Normalerweise kommt Tollwut dort nur bei Fledermäusen vor, sodass ein vorheriger Kontakt dessen mit der Katze für wahrscheinlich gehalten wird.
- 6 Menschen sind bis Ende April 2007 möglicherweise mit infizierten Tieren in Kontakt gekommen. In 2 Farmen in Woolwich Township wurden bei 4 Tieren die Krankheit laborbestätigt, sie wurden vermutlich von Stinktieren infiziert (diese, Waschbären und Füchse sind in Ontario vorwiegend für die Verbreitung verantwortlich). Es handelt sich um den ersten Fall der Region dieses Jahr. Die Tiere wurden mittlerweile getötet.
- Im Norden von Alberta starb im April ein 73-jähriger Mann, nachdem er etwa 2 Monate auf der Intensivstation im Koma lag. Er wurde bereits im August 2006 von einer Fledermaus gebissen, im Januar 2007 bekam er auf der Seite des Bisses starke Schulterschmerzen. Am 1. März 2007 wurde schließlich Tollwut bestätigt.
Es handelt sich um den 3. Tollwutfall in Kanada seit dem Jahr 2000.
Zurück liegende Meldungen:
- Anfang 2006 Ausbruch in Cambridge Bay bei Hunden und Füchsen, mindestens 3 Fälle wurden bestätigt. Ein Kind wurde im Gesicht von einem Hund gebissen.
- In Vancouver im Stanley Park wurde im Jahr 2004 das zweite tollwütige Stinktier beim Lost Lagoon gefunden. Auch Waschbären und Fledermäuse im Stanley Park könnten infiziert sein.
Normal kommt in British Columbia Tollwut nur bei Fledermäusen vor. Wie hoch die Zahl der infizierten Fledermäuse ist, ist schwer zu schätzen, die bisher angenommenen 2-10% sind nach Expertenschätzungen zu hoch.
Hintergrund:
Starker Rückgang in den letzten Jahren: Seit 1992 sind die Fallzahlen um 95 Prozent gesunken, und seit fast 2 Jahren wurde keine Infektion mit dem Stamm des Waschbären mehr gemeldet.

Toxic algae - 03.08.2003
Aktuell mehrere Meldungen in der Nähe der Grenze Kanada/USA: u.a. vom Lake Champlain, Lake Ontario (z.B. Hamilton Harbour und Bay of Quinte) und Lake Winnipeg. Das Algentoxin kann bei Aufnahme (Fische, Trinkwasser) zu gastrointenstinalen und neurologischen Problemen führen. Beim Schwimmen ist mit Haut- und Schleimhaut-Irritationen zu rechnen.

Trichinellosis - 26.09.2005
Wie schon früher erkrankten Jagd-Touristen, die Fleisch von einem frisch erlegten Schwarzbären in Northern Quebec verzehrt hatten.
Auch in Nunavut gibt es jedes Jahr solche Ausbrüche. Ursache ist das Fleisch der dortigen Fleischfresser, z.B. Robben- und Polar-Bären.
Keewatin hat die höchste Zahl der Fälle in Kanada und den USA. Den ersten Ausbruch aufgrund von Walross-Fleisch gab es im Jahr 1982 als 42 Menschen erkrankten, einen weiteren 1999 und 2002.

Trichinellosis - 20.05.2006
Ausbruch im Jahr 2005 mit 9 Fällen durch Konsum von kontaminiertem Bärenfleisch. Letzter Ausbruch davor im Jahr 2000 mit 78 Fällen, ebenfalls durch den Konsum von Bärenfleisch. Zwischen 1982 und 1999 wurden 11 Ausbrüche (insgesamt 86 Fälle) gemeldet, davon 9 von Walross-Fleisch, einer von Polarfuchs-Fleisch und einer von Bären-Fleisch.

Tuberkulose - 06.12.2000
Mindestens 35 Fälle von Multiresistenter Tuberkulose. Infektionsquelle war ein Einwanderer aus der Karibik, der 1999 ins Land kam. Die beiden hatten zu ca. 1000 Menschen in Norfolk, Muskoka, Peel, Halton, Hamilton-Wentworth und Toronto Kontakt gehabt. Bei der ausgedehnten Umgebungsuntersuchung wurden die 35 Infizierten identifiziert, keiner von ihnen hatte eine offene TB gehabt.

Tuberkulose - 22.12.2001
Ausbruch in Toronto mit bisher fünf Fällen. Die Erkrankten scheinen beunruhigenderweise in keinem Zusammenhang zu stehen, weshalb ein Alarm für alle Krankenhäuser gegeben wurde. Bereits im Frühjahr gab es hier einen Ausbruch in einem Obdachlosenheim.

