Outbreak-Historie Peru Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
Bartonellosis - 25.09.2006 Ende September ein Todesfall in Santa Eulalia, 50 Kilometer östlich der Hauptstadt Lima in einem Gebiet mit stark frequentierten Restaurants.
Am 12. September wurden 10 Fälle aus Collo im Distrikt Arahuay der Provinz Canta gemeldet.
Insgesamt wurden dieses Jahr im gesamten Land bis Ende September 3.000 Fälle gemeldet, 2005 waren es über 11.000, im Jahr 2004 12.000, zwischen 1997 und 2003 waren die Zahlen von 1.500 bis auf 7.000 angestiegen.
Chagas-Krankheit - 23.09.2006 In der ersten Augustwoche 1 Fall im Distrikt Pozuzo, Oxapampa Province, Pasco Department. Es erkrankte ein 6jähriges Mädchen. Es handelt sich dabei um den ersten Fall in einem
Nicht-Endemie-Gebiet. Als endemisch wird der Südosten und der Nordosten betrachtet.
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 30.03.1999 Seit Mitte 98 erstmalig wieder
Cholera in Peru im Departement Cuzco. Meldungen in den Provinzhauptstädten Canchis (Sicuani) und La Convencion (Quillabamba). Quelle könnten Fisch- und Fleisch-Händler oder unhygienisch zubereitete Nahrung von Straßenhändlern sein.
Cholera - 11.05.1999 20 Fälle in Sierra de Libertine
(Sinsicap District, Otuzco Provinz). Der Ort liegt an der Pazifikküste 95 km nordöstlich von Trujillo.
Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Dengue-Fieber - 19.02.2002 Ausbruch in der nördlichen
Madre de Dios Provinz mit bisher über 2.000 Fällen vor allem in den Städten Iquitos und Pucallpa.
2001 wurden im gesamten Jahr und Land 23.000 Erkrankungen (mit Ausbrüchen in den Departaments Piura und La Libertad, z.B. in Trujillo) gemeldet.
Dengue-Fieber - 16.05.2003 In der Provinz Sullana (Departement Piura) in den letzten zwei Wochen ca. 350 Neuerkrankungen. Tendenz ist durch Gegenmaßnahmen aktuell sinkend. Seit Februar
insgesamt über 1.100 Erkrankte.
Dengue-Fieber - 26.04.2005 Aktuelle Meldungen:
Vermehrt Fälle in den Distrikten Comas und Northern Lima.
Zurück liegende Meldungen
Mitte Februar offizielle Warnung des Gesundheitsministeriums wegen Meldungen über Ausbrüche mit steigender Tendenz seit Mitte Januar mit epidemischen Ausmaßen in den Nord-Provinzen Lambayeque und Ucayali (Pucallpa) mit bis dahin ca. 1.100 Erkrankten.
Meldungen auch in den endemischen Nord-Provinzen Loreto, Tumbes, San Martin und Huanuco. Auch weitere Nordprovinzen und die Grenzgebiete zu Brasilien sind betroffen.
Dengue-Fieber - 01.12.2005 Offizielle Warnung des Gesundheitsministeriums nachdem die Überträger-Mosquitos in 19 Distrikten Limas nachgewiesen wurden.
Es wird vor einem hohen Risiko in der Haupt-Übertragungszeit von Mitte Dezember bis April gewarnt.
Bisher (Stand 40. Woche) ca. 5.600 Erkrankte, u.a. ein großer Ausbruch im Comas Distrikt (Departement La Libertad) mit 1.200 Erkrankten.
Dengue-Fieber - 06.06.2006 Über 180 Erkrankte in Chulucanas, der Hauptstadt der Provinz Morropon. Begonnen haben die Erkrankungen Ende März.
Dengue-Fieber - 09.02.2007 - Ausbruch in der Provinz La
Libertad im Distrikt El Porvenir mit 133 Erkrankungen, 2 Menschen starben Ende Januar bzw. Anfang Februar.
