Outbreak-Historie Russische Föderation
Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

PRIMA-Logo

 

Abdominal-Typhus - 27.10.1998
Die Zahl der Fälle (26, 21 bestätigt) durch verschmutztes Trinkwasser in der Republik Dagestan nimmt zu.

Abdominal-Typhus - 13.04.2000
In Ingushetien (angrenzend zu Tschetschenien) Furcht vor einem Ausbruch, nachdem in Nazran ein Flüchtlingsmädchen aus Tschetschenien (Grozny) erkrankt war. Durch den anhaltenden Flüchtlingsstrom erhöht sich das Risiko. Übrigens der erste Fall seit 1982 in Ingushetien.
In Tschetschenien aktuell mindestens 20 bestätigte Fälle.

Abdominal-Typhus - 05.06.2000
Der Ausbruch in Tschetschenien (Lermontov-Yurt) soll unter Kontrolle sein. Unklar ist weiterhin, ob es sich bei den Durchfallerkrankungen tatsächlich um Typhus gehandelt hatte.
Ein Ausbruch von Durchfallerkrankungen in den Zeltstädten in Znamenskaya vom Mai ist rückläufig.

Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Abdominal-Typhus - 11.02.2003
Die Zahl der Fälle in Dagestan steigt weiter an, seit dem 11. Februar 2003 75 Hospitalisierte, div. Verdachtsfälle. Im Ort Orta-Stal gab es am 4. Februar 2003 einen Ausbruch.

Abdominal-Typhus - 23.06.2003
Einige Markt-Händler (u.a. Usbeken und Aserbaidschaner) wurden im Vorort Zelenograd der Hauptstadt Moskau mit Typhus-Symptomen hospitalisiert. Impfungen unter Markt-Händlern sollen eine weiter Ausbreitung verhindern. Mind. zwei haben sich lokal in Zelenograd angesteckt.

Abdominal-Typhus - 05.11.2004
Bisher über 40 Fälle in Moskau in diesem Jahr, doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Dysenteriefälle hat sich sogar verfünffacht. Ca. ein Drittel sind importierte Erkrankungen.
Dies erinnert daran, dass Lebensmittelhygiene auch hier sehr wichtig ist.
Ähnliche Fälle auf Märkten in Vororten Moskaus schon im Sommer letzten Jahres.
Im März Einzelfall im Distrikt Siktikvar in der Region Komi.

Abdominal-Typhus - 03.11.2006
Aktuelle Meldung:
286 Kadetten in St. Petersburg mussten Mitte Oktober hospitlisiert werden, bei 67 von ihnen wurde Abdominal-Typhus diagnosiziert. Zuerst erkrankte eine Köchin. Der Ausbruch konnte jedoch nicht gestoppt werden, da die Ärzte fälschlicherweise von einer Atemkrankheit ausgegangen waren.
Zurück liegende Meldungen:
Ausbruch Ende 2005 in St. Petersburg mit 49 Hospitalisierten, drei davon sind verstorben, 2004 waren es in der Stadt noch nur acht Fälle.
Die landesweiten Zahlen steigen insgesamt: im ersten Halbjahr 2005 20% mehr als im Vorjahreszeitraum, die meisten der 92 Fälle in Moskau, St. Petersburg, der Irkutsk Region (in Irkutsk im November 2005 ein Cluster mit mind. sieben Fällen), Dagestan und der Perm Region.

Abdominal-Typhus - 17.01.2007
Am 10./11. Januar 2007 mussten in Serpuhov 3 Personen, die an einer milden Form erkrankten, hospitalisiert werden. Ansonsten bislang keine weitere Meldungen.

AIDS - 29.11.1999
In Russland stark steigende AIDS-Zahlen. 1996 waren nur 2.617 Infizierte gemeldet, 1999 sind es über 23.500! Allein 1999 12.500 Neuerkrankungen, davon 7.000 in Moskau

AIDS - 29.11.2000
Im Jahr 2000 drastischer Anstieg der HIV-Infizierten in Russland. Im November wurden 71.500 registriert, am Anfang des Monats waren es erst 69.000, im Juli 53.000. 1996 waren nur 2.617 Infizierte gemeldet, 1999 sind es über 23.500! Allein 1999 12.500 Neuerkrankungen, davon 7.000 in Moskau. Diese Zahlen repräsentieren allerdings nach Schätzungen nur 10% der tatsächlichen Infizierten. Ca. 90% der Infizierten sind Drogenkonsumenten, die Erkrankung verbreitet sich über sexuelle Kontakte rasch. Ca. 15% der Strassenprostituierten in Moskau sind infiziert. Es gibt nahezu kein AIDS-Aufklärungsprogramm.

AIDS - 30.10.2003
Die Russische Föderation gehört zu den fünf Ländern (Russland, Indien, VR China, Äthiopien und Nigeria), für die von den UN bis 2010 mehr als eine Verdreifachung der HIV-Positiven auf dann zwischen 50 und 70 Mio erwartet wird.
Zahl der Infizierten steigt schnell, vermutlich 1,5 Millionen (dies sind zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung) haben sich in den letzten sechs Jahren infiziert, dies wäre die höchste Rate an Neu-Infektionen weltweit. Am meisten sind die 15 bis 30-jährigen betroffen.
Experten befürchten, dass in weniger als fünf Jahren sieben Millionen Russen (4%) infiziert sein könnten. In einigen Provinzen, z. B. in Samara in Südwest-Russland und in Irkutsk in Sibirien, sind bis zu 8% aller 15 bis 25-Jährigen infiziert.
Die HIV-Rate hat sich in den Ländern der ehemaligen UdSSR seit 1999 jährlich verdoppelt. Gerade viele junge Leute infizieren sich, bei fast 90% ist die Ursache Drogenkonsum, die meisten von ihnen leiden zusätzlich an Hepatitis B und C.
Ca. 15% der Strassenprostituierten in Moskau sind infiziert.

Alkohol-Vergiftung - 18.01.2007
Mehrere tausend Fälle von Alkoholvergiftungen, vielfach durch geschmuggelten Vodka. Der Ausbruch begann im August 2006 in Stary Oskol und Gubkin. Allein in Pskov werden jeden Tag Neuerkrankungen gemeldet. Betroffen sind folgende Regionen:
Belgorod (die meisten in der Stadt Stary Oskol), Pskov, Gubkin, Stary Oskol, Sverdlovsk, Chelyabinsk, Kirov, Kursk, Irkutsk, Murom, Vladimir, Perm, Volgograd, Yakutiya, Arkhangelsk, Saratov, Tambov, Vologda und Yakutiya,
Jedes Jahr sterben 30.000 bis 40.000 Menschen durch den Verzehr von unreinen Alkohol-Imitaten.

armutsbedingte Erkrankungen - 17.11.1999
Die Unicef beklagt für die ehemaligen Staaten der UdSSR eine massive Zunahme von armutsbedingten Erkrankungen.
In Russland und der Ukraine wurden 1998 48.000 Diphtherie-Fälle gemeldet.
Die bereits ausgerottete Polio kommt in den zentralasiatischen Republiken und der Ukraine wieder vor.
Die Zahl der Tuberkulose-Fälle steigt in den Westteilen Russlands.
Die auch bereits ausgerottete Syphilis hat heute mit 221 auf 100.000 Einwohner die 100-fache Inzidenz des restlichen Europas.
HIV-Erkrankungen haben sich von 30.000 in 1994 auf 270.000 Ende 1998 fast verzehnfacht

Avian Influenza - 07.12.2004
Meldungen über zwei von Mensch zu Mensch (was auch sehr ungewöhnlich gewesen wäre) übertragene Erkrankungsfälle in St. Petersburg waren eine Presse-Ente.

Avian Influenza - 29.06.2009
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Botulism - 29.02.2000
In Russland sind 80% aller Lebensmittelvergiftungs-Fälle durch Botulismus-Toxin verursacht.
1998 wurden 374 Ausbrüche registriert mit insgesamt 501Fällen (41 Tote). Von Januar-September 1999 wurden 168 Ausbrüche registriert mit 242 Fällen (21 Tote). Etwa zwei Drittel dieser Fälle kamen in Städten vor.
Die Mehrheit der Botulismus-Fälle wurde durch Essen von Fisch (34%), Pilzen (33,8%) und Dosen-Gemüse (25,8%) verursacht.

Botulism - 15.09.2008
Aktuelle Meldungen::
- Dagestan: In der südlichen Region Dagestan (im nördlichen Kaukasus-Gebirge) wurden seit Jahresbeginn bis zum 15. September 2008 insgesamt 28 Erkrankungen gemeldet. Innerhalb der letzten fünf Jahren wurden in der Region etwa 100 Fälle gemledet, drei Menschen starben. Den Menschen wird geraten, keine hausgemachten konservierten Fertigwaren, geräucherten Fisch oder andere Prdoukte ohne bekannte Herkunft oder Qualitätszertifikate zu konsumieren.
- Tatarstan: Seit Jahresbeginn bis Anfang Juli 2007 wurden in Tatarstan sechs von sieben Erkrankungen bestätigt. Alle Fälle waren im Zusammenhang mit geräuchertem oder getrocknetem Fisch. Die selbe Statisik ist für das gesamte Jahr 2007 aufzuweisen, damals war die Ursache Pilze, Gemüse und ebenfalls Fisch.
- In Samara kam es in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 zu zwei Erkrankungen aufgrund des Verzehrs von hausgemachten Pilzen oder Fisch.
- In Buryatiya erster Todesfall des Jahres, außerdem 8 Erkrankungen. In den letzten 5 Jahren erkrankten hier mehr als 400 Menschen, 27 davon starben. Ursache war jeweils der Verzehr von sogenanntem "omul fish".
- In der Region Rostiv wurden seit Beginn des Jahres über 20 Erkrankungen einschließlich 5 Todesfällen gemeldet.
Hintergrund und Zurückliegendes::
- In Russland sind 80% aller Lebensmittelvergiftungs-Fälle durch Botulismus-Toxin verursacht.
Im Jahr 2007 kam es zu sieben Erkrankungen, vier davon aufgrund des Verzehrs von hausgemachtem Fisch aus Dosen, drei aufgrund von hausgemachtem getrocknetem Fisch.
1998 wurden 374 Ausbrüche registriert mit insgesamt 501Fällen (41 Tote). Von Januar-September 1999 wurden 168 Ausbrüche registriert mit 242 Fällen (21 Tote). Etwa zwei Drittel dieser Fälle kamen in Städten vor.
Die Mehrheit der Botulismus-Fälle wurde durch Essen von Fisch (34%), Pilzen (33,8%) und Dosen-Gemüse (25,8%) verursacht.

Brucellose - 08.11.1999
Hohe Brucellose-Zahlen im Tierbestand Tschtscheniens, es wird erst jetzt wieder in Teilbereichen geimpft. Gefahr geht von nicht durchgegartem Fleisch und roher Milch aus.

Brucellose - 28.05.2008
In Altai krai erkrankten im Dorf Kuchuk insgesamt 116 Schafe und Ziegen. Dies ist bereits der zweite Ausbruch bei Tieren in Altai krai innerhalb des letzten Monats. Zuvor war die Region 30 Jahre lang frei von der Krankheit.

Brucellose - 28.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Voronezh: Ausbruch auf einer Farm im Distrikt Liskinsky der Region Voronezh im Südwesten des Landes. 52 Tiere erkrankten, sowie auch zwölf menschliche Fälle bei Arbeitern der Farm.
Zurück liegende Meldung:
- Juni 2009: Omsk: Die Krankheit kommt derzeit in den Distrikten Lyubinskiy und Sherbakulskiy vor, betroffen sind die Dörfer Zameletenovka, Astrahanovka, Chadskoye und Sherbakul. Insgesamt 300 Personen hatten möglicherweise Kontakt mit infizierten Tieren, 39 davon wurden positiv getestet.

Cholera - 20.10.1998
26 Fälle im Süden der Kaukasus-Republik Dagestan, möglicherweise eingeschleppt aus Aserbeidschan, Grund sind die schlechten Lebensbedingungen.

Cholera - 23.10.1998
In der ersten Oktoberhälfte im südlichen Teil der Republik Dagestan kleiner Ausbruch (V. cholerae Ogawa El Tor). Seither keine neuen Fälle

Cholera - 30.09.1999
Im Osten in der Region Sakhalin (3 Fälle in Homutovo) und Primorye Territory (4 Fälle in der Hauptstadt Vladivostok).
In Sakhalin könnte Wasser aus dem Fluß Khomutovka der Grund sein.
In Primorye waren schon im Sommer aus China importierte Fälle berichtet worden.

Cholera - 07.06.2000
In 17 Regionen Russlands wurden Cholera-Erreger gefunden. Die Behörden warnen vor Ausbrüchen in der kommenden heißen Jahreszeit. Einreisende aus Ländern, in denen Cholera vorkommt, werden "besonderer Aufmerksamkeit unterzogen". Die hiesigen Fälle im letzten Jahr im Primorsky Territory und der Sakhalin Region gelten als aus China eingeschleppt.

Cholera - 12.07.2000
In Chelyabinsk, im westlichen Sibirien, 1 Erkrankter, die Ehefrau ist Virusträger, beide hospitalisiert. Über den Serotyp gibt es keine Angaben. Unklar ist, ob sich beide zuvor auf einer Reise infiziert haben könnten.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Cholera - 30.07.2001
Ausbruch in Kazan an der Wolga (Republic Tatarstan), drei Distrikte gelten als riskant. Bisher ein Toter, 33 bestätigte Fälle und weitere 100 Verdachtsfälle. Ursache könnte teilweise verseuchtes Wasser sein, in dem geschwommen wurde.

Cholera - 19.07.2002
Ausbruch in Kazan, der Hauptstadt von Tatarstan, soll seinen Höhepunkt bereits überschritten haben, 47 laborbestätigte Fälle, weitere Verdachtsfälle. Keine Neuerkrankungen in den letzten drei Tagen. Besonders betroffen war das neue Viertel der Hauptstadt.

Cholera - 11.08.2003
Zwei Erkrankte in Astrakhan (Südrussland).

Diphtherie - 24.01.2002
Offiziell sind momentan keine Ausbrüche bekannt, allerdings ist Ende 2001 ein Säugling in Finnland verstorben, wobei die Erkrankung wahrscheinlich aus Russland eingeschleppt wurde.

Diphtherie - 27.04.2002
Offiziell sind momentan keine Ausbrüche bekannt, allerdings unterstreichen insgesamt fünf Tote während eines Ausbruchs mit über 200 weiteren Erkrankten in St. Petersburg im Jahr 2001, wie wichtig die Impfung bei Reisen in die Länder der ehemaligen UdSSR ist. Auch ist Ende 2001 ein Säugling in Finnland verstorben, wobei die Erkrankung wahrscheinlich aus Russland eingeschleppt wurde.
Epidemie von 1990 bis 1994 mit über 100.000 Fällen, der CDC empfiehlt weiterhin in jedem Fall eine Impfung für Reisen in die Staaten der ehemaligen UdSSR.

Diphtherie - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Diphtherie - 17.03.2004
Steigende Erkrankungszahlen in Chelyabinsk im Süd-Ural, seit Jahresanfang 35 Erkrankte.
2003 Ausbruch in Omsk (West-Sibirien) mit bisher 19 Fällen, drei sind verstorben. Die Hälfte der Erkrankten war nicht geimpft.

Dirofilariasis - 01.04.2009
In Udmurtia wurden der erste Fall des Jahres 2009 gemeldet.
Im Jahr 2008 kam es zu einer Erkrankung im Kirovski oblast.
Die meisten Fälle mit 14 Erkrankungen wurden zwischen Februar 2003 und Juli 2004 in Rostov-on-Don gemeldet.

Dysenterie - 25.06.1999
158 Shigellosis (Ruhr)-Fälle (davon 127 Kinder), 51 stationär in Saransk/Mordovian Republik (515 km südöstlich Moskau, Zentrales Chernozemnygebiet).

Dysenterie - 26.06.1999
Cholera-ähnlicher Erreger (keine Choleraerkrankungen!) in 10 Wasserreservoirs in Volgograd gefunden, auch in Proben aus der Volga.
Das Potential für Ausbruch von Cholera und anderen gastrointestinalen Krankheiten z.B. Ruhr scheint gegeben.

Dysenterie - 01.08.1999
51 Personen (davon 37 Kinder) in Behandlung in Saransk in der Republik Mordovian mit Dysenteriesymptomen. 150 waren erkrankt.

Dysenterie - 26.08.1999
Diverse Dysenterie-Ausbrüche: im Kalininsky District (Tver Region im Zentraleuropäischen Russland), der Stadt Rubtsovsk im südsibirischen Altai Territorium, in Chita in der Region Transbaikal und dem Georgiyevsky District im Stavropol Territorium in Südrussland.
Diverse Gründe: Wasserversorgung, verunreinigte Nahrung, unsauber arbeitende Molkerei

Dysenterie - 30.09.1999
In Dagestan in einem Krisengebiet (von plünderden Banditen besetzte Dörfer, die von Truppen eingekesselt sind) Dysenterie und andere gastro-intestinale Infektionen.

Dysenterie - 19.10.1999
Dysenterie in epidemischen Ausmaßen (336 Personen in medizinischer Behandlung) in der Minenstadt Prokopyevsk in Süd-Sibirien. Das Problem ist der schlechte Zustand der Trinkwasserversorgung

Dysenterie - 05.04.2000
In Ust-Ilimsk (Irkutsk Region) Dysenterie-Ausbruch, vom 27. März bis zum 3. April 109 Fälle. Ursache ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Dysenterie - 12.05.2000
Großer Ausbruch in Cheboksary und Novocheboksarsk in Chuvashia. Grund sind minderwertige Molkerei-Produkte.
Bisher in der Stadt 1.174 Erkrankte (einschließlich 657 Kinder) von denen 560 mit Ruhr ins Krankenhaus eingeliefert worden sind, in Novocheboksarsk 418 Fälle und im Cheboksary-Gebiet 70 Fälle. Die Erreger sind noch nicht bekannt.

Dysenterie - 22.09.2000
Im Bauntovsky District, Buryatia, 73 Erkrankte. Die schlechte Qualität des Trinkwassers wird für den Ausbruch verantwortlich gemacht.

Dysenterie - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Dysenterie - 18.11.2002
Großer Ausbruch seit Anfang November mit mind. 1.800 Hospitalisierten, die meisten in der Region Krasnodar (750 Meilen südlich von Moskau), einige in den Nachbarregionen Stavropol, Rostov, North Ossetia, Adygea und Astrakhan. Auch Sochi und weitere Urlaubsregionen am Schwarzen Meer werden genannt. Ursache sind mit Shigellen verseuchte Milchprodukte aus der Molkerei in Kropotkin, in Kropotkin auch die meisten Erkrankungen. Symptome sind Fieber, Durchfall und starke Übelkeit.
Offiziell wird für die Zeit ab Mitte November ein Abflauen der Epidemie erwartet.

Dysenterie - 08.02.2003
Ausbrüche in den Regionen Samara und Sverdlovsk: in Tolyatti (Region Samara) erkrankten 446 Menschen, 110 von ihnen sind Kinder unter 14 Jahren. In Andrianovichi (Region Sverdlovsk) erkrankten zwischen 28. Januar und 5. Februar 22 Kinder. Allein in der zweiten Januar-Hälfte wurden 214 Menschen hospitalisiert.

