Outbreak-Historie Kenia
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Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Abdominal-Typhus - 25.09.2000
Ausbruch einer noch unbekannten Krankheit in Wajir West im Eldas Gebiet, 200 Personen betroffen.

Abdominal-Typhus - 12.10.2000
Bisher über 40 Tote nahe der Grenze zu Somalia. 30 Tote in der Ngarua Division (Laikipia District, Central-Kenya, etwa 200 km nordwestlich von Nairobi), am schlimmsten ist die Dimcon Sublocation betroffen und auch in Wajir West im Eldas Gebiet 10 Tote, über 500 Personen sind betroffen.

Abdominal-Typhus - 29.03.2001
Im Embu District (Zentralkenia) Ausbruch mit mind. 40 Toten, Auslöser war ein Defekt in der Trinkwasserversorgung. In Embu sind die Stadt Embu, Manyatta und Runyenjes am schlimmsten betroffen. Meldungen auch aus den Nachbar-Districten Mbeere, Kirinyaga und Meru South.
Seit Anfang März Meldungen auch im Isiolo District (324 km nördlich Nairobi). Seit Ende März ist auch der Murang'a District betroffen (Mananga , Mathioya, Kamunyu, Gititu, Nyairubi, Bari-ya-Thiga und Kora).

Abdominal-Typhus - 05.06.2001
In den letzten zwei Wochen mindestens zwei Tote in Nakuru, betroffen sind die Gebiete Ojuka, Baharini, Paul Machanga, Bondeni, Abong Loweya, Lumumba, Manyani, Flamingo, Shauri Yako, Lake View und Kivumbini.

Abdominal-Typhus - 28.10.2002
Typhus verursacht - vor allem während der Regenzeiten - große Schäden im Land, vor allem regelmäßig in den Provinzen Nyanza und Eastern. Z.B. in Nyanza erkranken jährlich 15% der Bevölkerung, ein Viertel der 15% versterben.

Abdominal-Typhus - 11.12.2004
Im Gebiet Kapkateny im Mt Elgon Distrikt Ausbruch mit über 100 Fällen, am meisten sind die Orte Kapsabu, Serem und Chebich betroffen.

Abdominal-Typhus - 18.04.2005
Ausbruch seit März im Bungoma Distrikt (Western Provinz) soll unter Kontrolle sein, inzwischen sind ca. 200 vorwiegend in den Sub-Distrikten Webuye und Kimilili erkrankt. Je nach Quelle sind fünf bzw. mind. 21 verstorben.

Abdominal-Typhus - 01.02.2007
In der Coast Province erkrankte ein schottischer Cricket-Spieler bei einem Turnier.

Aflatoxicosis - 08.05.2006
Wie schon in den Vorjahren Meldungen über Todesfälle in den drei Ostprovinzen Kitui, Machakos und Makueni. 2004 und 2005 über 140 Tote.

Aflatoxicosis - 26.04.2007
Mittlerweile wurde herausgefunden, dass für die 125 Todesfälle im Land im Jahr 2004 ein giftiger Stamm von Aspergillus flavus verantwortlich war. Dies war bereits der dritte Ausbruch seit 1981.
Hintergrund:
Aflatoxine sind hitze-beständig, es sollte also komplett auf Mais-Gerichte verzichtet werden.

Arzneimittelsicherheit - 14.11.2005
Hier werden offenbar massenhaft gefälschte und unwirksame Malaria-Medikamente in Verkehr gebracht.
In Laos, Kambodscha, Vietnam und Myanmar soll z.B. mehr als die Hälfte des angebotenen 'Artesunate' gefälscht sein. Vor kurzem wurde Vergleichbares aus Kenia berichtet.
Solche 'Fakes' gibt es von allen gebräuchlichen Arzneimitteln und von allen Arzneiformen.

Burkitt's lymphoma - 04.11.1999
Die meist Kinder betreffende, wahrscheinlich durch Epstein-Barr-Infektion hervorgerufene Lymphdrüsen-Tumorerkrankung ist von den tiefergelegenen Gegenden (hauptsächlich war bisher Nyanza betroffen) in das Rift-Valley und andere Hochlandgebiete übergesprungen, wo früher vergleichsweise wenige Fälle gemeldet wurden.
In Afrika stimmt die Verbreitung in etwa mit den Malaria-Gebieten überein.

Cholera - 01.08.1998
Noch einmal 22 Tote in Marsabit (Eastern Provinz), mehr als 45 Personen wurden mit ähnlichen Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert. Alle Restaurants, Schulen und Hotels wurden geschlossen.

Cholera - 20.10.1998
Im letzten Monat im nördlichen Kenia (Gebiet um Kalokol, am Turkanasee) 17 Tote.

Cholera - 26.10.1998
Ausbruch im Gebiet um Kalokol am Turkanasee im nördlichen Kenia scheint unter Kontrolle. Seit einer Woche keine Fälle mehr.
Risiko grenzüberschreitender Ausweitung nach Uganda, Äthiopien und in den Süd-Sudan hoch.

Cholera - 16.01.1999
Ausbruch mit über 200 Fällen in Nyatike, Distrikt Migori, in Kisumu, Siaya, Migori Rachuonyo, Homa Bay und Nyando sind 20 Personen betroffen, insgesamt über 15 Tote.

Cholera - 20.01.1999
Vom 27. Dezember bis 19. Januar 1.025 Fälle (25 Tote) Provinzen Nyanza Eastern, Rift Valley und Nairobi. 1997/98 insgesamt: ca. 40.000 Fälle (1.800 Tote).

Cholera - 24.02.1999
Aktuell Zunahme der Cholera-Fälle in Ost- und südlichem Afrika. Die Situation ist ähnlich schwer wie während der großen Epidemie Ende 1997.

Cholera - 26.03.1999
Kein Ausbruch in Secunda, Mpumalanga. Seit zwei Wochen keine weiteren Fälle nach 1 Fall in Embalenhle.
Ausbruch 11.1998 im Shongwegebiet an der Grenze Mpumalangas zu Mosambik und Swaziland (Lomati River): 12 Fälle.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 02.06.2000
Meldungen von Mitte Mai bis Anfang Juni aus der Nyanza Provinz (Homa Bay District) im Westen am Lake Victoria, Mandera District (im Nordosten), Rhamu Division, Kakamega District (Shinyalu division: in den Khayega, Shiruli und Lukose "sub locations" - am meisten betroffen sind Ikhobero in Tiriki Location, Shiruli, Lukose, Khwirenyi und Lukongo in Shibuye und Khayega Locations)

Cholera - 04.08.2000
In der zweiten Juli-Hälfte in Lungalunga (Kwale District) 58 Fälle (6 Tote). 1999 hatte es hier 52 Tote gegeben, am schwersten betroffen waren damals die Gebiete Lungalunga, Vanga, Kiwegu, Mwangulu, Manda, Perani, Chuini, Mamba, Mwereni, Sagalato und Sega.

Cholera - 30.08.2000
In der 2. Augusthälfte im Nyando Distrikt (Lower Nyakach und Katolo Sublocation) 3 Tote, inoffizielle Zahlen sprechen von bis zu 10 Toten.

Cholera - 10.11.2000
Ausbruch in Nyanza im Kisumu District mit sieben Toten in den letzten zwei Wochen. Die Erkrankten kommen aus Kachola (South Alungo Sublocation in der Kombewa Division), Manyatta B, Kondele, Nyalenda, Kolwa, Kasagam und Nyalunya.

Cholera - 22.01.2001
Seit Anfang Januar nach Regenfällen Ausbrüche mit steigender Tendenz in der Nyanza Provinz (Rachuonyo District, East Karachuonyo), hauptsächlich betroffen sind Kanyaluo, Rambira und Seka. Außerdem in der Eastern Provinz in Mwala, Machakos District (70km südöstlich von Nairobi). Von Mwala Ausbreitung nach Kathiani und Kangundo.

Cholera - 09.08.2001
Wie hier wegen der schlechten sanitären Verhältnisse schon häufig Ausbruch im Wajir District im Nordosten Kenias mit 35 Toten und über 400 bestätigten Fällen seit April. Betroffen sind neben Wajir Town Hadado (100 km westlich von Wajir Town) und Habaswein (150 km von Wajir Town). Die Dunkelziffer soll wesentlich höher liegen.

Cholera - 25.03.2002
In Homa Bay konnten die Erkrankungszahlen durch Bau von Latrinen und Verbeserung der Wasserversorgung vermindert werden.

Cholera - 14.05.2002
Ein Übergreifen der Ausbrüche in Somalias Südostregionen wird offiziell befürchtet, nachdem auch im Ijara Distrikt in der North Eastern Province Überschwemmungen gemeldet wurden.

Cholera - 15.06.2002
Bereits der zweite Ausbruch in diesem Jahr in Vanga (Kwale District) seit Anfang Juni mit bisher zwei Toten, wahrscheinlich Fälle auch im benachbarten Tansania (im Muheza District in Tanga). Ursache ist verunreinigtes Wasser aus dem Vanga-Fluss.

