Outbreak-Historie Nicaragua Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Avian Influenza - 19.06.2000 Aubruch von Vogelgrippe in Honduras und
Guatemala. Import von Geflügel und Geflügelprodukten aus diesen Ländern nach Nicaragua gestoppt.
Bindehautentzündung - 20.09.2003 Starker Anstieg ab Mai, vor allem sind Kinder von fünf bis 14 erkrankt, die meisten Meldungen aus Managua und Chontales.
Cholera - 26.05.1999 1 Toter durch Cholera in der
Mosquitia Zone im Osten an der Grenze zu Honduras (nicht bezogen auf den Ausbruch mit 163 Fällen, 5 Toten an der Grenze zu Nicaragua). Insgesamt 1999 4 Fälle in Honduras.
Cholera - 25.06.1999 Ca. 400 Fälle (mind. 7 Tote) in
den Departments Managua, Nueva Segovia und Jinotega.
Cholera - 08.12.2003 Cholera-Vibrionen (El Tor) sind in Gewässern und Feuchtflächen in Tipitapa (hier liegt auch das Touristenziel El Trapiche) gefunden worden. Offiziell wird verlautbart, dass es jederzeit
zu einem Ausbruch kommen könnte.
Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Dengue-Fieber - 31.12.2001 Nicaragua vermeldet für das
Jahr 2001 die höchsten Todeszahlen durch DHF in seiner Geschichte. 381 DHF-Fälle (20 Tote) und weitere 1.892 Fälle klassisches Fieber (div. weitere Verdachtsfälle), dies ist ein Verdreifachung der Zahlen verglichen mit dem Vorjahr.
Managua (Greater Managua) hatte die höchsten Zahlen im Land, außerdem die "Autonomous Caribbean Region of Masaya" und die West-Provinz Chinandega. Meldungen auch im Staat Rivas (südlich von Managua an der Grenze zu Costa Rica), besonders betroffen waren
Tola, Rivas und Belen.
Anfang September Ausbruch in der 300 km nordöstlich von Managua liegenden Autonomous North Atlantic Region (Caribbean Sea) mit mindestens fünf Toten.
Dengue-Fieber - 23.04.2002 In diesem Jahr mit 467 (bis
Mitte Februar waren es 354) Fällen über 50% Steigerung gegenüber der Vorjahresperiode. Der Norden des Landes ist besonders betroffen.
Dengue-Fieber - 28.08.2002 Im Departement Nueva Segovia der erste DHF-Tote in Nicaragua in diesem Jahr. In diesem Departement bis Ende August 1.100 Fälle, 377 davon mussten in ärztliche Behandlung, am meisten
betroffen sind Ocotal, Jicaro, Quilali, Jalapa und Wiwili.
Frühere Meldungen: In diesem Sommer mehr Erkrankungen als im Rekordjahr 2001: Stand Ende Juli 494 Fälle klassisches Dengue-Fieber und 65 DHF, Ende April waren es noch 399 Fälle, 59 DHF, in den ersten beiden Mai-Wochen leicht rückläufiger Trend. In den
Departements Managua, Chinandega und Masaya die meisten Erkrankungen, in Leon die meisten DHF-Fälle.
Dengue-Fieber - 25.10.2002 Der Anstieg der
Erkrankungszahlen um teilweise 30-40% wurde offiziell landesweit zur Epidemie erklärt. Allerdings liegen die Zahlen (1.366 Fälle, davon 108 DHF, sieben Tote) unter den Vorjahres-Vergleichswerten.
Die am meisten betroffenen Städte sind Nueva Segovia (254), Managua (219), Chinandega (162) und Leon (134). Viele DHF-Fälle zusätzlich in Masaya. Im letzten Jahr waren es Managua, Chinandega und die autonome Region South Atlantic, viele DHF-Fälle damals
zusätzlich in Masaya und Leon.
Dengue-Fieber - 29.10.2003 Bis Ende Oktober nur 832 Fälle, keine genauen Ortsangaben.
Dengue-Fieber - 30.08.2006 Aktuelle Meldung:
Bis Ende August des Jahres im gesamten Land 538 bestätigte Fälle. Weitere Erkrankungen des Typs 3 werden befürchtet insbesondere aufgrund des nahe gelegenen El Salvador, in dem mehr als 5.000 Erkrankungen gemeldet sind.