Dysenterie - 22.12.2004
Aktuell Ausbrüche in den Regionen Karachayevo-Cherkessia und Krasnoyarsk (Lazarevo settlement im Bezirk Abanskiy).
Im September Meldungen über einen Ausbruch in der Sverdlovsk Region.

Dysenterie - 08.02.2006
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in der Stadt Alkseyevskaya (Volgograd Region): ca. 20 sind hospitalisiert
Zurück liegende Meldungen:
- Stand Mitte Dezember über 300 Hospitalisierte durch Ruhr in verschiedenen Distrikten der Stadt Kasimov (Ryazan Region), ein Drittel davon ist Labor bestätigt.
Ursache soll nicht, wie häufig, die schlechte Qualität des Trinkwassers, sondern kontaminierte Lebensmittel sein.
- Im Oktober eine Meldung aus Chuvashia (Vurnary).

Dysenterie - 01.05.2006
Aktuelle Meldung:
- In Daghestan (Daghestanskiye Ogni) 70 Fälle, die Hälfte davon sind Kinder unter 14 Jahre. Ursache war kontaminiertes Trinkwasser.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Februar Ausbruch in der Stadt Alkseyevskaya (Volgograd Region): ca. 20 sind hospitalisiert
- Stand Mitte Dezember über 300 Hospitalisierte durch Ruhr in verschiedenen Distrikten der Stadt Kasimov (Ryazan Region), ein Drittel davon ist Labor bestätigt.
Ursache soll nicht, wie häufig, die schlechte Qualität des Trinkwassers, sondern kontaminierte Lebensmittel sein.
- Im Oktober eine Meldung aus Chuvashia (Vurnary).

Echinokokkose - 29.12.2008
Aktuelle Meldung:
- In Bashkiria in den letzten zwei Jahren deutlich angestiegene Erkrankungszahlen. Im Jahr 2008 wurden 53 Erkrankungen gemeldet, dies sind 1,7 mal mehr als im vergangenen Jahr. Gefährdet sind Personen, die in Kontakt mit Rindern oder Haustieren sind.
Hintergrund:
- Jährlich warden landesweit mehr als 500 Erkrankungen gemeldet. In den letzten drei Jahren sind die Fallzahlen landesweit um das Dreifache angestiegen.

Enteroviral infection - 13.08.2007
Ausbruch in 7 “Settlements” der Republik Buryatia, 140 Kinder unter 18 Jahren mussten hospitalisiert werden. Eine Untersuchung ergab, dass die Ursache wahrscheinlich im Schwimmen in dem Fluss Selenga und anderen Gewässern ist.

Enteroviral meningitis - 07.07.2000
Ausbruch in Verkhnyaya Sinyachikha (Sverdlovsk Region im Ural), hier wird Baden in kontaminierten Wasser als wahrscheinlicher Grund genannt.

Enteroviral meningitis - 17.07.2000
Ausbruch in Primorsk Region nimmt weiter zu: zwischen 21. Juni 2000 und 16. Juli 133 bestätigte enterovirale Meningitiden.
Vor Schwimmen in Gewässern wurde gewarnt.

Enteroviral meningitis - 28.08.2000
Der Ausbruch in Komsomolsk-on-the-Amur dauert an, allein an einem Tag jetzt 11 Neuerkrankungen, inzwischen sind 336 Kinder erkrankt. Bei 75% der derzeit 142 hospitalisierten wurde Echovirus Typ 17 nachgewiesen. 2 Gebiete der Stadt sind hauptsächlich betroffen, bis Mitte Juni v.a. die Leninsk area, seither die Central area.

Enteroviral meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Enteroviral meningitis - 27.08.2008
Ausbruch in der Stadt Vladivostok mit etwa 300 Erkrankungen, wovon 269 Kinder sind. Alle Erkrankungen waren die Folge von Schwimmen im Meer entlang der Küstengebiete.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 07.06.1998
Prognosen infolge 98-er Saison möglich: wachsende Zeckenbestände nicht nur in Wäldern, sondern auch in ländlichen Gebieten und den Grüngürteln der Städte.
Maxima im Juni. Todesfälle in der Jüdisch-Autonomen-Region (JAR), Altay (Norden von Nord-Ost-Kasachstan), Birobidzhan (weit im Osten an der Chinesischen Grenze) und Buryat (in der Nähe des Baikal-Sees nördlich der Mongolei).

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 06.05.1999
In diesem Jahr in der Jewish Autonomous Region, auch in der Hauptstadt Birabidzhan (Bevölkerung: ca. 86.000), ein ungewöhnlicher Anstieg der Zeckenpopulation. 15% davon gelten als Überträger der dort vorkommenden Virus-Encephalitis (Russian Spring-Summer Encephalitis, RSSE, saisonal im Frühling und Frühsommer. Der FSME-Impfstoff wirkt auch gegen diese Variante). 1998: 25 Fälle, 8 Tote in dieser Region.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 15.05.1999
In Irkutsk seit Anfang Mai sieben Fälle von Zeckenenzephalitis (wahrscheinlich RSSE) und drei weitere Fälle Zeckenbiss-Fieber (Ursache noch nicht bekannt). Die Zeckenpopulation scheint recht hoch zu sein.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 28.05.1999
In Karsnoyarsk (856 Kilometer westlich von Irkutsk in Süd-Ost-Sibirien) seit Anfang Mai Alarm wegen der Verdopplung der "tick-borne encephalitis"-Fallzahlen (100 Personen, darunter 13 Kinder). Hauptsächlich Russian Spring-Summer Encephalitis, gegen die der FSME-Impfstoff schützt. Zwei Wochen zuvor massive Fallmeldungen auch in Irkutsk.
Die klimatischen Bedingungen für Zecken sind seit Mai sehr gut, es muß mit weiteren Fällen gerechnet werden.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 06.06.1999
In Karsnoyarsk (856 Kilometer westlich von Irkutsk in Süd-Ost-Sibirien) seit Anfang Mai Alarm wegen der Verdopplung der "tick-borne encephalitis"-Fallzahlen (100 Personen, darunter 13 Kinder). Hauptsächlich Russian Spring-Summer Encephalitis, gegen die der FSME-Impfstoff schützt. Zwei Wochen zuvor massive Fallmeldungen auch in Irkutsk.
Die klimatischen Bedingungen für Zecken sind seit Mai sehr gut, es muß mit weiteren Fällen gerechnet werden.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 30.09.1999
Nach dem Ende der Infektionsgefahr Rückschau auf die Zecken-Saison 1999 in Sibirien: Ca. 15.000 Fälle von Zeckenstichen, davon erkrankten knapp 1.000 an Encephalitis, 9 verstarben.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 12.06.2000
In Irkutsk ein Todesfall durch zeckenübertragene Encephalitis. Von den 2.000 von Zecken gestochenen Personen seit Beginn des Frühjahrs sind derzeit 77 im Krankenhaus: 22 mit Encephalitis, 12 mit Borelliose und 3 mit Rickettsiose. Ursächlich für das hohe Aufkommen von Zecken im Pribaykalgebiet ist das heiße Wetter im diesjährigen Sommer.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 19.07.2000
In der fernöstlichen Maritime Region, in Vladivostok, 6 Tote (1 Kind) und ca. 140 hospitalisiert durch zeckenübertragene Enzephalitis.
Aufgrund des ungewöhnlich trockenen und heißen Wetters hohe Zeckenaktivität in den Wäldern und Parkanlagen der Städte. In Irkutsk sind inzwischen 4 Personen verstorben, mehr als 100 wurden in Krankenhäuser eingewiesen.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 23.05.2001
In vielen Regionen nach Beginn der warmen Jahreszeit Meldungen über Zecken-Attacken und entsprechende Zecken-Encephalitis-Fälle:
- In Komsomolsk-na-Amure (Khabarovsk-Region in Sibirien) der erste Zecken-Encephalitis-Tote in diesem Jahr, über 1000 Personen waren/sind wegen Zeckenstichen in ärztlicher Behandlung, ein Mehrfaches der Vorjahreszahlen
- Auch in Altai (an der Grenze zu Kasachstan) erste Meldungen.
- In der Angara Region in Sibirien sind 1.109 Personen wegen Zeckenstichen in ärztlicher Behandlung,
- In Karelia über 750. Hier sollen 12% der Zecken das RSSE-Virus übertragen
- In der Irkutsk Region sind 10 wegen vermuteter Zecken-Encephalitis im Krankenhaus, weitere 13 wegen Lyme-Borreliose
- In Yekaterinburg am Ural über 3000 Personen waren allein im Mai wegen Zeckenstichen in ärztlicher Behandlung

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 22.06.2001
In der Novosibirsk Region bereits vier Tote in diesem Jahr. Über 13.000 Personen waren/sind wegen Zeckenstichen in ärztlicher Behandlung.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 27.08.2003
Aktuell mehrere Meldungen (bis mind. Ende September ist mit hoher Zecken-Aktivität zu rechnen):
- In der Region Omsk bis 27.8. bereits ca. 2.300 durch Zecken Gestochene, einige davon sind an Enzephalitis (tick-borne encephalitis) erkrankt. Die höchste Zecken-Aktivität in den Regionen Tarsk, Sedelnikov, Kolosov, Znamensk, Bolsheukovsk, Krutinsk, Muromzevsk und Tevriz.
- In der Region Perm (Ural) in dieser Saison bis Mitte Juli bereits 23.000 durch Zecken Gestochene, im gesamten letzten Jahr waren es nur 20.000. Jede 10. Zecke gilt als infiziert, entweder mit Borrelien oder mit RSSE-Viren (der bei uns erhältliche FSME-Impfstoff schützt dagegen).

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 24.08.2004
Aktuelle Meldung (bis mind. Ende September ist mit hoher Zecken-Aktivität zu rechnen. Gegen die hier heimische RSSE schützt die übliche FSME-Impfung. 2003 ist die Inzidenz um ca. 10% gestiegen):
In der Primorye Region (an der Süd-Ostküste am Pazifik) sind 126 wegen RSSE hospitalisiert, über 3.750 waren wegen Zeckenstichen in ärztlicher Behandlung.
Zurück liegende Meldungen(Stand Ende Juni):
- In der südsibirischen Republik Altai (eine der Regionen mit dem höchsten Zecken-Risiko in Russland) allein in zwei Wochen Steigerung der durch Zecken gestochenen von 515 auf 732
- In der Region Sverdlovskaya (Zentral-Ural) der erste Todesfall in diesem Jahr, einige Dutzend sind in Behandlung. Die Region ist ein bekanntes Endemie-Gebiet
- In der Region Udmurtia über 240 Fälle, über 2.600 durch Zecken gestochene. In Udmurtia eine sechsfach erhöhte Inzidenz verglichen mit Gesamt-Russland.
- In der Region Kemerovo sieben hospitalisierte Verdachtsfälle, über 3.000 (davon allein in der Woche Mitte Mai 2.000) durch Zecken gestochene.
- In der Region Krasnoyarsk (RSSE ist hier endemisch) 43 hospitalisierte, Tausende von Zecken gestochene. Ab dem 3. Mai-Drittel massive Zunahme der Zecken-Aktivität.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 14.07.2005
In der Republik Udmurtiya im ersten Halbjahr 17 FSME-Fälle ein Anstieg auf das 1,6-fache.
Daneben Anstieg der Lyme-Borreliose-Erkrankungen auf das 1,8-fache, die 70 Erkrankten kommen vor allem aus den Distrikten Kiyasovsky und Bolezinsky, und den Städten Sarapul und Izhevsk.
Bereits Anfang Juli Meldungen über einen Anstieg der Fallzahlen in der Region Krasnoyarsk (am Yenisei), dort in der letzten Juni-Woche über 120 Neuerkrankungen.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 14.09.2006
Seit Beginn des Sommers konsultierten in der Region Novosibirsk 18.913 Personen infolge von Zeckenbissen einen Arzt, allein in der Zeit zwischen 1. und 7. September waren es 318 (im Jahr 2005 waren es während desselben Zeitraums nur 123). 499 Patienten, davon 29 Kinder, wurden insgesamt hospitalisiert, RSSE wurde bestätigt in 87 Fällen (2 Kinder). 71 Zecken wurden im Labor untersucht, davon wiesen 4 das Virus auf. Von insgesamt 3.993 untersuchten Zecken wiesen das Virus 565 auf.
3 Menschen starben.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 17.10.2006
Seit Beginn des Jahres 56 Erkrankungen in der Republik Tyva [Tuva]. Dort sind die Zahlen in den letzten 10 Jahren um das etwa 7-fache angestiegen, insgesamt kam es zu 6 Todesfällen. Die Inzidenz der Republik Tyva ist im Vergleich zum ganzen Land etwa 6-fach so hoch.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 24.08.2007
In diesem Jahr eine 27%-ige Steigerung zum Vorjahreszeitraum:
RSSE-Verdachtsfälle bis Anfang August: 2124, ca. 1600 davon sind laborbestätigt.
Betroffen sind vor allem: Krasnoyarsk Krai (325), Altay Krai (118), Novosibirsk Region (127), Perm Krai (106), Sverdlovsk Region (158), Tomsk Region (92), Archangelsk Region (88), Kirovskaya Region (78, ein Anstieg um ca. 20% zum Vorjahreszeitraum), Kemerovo Region (99), Tyumen Region (62) und Republic of Altay (56).
Offiziell registrierte Zeckenstiche bis Anfang August: ca. 330.000, betroffen sind vor allem: Sverdlovsk Region (27 916 Fälle), Kemerovo Region (27 218), Perm Krai (21 281), Novosibirsk Region (18 681, dies ist die höchste Anzahl in den letzten zehn Jahren), Krasnoyarsk Krai (17 262), Vologodskaya Region (15 562), Udmurtskaya Republic (15 705), Tomskaya Region (13 903), Kirovskaya Region (13 707), Chelyabinskya Region (13 475) und Yaroslavskaya Region (11 345).
Weitere Einzel-Meldungen (Zahlen jeweils seit Beginn der Saison im April bis Ende August 2007):
- In der Region Primorskiy 40 Prozent höhere Fallzahlen als im Jahresdurchschnitt (fünf Personen starben, über 5.000 registrierte Zeckenstiche).
- Region Chelyabinsk: 52 bestätigte Fälle
- Region Irkutsk: Zwei neue Fälle in der Woche zwischen dem 8. und 15. Juli 2007, im übrigen bislang 85 Fälle, darunter 13 Kinder. Dies ist eine Verdopplung der Erkrankungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Anfang Juli in nur einer Woche 516 medizinische Behandlungen aufgrund von Zeckenstichen, davon 15 (zwei Kinder) Verdachtsfälle.
- St. Petersburg und Region Leningrad: In den ersten sieben Monaten des Jahres bislang 26 Erkrankungen,
- Moskau (aus Kostroma importiert): Bislang nur ein importierter Fall, der Betroffene infizierte sich in der Region Kostroma. Zuvor im Jahr 2006 fünf Erkrankungen
- Region Vologda: Neun Menschen erkrankten, nachdem sie ungekochte Ziegenmilch getrunken hatten (die Fälle wurden laborbestätigt.
- In der Region Kuzbass (Distrikt Kemerovsk) wurden in dieser Saison bislang insgesamt zehn Erkrankungen laborbestätigt. Bislang keine Todesfälle. Im ganzen Distrikt Kemerovsk wurden etwa 23.839 Menschen (darunter 5.184 Kinder) aufgrund von Zeckenstichen medizinisch behandelt, 1.715 in der vergangenen Woche zwischen dem 25. und dem 29. Juni 2007. Etwa 400 mussten hospitalisiert werden. Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2006 hoch.
Hintergrund:
- Seit 1990 werden landesweit jades Jahr mindestens 5.000 Erkrankungen gemeldet.

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 03.10.2008
In Russland die mit Abstand größten Fallzahlen, etwa 58 Millionen Menschen sind zwischen St. Petersburg über Chelyabinsk, Kazan, Tyumen, Novosibirsk, Irkutsk bis zum Osten in Khabarovsk und Vladivostok gefährdet. Im Jahr 2008 auch überwiegend steigende Erkrankungszahlen. In Perm wurden seit Jahresbeginn bis zum 3. Oktober 2008 insgesamt 17.926 Zeckenstiche gemeldet, davon wurde die Krankheit bei 85 laborbestätigt, darunter 31 Kinder. In der Region Pskov etwa wurden bis zum 11. September 2008 insgesamt 22 Erkrankungen gemeldet (einschließlich drei Kinder), davon 12 in der Stadt Pskov und zehn in der Region; bei 3.612 Menschen (davon 909 Kinder) wurden Zeckenstiche registriert. Hohes Risiko unter anderem auch in Kemerovo Oblast, dort seit Jahresbeginn bis Ende Juli 2008 insgesamt 67 bestätigte Erkrankungen, sowie 758 Hospitalisierungen und 32.100 Behandlungen aufgrund von Zeckenstichen (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegene Zahlen, im gesamten Jahr 2007 wurden nur 64 Fälle bestätigt).
Insgesamt in den letzten 10 Jahren (1998 bis 2007) 54.526 Erkrankungen. Höchste Inzidenz der ganzen Welt in West-Sibirien. Dennoch zuletzt gesunkene Zahlen, im Jahr 2007 die niedrigsten Zahlen mit 3.098 Erkrankungen. Die meisten Erkrankungen insgesamt in Sibirien (zwischen 2003 und 2007 insgesamt 11.440 Erkrankungen) und im Uralgebirge (zwischen 2003 und 2007 dort 4.181 Erkrankungen).

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 20.10.2008
In Russland die mit Abstand größten Fallzahlen, etwa 58 Millionen Menschen sind zwischen St. Petersburg über Chelyabinsk, Kazan, Tyumen, Novosibirsk, Irkutsk bis zum Osten in Khabarovsk und Vladivostok gefährdet. Im Jahr 2008 auch überwiegend steigende Erkrankungszahlen. In Omst wurden im September 2008 insgesamt 126 Zeckenstiche registriert, vier Personen wurden laborbestätigt (aus der Region Omsk Gorkovsk), sowie fünf laborbestätigte Zecken aus der Region Omsk Novovarshavsk. In Perm wurden seit Jahresbeginn bis zum 3. Oktober 2008 insgesamt 17.926 Zeckenstiche gemeldet, davon wurde die Krankheit bei 85 laborbestätigt, darunter 31 Kinder. In der Region Pskov etwa wurden bis zum 11. September 2008 insgesamt 22 Erkrankungen gemeldet (einschließlich drei Kinder), davon 12 in der Stadt Pskov und zehn in der Region; bei 3.612 Menschen (davon 909 Kinder) wurden Zeckenstiche registriert. Hohes Risiko unter anderem auch in Kemerovo Oblast, dort seit Jahresbeginn bis Ende Juli 2008 insgesamt 67 bestätigte Erkrankungen, sowie 758 Hospitalisierungen und 32.100 Behandlungen aufgrund von Zeckenstichen (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegene Zahlen, im gesamten Jahr 2007 wurden nur 64 Fälle bestätigt).
Insgesamt in den letzten 10 Jahren (1998 bis 2007) 54.526 Erkrankungen. Höchste Inzidenz der ganzen Welt in West-Sibirien. Dennoch zuletzt gesunkene Zahlen, im Jahr 2007 die niedrigsten Zahlen mit 3.098 Erkrankungen. Die meisten Erkrankungen insgesamt in Sibirien (zwischen 2003 und 2007 insgesamt 11.440 Erkrankungen) und im Uralgebirge (zwischen 2003 und 2007 dort 4.181 Erkrankungen).

