Outbreak-Historie Kasachstan Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Abdominal-Typhus - 16.11.2000 In Almaty 23 Erkrankte,
in der letzten Woche keine Neuerkrankungen mehr. Infektionsquelle ist wahrscheinlich verunreinigte Nahrung. Jährlich werden in der Stadt 5-6 Fälle gemeldet. In Gesamt-Kasachstan liegen die Zahlen für die ersten 9 Monate bei 29, ca. 50% Steigerung
verglichen mit dem letzten Jahr.
AIDS - 03.10.2006 In der Region Süd-Kasachstan wurde die Neu-Infektion von 72 Kindern und 7 Müttern bestätigt, 6 der Kinder sind bereits verstorben. Ursachen sind extrem mangelhafte Hygienestandards bei
Bluttransfusionen sowie die Wiederverwendung medizinischer Ausrüstung.
AIDS - 14.02.2007 In der Region Süd-Kasachstan wurde
die Infizierung von mittlerweile 91 Kindern zwischen 1 und 5 Jahren sowie 11 Müttern der Kinder bestätigt (im Oktober 2006 waren es ncoh 72 Kinder und 7 Mütter), 8 der Kinder sind bereits verstorben. Ursachen sind extrem mangelhafte Hygienestandards bei
Bluttransfusionen sowie die Wiederverwendung von medizinischem Material.
AIDS - 27.06.2007 Aktuelle
Meldung:
- Ausbruch in verschiedenen Krankenhäusern in Shymkent in der Provinz Süd-Kasachstan mit nach wie vor steigenden Zahlen, erster Fall bereits im Jahr 2006, bislang starben (bis Ende Juni) zehn Kinder, weitere mindestens 119 infizierten sich. Ursache sind
unsachgemäße Bluttransfusionen, die die Betroffenen in den Krankenhäusern erhalten hatten. Kürzlich wurden 21 Mediziner von einem Gericht wegen grob fahrlässigen Verhaltens verurteilt. Es ist davon auszugehen, dass die bisherige Praxis bei
Bluttransfusionen allgemein sehr nachlässig ist.
Meldung März 2007:
- In der Region Süd-Kasachstan sind mittlerweile 96 Kinder zwischen 1 und 5 Jahren sowie 11 Müttern der Kinder neu erkrankt (im Oktober 2006 waren es noch 72 Kinder und 7 Mütter), 8 der Kinder sind bereits verstorben.
Zuletzt erkrankten ein 3-jähriges sowie ein 4-jähriges Kind im Distrikt Sairam und in der Stadt Turkestan.
Ursachen sind extrem mangelhafte Hygienestandards bei Bluttransfusionen sowie die Wiederverwendung von medizinischem Material.
Botulism - 20.02.2007 6 Personen (Männer und Frauen zwischen 17 und 37 Jahren) erkrankten in der Provinz Mangiustauskaya (auch "Mangghystau") und mussten am 18. Februar 2007 hospitalisiert werden. Ursache der
Vergiftung ist nach offiziellen Angaben Essen von schlechter Qualität.
Brucellose - 11.10.1999 Nach den Fällen im Sommer 98 in
der Kzyl-Orda-Region im Süden wieder 7 Brucellose- und ein Milzbrand-Fall in der Zhambyl Region
Brucellose - 02.08.2004 Anstieg der Fallzahlen in den südlichen Provinzen, wo die Erkrankungsrate doppelt so hoch wie im Restland ist. Ursache soll der Fleischschmuggel aus Kirgisien und Usbekistan
sein.
Brucellose - 15.06.2009 Am 9. Juni 2009 wurden in der Region Atyrausky 30 menschliche Fälle sowie 2.000 erkrankte Rinder gemeldet.
Auch in den letzten Monaten kam es zu menschlichen Erkrankungen sowie zu mehr als 10.000 infizierten Rindern im Westen des Landes. Hohe Erkrankungsgefahr besteht unter anderem im Ural hinsichtlich unkontrollierten Verkaufs von Milchprodukten.
Im Vergleich zu den letzten Jahren mehr Erkrankungen bei Rindern, hauptsächlich betroffen sind die Distrikte Dzhangalinsky, Akzhaiksky und Dzhanibeksky.
Cholera - 06.08.2001 Ein Toter
in der Süd-Kazakhstan Region. Bereits im Mai 2000 in der Südkasachstan-Provinz 126 El-Tor-Fälle. Davor Fälle 1993, 1995 und 1997.