Zurück liegende Meldungen:
Bisher in diesem Jahr 1.322 Erkrankte, dies sind 483 als im Vorjahreszeitraum. Die elf Toten kommen aus Managua, Estela, Granada, Chontales und Matagalpa, was aber nur bedingte Aussagen über das tatsächliche Erkrankungsrisiko zulässt.
Dengue-Fieber - 04.01.2007 Weiterhin viele Fallmeldungen in den Departments Diriamba und Jinotepe. Bis Ende Dezember 2006 1.351 Verdachtsfälle, 180 davon wurden laborbestätigt.
Bis Ende August 2006 im gesamten Land 538 bestätigte Fälle.
11 Menschen starben aus Managua, Estela, Granada, Chontales und Matagalpa, was aber nur bedingte Aussagen über das tatsächliche Erkrankungsrisiko zulässt.
Dengue-Fieber - 19.10.2009 Aktuelle Meldungen:
- Epidemie landesweit mit bis zum 19. Oktober 2009 insgesamt 1.818 bestätigten Erkrankungen. Am schwersten betroffen ist die Hauptstadt Managua (mindestens 853 Erkrankungen), gefolgt von Masaya, Carazo, Leon, Chinandega, Boaco, Chontales, Matagalpa, der
South Atlantic Autonomous Region sowie Rio San Juan. Am meisten betroffen sind Kinder im Alter zwischen fünf und 14 Jahren.
Zurückliegende Meldungen:
- Juli 2007: Bis zum 16. Juli 2007 wurden insgesamt 446 Erkrankungen bestätigt sowie etwa 5.050 Verdachtsfälle gemeldet.
- März 2007: Landesweit zeigen pro Woche etwa 200 Menschen Symptome, was gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Anstieg ist.
- Seit Jahresbeginn bis Mitte März 2007 wurden im Department Managua 20 Erkrankungen gemeldet (im Vergleichszeitraum 2006 waren es 26). Betroffen sind die Hauptstadt Managua und die Gebiete San Rafael del Sur, Masachapa und Tipitapa. Weitere Gebiete im
Westen des Landes befinden sich in Alarmbereitschaft.
- Dezember 2006: Weiterhin viele Fallmeldungen in den Departments Diriamba und Jinotepe. Bis Ende Dezember 2006 1.351 Verdachtsfälle, 180 davon wurden laborbestätigt.
- Bis Ende August 2006 im gesamten Land 538 bestätigte Fälle.
11 Menschen starben aus Managua, Estela, Granada, Chontales und Matagalpa, was aber nur bedingte Aussagen über das tatsächliche Erkrankungsrisiko zulässt.
Dengue-Fieber - 21.01.2010 Erhöhte Infektionsgefahr in
Leon (90 km nordwestlich der Hauptstadt Managua), bisher ein Toter, mehrere Hospitalisierte.
2009 waren landesweit 2726 Verdachtsfälle gemeldet worden.
Diarrhoe - 01.04.2003 Die Gesundheitsbehörden haben wegen eines durch Rotaviren verursachten Ausbruchs in der Provinz Esteli (148 km nördlich von Managua) einen Gesundheitsalarm erklärt. Bisher ist ein Kind
gestorben, 40 weitere sind an schwerer Diarrhoe erkrankt.
Fish die-off - 23.05.1999 Fischsterben an der
Pacific-Küste, die Ursache und die Unschädlichkeit der verkauften Speisefische ist noch nicht klar.
Hurricane-Folgen - 06.11.1998 3-5 Mio.
Menschen (Anzahl Todesfälle unbekannt) von den Überschwemmungen durch Hurrikan Mitch in Zentral-Amerika betroffen. Alle Umstände erhöhen das Dengue- und Malariarisiko in einem bereits jetzt in höchstem Maße endemischen Gebiet.
Fälle mit Verdacht auf Cholera aus Managua (Nicaragua), bisher aber noch keine Epidemie bestätigt.
Hurricane-Folgen - 06.11.1998 Infolge
Regen und Überschwemmungen jetzt auch schwere Erdrutsche!
In Nicarauga ca. 750.000 Personen betroffen, 1.368 Tote. Die Gebiete am Pazifik und im Norden sind am stärksten geschädigt. Gefahr von Diarrhoe, Atemwegs- und Hauterkrankungen.