FSME/RSSE (Tick-borne encephalitis) - 24.08.2009
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Udmurtia: Seit Jahresbeginn bis zum 23. August 2009 wurden 46 Erkrankungen laborbestätigt (vier Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008). Insgesamt 19.878 Personen (davon 3.520 Kinder) wurden nach Zeckenstichen medizinisch behandelt (sieben Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008), davon 142 in der Woche bis zum 20. August 2009. Die meisten Zeckenstiche wurden in Izhevsk, der Hauptstadt von Udmurtia, gemeldet. Desweiteren wurden von 17.520 getesteten Zecken 12,8 Prozent laborbestätigt.
- Novosibirsk: Steigende Erkrankungszahlen. Bis zum 3. August 2009 wurden 16.302 Personen infolge von Zeckenstichen medizinisch behandelt (davon 241 allein in der letzten Woche), 551 wurden hospitalisiert, 128 Erkrankungen wurden bestätigt, darunter 22 Kinder, eine Person starb. Am meisten Zeckenstiche wurden gemeldet in den Regionen Sovetskoe und Pervomayskoe sowie Novosibirsk, Toguchinsk, Moshkovskoe und Iskatimskoe, und aus der Stadt Berdsk. Mindestens 25 Einwohner erlitten Zeckenstiche in der Region Altay, sowie eine Person in der Region Kemerovo.
Von 346 untersuchten Zecken wurde das Virus bei 42 (zwölf Prozent) gefunden.
- Arkhangelsk: Seit Jahresbeginn bis zum 3. August 2009 wurden 6.146 Personen infolge von Zeckenstichen medizinisch behandelt (davon 134 allein innerhalb der letzten Woche), 136 erkrankten. Die Erkrankungsgefahr ist in dieser Jahreszeit besonders hoch, ein Rückgang der Zeckenaktivität ist nicht vor Ende August oder Anfang September zu erwarten. Besonders wird vor einer Erkrankungsgefahr auf dem Land gewarnt.
- Chelyabbinsk: Seit Jahresbeginn bis zum 28. Juli 2009 mussten insgesamt 316 Verdachtsfälle, darunter 52 Kinder, hospitalisiert werden. Davon wurden 20 Erkrankungen (darunter ein Kind) laborbestätigt. Insgesamt 15.126 Personen ließen sich nach Zeckenstichen medizinisch behandeln, davon 700 allein in der letzten Woche. Die meisten Zeckenstiche wurden in wäldlichen Regionen in den Regionen Kusinski, Nyazepetroski, Ashinski, Satkinski, Miasski, Kishtimski und der Stadt Verkhneufaleyski gemeldet.
- Khakassia: Seit Jahresbeginn bis zum 5. Juni 2009 wurden in der südlich-zentralen Republik Khakassia insgesamt 17 Erkrankungen gemeldet: jeweils drei in den Distrikten Shirinsky und Tashtypsky, jeweils zwei in den Städten Abakan, Sayanogorsk und Abaz sowie im Distrikt Askizsky. 2008 waren es zehn Fälle. Seit Jahresbeginn haben sich 2.056 Menschen infolge von Zeckenstichen behandeln lassen. Hohes Vorkommen an Zecken unter anderem in: Sayanogorsk, Tashtypsky, Shirinsky, Beysky, Bogradsky, Askizsky und Krasnoyarsky. Sehr ungünstige Bedingungen in und um Cheremusky sowie in Sayanogorsk, dort werden jede Woche 100-130 Zeckenstiche gemeldet.
- Sverdlovskaya: Seit Jahresbeginn bis Anfang Juni 2009 wurden insgesamt 10.733 Zeckenstiche registriert, davon wurde die Krankheit bei 119 Menschen bestätigt. Experten zufolge wird die Anzahl an Zecken dieses Jahr höher im Vergleich zum letzten Jahr sein.
- Yaroslavl: Erster Fall des Jahres bei einem 7-jährigen Kind. Desweiteren wurden kürzlich 3.500 Zecken untersucht, von denen 84 Träger des Virus waren, davon wiederum stammten 68 aus dem Ort Rybinsk.
Seit Ende der 90er steigt die Inzidenz in Yaroslavl, und sie ist unter den höchsten im Central Federal District.
- Irkutsk: Steigende Zahl an Verdachtsfällen: Bis Mitte Mai 2009 haben insgesamt 918 Menschen (darunter 217 Kinder) medizinische Hilfe infolge von Zeckenstichen in Anspruch genommen (im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 699 Personen). Neun Personen (einschließlich drei Kinder) mussten hospitalisiert werden, erste Tests diagnostizierten die Krankheit. Die meisten Zeckenstiche waren in der Stadt Irkutsk, im Distrikt Irkutsk sowie Angarsk und Usolye-Sibisrk.
Die Krankheit ist in Irkutsk endemisch.

Gastroenteritis - 25.02.1999
Wie schon früher diverse Gastro-Intestinal-Erkrankungen: Ruhr (27 Fälle) in Pskov, Salmonellose (46 Fälle) im Dergachev-Distrikt, Region Saratov nach Verzehr von kontaminiertem gegrilltem Fleisch. Nicht genauer spezifizierte Darm-Infektion in Kemerovo in Sibirien (61 Fälle) nach Genuß von kontaminiertem Gemüse.

Gastroenteritis - 26.05.1999
Im Mai diverse Ausbrüche: z.B. im Südwesten Dysentery in der Volgograd Region, Diarrhoe in Yuzhy Ural (Orenburg Region) und ikm Osten in Troitskoye (Sakhalin Region).

Gastroenteritis - 27.04.2000
In Kalinovka (Kirov District) in der West-Sibirischen Sverdlov Region sind 150 Menschen (viele davon Kinder) erkrankt. Wahrscheinlich ist Abwasser in die Trinkwasserversorgung gelangt.

Gastroenteritis - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 03.07.1999
Zwei Tote im Neftekumsk-District (Stavropol), zwei weitere Verdachtsfälle.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 21.07.1999
Verwirrende Berichte zu noch nicht identifizierter Virus-Erkrankung in Rostov und Stavropol: in der Region Rostov (Beginn des Ausbruchs in Oblivskaya am 5. Juli): 136 Fälle stationär (6 Tote). 65 davon haben Symptome von "Crimean-Congo hemorrhagic fever (CCHF)", viele davon seropositiv.
Auch in der Region Stavropol (Neftekumsk und Ipatovo) 7 Fälle (3 Tote).
Die Anfangs-Symptome sind grippeähnlich: Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen. Spätere Symptome sind Übelkeit, Koma, ein pestähnlicher Haut-Ausschlag und innerere Blutungen, manchmal tödliche Gehirn-Blutungen.
Diese Symptome sind weder typisch für das durch Hyalomma-Zecken übertragene CCHF noch für Enteroviren, Zecken-Encephalitis oder andere Atemwegserkrankungen. Möglich ist, daß einige tatsächlich CCHF-positiv (der Nachweis ist einfach) sind, die anderen aber eine andere unidentifizierte Krankheit haben, die wahrscheinlich durch Tröpfchen-Infektion übertragen wird.
Offiziell wird verlautbart, die Situation sei unter Kontrolle, allerdings wurde anfangs der ganze Ausbruch versucht zu vertuschen.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 22.07.1999
Keine neuen Fälle in Rostov, 2 Fälle (Einwohner von Rostov) in Ryazan mit ähnlichen Symptomen. Ryazan ist Hauptstadt der Ryazan-Region nördlich von Rostov und westlich von Stavropol.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 24.07.1999
Nach Stavropol- und Rostov-Region jetzt auch Fälle aus Volgograd.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 28.07.1999
Am 27.7. Pressebericht über weitere 16 Fälle (davon 3 Kinder) im Gebiet Rostov. Letzter Bericht war, daß Situation unter Kontrolle sei.
Davor ab 21.7. verwirrende Berichte zu noch nicht identifizierter Virus-Erkrankung in Rostov und Stavropol: in der Region Rostov (Beginn des Ausbruchs in Oblivskaya am 5. Juli): 136 Fälle stationär (6 Tote). 65 davon haben Symptome von "Crimean-Congo hemorrhagic fever (CCHF)", viele davon seropositiv.
Auch in der Region Stavropol (Neftekumsk und Ipatovo) 7 Fälle (3 Tote).
Die Anfangs-Symptome sind grippeähnlich: Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen. Spätere Symptome sind Übelkeit, Koma, ein pestähnlicher Haut-Ausschlag und innerere Blutungen, manchmal tödliche Gehirn-Blutungen. Diese Symptome sind weder typisch für das durch Hyalomma-Zecken übertragene CCHF noch für Enteroviren, Zecken-Encephalitis oder andere Atemwegserkrankungen. Möglich ist, daß einige tatsächlich CCHF-positiv (der Nachweis ist einfach) sind, die anderen aber eine andere unidentifizierte Krankheit haben, die wahrscheinlich durch Tröpfchen-Infektion übertragen wird.
Offiziell wird verlautbart, die Situation sei unter Kontrolle, allerdings wurde anfangs der ganze Ausbruch versucht zu vertuschen.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 20.08.1999
Bisher wurden noch keine CCHF-Viren direkt nachgewiesen. Allein der Antikörpernachweis läßt in diesem Endemiegebiet keinen sicheren Schluß auf CCHF als Grund der Erkrankungen zu..

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 08.06.2000
Jetzt auch Fälle im Westen von Kalmykia: 1 bestätigter, 4 Verdachts-Fälle

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 16.06.2000
Ausnahmezustand in Stavropol (1.200 km südlich von Moskau), bereits jetzt mehr Fälle als im gesamten Übertragungszeitraum des letzten Jahres mit 3 Toten. Aktuell 22 Hospitalisierte, 2 Todesfälle.
Zecken (die Überträger) haben sich infolge des ungewöhnlich warmen Wetters stark vermehrt. Die Meldungen begannen im April, aktuell sind 12 Distrikte betroffen.
Bis Mitte Juni haben sich 2.238 Personen gemeldet, die von Zecken gestochen worden sind, 1.242 davon benötigten medizinische Betreuung.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 28.06.2000
In Kasachstan, in der Kzyl-Ordynsk Provinz jetzt zweiter Todesfall, der erste war in Dzhambul Oblast Mitte Mai dokumentiert worden. Beide nach einem Zeckenstich!
Laut russischem Gesundheitsamt waren bis 27. Juni in ganz Rußland über 40 Fälle registriert, davon 5 Tote und 29 laborbestätigte Fälle, 30 Personen sind derzeit hopitalisiert.
Die Fälle im Einzelnen:
- Stavropol: 20 Fälle, 19 davon laborchemisch bestätigt.
- Republik Kalmykia: 4 Fälle.
- Volgograd Provinz, Kotelnikovsk Region: 30 Fälle, 8 laborbestätigt, 3 Tote (Stand 25.7.).
- Astrakhan oblast: 2 Fälle, 2 laborbestätigte, 1 Toter.
- Republik Dagestan: 5 Fälle.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 30.06.2000
Bis zum 30. Juli in der Republik Dagestan 8 Verdachtsfälle, davon 3 laborchemisch bestätigt, 1 verstorben. Vorbeugende Massnahmen werden v.a. an der Grenze zur Region Stavropol ergriffen, wo das Fieber bereits seit über 4 Wochen wütet.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 18.07.2003
Seit Beginn der Zeckensaison in Stavropol (1.200 km südlich von Moskau, zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer) sind 3.974 gestochen worden, 14 davon sind erkrankt, zwei verstorben. Ein Ende ist trotz intensiver Zecken-Bekämpfungsmaßnahmen nicht in Sicht.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 04.06.2004
In der Region Stavropol (1.200 km südlich von Moskau, zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer) wie jedes Jahr nach Beginn der Zeckensaison viele Verdachtsfälle. Bisher sind ca. 80 hospitalisiert, über 2.000 sind gestochen worden.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 01.05.2005
Drei Hospitalisierte in Stavropol, sieben weitere stehen unter Beobachtung.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 02.10.2005
In diesem Jahr im Southern Federal District (SFD) mit 127 bis Ende Juli mehr als doppelt so viele Fälle wie im Vorjahreszeitraum.
Bis Ende Juli 38 in Kalmykia (12 in 2004), 32 (28 davon bis Anfang Juli) in der Region Stavropol (28, dann 38 bis Anfang Oktober), 36 in der Region Astrakhan (3, dann 37 bis Anfang Oktober), 14 (vor allem in den Distrikten Salskiy und Orlovskiy) in der Region Rostov (8, dann 16 bis Anfang Oktober; Antikörpernachweis auch im Distrikt Mjasnikovskiy und Rostov-on-Don), 4 in der Region Volgograd (2, dann 30 bis Anfang Oktober) und 3 in Dagestan (1).

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 19.07.2006
In der Region Rostov bereits über 120 (47 (bis Anfang Juli waren es nur 4) davon laborbestätigt, fünf Tote) Fälle, über 2.000 sind von Zecken gestochen worden.
Dies sind die 3-fachen Zahlen vom Vorjahreszeitraum.
Laborbestätigte Fälle in den Distrikten Zavetinskiy, Salskiy, Tselinskiy, Proletarskiy, Orlovskiyl, Peschanokopskiy, Tsymlyanskiy, Zimovnikovskiy, Remontnenskiy, Dubovskiy, Martynovsliy und der Stadt Volgodonsk.
Hintergrund:
Die ersten Meldungen im Land Mitte April, bis Mitte Juli waren neben Rostov die Regionen Dagestan, Kalmykia, Stavropol, Volgograd und Astrakhan betroffen.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 26.09.2008
Steigende Erkrankungszahlen vor allem in der Region Stavropol des Southern Federal District, höchste Inzidenzen seit 10 Jahren, seit Jahresbeginn bis Ende September 2008 wurden 80 Erkrankungen gemeldet (2007 waren es 64, 2006 waren es 41 Fälle), sechs Personen starben.
Für das Jahr 2008 sind allgemein hohe Fallzahlen vorhergesagt worden, nachdem vor allem im Southern Federal District die Anzahl der Regionen, in denen Erkrankungen gemeldet wurden, steigen.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 05.08.2009
- Volgograd: Bis zum 5. August 2009 wurden von zwölf getesteten Personen zwei laborbestätigt, darunter ein Todesfall. Von 846 getesteten Zecken wurden neun (ein Prozent) positiv bestätigt (im Vorjahr waren es 3,2 Prozent).
- In Stavropol wurden seit Jahresbeginn bis Mitte Juni 2009 insgesamt 23 Erkrankungen in folgenden Regionen gemeldet: sechs in Arzgirsky, vier in Apanasenkovsky, jeweils drei in Petrokumsky und Ipatovsky, jeweils zwei in Turkmen und Andropovsky sowie jeweils eine Erkrankung in Budenovsky, Stepnovsky und Novoaleksandrovsky. Insgesamt 6.175 Menschen wurden aufgrund von Zeckenstichen behandelt, darunter 2.393 Kinder, hauptsächlich betroffen die Regionen Stavropol, Georgievsk und Shpakovsky.
Bereits Ende Mai 2009 wurden im Vergleich zur Vorwoche 39 Prozent mehr Zeckenstiche gemeldet (bei 2.081 Personen, davon 762 Kinder, 47 Verdachtsfälle mussten hospitalisiert werden). Die erste Erkrankung war in der Region Neftecumskiy. Durch den Beginn des warmen Wetters sind die Bedingungen für Zecken günstig, sodass mit weiteren Erkrankungen zu rechnen ist.
Zuletzt ansteigende Fallzahlen: Im Jahr 2008 kam es in Stavropol zu 80 Erkrankungen, sechs Menschen starben. Im Jahr 2007 waren es 63, im Jahr 2006 waren es 41 Erkrankungen.
- Stets hohe Fallzahlen im Southern Federal District und auch aktuell gestiegende Zirkulation, in den letzten zehn Jahren wurden insgesamt 1.217 Erkrankungen gemeldet, 60 davon starben.
Die meisten Erkrankungen 2008 im Southern Federal District wurden in den Regionen Rostov und Stavropol, dort seit dem Jahr 2004 stetig ansteigende Zahlen.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 26.08.1999
80 Personen mit Hämorrhagischem Fieber in der Republik Bashkirskaya (Süd-Russland) unter Behandlung, dort bereits 10 Tote im Juli.
Bashkirskaya ist ein Naturherd und liegt westlich des Urals und nördlich der Grenze zu Kasachstan.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 27.08.1999
Bei den Erkrankungen handelt es sich um HFRS (Hämmorhagisches Fieber mit Nierensyndrom), es ist in diesem Gebiet endemisch.
1997 über 16.000 Fälle in Rußland insgesamt, 1998 keine Daten für Bashkortostan, Zahlen viel niedriger als 1997 (ca. 25% weniger als 1997 in Rußland insgesamt), die aktuellen 80 Fälle im August sind also durchaus normal.
Zahlen früherer Jahre für das Gebiet: 1995 2077, 1996 1616, 1997 9403 (Rekordzahlen, wegen der großen Ernte, des warmen und nassen Sommers u. a. - Ähnliche Epidemie in Bashkiria und nahegelegenem Orenburg.
Erreger je nach Region: Puumala-Viren u. Dobrava-Viren in Europa, Hantaan-Viren in Asien.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 30.08.1999
Größere Hemorrhagic fever with renal syndrome (HFRS)-Ausbrüche alle 3-4 Jahre im südlich gelegenen Bashkortostan (Bashkiria, Bashkirskaya).

