Outbreak-Historie Malawi
Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

PRIMA-Logo

 

AIDS - 01.02.2005
In Malawi jährlich ca. 90.000 Tote durch HIV, geschätzt 1 Mio. (bei einer Gesamtbevölkerung von 11 Mio.) sind hier mit dem HI-Virus infiziert. Fast 50% der Neu-Infizierten sind jünger als 24 und davon wieder ca. 60% Frauen und Mädchen. 25% aller Regierungsangestellten sind infiziert.

Cholera - 18.11.1999
In Blantyre (im Zingwangwa township) wurde der erste Fall in der gegenwärtigen Regenzeit gemeldet, weitere werden sicher folgen. In der letzten Cholera-Saison 98/99 waren 5.000 Tote zu beklagen.
Cholera ist heute während Regenperioden insgesamt ein Problem in den Städten Malawis.

Cholera - 29.12.1999
Nach einem Monat Regenzeit Cholera-Meldungen aus allen Landesteilen, darunter z.B. 17 Fälle (4 Tote) aus der Hauptstadt Lilongwe. Auch Blantyre ist betroffen.
In der letzten Cholera-Saison 98/99 waren 5.000 Tote zu beklagen. Cholera ist heute jedes Jahr während Regenperioden ein Problem in den bevölkerungsreichen Städten Malawis.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 25.10.2000
Am Lake Chilwa im Zomba District Ausbruch auf zwei Inseln (Chisi und Thongwe). Inwieweit an den Ufern des Sees und durch die Fische, die hier gefangen werden Gefahr besteht, ist nicht bekannt.

Cholera - 15.03.2001
Ausbrüche in den meisten Teilen des Landes, bisher ca. 1.500 Fälle und 20 Tote. Am meisten betroffen sind Mangochi und Thyolo im Süden, Lilongwe in der Mitte des Landes und der Grenz-District Karonga im Norden. In Blantyre im Süden Malawis Ausbruch seit Jahresanfang mit aktuell 228 Verdachtsfällen (2 Toten) vor allem in den Slums.
In den Süddistrikten werden Ausbrüche erwartet.

Cholera - 01.05.2002
Schlimmster Ausbruch seit 10 Jahren (Vibrio cholerae O1) mit aktuell sinkenden Fallzahlen mit Peak im Februar und März (über 40.000 Erkrankte und über 1.000 Tote) seit 28. Oktober mit Schwerpunkt im südlichen (59% der Toten) und zentralen Malawi, Meldungen in allen der 27 Distrikte des Landes außer Rumphi im Norden. Im Norden nur wenige Fälle. Am schlimmsten betroffen ist der Lilongwe Distrikt mit 5.537 Fällen und 160 Toten. Stark betroffen sind die Touristengebiete am Lake Malawi (am schwersten hier die Distrikte Mangochi und Machinga), außerdem auch die Städte Blantyre und Lilongwe.
Ein Mangel an Therapie-Möglichkeiten und eine Hungersnot erschweren zusätzlich die Bekämpfung.

Cholera - 13.09.2002
Ausbruch in der Nkhotakota Region seit Mai, Stand 26.8. (veröffentlicht erst am 13.9.) 339 Erkrankte und 25 Tote. Davor schon ein Ausbruch in dieser Region mit über 400 Erkrankten.

Cholera - 13.05.2003
Bei einem Ausbruch im Distrikt Blantyre in der letzten April-Woche ein Toter, acht weitere erkrankten. Betroffen sind vor allem die Gebiete Naperi, Zingwangwa und Manase.

Cholera - 18.11.2003
Ausbruch in der Umgebung von Nayuchi im Süd-Distrikt Machinga. Bisher 77 Erkrankte.

