Outbreak-Historie Mosambik Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Cholera - 14.08.1998 Prognosen infolge
98-er Saison möglich:
Gesundheitsbehörden warnen vor Wieder-Ansteigen in der Regenzeit (Beginn im Oktober).
Betroffen waren fast alle (8 der 11) Provinzen. Die meisten Infektionen (bis Februar) fanden sich in der Stadt Beira, Provinz Sofala. Die Situation in Gaza, Manica, Maputo City und der Provinz Maputo scheint stabil zu sein.
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 19.01.1999 Ausbruch seit
August 1997, starker Anstieg im November. Am meisten betroffen sind die Provinzen Cabo Delgado und Nampula, Fälle auch in den Provinzen Niassa, Tete und Zambezia. Stand Mitte Dezember insgesamt 34 621 Fälle (985 Tote).
Cholera - 03.02.1999 Aktuell betroffen: Westliche
Provinz Tete (14 Tote), nördliche Provinzen Cabo Delgado (2) und Nampula (2). Provinzen Manica und Inhambane scheinen cholerafrei zu sein. Bilanz insgesamt: 27.225 Cholerafälle (1.346 Tote).
Cholera - 24.02.1999 Aktuell Zunahme
der Cholera-Fälle in Ost- und südlichem Afrika. Die Situation ist ähnlich schwer wie während der großen Epidemie Ende 1997.
Cholera - 26.03.1999 Maputo, Beira und Quelimane: 113
Fälle im letzten Monat, weitere 3.249 im Februar. Seit September sind es 36.425. Fälle auch in den ländlichen Provinzen Nampula und Cabo Delgado im Norden.
Cholera - 29.09.1999 In der westlich gelegenen Provinz
Tete in Chidzolomondo (Macanga District) 49 Fälle (5 Tote) zwischen 19. und 29. September. Es wird befürchtet, daß sich die Situation verschlimmern wird, weil sauberes Trinkwasser sehr rar ist, außerdem beginnt bald die Regenzeit. Beim Ausbruch in Tete
Anfang 1999 erkrankten 4.725 (148 Tote).
Cholera - 15.06.2000 Der Cholera-Ausbruch im Chilucuane-Gebiet der Gaza
Provinz ist wegen schlechter Strassen schwer zu kontrollieren. Probleme gibt es auch bei der Wasserversorgung in Save Basin (zwischen Inhambane und Sofala) und Buzi Basin (in Sofala).
Bis zum 3. Juni im ganzen Land 12.060 Fälle (161 Tote).
Cholera - 25.10.2000 In diesem Jahr bisher Ausbrüche
in der Provinz Sofala (vor allem die Hafenstadt Beira), in Maputo City und um Beira, außerdem in den südlichen Provinzen Gaza (Macia, Xai Xai und Chokwe) und Manhica incl. Matola City.
Cholera - 17.01.2001 Die Cholera-Epidemie im Süden
Afrikas hat auch in Mosambique quer durchs Land die Erkrankungszahlen steigen lassen: 50 (offiziell 33) Tote, 2.609 Fälle insgesamt seit September 2000. Offiziell wird aber nur von einer für die Jahreszeit üblichen Entwicklung gesprochen, Cholera ist hier
endemisch.
In Maputo City seit Anfang Dezember aktuell täglich ca. 50 Neuerkrankungen, Ursache liegt in mangelhafter Trinkwasserqualität. In der Maputo Provinz waren 340 Fälle (acht Tote) seit Oktober gemeldet worden.
Besonders betroffen sind außerdem die Süd-Provinz Gaza (vor allem Xai-Xai und Chibuto gehören zu den Risikogebieten), die im Zentrum liegende Provinz Manica (21 Fälle zwischen 29.12. und 2.1.2001) und die Nord-Provinz Niassa einschließlich der
Provinz-Hauptstadt Lichinga (100 Fälle, 30 Tote Stand 30.12.2000)
Einige Provinzen rechnen mit Ausbrüchen:
1. Cabo Delgado, bisher noch keine Fälle.
2. In Nampula scharf ansteigende Diarrhoe-Zahlen, die als Zeichen für einen Cholera-Ausbruch gewertet werden.
Cholera - 03.01.2002 Aktuelle Meldungen aus der Hauptstadt Maputo, Nampula (u.a. Distrikt Memba), Tete (Beginn im Dezember) und den Distrikten Nicoadala
und Chinde in Zambezia.