Tuberkulose - 25.01.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- Aktuell in Ontario mehrere Fälle der medikamenten-resistenten Form, ein Patienten befindet sich in einem Krankenhaus in Toronto auf gerichtliche Anordnung hin in Isolation. Seit 2004 wurden in dieser Einheit 5-6 Patienten mit der medikamenten-resistenten Form behandelt. Alle hatten sich entweder im Ausland angesteckt oder bei einem Familienmitglied, welches sich wiederum woanders ansteckte.
- Ausbruch in Alberni Valley mit 14 bestätigten Fällen. Mindestens eine Person starb an den Folgen der Krankheit.

West-Nile-Fieber - 11.05.2000
Für New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island wurde zur jetzt beginnenden Mosquito-Saison eine Warnung wegen eines evtl. bevorstehenden West Nile-Virus-Ausbruchs gegeben.

West-Nile-Fieber - 05.09.2000
Aktuell wird von keiner Infektionsgefahr für Kanada ausgegangen.
Ende Juli/Anfang August wurden mit West-Nil Virus infizierte verendete Vögel in Tonawanda, N.Y., in der Nähe von Buffalo gefunden. Dieser Fund legte nahe, dass auch in Canada infizierte Vögel vorkommen.

West-Nile-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

West-Nile-Fieber - 13.11.2002
Die meisten Meldungen in 2003 in Ontario, mit sinkenden Temperaturen entsprechend sinkende Tendenz. Erster Virusfund sehr früh (am 19.5.) in diesem Jahr im Peel-County (Ontario). Weitere Infos siehe http://www.hc-sc.gc.ca/pphb-dgspsp/wnv-vwn/index.html:
- Ontario (aktuelles siehe http://www.gov.on.ca/health/english/program/pubhealth/wnv_mn.html): ab Ende August erstmalig menschliche Fälle (bisher ca. 130 Fälle, wahrscheinlich mind. sechs Tote) in Südontario (Haldimand-Norfolk, Halton, Middlesex-London, Peel, Toronto und Windsor). Virusnachweise vor allem in den Counties Hamilton, Peel und Toronto, daneben auch in Algoma, Brant, Bruce-Grey-Owen Sound, Chatham-Kent, Durhan, Eastern Ontario, Haldimand-Norfolk, Haliburton-Kawartha-Pine Ridge, Halton, Huron, Lambton, Leeds-Grenville-Lanark, Middlesex-London, Muskoka-Parry Sound, Niagara, Ottawa, Oxford, Perth, Renfrew, Waterloo, Wellington-Dufferin-Guelph, Windsor-Essex, York.
- Saskatchewan (die Ausbreitung des Virus erfolgt offenbar nach Westen - aktuelles siehe http://www.health.gov.sk.ca/rr_west_nile_update.html): Mitte August erstmaliger Virusfund bei Vögeln, im September bei Pferden. Virusnachweise in Biggar, Crooked Lake Provincial Park, Estevan, Gull Lake, Kamsack, Loreburn, Melville und Umgebung, Moose Jaw, Perdue, Preeceville, Regina, Rosetown, Semans, St. Gregor und Yorkton.
- Quebec (aktuelles siehe http://206.167.52.1/santpub/bulletinvno.nsf/49dd266bd183416e852566e2005c98b6/fbeb0709415031d985256b99004f758b?OpenDocument ): ab Mitte September die ersten menschlichen Fälle in Montreal-Centre und Laurentides. Virusnachweise in Montreal-Centre, Lanaudiere, Laurentides, Outaouais, Mauricie und Centre-du-Quebec, Monteregie, Laval, Chaudierie-Apalaches, Quebec und Estrie.
- Alberta: ein menschlicher Fall, der sich aber in den USA infiziert hatte.
- Manitoba: Altona, Argyle, Arthur, Boissevain, Cameron, Clanwilliam, Cornwallis, Glenella, Hanover, Langford, Lansdowne, Lorne, Louise, Miniota, Minnedosa, Morton, North Cypress, North Norfolk, Pipestone , Portage la Prairie, Riverside, Rockwood, Rosedale, Sifton, South Norfolk, Springfield, St. Andrews, Tache , Turtle Mountain, Wallace, Whitehead, Winchester, Winkler, Winnipeg und Woodworth.
- Nova Scotia: Mitte September erstmalig Virusfund bei Vögeln in Dartmouth, Kingston und Brookfield.