Cholera - 03.03.2005
Mehrere Meldungen:
- Ausbruch in Malindi mit bisher mind. 27 Fällen, vor allem betroffen sind die Gebiete Timboni, Dongokundu und Dabaso. Maßnahmen sollen ein Ausbreiten in das Touristen Resort Watamu verhindern.
- Grenzüberschreitender Ausbruch (auch in Uganda) seit Januar in den 'Divisionen' Funyula und Matayosi und Buradi in Mulwonda im Busia Distrikt (Western Provinz), die lokalen Märkte wurden geschlossen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern: mind. drei Tote, weitere ca. 120 Erkrankte. Ursache ist Mangel an Trinkwasser.

Cholera - 26.06.2005
Ausbruch (Typ Inaba) in der Hauptstadt Nairobi im Motherland Slum in der Eastleigh Division mit bisher vier Toten, weiteren über 150 (nur bei 20 Labor bestätigt) Erkrankten.

Cholera - 27.09.2006
Aktuelle Meldung
- Im Ort Vanga (Kwale Distrikt, Coast Provinz) Ausbruch mit ca. 50 Fällen und einigen Toten.
Das an Tansania grenzende Gebiet ist ein bekanntes Endemiegebiet, der letzte Ausbruch datiert von2004.
Zurück liegende Meldung
- Im Mai/Juni ca. 60 Fälle im Kakuma Refugee Camp und im benachbarten Lokichoggio im Turkana Distrikt (Rift Valley Provinz).

Cholera - 09.11.2006
Aktuelle Meldung
Ausbruch in Mombasa, Ursache sind vermutlich unzureichende Sanitäranlagen. 2 noch nicht bestätigte Todesfälle in Magongo, 3 weitere in Kongowea. In den letzten 4 Tagen 30 Erkrankungen.
Zurück liegende Meldung
- Im September in Vanga (Kwale Distrikt, Coast Provinz) Ausbruch mit ca. 50 Fällen und einigen Toten.
Das an Tansania grenzende Gebiet ist ein bekanntes Endemiegebiet, der letzte Ausbruch datiert von2004.
- Im Mai/Juni ca. 60 Fälle im Kakuma Refugee Camp und im benachbarten Lokichoggio im Turkana Distrikt (Rift Valley Provinz).

Cholera - 05.12.2006
Aktuelle Meldung:
Ausbruch in Mombasa, Ursache sind vermutlich unzureichende Sanitäranlagen. Mittlerweile melden die Gesundheitsbehörden 28 Erkrankungen in 3 dicht besiedelten Gebieten, aufgrund der Fluten werden bis zu 60.000 Erkrankungen in Küstengebieten befürchtet.
Zurück liegende Meldungen:
- Im September in Vanga (Kwale Distrikt, Coast Provinz) Ausbruch mit ca. 50 Fällen und einigen Toten.
Das an Tansania grenzende Gebiet ist ein bekanntes Endemiegebiet, der letzte Ausbruch datiert von 2004.
- Im Mai/Juni ca. 60 Fälle im Kakuma Refugee Camp und im benachbarten Lokichoggio im Turkana Distrikt (Rift Valley Provinz).

Cholera - 20.12.2006
Aktuelle Meldungen:
- Mindestens 4 Todesfälle im Norden des Landes in der Region Ijara (ca. 300 km östlich der Hauptstadt Nairobi). Die Region ist schwer von Überschwemmungen betroffen.
- Seit Anfang Dezember Ausbruch in Mombasa, Ursache sind vermutlich unzureichende Sanitäranlagen. Mittlerweile melden die Gesundheitsbehörden 28 Erkrankungen in 3 dicht besiedelten Gebieten, aufgrund der Fluten werden bis zu 60.000 Erkrankungen in Küstengebieten befürchtet.
Zurück liegende Meldungen:
- Im September in Vanga (Kwale Distrikt, Coast Provinz) Ausbruch mit ca. 50 Fällen und einigen Toten.
Das an Tansania grenzende Gebiet ist ein bekanntes Endemiegebiet, der letzte Ausbruch datiert von 2004.
- Im Mai/Juni ca. 60 Fälle im Kakuma Refugee Camp und im benachbarten Lokichoggio im Turkana Distrikt (Rift Valley Provinz).

Cholera - 07.10.2009
Hintergrund:
In den meisten Teilen des Landes besteht Wasserknappheit, was zu steigenden Erkrankungszahlen führt. Experten zufolge starben in den letzten sechs Monaten landesweit mehr als 50 Menschen, mehrere Tausende erkrankten seit dem ersten Fall in der Provinz Nyanza Ende Dezember 2008.
Aktuelle Einzelmeldungen:
- Eastern Province: Seit Ende September bis zum 6. Oktober zahlreiche Erkrankungen in der Provinz. In Loyangalani (unter anderem im Dorf Moite) wurden 157, in El Molo 47 Erkrankungen gemeldet, mindestens 15 Menschen starben. Im Distrikt Mutomo insgesamt 1.134 Erkrankungen, sieben Menschen starben.
Bereits zuvor: Zwei Menschen starben in Isiolo, die Betroffenen lebten im Dorf Quarry Kuu nahe der Grenze zum Distrikt Imenti North. Weitere vier Verdachtsfälle wurden bei Kindern desselben Dorfes gemeldet.
Insgesamt starben im Distrikt Isiolo mehr als 20 Menschen seit März 2009.
- Im nordwestlichen Turkana starben seit 20. August 2009 bis zum 9. September 2009 insgesamt 13 Personen, sowie über 600 Personen erkrankten. Zuletzt wurden Neuerkrankungen aus den Divisionen Kalokol und Kerio, Sharif gemeldet. Viele Einwohner verwenden Wasser aus dem Ferguson Gulf im Turkana See, der kontaminiert ist.
- In der Hauptstadt Nairobi wurden Anfang September drei Erkrankungen im östlichen Dandora gemeldet.
- Weitere Verdachtsfälle werden auch aus Laisamis gemeldet; 18 Menschen starben in Laisamis, Marsabit, die meisten erkrankten wohl in Dandora Estate, Embakasi, nachdem sie kontaminiertes Wasser von einem nahe gelegenen Brunnen getrunken hatten.

Dengue-Fieber - 12.09.2002
Die Einschleppungen nach Europa sind von Null auf 3,64% aller Dengue-Importe gestiegen, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.

Diarrhoe - 06.03.2001
Offizieller Alarm der Gesundheitsbehörden: infolge Wasserknappheit seit der zweiten Februarhälfte in Mombasa und Umgebung Diarrhoe-Ausbruch mit bisher zwei Toten und vielen Erkrankten. Betroffen sind u.a. Mwembe Legeza (Kisauni Division) und Garashi (Malindi District).

Dracunculiasis - 26.08.2002
Dracunculiasis, eine Krankheit, die in Kenia seit 1995 (die letzten Fälle in Turkana und Pokot) ausgerottet war, scheint sich wieder auszubreiten: in den Nordregionen (Turkana Distrikt), die an den Sudan angrenzen, wurden schon länger importierte Fälle gemeldet. Ob es sich letztlich doch nur um Importe handelt, muss abgewartet werden.

Dürre - 03.11.1999
Seit September schwere Dürre in der Küstenprovinz (Kinango und Msambweni im Kwale District). Die Gefahr von "waterborne diseases" steigt, weil die Qualität des Trinkwassers leidet.

Dysenterie - 05.01.1999
Über 4.000 Dysenteriefälle (10 Tote) in den Camps Arbajahan und Eldas (nahe der Grenze Kenia-Äthiopien), Etiologie unbekannt.

Dysenterie - 18.03.1999
Im Distrikt Tana River sollen seit Januar Durchfallerkrankungen mit Todesfällen (möglicherweise Rift Valley fever) vorkommen, genaueres noch nicht bekannt.

Dysenterie - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dysenterie - 30.09.1999
Amöbenruhr-Ausbruch in Eldoret im nördlichen Rift Valley, Ursache ist sehr wahrscheinlich verunreinigtes Trinkwasser.

Dysenterie - 14.01.2000
In Nordkenia im Bezirk Tabaka des Mandera Districts am 14. Januar 9 Tote und 50 Krankenhauseinweisungen wegen Dysenterie durch verschmutztes Trinkwasser.

Dysenterie - 25.10.2000
Im Laikipia District droht eine Hungersnot, bisher 12 Tote (teilweise durch Dysenterie) in Ewuaso, Olborsoit, Dol Dol und Sieku.

Dysenterie - 19.12.2002
Ausbruch im Tana River Distrikt aufgrund eines akuten Trinkwasser-Mangels, mindestens 26 Fälle gab es in einem Flutopfer-Camp in der Division.
Am schlimmsten betroffen waren Kinder.

Dysenterie - 25.05.2003
Ausbruch nach Überschwemmungen entlang des Tana River. Ärzte befürchten Ausbrüche von weiteren "water-borne diseases" wie Diarrhoe, Typhus und Cholera.
Auch für die Distrikten Migori und Kuria wurde Mitte Mai vor möglichen Typhus-, Dysenterie- und Cholera-Ausbrüchen gewarnt.