Ausbruch seit Ende August in den Provinzen Tete, Maputo, Sofala, Zambezia, Nampula, Niassa und zwei weiteren Provinzen. Zambezia (mind. 70 Tote und ca. 4.500 Fälle), und hier wiederum die Stadt Quelimane (seit Oktober) und der Milange District, war am
schwersten betroffen. Der Ausbruch in Zambezia hatte seinen Ursprung in Mocuba.
Stand Ende Dezember gehen die Zahlen in Zambezia außer in den Distrikten Nicoadala und Chinde zurück.
In Maputo (bis Ende Dezember 3.434 Fälle, 26 Tote) könnte sich die Seuche aufgrund der schlechten sanitären Verhältnisse rasch weiter ausbreiten. Es wird auch erwartet, dass sich der Ausbruch jetzt nach Einsetzen der Regenzeit auf die andere Hälfte des
Landes ausbreiten wird (Cabo Delgado wird speziell genannt).
Die offiziellen Zahlen gelten als viel zu niedrig, in Wirklichkeit sollen sie 10- bis 20 mal so hoch sein.
Cholera - 14.03.2002 Ausbruch mit beinahe 400 Toten und fast 32.000 Erkrankten seit 28.8.2001, aktuell Meldungen in allen Provinzen außer den beiden Südprovinzen Gaza und Inhambane. Am schlimmsten betroffen
ist Zambezia mit ca. einem Drittel der Toten. Auch in der Provinz Nampula an der Nordküste viele Meldungen (Ende Februar 750 wöchentlich). Viele Fälle auch in Tete (ca. 3.500).
Cholera - 10.07.2002 Aktuell mehrere Ausbrüche:
- Seit Anfang Juli in der Provinz Nampula, bisher in den Distrikten Nacala-a-Velha und Namapa 40 Fälle, keine Toten.
- In der Provinz Cabo Delgado seit April starker Anstieg der Neuerkrankungen in Mocimboa da Praia, bzw. seit Mai in Quissanga und Macomia. Betroffen sind auch Pemba und Namuno und seit Ende Juni Muidumbe und seit Anfang Juli Mueda. Außer in Muidumbe und
Mueda soll der Ausbruch (Stand 10.7.) rückläufig sein.
In den fünf Distrikten Mocimboa da praia, Quissanga und Macomia insgesamt von Januar bis 10.7. über 4.000 Fälle und 73 Tote.
Fast alle Toten in Macomia und Mocimboa da Praia. In Mocimboa da Praia und Umgebung ist die Wasserversorgung besonders schlecht.
Cholera - 23.10.2002 Ausbruch in Maputo, nachdem die
Müllabfuhr zusammen gebrochen ist, mind. zehn Erkrankte in den letzten Tagen. Regelmäßig am schlimmsten betroffen sind hier die Stadtteile Maxaquene, Chamanculo, Mafalala, Polana Canico und Mikadjuine.
Mit dem Einsetzen der Regenzeit wird offiziell mit Ausbrüchen in vielen ländlichen Gebieten des Landes gerechnet.
Cholera - 28.01.2003 Ausbruch nach den Überschwemmungen durch den Wirbelsturm Delfina in Nord-Mosambique, betroffen ist die Provinz Sofala, außerdem Cabo Delgado und Nampula, wo sich die Seuche Ende Januar
stark ausbreitet. Bisher keine Meldungen für die auch von Überschwemmungen betroffene Provinz Zambezia.
In der Provinz Sofala mind. 400 Fälle, die meisten im Distrikt Maringue. Ende Januar Ausbruch in der Hafenstadt Beira, in wenigen Tagen 56 bestätigte Fälle. In Beira ist die Wasserversorgung unzureichend, die Müllentsorgung in den Vorstädten funktioniert
nicht.
Cholera - 27.02.2003 Aktuelles: Nachdem Mitte Februar ein Rückgang der Fälle Hoffnungen weckte, haben die aktuellen Regenfälle in Kombination mit der schlechten
Trinkwasser-Versorgung und Altwasser-Entsorgung wieder zu einer Verschlimmerung der Situation geführt.
Hintergrund: Im aktuellen Ausbruch, der im September in der Nord-Provinz Niassa begann, bis Ende Februar 40 Tote.
Insgesamt sind bereits sieben der elf Provinzen betroffen: neben Niassa inzwischen auch die anderen Nord-Provinzen Cabo Delgado und Nampula und Sofala und Manica im Zentrum und die Südprovinz Maputo incl. Maputo City. Ausbrüche wahrscheinlich in der auch
von Überschwemmungen betroffenen Provinz Zambezia, aus der mind. 3.000 Diarrhoe-Erkrankungen berichtet werden. Ähnliche Situation in Tete.