Cholera - 21.07.2005 Der erste offizielle Fall seit acht Jahren aus Gagarin in der Süd-Region Kyzyl-Orda
Diarrhoe - 29.03.2004 Über 200 sind in Keniyak (Aktyubinskaya Region) erkrankt. Ursache ist wahrscheinlich das verunreinigte Trinkwassersystem. Vermutet werden
Shigellen als Erreger.
Dysenterie - 12.03.2001 Ausbruch seit Ende Februar mit ca. 180 Verdachtsfällen in Temirtau. Schon im Februar waren zwei Kinder bei einem ähnlichen Ausbruch in Arkalyk gestorben.
Echinokokkose - 25.08.2009 Aktuelle Meldung:
- In der Provinz Aqmola wurde eine Steigerung der Erkrankungszahlen um das 2,8-fache innerhalb der letzten sieben Monate registriert. Ebenso werden Erkrankungen bei Kindern gemeldet.
Vermutlich sind 3-6 Prozent der Bevölkerung seropositiv. Ein Teil der Hunde sind ebenfalls Träger der Krankheit.
Zurückliegendes:
- 2007: Häufigstes Vorkommen im Süden.
Insgesamt werden jedes Jahr etwa 2.000 Menschen behandelt. In ländlichen Gebieten der Region Zhambylskiy beispielsweise sind die Hälfte der Hunde infiziert.
FSME (Tick-borne encephalitis) - 27.06.2008 In einigen Gebieten des Landes ist die Krankheit endemisch, wie etwa im Osten des Landes in der Region Almaty. Im Osten wurden insgesamt 34 Erkrankungen im Jahr
2004 gemeldet, 28 in 2005 sowie 18 in 2006; in der Region Almaty waren es zehn im Jahr 2004, neun in 2005 and sechs in 2006. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Erkrankungszahlen tatsächlich deutlich höher sind.
Gastroenteritis - 18.09.1998 Über 200 stationäre
Gastroenteritis-Fälle im östlichen Kasachstan. Grund: verdorbene Milch.
Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 28.06.2000 In
Kasachstan, in der Kzyl-Ordynsk Provinz jetzt zweiter Todesfall, der erste war in Dzhambul Oblast Mitte Mai dokumentiert worden. Beide nach einem Zeckenstich!
Laut russischem Gesundheitsamt waren bis 27. Juni in ganz Rußland über 40 Fälle registriert, davon 5 Tote und 29 laborbestätigte Fälle, 30 Personen sind derzeit hopitalisiert.
Die Fälle im Einzelnen:
- Stavropol: 20 Fälle, 19 davon laborchemisch bestätigt.
- Republik Kalmykia: 4 Fälle.
- Volgograd Provinz, Kotelnikovsk Region: 14 Fälle, 8 laborbestätigt, 2 Tote.
- Astrakhan oblast: 2 Fälle, 2 laborbestätigte, 1 Toter.
- Republik Dagestan: 5 Fälle.
Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 12.07.2000 Der
im Mai aus Zhambyl gemeldete Fall von hämorrhagischem Fieber war nicht, wie zuerst vermutet, Zeckenenzephalitis oder HFRS, sondern das, ebenfalls durch Zecken übertragene, hämorrhagische Krim-Kongo-Fieber.
Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 24.08.2009 Landesweit erkrankten seit Jahresbeginn bis Ende August 2009 insgesamt 22 Personen, acht davon starben.
Einzelmeldungen:
- Eine Frau gebar im Distrikt Turkistan in der Provinz Süd-Kasachstan ein Kind, welches innerhalb von wenigen Wochen einschließlich dreier weiterer Ärzte starb.
- Ein Verdachtsfall wurde bei einem 16-jährigen Mädchen aus Jideli ebenfalls in Süd-Kasachstan gemeldet.
- Davor erkrankte eine Frau am 1. August 2009 in Kizilordinskaya im Süden des Landes, es handelt sich um die vierte Erkrankung in der Region.
- In Süd-Kasachstan wurden insgesamt mindestens 14 Erkrankungen gemeldet, sieben davon starben.
Am höchsten ist die Erkrankungsgefahr zwischen April und Juli.
Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 29.12.2003 Seit Mitte November über 20 (die meisten im Dezember) Erkrankte in West-Kasachstan, die letzten im Ort Taldysay.
Hepatitis - 29.09.2004 Ausbruch in der Stadt Abay in der Karaganda Provinz (ca. 200 km südöstlich der Hauptstadt Astana) mit ca. 300 Erkrankten im September, wahrscheinlich ist es Hepatitis A, evtl. auch
Hepatitis E.
Ursache ist das marode Trinkwassersystem der Stadt.