Dysenterie - 19.03.2006
In Kaimosi über 150 Erkrankte.

Dysenterie - 21.05.2006
Ausbruch im Distrikt Isiolo in Nord-Kenia, am schlimmsten betroffen ist das Gebiet Iresaboru mit über 100 Erkrankten.
Ausbruch im April 2006 im Gebiet Kotulu (Division El Wak, Distrikt Mandera) im Nordosten, 37 Fälle, davon 11 Tote.

Ebola - 24.11.2000
Stand 31.12. sind keine Ebola-Fälle bekannt!
In Nairobi standen 50 Ugander aus dem Gulu-Distrikt, dem Zentrum des Ausbruchs, unter Quarantäne. Sie hatten sich unwohl gefühlt.
In West-Kenia weitere 11 Personen (aus Busia, Kitale und Mount Kenya) unter Quarantäne, sie hatten Kontakt mit Ebola-Toten aus Uganda, ein Mann ist unter Ebola-Verdacht erkrankt.

Ebola - 02.05.2001
Das Ebola-Virus ist bei Affen in West-Kenia (Kakamega- und Mount Elgon-Wälder) entdeckt worden. Aktuell keine menschlichen Erkrankungen.

Einreisebestimmungen - 12.12.2001
Nach den aktuellen Ebola-Ausbrüchen in Westafrika wird auf allen internationalen Flughäfen stärker kontrolliert. Dadurch kann es zu Wartezeiten kommen.

El Nino - 26.10.2002
Für die Regenzeit bis Dezember werden aufgrund El Nino überdurchschnittliche Regenfälle erwartet. Es wird vor einem Ausbruch von Rift-Valley-Fieber gewarnt.
Das Risiko für andere "water-borne diseases" steigt auch: verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.

Ernährung - 29.01.2002
Offizielle Warnung vor Bush Meat in Hotels, hier wird oft Affen- oder Hundefleisch verwendet. Affenfleisch gilt als mögliche Ursache für die Ebola-Ausbrüche in der letzten Zeit, auch Milzbrand wird immer wieder durch unsachgemäß geschlachtetes Fleisch übertragen.

Filariosen - 09.09.2002
In der Coast Provinz (u.a. der beliebte Urlaubsort Mombasa) sind 2,2 Mio durch lymphatische Filariasis (Elephantiasis), einer durch Mosquitos übertragenen Erkrankung, gefährdet.
Am stärksten betroffen ist Kilifi (200.000 gelten als infiziert oder sind symptomlose Überträger), außerdem Mombasa, Kwale, Malindi, Lamu und Tana River.

Fish poisoning - 13.11.1998
Fischfang mit giftigen Chemikalien (Stoff unbekannt) im Victoriasee, drei Monate seit der ersten Meldung aus Iganga/Uganda, jetzt ausgeweitet in keniatische Gewässer. Vermutlich 15 Tote (50 in Uganda) durch vergifteten Fisch, Anstieg der Diarrhoe- und Brechdurchfallfälle. Vergifteter Fisch ist durch Blut an den Kiemen und den Augen zu erkennen, nach einer Stunde ändert sich die Farbe in bläuliches Grün. Der meiste Fisch wurde nach Eldoret, Kakamega, Nakuru, Kitale, Mombasa und Nairobi verkauft.

Fish poisoning - 27.11.1998
Fischfang mit giftigen Chemikalien ist immer noch weit (vor allem in den Districts Migori, Kisumu, Siaya und Suba) verbreitet, da die Möglichkeiten zur Kontrolle fehlen und nicht ordentlich sanktioniert wird. Betroffen ist hauptsächlich die Fischgattung "tilapia".

Fish poisoning - 02.12.1998
Soziale Hintergründe der Fisch-Piraterie

Fish poisoning - 05.04.1999
Nach den Berichten Ende 98 führen neue Fälle von Fischfang mit giftigen Insektiziden (z.B. Thiodan und Daiznon) im Viktoriasee zu EU-Importverbot. Auf Süßwasserfisch sollte verzichtet werden.

Fish poisoning - 23.04.1999
Angeblich kein Fischfang mit Gift mehr, auf Süßwasserfisch sollte trotzdem verzichtet werden. Der Viktoriasee ist Hauptfischquelle, Fisch wird auch nach Europa importiert. Fischfang mit Gift (Thiodan, Diazinon, Triatrix) häufig in Tansania (besonders im Gebiet Musoma), in Uganda und Kenia nur wenig besser.
Möglicherweise sind aus Nyanza gemeldete Cholerafälle Fischvergiftungsfälle.

Fish poisoning - 22.03.2000
Nach den Meldungen mit Fischfang per Gift (Thiodan, Diazinon, Triatrix) 1999 verhängt die EU jetzt einen Importstopp für Fisch aufgrund starker Verunreinigungen des Viktoriasees durch ungeklärte Abwässer.
Auf Süßwasserfisch sollte sicherheitshalber verzichtet werden.

Fish poisoning - 14.02.2002
Wahrscheinlich durch eine Algenblüte sind viele Fische in Lamu (nahe der Grenze zu Somalia) verendet. Auch in Kismayu (Küstenstadt in Somalia) Meldungen, die dieselbe Ursache haben könnten.
Mitte Februar wurde zwar das Fischereiverbot wieder aufgehoben, auf Fisch sollte sicherheitshalber im Gebiet zwischen Lamu und Kismayu verzichtet werden.

Gelbfieber - 27.09.2000
Im Baringo Distrikt, Rift-Valley Provinz, ist eine Impfkampagne geplant, um einen erneuten schweren Ausbruch wie 1992/93 (500 Tote) zu verhindern.

Gesundheitssituation - 24.09.2001
Die Durchimpfungsraten sind hier in den letzten 15 Jahren dramatisch gefallen. In den späten 80-er-Jahren hatten z.B. 85 % der Kinder die dort üblichen Kinder-Impfstoffe (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Masern und Tuberkulose) erhalten. Aktuell sind es nur noch 65%, ein Anzeichen für ein insgesamt steigendes Risiko für Ausbrüche.

Hämorrhagisches Fieber - 17.04.2001
Nach den Meldungen aus Nyeri (einer Stadt in der Provinz Central) jetzt auch in Nakuru (Rift Valley Province) ein Toter mit ebolaähnlichen Symptomen (z.B. Blutungen aus allen Körperöffnungen). Die Todesursache in Nakuru ist noch nicht bekannt
In Nyeri mehrere Erkrankte (alles Kadetten des Kiganjo Police College) nach einem Todesfall am 8.4. (wie zuvor schon sechs weitere). Nach Labor-Untersuchungen konnte für Nyeri Ebola ausgeschlossen werden, als Ursachen werden Typhus, bzw. ein Blut-Krankheit genannt.

Lebensmittelvergiftung - 17.06.2004
Ca. 125 Tote, 317 Erkrankte von Mitte April bis Juli in den Distrikten Makueni (vor allem in den Subdistrikten Mutomo und Makindu), Machakos, Mbeere, Kitui und Thika und weiteren Distrikten der Eastern Provinz durch mit Aflatoxin (durch Befall mit Schimmelpilzen) verunreinigten Mais. Teilweise sind 80% der Mais-Proben belastet!

Lebensmittelvergiftung - 18.07.2005
Im Distrikt Gucha (Provinz Nyanza) Cluster nach dem Genuss eines traditionellen Milch-Getränks anlässlich der Geburt eines Kalbes. Vier Kinder sind verstorben, viele weitere an Diarrhoe erkrankt.

Leishmaniasis, visceral - 12.07.2000
Seit Mitte Juni Ausbruch von viszeraler Leishmaniase (Kala-Azar) im Wajir Distrikt in Nord-Kenia mit bislang 30 Todesfällen und 72 Erkrankten, 200 weitere Personen gelten als infiziert.
Die ersten Fälle in den Gebieten Khorof Harau und Wajir-bor im östlichen Wajir.
Kala-Azar ist in Baringo, Turkana, West Pokot, Machakos, Kitui und Meru endemisch. Übertragungen wurden auch aus der North-Eastern Provinz, vor allem Teilen der Distrikte Wajir und Mandera, berichtet.

Leishmaniasis, visceral - 08.08.2008
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Im Distrikt Wajir im Nordosten des Landes starben sechs Kinder, sowie seit März dramatisch zunehmende Ausbreitung, über 180 Kinder erkrankten bereits im Distrikt, derzeit sind 42 Kinder hospitalisiert. In der Nord-Ost-Provinz des Landes werden bereits seit dem Jahr 2000 Erkrankungen gemeldet.
- Ausbruch in Isiolo mit zahlreichen Erkrankungen.

Leptospirose - 12.07.2004
Anhaltende Ausbrüche im Westteil des Landes: u.a. in Sirisia, Webuye (u.a. Ngwelo, Katimany, Ngachi und Khalumuli) und Kibabii im Distrikt Bungoma und Kibuk im Distrikt Mt Elgon. Anfang Juli allein in zwei Tagen 90 neu Erkrankte in Webuye (bei einem Teil wird aber auch Malaria oder Abdominal-Typhus als Ursache vermutet). Der Fluss Sosio gilt als kontaminiert. In Westkenia zyklische Ausbrüche ca. alle 10 Jahre.
Frühere Meldungen aus der Provinz Nyanza und dem Distrikt Kwale in der Provinz Coast.