Situation in den einzelnen Provinzen:
- Sofala (Ausbrüche seit Mitte Dezember) meldet mit 715 (10 Toten) bis Mitte Februar die meisten Fälle im Land, die Toten alle in den Distrikten Maringue (hier ca. 250 Fälle) und Chemba. Im auch stark betroffenen Distrikt Caia bisher ca. 200 Erkrankte.
Ende Januar Ausbruch in der Hafenstadt Beira, in wenigen Tagen ca. 150 bestätigte Fälle. In Beira ist die Wasserversorgung unzureichend, die Müllentsorgung in den Vorstädten funktioniert nicht.
- In Niassa bisher 539 Fälle (16 Tote), die am meisten betroffenen Gebiete sind die Provinzhauptstadt Lichinga, die Stadt Cuamba und der Distrikt Lago.
- In Nampula (stark zunehmende Anzahl von Fällen seit Mitte Januar) Ausweitung in den Distrikt Erati. Zuvor bereits Meldungen u.a. aus den Distrikten Nacala-Porto, Nacala-a-Velha und Memba.
- In Maputo neben der Hauptstadt (die meisten Fälle in den Stadtteilen Hulene, Chamanculo, Mafalala, Aeroporto und Jorge Dimitrov) auch in der Stadt Matola Ausbrüche, am meisten in den "suburbs" Machava, Infulene und Liberdade. U.a. in Catuane (Distrikt
Matutuine) viele Diarrhoe-Erkrankungen mit Verdacht auf Cholera.
- In Manica seit Ende Januar erste Erkrankungen im Distrikt Tambara
- In Cabo Delgado, im Distrikt Montepuez und der Provinzhauptstadt Pemba, fünf Tote, weitere 317 Fälle seit 6. Januar.
Cholera - 23.04.2003 Ausbruch in der Hauptstadt Maputo mit steigender Tendenz, es starben fünf Personen, weitere 59 erkrankten neu. Im Jahr 2001 starben bei einer Epidemie mehr als
1.000 Menschen.
Cholera - 24.07.2003 Zu Ende gehender Ausbrüche (insgesamt ca. 35.000 Erkrankte) seit August 2002 in allen Provinzen außer Niassa, jetzt kaum noch Meldungen, nur einige aus Beira (Provinz Sofala) und einigen
Distrikten der Süd-Provinz Gaza:
- Provinz Maputo (bis Mitte Juni ca. 4.200 Fälle, 31 Tote): Ausbruch seit 24. Februar in der Hauptstadt-Provinz war im Mai wieder aufgeflammt, allein an einem Wochenende Ende Mai 59 Neuerkrankungen, fünf Tote. Bis 18. Mai 31 Tote, weitere 3.650 Erkrankte.
Sabie war der am meisten betroffene Distrikt.
- Provinz Gaza (bis Mitte Juni ca. 2.000 Fälle, 29 Tote): Ende Juli keine Meldungen mehr. Stark betroffen war der Mabalane Distrikt. Allerdings gilt die Trinkwasserversorgung immer noch als höchst anfällig. In anderen Distrikten wie Guija, Chokwe,
Chibuto, Manjacaze und der Provinz-Hauptstadt Xai-Xai aktuell keine Meldungen mehr. Von Ausbruchsbeginn Anfang April bis 18. Mai in Gaza ca. 1.150 Fälle, 23 Tote.
- Provinz Sofala (bis Mitte Juni ca. 2.800 Fälle, 14 Tote): Ende Juli noch einige wenige Fälle.
In der Hafenstadt Beira gilt die Situation (Stand Ende Juli) als kontrolliert. Von Januar bis 18. Mai 2.503 Fälle, 13 Tote. In Beira ist die Wasserversorgung unzureichend, die Müllentsorgung in den Vorstädten funktionierte teilweise nicht. Höhepunkt des
Ausbruchs war im April.
Cholera - 28.01.2004 Die Erkrankung breitet sich im Januar
(auch nach schweren Regenfällen in manchen Landesteilen) vor allem in den drei 3 Provinzen Maputo, Gaza und Sofala weiter aus, wobei Maputo am schwersten betroffen ist. Aktuell diverse Meldungen mit mehr Fällen als im Vorjahr:
- Maputo: In der Hauptstadt Maputo (mit Ende Januar weiter steigender Tendenz) und der umliegenden Provinz Maputo Ausbruch (bis 28.1. mind. 18 Tote und fast 3.000 Fälle), der im Dezember begann. Allein in der Hauptstadt täglich mind. 85 Neuerkrankungen
mit steigender Tendenz.
