Outbreak-Historie Pakistan
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Abdominal-Typhus - 19.06.2007
Aktuelle Meldungen:
- Steigende Fallzahlen in der Hauptstadt Islamabad. Die Krankenhäuser melden pro Tag im Durchschnitt jeweils fünf bis sechs Neuerkrankungen. Aufgrund der steigenden Temperaturen wird mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungszahlen gerechnet.
Hintergrund:
- Nach offiziellen Statistiken erkranken landesweit im Jahresdurchschnitt einer aus 100 Einwohnern.

AIDS / Hepatitis B - 21.05.2007
Innerhalb der letzten drei Jahre wurden in Islamabad 650 Friseure getestet, davon wurde bei zehn das HIV-Virus sowie bei 52 weiteren verschiedene Varianten von Hepatitis bestätigt.

Avian Influenza - 03.02.2004
Mehrere separate Ausbrüche einer weniger gefährlichen Variante (H7) als H5N1 in Karachi und Umgebung. Über 4 Mio Tiere sind seit November verendet.
Die Infos der CDC: http://www.cdc.gov/flu/avian/index.htm

Avian Influenza - 08.11.2007
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Avian Influenza - 03.07.2008
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 16.09.1998
Cholera ist weiterhin eine Bedrohung, vier Personen starben im Dorf Sanj (Murree).

Cholera - 25.10.1998
2.000 Fälle (70 Tote) seit Juli infolge schwerer Diarrhoe und Dehydration.
Vibrio cholerae O1 Ogawa wurde durch nach Europa eingeschleppte Fälle und in der Provinz North West Frontier bestätigt.

Cholera - 05.11.1998
Nach Kanada eingeschleppter Fall (V. cholerae O1 Ogawa) zeigt aktuelles Krankheitsvorkommen

Cholera - 18.05.1999
Über 80 Fälle (Dunkelziffer weit höher) in Bargari und benachbarten Gebieten in Taunsa sub-division.
Schon 1998 nicht offiziell sporadische Cholera-Fälle im Punjab, in NWFP, Balochistan und Azad Kashmir, wahrscheinlich auch in Sindh.

Cholera - 26.05.1999
Fälle im Inneren der Provinz Sindh und in Karachi (19 laborbestätigt) im Mai.

Cholera - 07.06.2000
Diarrhoe-Ausbruch im Punjab (Bahawalpur area) mit 4 Toten, 250 teilweise schwer Erkrankten. Als Ursache könnte Cholera in Frage kommen.

Cholera - 02.10.2000
Ausbruch im Nordwesten, in Muzaffarabad (Hattian Bala, Chiroie, Chenari, Leepa, Khalana, Chikothi und einigen kleinen Orten).

Cholera - 27.07.2001
Unbestätigte (in Pakistan gibt es nach der offiziellen Lesart keine Cholera) Ausbrüche in Sheikhanda und Bambariat (Kalash Valley) mit 18 toten Kindern, in Mailsi (über 100 Fälle, sechs Tote), in Faddah Town (50% der Bevölkerung suchten innerhalb von zwei Tagen ärztliche Behandlung auf), in Yamin Jokhio Goth (58 km von Karachi, vier Tote und diverse Erkrankte), in Kutchi Abadis, in Rawalpindi (div. Verdachtsfälle in den Krankenhäusern), in den Vorstädten von Karachi und im Innern von Sindh.

Cholera - 31.07.2001
Fünf Tote in Khanpur, weitere ca. 15 Verdachtsfälle. Betroffen sind Halley, Kohala Bala, Vaseera und Paka Shahi Mora.

Cholera - 28.08.2004
Aktuell mehrere Meldungen:
- Ausbruch in verschiedenen Gebieten von Nawab Shah, stark betroffen sind u.a. Tehsil Daulatpur und Shahpur Jehanian.
- Ausbruch in Wadh (Khuzdar Distrikt, Baluchistan) mit bis 11.7. 12 Toten. Dort ist aufgrund der aktuellen Trinkwasserknappheit die Trinkwasserversorgung gefährdet.
- Im Juni Meldungen über einen Ausbruch im Spin Boldak Afghan Flüchtlingscamp mit mind. 25 Toten

Cholera - 12.05.2005
Ausbruch in Gujranwala mit über 75 Erkrankten in den letzten fünf Tagen.

Cholera - 03.11.2005
Aktuelle Meldung:
- Im Erdbebengebiet in Kashmir zwei Labor-bestätigte Fälle bei Kindern.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch Anfang August im Distrikt Swabi mit mindestens fünf Toten.
- Im Juni und Juli in Lahore in der Provinz Punjab mind. 17 Tote, viele weitere Erkrankte in den Armenvierteln (u.a. in Ravi und hier in Marzipura, Amin Colony und Chiragh Park).
- Im Juni in der Provinz Punjab in der (im Süden liegenden) Stadt Rahim Yar Khan elf Tote, Cholera als Ursache war nicht sicher, es soll sich um vergiftetes Wasser gehandelt haben.

Cholera - 28.08.2007
Eine 23-jährige Chinesin erkrankte und musste hospitalisiert werden, nachdem sie zwischen 6. Juli und 17. August 2007 nach Pakistan gereist worden war. Der Fall wurde laborbestätigt.

Cholera - 03.10.2008
Aktuelle Meldung:
- North-West Frontier Provinz: Hunderte Erkrankungen in der Provinz North-West Frontier (im Nordwesten an der Grenze zu Afghanistan) im Konfliktgebiet des Swat-Distriks, allein innerhalb der letzten drei Tage wurden mindestens 600 Verdachtsfälle gemeldet. Am 2. Oktober 2008 starben zwei Kinder im Hospital in Saidu Sharif, dieser Ort scheint am schwersten betroffen zu sein mit mehr als 100 Erkrankungen bis zum 03. Oktober 2008. Zahlreiche Verdachtsfälle auch in den abgelegenen Gebieten Mingora und Saidu Sharif.
Stark betroffen bereits zuvor war die Region Bajaur. Hauptursache ist der Verzehr unhygienischer Lebensmittel und kontaminiertem Trinkwasser, die Wasserversorgung ist unzureichend.
Zurück liegende Meldungen:
- Punjab: Ausbruch in der Provinz Punjab mit seit 5. Juni bis zum 30. Juni 2008 insgesamt 48 Verdachtsfällen, davon wurden bislang 16 Erkrankungen laborbestätigt (zehn Ergebnisse werden noch abgewartet). Alle Betroffenen sind zwischen acht Monaten und 13 Jahren alt. Zuletzt innerhalb der letzten drei Tagen acht Verdachtsfälle, davon fünf in Rawalpindi (im Norden in der Nähe von Islamabad), sowie drei in Chakwal, Gujar Khan und Attock.
- Sindh: Ausbruch in Mirpur Khas in der südöstlichen Provinz Sindh. Von 18 getesteten Personen wurde Cholera bei acht laborbestätigt.