Malaria - 28.05.1999
Prognosen infolge 99-er Saison möglich: Anfang Mai alarmierend steigende Fallmeldungen in der Küstenprovinz Mombasa. Außerdem immer wieder Chloroquin-Resistenzen vor. Grund liegt nicht allein in der regnerischen Jahreszeit mit einem Maximum an Überträger-Mosquitos.

Malaria - 19.07.1999
Die kenianische Regierung hat Chloroquin für Westkenia wegen der Resistenzlage (80% Chloroquinresistenz, zur Prophylaxe empfiehlt die WHO hier Mefloquin) verboten, Empfehlung (zur Therapie) ist Chinin und Fansidar.
Fallzahlen in den Distrikten Uasin-Gishu und Kisii (270 Tote) alarmierend.
Fallzahlen Moi-Hospital in Eldoret: 93 Tote in den letzten anderthalb Monaten, am meisten betroffen Kinder. 4106 Patienten im Juni, 1670 im Juli. 30-40 Patienten täglich (vor ein paar Monaten über 200).

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 03.11.1999
Für Kenia wurde Anfang November offiziell Malaria-Alarm gegeben, nachdem die Erkrankungszahlen alarmierend gestiegen sind. Über 30% der Kapazität der ambulanten Einrichtungen sind durch Malaria-Erkrankungen ausgelastet.
Neuerdings sind auch höher gelegene Gebiete, die bisher als malariafrei galten, von Epidemien betroffen.
Es wurde noch einmal betont, daß aufgrund der hohen Chloroquinresistenzen (Kenya is the "epicentre of chloroquine resistance on the continent") dieses Medikament nicht zur Behandlung der Malaria verwendet werden soll.

Malaria - 13.03.2000
Im Kisii General Hospital in der Nyanza Province im westlichen Kenya bislang 80 Tote, 5.000 Fälle, Anstieg der Fallzahlen durch El Nino Regenfälle. In Garissa im Januar und Februar 4.000 ambulante Patienten, 3.5000 in Wajir.
Regierung hat Medikamentenvorrat angelegt, um Ausbrüchen zu begegnen.

Malaria - 22.03.2000
Malaria-Alarm für Nyanza und Teile der Rift Valley Provinzen. Nach den ausgiebigen Regenfällen wird ein Ausbruch der "highland malaria", epidemische Ausbrüche in den wechselwarmen Gebieten, erwartet.
Die gefährdetsten Distrikte sind Kisii, Nyamira und Gucha, wo aktuell etwa 100 Fälle pro Woche gemeldet werden. Außerdem in Garissa und Wajir.

Malaria - 19.04.2000
Zunahme der Malariafälle in Kisii, während der letzten 3 Monate 2.030 Fälle, 109 Tote, ein weiterer Anstieg wird mit Beginn der Regenzeit erwartet.

Malaria - 08.05.2000
In Risikogebieten wird in bevorstehender Regenzeit Malariaepidemie erwartet, die gefährdetsten Distrikte sind Trans-Mara, Nyamira, Kisii, Gucha, Nandi, Uasin Gishu, Trans-Nzoia, Kericho und Bureti.

Malaria - 01.08.2000
Während der lezten 2 Wochen 148 Tote im Homa Bay District der Nyanza Provinz. Der Ausbruch gilt als unter Kontrolle. Homa Bay ist ein Malariaendemiegebiet.

Malaria - 10.01.2001
Seit Ende Dezember Ausbruch (über 2.000 Erkrankte, vier Tote) im Meru Central District (Eastern Province, 288 km nördlich von Nairobi). Am meisten betroffen sind Kianjogu, Igoji und Mweru.

Malaria - 12.02.2001
Im Südwesten mehr als doppelt so viele Erkrankungen und Todesfälle als im letzten Jahr. Betroffen sind z.B. die Districte Trans Mara, Gucha, Kisii und Nyamira. Ausbruch auch im Embu Distict (Eastern Provinz) ca. 100 km nordöstlich von Nairobi.

Malaria - 17.03.2001
Im Südwesten mehr als doppelt so viele Erkrankungen und Todesfälle als im letzten Jahr. Betroffen sind z.B. die Districte Trans Mara, Gucha, Kisii und Nyamira. Im Februar Ausbruch im Embu Distict (Eastern Provinz) ca. 100 km nordöstlich von Nairobi.
Der Kehancha District (Nyanza-Provinz) ist Stand Ende März einer der am schlimmsten von Malaria betroffenen. Mitte März Ausbruch in Chesoi (Marakwet District).
Seit Anfang März Meldungen auch im Isiolo District (324 km nördlich Nairobi). Die Überträgermosquitos finden gerade ideale Brutbedingungen.
Alarm wegen möglichen Ausbruchs von "highland malaria" (Ausbrüche in Gebieten mit nicht ganzjähriger Übertragung) in den südwestlichen hoch gelegenen Gebieten (z.B. Kisii, Gucha und Nyamira).

Malaria - 16.08.2001
Ausbruch (Malaria und Typhoid fever) in West-Kenia. Im Marakwet Distrikt innerhalb von drei Tagen acht Tote und 34 Hospitalisierte, vor allem betroffen ist der Ostteil (z.B. Koibirir, Mokoro und Endo).

Malaria - 12.09.2002
Der "highland malaria"-Ausbruch gilt als kontrolliert. Letzte Meldungen aus Timboroa (Uasin Gishu Distrikt, Rift Valley Provinz) Mitte August. Anfang September leiden immer noch 30% aller Hospitalisierten in der Western Provinz an Malaria.
Hintergrund: Meldungen ab Anfang Juni für die West-Provinzen Nyanza und Rift Valley und hier vor allem die Distrikte Gucha, Kisii und Nyamira, daneben auch Kericho, Trans Nzoia, Trans Mara, West Pokot, Bomet, Bureti, Keiyo, Nandi, Nakuru, Londiani Kapsabet und anderen Distrikten der Provinzen Rift Valley, Nyanza und Western. Von Juni bis Mitte August über 310 Malaria-Tote, weitere über 250.000 sind erkrankt.

Malaria - 26.01.2003
Offizielle Warnung vor Ausbrüchen nach Regenfällen für die Provinzen Coast, Rift Valley, Nyanza, North Eastern und Teilen von Western.

Malaria - 18.02.2003
Aktuell diverse Einzel-Meldungen:
- Malaria ist in der Provinz Coast Stand Mitte Februar für 45% aller Krankenhaus-Einweisungen die Ursache, 40% aller schwangeren Frauen in der Provinz sind an Malaria erkrankt.
- Im Kitui District bis Mitte Februar ca. 12.000 erkrankt, 68 Tote allein im Januar, wahrscheinlich liegen die Zahlen weit höher
- Mitte Januar offizielle Warnungen vor einer drohenden Epidemie für die Rift Valley Provinz. Die Distrikte Kericho, Nandi South, Nandi North, Uashin Gishu und Trans Nzoia sind am meisten betroffen. In Uasin Gishu z.B. in der ersten Woche 1.100 Erkrankte, in der zweiten bereits 1.800, in Trans Nzoia Steigerung von 100 in der ersten auf 175 in der zweiten Woche
- Mitte Januar offizielle Warnungen für die Nyanza-Provinz, starker Anstieg der Erkrankungen in den Hochland-Distrikten Kisii, Nyamira, Gucha und Teilen von Nyando.
- Im Tana River Distrikt von Mitte Dezember bis Mitte Januar 15 Tote, weitere ca. 500 Erkrankte. Vor allem betroffen sind Waldena, Kurundu, Saware, Wayu und Kalkacha in den Bezirken Galole und Bura.
- Anfang Januar wird nach den starken Regenfällen ein Anstieg der Erkrankungszahlen für den Kisumu Distrikt befürchtet.
- Im Ort Kasigau (Taita Taveta Distrikt am Tsavo-National-Park) fünf Tote, im Dezember Verdopplung gegenüber dem Vormonat auf über 800 Erkrankte. Eine Besserung der Situation ist nicht in Sicht.

Malaria - 25.04.2003
Ausbruch in 21 von 60 Distrikten aufgrund der anhaltenden Regenfälle. Im Westen Kenias liegt die Infektionsrate am höchsten. Die Gesundheitsbehörden haben einen landesweiten Alarm ausgerufen.
Besonders betroffen sind die Distrikte Kisii, Gucha, Trans Mara, Trans Nzoia, Lugari, West Pokot, Bomet, Nyamira und Kericho.
Weitere gefährdete Distrikte sind Uasin Gishu, Bomet, Buret, Nord- und Süd-Nandi, Keiyo, Koibatek, Marakwet, Tana River Garissa, Lamu, Mombasa und Kilifi.
Im Jahr 2002 starben bei einem Ausbruch 400 Menschen, 200.000 waren infiziert, betroffen waren hauptsächlich Nyanza und die Highlands westlich von Rift Valley. Schätzungsweise sterben in Kenia täglich 94 Kinder unter fünf Jahren an Malaria.
In den Distrikten Migori und Kuria wurde außerdem vor möglichen Typhus-, Dysenterie- und Cholera-Ausbrüchen gewarnt.
Derzeit plant Kenia eine Initiative, um die Zahl der Malaria-Toten bis zum Jahr 2010 um 50 % zu senken, bis 2015 um weitere 30 % und bis 2025 um nochmals 20 %.