- Weitere 16 Fälle Anfang 2007 in der benachbarten Provinz Lambayeque etwa 200 km entfernt (dort zuvor im Jahr 2006 Ausbruch mit 150 Fällen.
Dengue-Fieber - 31.10.2008 Landesweit steigende Erkrankungszahlen. Aktuell sich schnell ausbreitender Ausbruch in der Stadt Iquitos (etwa 300.000 Einwohner) in der nördlichen Region Amazon, seit Jahresbeginn bis
Ende Oktober 2008 wurden dort 4.348 Erkrankungen gemeldet.
Seit Jahresbeginn bis zum 13. September 2008 wurden landesweit insgesamt 10.318 Erkrankungen gemeldet, davon wurden 2.466 laborbestätigt, 63 Neuerkrankungen innerhalb der letzten Woche. Höchste Inzidenzen und damit Erkrankunsrisko in folgenden Gebieten
(in abnehmender Reihenfolge): Loreto, Jaen, Piura II, Amazonas, Ucayali, Piura I, San Martin, Lambayeque, Madre de Dios, Tumbes, La Libertad, Huanuco und Pasco. Hohes Erkrankungsrisiko auch in den östlichen und nördöstlichen tropischen Amazongebieten.
Zuvor: Die meisten Erkrankungen wurden aus Loreto gemeldet, sowie unter anderem weiterhin betroffen: Lambayeque, Ucayali, Amazon und Luciano Castillo. Im Februar Meldungen aus Iquitos und Tarapoto, ab März steigende Zahlen in der Stadt Yurimaguas. Im
Distrikt Lima wurden 23 Erkrankungen gemeldet, davon vier bestätigt, diese wurden allerdings aus Loreto (drei Fälle) und Ucayali (ein Fall), importiert. In Alarmbereitschaft einer Epidemie befinden sich jedenfalls Loreto, La Libertad und Ucayali.
Ein Großteil der Erkrankungen in Loreto in den Distrikten Iquitos, San Juan Bautista und Punchana. In Jaen und Madre de Dios Ausbrüche in der ersten Woche 2008, dort sind 49 Distrikte betroffen. In Ucayali insgesamt 100 Fälle, nach wie vor
Neuerkrankungen. Diese in Calleria, Irazola, Yarinacocha und Manantay. In Jaen Erkrankungen hauptsächlich in dem Distrikt San Jose del Alto. In San Martin 54 Erkrankungen, die meisten in den Distrikten Banda de Shilcayo, Tarapoto und Caspisapa. In der
Stadt Lima derzeit drei Verdachtsfälle in den Distrikten Comas, Independencia und San Martin, Laborergebnisse werden derzeit noch erwartet.
Dengue-Fieber - 10.03.2009 Aktuelle Meldungen:
Landesweit im Januar und Februar 2009 insgesamt bereits 5.000 Erkrankungen, im gesamten Jahr 2008 waren es 13.500 Fälle.
Weitere Einzelmeldungen:
- Lambayeque: Zuletzt drei bestätigte Erkrankungen sowie 16 Verdachtsfälle in Naupe im Distrikt Olmos. Insgesamt im Department Lambayeque 20 bestätigte Fälle sowie 187 Verdachtsfälle. Zwei bestätigte Erkrankungen unter anderem im Distirkt Illimo.
- Ausbruch in der wäldlichen Region Ucayali, der Alarmzustand wurde erklärt.
- Außerdem wurde der erste Fall bei einem Einwohner von Chimbote gemeldet.
Diarrhoe - 03.02.2000 In Lima pro 1
Grad Celcius Temperaturerwärmung 8 % mehr stationäre Einweisungen wegen Durchfall nach neuer Studie. Während " El Nino"-Phase (Erwärmung der Wasseroberfläche) 1997-98 200 % mehr durchfallbedingte stationäre Einweisungen, evtl. auch Zunahme der Malaria-,
Dengue- und Hantavirusausbrüche erwärmungsbedingt.