Hepatitis A - 08.01.2007 Aktuelle Meldung:
In Farida Kabdullina, Semipalatinsk mussten etwa 60 Menschen hospitalisiert werden. Es kommt regelmäßig alle 5-7 Jahren zu Ausbrüchen der Krankheit.
Zurück liegende Meldungen:
Ausbruch von Hepatitis A in der Region Tolebiysk im Süden des Landes. Seit 12. Oktober 2004 wurden 31 Schulkinder hospitalisiert, davon waren 21 im Vorschulalter.
Leptospirose - 16.12.1998 Keine offizielle Bestätigung
des Pestausbruchs mit 600 Fällen,
unbestätigte Quellen sprechen aber von 1.000 Leptospirosefällen im nördlichen Kasachstan, und keinem Pestfall.
Unklare Lage vermutlich durch Übersetzungsfehler des Zeitungs-Berichts.
Leptospirose - 17.12.1998 Die angeblichen Pestfälle
sind definitiv Leptospirose.
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 16.08.2000 Ausbruch im Saryagashkiy District
in der Region Southern Kazakhstan, wahrscheinlich Pl. vivax. Hier waren offiziell seit 1960 keine Fälle mehr berichtet worden, die WHO führt Kasachstan als malariafrei!
Masern - 11.01.2005 Bereits im Oktober begonnener Ausbruch weitet sich aus: allein in der letzten Woche 420 Neuerkrankungen, 240 davon in Almaty.
Betroffen sind vor allem die Regionen Astana, der Osten Kasachstans, Karaganda und Pavlodar.
Meningitis aseptic / viral - 14.08.2004 Ausbruch in Semipalatisk, außerdem in Astana, Almaty und Karaganda. Es wird erwartet, dass die Zahlen bis in den späten September hinein hoch bleiben werden,
der Peak könnte aber bereits überschritten sein. 13 tote Kinder durch Meningitis im ersten halben Jahr.
In Almaty sonst auch Erkrankungen um diese Zeit, allerdings nur weniger als ein Drittel verglichen mit diesem Jahr.
Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Milzbrand - 11.08.2000 In Shymkent, dem
Verwaltungszentrum der Südlichen Kasachstan Region, 30 Fälle hospitalisiert mit der Verdachtsdiagnose Milzbrand. 4 Distrikte stehen unter Quarantäne.
Insgesamt weist die ständig steigende Zahl menschlicher Erkrankungen auf ungenügende tierärztliche Kontrollen der Viehbestände hin.
Milzbrand - 04.09.2000 26 von 200 Verdachtsfällen im
südlichen Landesteil bestätigt seit Beginn eines Ausbruches vor 4-6 Wochen. 3 humane Fälle sind zuletzt aus Achisay gemeldet worden. Ein bereits erkranktes Tier in Kereit war in einer Wurstfabrik verarbeitet worden.
Bei einigen erkrankten Rindern war auffällig, dass sie eigentlich ordnungsgemäß geimpft worden sein sollen, z.b. in Kerit, Tyul'kubasskiy District.
Milzbrand - 21.09.2000 Auch in Chymkent ein
Todesfall.
Milzbrand - 19.10.2000 Ausbruch seit Mitte August im
südlichen Landesteil (z.B. Achisay und Chymkent) mit 33 Erkrankungen (2 Toten). 4 Distrikte stehen unter Quarantäne.Ein bereits erkranktes Tier in Kereit war illegal in einer Wurstfabrik verarbeitet worden.
Bei Kontrollen wurde festgestellt, dass die Tierbestände teilweise nicht ordentlich geimpft sind. Bei einigen erkrankten Rindern war auffällig, dass sie eigentlich ordnungsgemäß geimpft worden sein sollen, z.B. in Kerit, Tyul'kubasskiy District. Insgesamt
weist die ständig steigende Zahl menschlicher Erkrankungen auf ungenügende tierärztliche Kontrollen der Viehbestände hin.
Milzbrand - 09.08.2001 Zwei Erkrankungen in
Ost-Kazakhstan (Urdzhar District), zwei in Süd-Kazakhstan, elf in Shymkent.
In Südkasachstan ist die Krankheit endemisch. Hier wird viel ohne Fleischbeschau geschlachtet.
Milzbrand - 27.02.2002 Zwei Erkrankungen zur
untypischen Jahreszeit in Ostkasachstan (in den Orten Naryn und Kokterek in den Distrikten Ayagozsky und Urdzharsky). Sie hatten sich beim Schlachten, bzw. Tierhäute-Bearbeitung infiziert.