- Sofala: Erkrankungen in der Hafenstadt Beira (Cholera ist hier endemisch und während der Regenzeit kommen Ausbrüche regelmäßig vor) und dem Distrikt Maringue. In Beira ist die Wasserversorgung unzureichend, die Müllentsorgung in den Vorstädten
funktioniert auch regelmäßig schlecht. 2003 in Beira neun Cholera-Tote.
- Gaza: Meldungen aus dem Massingir Distrikt
- Zambezia: einige Meldungen aus Namacata (im Nicoadala Distrikt) und der Provinzhauptstadt Quelimane
- Nampula: einige Fälle in Mucoroge (im Küsten-Distrikt Moma)
Cholera - 05.07.2004 Inzwischen beendeter (Anfang Juli im Gesamtland nur noch zwei bis drei Neuerkrankungen täglich) Ausbruch seit Ende Dezember mit weit mehr (bis Anfang Juli 23.000, bis Mitte April ca.
20.000, am 23. März waren es noch ca. 15.850) Fällen als im Vorjahr:
- Maputo: In der Hauptstadt und der umliegenden Provinz Maputo Ausbruch (bis Anfang Juni ca. 12.000 Fälle, bis 24.2. waren es ca. 6.500), der hier im Dezember begann. Seit Ende Februar sinkende Tendenz (Mitte April noch 50 bis 70 tägliche
Neuerkrankungen). Die meisten Meldungen aus Mafalala, Maxaquene B, Polana-Canico, Mavalane A, Malanga, George Dimitrov, Luis Cabral und Inhagoia.
- Sofala (Stand Anfang Juni ca. 5.000 Erkrankte): die meisten aller Erkrankungen in der Hafenstadt Beira (Cholera ist hier endemisch und während der Regenzeit kommen Ausbrüche regelmäßig vor) und den Distrikten Dondo und Nhamatanda. Außerdem aus den
Distrikten Maringue, Gorongosa und Marromeu. In Beira ist die Wasserversorgung unzureichend, die Müllentsorgung in den Vorstädten funktioniert auch regelmäßig schlecht. 2003 in Beira neun Cholera-Tote.
Im Distrikt Buzi Diarrhoe-Meldungen.
In Sofala erstmals im Januar Meldungen
- Zambezia: Anfang April gilt der Ausbruch hier offiziell als kontrolliert. Stand Anfang April drei (Mitte März waren ca. 15) tägliche Neuerkrankungen in Quelimane, einige aus dem Distrikt Nicoadala. Insgesamt bis Mitte April über 1.000 (Mitte März waren
es noch ca. 620) Fälle in der Provinz seit Ausbruchsbeginn Ende Januar. Meldungen aus den Distrikten Morrumbala, Pebane, Namacurra und Mocuba, Namacata (im Nicoadala Distrikt) und der Provinzhauptstadt Quelimane
- Gaza: Anfang April gilt der Ausbruch hier offiziell als kontrolliert. Meldungen aus den Distrikten Massingir, Chokwe im Limpopo-Tal und zuletzt Chibuto und der Provinzhauptstadt Xai-Xai. Stand Mitte März ca. 350 Fälle.
- Nampula: einige Fälle in Mucoroge (im Küsten-Distrikt Moma) mit Beginn im Januar. Stand Mitte März ca. 500 Fälle.
- Inhambane: Stand Mitte März nur ca. 20 Fälle, Mitte April Meldungen aus dem Distrikt Vilankulo mit 22 Fällen in einer Woche. In den Städten Inhambane und Maxixe soll es keine Fälle geben
- Tete: Stand Mitte März erste Erkrankungen in der bisher Cholera-freien Provinz, bisher nur ca. 5 Fälle.
Cholera - 05.01.2005 Zum Jahreswechsel 13
Verdachtsfälle in der Zentral-Provinz Manica. Evtl. könnte es sich auch bei den Diarrhoe-Fällen in Maputo und der Stadt Boane (30km außerhalb der Hauptstadt) um Cholera handeln.
Cholera - 27.05.2005 In diesem Jahr niedrigere Cholera-Zahlen als gewöhnlich während der Regenzeit, bisher sind nur die Provinzen Manica, Sofala und Zambezia betroffen, im sonst regelmäßig betroffenen Maputo
bisher kein Fall.