Cholera - 28.09.2009
Aktuelle Meldungen:
- Plötzlicher Ausbruch in der Provinz Punjab, ein Kind starb, sowie Dutzende weitere Bewohner erkrankten im Dorf Garah Aashiq in Tehsil Parova. Als Hauptursache gilt der regelmäßige Gebrauch von kontaminiertem und verschmutztem Wasser.
- Meldung Juli 2009: Ausbruch in der North-West Frontier Provinz, vor kurzem wurde eine Erkrankung in der Hauptstadt Islamabad bestätigt. Außerdem zahlreiche Erkrankungen in Flüchtlingslagern in Mardan, Nowshera und Charsadda, auch dort wurden Erkrankungen bestätigt. Weiterhin betroffen ist der Distrikt Dera Ismail Khan, mindestens acht Menschen starben, zahlreiche weitere mussten hospitalisiert werden. Es besteht Knappheit an Impfmitteln. Ursachen des Ausbruchs sind unhygienisches Wasser und große Hitze.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 29.09.1999
In einem Hospital in Khyber 2 Tote an bisher unbekannter Infektion. Es könnte sich um CCHF - Congo-Crimean hemorrhagic fever - handeln, das hier im Grenzgebiet Pakistan-Afghanistan endemisch ist, wenn auch die kurze Inkubationszeit eher für eine Vergiftung spricht.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 22.09.2000
In der süd-westlichen Provinz Baluchistan im Loralai Distrikt (200 km östlich der Provinzhauptstadt Quetta) bisher 8 Tote (5 aus der gleichen Familie, 2 medizinisches Personal, die die Familie betreut hatten) und 17 in Quarantäne.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 27.09.2000
In der süd-westlichen Provinz Baluchistan im Loralai Distrikt (200 km östlich der Provinzhauptstadt Quetta) inzwischen 11 Tote im Loralai Distrikt (in den Gebieten Dukki, Murgha Kibzai und Sunjavi), die Angst unter der Bevölkerung wächst. Laborchemische Bestätigung der Verdachtsdiagnose fehlt.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 09.11.2000
Seit Oktober in Baluchistan (Loralai und Quetta Distrikt) mehr als 12 Tote, der Verdacht auf CCHF hat sich laborchemisch bestätigt. 2 weitere Tote gab es in Karachi.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 24.04.2001
Zwei Todesfälle und ein Erkrankter mit wahrscheinlichem Ursprung der Infektion in Peshawar. Normal ist die Krankheit auf Baluchistan im Südwesten des Landes beschränkt. Im September 2000 neun Tote, seither sporadische Ausbrüche.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Crimean-Congo hemorrhagic fever - 20.06.2004
Ausbruch in der Provinz Baluchistan (hier ist CCHFV endemisch), bisher Fälle aus Quetta (Hauptstadt der Provinz), dem Distrikt Mastung, Chaman (an der Grenze zu Afghanistan), dem Distrikt Qila Saifullah und Baden Tingi im Distrikt Qila Saifullah.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 27.09.2004
Nach einem Todesfall in Rawalpindi Ende September wird ein Ausbruch in Punjab für möglich gehalten.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 24.04.2005
Ein Fall aus Dhoke Mitial (Umgebung von Islamabad), das Mädchen ist in Islamabad hospitalisiert.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 12.12.2005
Aktuelle Meldung
In Rawalpindi (im nördlichen Punjab) zwei Fälle, eine Frau ist verstorben. Ein Metzger aus Abbottabad (Northwest Frontier Provinz) ist nach dem Verarbeiten von Schafsfleisch erkrankt, das seither dort nicht mehr verkauft werden darf.
Im Ort Zezdi in der Nähe von Kushum Tehsil Mulkoh (Northwest Frontier Provinz) ist ein Kind verstorben, CCHF als Ursache wird nur vermutet.
Zurück liegende Meldung
Ende November Meldunge über Ausbruch seit sechs Wochen in der Süd-Provinz Sindh mit ca. 50 Erkrankten und fünf Toten.
Die Erkrankten stammen vor allem aus Karachi, weniger aus Jacobabad, Hyderabad, Balochistan (Baluchistan) und Larkana.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 12.10.2009
Aktuelle Meldung:
- Am 25. September 2009 wurde die Krankheit bei einem Einwohner von Abottabad laborbestätigt.
Zurück liegende Meldungen:
- November 2008: Punjab: Ein Verdachtsfall im Benazir Bhutto Hospital, ein Mann aus Hazro im Distrikt Attock im Norden der Provinz Punjab wurde am 15. November 2008 hospitalisiert und starb einen Tag später. Im Jahr 2004 wurde ein Fall im Ort Mararia nahe Hazro laborbestätigt.
- Balochistan: Innerhalb der letzten vier Tage bis zum 16. Oktober 2008 wurden drei Personen aus Quetta, Chaman und Sanjavi in der Provinz Balochistan hospitalisiert. Auch in den letzten Monaten bereits wurden Dutzende hospitaliert, die meisten ursprünglich aus Loralai, Zhob und Musakhail, drei Menschen starben.
Zurück liegende Meldungen:
- Juni 2007: Ausbruch ebenfalls in Balochistan, im Fatima Jinnah TB Sanitarium Krankenhaus wurden drei Erkrankungen bestätigt, die Betroffenen kommen aus Chaman, Quetta und Pasni, das Krankenhaus wurde daraufhin isoliert. Weitere 10 Menschen starben in verschiedenen ländlichen Gebieten von Balochistan, die Fälle wurden bislang nicht laborbestätigt.
- Im Mai 2006 in der Gemeinde Nauseri im Distrikt Muzaffarabad 7 Verdachtsfälle (auch ein Todesfall).
- In Rawalpindi (im nördlichen Punjab) zum Jahresende zwei Fälle, eine Frau ist verstorben. Ein Metzger aus Abbottabad (Northwest Frontier Provinz) ist nach dem Verarbeiten von Schafsfleisch erkrankt, das seither dort nicht mehr verkauft werden darf.
- Im Ort Zezdi in der Nähe von Kushum Tehsil Mulkoh (Northwest Frontier Provinz) ist zum Jahresende ein Kind verstorben, CCHF als Ursache wird nur vermutet.
- Ende November Meldungen über Ausbruch seit sechs Wochen in der Süd-Provinz Sindh mit ca. 50 Erkrankten und fünf Toten. Die Erkrankten stammen vor allem aus Karachi, weniger aus Jacobabad, Hyderabad, Balochistan (Baluchistan) und Larkana.
Hintergrund:
- Pakistan ist eines der am meisten betroffenen Länder der Krankheit, die vor allem in Balochistan endemisch ist. Seit dem Jahr 2000 gestiegene Zahlen mit 50 bis 60 Erkrankungen pro Jahr.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 29.11.2005
Ausbruch in Karachi mit Stand Ende November mind. 45 offiziellen Fällen.
Bereits im Mai war vor einer erhöhten Gefährdung während der Sommermonate gewarnt worden.
2004 Meldungen aus Abbotabad, Khanewal, der Umgebung der Hauptstadt und Teilen von Punjab. Außerdem in den Gebieten Khanpur und Hattar ab Mitte Oktober vermehrt Erkrankte. Genannt werden die Orte Rani Wah, Pind Gujran, und Chach im Gebiet Khanpur und Hattar, Shadi und Nazarabad.