Malaria - 15.05.2004
Eine deutsche Touristin ist - ohne eine Prophylaxe eingenommen zu haben - nach einem Badeurlaub im Februar in der Nähe von Mombasa nach ihrer Rückkehr verstorben. Dies erinnert daran, dass niemand nach Kenia ohne eine adäquate Malaria-Vorsorge reisen sollte.
Hintergrund: Insgesamt nimmt infolge der Klima-Änderungen im Land die Malaria zu, auch in bisher Malaria freien Gebieten kommen Erkrankungen vor.
Ende April Berichte über 42 Tote und über 16.000 Erkrankte im - für Malaria bekannten - Nyamira Distrikt, Mitte Mai waren es 59 Tote, die Situation soll lt. offiziellen Angaben unter Kontrolle sein.
Ende Dezember 2003 Berichte, dass z.B. seit März über 130 im North Nandi Distrikt (Chepterwai in Mosop, Kipsigat und Kiribwoni in Emgwen) gestorben sind.

Malaria - 26.01.2005
Seit Jahresbeginn "Highland-Malaria"-Ausbrüche in mehreren Landesteilen, wie schon in den Vorjahren sind vor allem die Nyanza-Hochland-Distrikte Kisii und Gucha betroffen. Meldungen auch aus dem Kilifi Distrikt. Ende Dezember Meldungen im Kisumu Distrikt mind. vier Tote täglich.
Ursache sind die Regenfälle im Oktober/Dezember mit idealen Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos.

Malaria - 28.08.2005
Aktuelle Meldungen (Malaria ist in Kenia die Krankheit mit der größten Bedeutung: 40.5% der Bevölkerung hat mind. einmal im Jahr eine Infektion, 34.000 Kinder sterben jährlich an Malaria):
- In Teilen des Distrikts Mandera sind allein in der 2. Augustwoche acht verstorben.
- In Kakuma (ca. 120 km westlich des Lake Turkana im Nordwesten) sind beginnend im Juni 11.000 Bewohner eines Flüchtlingscamps erkrankt. Anstieg nach ungewöhnlichen Wetterverhältnissen, 'normal' sind hier für den Zeitraum ca. 7.000.
Zurück liegende Meldung:
Ende April/Anfang Mai im Kisumu Distrikt steigende Erkrankungszahlen. Nach den Überschwemmungen in den Provinzen Nyanza und Western dürften auch hier die Zahlen steigen.

Malaria - 24.07.2006
Aktuell mehrere Meldungen:
- Im Distrikt West-Pokot Ausbruch bereits seit Jahresbeginn, bisher mind. 50 Tote.
- In den Malaria-gefährdeten Distrikten Nyamira, Gucha und Kisii konnten die Erkrankungszahlen durch ein erfolgreiches UN-Programm gesenkt werden.
- Malaria ist der Hauptgrund für Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren, 34.000 Kinder aus dieser Altersgruppe sterben jährlich.

Malaria - 11.05.2007
Medizinische Experten wollen die Krankheit als eine nationale Katastrophe erklären lassen, um gegen die hohen Todes- und Fallzahlen zu kämpfen. Etwa 20 Millionen Menschen sind infektionsgefährdet, jährlich sterben 34.000 Kinder im Alter bis zu 5 Jahren.

Malaria - 06.09.2007
- Vor möglichen Resistenzen der Krankheit (gegen Atovaquone-Proguanil) wird im Distrikt Kisumu, wo P. falciparum regelmäßig vorkommt, gewarnt. Allerdings wird auch vor gefälschten Medikamenten gewarnt, Mitte August wurde entdeckt, dass zahlreiche Fälschungen auf dem Markt sind.
- In der Hauptstadt Nairobi Meldungen: Malaria ist in Afrikas größtem Slum, Kibera die am meisten verbreitete Krankheit.
- Auch in den zentralen Hochland-Gebieten im Westen besteht Ansteckungsgefahr, hier wurden Überträger-Mosquitos entdeckt. Ursache ist vermutlich der Klimawandel.

Malaria - 21.01.2010
Am Mount Kenya Anstieg der Fälle in den letzten 20 Jahren um das Siebenfache, Ursache ist der Klimawandel. Auch in den anderen Teilen des zentralen Hochlands (nachgewiesen z.B. in Karatina und Naro Moru) ist mit erhöhtem Risiko zu rechnen.

Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Masern - 13.01.2002
Aktuell mehrere Ausbrüche:
- Seit November in verschiedenen Blumenfarmen in Naivasha, bisher zwei tote Kinder, 80 sind schwerer erkrankt.
- Seit Mitte Dezember im Viktoria-See auf der Rusinga Insel (Suba District) in einem Flüchtingslager
- Seit Jahresbeginn in Rabondo im Migori District (nahe dem Viktoria-See): 12 tote Kinder
- Seit Ende 01 im Bungoma District (Orte Lugari und Khainga in der Namirembe sub location, Bukembe location in Kanduyi Division)

Masern - 07.06.2002
Im Rift Valley seit Januar mind. 59 Erkrankungen, am meisten betroffen ist Baringo. In Bartolimo, Tenges, Muktani und Kiboino Ausbrüche von Januar bis April.

Masern - 26.10.2005
Im Eastleigh-Viertel der Hauptstadt Nairobi einige Fälle, ein totes Kind. Die Durchimpfungsrate liegt hier bei ca. 80%.

Masern - 02.06.2006
Über die Hälfte der 78 Distrikte Kenias melden aktuell Erkrankungen und Tote. Eine weitere Ausbreitung wird befürchtet:
- Anfang Juni erstmalig Meldungen aus dem Distrikt Nakuru (hier sind am meisten die Divisions Elburgon, Olenguruone und Naivasha betroffen).
- Anfang April galten als besonders betroffene Provinzen: Nairobi (hier schon seit Oktober Fälle), North Eastern, Nyanza und Rift Valley.
- Davor stark rückläufige Tendenz: 2002 landesweit noch zw. 7.000 und 11.000 Fälle, 2003 waren es nur noch 46 und 2004 20.

Masern - 23.01.2007
- Aktueller Ausbruch, bei dem im Distrikt West Pokot mindestens 21 Menschen (16 Kinder sowie 5 Erwachsene, die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen) starben. Meldungen zufolge brach die Krankheit Ende Dezember im Dorf Parek aus und breitete sich anschließend in 6 weitere Dörfer aus. Die am meisten betroffenen Dörfer sind Taloon, Silit, Sarmach, Riting, Nasolot und Tamkar, alle im Gebiet von Muino.
- Weiterer Ausbruch im angrenzenden Lomut, Chesogon Division. Mitte Januar innerhalb einer Woche erkrankten 51 Kinder.
Landesweit wurden über 80.000 Kinder im Alter unter 5 Jahren geimpft.

Masern - 25.06.2007
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch im Distrikt Ijara mit bislang fünf Erkrankungen, davon vier in Elkadere und eine in Jalish. Grund für ein hohes Erkrankungsrisiko sind auf den Konflikt im benachbarten Somalia und den daraus resultierenden Abwanderungen zurückzuführen. Eltern, deren Kinder unter fünf Jahren sind und entsprechende Symptome zeigen, sollten diese in ein Krankenhaus bringen.
Meldungen von Februar 2007:
- Ausbruch in einem provisorischen äthiopischen Flüchtlingscamp in Kinisa im Distrikt Moyale. Hauptsächlich betroffen sind Frauen und Kinder unter 5 Jahren. Nach offiziellen Angaben ist die Gefahr einer Ausbreitung sehr groß.
- Ausbruch im Distrikt West Pokot, mindestens 21 Menschen (16 Kinder sowie 5 Erwachsene, die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen) starben. Meldungen zufolge brach die Krankheit Ende Dezember im Dorf Parek aus und breitete sich anschließend in 6 weitere Dörfer aus. Die am meisten betroffenen Dörfer sind Taloon, Silit, Sarmach, Riting, Nasolot und Tamkar, alle im Gebiet von Muino.
- Weiterer Ausbruch im angrenzenden Lomut, Chesogon Division. Mitte Januar innerhalb einer Woche erkrankten 51 Kinder.
Landesweit wurden über 80.000 Kinder im Alter unter 5 Jahren geimpft.

