Outbreak-Historie Namibia
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AIDS - 19.06.2003
Im Caprivi-Zipfel (Ost-Namibia) herrscht die weltweit höchste HIV/AIDS-Prävalenz, in einigen Gebieten sind 50% der Bevölkerung betroffen.

Cholera - 23.01.2007
Ausbruch in der nordwestlichen Region Kunene, bei dem seit Anfang Dezember 2006 insgesamt 3 Menschen starben. Pro Tag durchschnittlich eine Neuerkrankung.

Cholera - 15.02.2007
- Ausbruch mit 50 gemeldeten Fällen in Outapi area der Region Omusati.
- Weiterer Ausbruch in Opuwo area der nordwestlichen Region Kunene.
Seit Anfang Dezember 2006 starben mittlerweile insgesamt 7 Menschen.
Es wird vermutet, dass sich die Krankheit aus dem benachbarten Angola nach Namibia ausgebreitet hat.

Cholera - 13.05.2008
Aktuelle Meldungen:
Vor allem im Norden des Landes besteht hohe Erkrankungsgefahr aufgrund der unzureichenden santitären Bedingungen. Landesweit starben seit Anfang 2008 insgesamt 37 Personen.
Einzelmeldungen:
- Ohangwena: In der nördlichen Provinz Ohangwena (an der Grenze zu der Provinz Cunene in Angola, wo es ebenfalls zu Erkrankungen kam) wurden bis zum 9. Mai 2008 insgesamt 1.406 Verdachtsfälle gemeldet, davon wurden 17 laborbestätigt. Unter anderem schwer betroffen ist der Distrikt Engela einschließlich den Gebieten Engela, Okatope und Eenhana, sowie Ausbreitung nach Oshana und weitere Gebiete.
- Kunene: Seit Jahresbeginn bis Ende April 2008 wurden in der nordwestlichen Region Kunene insgesamt 2.168 Verdachtsfälle gemeldet, der erste Fall wurde in Okangwati in Epupa gemeldet, etwa 120 Kilometer nördlich von Opuwo. 51 Personen wurden hospitalisiert, fünf wurden laborbestätigt. Etwa 13 Personen starben. Ein Großteil der Erkrankungen vermutlich in Epupa.
Zurückliegende Meldungen:
- In der Region Ohangwena steigende Fallzahlen und Todesfälle: Bis zum 9. Mai 2007 insgesamt 475 Verdachtsfälle (in der Vorwoche waren es noch 343), davon 27 bestätigt. 10 Menschen aus dem Distrikt Engela starben, diese wurden noch nicht bestätigt. U.a. betroffen ist: Opuwo sowie Ruacana und Okatope im Norden.
- In der Nähe des Orange River (Grenze zwischen Südafrika und Namibia wurden Anfang April 2007 bei Labortests von Wasserproben Cholera-Erreger gefunden. Betroffen sind verschiedene Abschnitte des Vaals, hauptsächlich in Barkley West und Schmidtsdrift westlich von Kimberley, und das Vaalharts Kanalsystem, einige Kilometer bevor der Vaal in den Orange River mündet. (nahe Douglas, 120 Kilometer westlich von Kimberley der Provinz Northern Cape.
Von Offiziellen wird davor gewarnt, entsprechendes Wasser zu trinken, ebenso vor Schwimmen und Fischen.
- Meldung vom 1. März 2007: Ausbruch mit insgesamt 6 bestätigten Fällen (zwischen November 2006 und Januar 2007). In den letzten Tagen kam es zu keinen Neuerkrankungen, der Ausbruch ist nach offiziellen Angaben unter Kontrolle. Betroffen ist:
- 90 gemeldeten Fällen in Outapi area der Region Omusati, 2 Personen starben, es wurden jedoch insgesamt nur 3 Fälle bestaetigt.
- Weiterer Ausbruch in Opuwo area der nordwestlichen Region Kunene.
Seit Anfang Dezember 2006 starben mittlerweile insgesamt 7 Menschen. Ob Cholera die Ursache ist, bleibt fraglich, insgesamt in der Region Kunene nur 3 bestaetigte Faelle.
Es wird vermutet, dass sich die Krankheit aus dem benachbarten Angola nach Namibia ausgebreitet hat.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 22.01.2002
Nach einem Zecken-Stich im Mangetti-Gebiet erkrankte ein Mann. Von 1981 bis 2000 waren im gesamten südlichen Afrika 158 CCHF-Fälle registriert worden.
Meldungen in 2001 (in beiden Fällen war in der Bevölkerung Panik ausgebrochen) von Todesfällen von Farmern nach Zeckenstichen durch Hyalomma marginatum:
- im Januar in Gobabis, keine Folgeerkrankungen.
- im September in Rehoboth (150 km südlich von Windhoek) auf der Farm Marienhof.