Milzbrand - 09.07.2004 Ausbruch mit sieben Fällen im Mugalzhar Distrikt (Nord-West-Provinz Aktobe), damit liegt die Zahl landesweit im ersten Halbjahr, also vor der Haupt-Ausbruchssaison) bereits bei 11, im
Vorjahresvergleichszeitraum war es keiner.
Milzbrand - 26.07.2005 Ein Verdachtsfall auf Hautmilzbrand in Jariq (Distrikt Jarmin, Region Ost-Kazakhstan), Infektionsquelle ist wahrscheinlich ein Schaf.
Erst Mitte Juli ein Verdachtsfall im Distrikt Ajagozsky (East Kazakhstan im Nordosten des Landes), Ursache war wahrscheinlich kontaminiertes Rindfleisch.
Erst Ende Juni ähnliche (hier handelte es sich um Haut-Milzbrand) Meldungen aus dem Distrikt Kasylgurtsky und aus Shymkent (beide South Kazakhstan).
Der Süden Kasachstans ist ein bekanntes Endemiegebiet für Haut-Milzbrand.
Milzbrand - 04.10.2006 Aktuell 2 bestätigte und weitere ca. 7 Verdachtsfälle im Saryagashskoj District im Süden des Landes. Die Betroffenen wurden hospitalisiert, sie hatten alle an einer Schlachtung kranker
Tiere teilgenommen.
Davor im Juli 2 Erkrankungen durch infiziertes Kalbsfleisch in der westlichen Region des Landes. Bereits am 20. Juni 2006 starb eine Frau an Milzbrand durch infiziertes Schafsfleisch in der südlichen Kazygurt-Region.
Milzbrand - 08.12.2007 Eine Kuh erkrankte im Dorf Zhimpity des Distriktes Syrymsky in West Kasachstan. Es wurde daraufhin eine Quarantäne angesagt, die kranke Kuh wurde mittlerweile verbrannt und begraben.
Risiko einer Ausbreitung besteht dennoch, vor allem für Volgograd, Saratov, und Samara.
Milzbrand - 31.08.2009 Aktuelle Meldungen:
- Ausbruch in der Provinz West-Kasachstan, vier Menschen erkrankten, weitere 185 werden medizinisch überwacht. Als Ursache werden schlechte Bedingungen auf manchen Farmen genannt.
- Im Westen des Landes wurde ein laborbestätigter Fall bei einer 59-jährigen Frau gemeldet. Weitere acht Verdachtsfälle sind hospitalisiert worden, zuvor wurden bereits sechs Menschen Anfang Juni 2009 hospitalisiert.
Zurück liegende Meldungen:
- Zhambyl: Fünf Erkrankungen wurden am 12. September 2008 laborbestätigt, die Betroffenen kommen aus einem Dorf in der Region Zhambyl (nicht weit von Qyzylorda entfernt, siehe dazu Meldung unten).
- Zuvor starb ein Mann am 31. Juli 2008 aus dem Ort Lenkor ebenfalls im Süden des Landes, er infizierte sich beim Schlachten eines Rindes.
- Qyzylorda: Bereits zuvor mussten in der zentralen Region Qyzylorda [Kyzylorda] drei Personen hospitalisiert werden. Die Betroffenen infizierten sich beim Schlachten einer Kuh.
Hintergrund:
- Es kommt regelmäßig zu mehreren Erkrankungen, sobald einmal ein Mensch hospitalisiert wird. Außerdem regelmäßiges Vorkommen der Krankheit im Lande, hauptsächlich in den südlichen Grenzgebieten. Häufig kommt es zu Erkrankungen durch den Verkauf von
kontaminiertem Fleisch.
Pest - 05.12.1998 600 Verdachts-Fälle (7 Tote) im
östlichen Kasachstan, täglich ca. 40 bis 50 neue Verdachts-Fälle in der Hauptstadt Ust-Kamenogorsk, eine rapide Verbreitung!
Ein Feuer hat 1997 90.000 ha Wald vernichtet, so daß sich die Überträger-Nagetiere in von Menschen bewohnte Gebiete flüchteten. Zunächst nur Bubonen-Pest, nicht Lungenpest.
Pest - 06.12.1998 Rückschau Pestausbrüche in
Kasachstan: 1990: 4 Fälle (2 Tote), 1993: 3 (1), 1996: 0, 1997: 1.
Der aktuelle Ausbruch mit 600 Fällen wäre also beachtenswert.
Pest - 11.12.1998 Pest noch nicht offiziell bestätigt,
es wird auch ein Milzbrand-Ausbruch diskutiert.