West-Nile-Fieber - 31.12.2003
Virus-Nachweise mit seit Anfang September 2003 stark sinkender Tendenz (Anfang November nur noch sechs Fälle in sechs Tagen) in diesem Jahr bei toten Vögeln und erkrankten Pferden in Alberta, Saskatchewan und Manitoba, Ontario und Quebec, außerdem einige (seit Mitte Juli) in New Brunswick und Nova Scotia.
Bisher (ohne Importe) menschliche Erkrankungen (ab Mitte August deutlicher Anstieg vor allem in Saskatchewan und Alberta) in (in absteigender Reihenfolge) Saskatchewan, Alberta, Manitoba und Ontario, wenige in Quebec.
Hilfreich ist: http://www.hc-sc.gc.ca/pphb-dgspsp/wnv-vwn/

West-Nile-Fieber - 31.12.2004
2004 (2003 ab September stark steigende Tendenz) kam es zu keinen höheren Erkrankungszahlen: ab Mitte November keine Neuerkrankungen mehr, bis dahin 25 Erkrankte (nur 2 mehr als am 7. Okt. 2004, einige davon waren nicht einmal lokal erworben): 13 in Ontario, 5 in Saskatchewan, 3 in Manitoba, 1 in Alberta und 3 in Quebec.
Virus-Nachweise bei toten Vögeln vor allem in Ontario und Quebec, außerdem weniger in Saskatchewan, Manitoba und Alberta.
Unter http://www.phac-aspc.gc.ca/wnv-vwn/mon_e.html finden sich täglich aktualisierte Zahlen.
Zurückliegende Meldungen: Der erste menschliche Verdachtsfall in diesem Jahr Anfang August aus Windsor, Ontario, Mitte August weitere aus Saskatchewan und Quebec.
In Toronto Ende Juli der erste Virus-Nachweis bei Mosquitos (Black Creek Drive und Eglinton Avenue West).

West-Nile-Fieber - 04.12.2006
Die Saison ist zuende: bis Ende November 127 (in den letzten 4 Wochen nur eine zusätzliche Neuerkrankung) menschliche Fälle in Manitoba (50), Ontario (41), Alberta (24), Saskatchewan (11) und Quebec (1). Beginn in dieser Saison Mitte Juli, starker Anstieg (auf allerdings nur 10 Fälle pro Woche) Mitte August.
Hintergrund: Vor der 27. Woche in früheren Jahren praktisch keine Virusaktivität, danach einige Fälle, ab 30.-33. (je nach Jahr) Woche starker Anstieg, nach der 40. Woche nur noch Einzelfälle.
Einen Richtwert für die Durchseuchung der Bevölkerung gibt eine Studie an 1.200 Einwohnern von Manitoba (hier 2006 die meisten Fälle), hier wurden bei 3,2% Antikörper gegen WNV gefunden.
Unter http://www.phac-aspc.gc.ca/wnv-vwn/index.html finden sich regelmäßig aktualisierte Informationen.

West-Nile-Fieber - 19.12.2008
Seit dem 18. Oktober 2008 wurden keine Erkrankungen mehr gemeldet. Davor landesweit 36 menschliche Fälle (einschließlich zwei importierte Fälle), betroffen sind die Provinzen Saskatchewan (19), Alberta (eine), Manitoba (13) und Ontario (zwei Erkrankungen). Weiterhin wurden (Stand 04. November 2008) insgesamt 150 laborbestätigte Vögel in der Provinz Ontario gemeldet (von insgesamt 794 getesteten).
Einen Richtwert für die Durchseuchung der Bevölkerung gibt eine Studie an 1.200 Einwohnern von Manitoba (hier z.B. 2006 die meisten Fälle), hier wurden bei 3,2% Antikörper gegen WNV gefunden.
Außerdem in den letzten Monaten zahlreiches Vorkommen bei Mosquitos und Pferden in den Provinzen Ontario, Quebec, Manitoba und Saskatchewan.

West-Nile-Fieber - 22.08.2009
Aktuelle Meldungen:
- Zwei menschliche Verdachtsfälle in British Columbia in Okanagan aus derselben Familie. Bei nahegelegenen Mosquitos wurde die Krankheit bereits bestätigt. Es wären die ersten Erkrankungen überhaupt in British Columbia und die ersten des Jahres im Land. Laborergebnisse bleiben noch abzuwarten. Erhöhes Risiko besteht in der Region Kootenay sowie in Fraser Valley.
- Im Staat Washington wurden seit Jahresbeginn bis zum 22. August 2009 insgesamt 207 Mosquito-Gruppen laborbestätigt, sowie sieben Vögel und zwölf Pferde.
Hintergrund:
- Unter http://www.phac-aspc.gc.ca/wnv-vwn/index-eng.php finden sich regelmäßig aktualisierte Informationen.
Die Krankheit ist im Land endemisch.

Yersiniosis - 19.03.2007
Ein 2-jähriger Junge musste in Grey Bruce in der Provinz Ontaria ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem er rohe Milch vom Bauernhof der Familie getrunken hatte. Bei einem anderen Kind wurde, ebenfalls in Grey Bruce, Listeriosis bestätigt.
Frauen mit Neugeborenen werden gewarnt, keine rohen bzw. nicht pasteurisierten Milchprodukte zu sich zu nehmen, um ihre Babys nicht anzustecken.

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