Cholera - 11.02.2009
Aktuelle Meldungen::
Normalerweise kommt es zu Cholera hauptsächlich während der Regenzeit, derzeit jedoch ist mit Erkrankungen das ganze Jahr über zu rechnen. Aktuell steigende Erkrankungszahlen, im Januar 2009 Verdopplung der Fallzahlen, bis zum 11. Februar 2009 mittlerweile landesweit mehr als 2.000 Erkrankungen (67 Todesfälle), die Zahlen steigen weiter. Die ersten Fälle wurden in der Hauptstadt Lilongwe (in der Central Region) gemeldet, mittlerweile Ausbreitung in 30 Prozent aller Distrikte, die meisten Erkrankungen nach wie vor in und um Lilongwe (1.478 Fälle, 40 Todesfälle). Insgesamt sind 17 Distrikte betroffen, unter anderem Balaka in der Southern Region, dort 203 Erkrankungen, sowie Mangochi (ebenfalls in der Southern Region) mit 143 Fällen und Nkhata Bay in der Northern Region mit fünf Todesfällen. Unter anderem wurde auch ein Verdachtsfall am 11. Januar 2009 im Distrikt Chikwawa gemeldet, es wird gefürchtet, dass bereits einige ländliche Gebiete des Distrikts von der Krankheit betroffen ist.
Einzelmeldungen (teils etwas zurückliegend):
- Central Region: Im Likuni-Hospital in der Hauptstadt Lilongwe wurden bis zum 17. Dezember 2008 insgesamt 88 Erkrankungen gemeldet, fünf Menschen starben. Die Krankheit breitet sich schnell aus, seit dem Beginn der Regenzeit Verdopplung der Fallzahlen. Allein am 17. Dezember wurden acht Neuerkrankungen gemeldet.
- Ausbruch in der Southern Region: Im Distrikt Balaka starb ein Mann.
- Desweiteren wurden Erkrankungen in Mwanza, Chikwawa und Mangochi gemeldet. Erkrankungsgefahr besteht auch im Hinblick auf die westliche gelegene Provinz Tete in Mosambik in der ebenfalls ein Ausbruch herrscht.
Zurück liegende Meldungen:
- Seit Jahresbeginn bis zum 29. März 2008 starben in der Gegend von Blantyre im Süden des Landes mindestens acht Menschen, sowie innerhalb von drei Wochen etwa 291 Erkrankungen in der Region.
- Landesweit seit dem 5. November 2007 bis zum 14. Januar 2008 im Süden des Landes insgesamt 434 Erkrankungen (acht Todesfälle), allein 291 davon in den letzten drei Wochen. Die meisten Erkrankungen in Nsanjem gefolgt von in Blantyre. Weiterhin betroffen sind Bangwe, Nkhotakota, Mulanje, Thyolo, Chiradzulu und Chikwawa. Aufgrund der mangelnden Wasservorräte ist mit einer weiteren Ausbreitung zu rechnen. Stark gefährdet ist der Distrikt Nkhatabay. Die Fälle der Saison 2006/2007 (insgesamt 309 Erkrankungen) wurden gemeldet in den Distrikten Nkhata Bay, Machinga, Phalombe, Nkhotakota, Mangochi und Nsanje.
- In der Saison 2001/02 wurden 33.546 Erkrankungen (953 Todesfälle), in der Saison 2003/04 insgesamt 959 (13 starben), und in der Saison 2006/07 wurden 309 Erkrankungen (sechs starben) gemeldet.
- Im Süden des Landes zwischen Dezember 2006 und März 2007 anhaltender Ausbruch (der schlimmste seit 2002), mind. 24 sind gestorben, über 4.000 erkrankt. Betroffen ist vor allem die Stadt und der Distrikt Blantyre (u.a. in den Townships Ndirande und Bangwe) und der Bezirk Mangochi (hier schon von November bis Mitte Dezember ca. 50 Erkrankte).
- Im Februar Meldungen aus den Distrikten Balaka, Mulanje, Chiradzulu, Ntcheu und Salima.
- Ausbruch im Osten des Bezirks Dedza (am Malawi-See) mit bis Mitte Dezember über 100 Fällen.
- Meldungen aus den Distrikten Thyolo und Chikwawa.