Masern - 18.02.2008
Aktuelle Meldung:
- Aktuell Gefahr eines Ausbruchs im Slum Kibera in Nairobi, mindestens zwölf Verdachtsfälle wurden am Wochenende des 16./17. Februar 2008 gemeldet, sowie bereits drei in der Vorwoche.
Hintergrund und Zurückliegendes:
Regelmäßige Impfkampagnen werden zur Reduzierung der Krankheitszahlen durchgeführt. In den letzten Jahren folgende Zahlen:
- Im Jahr 2001 noch 11.304 bestätigte Fälle, daraufhin große Impfkampagne.
- Im Jahr 2003 insgesamt 1.791 Verdachtsfälle, davon 59 laborbestätigt.
- 2004 insgesamt 1.968 Verdachtsfälle, 20 bestätigt.
- 2005 wurden 2.500 Erkrankungen laborbestätigt, 24 Menschen starben. Diese gestiegenen Zahlen vermutlich aufgrund von verspätet durchgeführten Impfungen.

Meningokokken Meningitis - 29.08.2002
Alarm in allen Distrikten der Provinz Nyanza, nachdem im Kakamega Distrikt drei erkrankten und zwei verstarben. Offenbar ist auch die Western Provinz betroffen. Meningitis wird leicht mit der hier gerade häufig vorkommenden Malaria verwechselt, so dass das wirkliche Ausmaß des Ausbruchs unklar ist. Offiziell wird von "normalen" Fällen und nicht von einem Ausbruch gesprochen.

Meningokokken Meningitis - 03.03.2006
Im Rahmen eines grenzübergreifenden Ausbruchs Meldungen in den ugandischen Nordost-Distrikten und den angrenzenden Gebieten Kenias: Im Distrikt West Pokot (Rift Valley) offiziell 15 (andere Quellen sprechen von über 30) Tote, mind. 57 Erkrankte. Die am meisten betroffenen 'Divisions' sind Alale, Chepareria, Kachelila und Kasei (nach anderen Quellen auch Konyao, Kiwawa, Kacheliba, Naoyapong und Amakerit).
Ausbrüche auch in den Distrikten Trans Nzoia und Turkana.

Meningokokken Meningitis - 27.02.2008
Bisher noch keine Verdachtsfälle in diesem Jahr

Methanol-Vergiftung - 27.06.2005
Bisher 48 Tote im Machakos Distrikt (Eastern Province) nach dem Genuss von unsachgemäß gebrannten Alkohol ("Mulika"). Viele weitere sind erblindet oder schwer erkrankt.
Schon im Jahr 2000 ein ähnlicher Ausbruch, über 100 starben durch das Getränk "Kumi Kumi", das Methanol enthielt.

Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Milzbrand - 29.10.2007
In den letzten Jahren anhaltend Meldungen (auch menschliche Erkrankte nach dem Verzehr von kontaminierten Rindfleisch) aus dem Samburu-National-Park.
Davor Meldungen aus dem Gebiet Meru und Maragua, Samburu und Nairobi.
Zwischen Dezember 2005 und März 2006 Ausbruch in der Gegen Wamba im Süden von Samburu, mehrere tote Zebras, Esel und Kamele wurden gefunden, die meisten in Nkaroni westlich der Stadt Wamba.

Milzbrand - 15.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Vor einer Woche starb ein Mann in Nyeri in der Central Province, nachdem er infiziertes Fleisch eines Rindes gegessen hatte, der Fall wurde laborbestätigt. Wiederum eine Woche zuvor starben zwei Rhinozerosse im Nairobi National Park, die ebenfalls laborbestätigt wurden. Es wird befürchtet, dass ein Teil des Fleisches, das in und um Kitengela und Ongata Rongai verkauft wird, kontaminiert sein könnte. Im Nairobi National Park befinden sich zur Zeit desweiteren zahlreiche tote Rinder.
Zurückliegende Meldungen:
- März 2009: Im Ort Njoro in der Coast Provinz starb ein Schuljunge und drei Familienmitglieder wurden hospitalisiert, nachdem sie Fleisch eines Rindes gegessen haben, das möglicherweise infiziert war.
- Am 6. Januar 2009 starb ein Mann, nachdem er einige Tage zuvor zusammen mit neun anderen Bewohnern eine infizierte Kuh im Ort Njukiiri in der Division Manyata in der
Eastern Provinz geschlachtet hatte.
Hintergrund:
- In den letzten Jahren kam es regelmäßig zu Erkrankungen, Asubrüche bei Tieren, hauptsächlich Rindern, wurden aus folgenden Provinzen gemeldet: Central,
Coast, Eastern, Nairobi und Rift Valley. Unter anderem betroffen waren Gebiete wie Tsavo West, Nakuru, Süd-Samburu und Nairobi National Park.
- Menschliche Fälle wurden zehn im Jahr 2007, 106 in den Jahren 2005-2006 (zwei starben) und 15 im Jahr 2001 gemeldet.

Mycobacterium ulcerans - 09.07.1998
Die Elfenbeinküste, Ghana und Benin arbeiten bei der Bekämpfung des Mycobacterium ulcerans, gegen das es kein Heilmittel gibt, zusammen.
Die Zahl der weltweiten Fälle ist nicht bekannt. In der Elfenbeinküste verdoppelte sich das Maximum zwischen 1996 und 1997 auf über 10.000 Fälle. Kenia, Sierra Leone und Tansania meldeten zum ersten Mal Fälle.

O'nyong-nyong fever - 16.12.2004
In Mombasa und Malindi Ausbruch mit bisher 15 Labor bestätigten Fällen, das Fieber verläuft in der Regel harmlos und wird durch infizierte Malariamücken (Anopheles) übertragen.

Polio - 19.07.2000
In Pokot Anfang Juli ein Poliofall (Wildstamm) aufgetreten.

Polio - 29.12.2006
Zwei erkrankte Flüchtlingskinder im Oktober/November in einem somalischen Flüchtlingslager im Distrikt Garissa in der North Eastern Provinz. Zumindest eins der Kinder war nicht nach Somalia gereist, wo seit Juli 2005 ein Ausbruch herrscht, es könnte sich also um einen lokal erworbenen Fall handeln.

Polio - 19.05.2009
Seit Jahresbeginn bis Ende April 2009 wurden insgesamt 13 Erkrankungen gemeldet, hauptsächlich im Distrikt Turkana. Zuvor wurden seit 2006 keine Fälle gemeldet. Es wird vermutet, dass die Krankheit aus dem benachbarten Sudan importiert wurde. Möglicherweise gibt es weitere Erkrankungen, ein Verdachtsfall bei einem Kind wurde beispielsweise in Lokichoggio (900 km nördlich der Hauptstadt Nairobi) gemeldet. Gefahr besteht auch im Hinblick auf die Ausbrüche in den nördlichen benachbarten Ländern. Desweiteren sind etwa 300.000 Kinder nicht geimpft. Insgesamt 42 Gebiete in den Provinzen Rift Valley, Central und Nairobi gelten als hohe Risikogebiete.

Rift Valley fever - 19.03.1999
27 Tote im Distrikt Tana River (davon vom 9.-16.03.99: 7 in den Divisionen Bura und Galole), 16 Dörfer im zusammengebrochenen "Bura Irrigation Scheme" betroffen, zusätzlich 25 Fälle im Unterdistrikt Ijara (Nachbardistrikt Garissa), vermutlich Rift Valley Fever (RVF). Am meisten betroffen sind ein- bis fünfjährige Kinder. Lt. WHO ist RVF aufgrund der klimatischen Bedingungen ungewöhnlich.

Rift Valley fever - 24.01.2007
Ausbruch mit steigender Tendenz seit Mitte Dezember, Beginn in der auch jetzt am stärksten betroffenen North Eastern Provinz (Distrikte Ijara, Wajir und Garissa (Subdistrikte Fafi division, Shanta Abak, Shell Gulliet, Shimbirey und Korakora)), inzwischen Ausbreitung bis in die Provinzen Coast (Tana River, Kilifi Distrikt, Distrikte Malindi und Taita Taveta) und Eastern (Distrikt Isiolo). Insgesamt starben bis zum 20. Januar des Jahres 114 Menschen (die meisten in den nordöstlichen Regionen, sowie einige in der Coastal province), weitere ca. 300 Erkrankungen sind gemeldet. Man geht jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Erkrankungen noch deutlich höher ist. Um den Ausbruch einzudämmen, werden Massenimpfungen bei Tieren durchgeführt.
Im Distrikt Garissa von November 1997 bis Februar 1998 der letzte große Ausbruch in Kenia mit damals 170 Toten.

Rift Valley fever - 03.02.2007
Ausbruch mit steigender Tendenz seit Mitte Dezember. Aktuell starben 3 Menschen in Kabaranet sowie 2 weitere im Distrikt Hola in der Coast Provinz. Insgesamt starben damit bis zum 03. Februar des Jahres 162 Menschen (die meisten in den nordöstlichen Regionen, sowie einige in der Coastal province), weitere mindestens 400 Erkrankungen sind gemeldet. Man geht jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Erkrankungen noch deutlich höher ist.
Am stärksten betroffen ist die North Eastern Provinz (Distrikte Ijara, Wajir und Garissa (Subdistrikte Fafi division, Shanta Abak, Shell Gulliet, Shimbirey und Korakora)), inzwischen Ausbreitung bis in die Provinzen Coast (Tana River, Kilifi Distrikt, Distrikte Malindi und Taita Taveta) und Eastern (Distrikt Isiolo). Außerdem betroffen: Lamu, Thika, Maragua, Kirinyaga, Kajiado und Nairobi.
Um den Ausbruch einzudämmen, werden Massenimpfungen bei Tieren durchgeführt.
Im Distrikt Garissa von November 1997 bis Februar 1998 der letzte große Ausbruch in Kenia mit damals 170 Toten.