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 01.09.1999
Erreger sind Puumala-Viren.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 12.11.1999
Ein Fieber (hämorrhagisches Fieber mit Nierensyndrom, eine Hantavirus-Infektion) ist in der Stadt Pokhvistnevo in der Region Samara ausgebrochen, bisher 62 Erkrankungen. Infiziert hatten sich fast alle bei der Ernte auf nahe den Wäldern gelegenen Feldern.
Samara liegt in der Region Povolzhsky in Zentral-Rußland, 859 km südlich von Moskau an der Wolga.
Von den Symptomen hätte auch Crimean-Congo-Fieber der Grund sein können, etwa 30% aller Nagetiere sind Crimean-Congo-Virusträger! Vor 2 Jahren ereignete sich hier ein Crimean-Congo-Ausbruch mit 2.000 Fällen.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 04.02.2000
An der Wolga im Staat Tatarstan (Hauptstadt Kazan) im Januar 2000 237 Fälle von Hämorrhagischem Fieber, keine Todesfälle (1999 gesamt 1300 Fälle), 39 Distrikte sind betroffen. Erregerreservoir ist die "rote Feldmaus" (vor allem Clethrionomys sp.).
Wahrscheinlich handelt es sich um HFRS (Hämorrhagisches Fieber mit Renalem Syndrom) durch Puumala Virus.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 12.02.2000
In Yaroslavl Oblast im Dorf Miklyaikha (300 km nordöstlích von Moskau) 17 Fälle Hämorrhagisches Fieber mit Renalem Syndrom (HFRS), auch Nephropathia epidemica möglich. Infektion in Schule mit hohem Rattenaufkommen. 1970 schon 7 Tote nahe des Dorfes durch Hämorrhagisches Fieber, 1999 23 Fälle in Tutayevskiy Rayon. Diese Meldung steht in keinem Zusammenhang mit der Meldung aus Tatarstan.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 25.02.2000
Ausbruch im Februar in Yaroslavl Oblast mit 19 Fällen am ehesten Nephropathia epidemica durch Puumala Virus, HFRS unwahrscheinlich.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 26.04.2000
In Orenburg im Südosten des europäischen Teils von Russland nach den Meldungen im letzten Jahr 115 Fälle. Für den Frühsommer wird eine Steigerung erwartet. Wahrscheinlich wird es ein größerer Ausbruch, weil Mäuse die Überträger sind. Diese vermehren sich alle 4 Jahre überproportional, zuletzt 1997.
Wahrscheinlich handelt es sich um HFRS durch Puumala Virus.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 29.05.2000
Bisher in diesem Jahr 124 Fälle, im selben Zeitraum 99 waren es nur 4!! Die meisten aus den Regionen Severnyi, Matveevsk, Tyulgansk und Buguruslansk. Ein ernster Ausbruch wird für die nächste Zeit erwartet.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 16.06.2000
Laut offiziellen Angaben ist die Erkrankungsrate für HFRS innerhalb von 2 Monaten im Vergleich zum Vorjahr in der gesamten Russischen Förderation 17-fach angestiegen (2000: 2.514 Fälle; 1999: 142 Fälle).
Die Zunahme gab es in den Gebieten Povolzhye, Ural und Volgo-Vyatka. Für die Republik Bashkortostan wurden 642 Fälle innerhalb von 2 Monaten bestimmt (1999: 20), in Tatarstan 676(8), in der Samara Provinz 316(3), in der Ulyanovsk Provinz 254(0) und in Orenburg 11 (1).
In der Samara Provinz in der Pokhvistnevsk Region war es im September 1999 zu einer Vermehrung der Überträger-Nagetiere (84% mehr) gekommen, ähnliches gilt auch für die anderen genannten Gebiete.
In Bashkortostan in Zentral-Russland zwischen Januar und Mai 2000 50% Anstieg der Infektionsrate für hämmorrhagisches Fieber.
Unklar ist, ob es sich im HFRS, Krim-Kongo-Fieber oder Omsk-Fieber handelt.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 20.11.2003
In Ulyanovsk (an der Wolga) sind die Erkrankungszahlen durch Puumala Hantaviren seit Anfang November angestiegen. In der gesamten Region (z.B. auch Samara) an der Wolga sind Erkrankungen durch Puumala-Viren verbreitet.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 26.11.2003
In Tolyatti 48 Fälle Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom allein in der letzten Oktoberwoche infolge kalter Witterung, die die Nagetiere in die Nähe der Menschen treibt.
Regelmäßig im späten Herbst und frühen Winter mit einem Peak im November steigen hier die Erkrankungszahlen.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 30.12.2003
Starker Anstieg der Fallmeldungen in Bashkortostan. Tausend Neuerkrankungen bedeuten 26 mal so viel wie 1998.
In Bashkortostan 60% der gesamten russischen Meldungen.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 13.04.2004
In der Republik Udmurtia (ca. 1000 km östlich von Moskau) 400 Fälle (ca. ein Drittel allein in der Stadt Izevsk), 2003 waren es im Gesamtjahr hier 299. Bis zum Jahresende wird mit insgesamt 2.000 Fällen gerechnet.
Zurückliegende Ausbrüche in diesem Jahr:
- Ende März in Tula im Südwesten von Moskau
- im März in Tomsk
- im Januar in Tatarstan

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 28.12.2004
Aktuelles (die Peaks für HFRS liegen hier im Herbst und frühen Winter, Infektion über die Exkremente von Mäusen):
- In der im Südwesten an der Wolga gelegenen Region Nizhniy Novogrod in diesem Jahr die höchsten Zahlen seit 20 Jahren.
- In der Jewish Autonomous Region (Birobijan) kurz vor Weihnachten vier Erkrankte, davor hier in diesem Jahr bisher neun weitere Fälle
Zurückliegende Meldungen:
- Bis Anfang November insgesamt 75 Fälle in der Region Orenburg, Buzuluk, davon 5 Kinder.
- In der Republik Tartastan (an der Wolga) bis Ende August 250 (2 Tote) Fälle, dies sind zweieinhalb mal so viele wie im Epidemie-Jahr 2003. Infektionsort sind die Wälder, in denen sich die Mäuse stark vermehrt haben.
- In der Republik Udmurtien bis Ende Juni 108 Erkrankte, im Vorjahreszeitraum waren es nur fünf.
- Ausbruch (wahrscheinlich durch Puumala Virus) in Ufa, der Hauptstadt von Bashkiriya mit (bis Anfang Juni) viermal so vielen Fällen (44) wie im Letzten Jahr.
Ufa liegt in einem Endemiegebiet für HFRS, das von Samara an der Wolga und den umgebenden Gebieten bis östlich nach Bashkortostan und südlich bis Uralsk in Kasachstan reicht.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 30.08.2005
In der Republik Tatarstan seit 19.8. 23 Erkrankte. Betroffen sind in absteigender Reihenfolge die Distrikte Bavlinsky, Nizhnekamsk, Sabinsky, Alkeeevsky, Rybnoslobodsky, Kukmorsky, Naberezhnye Chelny und Zelenodolsk.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 07.12.2005
Mehrere aktuelle Meldungen:
- In Orenburg (im Südural) sechs Tote, weitere mind. 750 sind erkrankt, das ist der größte Ausbruch hier seit 4 Jahren und der doppelte Wert des Vorjahres (383 bestätigte Fälle, fünf Tote) . Ca. 40 Neuerkrankungen in der ersten November-Hälfte. Ursache ist eine überdurchschnittliche Vermehrung der Mäuse-Population, die das Virus trägt.
- Wie Anfang November gemeldet in 19 Distrikten der Region Primorskiy bis Ende September 73 registrierte Fälle, die sind ca. doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Am meisten betroffen ist Vladivostok und die Distrikte Ternejskiy, Dalnegorsk und Kavalerovskiy.
- Ende Oktober Meldungen aus der Region Khabarovsk (an der Grenze zu China), hier sechs registrierte Erkrankte in den Distrikten Bikinskiy, Vyazemskiy und Khabarovsk.
- Mitte Oktober Meldungen, dass in der Republik Mariy El seit Jahresbeginn bereits über 100 Fälle registriert wurden, eine sehr hohe Zahl für die an der Wolga liegende Republik.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 14.12.2006
In Bashkortostan, wo immer wieder 60% der gesamten russischen Meldungen vorkommen, mittlerweile 2.723 Fälle, ein Anstieg um 40 Prozent zum Vorjahreszeitraum. 11 Todesfälle wurden gemeldet. Die meisten Erkrankten kommen aus den Städten Ufa (dort ist die Zahl der Erkrankungen im Vergleich zum Vorjahr etwa 2-3 mal so hoch), Ufimskiy, Iglinskiy, Blagoveshchenskiy, Birskiy, Myshinskiy, Tatyshlinskiy und Nurimanivskiy im Distrikt Gafurijskiy an den Flüssen Belaya und Ufa.
Mitte Oktober 8 Erkrankungen in der Republik Mariy El, die Hälfte davon in Ioshkar Ola. Dieses Jahr in dieser Republik bislang 92 Erkrankungen (2005 waren es insgesamt 168).
Spezialisten vermuteten, dass eine Erkrankungsgefahr noch bis Ende Oktober bestehen würde.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 02.03.2007
Ein neuer Ausbruch wird für diesen Frühjahr (2007) für die Region Lipetsk prognostiziert. Bis Anfang März 2006 wurden in der Region insgesamt 244 menschliche Fälle gemeldet, 27 davon einschließlich 3 Kinder wurden hospitalisiert. Am meisten war mit 176 Fällen der Distrikt Dorinsky betroffen. Tests haben gezeigt, dass jede 3. Feldmaus das Virus in sich trägt.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 13.03.2007
Ein neuer Ausbruch wird für diesen Frühjahr (2007) für die Region Lipetsk prognostiziert. Bis Anfang März 2006 wurden in der Region insgesamt 244 menschliche Fälle gemeldet, 27 davon einschließlich 3 Kinder wurden hospitalisiert. Am meisten war mit 176 Fällen der Distrikt Dorinsky betroffen. Tests haben gezeigt, dass jede 3. Feldmaus das Virus in sich trägt.
Insgesamt bis zum 9. März 585 Erkrankungen in 4 Distrikten der Central Federal
Region. Neben Lipetsk – siehe oben – ist betroffen: Voronej (197 Fälle), Tambov (75) und Ryazan (70).
Keine Neuerkrankungen in Voronej seit 15. Februar und in Lipetsk seit 23. Februar 2007.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 14.11.2008
Aktuell mehrere Meldungen:
Für das Jahr 2008 werden hohe Fallzahlen erwartet, vor allem auch aufgrund gestiegender Anzahl von Nagetieren. Dies erfolgt etwa alle 3-4 Jahre. Allgemein die mit Abstand meisten Erkrankungen in Povolzhye, in den letzten Jahren etwa 80 Prozent aller Erkankungen des Landes in dieser Region. Endemische Gebiete mit steigendem Erkrankungsrisiko sind außerdem vor allem Tatarstan und die benachbarten Regionen wie Samara, Bashkortostan und Udmurtia (alle im Privolzhsky Federal Okrug, dort jährlich etwa 80 Prozent aller Erkrankungen des Landes).
Einzelmeldungen:
- Samara Oblast: Seit letztem Jahr haben sich die Erkrankungszahlen verdreifacht. Seit Jahresbeginn bis Ende Oktober 2008 wurden landesweit 222 Erkrankungen gemeldet, im ganzen Jahr 2007 wurden nur 70 Fälle gemeldet. Etwa 28 Prozent der Überträger-Nagetiere sind infiziert.
- Lipetsk: Die ersten zwei Fälle bei zwei Einwohnern aus dem Ort Perehval im Distrikt Dankovsky. Die Erkrankungsgefahr ist auch erhöht aufgrund einer gestiegenden Anzahl an Nagetieren. Es besteht auch die Gefahr, dass sich die Situation von letztem Jahr wiederholen könnte, als zwischen Dezember 2006 und März 2007 in Lipetsk eine Epidemie mit gestiegenen Zahlen herrschte.
- Tatarstan: Zwischen dem 19. und dem 25. September 2008 wurden insgesamt 29 Erkrankungen gemeldet: zehn in Kazan, acht in Naberezhnye Chelny, drei in Nizhnekamskiy, drei in Almetievskiy, zwei in Sabinskiy, sowie jeweils einer in Kukmorskiy, Leninogorskiy und Bavlinskiy. Seit Jahresbeginn insgesamt 100 Erkrankungen, das sind fast sieben Mal so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zurückliegend: Steigende Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis zum 16. Juli 2008 wurden insgesamt 165 Erkrankungen gemeldet (am 4. Juli waren es noch 65 Erkrankungen), eine Person starb, im Jahr 2007 wurden 249 Fälle gemeldet. Betroffen sind die Städte Kazan (dort insgesamt 52 Erkrankungen) und Naberejniye Chelni sowie unter anderem die Distrikte Agrizskiy, Almetyevskiy, Leninogorskiy, Nijnekamskiy, Nurlatskiy, Pestrechinskiy, Ribno-Slobodskiy und Tyulaychinskiy. Höchste Inzidenz war im Juni 2008.
- Mariy El Republic: Allein innerhalb der Woche des 8. bis 12. September 2008 erkrankten 25 Personen (nur eine Erkrankungen in der Vergleichswoche des Vorjahres). Zwölf der 25 Fälle waren in Yoshkar-Ola (der Hauptstadt der Mariy El Republic). Innerhalb der ersten acht Monate 2008 wurden in Matriy El republic insgesamt 106 Erkrankungen gemeldet (darunter ein Kind im Alter unter 14 Jahren).
- Bashkortostan: Bis zum 10. Juli 2008 wurden über 400 Erkrankungen gemeldet, zwei Personen starben (dies ist fast doppelt so viel wie im Vergleichszeitraum 2007).
Zurück liegende Meldungen:
Im Jahr 2007 wurden insgesamt 383 Fälle gemeldet, ein Drittel davon etwa in der Stadt Ijevsk. In Kezsky und Krasnogorsky wurden keine Fälle gemeldet. Am meisten betroffen waren Syumsinsky, Kiznersky, Yak-Bodyinsky, Grakhovsky, Uvinsky, Alnashsky, Karakulinsky, Vavozhsky, M-Purginsky und Igrinsky.
- In der Republik Tatarstan wurden seit Jahresbeginn bis zum 21. Juni 2007 insgesamt 99 Erkrankungen gemeldet. Betroffen sind die Hälfte der Regionen der Republik, am stärksten jedoch Askubaevskij, Alekseevskij, Almeteevskij, Bavlinskij, Baltansinskij, Zainskij, Lenigorskij, Mamadyshskij, Musljumovskij, Pestrechinskij, Rybno-Slobodskij, Sabinskij, Tukajevskij und Cheremshanskij.
- Steigende Fallzahlen im Privolzhsky federal okrug:
Für die Republik Udmurtia wird für dieses Jahr ein Peak erwartet, der alle drei Jahre aufgrund des biologischen Rhythmus des Hauptüberträgers, der roten Wühlmaus, auftritt. Hinzu kommt der vergangene milde Winter, der zu einer erhöhten Population geführt hat. Während des letzen Peaks erkrankten 1.992 Menschen. Bislang seit Jahresbeginn bis Mitte Juni 2007 in der Republik 86 Fälle, dies sind knapp ein Zweifaches mehr als im Jahr 2006. Unter den Betroffenen sind auch fünf Kinder im Alter unter 14 Jahren. Gestiegende Fallzahlen auch vor allem in Ijevsk, dort wurden seit Jahresbeginn 35 Fälle gemdeltet (im Vergleichszeitraum 2006 waren es nur sieben), sowie in Tatarstan (an der Grenze zu Udmurtia). Im Jahr 2006 wurden in Tatarstan etwa 700 Erkrankungen gemeldet, seit Jahresbeginn 2007 sind es bereits 100.
Die meisten Erkrankungen sind erst Ende des Sommers und Anfang Herbst zu erwarten, weil die Überträger dann aufgrund der Kälte mehr mit Menschen in Kontakt kommen.
- In der Region Astrakhan im Süden des Landes wurden erste Verdachtsfälle gemeldet: Am 3. Mai 2007 wurden mehrere Einwohner des Dorfes Colenoye Zaymische des Distrikts Chernojarskiy mit charakteristischen Symptomen hospitalisiert. Die Fälle wurden bislang nicht laborbestätigt, Im Vorjahr wurden 16 Erkrankungen mit einem Todesfall gemeldet.
- Ein neuer Ausbruch wird für diesen Frühjahr (2007) für die Region Lipetsk prognostiziert. Bis Anfang März 2006 wurden in der Region insgesamt 244 menschliche Fälle gemeldet, 27 davon einschließlich 3 Kinder wurden hospitalisiert. Am meisten war mit 176 Fällen der Distrikt Dorinsky betroffen. Träger des Erreger-Virus sind überwiegend Nagetiere. Tests haben gezeigt, dass jede 3. Feldmaus das Virus in sich trägt.
Insgesamt bis zum 9. März 585 Erkrankungen in 4 Distrikten der Central Federal
Region.
- Neben Lipetsk – siehe oben – ist betroffen: Voronej (197 Fälle), Tambov (75) und Ryazan (70). Keine Neuerkrankungen in Voronej seit 15. Februar und in Lipetsk seit 23. Februar 2007.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 30.12.2008
Aktuell mehrere Meldungen:
Im Jahr 2008 hohe Fallzahlen, vor allem auch aufgrund gestiegener Anzahl von Nagetieren. Dies erfolgt etwa alle 3-4 Jahre. Grundsätzlich viele Erkrankungen im Central Federal Okrug. Allgemein die mit Abstand meisten Erkrankungen in Povolzhye, in den letzten Jahren etwa 80 Prozent aller Erkankungen des Landes in dieser Region. Endemische Gebiete mit steigendem Erkrankungsrisiko sind außerdem vor allem Tatarstan und die benachbarten Regionen wie Samara, Bashkortostan und Udmurtia (alle im Privolzhsky Federal Okrug, dort jährlich etwa 80 Prozent aller Erkrankungen des Landes).
Einzelmeldungen:
- Udmurtia: Auf einer Pelztierfarm im Distrikt Mozhayskiy wurden 16 Personen hospitalisiert, mit weiter steigenden Zahlen wird gerechnet. Ursache ist vermutlich durch die Luft übertragene Infektionen beim Herstellen von Pelzen von geschlachteten Tieren.
- Yaroslavskaya Oblast. Zwei Erkrankungen in der Region Danilovsk. Erhöhtes Risiko im Herbst. Außerdem Erkrankungen in den Regionen Uglichskoe, Rostovskoe und Lyubimskoe. Es handelt sich um die ersten Meldungen in Yaroslavskaya Oblast seit fünf bis sechs Jahren. Für den Winter werden steigende, für nächstes Frühjahr wieder steigende Zahlen prognostiziert.
- Voronezh Oblast: Zwischen Januar und Oktober 2008 wurden elf Erkrankungen gemeldet, davon sieben in der Stadt Voronezh, zwei in der Region Ramonskiy sowie jeweils eine in den Regionen Borisoglebskiy und Verkhnemamonskiy. Im Jahr 2007 wurden insgesamt 151 Erkrankungen gemeldet.
- Samara Oblast: Seit letztem Jahr haben sich die Erkrankungszahlen verdreifacht. Seit Jahresbeginn bis Ende Oktober 2008 wurden landesweit 222 Erkrankungen gemeldet, im ganzen Jahr 2007 wurden nur 70 Fälle gemeldet. Etwa 28 Prozent der Überträger-Nagetiere sind infiziert.
- Lipetsk: Die ersten zwei Fälle bei zwei Einwohnern aus dem Ort Perehval im Distrikt Dankovsky. Die Erkrankungsgefahr ist auch erhöht aufgrund einer gestiegenden Anzahl an Nagetieren. Es besteht auch die Gefahr, dass sich die Situation von letztem Jahr wiederholen könnte, als zwischen Dezember 2006 und März 2007 in Lipetsk eine Epidemie mit gestiegenen Zahlen herrschte.
- Tatarstan: Zwischen dem 19. und dem 25. September 2008 wurden insgesamt 29 Erkrankungen gemeldet: zehn in Kazan, acht in Naberezhnye Chelny, drei in Nizhnekamskiy, drei in Almetievskiy, zwei in Sabinskiy, sowie jeweils einer in Kukmorskiy, Leninogorskiy und Bavlinskiy. Seit Jahresbeginn insgesamt 100 Erkrankungen, das sind fast sieben Mal so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zurückliegend: Steigende Erkrankungszahlen, seit Jahresbeginn bis zum 16. Juli 2008 wurden insgesamt 165 Erkrankungen gemeldet (am 4. Juli waren es noch 65 Erkrankungen), eine Person starb, im Jahr 2007 wurden 249 Fälle gemeldet. Betroffen sind die Städte Kazan (dort insgesamt 52 Erkrankungen) und Naberejniye Chelni sowie unter anderem die Distrikte Agrizskiy, Almetyevskiy, Leninogorskiy, Nijnekamskiy, Nurlatskiy, Pestrechinskiy, Ribno-Slobodskiy und Tyulaychinskiy. Höchste Inzidenz war im Juni 2008.
- Mariy El Republic: Allein innerhalb der Woche des 8. bis 12. September 2008 erkrankten 25 Personen (nur eine Erkrankungen in der Vergleichswoche des Vorjahres). Zwölf der 25 Fälle waren in Yoshkar-Ola (der Hauptstadt der Mariy El Republic). Innerhalb der ersten acht Monate 2008 wurden in Matriy El republic insgesamt 106 Erkrankungen gemeldet (darunter ein Kind im Alter unter 14 Jahren).
- Bashkortostan: Bis zum 10. Juli 2008 wurden über 400 Erkrankungen gemeldet, zwei Personen starben (dies ist fast doppelt so viel wie im Vergleichszeitraum 2007).
Zurück liegende Meldungen:
Im Jahr 2007 wurden insgesamt 383 Fälle gemeldet, ein Drittel davon etwa in der Stadt Ijevsk. In Kezsky und Krasnogorsky wurden keine Fälle gemeldet. Am meisten betroffen waren Syumsinsky, Kiznersky, Yak-Bodyinsky, Grakhovsky, Uvinsky, Alnashsky, Karakulinsky, Vavozhsky, M-Purginsky und Igrinsky.
- In der Republik Tatarstan wurden seit Jahresbeginn bis zum 21. Juni 2007 insgesamt 99 Erkrankungen gemeldet. Betroffen sind die Hälfte der Regionen der Republik, am stärksten jedoch Askubaevskij, Alekseevskij, Almeteevskij, Bavlinskij, Baltansinskij, Zainskij, Lenigorskij, Mamadyshskij, Musljumovskij, Pestrechinskij, Rybno-Slobodskij, Sabinskij, Tukajevskij und Cheremshanskij.
- Steigende Fallzahlen im Privolzhsky federal okrug:
Für die Republik Udmurtia wird für dieses Jahr ein Peak erwartet, der alle drei Jahre aufgrund des biologischen Rhythmus des Hauptüberträgers, der roten Wühlmaus, auftritt. Hinzu kommt der vergangene milde Winter, der zu einer erhöhten Population geführt hat. Während des letzen Peaks erkrankten 1.992 Menschen. Bislang seit Jahresbeginn bis Mitte Juni 2007 in der Republik 86 Fälle, dies sind knapp ein Zweifaches mehr als im Jahr 2006. Unter den Betroffenen sind auch fünf Kinder im Alter unter 14 Jahren. Gestiegende Fallzahlen auch vor allem in Ijevsk, dort wurden seit Jahresbeginn 35 Fälle gemdeltet (im Vergleichszeitraum 2006 waren es nur sieben), sowie in Tatarstan (an der Grenze zu Udmurtia). Im Jahr 2006 wurden in Tatarstan etwa 700 Erkrankungen gemeldet, seit Jahresbeginn 2007 sind es bereits 100.
Die meisten Erkrankungen sind erst Ende des Sommers und Anfang Herbst zu erwarten, weil die Überträger dann aufgrund der Kälte mehr mit Menschen in Kontakt kommen.
- In der Region Astrakhan im Süden des Landes wurden erste Verdachtsfälle gemeldet: Am 3. Mai 2007 wurden mehrere Einwohner des Dorfes Colenoye Zaymische des Distrikts Chernojarskiy mit charakteristischen Symptomen hospitalisiert. Die Fälle wurden bislang nicht laborbestätigt, Im Vorjahr wurden 16 Erkrankungen mit einem Todesfall gemeldet.
- Ein neuer Ausbruch wird für diesen Frühjahr (2007) für die Region Lipetsk prognostiziert. Bis Anfang März 2006 wurden in der Region insgesamt 244 menschliche Fälle gemeldet, 27 davon einschließlich 3 Kinder wurden hospitalisiert. Am meisten war mit 176 Fällen der Distrikt Dorinsky betroffen. Träger des Erreger-Virus sind überwiegend Nagetiere. Tests haben gezeigt, dass jede 3. Feldmaus das Virus in sich trägt.
Insgesamt bis zum 9. März 585 Erkrankungen in 4 Distrikten der Central Federal
Region.
- Neben Lipetsk – siehe oben – ist betroffen: Voronej (197 Fälle), Tambov (75) und Ryazan (70). Keine Neuerkrankungen in Voronej seit 15. Februar und in Lipetsk seit 23. Februar 2007.