Hurricane-Folgen - 11.11.1998 Bisher
keine Epidemien, obwohl das Risiko für Dengue, Malaria, Cholera und andere Krankheiten angestiegen ist.
Hurricane-Folgen - 23.11.1998 Von der
Verwüstung am meisten betroffen waren Gebiete an der Pazifikküste und im nördlichen Teil des Landes. 55.000 obdachlos (970 vermißt), 2.362 Tote.
Cholera: mögliche Fälle in Matalgalpa und Esteli.
Dengue: jahresübliche Zahl in Leon, Boaco und Rivas.
Leptospirose: 16 Verdachtsfälle (3 bestätigt, 5 Tote) in Chinandega (Bereich El Viejo), jeweils 1 in Matagalpa, Managua und Esteli.
Hurricane-Folgen - 24.11.1998 Cholera:
335 Fälle (301 bestätigt), Managua (156), Carazo (46), Masaya (25), Matagalpa (18).
Leptospirose: 264 Verdachts-Fälle (7 Tote), bestätigt in Chinandega (30), Estelí (11) und Madriz (1).
Keine katastrophalen Epidemien, aber vermehrt Fälle von Cholera, Malaria, Dengue, Leptospirosis, Schistosomiasis, Gelbfieber und Hantavirusinfektionen erwartet.
Hurricane-Folgen - 26.11.1998 Cholera:
335 Fälle (301 bestätigt), Managua: 156, Carazo: 46, Masaya 25 und Matagalpa:18; 22 Fälle mehr als in der Vorwoche (75).
Leptospirose: 264 Verdachts-Fälle (42 bestätigt), in Chinandega:136, Estelí: 123.
Denguefieber: Zunahme.
Erwartete Entwicklung: In Guatemala besteht das größte Risiko für Epidemien aller Krankheiten.
Für Leptospirose in Nicaragua (größtes Risiko: Estelí und Chinandega), Honduras und Guatemala.
Für hämorrhagisches Denguefieber in Honduras (städtisches Gebiet).
Hurricane-Folgen - 02.12.1998 Für
Nicaragua wird nach dem Hurrican ein weiteres Ansteigen vor allem für Leptospirose und Dengue (incl. DHF) erwartet.
Cholera: 15 neue Verdachtsfälle (5 in Carazo, 3 in Estelí, 3 in Managua, 6 in León, 1 in Granada), insgesamt seit 1. November 379 Verdachtsfälle (fast die Hälfte aus Managua).
Leptospirose: 78 neue Verdachtsfälle (28 in Estelí, 38 in Chinandega, 4 in Madriz, 6 in Matagalpa, 1 in Carazo und 1 in der südatlantischen Region), insgesamt 523 (7 Tote)
Dengue: 16 neue Verdachtsfälle, insgesamt seit 1. November 1.244 (63 DHF).
Malaria: 241 neue Fälle in der Woche vom 22.-28.11., insgesamt seit 1. November 2.723 Fälle.
Lebensmittelvergiftung - 20.08.1998 Mindestens 60
Kinder waren von einer Nahrungsmittelvergiftung im Kinderfürsorgezentrum in Southern Caribbean betroffen. Möglicherweise liegt die Ursache der Vergiftung in einer Käsesorte, die auf dem örtlichen Markt im Hafen von Bluefields gekauft wurde.
Leishmaniasis - 21.08.1999 Erhöhte Leishmaniasis-Gefahr
in der Gegend um den Cerro Negro-Vulkan in West-Nicaragua.
Leishmaniasis - 25.08.1999 Nach einem Ausbruch des
Cerro Negro-Vulkans stellt sich heraus, daß das Leishmaniasis-Erkrankungsrisiko in West-Nicaragua bisher unterschätzt wurde: Die intensivierte Gesundheitsbetreuung führte zur Entdeckung einer bisher verborgen gebliebenen Zahl von
Erkrankten.
Leptospirose - 16.11.1998 Infolge des Hurricans 4 Tote
in Nordnicaragua auch durch Tierurinhaltiges Wasser übertragene Leptospirose: 40 Fälle in der Umgebung von Chinandega (3 Tote), im Nordwesten 5 Fälle (1 Toter).
