Outbreak-Historie Sambia
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Cholera - 03.11.1997
Prognosen infolge früherer Jahre möglich: In der Regenzeit ab November ist - wie in den letzten Jahren immer wieder - mit einer Choleraepidemie zu rechnen.
Es wird befürchtet, daß die Seuche endemisch werden könnte.

Cholera - 03.02.1999
Aktuell 66 Fälle (4 Tote) in Ndola (nördliche Provinz Copperbelt nahe der Grenze zu Zaire). Verschlimmerung durch schwere Niederschläge möglich.
Sambia hatte zuletzt größere Cholera-Epidemien mit 13.154 Fällen in 1991, 11.659 in 1992 und 6.766 in 1993. Seit 1994 keine großen Epidemien mehr.

Cholera - 24.02.1999
Aktuell Zunahme der Cholera-Fälle in Ost- und südlichem Afrika. Die Situation ist ähnlich schwer wie während der großen Epidemie Ende 1997.

Cholera - 08.03.1999
Ausbruch auf den Distrikt Nyimba (Provinz Eastern) ausgeweitet. Situation mit Ende 1997 vergleichbar (viele Länder am Horn von Afrika hatten Cholera-Epidemien).

Cholera - 22.04.1999
Aktuell 9.259 Fälle (236 Tote) seit Beginn des Ausbruchs. Neue Fälle in ländlichen Gebieten. Betroffen ist auch die Hauptstadt Lusaka.
In Kabwe in der Central Provinz 159 Fälle (15 Tote), Hauptgrund im Bwacha Township ist das defekte Abwasserkanalsystem. In Chinsali 4 Tote, 8 weitere Fälle. Ausbruch begann vor 2 Wochen. In Chiawa 6 Tote, 49 Fälle.
Kampumbu, Mpandwa und Nachisitu (Distrikt Isoka, im Luangwa-Tal, Northern Provinz) sind als Choleragebiete deklariert. 60 Fälle, 20 Tote im Kampumbu-Cholera-Zentrum (61km östlich von Boma), betroffen sind über 19 Dörfer.
Situation in Ndola in der Provinz Copperbelt unter Kontrolle, nur 8 Fälle in Chifubu.
Weitere Cholera-Zentren: 10 Fälle (die meisten Fälle aus dem Dorf Kalembwe, Distrikt Katyetye) in Nachisitu (177km östlich von Boma) und Mpandwa (keine Zahlen).

Cholera - 26.05.1999
Seit März 122 Fälle (2 Tote) in Kaputa im Norden

Cholera - 16.06.1999
Insgesamt seit Jahresanfang 11.327 Fälle (393 Tote) bis 4. Juni, am meisten betroffen ist der Distrikt Lusaka (Gebiet im SO, Provinz Central). In den meisten Gebieten hat sich die Situation stabilisiert.
Neue Ausbrüche allerdings in den Distrikten Chilubi und Samfya in der nördlichen Provinz.

Cholera - 27.10.1999
Ausbruch seit Ende September im Chibombo District, North Central Province

Cholera - 26.11.1999
Nach dem Ausbruch seit Ende September im Chibombo District (North Central Province) mit 4 Fällen im November jetzt 2 Tote in Kabwe (Central Province) in der letzten Novemberwoche. Die aktuellen Regenfälle lassen nichts gutes erwarten.
Ndola (nördliche Provinz Copperbelt nahe der Grenze zu Zaire), das im Februar einen Ausbruch hatte, meldet genügend adäquate Mittel gegen eine Epidemie.

Cholera - 17.01.2000
Georg Compound in Lusaka wegen schlechter Wasserqualität stark choleragefährdet.

Cholera - 02.02.2000
Nach den Ausbrüchen seit Ende September im Chibombo District (North Central Province) und im November in Kabwe (Central Province) aktuell Meldungen im nördlichen Kaputa Distrikt in Kampinda im Chief Nsama Gebiet seit Anfang Januar. Ende November hatten starke Regenfälle die Situation verschlimmert.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 19.04.2000
Im Nchelenge Distrikt sei Cholera unter Kontrolle gebracht, seit 13. März keine Todesfälle, jedoch weitere Krankenhauseinwiesungen verdächtigter Fälle (Kiwala Island 60 Einweisungen, Chisenga island 48). Zuvor hatte es zwischen 17. Januar und 12. März 396 Einweisungen und 58 Tote gegeben.