Hämorrhagisches Fieber (with renal syndrome) - 02.10.2009
Aktuelle Meldung:
- Tatarstan: Zwischen 25. September und 1. Oktober 2009 wurden 20 Erkrankungen gemeldet. Fünf davon waren aus Kazan (die Hauptstadt der Republik Tatarstan), jeweils drei in den Regionen Naberejni, Chelni und Tetyushski, jeweils zwei in Almatevskoe, Aznakevskoe und Laishevskoe sowie jeweils ein Fall in Mendeleevskoe, Nijnekamskoe und Sarmanovskoe.
- Bashkortostan: Innerhalb der ersten Jahreshälfte 2009 wurden 675 Erkrankungen gemeldet, einschließlich fünf Kinder jünger als 14 Jahren, vier Personen starben.
- Udmurtia: Zwischen Januar und Juli 2009 wurden insgesamt 306 Erkrankungen gemeldet (17 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2008). Im Mai starb ein Mann in der Stadt Ijevsk. Von den Erkrankungen betroffen sind 17 Distrikte und vier Städte (Ijevsk, Mojga, Sarapul und Votkinsk). Zehn Erkrankungen wurden bei Personen unter 14 Jahren gemeldet (das ist mehr als doppelt so viel als 2008). Vor allem ländliche Gebiete sind betroffen.
Zurück liegende Meldungen:
- Penza: Seit Jahresbeginn bis zum 13. Mai 2009 wurden 122 Erkrankungen gemeldet. Im gesamten Jahr 2008 waren es 350 Fälle.
- Mariy-El: In den ersten drei Monaten 2009 wurden 44 Erkrankungen gemeldet. Die Inzidenz (6,3 pro 100.000 Einwohner) ist achtmal so hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Von den Erkrankungen waren 33 im Januar, zehn im Februar und keine im März. Betroffen waren die Orte Yoshkar-Ola, Volzhsk, Kozmodemyansk, sowie die Distrikte Paranginsky, Medvedevsky, Morkinsky, Sovetsky, Volzhsky, Zvenigovsky, Kuzhenersky, Mary-Turaksky, Orshansky und Sernursky.
- Orenburg: Im Jahr 2009 wurden bislang 65 Erkrankungen gemeldet, das sind 29 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bereits 2008 waren die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch für Frühjahr und Sommer 2009 ist mit weiter steigenden Erkrankungszahlen aufgrund ungünstiger Bedingungen zu rechnen.
- Tatarstan: Steigende Erkrankungszahlen, in den ersten drei Monaten 2009 wurden bereits 436 Fälle gemeldet (im Vergleichszeitraum 2008 nur 32), zwei Menschen starben. Unter anderem betroffen sind Nyzhnejamsk (43 Erkrankungen allein im Januar), Naberezhnye Chelny und Almetyevsky
Im gesamten Jahr 2008 wurden in Tatarstan 1.079 Fälle gemeldet, 2007 waren es 249.
- Udmurtiya: Steigende Fallzahlen. Seit Jahresbeginn bis Anfang April 2009 wurden insgesamt 114 Erkrankungen gemeldet, das ist sechsmal so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres (im gesamten Jahr 2008 waren es insgesamt 1.330 Erkrankungen, zwei Menschen starben). Alle Regionen sind betroffen, während die höchsten Zahlen in den Regionen Sjumsinsky, Seltinsky, Kiznersky, Vavozhsky, Uvinsky, Few-Purginsky, Jakshur-Bodinsky und Zavjalovsky gemeldet wurden.
- Saratov: Im Januar 2009 wurden neun Erkrankungen gemeldet (im Januar 2008 war es nur eine Erkrankung).
Hintergrund:
- Über 90 Prozent aller Erkrankungen werden im Privolzhsky Federal District gemeldet, die Gebiete mit den ungünstigen Bedingungen sind Tatarstan, Udmurtia, Bashkortostan, Mariy-El, Mordovia, Orenburg, Ulyanovsk und Saratov. Foci regelmäßig auch in Samara.

Hand, foot & mouth disease - 18.10.2009
Seit August 2009 werden in St. Petersburg Erkrankungen in mehreren Kindergärten und Schulen gemeldet.

Hepatitis A - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Hepatitis A - 01.11.2004
Aktuell mehrere Meldungen:
- Ausbruch mit (Stand Anfang November) 95 Fällen in der Region Kaliningrad
- in Pskov (ca. 200 km südwestlich von St. Petersburg) sind bis Ende Oktober bei einem anhaltenden Ausbruch ca. 130 erkrankt.
- In der Republik Buryatiya (in Süd-Zentral-Sibirien an der Ostseite des Baikal-Sees) ca. 100 Fälle, 14 davon an einem Tag (7.10.). Zentrum des Ausbruchs ist die Region Barguzinskiy, hier sind alle Schulen, Kindergärten u.ä. geschlossen. Offenbar gibt es Übertragung von Mensch zu Mensch.
- Im Kirov Distrikt (Primorsky Krai Region) ca. 60 Erkrankte im Ort Pavlo-Fyodorovki. Ursache ist hier ein Defekt in der Trinkwasserversorgung.

Hepatitis A - 27.12.2004
Inzwischen 130 Erkrankte bei einem bereits im Oktober begonnenen Ausbruch in der Stadt Apatit in der Region Murmansk (auf der Halbinsel Kola im Nordwesten Russlands, Tendenz steigend.
Ursprünglich war verunreinigtes Trinkwasser die Ursache, inzwischen erfolgt die Übertragung von Mensch zu Mensch per Schmierinfektion.

Hepatitis A - 13.01.2005
Ausbruch seit November in der Kaliningrad Region (liegt zwischen Polen und Littauen): in der Stadt Sovetsk bisher 30 Erkrankte. Die HA-Inzidenz ist in Kaliningrad mit 200 auf 100.000 Bewohner 14 mal so hoch wie im restlichen Russland. Ursache ist wahrscheinlich die schlechte Wasserversorgung.

Hepatitis A - 23.06.2005
Ausbruch ab 2. Juni in der Region Tver (vor allem in Rzhev, außerdem in Zubtsovsky und Oleninsky), auch Ausbreitung nach Moskau (von der Presse gemeldet, von den Gesundheitsbehörden dementiert, bisher über 175 Fälle, hier sind aber angeblich 10 Fälle täglich normal) und die Region Smolensk (vor allem Sichevka, Vyazma und Gagarin), bisher über 700 Erkrankte. Ursache ist wahrscheinlich Bier (Rjevpivo-Brauerei), das mit unsauberem Wasser hergestellt wurde.

Hepatitis A - 01.12.2005
Anhaltender Ausbruch seit Anfang September in der Region Nizhniy Novgorod (im Distrikt Sormovskiy: vor allem in der Stadt Nizhniy Novgorod, einige Fälle auch in der Umgebung und den Städten Dzerzhinsk und Balakhna, außerdem und im Distrikt Moscow), mit bisher über 3.050 (aktuell ca. 20 neue täglich) Erkrankten.
Inzwischen auch viele Sekundärinfektionen, also Ansteckung direkt von Mensch durch Schmierinfektion.
Die landesweiten Zahlen steigen insgesamt: im ersten Halbjahr 2005 20,3% mehr als im Vorjahreszeitraum, die meisten in den Regionen Tver, Kaliningrad und Pskov, St. Petersburg, Karachayevo-Cherkessia, Tyva, Komi-Permyak und Evenk 'autonomous districts'.

Hepatitis A - 20.05.2009
Zunehmende Inzidenz vor allem seit Mitte April 2009 in der Stadt Ufa in Bashkiria in der Republik Bashkortostan. Zuletzt wurden 27 Fälle zwischen dem 11. und 17. Mai vorläufig bestätigt, seit Anfang Mai wurden insgesamt 200 Personen hospitalisiert, alle erkrankten Mitte April. In den ersten drei Monaten 2009 wurden nur zwölf Erkrankungen gemeldet.
Die letzte große Zunahme der Inzidenz in Bashkiria war im Jahr 2004 (damals 353 Fälle, Inzidenz von 32,7 pro 100.000 Bewohner). Im Jahr 2008 wurden in Ufa 41 Erkrankungen gemeldet.

Hepatitis B+C - 11.12.2000
In Moskau Zunahme der Hepatitis-C-Morbidität um das 7-fache und der Hepatitis-B-Morbidität um das 2-fache während der letzten 5 Jahre.
Der Morbiditätsindex für Hepatitis C liegt 2000 bei 19.3 Fällen pro 100.000 Einwohnern (1994: 3.2/100.000).

Influenza - 02.02.2000
Inzwischen 29 Regionen von Epidemie erfaßt, 6 Tote (4 in Moskau, 1 Kaliningrad, 1 Izhevsk). Epidemiegrenze 10fach überstiegen in Arkhangelsk, zweifach in Yekaterinburg, Kaliningrad, Izhevsk, Cherkessk und um 8,6 % in St. Petersburg. Am 31. Januar in Moskau über 30.000 Fälle.

Influenza - 14.02.2000
Epidemie in 50 von 89 russischen Regionen, bisher 8 Tote. In St. Petersburg täglich 100 Krankenhausaufnahmen.

Influenza - 18.02.2000
Grippewelle im Abklingen, bislang 17 Tote.

Influenza - 22.03.2000
Grippeepidemie in noch 13 Regionen, zurückgehend in Volgograd, Samara, Barnaul, Astrakhan, Nizhni Novgorod, der Republik Komi und Krasnoyarsk. Insgesamt 38 Totesopfer, 10 in St. Petersburg, 4 in Moskau, 3 in Astrakhan.

Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Influenza - 28.02.2002
Seit 7. Januar Influenza A and B-Epidemie (dieselben Stämme wie 2000 und 2001) in 34 Regionen und Städten im Süden, Norden und im Zentrum (Barnaul, Chelyabinsk, Perm, Kazan, Astrakhan, Volgograd, Nizhny Novgorod, Arkhangelsk, Kemerovo, Omsk, Ufa, Khabarovsk, Kaliningrad, Khakasiya und Yakutsk). Todesfälle in Novosibirsk, Omsk, Moscow und Ulyanovsk. Hohe Prävalenzen in Karachayevo-Circassia, Komi, Krasnoyarsk und Khanty-Mansi.
Im letzten Jahr waren 500.000 innerhalb von sechs Wochen erkrankt, für dieses Jahr wird mit weniger Fällen gerechnet.

Influenza - 17.03.2003
Evtl. Prognosen infolge früherer Jahre möglich:
- 2003 Im März abklingende Ausbrüche (Influenza A(H1N1), A(H3N2) und B) - über 30 Tote - vor allem in Omsk, Rostov-on-Don, Barnaul, Novosibirsk, Chelyabinsk (besonders betroffen), Chita, Kirov, Irkutsk, Moskau (die meisten Toten) und St. Petersburg (hier und in Yakutsk bereits im Dezember viele Erkrankungen) und in den Regionen Rostov, Kursk und Ryazan.
- 2002 ab 7. Januar Influenza A and B-Epidemie (dieselben Stämme wie 2000 und 2001) in 34 Regionen und Städten im Süden, Norden und im Zentrum (Barnaul, Chelyabinsk, Perm, Kazan, Astrakhan, Volgograd, Nizhny Novgorod, Arkhangelsk, Kemerovo, Omsk, Ufa, Khabarovsk, Kaliningrad, Khakasiya und Yakutsk). Todesfälle in Novosibirsk, Omsk, Moscow und Ulyanovsk. Hohe Prävalenzen in Karachayevo-Circassia, Komi, Krasnoyarsk und Khanty-Mansi.
2001 waren 500.000 innerhalb von sechs Wochen erkrankt, für dieses Jahr wird mit weniger Fällen gerechnet.
- 2001 in 23 Regionen Influenza-A-Ausbrüche, drei Tote in Yekaterinburg und Petersburg. Vor allem betroffen waren Chelyabinsk und Yekaterinburg, daneben auch Stavropol, Kaliningrad, Yakutsk, Murmansk, Vologda und Astrakhan. Die Krankheitswelle hat sich vom Osten in die Zentralregionen ausgebreitet.

Lebensmittelvergiftung - 27.04.2005
Ausbruch mit bisher unbekannter Ursache im Tersky Distrikt in der Republik Kabardino-Balkaria, über 200 mit Symptomen, über 100 mussten behandelt oder hospitalisiert werden.

Legionellose - 03.08.2007
Ausbruch im Ural, mittlerweile bis zum 03. August 2007 150 Erkrankungen, davon wurden 66 laborbestätigt. Der Ausbruch begann am 19. Juli 2007 im Dorf Verkhnyaya Pyshma (10 Kilometer von Yekaterinburg entfernt), als 35 Personen hospitalisiert werden mussten. Drei Menschen starben. Offizielle halten es für wahrscheinlich, dass sich die Krankheit über das Wasserversorgungssystem ausgebreitet hat.

Leptospirose - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Leptospirose - 29.07.2003
In Krasnogvardeysk (Stavropol Region) jetzt im Sommer vermehrt Erkrankungen. Erworben wurden die Infektionen durch Schwimmen in Naturgewässern, an denen auch Kühe und Schafe trinken.

Leptospirose - 20.08.2004
In Mordovia Mitte August 80 Erkrankte, dies ist die fünf-fache Zahl von 2003, die meisten davon in Zubovo-Polyanskiy, alle waren im Fluss Parza geschwommen.

Lyme Borreliose - 27.10.2006
Ansteigende Erkrankungszahlen: Dieses Jahr bislang 156 Erkrankungen, dies ist bereits jetzt fast doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2005 (81 Erkrankungen). Betroffen ist vor allem die Region Pskov (69 Erkrankungen).
Die Krankheit ist im Land weit verbreitet mit einer hohen Inzidenz in der nordwestlichen Region. In St. Petersburg wurden zwischen 1985 und 2003 5.661 Erkrankungen gemeldet.

Malaria - 14.07.1998
Prognosen infolge früheren Jahren möglich: Insgesamt steigende Tendenz seit der Auflösung der UdSSR im Kaukasus und Zentral-Asien. Auch aus den an Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan und Krigisien angrenzenden Gebieten Russlands wird ein Anstieg um das 2-8fache berichtet.

Malaria - 09.09.1999
In Ryazan zwei autochtone (=wurden dort erworben) Malaria-Fälle. Anopheles, die Überträger-Mosquitos, gibt es auch in den Regionen Moskau, Saratov, Kurgan und Volgograd, außerdem im Krasnodar Territory.

Malaria - 13.11.1999
In der Stavropol Region (kray) nimmt die Malariagefahr zu, es werden auch verstärkt importierte Fälle beobachtet.