Pest - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Pest - 02.08.1999 Erneut drei Bubonen-Pest-Fälle (in
einer einzigen Familie), Infos über den genauen Ort fehlen. Außerdem gibt es offenbar neben dem am 13.7. bekannt gewordenen noch 3. einen Ausbruch, über den bisher nicht offiziell berichtet wurde.
Pest - 04.08.1999 3 Fälle in der Region Mangistauskaya
(W), hier davor letzter Fall vor 24 Jahren, trotzdem erhöhtes Risiko. Ursache war das Schlachten eines Kamels. Weitere Fälle in Kasachstan bisher in den Regionen Aktyubinsk und Kzyl-Orda.
Pest - 17.08.1999 Erneute ein Erkrankter in Kzyl-Orda.
Bilanz seit Ausbruchsbeginn: sieben Fälle.
Pest - 06.08.2001 Im Süden des
Landes (Kyzyl Orda Region) Ausbruch mit einem Toten. Im Land gibt es insgesamt acht sehr aktive Naturherde (im Westen und Süden).
Pest - 16.09.2003 Ein Toter Mitte August in Shomysh (Kzyl-Orda Provinz, einem bekannten Endemiegebiet). Es scheint sich um einen Einzelfall zu handeln, bis Mitte September keine weiteren Erkrankten. Ende
Juli drei Erkrankte in den Orten Jangildi und Tauchik (Region Mangistauskaya in West-Kasachstan). Ursache war wie bei einem ähnlichen Fall 2001 das Schlachten eines Kamels.
Pilzvergiftung - 16.11.2006 3 Kinder zwischen 6 und 9 Jahren starben im Süden des Landes. Damit in der Region insgesamt 5 Todesfälle und etwa 60 Erkrankungen.
tick-borne hemorrhagic fever - 29.05.2000 In der Region
Dzhambul 1 Toter durch hämorrhagisches Fieber unklarer Ätiologie nach Zeckenstich. Bislang keine genaueren Angaben vorhanden.
Tollwut - 04.09.2009 Aktuelle Meldung:
- Am 1. September 2009 wurden zwei Erkrankungen in Süd-Kasachstan gemeldet. Der erste Fall ist ein 72-jähriger Mann aus der Region Abayskoe in Shimkent, beim zweiten Fall handelt es sich um einen 80-jährigen Mann aus dem Dorf Karatobe in der Region
Sayrmskoe. Personen, die mit den Betroffenen in Kontakt kamen, werden überwacht. Genauere Umstände, wie sich die Betroffenen infiziert haben, sind bislang nicht bekannt.
Zurück liegende Meldung:
- Dezember 2008: In der Region Süd-Kasachstan in Chimkent starb am 22. Dezember 2008 ein 4-jähriger Junge, der Fall wurde laborbestätigt. Sechs weitere Personen die mit ihm in Kontakt waren werden untersucht. Es handelt sich um die dritte Erkrankung in
Chimkent innerhalb der letzten drei Monate, die zwei vorherigen Fälle waren im Oktober 2008.
Zurückliegende Meldung:
- Bereits Ende November 2007 starb im Distrikt Saryagashsky in der Region Süd-Kasachstan ein 12-jähriger Junge, nachdem er von einem streunenden Hund gebissen wurde.
Hintergrund:
- Die Krankheit kommt am häufigsten in Süden des Landes vor, insbesondere in Chimkent. Innerhalb der letzten zehn Jahre starben landesweit mehr als 30 Menschen.
Trichinellosis - 07.02.2006 Relativ niedrige Zahlen: 4 bis 68 Fälle pro Jahr von 1993 bis 2003.
Ausbrüche 1998 im Distrikt Zharma und 2000 in Ust-Kamenogorsk.
Tuberkulose - 12.09.2002 Möglicherweise steht eine Epidemie
bevor, im Jahr 2000 starben 4.000 an der Krankheit, die Inzidenz ist in zwei Jahren von 122 auf 152 (Erkrankte auf 100.000) angestiegen. In Almaty werden die geringsten Zahlen mit 69 auf 100.000 gemeldet.
Weltweit sterben jährlich ca. zwei Millionen Menschen an Tuberkulose, viele davon in Zentral-Asien.
Typhus, epidemic - 12.07.2000 Ausbruch von epidemischem
Fleckfieber in Nord-Kasachstan (im Kyzylzhar District in der Umgebung von Petropavlovsk): in den letzten 2 Monaten 18 Fälle (meistens Kinder). Die Schwere der Erkrankungen nahm in der letzten Zeit zu.
Die Bakterien (Rickettsia prowazekii) werden durch Kleiderläuse übertragen, man infiziert sich entweder durch Inhalation der Ausscheidungen der Läuse oder direkt durch einen Läusebiss.