Fish die-off - 19.10.1999
Mysteriöses Fischsterben im Lake Malawi, als Gründe werden chemische Gifte oder natürliche Ursachen (durch Klimaveränderungen gestörtes Wachstum der Algen im See) diskutiert.

Malaria - 16.06.2000
Malaria ist hier ein gewaltiges Problem. Statistisch erkrankt fast die gesamte Bevölkerung regelmäßig an Malaria: bei einer Gesamtzahl von 9 Mio. werden jährlich 8 Mio. Behandlungen gemeldet.

Masern - 27.12.2000
In diesem zu den ärmsten der Welt zählenden Land werden die Masern erfolgreich bekämpft, es konnte eine für Afrika fantastische Durchimpfungsrate von 90% erreicht werden.

Masern - 02.01.2003
Epidemie in den südlichen Teilen Afrikas, mehrere Million Kinder sind gefährdet. Malawi ist eines der betroffenen Länder. Die UNICEF plant eine große Impfkampagne.

Masern - 26.10.2004
Nachdem schon fast ausgerottet, erneut Ausbrüche, u.a. in Blantyre, Chilomoni und Namadzi im Distrikt Zomba (hier in dne Grenzgebieten zu Mosambik über 100 Fälle im September).
In Städten wie Blantyre ist es offenbar schwer, die erforderliche Durchimpfungsrate zu erreichen.

Pest - 17.07.1999
Bubonen-Pest-Ausbruch in Malawi an der Südgrenze zu Mosambik im Distrikt Nsanje mit 66 Fällen seit Ende Juni, Ausbreitung auf 7 Dörfer im Distrikt. Ausbrüche auch im Zentraldistrikt Ntchisi von Malawi.
Fälle auch in Mutarara (Mosambik). Ein Reiseverbot zwischen Nsanje und Mutarara nicht durchführbar, Quarantäne nicht notwendig, da der Ausbruch noch nicht außer Kontrolle ist.
Seit 1990 verbreitet sich die Pest von Zaire nach Mosambik und Malawi.

Pest - 25.07.1999
Inzwischen 80 Bubonen-Pest-Fälle seit Ausbruchs-Beginn Mitte Juni im Südosten (nahe der Grenzstadt Nsanje/Mosambik), 23 Dörfer im Ndamera-Gebiet betroffen. Situation scheint unter Kontrolle, aber Medikamente fehlen.
Saison ist gewöhnlich zu Beginn der Ernte in der heißen Jahreszeit (viele Nagetiere und Flöhe). Dritter Ausbruch in den letzten 5 Jahren (Oktober 1994: 112 Fälle / September 1997: 453 Fälle).

Pest - 28.07.1999
Inzwischen 74 Bubonen-Pest-Fälle seit Ausbruchs-Beginn 18. Juni im Südosten (nahe der Grenzstadt Nsanje/Mosambik) in 22 Dörfern im Ndamera-Gebiet. 6 Dörfer an der Grenze zu Mosambik sind mit je 3-4 Fällen am meisten betroffen.
Situation scheint unter Kontrolle, aber Medikamente fehlen.
Saison ist gewöhnlich zu Beginn der Ernte in der heißen Jahreszeit (viele Nagetiere und Flöhe).
Dritter Ausbruch in den letzten 5 Jahren: Oktober 1994: 112 Fälle, September 1997: 582 Fälle in den Süd-Distrikten Nsanje, Chikwawa und Ntchisi.

Pest - 12.06.2000
Ausbruch wie schon im letzten Jahr in Nsanje (im Süden an der Grenze zu Mosambik), 7 bestätigte Fälle, 30 unter Verdacht. Reisende aus dem benachbarten Mosambik müssen in Quarantäne.

Pest - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Pest - 22.07.2002
Bubonen-Pest-Ausbruch seit April in Lilongwe im Süddistrikt Nsanje mit 178 Erkrankten bis 22. Juli, davon 71 bis 27. Mai. Hier ist Pest endemisch. Auf Grund der unsicheren Verhältnisse und der mangelhaften Behandlungsmöglichkeiten ist Gefahr für die hoch ansteckende Lungenpest sehr hoch.
Betroffen sind 26 Ortschaften, 23 in Ndamera, 2 in Chimombo und 1 im benachbarten Mosambik (Distrikt Mutarara).