Cholera - 03.05.2000
In Ndola in den letzten 4 Wochen 129 Fälle (7 Tote). Am meisten betroffen ist das Township Chipulukusu, wo Wasser aus dem Fluss verwendet wird.

Cholera - 19.03.2001
Nach den schweren Regenfällen Ausbrüche mit mindestens 600 Fällen und über 70 Toten (Tote vor allem in Kabwe, Chiengi und Mwense) in verschiedenen Landesteilen (die Situation außer in Kabwe scheint unter Kontrolle):
- In der Touristenstadt Livingstone (im Süden bei den Viktoriafällen) Stand 19. März 37 Erkrankte
- In Lusaka Anfang März erneut Ausbruch in Kanyama. Hier besteht besonderes Risiko (auch für Dysenterie) für die Townships.
- In der Provinz Copperbelt Meldungen aus Ndola (45 Fälle, vier Tote) und Kitwe
- Kapiri-Mposhi (Provinz Central) nach schweren Regenfällen 17 Fälle Mitte Februar
- In Kabwe (Provinz Central, 100 km nördlich von Lusaka) seit Ende Dezember Meldungen. Die Wasserversorgung in dieser Bergarbeiterstadt ist katastrophal, Anfang März viele Neuerkrankungen und Tote.
- In der Nord-Provinz Luapula werden im März für die Districte Kawambwa, Chiengi, Mansa und Chongwe und früher für die Districte Kaputa, Mwense und Nchelenge's Kilwa Island am Luapula-Fluß Cholerafälle gemeldet.

Cholera - 20.12.2001
Die Provinzen Luapula und Central, Mbala und Mpulungu in der Northern Provinz und die Lusaka Provinz werden überwacht, da in diesen Gebieten mit erhöhtem Risiko nach Einsetzen der Regenzeit ein Ausbruch bevorstehen könnte.
Auch für Kabwe mit seinen katastrophalen sanitären Verhältnissen wird wieder ein Ausbruch erwartet.

Cholera - 22.04.2002
Ausbruch seit Kurzem in Sambias Nord-Distrikten Mbala, Mpulungu und Mambwe in der Nähe der Grenze zur DRC, bisher 120 Erkrankte (13 Tote).
Mitte ab Januar Ausbruch in Sinazongwe (vor allem in den Gebieten Buleyamalima und Sinamalima) mit 61 Fällen und mind. sechs Toten.

Cholera - 27.12.2002
In Ndola (Copperbelt) konnte durch Maßnahmen erreicht werden, dass es in diesem Jahr keine Fälle gegeben hat

Cholera - 08.04.2003
Es wird befürchtet, dass der schwere Ausbruch in Kipushi (Kongo DRC - Zaire) in das Gebiet um Solwezi übergreifen könnte.

Cholera - 09.05.2003
Ausbruch im Distrikt Nchelenge mit 68 Erkrankten (drei Toten) bis zum 6.5., betroffen ist vor allem der Lake Mweru.

Cholera - 23.02.2004
Der Ausbruch seit November 2003 hält an:
Aktuelle Meldungen:
Mitte Februar anhaltend Neuerkrankungen in Lusaka und dem Distrikt Mpulungu (Northern Provinz). Die Zahlen bis Anfang Februar sind eine Steigerung um 300% gegenüber dem Vorjahr!
Zurückliegende Meldungen:
- Central: ab Anfang Februar Meldungen im Gebiet Chieftainess Mungule (Chibombo Distrikt). Die Flüsse Chunga und Mwembeshi gelten als kontaminiert
- Lusaka (Anfang Februar ca. 50 Neuerkrankungen täglich): Bereits seit Ende November Ausbruch mit über 2.400 Fällen und 80 Toten, u.a. sind die Stadtteile Chawama, Matero, Chingwere, Kanyama, Kalingalinga, Chelstone und Chilenje betroffen. Weitere Meldungen aus Sinazongwe, Mazabuka, Chingola, Nakonde, Chipata, Chongwe und Nampundwe.
Weiterer Ausbruch in den Orten Sichobo und Mululuma (Gebiet Mwembeshi, 40 km westlich von Lusaka).
- Southern Provinz: einige Meldungen aus dem Gebiet Chikakanta
- Copperbelt: einige Meldungen aus Masaiti
- Northern Provinz: einige Meldungen vor allem aus dem Distrikt Mpulungu