Rift Valley fever - 12.02.2007
Aktuelle Meldung:
5 Menschen, davon 4 Mitglieder derselben Familie, starben Mitte Februar 2007 in den Distrikten Tana River und Baringo.
Weitere Meldungen:
Ausbruch mit steigender Tendenz seit Mitte Dezember. Anfang Februar starben 3 Menschen in Kabaranet sowie 2 weitere im Distrikt Hola in der Coast Provinz. Insgesamt starben damit bis zum 03. Februar des Jahres 162 Menschen (die meisten in den nordöstlichen Regionen, sowie einige in der Coastal province), weitere mindestens 400 Erkrankungen sind gemeldet. Man geht jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Erkrankungen noch deutlich höher ist.
Am stärksten betroffen ist die North Eastern Provinz (Distrikte Ijara, Wajir und Garissa (Subdistrikte Fafi division, Shanta Abak, Shell Gulliet, Shimbirey und Korakora)), inzwischen Ausbreitung bis in die Provinzen Coast (Tana River, Kilifi Distrikt, Distrikte Malindi und Taita Taveta) und Eastern (Distrikt Isiolo). Außerdem betroffen: Lamu, Thika, Maragua, Kirinyaga, Kajiado und Nairobi. Die am meisten betroffenen Dörfer sind Ngambo location, Sindan, Sandai, Logumgum und Salabani, alle in der Division Marigat, sowie einige in der Division Mukutani.
Die meisten Todesfälle ereigneten sich aufgrund Konsums oder Kontakts mit illegal geschlachteten Tieren.
Um den Ausbruch einzudämmen, werden Massenimpfungen bei Tieren durchgeführt.
Im Distrikt Garissa von November 1997 bis Februar 1998 der letzte große Ausbruch in Kenia mit damals 170 Toten.

Rift Valley fever - 18.02.2007
Aktuelle Meldungen:
- Aus dem Distrikt Kajiado werden die ersten beiden bestätigten Fälle bei Rindern gemeldet. Diese wurden in der Mashuru division und in Loitokitok (an der Grenze zu Tansania südlich von Kajiado, nun ein Distrikt) gefunden. In Kajiado wurden bereits zahlreiche menschliche Fälle gemeldet.
- Außerdem besteht der Verdacht, dass ein 17-jähriges Mädchen in Msabaha im Distrikt Malindi starb, nachdem ihre Familienmitglieder sie aus religiösen Gründen nicht ins Krankenhaus gebracht hatten.
Weitere Meldungen:
- 5 Menschen, davon 4 Mitglieder derselben Familie, starben Mitte Februar 2007 in den Distrikten Tana River und Baringo.
- Ausbruch mit steigender Tendenz seit Mitte Dezember. Anfang Februar starben 3 Menschen in Kabaranet sowie 2 weitere im Distrikt Hola in der Coast Provinz. Insgesamt starben damit bis zum 03. Februar des Jahres 162 Menschen (die meisten in den nordöstlichen Regionen, sowie einige in der Coastal province), weitere mindestens 400 Erkrankungen sind gemeldet. Man geht jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Erkrankungen noch deutlich höher ist.
Am stärksten betroffen ist die North Eastern Provinz (Distrikte Ijara, Wajir und Garissa (Subdistrikte Fafi division, Shanta Abak, Shell Gulliet, Shimbirey und Korakora)), inzwischen Ausbreitung bis in die Provinzen Coast (Tana River, Kilifi Distrikt, Distrikte Malindi und Taita Taveta) und Eastern (Distrikt Isiolo). Außerdem betroffen: Lamu, Thika, Maragua, Kirinyaga, Kajiado und Nairobi. Die am meisten betroffenen Dörfer sind Ngambo location, Sindan, Sandai, Logumgum und Salabani, alle in der Division Marigat, sowie einige in der Division Mukutani.
Die meisten Todesfälle ereigneten sich aufgrund Konsums oder Kontakts mit illegal geschlachteten Tieren.
Um den Ausbruch einzudämmen, werden Massenimpfungen bei Tieren durchgeführt.
Im Distrikt Garissa von November 1997 bis Februar 1998 der letzte große Ausbruch in Kenia mit damals 170 Toten.

Rift Valley fever - 11.05.2007
Aktuelle Meldungen:
- Seit dem ersten Fall in Gurufa, Garissa am 7. Dezember 2006 starben im Land bis zum 12. Mai 2007 insgesamt 155 Menschen, 684 Verdachtsfälle wurden gemeldet, davon 234 laborbestätigt. Verteilung auf die Provinzen wie folgt: 333 Fälle in North Eastern, 183 in Rift Valley, 141 in Coast, 14 in Central sowie 13 in Eastern Provinz
Einzelmeldungen:
Die am meisten betroffenen Distirkte sind Garissa, Ijara und Wajir in der North Eastern Provinz, Tana River und Kilifi in der Coast Provinz sowie Kirinyaga und Maragwa in der Central Provinz.
- Zuletzt starben in der North Eastern Province bis zum 27. März 2007 weitere 5 Menschen an den Folgen der Erkrankungen. Sie hatten sich im September 2006 angesteckt und wurden in Garissa behandelt, starben aber nun an späteren Komplikationen in den Distrikten Garissa und Ijara.
Es wird befürchtet, dass die Krankheit mit Beginn der lang andauernden Regenfälle, die seit 2 Wochen Ijara heimsuchen, wieder auftreten wird.
- Während des Peaks des Ausbruchs waren 354 Personen erkrankt und haben sich erholt, 106 jedoch starben in Garissa, Ijara und Wajir, wobei es sich um das Zentrum der Krankheit handelt, bevor sie sich in weitere Gebiete des Landes ausgebreitet hatte.
Weitere Meldungen:
- Aus dem Distrikt Kajiado werden die ersten beiden bestätigten Fälle bei Rindern gemeldet. Diese wurden in der Mashuru division und in Loitokitok (an der Grenze zu Tansania südlich von Kajiado, nun ein Distrikt) gefunden. In Kajiado wurden bereits zahlreiche menschliche Fälle gemeldet.
- Außerdem besteht der Verdacht, dass ein 17-jähriges Mädchen in Msabaha im Distrikt Malindi starb, nachdem ihre Familienmitglieder sie aus religiösen Gründen nicht ins Krankenhaus gebracht hatten.
- 5 Menschen, davon 4 Mitglieder derselben Familie, starben Mitte Februar 2007 in den Distrikten Tana River und Baringo.
- Ausbruch mit steigender Tendenz seit Mitte Dezember. Anfang Februar starben 3 Menschen in Kabaranet sowie 2 weitere im Distrikt Hola in der Coast Provinz. Insgesamt starben damit bis zum 03. Februar des Jahres 162 Menschen (die meisten in den nordöstlichen Regionen, sowie einige in der Coastal province), weitere mindestens 400 Erkrankungen sind gemeldet. Man geht jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Erkrankungen noch deutlich höher ist.
Am stärksten betroffen ist die North Eastern Provinz (Distrikte Ijara, Wajir und Garissa (Subdistrikte Fafi division, Shanta Abak, Shell Gulliet, Shimbirey und Korakora)), inzwischen Ausbreitung bis in die Provinzen Coast (Tana River, Kilifi Distrikt, Distrikte Malindi und Taita Taveta) und Eastern (Distrikt Isiolo). Außerdem betroffen: Lamu, Thika, Maragua, Kirinyaga, Kajiado und Nairobi. Die am meisten betroffenen Dörfer sind Ngambo location, Sindan, Sandai, Logumgum und Salabani, alle in der Division Marigat, sowie einige in der Division Mukutani.
Die meisten Todesfälle ereigneten sich aufgrund Konsums oder Kontakts mit illegal geschlachteten Tieren.
Um den Ausbruch einzudämmen, werden Massenimpfungen bei Tieren durchgeführt.
Im Distrikt Garissa von November 1997 bis Februar 1998 der letzte große Ausbruch in Kenia mit damals 170 Toten.

Rift Valley fever - 20.09.2007
Zwischen dem 15. und 17. September 2007 starben drei Personen in Molo im Distrikt Nakuru (in den Gebieten Kuresoi und Sirikwa). Die Fälle wurden noch nicht laborbestätigt, Untersuchungen dauern noch an.

Rift Valley fever - 14.11.2008
Vor einem bevorstehenden Ausbruch in der North-Eastern-Provinz einschließlich deren Hauptstadt Garissa an den Grenzen zu Äthiopien und Somalia. Aufgrund der andauernden schweren Regenfälle und das feuchten Wetters sind die Brutbedingungen für Mosquitos optimal. In der Region kam es zuletzt im Jahr 2006 zu einem Ausbruch, als mehr als 40 Menschen und Tausende von Tieren starben.