Malaria - 23.05.2000
Befürchtungen der Behörden für den Sommer bez. lokal erworbener Erkrankungen in Moskau, weil die Mosquito-Larven in den Gewässern im Stadtgebiet ungenügend bekämpft werden, bestätigten sich nicht.
Seit Jahresbeginn waren in der Hauptstadt 14 Malariafälle in Behandlung.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Malaria - 08.06.2002
Angeblich steigende Zahl der autochtonen (=wurden dort erworben) Fälle in der Hauptstadt Moskau. 1997 waren nur 112 Malaria tertiana-Fälle gemeldet, 2001 waren es schon 214, wieviele davon allerdings lokal erworben sind, wurde nicht untersucht.
Die Bedingungen für die Überträgermosquitos werden auch immer besser, in fast zwei Drittel der Feuchtgebiete und Gewässer in Moskau wurden Anopheles-Larven gefunden.

Malaria - 20.03.2008
Vor einer Erkrankungsgefahr im Land, speziell auch in Moskau wird gewarnt. Untersuchungen ergaben, dass im Jahr 2007 insgesamt 63 Prozent der Gewässer Vorkommen von Mosquitos meldeten. In der ersten Jahreshälfte 2007 wurden in Moskau 17 Erkrankungen gemeldet, was die höchsten im Land waren, im Jahr 2006 waren es 46, im Jahr 2005 insgesamt 60 Erkrankungen. Landesweit waren es 2007 etwa 143 Fälle. Unklar is, inwieweit die Fälle einheimisch oder importiert waren. An einheimisch erworbenen Erkrankungen wurden in den letzten Jahren elf im Jahr 2006, 40 in 2005, keine in 2004, 72 in 2003 und 139 im Jahr 2002 gemeldet. Darüberhinaus wurden zahlreiche importierte Fälle gemeldet.

Masern - 22.02.2005
Aktuelle Meldung:
In Novosibirsk Ausbruch mit bisher 17 Erkrankten.
Zurück liegende Meldungenvon 2004 (bedenklich ist der oft hohe Anteil von Erwachsenen, offenbar ist die Durchimpfungsrate in vielen Landesteilen sehr niedrig):
- Ausbruch Ende März / Anfang April in Amur: in Blagoveshensk sind ca. 30 erkrankt, fast alles Studenten lokaler Schulen
- Ausbruch in Omsk: in der Stadt Saratovo in den ersten drei Monaten 2004 40 Fälle. Im ganzen Jahr 2003 waren es hier nur 13.
- Ausbruch in Dagestan in der Hauptstadt Mahachkala, von Anfang Januar bis 9. Februar waren offiziell 355 erkrankt. Vor allem betroffen die Orte Hasvyurt, Kaytar, Unzukulsk und Mahachkala.

Masern - 09.06.2007
Aktuelle Meldung:
- Elf Erkrankungen in der östlichen Region Primorsky: Zehn Erwachsene erkrankten in den Städten Vladivostok und Ussuriysk sowie ein Teenager aus Ussuriysk, davon wurden acht laborbestätigt. Ursache sind unvollständig durchgeführte Impfungen. Es wird vermutet, dass die Krankheit aus dem benachbarten China importiert wurde, da die ersten drei Betroffenen Teil einer Touristengruppe waren, die aus China zurückgekommen waren.
Zurückliegende Meldung:
- Ausbruch in Vyksa in der Region Nizhny Novgorod. Bis März 2007 insgesamt 18 (13 laborbestätigt) Erkrankungen seit Mitte Februar 2007. Impfungen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.
Hintergrund:
- Eigentlich wird erwartet, dass das Land etwa bis zum Jahr 2010 masernfrei sein könnte. Im Jahr 2005 waren die Fallzahlen gegenüber 2004 auf ein Sechstel gesunken.

Masern - 14.05.2009
Ausbruch in Krasnoyarsk mit fünf Erkrankungen, nachdem zuvor zwei Jahre lang keine Fälle registriert wurden. Alle Betroffenen hatten keinen Kontakt miteinander und kommen aus verschiedenen Gebieten. Es wird vermutet, dass sie sich durch Kontakt mit Gastarbeitern aus Zentralasien infizierten.

Meningitis aseptic / viral - 09.08.2002
Mindestens 26 russische Kinder erkrankten nach einem kurzen Bad im Amur. Ursache sind Coxsackie-Viren, die in der Nähe von drei Flussufer-Stränden von Khabarovsk entdeckt wurden.

Meningitis aseptic / viral - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Meningitis aseptic / viral - 14.10.2004
Mitte Oktober Ausbruch in einer Schule in Gorniy Chit (liegt in der Nähe von Ekaterinburg), Ursache war wahrscheinlich ein Defekt in der Wasserversorgung.

Meningitis aseptic / viral - 19.07.2005
In Komsomolsk-na-Amure (Khabarovsk Distrikt) sind einige Kinder nach Schwimmen im Fluss Amur erkrankt.

Meningitis aseptic / viral - 16.10.2005
Ausbruch, vermutlich durch Echo-Viren verursacht, mit ca. 50 Fällen über den Sommer verteiltin der Stadt Severouralsk (in der Sverdlovsk Region, die sich zwischen Zentral- und Nord-Ural befindet).

Meningitis aseptic / viral - 13.07.2007
Aktuelle Meldungen:
- In der Region Khabarovsk sind vermutlich der Fluss Amur und andere Gewässer nicht sauber, da entlang des Flusses steigende Fallzahlen beobachtet wurden. Bis zum 11. Juli 2007 insgesamt 59 Hospitalisierungen, davon wurden 18 Erkrankungen bestätigt. Alle Erkrankungen hatten ihren Ursprung in der Stadt Komsomolsk-na-Amure und den umliegenden Gebieten, zwischen 01. Juni und 10. Juli 2007 wurden dort mehr als viermal so viel Fälle gemeldet wie sonst im langfristigen Durchschnitt. Etwa 70 Prozent der Betroffenen waren Kinder zwischen drei und sechs Jahren alt.
Zurückliegende Meldung von September 2006:
- Ausbruch in östlichen Grenzregionen, am schlimmsten betroffen sind Khabarovsk, Komsomolsk-on-the-Amur und Nanayskiy. Seit Ende Juni 2006 mittlerweile 1490 Infizierte, hauptsächlich Kinder unter 14 Jahren. Ca. 400 mussten ins Krankenhaus. Allein in Khabarovsk wurden innerhalb der letzten zweiten Septemberwoche täglich 20 Neuerkrankungen gemeldet. Ursache sind vermutlich Echoviren.

Meningitis aseptic / viral - 25.11.2008
Ausbruch in Ryazanskaya Oblast mit sieben Verdachtsfällen (bislang nicht laborbestätigt). 2007 kam es nur zu sieben Erkrankungen während des ganzen Jahres. Das größte Risiko besteht für Kinder einschließlich Neugeborenen. Insgesamt seit Jahresbeginn bis Ende November 2008 im Ryazanskaya Oblast 60 Erkrankungen.

Meningitis aseptic / viral - 27.08.2009
In Chelyabinsk erkrankten seit Jahresbeginn bis zum 26. August 2009 insgesamt 200 Kinder im Vorschulalter, 80 wurden hospitalisiert. Bei 15 wurde enterovirale Meningitis bestätigt. Hauptursache der Erkrankungen ist vermutlich mangelnde Hygiene.

Meningitis bacterial - 11.11.2003
In der Republik Mariy El sind in den letzten neun Monaten 25 (doppelt so viele wie im Vorjahr) an (wahrscheinlich bakterieller) Meningitis erkrankt, drei Kinder sind verstorben. Ursache wären dann Pneumokokken, Meningokokken bzw. HIB (Haemophilus influenzae).

Meningokokken Meningitis - 15.11.2003
Eine große Impfkampagne soll einen Ausbruch in Moskau verhindern. Im September, also vor der eigentlichen Saison im späten Herbst und späten Winter bis frühen Frühling (Februar / März), waren neun Kinder verstorben, Mitte November ein weiterer Todesfall. 70% der Erkrankungen sind hier durch Typ A (in Russland insgesamt zirkuliert vor allem Typ A) verursacht. Die 259 Fälle in der Hauptstadt bisher in diesem Jahr sind eine Steigerung um die Hälfte gegenüber den Vorjahren.

Meningokokken Meningitis - 09.02.2007
- Saisonaler Anstieg in der Region Primorskiy: Seit Beginn des Jahres 2007 wurden 12 Erkrankungen gemeldet (davon 8 in Vladivostok, jeweils einer in Spassk-Dalniy, Partizansk, Kavalerovsk und Dalnegorsk), eine Person starb in Vladivostok.
- Im Januar 2007 weitere 7 Erkrankungen in der Region Tyumen, 2 davon starben.

Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Milzbrand - 16.07.1999
Inzwischen 600 unter Beobachtung, 200 in Antibiotika-Behandlung, 10 Fälle und 1 Toter.
Warnung vor Straßenverkäufern. Ursache ist vermutlich kontaminiertes Rindfleisch.

Milzbrand - 18.07.1999
Möglicherweise wurde Fleisch aus dem Ausbruchs-Distrikt Kyakhtinskiy nach Ulan-Ude, der Hauptstadt verkauft.
Milzbrand in diesem Gebiet seit 1904, insgesamt über 199 kleinere Ausbrüche.

Milzbrand - 19.07.1999
Aktuell 14 Fälle.

Milzbrand - 16.08.1999
Antrax nun auch in der Novosibirsk Region, nach Fällen bei Tieren nun auch einige menschliche Fälle im Distrikt Krasnoozyorsk.

Milzbrand - 21.08.1999
Jetzt insgesamt 4 bestätigte menschliche Anthrax-Fälle.

Milzbrand - 16.10.1999
Ausbruch in Dagestan, in der Ortschaft Novy Cherkei. Fleisch von den Märkten ist manchmal illegal geschlachtet!

Milzbrand - 02.06.2000
In Volgograd am 2. Juni 25 Patienten, davon 5 Kinder, hospitalisiert mit Fieber und Ulcera. Der Ausbruch wird mit Fleisch aus Kalmykia, in Volgorad verkauft, in Verbindung gebracht. Unklar ist, warum bei allen Patienten Geschwüre auftraten, die sonst nur bei unmittelbarem Kontakt mit infiziertem Fleisch, etwa bei Metzgern, zu beobachten sind.

Milzbrand - 14.09.2000
In Zalivy im Oktyabrskiy District 2 erkrankte Farmer (Ulcera) nach Schlachtung eines infizierten Tieres.

Milzbrand - 16.07.2002
In Kalmykia starb ein Einwohner an Milzbrand, angesteckt hatte er sich an einer kranken Kuh.
Der Fall steht nicht in Verbindung mit den von Überschwemmungen betroffenen Gebieten im Süden Russlands
Jährlich treten in Rußland 10 bis 12 Fälle von Milzbrand auf, die Betroffenen infizieren sich meist durch Kontakt mit kranken Tieren.
Die Tiere in den Überschwemmungsgebieten werden nun geimpft, außerdem wurden im Krasnodar-Teritorium und in Karachayevo-Cherkesia ca. 1500 Menschen geimpft.

Milzbrand - 01.09.2004
In der Orenburg Region Ende August ein Toter, acht weitere sind infiziert. Betroffen sind Orsk, eine Stadt an der Grenze zu Kasachstan und der Ort Istemie.

Milzbrand - 18.10.2005
In der Südural-Republik Bashkortostan ist im Ort Kovardy (Distrikt Gafurijskiy) ein Mann nach dem Genuss von Rind-Fleisch von einem lokalen Markt erkrankt.
Erst im September Meldungen von einigen Haut-Milzbrand-Fällen aus dem Ort Chermen (Prigorodniy Distrikt, Republik Northern Osetia).
Auch im September in der Rostov Region (u.a. aus dem Ort Zavetnoye und den Distrikten Dubovskiy und Zavetninskiy), hier waren Schweine und Schafe erkrankt.
Davor Meldungen im August (Hautmilzbrand in der Region Altai durch eine infizierte Kuh), im März (im Ort Veliky Marky Distrikt Kamensk in Voronezh (Voronej) Region).

Milzbrand - 07.07.2006
Aktuelle Meldung
- In Istemas in der Region Orenburg erkrankte ein Mann durch Kontakt mit einem infizierten Schaf.
Zurückliegende Meldungen
- Im Jahr 2004 gab es insgesamt 10 menschliche Fälle von Milzbrand.
- Im Oktober 2005 ist in der Südural-Republik Bashkortostan im Ort Kovardy (Distrikt Gafurijskiy) ein Mann nach dem Genuss von Rind-Fleisch von einem lokalen Markt erkrankt.
- Erst im September Meldungen von einigen Haut-Milzbrand-Fällen aus dem Ort Chermen (Prigorodniy Distrikt, Republik Northern Osetia).
- Auch im September in der Rostov Region (u.a. aus dem Ort Zavetnoye und den Distrikten Dubovskiy und Zavetninskiy), hier waren Schweine und Schafe erkrankt.
- Davor Meldungen im August (Hautmilzbrand in der Region Altai durch eine infizierte Kuh), im März (im Ort Veliky Marky Distrikt Kamensk in Voronezh (Voronej) Region).
- Wie immer wieder im Süden der Föderation Meldungen: 3 tote Schafe im Distrikt Nadterechny in Chechnya. Außerdem infiziertes Fleisch, aus Russky Pimbur, Penza Region, das auf Märkten angeboten wurde.

Milzbrand - 22.11.2006
Aktuelle Meldung:
In der Republik Chechnya im Nord-Kaukasus starben 3 Kühe. Die Gefahr einer Ausbreitung der Krankheit besteht laut offiziellen Angaben allerdings nicht.
Zurück liegende Meldungen:
- Ende September erkrankten 2 Einwohner des Distrikts Sosnovskaya der Region Tambov. Betroffen sind ein Mann und eine Frau aus Andreevka und Zelenoe, wo einige Tage davor Rinder geschlachtet worden waren. Einer der beiden Patienten befindet sich noch in einem bedenklichen Zustand.
- Am 18. September Fund einer toten Kuh im Dorf Turovo, Distrikt Nizhnedevitsky in der Region Voronezh.
- Vorher in der Region Tambov am 24.08.2006 Verdachtsmeldung ebenfalls einer Kuh mit entsprechenden Symptomen, eventuell besteht ein Zusammenhang zu den obigen Meldungen.

Milzbrand - 12.03.2007
Im Dorf Kuzminovka, Distrikt Grachevskiy der Region Orenburg erkrankte ein Hausschwein und musste notgeschlachtet werden.
In der Region Orenburg kommt es regelmäßig zu Fallmeldungen.

Milzbrand - 22.05.2007
- In der Region Kursk in Stavropol starb ein Einwohner des Dorfes Avalovo am 12. Mai 2007, nachdem er wenige Tage zuvor einen kranken jungen Bullen oder Ochsen geschlachtet hatte. Des weiteren hatte der Mann einen Teil des Fleisches an Zigeuner verkauft, die sich dadurch möglicherweise angesteckt haben.
In Stavropol kommt es nur zu periodischen Fallmeldungen in den schlechten Gebieten.
- Ende 2006 starben zwei Menschen in der benachbarten Gegend von Ossetia-Alania.

Milzbrand - 06.09.2007
Ein Einwohner des Dorfes Kyren im Distrikt Tunkinsky in Buryatia wurde positiv getestet. Der Betroffene nahm am 29. August 2007 bei der Schlachtung einer infizierten Kuh teil. Die Dörfer Kyren und Khuzhyr werden als hohe Risikogebiete angesehen. In den 19 Regionen in Buryatia befinden sich mehr als 200 Grabstätten für Rinder, damit in Buryatia insgesamt grundsätzliches Risiko sowohl für Tiere als auch für Menschen.

Milzbrand - 13.01.2009
Aktuelle Meldungen:
- Im Osten von Sibirien kam es zu elf menschlichen Erkrankungen. Ursache war der Verkauf von infiziertem Fleisch von Pferden, außerdem wurden erkrankte Rinder in der Gegend gefunden.
Zurückliegende Meldung:
- November 2008: Astrakhan: Drei Bewohner des Dorfes Ushakovka im Distrikt Chernoyar mussten hospitalisiert werden. Ursache ist der Verzehr des Fleisches von geschlachteten Rindern. 32 Personen, die mit den Betroffenen in Kontakt gekommen waren, werden derzeit medizinisch überwacht.
- Bashkortostan (Privolzhsky Federal District): Im August 2008 etwa 241 Erkrankungen in den Dörfern Ural, Andreevka und Yamandy des Distriktes Yanaulsky, davon wurden elf Erkrankungen laborbestätigt. Die Betroffenen erkrankten, nachdem sie Fleisch von einem infizierten Pferd gegessen hatten, welches vorher geschlachtet worden war und das Fleisch von einer Frau wissentlich verkauft wurde.
- Buryatia: Bis zum 15. Juli 2008 insgesamt 13 menschliche Erkrankungen im Barguzinsky Hospital, bislang acht davon wurden laborbestätigt. Zuletzt erkrankten zwei Personen innerhalb der letzten Woche bis zum 15. Juli 2008. In Buryatia wurde außerdem die Krankheit bei einem Schaf in der Region Barguzinsky laborbestätigt. Seit dem 3. Juli 2008 starben außerdem fünf Schafe im Distrikt Toksoho sowie ein Pferd im Dorf Bayangol. Bereits vorher starben 40 Schafe.
- In Irkutsk werden derzeit Tiere getestet.
- In der östlichen Republik mussten insgesamt elf Verdachtsfälle hospitalisiert werden, nachdem sie in Kontakt mit Rindern kamen, sowie weitere 210 Personen werden mit Antibiotika behandelt.
- Nach inoffiziellen Quellen erkrankten Mitte April zwei Personen in Volgograd, nachdem sie eine Kuh schlachteten. Untersuchungen werden durchgeführt, und ein Mark wurde geschlossen. Spezialisten haben bislang kein Erkrankungsrisiko bestätigt, es jedoch auch nicht ausgeschlossen.
Hintergrund:
- Innerhalb der letzten fünf Jahre wurden landesweit 43 menschliche Erkrankungen registiert.

Milzbrand - 01.06.2009
Ungünstige Bedingungen in verschiedenen Regionen, zuletzt folgende Meldungen:
- Im Distrikt Uglichesky der Region Yaroslavl wurden am linken Ufer innerhalb der letzten drei Monate drei Fälle bei Füchsen gemeldet. Vor 2003 waren am linken Ufer 46 Jahre lang keine Fßlle gemeldet worden, seit 2003 waren es insgesamt 16 Fälle. Die Bedingungen sind in diesem Jahr am ungünstigsten. Der letzte infizierte Fuchs wurde im Dorf Otradny gefunden.
- Vier Haustiere erkrankten in den Regionen Zelenogorsk und Krasnoyarsk.
- Fünf Erkrankungen wurden in der Region Nizhegorodsky in der zweiten Maihälfte gemeldet (vier Füchse sowie eine Katze).

Noroviren - 15.01.2007
Saisonal bedingte steigende Erkankungszahlen in Penza. Innerhalb einer Woche im Dezember 2006 wurden 20 Fälle gemeldet, tatsächlich werde noch deutlich mehr vermutet.
Neben Noroviren kommen als Verursacher auch Enteroviren und Rotaviren in Betracht.