Cholera - 29.04.2004
Der Ausbruch, von dem fast das gesamte Land (Lusaka und 24 Distrikte) betroffen war, gilt als kontrolliert. Es kann aber noch zu Erkrankungen kommen, dies gilt besonders für Lusaka.
Ende März Meldungen nur noch aus Lusaka (Ende März an einem Tag ca. 70 Neuerkrankungen) und Kafue (Isoka Distrikt - 50 km südlich von Lusaka).

Cholera - 23.02.2006
Aktuelle Meldungen in sieben der neun Provinzen:
- Im Februar Ausbruch im Petauke Distrikt (Kakwiya und Misoro).
- Die meisten Neuerkrankungen im Januar in der Central Provinz (339) gefolgt von Copperbelt (122). Southern Provinz (55) und Luapula Provinz (21).
Zurück liegende Meldungen:
Ab der letzten Dezember-Woche nach Regenfällen erneut starker Anstieg der Fallzahlen, betroffen sind vor allem städtische Gebiete, die meisten Fälle in der Hauptstadt Lusaka, viele auch in Mazabuka (und hier vor allem in Chikani (Kasaka und Samboko) und Simwambwa), einem Gebiet im Süden.
Der Ausbruch hält in Wellen bereits seit August 2005 an, bisher über 5.300 Erkrankte. Anfang November waren Lusaka und die Provinzen Central, Copperbelt und North-Western am stärksten betroffen.

Cholera - 17.01.2007
Jedes Jahr Fälle ab Beginn der Regenzeit, betroffen sind sowohl städtische als auch ländliche Gebiete, hauptsächlich die Elendsviertel mit beschränktem Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene.
Aktuelle Meldungen:
Steigende Fallzahlen in Lusaka, aktuell 31 neue Fälle: 16 aus Matero, 5 aus George, 2 aus Kanyama sowie einer aus Chipata gemeldet.
Zurück liegende Meldungen:
- Ab Mitte Oktober Ausbruch mit in einem Fischereicamp in Waya in den Sümpfen von Lukanga.
- Am 15. Oktober erster offiziell bestätigter Fall im Distrikt Kapiri Mposhi der Central Province, insgesamt bislang offiziell 9 bestätigte Fälle, keine offiziell bestätigten Todesfälle.
- Meldungen über 85 Neu-Erkrankungen Mitte November mit 5 Todesfällen in Chiengi (Provinz Luapula in der Nähe des Lake Mweru), weitere 14 Fälle in Sinazongwe, zuletzt (am 30. Oktober) Meldungen aus Lupiya der Provinz Luapula, hier durch den gesteigerten Regen bis zum 20. November 2006 insgesamt 115 Erkrankungen und 5 Todesfälle.
- Zwischen 13. August 2005 und 05. April 2006 wurden insgesamt 7.615 Fälle - sowohl bestätigte als auch Verdachtsfälle - gemeldet, darunter mind. 21 Todesfälle (zwischen August 2005 und Januar 2006). Betroffen ist vor allem der Distrikt Lusaka mit ca. 6000 Fällen, des weiteren: Central Province, Copper Belt Province, Eastern Province, Luapula Province, North-Western Province und Southern Province.