Dengue-Fieber - 01.03.2007
Aktuelle Meldung:
Vermutlich 3 weitere Fälle in der Provinz Sindh, einer wurde am 12. Januar, 2 weitere am 1. Februar gemeldet, alle im selben Krankenhaus. Es wird befürchet - vor allem bezüglich Karachi - dass ein weiterer Ausbruch bevorstehen könnte.
Zurück liegende Meldungen:
Ende November/ Anfang Dezember sinkende Erkrankungszahlen.
Noch im November im ganzen Land innerhalb kurzer Zeit 99 neue Verdachtsfälle, allein 39 innerhalb von 24 Stunden. In der Hafenstadt Karachi der südlichen Provinz Sindh wurden kurz zuvor 100 Personen hospitalisiert, neben bereits etwa 300. Insgesamt im gesamten Land nun 4.965 Verdachtsfälle, ein Großteil davon in Karachi. Im Januar 2007 wurde das Dengue-Virus Typ 3 als Hauptverursacher des Ausbruchs in Karachi identifiziert. Im ganzen Land kommt aber auch Typ 4 und Typ 1 vor. Insgesamt 43 Todesfälle in Sindh (auch hiervon die meisten in Karachi) sowie ein Todesfall in der Provinz North West Frontier. 825 Menschen wurden bislang hospitalisiert. Bisher bestätigt wurden 324 Fälle.

Dengue-Fieber - 09.03.2007
Aktuelle Meldung:
Vermutlich 3 weitere Fälle in der Provinz Sindh, einer wurde am 12. Januar, 2 weitere am 1. Februar gemeldet, alle im selben Krankenhaus. Es wird befürchet - vor allem bezüglich Karachi - dass ein weiterer Ausbruch bevorstehen könnte.
Im übrigen wird erwartet, die Krankheit in den nächsten 5 Jahren zu bekämpfen.
Zurück liegende Meldungen:
Ende November/ Anfang Dezember sinkende Erkrankungszahlen.
Noch im November im ganzen Land innerhalb kurzer Zeit 99 neue Verdachtsfälle, allein 39 innerhalb von 24 Stunden. In der Hafenstadt Karachi der südlichen Provinz Sindh wurden kurz zuvor 100 Personen hospitalisiert, neben bereits etwa 300. Insgesamt im gesamten Land nun 4.965 Verdachtsfälle, ein Großteil davon in Karachi. Im Januar 2007 wurde das Dengue-Virus Typ 3 als Hauptverursacher des Ausbruchs in Karachi identifiziert. Im ganzen Land kommt aber auch Typ 4 und Typ 1 vor. Insgesamt 43 Todesfälle in Sindh (auch hiervon die meisten in Karachi) sowie ein Todesfall in der Provinz North West Frontier. 825 Menschen wurden bislang hospitalisiert. Bisher bestätigt wurden 324 Fälle.