Provinzen mit erhöhtem Ausbruchsrisiko sind Maputo, Gaza, Nampula, Zambezia und Cabo Delgado.
Einzel-Meldungen:
- Sofala: Ab Ende Januar Ausbruch in der Zentral-Provinz Sofala, betroffen ist vor allem der Distrikt Marromeu (Nensa und die Stadt Marromeu), wo der Ausbruch inzwischen beendet ist (im gesamten Mai keine Neuerkrankung) und die Stadt Beira mit Stand Ende
Mai erneut mehr Fällen. Ende Mai Ausweitung in den Distrikt Buzi.
Auch für die Distrikte Dondo, Nhamatanda und Gorongosa wird ein Ausbruch befürchtet.
In Sofala in diesem Jahr bereits Einzelfälle in Beira und im Distrikt Dondo.
Im letzten Jahr 33 Tote in Sofala, am meisten betroffen waren Beira und die Distrikte Dondo, Buzi, Maringue und Marromeu.
- Manica: bisher ein Toter, betroffen sind vor allem Chimoio, Manica und Barue.
- Zambezia: 38 Fälle von Mitte bis Ende Mai in der Provinz-Hauptstadt Quelimane. 2004 neben Quelimane auch viele Fälle in der 2. Provinzstadt Mocuba.
Cholera - 24.03.2006 Aktuelles:
Ab Mitte März ca. 200 Fälle auch in der Nordost-Provinz Nampula (in den Distrikten Meconta, Malema und Monapo, aktuell täglich ca. 15 Neuerkrankungen allein im Distrikt Meconta.
Hintergrund:
Nach den Überschwemmungen erhöhtes Cholera-Risiko, Stand Mitte März in diesem Jahr bereits über 3.000 (Mitte Februar waren es noch ca. 1.600) Erkrankte, ca. 80% davon in der Provinz Sofala. Betroffen ist vor allem Beira (vor allem in Munhava, Manga,
Praia-Nova und Chipangara), gefolgt von Caia und Dondo. Später auch in Nhamatanda und Buzi.
Ein landesweiter Ausbruch wird befürchtet. Die Regenzeit dauert hier normal bis März, manchmal bis Mai.
Die Flüsse Pungue und Buzi in Zentral-Mozambique und Komati und Limpopo im Süden waren/sind über die Ufer getreten, Überschwemmungen in der Nordost-Provinz Nampula, der Zentral-Provinz Sofala und der Süd-Provinz Inhambane.
Tote auch in den Provinzen Zambezia (hier ca. 160 Fälle, betroffen ist vor allem der Distrikt Gile, gefolgt von Quelimane, Namacurra und Mopeia) und Manica (hier ca. 60 Fälle, fast alle in Chimoio).
Cholera - 10.04.2006 In der Hauptstadt Maputo bis Ende April 2006 mehr als 700 Fälle.
Im übrigen mehrere Ausbrüche während der Regenzeit, betroffen waren hauptsächlich die Provinzen Sofala, Manica, Sambesia und Nampula im Zentrum des Landes.
Cholera - 25.03.2007 Maßnahmen
zur Verbeugung werden in den von den Fluten betroffenen Gebieten Caia (Provinz Sofala), Mopeia (Provinz Zambezia) und Mutarara (Provinz Tete) vorgenommen. Bislang wurden aber noch keine Erkrankungen gemeldet, jedoch in anderen Teilen des
Landes.
Cholera - 29.03.2008 Derzeit Epidemie in acht der elf Provinzen des Landes, einschließlich der Stadt Maputo.
- Vor allem Ausbruch in der nördlichen Provinz Nampula, seit Beginn des Ausbruchs am 22. März wurden bis zum 29. März 2008 insgesamt 29 Erkrankungen bestätigt. Die meisten kommen aus den Gegenden von Namicopo, Muatala, Muhala und Murrapaniua. Ursprünglich
erkrankten zwei Einwohner in den Vierteln Namicopo und Muatala, mittlerweile Ausbruch in mindestens drei weitere Viertel (Napipine, Mutuanha und Muhala-Expansao). Außerdem wurden Verdachtsfälle im Distrikt Memba gemeldet.
Ursachen sind hauptsächlich Mangel an sauberem Trinkwasser sowie schlechte sanitäre Bedingungen.