Salmonellosis - 15.01.2008
Hunderte von britische Touristen erkrankten im Sun'n Sand Hotel in Kikambala (nahe Mombasa) in the Coast Province, in welchem es bereits im August 2007 zu einem ähnlichen Ausbruch gekommen war. Die Erkrankungen wurden mittlerweile auch bestätigt.

Schistosomiasis - 23.01.2002
Die Prävalenz in manchen Landesteilen liegt bei 60%, vor allem der Viktoriasee ist betroffen.

Schistosomiasis - 05.03.2003
Ausbruch im Bezirk Ndhiwa am Viktoriasee, ca. 500 vor allem aus Manyuanda, Unga, Radienya und Miranga mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Die Prävalenz in manchen Landesteilen Kenias liegt bei 60%, vor allem der Viktoriasee ist betroffen.

Schistosomiasis - 25.09.2008
Mindestens 30 Verdachtsfälle werden aus dem Distrkt Kilifi (nordwestlich von Mombasa) in der Coast Provinz gemeldet. Betroffen sind die Dörfer Malomani, Mitsenzini, Ganze, Migodomani und Dungicha, Ursache ist kontaminiertes Wasser aus Malomani nahe der dortigen Grundschule.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Tollwut - 05.08.2003
Nachdem in den Gebieten Riruta Satellite, Kabiria und Kabete in Nairobi tollwütige Hunde entdeckt wurden, wird vor evtl. bevorstehenden höheren menschlichen Erkrankungs-Zahlen gewarnt.

Tollwut - 14.10.2004
Ausbruch im Distrikt Suba (am Viktoria-See), u.a. in Kamasengere auf Rusinga Island sind sechs verstorben. Betroffen sind auch das Lambwe Valley, Gembe und Mbita. Ursache waren hier u.a. tollwütige Katzen.
Davor im Mai Meldungen über sechs Tote im Bomet Distrikt in den sechs davor liegenden Monaten nach Bissen durch tollwütige Hunde. Massenimpfungen von Hunden in den Divisions Longisa, Ndanai, Siongiroi, Bomet Central, Mutharakwa und Sigor sollen weitere Fälle verhindern.

Tollwut - 11.12.2006
Ausbruch im Distrikt Isiolo, es werden zahlreiche Bisse durch Hunde gemeldet. Das Problem ist hauptsaechlich auch der Kontakt von wilden Tieren mit Haustieren, insbesondere Eseln. Da sich gesamten Distrikt etwa 2.000 streunende Hunde befinden, ist die Gefahr gross.

Trypanosomiasis, African - 14.07.2004
Auch in Kenia wird eine Rückkehr der Schlafkrankheit erwartet: die Tsetse-Fliegen, die Überträger der Schlafkrankheit, haben sich inzwischen in 51 Distrikte ausgebreitet. Ein besonderes Problem scheint der Distrikt Suba.
Frühere Meldungen aus:
- Ruma Park im Lambwe Valley (ca. 20km südwestlich von Homa Bay nahe dem Viktoriasee)
- der keniatischen Seite der Grenze zu Uganda bei Tororo (nördlich des Viktoriasees),
- Bungoma Distrikt (nahe der Grenze von Western und Nyanza in der Nähe des Viktoriasees)
- Bumula und Malakisi

Tuberkulose - 11.02.2002
Ausbruch im Embu Distrikt (Eastern Province), die am schlimmsten betroffenen Gebiete sind Dallas, Majengo und die Shauri Yako Slums, 56% der Tuberkulose-Positiven sind auch an HIV erkrankt.

Tuberkulose - 04.11.2002
Kenia hat momentan eine der höchsten Raten von Neuerkrankungen in der Welt, gemeinsame Programme mit der WHO sollen hier Abhilfe schaffen.

Überschwemmungen - 30.01.2001
Überschwemmungen nach für die Jahreszeit ungewöhnlichen Regenfällen sollen noch bis März andauern. Betroffen vor allem die Gebiete im Rift-Valley und am Viktoria-See in der Nyanza Province mit Nyando, Muhoroni, Nyatike, Nyakach, Rachuonyo, Migori und Kisumu. Es wird mit einem Anstieg von Cholera, Diarrhoe, Schistosomiasis und typhoid fever (dt: Typhus) gerechnet.

Überschwemmungen - 01.04.2001
Nach starken Regenfällen in der letzten März-Woche werden für Nairobi und die Nyanza Provinz Typhus, Cholera und Malaria-Ausbrüche befürchtet.

Überschwemmungen - 27.05.2002
Nach den ausgiebigen Regenfällen, Erdrutschen und Überschwemmungen steigt das Risiko für "water-borne diseases". Am meisten betroffen sind die westlichen, südwestlichen und zentralen Provinzen. Außerdem die Küstenprovinzen.
Für die Gebiete am Viktoriasee und die gesamte Provinz Nyanza wird mit einem schweren Malaria-Ausbruch gerechnet, am meisten überflutet sind die Distrikte Nyando, Rachuonyo, Migori, Homa Bay und Bondo.
Überschwemmungsfolgen auch in den Distrikten Kisumu, Busia, Marakwet, Tana River, Ijara, Mandera, Wajir, Malindi und Garissa. In Lamu bisher nur schwere Regenfälle.
Nyando gilt am meisten gefährdet für Cholera und Typhus.

Überschwemmungen - 09.01.2003
Ausgiebige Regenfälle und Überschwemmungen Anfang Januar in Teilen des Kisumu Distrikts (z.B. Dunga und Nyalenda), außerdem im Dezember in Marigat (Östl. Rift Valley), hier sind die Tugen Hills und die Orte Ng'ambo, IIngarua und Eldume am meisten betroffen.
Nach Überschwemmungen steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.

Überschwemmungen - 26.01.2003
Offizielle Warnung vor Cholera-, Diarrhoe- und Dysenterie-Ausbrüchen nach den Regenfällen der vergangenen Tage in den Provinzen Coast, Rift Valley, Nyanza, North Eastern und Teilen von Western.
Bereits Anfang Januar Meldungen über ausgiebige Regenfälle und Überschwemmungen in Teilen des Kisumu Distrikts (z.B. Dunga und Nyalenda), außerdem im Dezember in Marigat (Östl. Rift Valley), hier sind die Tugen Hills und die Orte Ng'ambo, IIngarua und Eldume am meisten betroffen.

Überschwemmungen - 11.06.2007
Aufgrund der starken Regenfälle und die dadurch verursachten Überschwemmungen wird mit zahlreichen Erkrankungen gerechnet, vor allem in den Gebieten, in denen die Sanitäranlagen zerstört wurden. In der Indian Ocean Coastal region sind 23.000 Menschen gefährdet, viele Meldungen über Erbrechen und Diarrhoe und damit Verdachtsfälle von Cholera, dysenterie und Typhus. Am meisten betroffen sind die Gebiete Mpeketoni des Distriktes Lamu und Witu am benachbarten Distrikt Tana River, insgesamt sind in diesen Gebieten 10.218 Menschen gefährdet. Im Distrikt Kilifi sind 5.700 Menschen betroffen, ebenso beeinträchtigt durch die Überschwemmungen sind Mombasa, Malindi und Kipini im Distrikt Tana River. Auch eine starke Ausbreitung von Malaria wird befürchtet.

Unbekannte Erkrankung - 17.12.2001
In der Igoji Division (Meru Central District) sechs Tote und weitere 70 Hospitalisierte durch bisher nicht identifizierte Krankheit. Ob es sich 'nur' um einen schweren Malaria- oder Grippe-Ausbruch handelt oder ob ein noch gefährlicherer Erreger die Ursache ist, kann noch nicht gesagt werden.

Unbekannte Erkrankung - 24.06.2004
Fünf Tote in den Distrikten Trans Nzoia und Kitale in West-Kenia. Die Ursache ist noch nicht bekannt, diskutiert werden Ebola, Abdominal-Typhus und Leptospirose, die Symptome sind starke Kopf- und Abdominal-Schmerzen.

Unbekannte Erkrankung - 03.05.2009
Bislang unbekannte Erkrankung im westlichen Distrikt Bungoma, insgesamt 16 Menschen starben, betroffen sind die Dörfer Remwa, Ashioya und Kabula. Die Symptome der Betroffenen waren Diarrhöe, Erbrechen und Bluten aus ihren Nasen und Augen, bevor sie starben. In Betracht kommt neben vielen anderen Erkrankungen das Vorliegen eines viralen hämorrhagischen Fiebers, Untersuchungen dauern jedoch noch an.

Wasserknappheit in Nairobi - 02.06.2003
Mögliche Ausbrüche von "waterborne diseases" in einigen Gebieten, in dem Ort Kibagare gab es bereits Fälle von Cholera und Typhus.
Für die benachbarten Gebiete Loresho und Kangemi werden ähnliche Probleme erwartet. Besonders betroffen von der Wasserknappheit sind Kibera, Ngumo, Highrise, Adams Arcade, Hurlingham, Gong road, Kileleshwa, Southlands und Teile von Eastlands.
Jetzt wird befürchtet, dass auch Nairobi bald betroffen sein könnte.

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