Erkrankungsrisiko - 10.05.2001 In Peru
herrscht von allen gängigen Reisezielen das höchste Erkrankungs-Risiko: lt. einer in England durchgeführten Umfrage erkrankten zwei Drittel aller Peru-Reisenden, während es z.B. in Kenia "nur" 50% traf.
Gelbfieber - 09.05.1999 Seit Anfang Mai Ausbruch auch
in Peru, in Gebieten, die bei der WHO nicht als Infektionsgebiet gelistet sind!!! 15 Fälle (3 Tote) im nördlich von Lima gelegenen Department of San Martin, alle zwischen Pacayzapa und Jerillo (liegt zwischen den Städten Lamas und Moyobamba im Nordwesten
des Departements). Ein Grund liegt in der Zunahme der Regenfälle und der resultierenden Mosquito-Vermehrung.
1998 waren im Juni 130 Gelbfieberfälle (mind. 40 Tote) seit Anfang des Jahres gemeldet, über 80% davon im Gebiet Cuzco, die anderen aus Huancavelica, Junn, Loreto, Madre de Dios, Puno und San Martin.
Gelbfieber - 17.05.1999 Anfang April
der erste Fall silvatisches Gelbfieber im Department Loreto, Amazon Region.
Weitere Verdachts-Fälle (nur 13 sind laborbestätigt) im San Martin Department - in Gebieten, die bei der WHO nicht als Infektionsgebiet gelistet sind (!!) - (Districte Moyobamba, Jepelacio und Alonso de Alvarado - 26 Fälle), im Ayacucho Department in der
Provinz La Mar (District Anco y Santa Rosa - 12 Fälle), Huanuco Department (5 Fälle) und Junin Department (5 Fälle).
1998 waren im Juni 130 Gelbfieberfälle (mind. 40 Tote) seit Anfang des Jahres gemeldet, über 80% davon im Gebiet Cuzco, die anderen aus Huancavelica, Junn, Loreto, Madre de Dios, Puno und San Martin.
Gelbfieber - 10.06.1999 Noch einmal Zunahme der Fälle
im Junin Department, aktuell 7 Fälle (3 Tote). Über die anderen Infektionsgebiete keine neuen Informationen. Es läuft eine große Impfaktion in Junin.
Gelbfieber - 30.03.2001 Nach dem Ausbruch vor zwei
Jahren ein Toter, die Erkrankung fand wahrscheinlich Ende Februar/Anfang März statt, Details liegen noch nicht vor.
Gelbfieber - 14.02.2003 Für die Jahreswende 2002/03 wird eine Erkrankung gemeldet, allerdings ohne genaue Ortsangabe.
Zuletzt 2001 Ausbruch in der Amazon Region im Department Loreto, betroffen waren die Districte Puinahua, San Pablo und Iquitos. Mind. 20 Erkrankte, von denen zwei gestorben sind.
Gelbfieber - 25.06.2004 Im ersten halben Jahr 52 Erkrankungen, in den folgenden Distrikten:
- Department Cuzco: Echerate (1)
- Department Huanuco: Cholon (1), Daniel Alomia Robles (1), Huanuco (1) und Jose Crespo y Castillo (5)
- Department Junin: Junin, (1), Perene (4) und Pichanaqui (17)
- Department Loreto: Ramon Castilla (1)
- Department Madre de Dios: Huepetuhe (5), Laberinto (1) und Manu (1)
- Department San Martin: Campanilla (7), La Banda de Shiclayo (1), Moyobamba (3) und Nueva Cajamarca (2)
Zurückliegende Meldungen:
Ausbruch im Departement San Martin, in der Umgebung der Stadt Pavo, (Provinz Bella Vista) und den Städten Aucarca und El Zancudo (Provinz Mariscal Caceres) sind (Stand Anfang Oktober, danach bis Dezember 2003 keine weiteren Erkrankungen) ca. 20 erkrankt
(sieben davon von 10.9. bis 10.10.), 13 sind verstorben.