Dengue-Fieber - 28.09.2009
Aktuelle Meldungen:
Landesweit wurden bis Ende September 2009 insgesamt 1.800 Erkrankungen gemeldet, mindestens 25 starben.
Einzelmeldungen:
- North-West Frontier Provinz: Medienberichten zufolge starben in Haripur in der Woche des 20. September 2009 insgesamt sieben Menschen, sowie weitere Dutzende mussten hospitalisiert werden. Betroffen sind unter anderem die Gebiete Khanpur, Pind Gujran, Khoi Nara und Raniwah.
- Karachi: Ausbruch in Karachi an der Südostküste, mehr als 500 Verdachtsfälle wurden in verschiedenen Krankenhäusern gemeldet, die genaue Anzahl ist nicht bekannt. Mit steigenden Fallzahlen wird aufgrund der kürzlich starken Regenfällen gerechnet.
- Von 18 Verdachtsfällen bei Hospitalisierungen in Islamabad wurden fünf laborbestätigt (alle zwischen drei und acht Jahre alt), es handelt sich um die ersten Fälle dieses Jahr in der Region. Zwei weitere Verdachtsfälle wurden gemeldet, zwei Kinder starben in der Nacht auf den 22. August 2009. Alle Betroffenen lebten nahe Larr in Dhoke Jhando.
Mit weiteren Erkrankungen ist zu rechnen.
Zurückliegende Meldungen:
- März 2009: Warnung vor einer neuen Epidemie in Punjab. Seit Jahresbeginn bis zum 29. März 2009 wurden in der Provinz sechs Erkrankungen gemeldet, die letzte am 27. März. Im gesamten Jahr 2008 wurden 1.240 Fälle gemeldet, sechs Menschen starben. Da es bereits jetzt zu Erkrankungen kam, wird befürchtet, dass die Erkrankungszahlen rapide ansteigen könnten.
- November 2008: Provinz Punjab: Ausbruch vor allem in Lahore (Hauptstadt der Provinz), bis zum 28. November 2008 insgesamt 1.219 Erkrankungen in der Provinz, davon allein 1.149 in Lahore (am 11. November waren es noch 681 Erkrankungen), zuletzt 17 Hospitalisierungen am 28. November 2008 (davon wurden 14 laborbestätigt). In zahlreichen Gebieten der Stadt besteht hohes Infektionsrisiko, am höchsten im Norden der Stadt.
Bereits Anfang Oktober 2008 in verschiedenen medizinischen Camps in den Dörfern Basal, Thatta, Bomail und Pind Hunderte von Verdachtsfällen. Außerdem acht bestätigte Fälle im Distrikt Attock.
- Karachi: Seit Jahresbeginn bis zum 20. Oktober 2008 wurden insgesamt 953 Erkrankungen gemeldet, wovon 324 laborbestätigt wurden. Zuletzt am 20. Oktober 2008 wurden 17 Neuerkrankungen in verschiedenen Teilen der Stadt gemeldet.
- Am 17. Juli 2008 zwei Erkrankungen innerhalb von 24 Stunden in der Hauptstadt Islamabad. Zuerst erkrankte ein 15-jähriger Junge aus Shakrial, der Fall wurde laborbestätigt. Vor der Gefahr eines Ausbruchs wird daher gewarnt.

Diarrhoe - 04.05.2005
Aktuell mehrere Meldungen:
- 10 Tote in Badin (im Süden an der Grenze zu Indien), betroffen sind Badin und Tando Bago, Matli, Changirio, Kadhan, Luwari Sharif, Piro Lashari, Bhigramin, Khurwah und Tarai.
- Bis Anfang Mai über 1.100 Erkrankte in der Provinz Sindh (ca. 500 km nordwestlich von Karachi), betroffen ist vor allem Jacobabad. Ursache ist verunreinigtes Trinkwasser.
- Bereits im April Ausbruch im Larkana Distrikt (ca. 600 km östlich von Karachi) mit über 100 Hospitalisierten, 2004 Ausbruch in Hyderabad.

Diarrhoe - 05.10.2008
In der North-West Frontier Provinz etwa 1.500 Erkrankungen. Hingewiesen wird auch auf die Parallelmeldung mit zahlreichen Cholera-Verdachtsfällen.

Gastroenteritis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Gastroenteritis - 07.06.2000
Ausbruch in Bahawalpur mit 100 Hospitalisierten, 8 Toten. Die Trinkwasserversorgung ist die Ursache

Gastroenteritis - 04.06.2001
Großer Ausbruch in Rawalpindi mit 400 täglichen Neuerkrankungen (die Dunkelziffer wird auf mind. das Doppelte geschätzt). Ursache ist wohl das Trinkwasser, in dem sehr viele E. Coli gefunden wurden.

Gastroenteritis - 18.07.2002
- Im Gebiet um Kachho (Dadu) starben 4 Menschen (davon 2 Kinder) an Gastroenteritis.
Verschmutztes Trinkwasser war Ursache für die Verbreitung der Krankheit in Wahi Pandhi, Fazal Jamali, Chhinni, Kamal Khan Shahani, Rawat Khan Leghari, Sori, Tore, Shah Hasan, Heero Khan, Essa Khan Shahani, Hamzo Khan Shahani, Allahdad Shahani, Gul Shahani, Tando Raheem, Ghulam Mohammad und in anderen Dörfern im westlichen Teil von Dadu.
- Vor kurzem starben bereits 10 Menschen in verschiedenen Teilen des Gebietes Kachho an Gastroenteritis, Tuberkulose und anderen Krankheiten.
Am schlimmsten betroffen sind sieben Dörfer von Chhinni und Tando Raheem.

Gastroenteritis - 23.07.2002
In Nawabshah infizierte sich eine große Anzahl von Menschen durch verunreinigtes Wasser, darunter mindestens 50 Kinder.

Gastroenteritis - 23.08.2002
In dem Dorf Saleh Burfat im Kohistan District starben 6 Kinder, weitere Erkrankte in den Dörfern Bradabad, Ishaq Khooh, Sajan Jokhio, Kari Mori, Mal Mari und Jhampir.

Gastroenteritis - 09.12.2002
Anhaltender Ausbruch seit dem zweiten November-Drittel in den Küstengebieten des Distrikts Thatta, bisher erkrankten über 1.200 Menschen, 52 starben. Besonders betroffen sind Shah Bunder, Jati, Chuhar Jamali, Ladion und weitere kleinere Orte (Saleh Otho, Yousuf Jamali, Gulsher Sanjrani, Qadir Dino Shah, Ilyas Magsi und Lemoon Mallah).

Gastroenteritis - 02.07.2003
Ausbruch seit 24. Juni in den Stadtteilen Mominabad und Muslimabad in der Stadt Landhi (einer Vorstadt von Karachi), ca. 1.750 (vor allem in Muslimabad) erkrankten, acht starben, etwa 80 wurden hospitalisiert. Die Erkrankten leiden u.a. an Fieber und Blut im Stuhl. Als Ursache werden Shigellose, Amöbiasis, Vergiftungen bzw. Infektionen mit E. Coli oder Salmonellen vermutet. Wahrscheinlich ist das Trinkwasser verunreinigt.
In Pakistan sterben täglich 600 Kinder an Diarrhoe.

Gastroenteritis - 01.06.2006
Infolge kontaminierten Trinkwassers sind in Faisalabad über 19.000 erkrankt, neun verstorben.