- Im übrigen ist am meisten betroffen die Provinz Tete, im Distrikt Mutarara wurden 825 Erkrankungen gemeldet, 14 starben. Landesweit starben 48 Menschen, 4.452 Personen erkrankten, betroffen sind: Maputo, Maputo Stadt, Manica, Sofala, Tete,
Cabo Delgado, Gaza und Zambezia. Deutlich steigende Zahlen vor allem auch in Cabo Delgado. Weitere (teils zurückliegende) Einzelmeldungen:
- In der nordwestlichen Provinz Tete Ausbruch seit Anfang Januar 2008, bis 5. Februar starben 64 Menschen, sowie etwa 835 Verdachtsfälle (einige bereits bestätigt).
- Aktueller Ausbruch seit Oktober 2007, bis zum 15. Januar 2008 wurden über 1.000 Erkrankungen gemeldet (mindestens zwölf Menschen starben), die meisten davon (etwa 80 Prozent) in Maputo and Matola. Der erste Fall war in Maputo am 8. Oktober 2007. Im
Maputo's Mavalane Hospital jeden Tag fünf bis zehn Neuerkrankungen. Viele Erkrankungen auch in der südlichen Provinz Gaza, betroffen ist Xai-Xai und die Distrikte Chokwe und Guija, dort zwischen zehn und 20 Neuerkrankungen pro Tag. Weiterhin betroffen die
Stadt Beira, dort pro Tag zwei bis drei Neuerkrankungen. In der nördlichen Provinz Cabo Delgado Fälle in der Stadt Pemba und im Distrikt Pemba-Metuge, dort vier bis sechs Fälle pro Tag. Außerdem drei Erkrakungen im Distrikt Guro in der zentralen Provinz
Manica.
Cholera - 06.10.2009 - Ausbruch in der nordöstlichen Provinz Cabo Delgado. Bis zum 28. September 2009 wurden im Montepuez District Hospital 106 Fälle gemeldet. Im Dorf Nazimoja starben fünf Mitglieder
derselben Familie. Weiterhin betroffen sind die Vororte Napai und Nacate sowie die Distrikte Mocimboa da Praia und Ancuabe.
- Erkrankungsgefahr auch an der Grenze zu Simbabwe, dort Ausbruch in Sengwe entlang der Grenze zu Mosambik.
Dysenterie - 26.10.2002 Ausbrüche in der Nordprovinz Niassa mit bisher fünf Toten.
El Nino - 07.11.2002 Für die Regenzeit ist aufgrund El Nino mit überdurchschnittlichen Regenfällen zu rechnen. In Kombination mit der hier
auch zu erwartenden Nahrungsmittelknappheit erwarten die UN vornehmlich für den Süden des Landes vermehrt Cholera-Erkrankungen.
Das Risiko für andere "water-borne diseases" steigt auch: verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.
Lebensmittelvergiftung - 17.11.1998 Seit
Mitte-September 327 Fälle (33 Tote) in der Provinz Cabo Delgado durch kontaminierten Fisch nach Fischfang mit giftigen Chemikalien.
Ähnliche Fälle sind auch für Tansania (Lind), den nördlichen Teil des Malawisees, den Tanganijikasee und den Rukwasee wahrscheinlich.
Lebensmittelvergiftung - 18.11.1998 Jetzt bereits 586
Fälle (50 Tote) in der Provinz Cabo Delgado durch kontaminierten Fisch.
Lebensmittelvergiftung - 26.11.1998 Inzwischen ca. 91
Tote durch vergifteten Fisch in den nördlichen Provinzen Cabo Delgado und Nampula, keine weiteren Toten seit 19. November.
Lebensmittelvergiftung - 28.11.1998 Die mehreren 1000
Fälle (über 100 Tote) in der nördlichen Provinz Cabo Delgado sollen angeblich auch Cholera sein. Wahrscheinlicher ist Lebensmittelvergiftung durch mit Organischen Phosphaten und Organischen Chloraten kontamininierten Fisch.
Lebensmittelvergiftung - 04.12.1998 Der Höhepunkt ist überschritten.
Lebensmittelvergiftung - 07.12.1998 3-monatiges
Fischverbot an der Küste der nördlichen Provinz Cabo Delgado nach mind. 150 Toten durch vergifteten Fisch.
Laut lokalen Behörden im ganzen Land Ausbrüche von Cholera und Dysenterie mit ca. 600 Fällen (ca. 100 Tote), Ausbruch in Cabo Delgado unter Kontrolle (2 Tote seit 24.11.1998).
Möglicherweise wurden die Pestizide nur bei der Trocknung der Fische verwendet.
Insgesamt 604 Cholerafälle (37 Tote) seit Beginn des Ausbruchs im November in der nördlichen Provinz Nampula, angrenzend zu Cabo Delgado, die Informationen zur Situation in Mosambik sind verwirrend.