Verdachtsfälle auch im Departement Puno.
Gelbfieber - 31.12.2005 Ausbruch unter Aguaruna-Indianern im abgelegenen Alto Tuntus mit acht (davon allein sechs in der vorletzten Dezember-Woche) Toten seit 2.12..
Alto Tuntus liegt im Department Amazonas.
2005 bis zur 50. Woche landesweit 38 bestätigte und 17 weitere Verdachtsfälle, die Mehrzahl in San Martin, weniger in Puno und Junin, Einzelfälle in Bagua, Huanuco, Loreto und Ucayali.
Gelbfieber - 18.03.2006 Aktuelle Meldung:
Ausbruch in Dschungelgebieten des Departments Ayacucho, in Santa Rosa, San Martín und Palmapampa sind insgesamt vier verstorben.
Der letzte Ausbruch in Ayacucho davor war vor sieben Jahren in der Provinz La Mar, Distrikte Anco und Santa Rosa.
Zurück liegende Meldungen:
- Zum Jahresende Ausbruch unter Aguaruna-Indianern im abgelegenen Alto Tuntus mit acht (davon allein sechs in der vorletzten Dezember-Woche) Toten seit 2.12..
Alto Tuntus liegt im Department Amazonas.
- 2005 bis zur 50. Woche landesweit 38 bestätigte und 17 weitere Verdachtsfälle, die Mehrzahl in San Martin, weniger in Puno und Junin, Einzelfälle in Bagua, Huanuco, Loreto und Ucayali.
Gelbfieber - 18.05.2008 Aktuelle Meldungen:
- Seit Jahresbeginn bis zum 18. Mai 2008 wurden insgesamt drei Erkrankungen laborbestätigt (alle starben), sowie 14 Verdachtsfälle gemeldet (davon elf in San Martin). In der letzten Woche zwei Erkrankungen, die Betroffenen infizierten sich vermutlich in
San Pedro im Distrikt Nueva Leon in San Martin sowie im Distrikt Pajarillo in der Provinz Mariscal Caceres. Davor in der Woche bis zum 26. April 2008 zwei Verdachtsfälle, einer im Department Loreto (der Mann war nicht geimpft) und der andere im Distrikt
Tocache im Department San Martin. Davor in der Woche bis zum 15. März 2008 ein Verdachtsfall im Distrikt Picota in der Provinz bzw. dem Staat San Martin. Zwei der laborbestätigten Fälle waren einmal Ende Januar, die Betroffene kam aus der Aguaruna "Nueva
Esperanza"-Kommune des Distrikts Nueva im Department Amazonas, der zweite Fall war im Februar und kam aus dem Department Picota in San Martin. Außerdem starben drei Menschen in der Provinz La Convencion im Department Cuzco, einer davon im Sektor
Matoriato.
- Vier weitere Verdachtsfälle wurden landesweit gemeldet.
Zurück liegende Meldungen:
- Im März 2006 Ausbruch in Dschungelgebieten des Departments Ayacucho, in Santa Rosa, San Martín und Palmapampa sind insgesamt vier verstorben.
Der letzte Ausbruch in Ayacucho davor war vor sieben Jahren in der Provinz La Mar, Distrikte Anco und Santa Rosa.
- Zum Jahresende 2005 Ausbruch unter Aguaruna-Indianern im abgelegenen Alto Tuntus mit acht (davon allein sechs in der vorletzten Dezember-Woche) Toten seit 2.12..
Alto Tuntus liegt im Department Amazonas.
- 2005 bis zur 50. Woche landesweit 38 bestätigte und 17 weitere Verdachtsfälle, die Mehrzahl in San Martin, weniger in Puno und Junin, Einzelfälle in Bagua, Huanuco, Loreto und Ucayali.