Gastroenteritis - 16.08.2008
Ausbruch in der östlichen Provinz Punjab. Im Dorf Kohlan Hatthar in Kasur starben drei Kinder, einschließlich zwei Brüder im Alter von vier und zwei Jahren, sowie ein weiteres dreijähriges Kind in einer anderen Gegend von Kasur. Dutzende weitere Personen erkrankten und mussten hospitalisiert werden, ebenso überwiegend Kinder.

Gesundheitssituation - 07.05.2002
Im Dadu-Distrikt vermehrt Infektionskrankheiten:
- In den Slum-Gebieten des Dadu-Distrikts breiten sich verschiedene Krankheiten wie Masern, Keuchhusten, Malaria, Diarrhoe, Bronchitis, Tuberkulose und Hautkrankheiten aus, die Zahl der Patienten steigt ständig.
- Besonders betroffen sind die westlichen Teile der drei Talukas Johi, Khairpur Nathan Shah und Mehar im Dadu-Distrikt. In Chhinni leiden etwa 5000 Menschen unter den Krankheiten.
- Hautkrankheiten verbreiten sich besonders in Pir Lakhair, Safi Thalho, Gurandi, Machhko, Beerah und Dhounk.
- In den Dörfern Goloo Faqir, Haji Mithal Rodhnani und Haji Lal Bux Rodhnani (Sawaro) leiden etwa 1000 Menschen unter Leishmaniasis.

Gesundheitssituation - 20.09.2002
Karachi wird im September neben einer Mückenplage (das Risiko für von Mosquitos übertragene Erkrankungen z.B. die Malaria steigt) auch von den Folgen eines defekten Wasserversorgungssystems heimgesucht: z.B. in den Stadtteilen Ghausia Baloch und Benazir gibt es seit Monaten nur durch wahrscheinlich Abwasser verunreinigtes Trinkwasser. Wie hoch die aktuellen Gastroenteritis-Zahlen sind, ist nicht bekannt.

Hepatitis - 16.12.2006
Offiziell sind in Islamabad 12 Fälle mit Hepatitis B und 35 Fälle mit Hepatitis C bestätigt worden bei Personen, die in Schönheitssalons oder Friseurgeschäften arbeiten. Es wurden insgesamt von 445 Personen Blutproben genommen, wobei 47 sich als Hepatitis-positiv erwiesen. Damit ist die Häufigkeit von Hepatitis in diesen Berufssektoren mit etwa 10 Prozent deutlich höher als bei der Gesamtbevölkerung, bei der sie bei 2,6 Prozent liegt.

Hepatitis - 06.03.2007
Aktuelle Meldungen
- Im gesamten Land 13.000 Fälle, davon werden etwa 1.300 stationär behandelt. Hauptursachen für die Verbreitung der Krankheit sind die unnötige bzw. häufige Verwendung von Spritzen sowie kontaminiertes Wasser. Der Anteil von Hepatitis B liegt bei etwa 3 bis 4 Prozent, der von Hepatitis C bei 5 bis 6 Prozent.
Zurück liegende Meldung
- Dezember 2006:
Offiziell sind in Islamabad 12 Fälle mit Hepatitis B und 35 Fälle mit Hepatitis C bestätigt worden bei Personen, die in Schönheitssalons oder Friseurgeschäften arbeiten. Es wurden insgesamt von 445 Personen Blutproben genommen, wobei 47 sich als Hepatitis-positiv erwiesen. Damit ist die Häufigkeit von Hepatitis in diesen Berufssektoren mit etwa 10 Prozent deutlich höher als bei der Gesamtbevölkerung, bei der sie bei 2,6 Prozent liegt.

Hepatitis - 19.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch von Hepatitis B und C in zahlreichen Krankenhäusern im Süden von Punjab, allein innerhalb einer Woche starben 42 Personen, zahlreiche weitere werden behandelt. Die Krankheiten breiten sich schnell aus, Hauptursache ist vermutlich die Wiederverwendung von Spritzen. Betroffen sind unter anderem Vehari, Burewal, Gago Mandi, Khanewal, Kabir Wala und Mian Channu.
- Ausbruch in Sindh im Dorf Jan Muhammad Jamali nahe New Saeedabad im Distrikt Matiari. Vier Menschen starben, weitere 460 erkrankten, Ursache ist der Konsum von kontaminiertem Wasser.

Hepatitis A+E - 06.06.2004
Ausbruch am 04. Juni in den Vorstädten von Talagang (Punjab) mit mind. fünf Toten, vermutlich Hep A oder E

Hepatitis B - 07.02.2003
Schnelle Verbreitung, Hauptübertragung durch Mehrfachverwendung von Injektionsnadeln oder Bluttransfusionen.
In Islamabad waren 89 von 5.450 getesteten Blutspendern Hepatitis B positiv. Im Dezember 2002 wurden 600 Menschen auf Hepatitis C getestet, 61 von ihnen waren positiv.
Meldungen aus 2002:
- Im Ort Saeed Ahmed Leghari in Taluka Hala im Hyderabad Distrikt starben fünf Menschen innerhalb kurzer Zeit, von allen getesteten Personen waren 56 % der Frauen HB-positiv, 41 % der Männer und 48 % der Kinder. Etwa 47 % der Gesamtbevölkerung bzw. sechs Millionen Menschen sind landesweit infiziert.
- Im Buner Distrikt leiden mindestens fünf Menschen an Hepatitis A und B. In jedem zweiten Ort erkranken ein bis zwei Personen an Hepatitis C, bisher gibt es etwa 2.000 Fälle.

Hepatitis B+C - 26.11.2003
Steigende Erkrankungszahlen im Distrikt Buner (nordöstlich von Peshawar) veranlassen sogar die WHO zu einer Warnung. Ursache sind offenbar ungelernte "Ärzte", die Injektionsmaterial mehrfach verwenden.
Nach anderen Berichten steigt die Zahl der Virus-Träger auch in anderen Landesteilen.

