Outbreak-Historie Mali Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 23.09.2005 Ausbruch im Westen des Landes am Senegal und Faleme: vom 20. Juni bis 24. Juli mind. 20 Tote, weitere ca. 160 Erkrankte vor allem im Kayes Distrikt (Faleme, Fegui und Tafasirga).
Der Ausbruch soll inzwischen wieder kontrolliert sein.
Dengue-Fieber - 05.12.2008 Aktuelle Meldungen:
- Eine lokal erworbene Erkrankung wurde nach Frankreich exportiert. Ein 23-jähriger wurde am 14. November 2008 hospitalisiert, nachdem er sich die drei Wochen zuvor in der Stadt Bamako aufgehalten hatte.
- Ausbruch in Kaves im Nordwesten des Landes. Etwa am 26. Oktober 2008 erkrankte eine Person, seitdem wurden bis zum 12. November 2008 über 70 Verdachtsfälle gemeldet. Derzeit etwa zwei Neuerkrankungen pro Tag.
Hintergrund:
- In ganz Westafrika steigen die Zahlen seit 2006.
Diarrhoe - 29.07.1999 7 Tote durch Diarrhoe in Koury
und Diena (Präfektur Yorosso, ca. 500 km südlich Bamako). Cholera nicht bestätigt, Ursache vermutlich mangelhafte Nahrungshygiene, Mangel an Latrinen und Frischwasser.
Gelbfieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Gelbfieber - 06.01.2005 Ein Labor bestätigter Fall aus dem Südwest-Distrikt Kita. Im benachbarten Burkina Faso aktueller Ausbruch in der Grenzregion Cascades.
Der letzte Ausbruch in der Region war 1987, damals 305 Fälle und 145 Tote.
Gelbfieber - 28.11.2005 53 Verdachts- und 23 Todesfälle seit dem 7. Oktober in der Region Kayes. Massenimpfungen in den Distrikten Bafoulabe (wo die meisten Fälle vorkommen), Kadiolo, Kolondieba, Selingue und
Yanfolila sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.
Als stark gefährdete Distrikte gelten Kangaba, Kati, Kayes, Kenieba, Kita und Yanfolia.
Lassa Fieber - 12.03.2009 Ein Mann aus London starb, der Mann infizierte sich während einer Reise durch Mali. Er reiste zuerst nach Bamako, und reiste dann in den Süden des Landes in ein Dorf nahe der Grenze zur
Elfenbeinküste, wo er sich vier Wochen aufhielte.
Malaria - 08.03.2007 3 Monate vor Beginn der Regenzeit und der damit verbundenen jährlichen Epidemie wurde eine Anti-Malaria-Kampagne gestartet, die vor allem auf den Schutz von Kindern und schwangeren Frauen abzielt.
Pro Jahr kommt es im Land laut der WHO zu etwa 800.000 Erkrankungen (bei einer Bevölkerung von 11,7 Millionen Einwohnern). Offizielle schätzen jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Erkrankungen bei bis zu 2 Millionen liegen könnte. Malaria ist in Mali
verantwortlich für 17 Prozent aller verstorbenen Kinder.
Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Meningokokken Meningitis - 21.03.2006 Ausbruch (Serotyp A) in Mali, seit Januar 2006 insgesamt 160 Fälle (inc. 9 Tote).
Meningokokken Meningitis - 08.03.2007 In dieser Saison
bisher über 70 Fälle, 6 Tote.
Meningokokken Meningitis - 24.03.2009 Seit Jahresbeginn
bis Ende Februar 2009 wurden landesweit 31 Erkrankungen gemeldet (zwei Todesfälle), keine Fallmeldungen in der vorletzten Februar-Woche.
Polio - 24.08.2004 Zwei Fälle (lt. der Gen-Analyse der Virustypen höchstwahrscheinlich aus Nigeria importiert, Polio ist im Land nicht endemisch) im Mai.
Schistosomiasis - 20.02.2008 Vermehrt Einschleppungen nach Europa, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.
Überschwemmungen - 27.09.2001 Die schlimmsten Überschwemmungen seit 40 Jahren in der Hauptstadt Bamako. Auch Kidal (im Norden), Koulikoro und Mopti (im Landesinnern) und Sikasso (im Süden) sind betroffen. Es wird ein steigendes Risiko für
"waterborn diseases" (Cholera, Gelbfieber, Malaria) erwartet.
Überschwemmungen - 22.08.2002 Überschwemmungen mit Folgen für alle acht
Regionen des Landes, inwieweit das Risiko für "waterborn diseases" ansteigt, ist noch nicht bekannt. Am schlimmsten sind Tombouctou (genannt werden Goundam, Gourma Rhaouss und Niafunke) und Gao betroffen.