Leptospirose - 05.06.1999 Mindestens 35 Fälle (1 Toter)
in Gemeinde Morrito im Süd-Departement Rio San Juan an der Grenze zu Costa Rica.
Leptospirose - 25.06.1999 Alarmzustand in Rio San Juan
(Süden): große Rattenpopulation (Ratten-Urin überträgt Leptospirose). 2 Tote.
Davor großer Ausbruch vor 8 Jahren: 2000 Fälle, 37 Tote, weiterer Ausbruch 1995.
Leptospirose - 09.07.1999 Aktuell nimmt nach der
Provinz Rio San Juan (Süden) die Rattenpopulation auch in anderen Landesteilen incl. Managua zu und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Leptospirose-Ausbruchs.
In Rio San Juan war kurz davor wegen der vielen Ratten (Ratten-Urin über Hochwasser oder komtaminiertes Getreide überträgt Leptospirose) der Alarmzustand ausgerufen worden: 2 Tote. Davor großer Ausbruch vor 8 Jahren: 2000 Fälle, 37 Tote, weiterer Ausbruch
1995.
Meningokokken Meningitis - 26.07.2000 Aktuell vermehrt Fallmeldungen
(Neisseria Meningitidis) aus Mittelamerika. Honduras (bisher 7 Fälle in 2000) befürchtet ein Übergreifen der Fälle in Guatemala (in Quetzaltenango) und hat im Grenzgebiet einen "nationalen Alarm" gegeben.
In Nicaragua bisher 27 und in El Salvador 80 Fälle, dies sind in etwa die Werte der Vorjahre.
In Costa Rica nur vereinzelte Fälle
Methanol-Vergiftung - 29.12.2006 Nach dem Konsum von schwarz gebranntem Alkohol, hier "Guaro" genannt, sind vor allem in den Departments Leon und Chinandega im September 48 verstorben, weitere sind
erblindet.
Outbreaks, post-hurricane - 17.11.1998 31.888 Fälle von
Atemwegserkrankungen, 422 Diarrhoe- und 150 Cholerafälle verrusacht durch Hurrikan Mitch.
Outbreaks, post-hurricane - 26.11.1998 Cholera: keine
neuen Angaben.
Leptospirose: 22 weitere Fälle, insgesamt seit 7. November 286 verdächtige Fälle (46 bestätigt, 7 Tote), die meisten in Chinandega and Esteli.
Dengue: Zunahme in den letzten zwei Wochen.
Pneumonia - 19.08.2008 Seit Jahresbeginn bis Mitte August kam es landesweit bereits zu mehr als 7.000 Erkrankungen, 260 Menschen starben. Der Alarmzustand wurde ausgerufen. 127 der Todesfälle war bei Kinder um
Alter unter fünf Jahren. Die meisten Fälle sind vermutlich auf das Influenza A H1 Virus oder ärespiratory syncytial virus“ zurückzuführen.
Red Tide - 11.11.2005 Im Gebiet von Corinto und El Realejo (ca. 100 km westlich Managua), ca. 20 sind bisher am Toxin durch den Genuss von Muscheln erkrankt.
Fisch und andere Meeresfrüchte aus der Region sollten gemieden werden, Menschen mit Atemproblemen sollten die Strände meiden.
Rotaviren - 27.02.2005 Wie in Nachbarländern auch hier aktuell ein Ausbruch, bisher ca. 32.000 Fälle, 32 tote Kinder. Allein am letzten Samstag 5.000 Neuerkrankungen!
Am schlimmsten ist die Situation in den Nord-Departments Madriz und Esteli.
Überschwemmungen - 02.06.2002 Nach
den Überschwemmungen an der Pazifik-Küste wird für die nächsten Wochen mit Ausbrüchen von durch Mosquitos übertragene Krankheiten wie Malaria und Dengue gerechnet. Am schlimmsten betroffen sind die Hauptstadt und Rivas.
Unbekannte Erkrankung - 04.04.2009 Bislang ungeklärte Erkrankung im nordwestlichen Staat Jinotega, vermutlich handelt es sich um Keuchhusten. Mindestens vier Kinder starben, weitere 70 erkrankten in Amak am Fluss Bocay.
Betroffen sind unter anderem die Gebiete Amalakuwas (8 km von Karawah entfernt), Bocas de Wina (etwa 36 km von Ayapal entfernt).