Hepatitis B+C - 03.12.2008
Problematische Situation mit stetig hohen Erkrankungszahlen in der Provinz Sindh.
Einzelmeldungen:
- Distrikt Naushahro Feroze (im Norden der Provinz):
Innerhalb der letzten drei Jahre starben 200 Menschen, weitere Tausende sind gefährdet. Innerhalb der letzten zehn Monate haben 500 erkrankte Leute auf medizinische Versorgung gewartet, nur 300 konnten versorgt werden. Hauptsächlich betroffen sind unter anderem die Orte Aacher Khoso, Dhegano Chandio, Lukar Brohi, Shakar Brohi, Ramzan Brohi, Ghar Gajoo, Moosa Panhwar und Laiq Chandio. Insgesamt waren vermutlich Tausende erkrankt.
- Distrikt Badin:
Steigende Zahlen, 45 Prozent der Bewohner im Ort Badin und umliegenden Orten sind betroffen. Bei etwa 35 Prozent wurde Hepatitis C laborbestätigt, bei 10 Prozent Hepatitis B. Ursachen sind etwa schlechte Gesundheits- und Hygieneverhältnisse, die Wiederverwendung von Spritzen und Bluttransfusionen.

Leishmaniasis, cutaneous - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Leishmaniasis, cutaneous - 12.02.2002
Ausbrüche in Kurram Agency (Nordwest-Provinz) und im abgelegenen Bergland von Kohistan und Johi/Kachho (in den Distrikten Larkana und Dadu in der Provinz Sind) unter afghanischen Flüchtlingen und Einheimischen mit über 5000 sicheren Erkrankten allein in Kurram (die Dunkelziffer ist wesentlich höher). 2001 insgesamt 14.000 Erkrankte in diesen beiden Provinzen.
Es fehlen Medikamente, dadurch kann der Ausbruch wohl in absehbarer Zeit nicht eingedämmt werden. Bisher nur die cutane Form. Wenn der Ausbruch aber länger anhält, wird auch die viscerale Form vorkommen.
In Dadu sind die Taluks Mehar, Khairpur Nathan Shah, in Larkana die Taluks Larkana, Shahdadkot, Mirokhan, Kambar, Warah und Dokri am meisten betroffen.
In Sind sind über 200 Orte in den 'Talukas' Johi, Khairpur Nathan Shah, Mehar, Kotri, Sehwan und Thana Bula Khan betroffen. Vor allem Bazmal, Hero Khan, Saeed Khan, Nangar Daryo, Chakar Koat, Wahi Pandhi, Bakhar Jamali, Paryo Jamali, Sorri, Fateh Rustamani, Fatoo Brohi, Haji Khan, Qasim Rodhnani und Thal. Außerdem Bahawal Babar, Chiddi, Sher Talpur, Moosa Jamali, Jam Babar, Surhiya, Pat Suleman, Punhoon Khan Chandio, Yar Lund, Abbas Lund, Ranjho Babar, Pir Bux Lashari, Dodo Birhamani, Rasool Bux Jamali, Meehon Jamali und Fateh Khan.

Leishmaniasis, cutaneous - 27.07.2002
Aus den Orten Nasirabad, Shahdadkot, Kambar, Ratodero, Larkana City, Ghotki, Jhal Magsi, Jacobabad, Gandakha und Khuzdar im Distrikt Larkana (Sindh) wurden jeweils 10 bis 15 Fälle gemeldet.

Leishmaniasis, cutaneous - 15.03.2003
Ausbruch in vielen Orten von Nara-Thar (z. B. Qadan Wari und Janro Molro), über 347 Menschen erkrankten, 47 von ihnen besonders schwer.
In Hinso Kanhar, Sain Dino Maitlo und Sikandarabad in Kingri Taluka sind Hunderte von Menschen betroffen.

Leishmaniasis, cutaneous - 18.04.2004
Ausbruch im Distrikt Hangu (North-West Frontier Provinz) mit bis Mitte April über 6.000 Fällen, offenbar lag die Zahl schon im letzten Jahr sehr hoch.

Leishmaniasis, cutaneous - 05.02.2005
Ausbruch mit über 800 Erkrankten allein in den letzten beiden Tagen. Betroffen sind in der Provinz Sindh vor allem die Distrikte Dadu und Larkana (hier über 400 Erkrankte, u.a. auch in Larkana City), weiter die Distrikte Sukkur, Jacobabad und Naushero Feroze und in der Provinz Balochistan die Distrikte Qilla Saifullah, Loralai, Zhob, Barkhan, Musa Khel, Ziarat und Quetta.
Endemiegebiete für Kala Azar sind neben Sindh und Balochistan die North West Frontier Province (NWFP) und Federally Administered Tribal Areas (FATA).

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Malaria - 10.09.2001
In Peshawar in der Nordwest-Provinz und auch in weiteren Distrikten vermehrt Malariafälle nachdem die Insektensprühmaßnahmen vernachlässigt wurden. Meldungen auch aus der Provinz Baluchistan: Im September starker Anstieg der Malaria-Fälle in Turbat (liegt nahe der Grenze zum Iran im Südwesten).

Malaria - 04.04.2002
Im Distrikt Naushahro Feroze diverse Malaria-Ausbrüche, nachdem seit Jahren keine Mosquito-Bekämpfungsmaßnahmen mehr durchgeführt worden waren. Am schlimmsten betroffen sind Juma Rajput, Mangino Kalhoro, Khunda Khahi, Khuda Bux Wistro, Talib Solangi, Darya Khan Mari, Padidan, Kandiaro und die Stadt Naushahro Feroze.

Malaria - 06.09.2002
In Pakistan gibt es jährlich etwa 15.000 - 20.000 Malaria-Tote, in der Stadt Karachi sind es etwa 50.
Ein großes Problem ist die Zunahme von Resistenzen gegen die Haupt-Behandlungsmittel Chloroquin und Sulfadoxin/Pyrimethamin.

Malaria - 09.11.2002
Ausbruch in verschiedenen Teilen des Distrikts Haripur seit Ende Oktober. Sera-i-Saleh, Shah Muhammad, Pandak, Mohalla Railway Station, Raja Abad und Asif Abad sind besonders betroffenen.