Cholera - 31.01.2007
Jedes Jahr Fälle ab Beginn der Regenzeit, betroffen sind sowohl städtische als auch ländliche Gebiete, hauptsächlich die Elendsviertel mit beschränktem Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene.
Aktuelle Meldungen:
- Steigende Fallzahlen in Lusaka, Eastern Provinz: 19 Neuerkrankungen innerhalb der letzten 24 Stunden, davor 31 neue Fälle: 16 aus Matero, 5 aus George, 2 aus Kanyama sowie einer aus Chipata gemeldet. Seit Beginn des Ausbruchs im Dezember 2006 insgesamt 431 Erkrankungen, 10 Menschen starben.
- Meldungen auch aus Sinda, Eastern Provinz mit 167 Erkrankungen.
Zurück liegende Meldungen:
- Ab Mitte Oktober Ausbruch mit in einem Fischereicamp in Waya in den Sümpfen von Lukanga.
- Am 15. Oktober erster offiziell bestätigter Fall im Distrikt Kapiri Mposhi der Central Province, insgesamt bislang offiziell 9 bestätigte Fälle, keine offiziell bestätigten Todesfälle.
- Meldungen über 85 Neu-Erkrankungen Mitte November mit 5 Todesfällen in Chiengi (Provinz Luapula in der Nähe des Lake Mweru), weitere 14 Fälle in Sinazongwe, zuletzt (am 30. Oktober) Meldungen aus Lupiya der Provinz Luapula, hier durch den gesteigerten Regen bis zum 20. November 2006 insgesamt 115 Erkrankungen und 5 Todesfälle.
- Zwischen 13. August 2005 und 05. April 2006 wurden insgesamt 7.615 Fälle - sowohl bestätigte als auch Verdachtsfälle - gemeldet, darunter mind. 21 Todesfälle (zwischen August 2005 und Januar 2006). Betroffen ist vor allem der Distrikt Lusaka mit ca. 6000 Fällen, des weiteren: Central Province, Copper Belt Province, Eastern Province, Luapula Province, North-Western Province und Southern Province.

Cholera - 15.02.2007
Jedes Jahr Fälle ab Beginn der Regenzeit (bis Mitte Februar in diesem Jahr 5.500 Erkrankungen), betroffen sind sowohl städtische als auch ländliche Gebiete, hauptsächlich die Elendsviertel mit beschränktem Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene.
Aktuelle Meldungen:
- Steigende Fallzahlen in Lusaka, Eastern Provinz: 19 Neuerkrankungen innerhalb der letzten 24 Stunden, davor 31 neue Fälle: 16 aus Matero, 5 aus George, 2 aus Kanyama sowie einer aus Chipata gemeldet. Seit Beginn des Ausbruchs im Dezember 2006 insgesamt 431 Erkrankungen, 10 Menschen starben.
- Meldungen auch aus Sinda, Eastern Provinz mit 167 Erkrankungen.
Zurück liegende Meldungen:
- Ab Mitte Oktober Ausbruch mit in einem Fischereicamp in Waya in den Sümpfen von Lukanga.
- Am 15. Oktober erster offiziell bestätigter Fall im Distrikt Kapiri Mposhi der Central Province, insgesamt bislang offiziell 9 bestätigte Fälle, keine offiziell bestätigten Todesfälle.
- Meldungen über 85 Neu-Erkrankungen Mitte November mit 5 Todesfällen in Chiengi (Provinz Luapula in der Nähe des Lake Mweru), weitere 14 Fälle in Sinazongwe, zuletzt (am 30. Oktober) Meldungen aus Lupiya der Provinz Luapula, hier durch den gesteigerten Regen bis zum 20. November 2006 insgesamt 115 Erkrankungen und 5 Todesfälle.
- Zwischen 13. August 2005 und 05. April 2006 wurden insgesamt 7.615 Fälle - sowohl bestätigte als auch Verdachtsfälle - gemeldet, darunter mind. 21 Todesfälle (zwischen August 2005 und Januar 2006). Betroffen ist vor allem der Distrikt Lusaka mit ca. 6000 Fällen, des weiteren: Central Province, Copper Belt Province, Eastern Province, Luapula Province, North-Western Province und Southern Province.

Cholera - 25.03.2008
In der südöstlichen Provinz Lusaka seit Jahresbeginn bis zum 24. März 2008 insgesamt 253 Erkrankungen, davon sind 31 Personen noch hospitalisiert, eine Person starb.
Bereits im letzten Jahr kam es Anfang des Jahres in Lusaka zu einem Ausbruch in Chongwe (27 Menschen mussten hospitalisiert werden).