Gelbfieber - 31.03.2009 Bis zur dritte Woche des Jahres 2009 wurden zwei Erkrankungen gemeldet, einer im Department Loreto und der andere im Department San Martin, letzterer wurde laborbestätigt. Die beiden
Fälle wurden in Gebieten gemeldet, in denen es bereits öfter zu Erkrankungen kam.
Leptospirose - 06.04.2008 Es wurde ein neuer Bakterienstamm gefunden, der vermutlich für bis zu 40 Prozent sämtlicher Erkrankungen verantwortlich ist. 881 Personen wurden getestet, davon wurden bei 41
entsprechende Antikörper gefunden. Betroffen ist vor allem das Gebiet Iquitos in Peruvian Amazon in der Region Loreto, außerdem in Ucayalo und Ayacucho-San Francisco.
Malaria - 04.09.2003 Steigende Tendenz: zwischen 2001 und 2002 stieg die Zahl der Fälle in Latein Amerika dramatisch an, dabei steht Peru an dritter Stelle mit 14 %.
- Anstieg der Vivax-Malaria-Fälle im Distrikt San Juan del Oro (Provinz Sandia, Puno) ab Juni. Bis Anfang September (hier schon wieder sinkende Tendenz) über 250 Meldungen aus den Orten Azaya (Azata), Misky Mayo, Pampa Grande, Pauj Playa, San
Ignacio-Curva Alegra, Uramba und Victoria, am meisten betroffen ist La Pampa Grande.
- Anfang März Meldungen über einen grenzüberschreitenden Ausbruch im Gebiet um Huaquillas (Ecuador) und Aguas Verdes (Peru). In Aguas Verdes Ende Januar mind. 30 tägliche Neuerkrankungen, in Huaquillas sind es ca. fünf.
Malaria - 02.01.2006 In der 50. Woche landesweit ca. 1.800 (kumuliert 2005 über 75.000) Fälle, die meisten in Loreto, Ayacucho, Junin, Cuzco und Madre De Dios.
Inzidenzen (2005 pro 100.000 Einwohner bis zur 50. Woche) in absteigender Reihenfolge:
1. Falciparum-Malaria:
Loreto (ca. 27!), Bagua (3,25), Jaen (ca. 2,7), San Martin (ca. 2), Ucayali (ca. 0,3) und Tumbes (ca. 0,2).
2. Vivax-Malaria:
Madre De Dios (fast 100!), Loreto (ca. 97), Ayacucho (ca. 17), Ucayali (ca. 10) und San Martin (ca. 10).
Und von ca. 8,5 bis ca. 4 (in absteigener Reihenfolge): Junin, Bagua, Cuzco, Chanka, Pasco und Tumbes.
Milzbrand - 10.07.2006 In Lambayeque im Distrikt Monsefu im Nordwesten Perus erkrankten mindestens 6 Personen durch Kontakt zu infizierten Rindern. Vermutlich starben in der Region bereits 12
Rinder.
Milzbrand - 16.01.2008 Aktuelle Meldungen:
- In Lambayeque wurden mitterweile acht Erkrankungen gemeldet. Der erste Fall war am 14. Januar 2008, ein Bauer im Dorf Valle Hermoso starb, nachdem er einer infizierten Ziege ausgesetzt war. In Lambayeque wurde der sanitäre Notstand ausgerufen.
- Außerdem untersucht wird derzeit die Provinz Chiclayo (etwa 780 km nordwestlich von Lima)
Zurückliegende Meldungen:
- In Lambayeque bereits Ausbruch im Juli 2006 im Distrikt Monsefu im Nordwesten Perus, insgesamt erkrankten 22 Personen durch Kontakt zu infizierten Rindern.