Malaria - 25.03.2004
In Sindh und Baluchistan steigen die Zahlen besorgniserregend. In Sindh z.B. im Distrikt Mirpurkhas (die meisten Meldungen aus den Talukas Pithoro und Kot Ghulam Muhammad) und Thar und Shikarpur seit Oktober 17 Tote durch Falciparum-Malaria. Oder in Larkana: hier waren bei einer Reihenuntersuchung im Gebiet Ghabidero die meisten an Malaria erkrankt
Steigende Zahlen auch aus anderen Landesteilen, wobei die Situation in Punjab und North-West Frontier Province (NWFP) noch relativ gut ist.
Beunruhigend ist in Sindh auch der hohe Anteil an Falciparum-Malaria: in Mirpurkhas ca. 50%, in Larkana und Shikarpur sogar 80%.

Malaria - 29.03.2005
In der Hauptstadt Karachi wird von einer Malaria-Epidemie gesprochen, die Zahlen sind aber im gesamten Land am Steigen, ein großes Problem ist auch die zunehmende Medikamenten-Resistenz der Malaria-Erreger.

Masern - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Masern - 30.12.2001
Ausbruch an der Grenze zu Afghanistan in den drei Flüchtlingslagern Kili Faizo, Roghani und Landa Karez. Aktuelle Impfungen dürften eine weitere Ausbreitung verhindern.

Masern - 01.03.2002
Ausbruch in Badin mit 18 toten Kindern innerhalb von nur drei Tagen. Die am meisten betroffenen Gebiete sind Patoli Mohalla, Ahsan Shah Colony, Jameel Colony, Gharibabad und Kashmiri Mohalla.

Masern - 04.04.2002
Ausbruch mit mind. 25 toten Kindern seit Ende März in Küsten-Orten im Golarchi taluka und in Orten des Karo Goomgro. Z.B. in Shaheed Fazil sollen allein 600 Kinder erkrankt sein.

Masern - 07.05.2003
Aktuell mehrere Meldungen:
- Im Distrikt Nawabshah starben bis Mai mindestens 10 Kinder, unbestätigten Berichten zufolge hat die Krankheit seit Anfang März mit täglich drei bis vier neuen Fällen bereits epidemische Ausmaße angenommen. Es wurden auch 12 Kinder mit Tuberkulose ins Hospital gebracht.
- Ausbruch seit der letzten Dezemberwoche 2002 in der Stadt Karachi (Sindh), bis Februar wurden 3.000 Kinder hospitalisiert, viele Komplikationen. Es wird vermutet, dass die tatsächliche Zahl der Erkrankten zwischen 6.000 und 10.000 liegt. 1996 gab es 1.090 Fälle, 1999 waren es 2.940, zwischen April und September 2001 gab es in Karachi eine Epidemie, zu dieser Zeit erkrankten 50.000 Kinder, insgesamt gab es in Sindh mehr als 500 Tote.

Masern - 14.04.2005
Im April Meldungen über vermehrt Fälle in der Hauptstadt Islamabad und in Rawalpindi, im Februar über einen Ausbruch im Südwest-Distrikt Pishin.

Masern-like Mysterious Disease - 31.03.2002
Ausbruch in einem abgelegenen Gebiet von Sindh an der Grenze zum indischen Rajasthan (Umerkot und Golarchi im Gebiet von Chachro) mit 12 toten Kindern und diversen weiteren Erkrankten. Am wahrscheinlichsten sind Masern als Ursache. Allerdings müssten die Ärzte dort mit der Diagnose von Masern vertraut sein.

Milzbrand - 29.10.2001
Ausbruch in Tierbeständen in den Orten Guldara und Danaikhula (Orakzai, Fata), außerdem in Kurram, North Waziristan und der Frontier Region des Kohat Districts. Anthrax ist in Pakistan relativ weit verbreitet. Bisher keine menschlichen Fälle.

Polio - 26.05.2001
Sechs Neuerkrankungen in Malir (Karachi - 1 Meldung), Jacobabad District (2) und Hyderabad (3). In Karachi, Hyderabad, Thatta, Sanghar und Jacobabad August sollen jetzt Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung getroffen werden.

Polio - 25.11.2001
Weitere 15 Wildpolio-Fälle aus den vier Distrikten Dera Ghazi Khan, Rajanpur, Muzaffargarh und Leiah der früheren Dera Ghazi Khan Division erhöhen die Zahl auf aktuell 75. Die höchsten Zahlen meldet der Rajanpur-Distrikt wo die Durchimpfungsrate auf katastrophale 15-20% gesunken ist. Auch die Nachbargebiete der Dera Ghazi Khan Division sind aufgrund der starken Migration gefährdet.

Polio - 25.10.2002
21 Neuerkrankungen in verschiedenen Teilen der Provinz Sindh, betroffen sind vor allem die Distrikte Ghotki (7), Khairpur (5) und Karachi (3), daneben Sukkur, Larkana, Jacobabad und Hyderabad (je 1).
In diesem Jahr weitere 18 in der NWFP (Nordwest-Grenzprovinz), am schlimmsten betroffen ist der Distrikt Dera Ismail Khan (zehn Fälle), er gilt als Hochrisikodistrikt, für den aktuell noch weitere Erkrankungen befürchtet werden. Meldungen auch aus den Distrikten Mohmand Agency, Peshawar, Bajuar Agency, Hangu, Khyber Agency und Nowshera.

Polio - 21.10.2003
Anfang September drei Neuerkrankungen in North Waziristan und Khyber Agency. Bis Mitte Oktober in diesem Jahr in Pakistan 72 bestätigte Fälle, dies ist ca. ein Sechstel aller weltweiten Fälle.
2002 waren vor allem Teile der Provinz Sindh betroffen, vor allem die Distrikte Ghotki, Khairpur und Karachi, daneben Sukkur, Larkana, Jacobabad und Hyderabad.
Außerdem die NWFP (Nordwest-Grenzprovinz), vor allem der Distrikt Dera Ismail Khan, er gilt als Hochrisikodistrikt. Meldungen auch aus den Distrikten Mohmand Agency, Peshawar, Bajuar Agency, Hangu, Khyber Agency und Nowshera.