Cholera - 28.05.2008
Aktuelle Meldungen:
- Northern Province: Im Distrikt Mpulungu erkrankten seit Anfang April bis zum 28. Mai 2008 insgesamt 98 Personen. Todesfälle wurden bislang keine gemeldet.
- Luapula: Insgesamt neun Erkrankungen in Mansa der Provinz Luapula, die Betroffenen kamen alle aus dem Dorf Sebe. Bislang wurden keine Todesfälle gemeldet.
- Im Distrikt Lusaka weiterhin Erkrankungen, vor allem in Chipata Overspill, Chaisa, George und Matero, insgesamt wurden in Lusaka innerhalb der letzten 30 Tagen 71 Personen hospitalisiert.
- Im Distrikt Kitwe der nordöstlichen Provinz Copperbelt 35 Erkrankungen, davon sechs laborbestätigt. Die Betroffenen haben (zumindest ein Teil davon)
- Auch in Ipusukilo wurden drei Verdachtsfälle gemeldet, dort trinken die Bewohner derzeit kontaminiertes Wasser.
- Ausbruch im Distrikt Mwense der Provinz Luapula. Dieser ist jedoch mittlerweile unter Kontrolle, seit dem 15. Februar 2008 wurden keine Neuerkrankungen mehr gemeldet.

Cholera - 03.03.2009
Ausbruch im Distrikt Serenje, am 2. März 2009 starben drei weitere Personen, damit insgesamt 14 Todesfälle und zehn Hospitalisierungen. Bereits am 25. Februar 2009 starben neun Personen, nachdem sie vermutlich kontaminiertes Trinkwasser in Kaombe und Chimbaya getrunken hatten.
Bereits zuvor landesweiter Ausbruch in sechs Provinzen.
Zuletzt Ausbruch in Choma in der Southern Provinz mit bislang zwei Erkrankungen,
Der Ausbruch in Solwezi in der Northwestern Provinz gilt als eingedämmt, dort wurden innerhalb der letzten zwei Wochen zwei Todesfälle (vor zwei Wochen in Chiljingejinge) gemeldet sowie 20 Verdachtsfälle, sechs Erkrankungen wurden laborbestätigt. Unter anderem betroffen war der Ort Songisa in Mushitala nahe dem Fluss Solwezi. Im Distrikt Lusaka wurden bis zum 6. Januar 2009 insgesamt 1.759 Erkrankungen gemeldet (21 Todesfälle), davon mindestens 30 in der Hauptstadt Lusaka selbst. Landesweit etwa 2.000 Erkrankungen. In der Southern Provinz außerdem Ausbruch in Mazabuka, insgesamt 64 Erkrankungen. Betroffen unter anderem die dicht besiedelten Gebiete Kanyama, Chaisa und Matero.
Erkrankungen auch in den Provinzen Northern und Luapula.
Ursache der Ausbrüche ist vermutlich kontaminiertes Trinkwasser.
Bereits im September 2008 Ausbruch in der Southern Provinz im Distrikt Mazabuka, die ersten Erkrankungen wurden Ende August 2008 gemeldet.

Gastroenteritis - 12.04.2004
Nach Regenfällen inzwischen wieder kontrollierter Ausbruch in Monze im Gebiet Bweengwa (Southern Provinz) mit mind. sechs Toten.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Malaria - 20.03.2000
Malaria für 20 % aller Todesfälle verantwortlich, weitere Zunahme, zunehmende Medikamentenresistenz.

Malaria - 24.12.2000
Chloroquin wurde wegen zunehmender Resistenzen aus dem offiziellen Behandlungsschema für Malaria-Erkrankungen genommen. Offiziell wird nun Sulfadoxine-Pyremethamin (Fansidar) und Amodiaquin und Chinin für die schweren Fälle empfohlen.
Das Land ist in drei Malaria-Zonen unterteilt: der Osten und die Luapula-Provinzen sind sehr, Lusaka und die südlichen Provinzen sind mäßig gefährdet, während die dazwischen liegenden Gebiete eine Zwischenstellung einnehmen.

Malaria - 22.04.2004
Seit Jahren zunehmende Tendenz, aktuell jährlich über 4 Mio. Erkrankungen, die Inzidenz lag 2003 bei 37.500 auf 100.000, statistisch war also jeder Dritte erkrankt.
Am schlimmsten betroffen ist die Provinz North-Western. Malaria ist auch in anderen ländlichen Provinzen ein Problem, z.B. im Osten und den Luapula-Provinzen. Lusaka und die südlichen Provinzen gelten als mäßig gefährdet.