Lebensmittelvergiftung - 08.01.1999 Das Fischverbot in
der nördlichen Provinz Cabo Delgado wurde inzwischen wieder aufgehoben. Bilanz seit August:
über 16.000 (890 Tote) Diarrhoe-Erkrankungen infolge Pestizid-Verunreinigung (Tests ergaben organische Chlor-Verbindungen) von Fisch und Hummer.
Lepra - 28.09.2000 Mehr als 4/10.000 (eine sehr hohe
Gesamtprävalenz) sind mit Mycobacterium leprae infiziert, die Provinzen Nampula, Cabo Delgado, Tete und Niassa im Norden und Zentral-Zambezia sind am stärksten betroffen (8-10 Fälle pro 10.000 Einwohner). Derzeit läuft ein Lepra-Eradikationsprogramm
(WHO).
Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Malaria - 19.04.2000 Bei 60% Krankenhauseinweisungen ist Malaria die Hauptdiagnose, Letalität liegt unter 1%, da Fansidar im Einsatz.
Malaria - 15.06.2000 Der Cholera-Ausbruch im Chilucuane-Gebiet der Gaza
Provinz ist wegen schlechter Strassen schwer zu kontrollieren. Probleme gibt es auch bei der Wasserversorgung in Save Basin (zwischen Inhambane und Sofala) und Buzi Basin (in Sofala).
Bis zum 3. Juni im ganzen Land 12.060 Fälle (161 Tote).
Die Malaria-Inzidenz ist zwar noch relativ hoch, nimmt aber ab.
Malaria - 05.10.2000 Hohe Raten von Resistenzen gegen Chloroquin (72%)
und Sulfadoxin/Pyrimethamin (Fansidar) (61%), den beiden Hauptmedikamenten zur Behandlung der Malaria.
Malaria - 12.11.2001 Es
wird länderübergreifend etwas gegen die Malaria unternommen. So konnten in Süd-Mosambique die Erkrankungszahlen im laufenden Jahr um 40% verringert werden.
Malaria - 24.06.2003 Nampula, die Hauptstadt der Nordprovinz Nampula, meldet 300 Tote durch Malaria. Zyklone im Februar und März hatten optimale Bedingungen für die
Überträger-Mosquitos geschaffen.
Entsprechende Steigerungsraten dürften auch in den anderen Überschwemmungsgebieten vorliegen.
Malaria - 13.06.2007 - Aktuell
steigende Erkrankungszahlen. Zwischen 08. und 14. April 2007 wurden in sämtlichen Krankenhäusern insgesamt 118.056 Fälle gemeldet (36 Menschen starben), dies sind gegenüber der Vorwoche 81.594 mehr.
- Rückblick auf die vergangenen Jahre:
Im Jahr 2006 starben im Vergleich zum Vorjahr 15,6 Prozent mehr Menschen, insgesamt waren es ein Anstieg der Erkrankungszahlen um 5 Prozent. 2006 wurden 6.227.719 Erkrankungen und 4.985 Tote gemeldet, 2005 waren es 5.896.411 Fälle mit 4.209 Toten.
2003 starben im Land 3.200, insgesamt ca. 4,5 Mio Erkrankungen, die Zahl der Todesfälle lag am höchsten in der Nampula Region (627), gefolgt von der Provinz Maputo und Maputo City (471).
- Etwa 20 Prozent der schwangeren Frauen sind infiziert, zwischen 15 und 30 Prozent aller Todesfälle bei schwangeren Frauen wird durch Malaria verursacht. Auch für Todesfälle und Hospitalisierungen in Kinderkliniken ist Malaria die Hauptursache.
Der Klimawandel erhöht das Malaria-Risiko im Land.
Masern - 02.01.2003 Epidemie in den südlichen Teilen Afrikas, mehrere Million Kinder sind gefährdet. Mosambique ist eines der betroffenen Länder. Die UNICEF plant eine große Impfkampagne.
Meningokokken Meningitis - 28.06.2002 Nach dem letzten großen Ausbruch vor vier Jahren mit über 5.000 Erkrankten und 300 Toten Ausbruch in den Provinzen Cabo Delgado und Nampula.
Pest - 29.09.1998 Pest-Fälle sehr verspätet
gemeldet
Pest - 17.07.1999 Grenzübergreifender
Bubonen-Pest-Ausbruch in Malawi (an der Südgrenze zu Mosambik im Distrikt Nsanje mit 66 Fällen seit Ende Juni, Ausbreitung auf 7 Dörfer im Distrikt) und Mosambik (im Juni 200 Fälle in Mutarara).