Diarrhoe - 18.04.2007
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in der Region Ohangwena (grenzt an Cunene in Angola), bei dem 4 Menschen starben. Insgesamt 33 Erkrankungen, auch 2 Cholera-Fälle. Zunächst starb am 3. April 2007 eine Dorfbewohnerin in Onaame nahe der Okatope-Klinik im Distrikt Engela an einer chronischen Krankheit. Zwei Tage später erkrankten der Witwer sowie 14 Teilnehmer der Trauerfeier an Diarrhoe. Es besteht der Verdacht, dass die Krankheit von Trauernden eingeschleppt wurde, die von Xangongo und Ondjiva der Region Kunene in Angola kamen, denn dort ist Cholera endemisch.
Zurück liegende Meldungen:
- Dezember 2006: In Opuwo (Distrikte Otuzemba, Oukongo, Onkankwa, Etilyasa, Etapela, Omuhama, Okanguati, Ovinyange und Orokapare) starben 4 Menschen, weitere 22 erkrankten an akuter Gastroenteritis. Mögliche Ursache ist verschmutztes Wasser. Einige Fälle auch in Outapi (Omusati Region).
- Im Januar 407 Fälle, Anstieg im Februar auf 487. Innerhalb von 10 Tagen starben 9 Menschen, darunter 8 Kinder. Die Situation konnte aber unter Kontrolle gebracht werden.

Malaria - 19.04.2000
Ein Gesundheitsbeamter weist darauf hin, dass jährlich etwa 300 bis 400 Tote und 400,000 klinische Fälle vorkommen.
Neben dem hauptsächlich betroffenen Norden herrscht Malaria-Gefahr auch in den zentralen und gelegentlich auch den südlichen Landesteilen!
Die Übertragung ist ganzjährig mit einem saisonalen Peak von Februar bis Mai.

Malaria - 19.12.2000
Die WHO warnt Reisende in den Nordosten und Nordwesten davor, ungeschützt in die Malaria-Gebiete zu reisen. Die Hauptübertragungszeit dauert von Dezember bis Mai, der April ist der Monat mit dem höchsten Risiko.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Malaria - 04.06.2003
Im Nordwesten jenseits des Kunene in der angolanischen Namibe-Provinz zwischen Januar und März mind. vier mal so viele Erkrankungen wie im Vorjahr. Über ein auch gestiegenes Risiko in Namibia liegen keine Informationen vor.

Malaria - 22.11.2004
Die WHO erwartet für den Norden Namibias ein überduchschnittliches Malaria-Risiko in der kommenden Saison, außerdem ein hohes Risiko für lokale Ausbrüche.
Auch die lokalen Gesundheitsbehörden warnen vor einer schweren kommenden Malaria-Saison, nachdem heftige Regenfälle für den Norden des Landes vorhergesagt werden.
Im Vorjahreszeitraum waren wie immer die ländlichen Teilen der Risikogebiete (sämtliche Norddistrikte) Omusati, Kavango, Oshikoto, Oshana, Ohangwena, Kunene und Caprivi betroffen.

Malaria - 03.01.2006
Aktuell erhöhtes Malariarisiko, die Regenfälle im Dezember haben ideale Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos geschaffen.