Malaria - 13.04.2007
Malaria ist Ursache für landesweit hier 50.000 Tote pro Jahr, 47% als Krankenhauseinweisungen sind Malaria-Erkrankte, ca. 3,5 Mio erkranken jährlich, davon sind 60 Prozent Kinder unter fünf Jahren. In den letzten 3 Jahren sind die Fallzahlen allerdings um 10 Prozent gesunken. Das seit einer Weile eingeführte Coartem soll die Behandlung im Land verbessern.

Masern - 21.10.2002
Der Ausbruch im Sinazongwe Distrikt seit August gilt als eingedämmt. Betroffen waren Kinder und Erwachsene, nur ein Kind ist gestorben. Hier wird aus religiösen Gründen wenig geimpft, was die Gefahr von Ausbrüchen erhöht.

Masern - 02.01.2003
Epidemie in den südlichen Teilen Afrikas, mehrere Million Kinder sind gefährdet. Die UNICEF plant eine große Impfkampagne. Sambia ist eines der betroffenen Länder. Z.B. im Dezember 2002 Ausbruch in der nord-westlichen Provinz, mind. 14 Menschen (3 % der Infizierten) starben, im letzen Jahr gab es dort 485 Fälle.

Masern - 27.06.2007
Ausbruch mit mehr als 200 Erkrankungen, betroffen sind die Distrikte Kaputa, Chinsali, Chibombo, Mbala und Mazabuka. Es wird davon ausgegangen, dass die Betroffenen sich bei der letzten Impfkampagne nicht impfen ließen. Die nächste Impfkampagne ist für den 9. bis 14. Juli 2007 angesetzt.

Milzbrand - 07.11.2000
Ausbruch in drei Distrikten in West-Sambia, bisher sind nur Rinderherden betroffen.

Milzbrand - 21.11.2002
Aktuell mehrere Ausbrüche in West-Sambia (in den letzten Jahren wiederholt Ausbrüche in den Gebieten Mongu und Senanga):
- In Mwandi (in der Nähe von Shang 'ombo im Gebiet Magondo) vier Tote und 20 Hospitalisierte (Stand 21. 11).
- Anfang November Ausbruch im Sesheke Distrikt, am meisten betroffen ist Muyatwac in Simungoma.

Milzbrand - 13.01.2004
Ausbruch in den West-Distrikten Mongu und Kaoma, mind. 10 Tote durch Darm-Milzbrand. Ausbruch auch unter Rindern, auch viele Ziegen und Hunde sind erkrankt.

Milzbrand - 14.11.2007
Bis zum 14. November 2007 mussten sechs Dorfbewohner im Distrikt Mongu in der Western Provinz hospitalisiert werden. Ursache ist der Verzehr von infiziertem Rindfleisch. Impfungen sollen durchgeführt werden.

Milzbrand - 02.10.2008
Ausbruch im Distrikt Chama (nahe der Grenze zu Malawi) in der Eastern Province, zahlreiche wilde Tiere starben.
Bereits zuvor Meldungen in Nationalparks in Nord- und Süd-Luangwa.

Pest - 16.03.2001
18 Tote (mind. 44 Fälle) in Petauke in der Eastern Province, betroffen sind vor allem Nyanje und Sinda. 1997 starben beim bisher schlimmsten Ausbruch 25 Menschen.

Pest - 17.04.2001
Der Ausbruch mit 18 Toten (mind. 470 Fällen) in Petauke in der Eastern Province scheint unter Kontrolle, betroffen sind vor allem Njanje und Sinda.
Vor diesem Ausbruch waren die Endemiegebiete auf die Southern Province (Namwala/ Kalomo District) beschränkt, hier letzter Ausbruch 96/97 mit 319 Fällen (26 Toten).

Polio - 24.01.2002
In einem Flüchtlingscamp in der Nord-West-Provinz wird ein Ausbruch berichtet, es wird befürchtet, dass 600 erkrankt sind, Genaues liegt noch nicht vor.