Ein Reiseverbot zwischen Nsanje und Mutarara nicht durchführbar, Quarantäne nicht notwendig, da der Ausbruch noch nicht außer Kontrolle ist.
Seit 1990 breitet sich die Pest von Zaire nach Mosambik und Malawi aus.
Tollwut - 28.07.2000 Seit Januar 7 Todesfälle in der
Zambezia Provinz. 107 Personen wurden von Straßenhunden gebissen, die meisten in der Stadt Quelimane und in den Distrikten Mocuba und Alto Molucue. Es mangelt an Impfstoff.
Überschwemmungen - 07.02.2000 Im Gebiet um Maputo, in Matola und in der
benachbarten Region Gaza sinflutartige Regenfälle, v.a. in Gaza im Distrikt Mabalane. Zunahme der Durchfallerkrankungen und Malariafälle.
Überschwemmungen - 10.02.2000 Nach schweren Überschwemmungen
Zehntausende obdachlos, in Motala etliche Malariafälle, auch Berichte über Tuberkulosefälle.
Überschwemmungen - 21.02.2000 Laut WHO sind 800.000 Einwohner malaria-, cholera- und meningitisgefährdet nach den massiven Überschwemmungen in den dichtbevölkertsten südlichen Provinzen Maputo, Gaza (v.a. im Distrikt Mabalane), Inhambane und in 3 weiteren z.B. Matola.
Zunahme auch der Durchfallerkrankungen, auch Berichte über Tuberkulosefälle.
Überschwemmungen - 25.02.2000 800.000 hochwassergeschädigt, massives
Auftreten von water-borne diseases befürchtet. In der Maputo Province zwischen 18.-22. Februar 5.118 Malariafälle, in der Gaza Province 9.905, somit dramatischer Anstieg.
Überschwemmungen - 15.03.2000 Epidemien bislang nicht in dem befürchteten Ausmaß, z.B. gemeldete Cholerafälle im jahreszeitlich üblichen Rahmen.
Regionale Häufungen, z.B. aktuell in der Provinz Sofala 1.408 Fälle (6 Tote),
in Maputo City mit 402 Fällen (5 Tote) und um Beira Anfang März täglich bis zu 18 Fälle. Erhöhtes Malariaaufkommen, z.B. in Maputo seit Anfang des Jahres 22.000 Fälle (1999 im gleiche Zeitraum 9.500). Einzelne Ruhrfälle wurden bekannt.
Überschwemmungen - 06.04.2000 Jetzt doch stärkerer Anstieg der
Diarrhoe-, Cholera- und Malaria-Zahlen in den Überschwemmungsgebieten:
Malaria: in der Provinz Inhambane 7.010 Fälle, ca 30% mehr als im letzten Jahr, in der Provinz Maputo 16.773 Fälle (andere Quellen sprechen von 22.000), ca 50% mehr als im letzten Jahr.
Cholera: 860 Fälle in Maputo (davon 520 seit Anfang März) seit Jahresbeginn, fast 300% mehr als im letzten Jahr. 320 Fälle in Sofala, ca 50% mehr als im letzten Jahr
Betroffen sind auch die Provinzen Matola und Manica.
Diarrhoe: Catembe.
Überschwemmungen - 11.04.2000 Seit Anfang des Jahres 1.600 Tote durch
Cholera, Gefahr der weiteren Ausbreitung, auch von Malaria und Atemwegserkrankungen. Die Hälfte der kleinen Dörfer im Nordosten weiter abgeschnitten. Im Chacalane Lager 22.000 ärztlich behandelt, 42% malariaerkrankt, 8.2% mit Atemwegserkrankungen und 6.3%
mit Durchfallerkrankungen. Zunehmende Cholerafälle in der Hauptstadt Maputo (1.935 in der letzten März- und ersten Aprilwoche) und der umgebenden Maputoprovinz (235 Fälle).
Details zu den letzten Entwicklungen auf der Website der "Medecins sans Frontieres" http://www.lk-oi.com/hudah
Überschwemmungen - 28.02.2001 Nach den Überschwemmungen vor einem Jahr erneut Fluten im Sambesital in den Provinzen Sofala, Tete, Manica und Zambezia. In Zambezia sind am meisten betroffen: Nicuadala, Pebane, Chinde, Maganja da Costa und Quelimane. Ein Anstieg der Zahlen
für Cholera und Malaria wird befürchtet.