Outbreak-Historie Kolumbien
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Cholera - 18.08.2004
Nach der Entdeckung von drei Fällen (V. cholerae O1 El Tor, Typ Ogawa) in Tumaco und Barbacoas (im Candelillas Distrikt, Süd-Department Narino) offizielle Warnungen der Gesundheitsbehörden für die Pazifik-Küste. Dies sind die ersten Fälle seit 2000.
Im Quespi Creek und im Fluss Mira (Trinkwasser-Reservoir für den Candelillas Distrikt) wurden auch V. cholerae gefunden.
1996 und 97 (den Jahren mit großen Ausbrüchen) war das Risiko in den Küstenregionen höher.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Dengue-Fieber - 12.09.2001
In Florida (Valle de Cauca) herrscht Dengue-Alarm, bisher 16 Fälle und 17 Dengue-DHF-Fälle, normal sind hier ca. 40 Fälle im gesamten Jahr. Überdurchschnittlich viele kommen aus Pedregal, dem ländlichen Tarragona, Pubenza und Fajardo y El Centro.
Auch in Valle de Cauca, in Palmira, der erste Todesfall und weitere Verdachtsfälle, hier herrscht aktuell eine Mosquitoplage, dadurch erhöhtes Risiko.

Dengue-Fieber - 19.08.2002
Bisher landesweit 46.816 Fälle (davon 4.816 das gefährliche DHF), 16 Tote.
In Cali in Valle del Cauca, wo im Februar und März viele Fälle gemeldet wurden, waren es Stand Juli 2.481 Erkrankte (davon 667 DHF). Im stärker betroffenen Departement Santander sind Stand Juli 5.529 erkrankt.
Anfang Mai mehrere Meldungen:
- Im Bezirk Palmira trotz massiver Insekten-Sprüh-Aktionen in der ersten beiden Monaten 1.796 Fälle (22 DHF). Im gesamten letzten Jahr waren es hier 4.228 und 31 DHF.
- In Vijes Alarm, nachdem die Zahlen angestiegen sind, am meisten betroffen sind El Cangrejo und La Sonora.
- In Tuluá aktuell Mosquito-Bekämpfungsmaßnahmen, nachdem die Zahl der DHF-Fälle auf 34 (138 Fälle klassisches Dengue-Fieber) gestiegen ist, dies ist eine Steigerung um 300%.

Dengue-Fieber - 24.09.2003
In diesem Jahr bis zur ersten Juli-Woche 31.713 Fälle, 2.912 DHF (bis zur dritten Mai-Woche waren es noch 23.570 und 2.157 DHF). Dengue-Erkrankungen sind im Land am Ansteigen 1999 waren es 21.000 Erkrankte, 2001 bereits 61.847 und in 2002 über 80.000.

Dengue-Fieber - 03.02.2005
2004 keine offiziellen Meldungen an die PAHO, ein Einzelbericht deutet auf verringerte Zahlen hin: im Distrikt Barranquilla Stand Juni mit 87 Erkrankten 85% weniger als im Vorjahreszeitraum.
2003 bis zur 44. Woche 46.504 offizielle Meldungen, dies entspricht einer Inzidenz von 228.77 auf 100.000 Einwohner
Bis zur ersten Juli-Woche waren es noch 31.713, 2.912 DHF, bis zur dritten Mai-Woche 23.570 und 2.157 DHF).
Dengue-Erkrankungen sind im Land am Ansteigen 1999 waren es 21.000 Erkrankte, 2001 bereits 61.847 und in 2002 über 80.000.

Dengue-Fieber - 02.09.2008
Aktuelle Meldungen:
- Auch im Jahr 2008 zahlreiche Erkrankungen landesweit, zuletzt wurde erneutes Vorkommen von Typ 3 bestätigt.
Zurückliegende Meldungen:
- Im Jahr 2007 stiegen mit 42.536 Fällen die Erkrankungszahlen um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an (38.842 Erkrankungen). Am meisten betroffen waren die Städte Yopal, Medellin, Cucuta, Villavicencio, Valledupar, Santa Marta, and Cartagena.
Vor allem in Yopal kommt es in den Monaten Januar und Februar regelmäßig zu Ausbrüchen und es besteht daher momentan eine hohe Erkrankungsgefahr.
- Im Februar 2006 Dengue-Alarm im Departement Casanare, hier hat sich die Dengue-Situation in allen 19 'municipalities' in den letzten beiden Jahren verschärft, viele Meldungen auch aus der Departement-Hauptstadt Yopal.
Hintergrund:
- Jährlich kommt es landesweit zu etwa 50.000 Erkrankungen.