Polio - 15.08.2005
Erkrankungen in Angola nahe der gemeinsamen Grenze wecken Befürchtungen, dass sich die Virus-Erkrankung wieder ausbreiten könnte.

Schistosomiasis - 22.02.2005
Ein schwerer Ausbruch im Mazabuka Distrikt sorgt für leere Schulklassen.

Schistosomiasis - 21.04.2009
Nach offiziellen Angaben sind etwa zwei Millionen Menschen mit der Krankheit infiziert, in manchen Gemeinden wird die Prävalenz auf 90 Prozent geschätzt.

Tollwut - 21.06.1999
In Kabwe nahe Lusaka wurden 14 Menschen von einem tollwütigen Hund gebissen. Inwieweit dies ein Einzelfall ist, ist nicht bekannt.

Tollwut - 27.01.2002
Zwei Fälle in Kawambwa (ein Kind ist in akuter Lebensgefahr), hier ist die große Population an streunenden Hunden das Problem

Tollwut - 07.06.2006
Elf Tote in nur wenigen Wochen im Mpongwe Distrikt. Infektionsquelle sind Schakale, die die Viren auf Hunde übertragen, die dann Ihrerseits Menschen beißen.
Frühere Ausbrüche u.a. in Mongu, Serenje Distrikt (Provinz Central), Kawambwa und Kabwe (nahe Lusaka).

Trypanosomiasis, African - 21.11.2002
Einzelfall am oberen Sambesi (Mana-Becken), hier waren seit langem keine Erkrankungen mehr vorgekommen.

Überschwemmungen - 08.03.2000
Überschwemmungen im Süden (in der Umgebung des Chiawa valley) und im Südosten (im Luangwa District, etwa 150 km südöstlich der Hauptstadt Lusaka).

Überschwemmungen - 04.04.2001
Wie schon im letzten Jahr Überschwemmungen. Aktuell (Stand Anfang April) sind große Teile des Landes betroffen: die östlichen, nordwestlichen, zentralen und Copperbelt-Provinzen.

Unbekannte Erkrankung - 17.07.2003
In der Stadt Nakonde im Nordosten des Landes an der Grenze zu Tansania Ausbruch mit bisher 7 Toten, weitere 112 sind erkrankt. Influenza wird als Ursache vermutet.

Unbekannte Erkrankung - 30.11.2007
In der Kleinstadt Namwala in der südlichen Provinz des Landes starben vier Menschen, sowie 64 Erkrankte mussten in der Woche des 23. Novembers 2007 in Quarantäne genommen werden. Die Krankheit ist bislang ungeklärt, Symptome waren unter anderem Erbrechen und Rückenschmerzen. Mittlerweile deuten vorläufige Ergebnisse auf Lungenpest hin. Die Krankheit ist aber noch nicht endgültig geklärt, in Betracht kommen auch andere Erkrankungen wie etwa Rift Valley Fever oder Leptospirose.

Unbekannte Erkrankung - 24.10.2008
In Johannesburg in Südafrika mittlerweile drei Tote sowie zwei weitere Erkrankungen im Zeitraum zwischen Mitte September und Mitte Oktober 2008, der Ursprungsfall wurde aus Lusaka in Sambia importiert. Seitdem wurden keine weiteren Verdachtsfälle mehr gemeldet. Mittlerweile wurde bestätigt, dass es sich um ein (wahrscheinlich durch Nagetiere verursachtes) Arenavirus handelt, welches mit Lassa-Fieber verwandt ist. Dies ist damit die erste durch das Arenavirus verursachte menschlichen Erkrankung in einem südafrikanischen Land.

Unbekannte Erkrankung 2 - 27.02.2009
An einer mysteriösen und bislang unbekannten Erkrankung starben in Chisomo im Distrikt Serenje der Central Provinz neun Personen allein zwischen dem 25. und 27. Februar 2009. Die Krankheit ist vermutlich hoch ansteckend und führt schnell zum Tode. Wenn die Krankheit nicht bald identifiziert wird, ist mit weiteren Opfern zu rechnen. Cholera wurde mittlerweile ausgeschlossen, möglicherweise handelt sich um ein Hämorrhagisches Fieber.

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