Omsk Hemorrhagic Fever - 17.11.1998
Ausbruch mit 8 Fällen (1 Toter) im Distrikt Ust-Tarka, (Novosibirsk). Übertragung wahrscheinlich durch gejagte Bisamratten.

Omsk Hemorrhagic Fever - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Opisthorchiasis - 07.11.2003
An den Flüssen Irtish und Ob hohe Prävalenzen für Katzenleberegel-Befall, für Tomsk z.B. geht man von 30 auf 100.000 Einwohner aus. Süßwasser-Fisch sollte mind. 20 Minuten gegart werden.
Aktuelle Meldungen aus dem Jeleznodorojniy Distrikt (Ekaterinburg) und aus der Stadt Murom (Vladimir Region). Im Sommer Meldungen aus Chelyabinsk.

Opisthorchiasis - 06.05.2007
Aktuelle Meldungen:
- Die höchsten Krankheitszahlen finden sich in den Regionen Novosibirsk, Tyumen und Tomsk. In Novosibirsk finden sich die verursachenden Organismen hauptsächlich in den Flüssen Ob, Irtysh, Dnepr, Donets, Volga, Kama und Neman. Höchste Inzidenz der Krankheit entlang der mittleren und unteren Gebiete der Flüsse Irtysh und Ob, dort sind bis zu 80 Prozent der Bevölkerung Träger. Erkrankungen entstehen durch den Verzehr von rohem bzw. nicht ausreichend gegartem Fisch der Flüsse, besonders gefährlich sind Idus melanotus, Cyprinus carpio, Carassius und Cyprinus barbus.
- 18 Erkrankungen in Noyabrsk zwischen dem 1. und 10. Februar 2007. Vor dem Verzehr von rohem Fisch bzw. nicht ordnungsgemäßer Garung wird gewarnt. Bereits 2003 erfolgte folgender Hinweis:
An den Flüssen Irtish und Ob hohe Prävalenzen für Katzenleberegel-Befall, für Tomsk z.B. geht man von 30 auf 100.000 Einwohner aus. Süßwasser-Fisch sollte mind. 20 Minuten gegart werden.
Weitere zurückliegende Meldungen:
- Anfang 2004 Vorkommen im Obskoye Sea der Region Novosibirsk.
- Ende 2003 Meldungen aus dem Jeleznodorojniy Distrikt (Ekaterinburg) und aus der Stadt Murom (Vladimir Region). Im Sommer davor Meldungen aus Chelyabinsk.

Opisthorchiasis - 28.05.2007
In der Region Altay wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 insgesamt 700 Fälle gemeldet, darunter 61 Kinder (im Vergleichszeitraum 2006 waren es 674 Fälle, darunter 48 Kinder unter 14 Jahren). Jährlich werden in der Region regelmäßig bis zu 1.800 Fälle gemeldet.

Paratyphoid - 01.02.2005
In Ust-Avam in der Tajmyrskiy autonomous region (liegt am Polarkreis nördlich von Krasnoyarsk) mind. 18 Erkrankte. Wahrscheinlich sind alle durch einen symptomlosen Dauerausscheider infiziert.

Pest - 23.01.2007
Fälle kranker Nagetiere in den Regionen Volgograd und Astrakhan Regionen des Southern Federal Districts. Eine Ansteckungsgefahr für Menschen besteht dahingehend, dass sie sich durch Haustiere anstecken koennten, wenn diese betroffene Nagetiere getoetet haben.

Pest - 17.07.2008
Ein 13-jähriger Junge wurde hospitalisiert, nachdem er ein infiziertes sog. ground squirrel fing und nach Hause brachte. Der Junge lebt in einer abgelegenen Gegend in der Republik Tuva in Sibirien.
Nagetiere sind Träger der Krankheit.

Pilzvergiftung - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Pilzvergiftung - 21.08.2006
Am 21. August 9 Cluster in Nizhniy Novgorod mit 13 Beteiligten. Betroffen sind auch Bewohner aus Kctovo und Balakhna. Alle Betroffenen hatten gebratene Pilze gegessen.

Pilzvergiftung - 08.08.2007
Seit Jahresbeginn bis Anfang August 2007 erkrankten landesweit insgesamt 51 Menschen, betroffen sind u.a. die Regionen Kursk, Kaluga, Vanadzor und Brest.
Im Jahr 2005 waren es 1.051 Erkrankungen (davon 99 Kinder), 52 davon starben. 2006 wurden 295 Fälle gemeldet (31 Kinder), 17 davon starben.

Pseudotuberkulose - 22.03.2000
In der Arkhangelsk Region Ausbruch von Pseudotuberkulose (Zoonose, Nagetiere), 62 Erkrankte (59 Kinder), 10 schwer. Ursache Genuß von ungekochtem, durch Nagetiere verunreinigtem Gemüse und Obst.

Rotaviren - 26.02.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- Ausbruch in der Region Tver mit stark ansteigenden Erkrankungszahlen. Wahrscheinliche Ursache ist die schlechte Trinkwasserqualität. Es wird außerdem empfohlen, keine sauren Früchte wie Äpfel und Orangen zu essen.
- Ausbruch in Yekaterinburg mit saisonal bedingt steigenden Zahlen.
- Ausbruch in Khabarovsk, betroffen sind zwischen 1. und 12. Januar 2007 über 170 Kleinkinder im Alter unter 5 Jahren. Das sind etwa doppelt so viele wie sonst zu diesem Zeitpunkt des Jahres üblich. Lokale Ärzte glauben, dass sich das Virus durch kontaminierte Äpfel und Mandarinen verbreitete.
- Weiterer Ausbruch in der ersten Januarwoche in Krasnoyarsk in Zelenogorsk, über 40 Kinder erkrankten.
Hintergrund:
In den letzten 2 Monaten saisonal bedingte steigende Zahlen in den Regionen Moskau, Svedlovsk (hier 3-facher Anstieg der Erkrankungszahlen, 6-facher Anstieg in Verchnaya Salda), Orlovskaya und Khabarovsk der Republik Karelia, sowie im autonomen Distrikt Yamalo-Nenetsk. Sporadische Fälle auch während des Sommers 2006, normalerweise jedoch kommt es zu Ausbrüchen nur bei kaltem Wetter.

Rotaviren - 17.03.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- Zwischen 11. und 17. März 2007 erkrankten in Khabarovsk mehr als 50 Kinder.
- Ausbruch in der Region Tver mit stark ansteigenden Erkrankungszahlen. Wahrscheinliche Ursache ist die schlechte Trinkwasserqualität. Es wird außerdem empfohlen, keine sauren Früchte wie Äpfel und Orangen zu essen.
- Ausbruch in Yekaterinburg mit saisonal bedingt steigenden Zahlen.
- Ausbruch in Khabarovsk, betroffen sind zwischen 1. und 12. Januar 2007 über 170 Kleinkinder im Alter unter 5 Jahren. Das sind etwa doppelt so viele wie sonst zu diesem Zeitpunkt des Jahres üblich. Lokale Ärzte glauben, dass sich das Virus durch kontaminierte Äpfel und Mandarinen verbreitete.
- Weiterer Ausbruch in der ersten Januarwoche in Krasnoyarsk in Zelenogorsk, über 40 Kinder erkrankten.
Hintergrund:
In den letzten 2-3 Monaten saisonal bedingte steigende Zahlen in den Regionen Moskau, Svedlovsk (hier 3-facher Anstieg der Erkrankungszahlen, 6-facher Anstieg in Verchnaya Salda), Orlovskaya und Khabarovsk der Republik Karelia, im autonomen Distrikt Yamalo-Nenetsk sowie in der Stadt Khabarovsk und den Distrikten Khabarovsk und Nanaian Amur (dort sind hauptsächlich Kinder unter 3 Jahren betroffen. Sporadische Fälle auch während des Sommers 2006, normalerweise jedoch kommt es zu Ausbrüchen nur bei kaltem Wetter.

Röteln - 20.03.1999
11.000 Fälle in den letzen beiden Monaten (50% Steigerung gegenüber 1998) in der südwestlichen Provinz Don (Grenzgebiet zur Ukraine, Armenien und Georgien). Große Städte, wie Rostov-on-Don, Shakhty und Taganrog sind am meisten betroffen. Die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung ist stark zurück gegangen.

Röteln - 02.06.2004
Kleiner Ausbruch in Sobolevo (Kamchatskiy Region) und einem Nachbarort, nachdem eine Kind die Erkrankung aus Vladivostok in ein Feriencamp mitgebracht hatte. Die beiden Orte stehen unter Quarantäne.
Gegen Röteln wird hier nicht standardgemäß geimpft.

Salmonellosis - 30.05.2007
In Stavropol im Southern Federal District wurden am 29. Mai 2007 weitere zehn Personen, und damit insgesamt 78 (einschließlich 15 Kinder) hospitalisiert. Die ersten Fälle wurden am 26. Mai gemeldet. Es wurde bestätigt, dass bei allen Betroffenen die Ursache der Verzehr von Plätzchen war, die in verschiedenen Läden und Marktplätzen gekauft wurden.

SARS - 07.07.2003
Aktuell zwei Verdachtsfällein der Primorsky Region (Grenzgebiet zu China) und in Blagoveshchensk.

Shigellosis - 12.08.1998
Seit Mitte Juni Dysenterie-Ausbruch aus Kiyasovsky in der Republik Udmurtia (Udmurtskaya), 126 Fälle. Grund: desolate Trinkwasserversorgung.

Shigellosis - 18.09.2006
In einem Sanatorium für Kinder mit Rheuma erkrankten in Cheboksari 74 Kinder zwischen 7 und 15 Jahren. Ursache ist wahrscheinlich der Verzehr von Hüttenkäse.

Shigellosis - 10.10.2007
In Stavropol Ausbruch mit bis zum 7. Oktober 2007 insgesamt 624 Erkrankungen, einschließlich 572 Kinder unter 14 Jahren, insgesamt 396 Menschen (356 Kinder) mussten hospitalisiert werden. Etwa 150 Kinder erkrankten auch in Kislovodsk. Mit weiteren Fällen ist zu rechnen. Hauptsächlich sind bislang betroffen die Städte Lermontov und Kislovodsk. Der Peak des Ausbruchs wurde am 4. Oktober registriert, als in jeder der beiden Städte 120 Personen erkrankten. Ursache des Ausbruchs sind Produkte der Firma äVita“.

Shigellosis - 17.10.2009
Ausbruch in einer Fabrik in Novosibirsk, zwischen dem 8. und 14. Oktober 2009 wurden insgesamt 24 Erkrankungen gemeldet, 15 davon wurden hospitalisiert, die Fälle wurden laborbestätigt.

STD - 11.12.2000
Besorgniserregende Zunahme der sexuell übertragenen Erkrankungen in Europa. Die grösste Zunahme findet sich in Osteuropa und der ehemaligen UdSSR. Ursächlich könnte eine unbegründet geringere Angst vor einer Infektion mit HIV sein.
Derzeit gibt es in Europa soviele HIV-Infizierte wie nie zuvor, das Ansteckungsrisiko für Personen mit wechselnden Partnern sei ebenfalls so hoch wie nie zuvor.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Tollwut - 01.10.1998
In der Umgebung Moskaus sind 80 Tiere mit Tollwut infiziert (doppelt soviel wie 1996), eine Epidemie, wie es sie zuletzt nach dem 2. Weltkrieg gab, wird befürchtet.
Lt. der Moskauer Veterinärklinik gab es in Moskau seit 1946 keine Tollwut mehr, es wurde aber bestätigt, daß es in den letzten Monaten ein paar infizierte Tiere innerhalb der Stadt gab.
Die Russische Förderation insgesamt meldete 1997 12 Fälle menschlicher Tollwut (1996: 6, 1994: 7, 1993: 5, 1992: 9, 1990: 14).

Tollwut - 08.03.1999
Im Süd Westsibiriens scheint es eine hohe Tollwut-Durchseuchung (der Autor spricht von Epidemie) in der Fuchspopulation (auch unter Wölfen und Hasen) zu geben. Allein in der letzten Jagdsaison wurden angeblich 4.000 nachweislich infizierte Füchse geschossen

Tollwut - 10.03.1999
In den tief gelegenen Steppen und Wald-Gebieten an der Grenze zu Kasachstan schon seit 3 Jahren vermehrt tierische Tollwutfälle. Im benachbarten Omsk und Altay liegen die Zahlen bei nur etwa einem Achtel bzw. Viertel.

Tollwut - 13.12.2001
In Nord-Ossetien ist das Risiko besonders hoch, allein in einem Monat 250 Fälle. Hier werden die Hälfte der russischen Todesfälle gemeldet. Überträger sind neben Hunden auch Wölfe, Schakale und Füchse.

Tollwut - 22.04.2002
In der Region Ivanovo (280 km nordöstlich von Moskau) 25 von tollwütigen Füchsen Gebissene, zwei sogar innerhalb der Stadt.

Tollwut - 20.01.2003
Aktuelles: Ausbruch infolge vieler streunender Hunde in Zentral-Russland, 10 Distrikte der Nizhniy Novgorod Region sind für zwei Monate unter Quarantäne. Betroffen ist vor allem der Distrikt Mukhtolovo. Aktuell Tollwut-Meldungen in Tatarstan, Chuvashiya, Mordovia und den Regionen Vladimir und Ryazan.
Hintergrund: Die Zahl der Tollwut-Erkrankten steigt, die Situation ist am schlimmsten in den zentralen, südlichen, Wolga und Ural-Distrikten. Genannt werden vor allem Nord-Kaukasus, Nord-Ossetien (hier werden die Hälfte der russischen Todesfälle gemeldet), Ingushetia, Dagestan, Bryansk, Smolensk und Moskau.
Übertragung vor allem durch Haustiere, die sich durch kranke Wildtiere (hier vor allem Wölfe, Füchse, Nagetiere und Waschbären, daneben auch streunende Hunde, Schakale, Stinktiere und Fledermäuse) infizieren.
61 menschliche Fälle (2000 und 2001 sind je 22 und neun in den ersten 10 Monaten 2002 verstorben) in 31 Regionen in den letzten fünf Jahren. 2001 sind 2.442 Tiere an Tollwut gestorben, ein Anstieg von 73% verglichen mit dem Vorjahr.

Tollwut - 26.07.2005
In den ersten fünf Monaten 2005 ca. 3.000 Tiertollwutfälle landesweit, neun Menschen sind verstorben.
- Aktuell erhöhtes Risiko in der Vladimir Region, Meldungen vor allem aus Goose-Khrustalniy, Murom, Alexandrov, Petushki, Kirzhach und Yuriev-Polskiy. Hier mussten in den letzten beiden Monaten ca. 200 wegen Tollwutverdacht nach Kontakt mit Hunden behandelt werden.
- Auch in Moskau erhöhtes Risiko.
- Davor im Juni/Juli zwei Tote im Shali Distrikt von Tschetschenien und Meldungen aus Krasnoye und dem Distrikt Zadonskiy (Lipetsk Region in Astrakhan, wo aber offenbar am meisten die Distrikte Lipetsk und Dolgorukovsky betroffen sind).
- Im Januar und Februar mussten in allen Distrikten der Kurgan Region (Südwest-Sibirien) ca. 200 wegen Tollwutverdacht behandelt werden.
- Auch die an Kurgan angrenzenden Regionen Bashkiriya, Chelyabinsk und Sverdlovsk (hier vor allem Krasnoufimsk, Artinsk, Siserts, Nevyansk, Irbitsk, Kamishlovsk und Kamensk) haben ein Tollwut-Problem.

Tollwut - 22.12.2006
Aktuelle Meldungen:
- Bis zum 22. Dezember 2006 innerhalb eines Monats Anstieg der Herde innerhalb der Region Omsk um mehr als 30 Prozent. Während des gesamten Jahres 2006 wurden in der Region insgesamt 28 Herde in 13 Distrikten gemeldet. Besonders viele Fallzahlen im Distrikt Kormilovskiy.
- Zwischen 01. und 20. Dezember 2006 wurden 5 neue Fälle in Udmurtiya gemeldet, alle im Distrikt Votkinskiy. Im gesamten Jahr 2006 in Udmurtiya 94 Herde, wovon 82 laborbestätigt wurden; 2005 wurden nur 63 Fälle gemeldet. Risiko weiter auch in den Distrikten Malo-Purginskiy, Grakhovskiy, Zav'yalovskiy, & Mozhginskiy und in der Stadt Izhevsk.
- Gesteigertes Infektionsrisiko in der Region Chelyabinsk, vorwiegend in den Gebieten Ashinskiy, Varenskiy, Krasnoarmejsky, Plast und Kyshtym. Jährlich kommt es in der Region durchschnittlich zu 13.000 Angriffe (davon 3.500 auf Kinder) durch Tiere, hauptsächlich durch Haustiere und sträunende Hunde. Wilde Tiere sind nur etwa für 50 bis 60 Bisse verantwortlich.
Landesweit starben dieses Jahr bislang 12 Menschen.
- Anfang Dezember ein menschlicher Fall inm Distrikt Mosal der Region Kaluga.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Juli 2 Fälle in der Republik Baskiria (jetzt Bashkortostan) sowie im Distrikt Mechetlinskiy.

Tollwut - 13.02.2007
Dieses Jahr bislang folgende Meldungen:
- Im Distrikt Kizilskiy der Region Chelyabinsk ein erkrankter Fuchs sowie eine Kuh. Personen, die mit der kranken Kuh in Kontakt kamen, wurden geimpft. Insgesamt dieses Jahr bereits 7 Herde in Chelyabinsk.
- In Dagestan starben zunächst einige Rinder, 11 Menschen werden derzeit medizinisch überwacht.
- Zwischen 05. und 11. Februar 2007 erkrankten 7 verschiedene Tiere in der Region Rostov.

Tollwut - 10.09.2009
Aktuelle Meldungen:
- In der Region Kolosovskiy der Provinz Omsk starben vier Rinder. 24 Menschen hatten mit den Rindern Kontakt und werden derzeit medizinisch behandelt und überwacht.
- In der Region Moskau werden weiterhin steigende Zahlen an Hunden und Katzen gemeldet, die Überträger der Krankheit sind. Die Erkrankungszahlen bei Tieren waren im Jahr 2008 zweieinhalb mal so viel wie 2007. 80 Prozent davon betreffen wilde Tiere, dessen Wachstum nicht kontrolliert ist (die anderen 20 Prozent betreffen Haustiere). Während der ersten fünf Monate des Jahres 2009 ließen sich 11.000 Menschen medizinisch behandeln (elf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008).
Seit 1987 wurden in der Region Moskau 13 gemeldet, neun davon starben innerhalb der letzten fünf Jahre.

Toxocariasis - 04.12.2006
Innerhalb von 9 Monaten dieses Jahr wurden in der Region Tumen 13 Fälle registriert, im Vorjahr war es während desselben Zeitraums nur 1 Fall. Die steigenden Zahlen sind allerdings primär auf die steigende Überwachung der Krankheit zurückzuführen.

Trichinellosis - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Trichinellosis - 24.11.2002
Ausbruch in Khakassia und Kemerovo (Sibirien), bisher erkrankten 71 Personen, als Ursache wird infiziertes Bären-Fleisch vermutet.