Equine encephalitis - 30.10.1998
Der Ausbruch breitet sich weiter aus.
Keine neuen Meldungen aus Panama und den anderen zentralen und südlichen Ländern Amerikas.
Negative Meldungen aus Cuba, El Salvador, Honduras, Mexiko, Brasilien, Paraguay und Peru.

Equine encephalitis - 17.06.1999
Normale Erkrankungszahlen in diesem Jahr, auch bei Venezolanischer Equine Encephalitis.

Gelbfieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Gelbfieber - 17.05.1999
Bis heute 2 Fälle (2 Tote - CFR 100%!) silvatisches Gelbfieber in den Departments Caqueta und Meta.

Gelbfieber - 25.06.2004
Aktuelles:
- Wohl beendeter Ausbruch (Peek Anfang Januar, letzte Meldung Ende Februar) in Sierra Nevada de Santa Marta (Departement Cesar), im ersten Quartal 22 Fälle. Die betroffenen Orte sind Santa Marta, Valledupar und Dibulla.
Meldungen auch aus den Departements Guajira, Magdalena und Meta.
Zur Sicherheit sind die Nationalparks Tairona, Sierra Nevada de Santa Marta, Isla Salamanca, Santuarios de Fauna, Flora Cienaga Grande de Santa Marta und Los Flamencos geschlossen worden.
- In der Valledupar-Region (Sierra Nevada, Departement Cesar) Anfang Januar Gesundheitsalarm, nachdem im Los Besotes Ecological Park an Gelbfieber verstorbene Affen gefunden wurden.
Zurückliegende Meldungen:
Anhaltender Ausbruch mit bis Anfang 2004 106 (11 davon allein im Dezember, inoffiziell sollen es insgesamt ca. 2.000 sein) Fällen, 35 Toten an der Grenze zu Venezuela in den Departements Norte de Santander (270 km nordwestlich von Cucuta) und Cesar. Einzelfälle auch in den Departments Caquetá, Guajira, Casanare, Guaviare und Meta.
Der Ausbruch hat sich insgesamt nach Norden verlagert, die letzten Meldungen aus San Vicente del Caguan (Department Caqueta), davor aus Agustin Codazzi, Becerril und La Jagua de Ibirico im Department Cesar. In Norte de Santander sind vor allem die Bezirke Convención, El Carmen, El Tarra, Teorema und Tibú betroffen.
Bereits im Januar 2003 wurde nach dem Tod von Affen im Gebiet zwischen Tibú in Kolumbien und Casigua in Venezuela ein Ausbruch befürchtet. In Kolumbien davor zuletzt ein Ausbruch in Meta und Guaviare.

Gelbfieber - 31.03.2009
Seit Jahresbeginn bis Ende März 2009 wurden insgesamt fünf Erkrankungen bestätigt, darunter zwei Todesfälle. Zuletzt eine neue Erkrankung in EW 2. Vier der bestätigten Fälle infizierten sich vermutlich in der Municipality La Macarena, sowie eine in Puerto Concordia, beide im Department Meta, die Gebiete gelten als endemisch.
Auch Ende 2008 wurde ein menschlicher Todesfall im Department Meta gemeldet.
Davor zuletzt Ausbruch im April 2005 in Orito in Putumayo und Empalme in Caqueta.

Influenza A/H1N1 Schweinegrippe - 12.05.2009
Verdachts- und/oder bestätigte Schweingrippe-Fälle. Aktuellstes finden Sie bei der WHO http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/index.html

Leishmaniaisis - 02.02.2005
In Kolumbien steigen die Erkrankungszahlen, ein Bericht spricht allein bei den hospitalisierten Armeesoldaten von einer Verdreifachung der Zahlen auf ca. 2.500 verglichen mit 2003.
Leishmaniasis ist in der gesamten Amazonas Region endemisch, vor allem in de Dschungeln.

Malaria - 12.09.2001
In der Hafenstadt Buenaventura (Valle de Cauca) aktuell 1.721 Malaria-Erkrankungen (3 Tote).

Malaria - 07.03.2002
Alarm an der Pazifikküste von Nariño, nachdem in diesem Jahr bereits 5.400 an Malaria Erkrankte gezählt wurden. Auch Leishmaniasis ist hier im Ansteigen.

Malaria - 19.08.2002
In Cauca, im Ort Piamonte aktuell 83 Fälle.