Scabies - 26.06.2001
Ausbruch in fünf Distrikten, betroffen sind Mchinji und Mwanza im Süden und Chitipa, Karonga and Mzimba im Norden.

Tollwut - 23.09.2008
Im Distrikt Mulanje sind über 1.000 Menschen gefährdet, weil sie das Fleisch einer infizierten Rindes gegessen haben. Das Rind starb Anfang September 2008 und wurde laborbestätigt, es wird vermutet, dass es erkrankte, indem es von einer infizierten Katze oder einem Hund gebissen wurde.

Trypanosomiasis, African - 24.12.2005
Reisende haben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Kasungu National Park Mitte November infiziert.
Acht der 25 Distrikte in Malawi geten als Endemiegebiete: Rumphi in der Nord-Region; Kasungu, Ntchisi und Nhotakota in der Zentral-Region; und Mangochi, Machinga, Chikwawa, und Mulanje in der Süd-Region.

Trypanosomiasis, African - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Trypanosomiasis, African - 16.11.2007
Kürzlich wurde die Krankheit bei einem britischen Soldaten bestätigt, der sich zuvor im Kasunga National Park aufgehalten hatte. Es handelt sich um den fünften Fall bei Reisenden in dieser Gegend seit Jahresbeginn bis Mitte November 2007.
Ebenfalls im Kasunga National Park zwei registrierte Erkrankungen bereits im November 2005.

Überschwemmungen - 20.03.2000
Im Nsanje und Chikwawa District im Süden Flutschäden. Der Lalanje River ist über die Ufer getreten. Zunahme der "water-borne diseases" möglich.

Überschwemmungen - 09.05.2001
Wie schon im Jahr 2000 seit Februar starke Flutschäden. Insgesamt sind 13 der 27 Distrikte von den aktuellen Überschwemmungen betroffen und 25% der Bevölkerung müssen mit ungeklärtem Trinkwasser leben. Am schlimmsten sind auch dieses Jahr die Distrikte Chikwawa und Nsanje im Süden des Landes betroffen.
Bisherige Folgen der Zunahme der "water-borne diseases" (weitere Zunahme nach den aktuellen Regenfällen im Mai wahrscheinlich) nach Überschwemmungen: Im März wurden fünf Tote und weitere 85 Erkrankte durch Cholera im südlichen Lower Shire Valley District von Chikwawa gemeldet. Schwerer Malaria-Ausbruch in Chikwawa, Details liegen nicht vor.

Überschwemmungen - 16.01.2003
Betroffen sind acht Distrikte Malawis, besonders Salima, der nördliche Randbezirk von Karonga, sowie die südlichen Distrikte von Nsanje, Shire und Chikwawa, 300.000 Menschen sind obdachlos, mindestens sieben Menschen starben, im südlichen Malawi werden noch Dutzende vermisst.
Nach Überschwemmungen steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.

Unbekannte Erkrankung - 26.10.2000
Im Chiradzulu District sind vier Mädchen an Lähmungen erkrankt. Als Grund könnte Polio in Frage kommen.

Unbekannte Erkrankung - 24.07.2009
An einer bislang unbekannten Erkrankung starben in den beiden benachbarten Dörfern Mtemankhawa (in TA Dambe in Neno) in Malawi und Datson (in Chief Tsangano) in Mosambik mittlerweile 17 Menschen, insgesamt 133 erkrankten (95 im Distrikt Neno und 38 im Distrikt Tsangano) seit Mai bis zum 24. Juli 2009. Die Dörfer haben nur eine Bevölkerung von 753 (Mtemankhawa) bzw. 329 (Datson) Einwohner. Symptome der Krankheit sind unter anderem steifer Nacken, Dehydrierung, Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Beschwerden im Unterleib sowie Verlust der Stimme.

Nur die aktuellen Outbreaks
Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
« zurück zum Index