Trichinellosis - 07.12.2004
Cluster im Kabardino-Balkaria Distrikt, Ursache war Verzehr von Schweinefleisch vom lokalen Markt. Erkrankungen wahrscheinlich durch Fleisch von Wild auch im Distrikt Chistoozernaya in der Novosibirsk Region. In Novosibirsk in diesem Jahr bisher bereits eine fünffache Steigerung verglichen mit 2003.
Trichinellose ist in Russland nichts seltenes, im März z.B. Meldungen aus der Region Tulskaya, alle hatten Hundefleisch gegessen.
Zwischen 1995 und 1997 gab es vorwiegend im Kaukasus und Kasachstan 1.383 Fälle, darunter zwei Tote, Ausbrüche z.B. auf der Halbinsel Kamchatka (Sibirien), in Zima (Sibirien) und in Samara.

Trichinellosis - 23.11.2008
Aktuelle Meldungen:
Landesweite Daten zuletzt seit Jahresbeginn bis Mitte September 2008: mehr als 100 Erkrankungen wurden gemeldet, dieses Jahr die meisten Ausbrüche in den Regionen Tomsk und Transbaikalia, Erkrankungen außerdem in Krasnodar, Khakassia, Voronezh und Magadan. Der häufigste Risikofaktor war Bären-Fleisch.
Einzelmeldungen:
- Kemerovo Region: Acht Personen (einschließlich vier Kinder) mussten Mitte November 2008 in das Krankenhaus von Novokuznetsk hospitalisiert werden, nachdem sie Bärenfleisch gegessen hatten. Bei sieben wurde die Krankheit laborbestätigt.
- Ausbruch im Dorf Nunligran in Providenskiy des Distrikts Chukchi (auf der Chukchi-Halbinsel im Osten von Sibirien), acht Personen erkrankten, nachdem sie Walross-Fleisch konsumiert hatten (zwei davon starben).
- Ausbruch in Myaundja der Region Susumanskiy in Magadan Oblast. Zwölf Menschen erkrankten, einschließlich drei Kinder unter 14 Jahren. Alle der Betroffenen hatten geräuchertes Bärenfleisch Ende Juli and Anfang August konsumiert.
Zurückliegende Meldungen:
- Juni 2008: Ausbruch in Zabaykalye, 26 Personen erkrankten, nachdem sie Fleisch eines Bären gegessen hatten. 14 der Betroffenen stammen aus dem Dorf Tungokochen, die anderen 12 aus Chita.
- Juni 2008: Ebenfalls Ausbruch in Tomsk im Distrikt Molodejniy Kargasokskiy, insgesamt 114 Personen hatten Fleisch eines Bären gegessen, bislang wurden 40 Erkrankungen bestätigt, darunter auch zwei Kinder unter 14 Jahren.
- Ende Februar 2008 drei Erkrankungen in Krasnodar. Landesweit seit Jahresbeginn bis zum 23. Februar 2008 insgesamt 33 Erkrankungen.
- Steigende Zahlen in der Region Krasnoyarsk. Im Jahr 2006 wurden in der Region 37 Erkrankungen gemeldet, während es im gesamten Land nur 206 Fälle gab. Ursache ist der Verzehr von Fleisch wilder Tiere.
- Zwischen 1995 und 1997 wurden im gesamten Land 1.383 Fälle, darunter 2 Todesfälle, gemeldet, im Jahr 2004 waren es 514 Fälle.
- Meldung von Dezember 2005: In der Altai Region mehr Fälle als früher, bisher 46, im gesamten 2004 waren es 33. Ursache ist der unvorsichtige Verzehr von nicht durchgartem Dachs-, Bären-, Schweine- und Hundefleisch.
Im Juli 2005 Meldungen über 12 Erkrankte im Distrikt Severobajkalskiy (Republik Buryatiya). In Buryatiya häufig Trichinellose-Meldungen, die letzten erst im April, wo in Novaya Bryan fünf erkrankt waren.
Hintergrund:
- Die Krankheit wird in allen Teilen des Landes gemeldet, Ausbrüche bei Familien sind sehr häufig. Die am meisten betroffenen Gebiete sind Khakasia, North Osetia, Sakha (Yakutia), Krasnodar, Krasnoyarsk, Khabarovsk, Primorskiy, Altay krais, Kamchatka, Kaliningrad, Tula, Irkutsk, Amur, Rostov, Tyumen, Sverdlovsk, Kemerovo und die jüdischen autonomen Regionen Khakassiya, Northern Osetia und Yakutia. Jährlich werden durchschnittlich etwa 600 Erkrankungen in 40 Territorien gemeldet, einschließlich 100 Kinder.

Trichinellosis - 23.10.2009
Aktuelle Meldung:
- Ausbruch in der Region Kemerovo, im Dorf Sheregesh Tashtagol wurden fünf Verdachtsfälle hospitalisiert. Alle Betroffenen hatten geräuchertes Bärenfleisch gegessen.
Zurück liegende Meldung:
- April 2009: In Severo-Eniseysk in Krasnoyarskiy wurde infiziertes Fleisch konfisziert, einige Einwohner hatten bereits das betroffene Schweinefleisch konsumiert.
- Im Jahr 2008 erkrankten 17 Personen (einschließlich die Jäger, die den Bär töteten) durch den Konsum von geräuchertem Bärenfleisch.
Hintergrund:
- Im Land kommt es öfters zu Fälle bei wild lebenden Tieren wie etwa Bären.

Tuberkulose - 20.10.1998
2.5 Mio. Russen sind mit Tuberkulose infiziert, ein Anstieg um 8.5%. Die Prävalenz stieg von 7.7 Fällen (auf 100.000) 1990 auf 17.7 im Jahre 1998 (das 50fache davon unter Gefängnisinsassen). Die Gesundheitsbehörden sind aufgrund der hohen Medikamentenresistenzen machtlos.

Tuberkulose - 08.08.1999
1995-98: Tuberkulose in Ivanovo: Zwischen 1996 und 1998 stieg die Mehrfach-Medikamenten-Resistenz von 3.8% auf 9.4% (unter 514 Fällen).
Frühere Meldungen zeigen, daß die Medikamentenresistenz bei Gefängnisinsassen noch höher ist.

Tuberkulose - 02.11.2001
2.5 Mio. Russen sind mit Tuberkulose infiziert, ein Anstieg um 8.5%, 16 Mio hatten bereits einmal Kontakt mit den Erregern.
Die Inzidenz stieg von 7.7 Fällen (auf 100.000) 1990 auf 82,5 im Jahre 2001 (das 50fache davon unter Gefängnisinsassen).
Die Gesundheitsbehörden sind aufgrund der hohen Medikamentenresistenzen machtlos. Hinzu kommen die hohen HIV-Zuwachsraten, TB ist eine Koinfektion bei AIDS.

Tuberkulose - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Tuberkulose - 16.11.2002
Ausbruch im Distrikt Tayshet (Region Irkutsk in Sibirien): über 100 sind in der Stadt Tayshet hospitalisiert, teilweise sind sie schwer erkrankt und leiden an der unheilbaren Form der Tuberkulose.

Tuberkulose - 20.12.2002
Steigende Zahl der Erkrankten in der Region Primorsky im fernen Osten Russlands, die größten Städte hier sind Vladivostok und Nakhodka.
Im fernen Osten, besonders in der Primorsky Region liegen die Erkrankungs-Zahlen am höchsten im Land, zwischen 1997 und 2002 Anstieg von 45 auf 167 pro 1.000 Einwohner.
Besonders gefährdet sind AIDS-Patienten, 67 (42,4 %) von 158 erwachsenen AIDS-Patienten erkrankten.

Tularämie - 21.07.2008
Aktuelle Meldung:
- Erster Fall im Jahr 2008 ins Moskau. Ein Mann aus dem Vorort Naro-Fominsk erkrankte, erste Symptome waren am 26. Juni 2008, zuvor war er mehrere Tage fischen und sammelte Pilze. Der Fall wurde laborbestätigt.
Zurückliegende Meldungen:
- Anfang Dezember 2007 eine Erkrankung in der Region Amur, das erste Mal seit 50 Jahren. Ein Jäger aus dem Distrikt Selemdzhin erkrankte, er wurde von einem sog. Zobel gebissen. Impfungen in den Distrikten Selemdzhin und Mazanovsky werden nun durchgeführt.
- In Berezovo, Khanti-Mansiysky (auch Yugra genannt) der Region Tyumen im Westen des Landes wurden zwischen dem 16. und dem 5. September 2007 mittlerweile insgesamt 23 Erkrankungen gemeldet (davon mindestens vier laborbestätigt), darunter auch drei Kinder, alle wurden hospitalisiert. Ursprung der Erkrankungen sind vermutlich Nagetiere.
Hintergrund und Zurückliegendes:
- Es kommt in verschiedenen Regionen regelmäßig zu sporadischen Fällen, da die Krankheit im gesamten Land endemisch ist, jährlich insgesamt etwa 100 bis 400 Fälle, davon 70 Prozent in den Gebieten Nord, Zentral und West-Sibirien. Ausbrüche jedoch sind ernst zu nehmende Ereignisse.
- Im Jahr 2006 wurden landesweit 65 Fälle gemeldet, die meisten in der Republik Altai (neun Fälle), in Nizhniy Novgorod oblast (sieben) und in Moskau (sechs).

Überschwemmungen - 02.07.2002
72 Tote bei schlimmsten Überschwemmungen seit einem Jahrzehnt in den Süd-Gebieten Stavropol, Krasnodar, Adygeya, Chechnya, Dagestan, Ingushetia, Kabardino-Balkaria, Karachayevo-Cherkessia und North Ossetia. Fast 400.000 sind ohne Trinkwasser, Gefahr von Epidemien vor allem durch Hepatitis A und andere "water-borne-diseases". Auch einige Anthrax-Fälle werden erwartet.

Unbekannte Erkrankung - 02.12.2003
80 Erkrankte in der Region Beloyarsk (Yugra im Khanty-Mansiysk Autonomous District im nordöstlichen West-Sibirien). Symptome sind hohes Fieber, Halsschmerzen und Husten mit Auswurf.
In der Region sollen gerade auch weitere Infektions-Krankheiten vorkommen.

Unbekannte Erkrankung - 05.11.2005
60 Erkrankte durch Pneumonie in der Stadt Borodino in der Region Krasnoyarsk.
Als Ursache kommen vor allem Respiratory Syncytial Virus (RSV) oder Influenza in Frage. Die Übertragung scheint über Tröpfchennfektion zu erfolgen.

Unbekannte Erkrankung - 20.12.2005
Vergiftungsfälle an einer Schule in Tschetschenien (in Staroglazovskaya, Distrikt Shelkovskoi), die Ursache ist noch nicht bekannt, es soll aber keine Lebensmittelvergiftung sein.

Unbekannte Viruserkrankung - 13.09.2000
In der Republik Bashkiriya 30 erkrankte Kinder, eines an Lungenödem verstorben. Der Erreger ist noch nicht bekannt.

West-Nile-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

West-Nile-Fieber - 18.09.2007
Aktuelle Meldungen:
- Steigende Fallzahlen in der Region Volgograd : Seit Beginn Juli bis zum 18. September 2007 wurden insgesamt 54 Erkrankungen gemeldet (nur eine Woche zuvor waren es noch 33), davon 44 in der Stadt Volgograd, acht im Distrikt Volgsky, einer in Leninsk sowie einer in Sredneakhtubinsky. Zwei Menschen starben aufgrund der Schwäche des Immunsystems. 75 Prozent der Betroffenen sind über 50 Jahre alt.
- Bis Mitte August 2007 im Southern Federal Distrikt sechs Erkrankungen in Rostov (in den Distrikten Proletarsky, Neklinovsky, Azovsky, Myasnikovsky, Salsky und Kamensky) sowie zwei in Astrakhan.
Hintergrund:
- Erste Fälle im Land im Jahr 1999, damals erkrankten mehr als 300 Menschen, 30 starben. Seitdem immer wieder Fälle im Southern Federal district, Vorkommen in den Regionen Rostov, Astrakhan, Volgograd, Krasnodar und Stavropol. Im Jahr 2005 erkrankten 15 Personen in Rostov, 13 im Jahr 2006. Größter Ausbruch bislang im Jahr 2005, in Astrakhan erkrankten 73 Personen.

West-Nile-Fieber - 09.04.2009
Vor einer weiten Verbreitung der Krankheit wird in der Republik Tatarstan gewarnt. Von 500 getesteten Personen wurden bei 12 Prozent Antikörper gefunden. In den letzten Jahren waren im Sommer jeweils günstige Bedingungen für die Verbreitung des Virus und einen Anstieg der Mosquito-Population.

Windpocken - 30.04.2009
Schwerwiegender Ausbruch in der Region Ryazan mit steigenden Fallzahlen, innerhalb der letzten drei Monate wurden insgesamt 2.304 Erkrankungen gemeldet, die Inzidenz beträgt 202,9 pro 100.000 Einwohner (47 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres). 89 Prozent der Betroffenen sind Kinder unter 14 Jahren.

Yersiniosis - 05.04.1999
145 Fälle in Kemerovo (südwestliches Sibirien, ca. 200 Meilen südöstlich von Tomsk) durch schlechte Nahrung (unzureichende Schlachttechniken führen zur Übertragung).

Yersiniosis - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Yersiniosis - 28.10.2005
In der Stadt Abakan (Republik Khakassia in Sibirien) 13 Fälle, meist Kinder.

Yersiniosis - 24.04.2007
Aktuelle Meldung:
- In Megion, Yugra mussten mindestens 11 Menschen hospitalisiert werden. Ursache ist durch Nagetiere infiziertes Essen, welches die betroffenen gegessen hatten.
Meldung von September 2006:
- Mehrere Fälle in Novosibirsk, auch anderer Infektionskrankheiten, verursacht durch eine hoch verbreitete Anzahl von Nagetieren.

Yersiniosis - 25.09.2007
Aktuelle Meldungen:
- In Noviy Urengoy in Yamalo-Nenetsky im Westen von Sibirien erkrankten mehrere Schuldkinder. Zunächst wurden am 18. September 2007 in Noviy Urengoy 20 Schüler hospitalisiert, sowie 77 wurden behandelt. Möglicherweise ist die Ursache frisches Gemüse für Salat. Mittlerweile insgesamt 121 Erkrankungen, davon 38 Hospitalisierungen. Untersuchungen werden noch durchgeführt.
- In der Region Khabarovsk mussten zwischen 19. und 21. Juli 2007 insgesamt 16 Personen, darunter 13 behinderte Kinder, hospitalisiert werden. Weitere 30 Personen, darunter 17 Kinder, erkrankten in einem Sommercamp.

Yersiniosis - 14.07.2008
In Krasnoyarsk erkrankten zuletzt insgesamt 141 Personen, die meisten im Kindergarten-Alter. 22 Kinder sowie zwei Erwachsene sind derzeit hospitalisiert.

Zecken übertragene Krankheiten - 22.06.2007
Aktuelle Meldungen:
Steigende Zahlen. Mitte Mai 2007 erlitten 16.200 Menschen Zeckenbisse, während es beispielsweise im Vergleichszeitraum 2005 nur 4.500 waren. Bis 5.Mai 2007 erkrankten vier Menschen, während im Frühling 2006 keine Encephalitis-Fälle gemeldet wurden.
Dieses Jahr bis Mitte Juni 2007 bislang folgende Einzelmeldungen:
- Republik Buryatia:
33 Verdachtsfälle von Encephalitis, wovon 14 bestätigt wurden. Größtes Risiko in folgenden Distrikten (in absteigender Reihenfolge): Kabansky, Tarbagataysky und Barguzinsky.
- Region Irkutsk:
33 Fälle von Encephalitis, davon sechs bei Kindern.
- Region Arkhangelsk:
63 Verdachtsfälle von Encephalitis, davon 14 Fälle bestätigt. Größtes Risiko in folgenden Gebieten (in absteigender Reihenfolge): Velsky Distrikt, Kotlas, Koryazhma, Kotlas Distrikt, Krasnoborsky Distrikt, Konoshsky Distrikt, Ustyansky Distrikt, Verkhnetoyemsky Distrikt, Shenkursky Distrikt, Hyandomsky Distrikt, Vinogradovsky Distrikte, Plesetsk,
Onega sowie Teile des Kargopolsky Distrikts.
- Region Sverdlovsky:
12 Fälle von Encephalitis.
- Sankt Petersburg:
Acht bestätigte Fälle von Encephalitis (2006 waren es 19) sowie 37 Fälle von Lyme-Borreliose (2006: 21 Fälle).
- Region Vologda:
Sieben Fälle von Encephalitis sowie 40 Fälle von Lyme-Borreliose.
- Republik Karelia:
24 Fälle von Encephalitis, 31 von Lyme-Borreliose. Höchstes Risiko in für beide Krankheiten in Petrozavodsk sowie den südlichen Gebieten der Republik.
- Republik Komi:
Sieben Verdachtsfälle von Encephalitis in Komi, einschließlich zwei Kinder. Zwei Fälle wurden bislang laborbestätigt, keine der Kinder. Die meisten Zeckenbisse in den südlichen Regionen der Republik.
- Region Pskov:
Hier ist hauptsächlich die Stadt Pskov betroffen. Insgesamt drei Fälle von Encephalitis, 14 von Lyme-Borreliose. Derzeit sind in der Region keine Antikörper vorhanden.
Meldungen März 2007:
Im Jahr 2006 kam es unter den Einwohnern des Süd-Urals zu insgesamt fast 18.000 Zeckenbissen. 126 Fälle von Encephalitis (einschließlich 3 Todesfälle), sowie 260 Erkrankungen an Lyme-Borreliose wurden im Süd-Ural gemeldet. In dieser Region kommt im Vergleich zum Rest des Landes zu 50 Prozent mehr durch Zecken übertragenen Erkrankungen. Die meisten Meldungen aus den Distrikten Kunashakskiy, Uiskiy, Nazepetrovskiy und Nagajbakskiy, außerdem in Plast und Karabash. Fast 28 Prozent der Betroffenen wurden in Wohnbezirken von Städten oder Dörfern gebissen.
Im Jahr 2006 steigende Aktivität von Zecken in vielen Regionen des Landes (Pskov, Kemerovo, Chita, Nizhniy Novgorod, Novosibirsk, Tyumen, Irkutsk, Republiken: Khakassia, Buryatiya und Mariy El).
Insgesamt 2006 im gesamten Land 3.510 Fälle von Encephalitis, das sind 22,7 Prozent weniger als 2005.

Zecken übertragene Krankheiten - 05.05.2009
Altai Krai: In der Region Altai wurden bis Anfang Mai 2009 insgesamt 52 Verdachtsfälle (einschließlich 19 Kinder) des sibirischen Typhus-Typs (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 129 Fälle, inklusive 37 Kinder) sowie vier Verdachtsfälle von Enzephalitis (zwei im Vergleichszeitraum 2008) gemeldet. Der erste Zeckenstich wurde am 30. März 2009 in Biysk gemeldet. Seit Beginn der Zeckensaison wurden bei 1.561 Menschen (2008: 1.329) einschließlich 554 Kindern (2008: 506 Kinder) Zeckenstiche gemeldet.
Peak der Zeckenaktivität ist normalerweise in den ersten drei Mai-Wochen.

Nur die aktuellen Outbreaks
Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
« zurück zum Index