Masern - 31.08.2002
Nach einem Ausbruch im Mai sind die Zahlen im August erneut angestiegen. Bis Ende August bisher über 3.000 Erkrankungen vor allem in La Guajira, Bolivar und Santander.

Meningokokken Meningitis - 12.09.2001
Alarm in der Hafenstadt Buenaventura (Valle de Cauca) nach einem Anstieg der Erkrankungen mit drei toten Kindern im August, wodurch die Zahl der Toten auf insgesamt acht gestiegen ist. Im September bisher 38 Fälle (im letzten Jahr waren es insgesamt 33 und sechs Tote).

Polio - 28.06.2001
Zwei Fälle von Guillain Barré-Syndrom in Buenaventura, Valle del Cauca, haben die Gesundheitsbehörden wegen evtl. Vorhandenseins von Polio-Viren alarmiert. Betroffen sind La Neta (Cajambre) und der Stadtteil Juan XXIII. Es ist noch nicht klar, ob es sich um Wild-Viren oder impfstoffassoziierte Fälle handelt.

Tollwut - 14.07.2004
13 Tote und ca. 170 Gebissene in abgelegenen Dschungelgebieten der Region Choco (Birrinchao am Fluss Purricha in der Bajo Baudo Region) zwischen Mai 2003 und Juni 2004 infolge Angriffen durch Fledermäuse.

Tollwut - 30.01.2007
Zwischen Dezember 2006 und einschließlich Januar 2007 starben in Santa Marta 4 Personen aufgrund von Bissen tollwütiger Hunde. Es ist der schwerste Ausbruch seit Jahrzehnten.

Tollwut - 11.11.2008
Mittlerweile kontrollierter Ausbruch in der Region Montes de Maria im Department Bolivar. Im ländlichen San Cayetano (San Juan Nepomuceno) an der Grenze zu Mahates am 18. und 19. Oktober 2008 Verdachtsfälle bei Rindern auf vier Farmen. Sechs Personen, die den Rindern ausgesetzt waren, wurden medizinisch behandelt, menschliche Fälle sind aber bislang keine gemeldet worden. Vermutlich wurden die Rinder durch Bisse von Fledermäusen infiziert, diese waren auch verantwortlich für einen Ausbruch ebenfalls bei Rindern vor zwei Jahren. In Bolivar ist die Krankheit in einigen Gemeinden präsent, insbesondere in Santa Catalina, Clemencia, Turbaco, Turbana, Mahates, Maria la Baja, San Juan Nepomuceno und El Carmen de Bolivar in den nördlichen und zentralen Regionen des Departments, sowie auch in Gebieten im Süden wie etwa Rio Viejo, Regidor, Montecristo, Arenal und Norosi.

Trypanosomiasis - 12.01.2009
Bis zum 13. Januar 2009 wurden in Santander mittlerweile mindestens neun Verdachtsfälle gemeldet. Zunächst wurden am 7. Dezember 2008 im Hospital von Bucaramanga zwei Erkrankungen (darunter ein Todesfall, der die Krankheit bestätigte) sowie ein weiterer Verdachtsfall gemeldet. Die Betroffenen arbeiteten am Fughafen in Palonegro Lebrija in Santander.

Unbekannte Erkrankung - 14.12.2003
Vom 25. Sep. bis 28 Nov. 38 Atemwegs-Erkrankte (13 sind verstorben) vor allem in Antioquia, North of Santander und Bogota.
Die Ursache ist noch unbekannt, Die Inkubationszeit ist ca. 7-10 Tage, Symptome sind schwere Atemwegs-Beschwerden und Lungenentzündung, hohes Fieber, Husten (teilweise mit Auswurf), Atemnot, Kopfschmerzen, Kraftlosigkeit, Diarrhoe, Erbrechen und starke Schmerzen in der Brust.

Venezuelan equine encephalitis - 07.08.1998
Venezuelanische-Pferde-Encephalitis wurde bei 55 Proben im Distrikt Casanare bestätigt, insgesamt sind 480 Tiere betroffen, 80 verendet. Die Distrikte sind unter Quarantäne.

Venezuelan equine encephalitis - 20.04.1999
3 neue Gebiete in Kolumbien (Grenze zu Venezuela, nahe Rio Catatumbo).
EE-Typ unbekannt, vermutlich VEE (1 bestätigter Fall im Februar). Gebiet westlich des Maracaibosees war schon früher VEE-Gebiet und umspannt Grenze von Kolumbien und Venezuela.

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