Masern - 02.09.2009
Zahlreiche Verdachtsfälle, bis zum 1. September 2009 wurden 15 Erkrankungen laborbestätigt. Unter anderem stark betroffen ist Ohangwena, dort zahlreiche Erkrankungen im Distrikt Engela. Mindestens eine Erkrankung wird aus der Region Khomas gemeldet.
Gefährdet sind vor allem Menschen im Norden des Landes im Hinblick auf den Ausbruch im benachbarten Angola, der sich auszubreiten droht.

Masern - 21.01.2010
Ausbruch in der Kunene Region, seit der ersten Meldung im September 2009 über 1.000 Fälle. Die meisten Meldungen aus Opuwo.
Die Durchimpfungsrate ist hier ziemlich niedrig.

Meningitis - 05.09.2007
Im Norden des Landes werden nach verschiedenen Quellen im Onandjokwe Lutheran Hospital mindestens neun Menschen behandelt. Die Verdachtsfälle wurden von offizieller Seite bislang weder dementiert noch bestätigt.

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Meningokokken Meningitis - 11.06.2001
Kleiner Ausbruch (Serogroup A) in der Khomas Region (liegt ca. 50km westlich von Windhoek) mit sieben Toten im April und Mai, 24 im Krankenhaus. Die meisten kommen aus der Katutura's Damara Section, Okuryangava und Wanaheda. Weitere Meldungen aus Gobabis (ca. 190 km östlich von Windhoek) und Usakos (ca. 150 km nordwesttlich von Windhoek).

Meningokokken Meningitis - 16.10.2001
Ausbruch im Norden in vielen Dörfern an der Grenze zu Angola: 50 Fälle (ein Toter) im Engela Health District in der Ohangwena Region.
Bereits letztes Jahr Ausbruch zur selben Jahreszeit in der Ohangwena Region mit 50 Fällen und fünf Toten.

Meningokokken Meningitis - 09.11.2004
Mindestens 22 Menschen wurden wegen Meningitis ins Krankenhausgebracht, davon 17 in Rundu und 5 in Engela, jeweils Region Ohangwena.

Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Milzbrand - 31.10.2004
Im östlichen Caprivi-Streifen (von Ngoma bis Makoma und Kasika, betroffen sind vor allem die Caprivi-Nationalparks Ngoma, Mamili, Khaudum, Bwabwata und Mahangu) viele tote Wildtiere, außerdem zehn an Haut-Milzbrand Erkrankte, die im Katima Mulilo State Hospital behandelt werden. Die gesamte Omaheke Region steht unter Quarantäne.
Die Situation soll (Stand 31.10.) lt. offiziellen Angaben unter Kontrolle sein, wenngleich auch eine gefährliche aerogene Übertragung der Sporen für möglich gehalten wird. In jedem Fall muss Fleisch unklarer Herkunft gemieden werden.

Milzbrand - 07.07.2005
Wie schon 2004 wurden bereits seit Juni im östlichen Caprivi-Streifen (diesmal am Chobe) verendete Büffel und Elefanten gefunden.

Milzbrand - 19.06.2006
Im östlichen Caprivi-Streifen wurden (wie schon 2004 und 2005 am Chobe) verendete Büffel und Elefanten gefunden.
In diesem Jahr ist der Fluss Chobe (von Kasika bis Masikili) nahe am Chobe National Park betroffen.

Milzbrand - 13.11.2006
Erneut Ausbruch seit September im östlichen Caprivi-Streifen, in den Grenzgebieten zum benachbarten Botswanas Chobe Notionalpark über 30 Verdachtsfälle (im Chobe Nationalpark selbst starben 170 Wildtiere seit September).

Milzbrand - 08.12.2006
Erneut Ausbruch seit September im östlichen Caprivi-Streifen, in den Grenzgebieten zum benachbarten Botswanas Chobe Notionalpark über 30 Verdachtsfälle (im Chobe Nationalpark selbst starben 210 Wildtiere seit September). Auch ein menschlicher Fall: ein 28-jaehriger Mann erkrankte in Katima Mulilo und musste hospitalisiert werden.
Daraufhin wurden bis Anfang Dezember innerhalb von 3 Monaten insgesamt 105.000 Tiere geimpft. Seit der letzten Meldung im Oktober keine Erkrankungen mehr.