- Im Jahr 2005 wurden 55 menschliche Erkrankungen gemeldet, betroffen waren Lima, Tacna, Piura, Ica,
Pest - 05.12.2008 Vor einem Ausbruch von Beulenpest im Department Lambayeque an der nördlichen Küste wird gewarnt, im Distrikt Oyotun wurde Alarmbereitschaft erklärt. Bei Ratten, die zahlreiche Ernte (in
Campo Nuevo, Zorronto, Pan de Azucar, Macuaco und Espinal) vernichtet haben, wurde eine hohe Anzahl an Überträgern (Rattenflöhe) gefunden (bis zu 25 Flöhen per Ratte). Eine ähnliche Situation fand vor 14 Jahren statt, als mehr als 100 Menschen
starben.
Spotted fever: Rickettsiosis - 12.07.2002 Anfang Mai
zwei Tote und einige Erkrankte im Departement Piura (Coletas im Distrikt Sapillica). Welche Rickettsien aus der Gruppe der spotted fever rickettsiae die Verursacher sind, ist noch nicht bekannt.
Tollwut - 09.06.1999 Durch erfolgreiche Impfmaßnahmen
(nicht durch Einfangen!) konnte die Zahl der menschlichen Tollwutfälle in Gesamt-Lateinamerika von 252 1990 auf nur noch 74 1998 reduziert werden.
In südamerikanischen Mega-Städten ist das Tollwutrisiko jetzt fast gleich Null. Dies betrifft z.B. Lima-Callao in Peru, Sao Paulo in Brasilien und Greater Buenos Aires in Argentinien.
Tollwut - 18.01.2007 In der abgelegenen Amazonien-Provinz Condorcanqui nahe der Grenze zu Ecuador wie schon im Jahr 2005 (20 Menschen, viele davon Kinder, starben) Todesfälle infolge Bissen von Fledermäuse
(sog. Vampire bats). Zwischen September und November 2006 starben 3 Kinder, bei einem separaten Ausbruch im November starben weitere 8 Kinder.
Tollwut - 30.01.2007 11 Menschen, davon 4 Kinder,
starben, nachdem sie von Fledermaeusen gebissen worden waren. Die Betroffenen kommen aus verschiedenen Departments der Provinzen Madre de Dios und Puno.
Tollwut - 27.02.2007 Zwischen Juli 2006 und 15. Februar
2007 starben im tropischen Amazonas-Tiefland insgesamt 23 Menschen (darunter auch mehrere Kinder) infolge von Fledermaus-Bissen. 17 davon kommen aus dem Distrikt Lechemayo, Ayapata der Provinz Puno, 6 aus Vuelta Grande, Distrikt Huepethue, Provinz Madre
de Dios. Im selben Zeitraum insgesamt 527 Fälle durch Bissen von Fledermäusen, davon 27 aus Mazuko (Madre de Dios), 370 aus San Gaban (Puno) sowie 130 aus Huepetuhe (Madre de Dios).
Tuberkulose - 17.04.2008 Derzeit 45 Erkrankungen der multiresistenten Form MDR, betroffen sind folgende Regionen: Lima Stadt (16 Erkrankungen), Eastern Lima (14), Callao (6), Southern Lima (3), Ica (2).
Ancash-Chimbote (2), Lima Provinzen (1) sowie eine weitere Erkrankungen mit unbekanntem Ursprung.
Hohe Inzidenz von MDR unter anderem in Lima und Callao, sowie einigen Städten an der Küste und im Dschungel.
Unbekannte Erkrankung - 25.06.2004 Bisher sind fast 68.000 an Atemwegserkrankungen erkrankt, viele Kinder sind an Lungenentzündung verstorben. Die
Hälfte davon in Cusco, wo auch Touristen erkrankt sind. Daneben sind vor allem San Martin, Apurimac, Ayacucho, Huanuco und Pasco betroffen.
In Cusco in harten Wintern schon häufiger so hohe Erkrankungszahlen.