Polio - 23.12.2004
Landesweit bis 21.12. 44 Neuerkrankungen, viele davon in der Südprovinz Sindh (z.B. im ländlichen Sindh: Nawabshah, Jacobabad und Ghotki), weitere in den restlichen Landesteilen, u.a. in Karachi.

Polio - 07.02.2007
- Zuletzt 2 neue Fälle am 09. Januar sowie am 16. Januar 2007 in Sindh sowie der North West Frontier Province. Es handelt sich um Fälle des Typs 3.
- Im Jahr 2006 wurde ein Anstieg der Fallzahlen um 30 Prozent vermeldet: Im Jahr 2006 waren es 39 Erkrankungen, während es davor 2005 28 Fallmeldungen gab (u.a. im Stammes-Gebiet 'Khyber Tribal Agency'). 2006 waren betroffen: North West Frontier Provinz (NWFP, 15 Erkrankungen), Balochistan (10), Sindh (12) Punjab (2).
Als Risikogebiete gelten die Stammesgebiete in der North West Frontier Provinz (NWFP), im südlichen Punjab und im nördlichen Sindh.
Pakistan wird wohl nicht vor 2009 den Status der Poliofreiheit erhalten.

Polio - 18.06.2008
Zurück liegende Meldungen:
- Im Jahr 2007 wurden seit Jahresbeginn bis 10. Juli landesweit insgesamt neun Fälle gemeldet (im Vergleichszeitraum 2006: elf Erkrankungen).
- Anfang Juli erkrankte ein Mann, der in Melbourne studiert und sich gerade in Pakistan aufgehalten hatte.
- Innerhalb der letzten Märzwoche ein neuer Fall in Balochistan (Typ 3), direkt an der Grenze zum nördlichen Sindh. Der Betroffene hatte erste Symptome am 24. Februar 2007.
- Davor 2 neue Fälle am 09. Januar sowie am 16. Januar 2007 in Sindh sowie der North West Frontier Province. Es handelt sich um Fälle des Typs 3.
- Im Jahr 2006 wurde ein Anstieg der Fallzahlen um 30 Prozent vermeldet: Im Jahr 2006 waren es 39 Erkrankungen, während es davor 2005 28 Fallmeldungen gab (u.a. im Stammes-Gebiet 'Khyber Tribal Agency'). 2006 waren betroffen: North West Frontier Provinz (NWFP, 15 Erkrankungen), Balochistan (10), Sindh (12) Punjab (2).
Pakistan wird wohl nicht vor 2009 den Status der Poliofreiheit erhalten.

Polio - 19.05.2009
Im Jahr 2009 kam es bislang zu zwölf Erkrankungen, zuletzt am 21. April in Multan in Punjab.
Erst im Jahr 2008 sind die Erkrankungszahlen massiv angestiegen: im Jahr 2008 wurden landesweit insgesamt 116 Erkrankungen gemeldet (79 des Typs 1 und 37 des Typs 3).
Im September und Oktober 2008 vor allem Erkrankungen in der Federally Administered Tribal Area und der North West Frontier Province (u.a. in Kabal im Westen von Swat bei einem 7-Monate-alten Mädchen), dort seit Jahresbeginn 28 Erkrankungen. Viele waren Typ 1 und wurden in der Provinz Sindh gemeldet (vom Norden über den zentralen Teil bis nach Karachi im Süden).
Als Risikogebiete gelten die Stammesgebiete in der North West Frontier Provinz (NWFP), im südlichen Punjab und im nördlichen Sindh. Außerdem Balochistan.

Tetanus - 27.10.2005
Wie immer nach Naturkatastrophen auch infolge des Erdbebens Anstieg bei den Erkrankungszahlen auf 22 Tote, 111 sind erkrankt.

Tuberkulose - 24.03.2004
Jährlich ca. 250.000 Neu-Infektionen und 60.000 Tote. Problem sind auch die mangelhaften Behandlungsmöglichkeiten. Besondere Häufung in der Süd-Provinz Sindh.

Überschwemmungen - 24.07.2001
Im Norden des Landes die schwersten Regenfälle seit hundert Jahren, auch für den 25.7. ist weiterer Dauerregen angesagt. Bisher ca. 200 Tote, auch Islamabad und Rawalpindi sind betroffen. Die Ausbreitung von "water-borne diseases" ist zu erwarten.

Unbekannte Erkrankung - 15.03.2000
100 bis 200 Tote (die verschiedenen Berichte widersprechen sich) in 4 "tehsils" im Distrikt Tharparkar seit Februar, mehrere hundert Erkrankte durch nicht bekannten (wahrscheinlich nicht-viralen) Erreger. Die meisten Fälle in Khankhiniar Bajir village (36 Tote), weitere in Dhaklo (13 Tote), Kerti (11), Layiari (9), Lund (9), Alamsar, Chachro, Bapuhar and Chakko (je 6), Man Bai Jo Tar (5). 1-2 Tote in fast allen anderen Dörfern.
Die Klinik bestand in Fieber, Durchfall, Husten und Übergeben 10 bis 15 Tage, bevor sie starben.
Der Verdacht auf Lungen-Tuberkulose in Zusammentreffen mit schlechten sanitären Verhältnissen, Armut und ungünstigem Klima konnte noch nicht bestätigt werden.

Unbekannte Erkrankung - 28.05.2002
Bisher 10 Tote, 25 weitere sind im Krankenhaus in Malik (10 km von Moro am Indus). Die Ursache ist nicht bekannt, Symptome sind geschwärzte Hände und Füße, ein geschwollenes Gesicht und danach schweres Fieber. Als Ursache werden Ergotismus und Typhus diskutiert.

Water-borne diseases - 04.04.2004
In Rawalpindi jährlich ca. 82.000 Erkrankungen durch verunreinigtes Trinkwasser. 40 % dieser Erkrankungen und 30 % der Todesfälle werden durch E. coli verursacht.

Windpocken - 13.06.2002
Angeblicher "Pocken-Ausbruch" in weiten Teilen des Distrikts Swabi in der Provinz Sindh ist durch Windpocken verursacht. Pocken gelten seit 1977 als ausgerottet.

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