Pest - 12.05.1999
Von April bis Mitte Mai mehr als 70 Fälle (9 Tote) im Ohangwena Gebiet im Nord-Westen des Landes (Nordteil von Ovamboland). In diesem Endemiegebiet war die Krankheit erfolgreich seit 1994 unter Kontrolle. Bei der Ausbreitung spielt die Mobilität der Bevölkerung eine große Rolle, gerade Beerdigungen sind in dieser Gegend ein Grund für viele Besuche.
Die betroffenen Dörfer: Oshatotwa, Otunganga, Oshaango, Onekuta, Oiti Itoka, Onambutu, Oikalahanye, Onandova, Ongha, Omungholyo, Omatunda in Ohaingu, Ondobe, Oshela in Onandova, Eenghango, Okauva, Ohaukelo, Oitapakane, Engelalashikondongolo und Onheleiwa.

Polio - 14.09.2006
Anhaltender Ausbruch (Virus Typ 1) seit Anfang Mai mit bisher ca. 20 (der letzte bestätigte Fall war am 26 Juni 2006) bestätigten und weiteren 90 (ursprünglichen war von ca. 300 die Rede) Verdachts-Fällen (30 sind verstorben), die meisten in der Hauptstadt Windhoek und Umgebung (u.a. Katutura und Aranos und Region Khomas).
Insgesamt sind die Regionen Oshana, Ohangwena, Karas, Otjozondjupa und Hardap betroffen.

Polio - 18.01.2007
Aktuelles:
Aufgrund des aktuellen Ausbruchs im benachbarten Angola wird eine Ausbreitung in die Omusati Region von Namibia befürchtet. In Angola wurde am 7. Januar in den Distrikten Cunene und Ombadja derselbe Virustyp bestätigt, an dem 2006 in Namibia 19 erkrankt waren.
Zurück liegende Meldung ::
- Bis mind. September 2006 anhaltender Ausbruch (Virus Typ 1) ab Anfang Mai mit ca. 20 (der letzte bestätigte Fall war am 26 Juni 2006) bestätigten und weiteren 90 (ursprünglichen war von ca. 300 die Rede) Verdachts-Fällen (30 sind verstorben), die meisten in der Hauptstadt Windhoek und Umgebung (u.a. Katutura und Aranos und Region Khomas).
Insgesamt sind die Regionen Oshana, Ohangwena, Karas, Otjozondjupa und Hardap betroffen.

Tollwut - 19.04.2002
Wildtollwut bei Kudus in den Distrikten Okahandja und Omaruru (West-Namibia). Außerdem Ausbrüche bei anderen Tieren im Distrikt North Central, in Kavango und im Etosha-Nationalpark.

Tuberkulose - 02.04.2008
Derzeit 24 bestätigte Fälle von XDR-TB, sogenannten “extensively drug-resistantö-Erkrankungen, der schlimmsten Form der Krankheit. Die extrem Form der Krankheit scheint derzeit unter Kontrolle, allerdings wird befürchtet, dass die Land nicht die Kapazität hat, mit dem Ausbruch der XDR-TB-Fällen zurecht zu kommen. Außerdem derzeit 254 Erkrankungen multiresistenter Fälle.
Insgesamt wurden im Land allein im Jahr 2007 insgesamt 15.244 Erkrankungen gemeldet.

Überschwemmungen - 19.06.2003
Die schlimmsten Überschwemmungen seit 20 Jahren: seit Anfang Mai (inzwischen (Mitte Juni) rückläufig) des Zambezi River im Caprivi-Zipfel (Ost-Namibia), 22 Orte sind betroffen, etwa 12.000 Menschen sind obdachlos, es drohen für wahrscheinlich einige Monate Ausbrüche von "waterborne diseases", wie z. B. Malaria (ist hier endemisch), Cholera und Durchfallerkrankungen.

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