Outbreak-Historie Saudi Arabien
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Abdominal-Typhus - 12.12.2000
Im auch vom Rift Valley Fever (RVF) betroffenen Jizan (an der Südgrenze zum Jemen) Ausbruch mit 118 Fällen.

Acute pulmonary-renal syndrome - 01.04.2000
Nach Aufenthalt in Mecca werden 2 Personen in Holland intensivmedizinisch betreut. Symptome: akutes Nierenversagen, interstitielle Pneumonitis mit zunehmender Ateminsuffizienz und Schock. Eine Hantavirusinfektion, Meningokokken und Legionelleninfektion werden differentialdiagnostisch diskutiert.

Acute pulmonary-renal syndrome - 10.04.2000
Bei einem der 2 noch intensivpflichtigen Patienten brachte eine Nierenbiopsie das Ergebnis einer terminalen Niere durch eine AA-Amyloidose, bereits vor der Reise nach Mecca hatte eine terminale oder präterminale Niereninsuffizienz bestanden.
Das Nierenversagen war also nicht Ausdruck einer in Mecca erlangten Infektion, ist somit nicht als Zeichen eines möglichen Ausbruchs zu deuten.

Alkhorma virus - 04.03.2003
Zwei Tote in der Stadt Alkhorma durch das durch Zecken übertragene hämorrhagische Fieber.

Avian Influenza - 30.01.2008
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Brucellose - 16.07.2004
In der Umgebung von Amoud (Al-Reeth-Region in Jizan) bisher nicht kontrollierter Ausbruch.

Crimean-Congo hemorrhagic fever - 10.10.2009
Ein Verdachtsfall bei einem Pakistani, der sich zuvor im Land aufgehalten hatte.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Dengue-Fieber - 07.04.2003
Acht Labor bestätigte Fälle in Jeddah (einer davon aus Rabigh), als am meisten gefährdet gelten die Distrikte Faisaliya und Bawadi, aber auch in der Stadt gibt es viele Mosquito-Brutplätze.
1994 die letzte größere Epidemie in Jeddah, früher wurden hier die Serotypen 1, 2 und 3 nachgewisen. Auch 2002 Erkrankungen in Jeddah.

Dengue-Fieber - 04.02.2005
Nach Regenfällen einige DHF-Erkrankungen (Dengue Hämorrhagisches Fieber) in Mecca (Makkah).
Die Zahlen sind nicht sicher (erwartet wird eine hohe Dunkelziffer), nur vier offizielle Fälle im Januar, zehn neue Fälle Anfang Februar.

Dengue-Fieber - 28.06.2005
Über 20 Erkrankte in der Jeddah Region (im Westen des Landes), wo es in den letzten Jahren immer wieder Meldungen gab, betroffen ist der Al-Muntazahat Distrikt.
In der Westprovinz ist Dengue inzwischen endemisch.

Dengue-Fieber - 22.02.2006
Seit Jahresbeginn bereits 143 Fälle (incl. 4 Tote), sonst liegen die Zahlen um diese Zeit im unteren zweistelligen Bereich!

Dengue-Fieber - 23.05.2006
Aktuelle Meldung:
- Seit Jahresbeginn bis 20. Mai 2006 bereits 821 bestätigte Fälle (incl. 5 Tote)
Zurückliegende Meldung:
- Zwischen Januar und Februar 2006 bereits 143 Fälle (incl. 4 Tote), sonst liegen die Zahlen um diese Zeit im unteren zweistelligen Bereich!

Dengue-Fieber - 17.06.2009
Aktuelle Meldungen:
Vor einer neuen Epidemie wird gewarnt, seit Jahresbeginn bis zum 16. Juni 2009 wurden allein in Jeddah 691 Erkrankungen gemeldet (derzeit etwa 200 pro Monat, sowie weitere 30 Fälle in Thuwal und innerhalb der letzten zwei Monate 80 Neuerkrankungen in Makka.
- Zahlreiche Erkrankungen in der Provinz Makkah:
Bis April 2009 mussten in den Städten Mecca, Jeddah und Taif zahlreiche Menschen hospitalisiert werden; in Jeddah erkrankten 104, und in Mecca 150 Personen (laut Angaben des Gesundheitsministeriums seien es insgesamt nur 44), sowie steigende Erkrankungszahlen in Taif. Mindestens zwei Menschen starben nach inoffiziellen Angaben.
Die Anzahl der Mosquitos ist allgemein gestiegen, vor allem aber in den unterentwickelten Gebieten von Jeddah.
Drei Arbeiter aus Bangladesch erkrankten außerdem in der Gegend Al-Moaisem in Mecca, vermutliche Ursache ist das Fehlen eines Abwassersystems.
Zurückliegende Meldungen:
- Januar 2008: Erneuter Ausbruch in Jeddah, im Januar 2008 wurden 16 Erkrankungen bestätigt. Im Jahr 2007 waren es insgesamt 342 Fälle, davor im Jahr 2006 waren es noch 1.314 Erkrankungen.
- In Jeddah erkrankten Ende Juni vier Polizisten. Seit Januar 2006 gab es überwiegend im Zentrum und den südlichen Teilen der Stadt 419 Verdachtsfälle, 200 Fälle wurden bestätigt, vier Personen starben.
An über 150 Stellen werden bereits Pestizide gegen Moskitos (Krankheits-Überträger) versprüht.
- Seit Jahresbeginn bis 20. Mai 2006 bereits 821 bestätigte Fälle (incl. 5 Tote)
- Zwischen Januar und Februar 2006 bereits 143 Fälle (incl. 4 Tote), sonst liegen die Zahlen um diese Zeit im unteren zweistelligen Bereich!
Hintergrund:
- Im Jahr 2006 wurden 1.308 Erkrankungen gemeldet, 2007 waren es 243, im Jahr 2008 insgesamt 811 Fälle.
Den letzten größeren Ausbruch gab es zuvor 1994.

Hajj Einreisebestimmungen für Pilger - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Hepatitis A - 18.10.2004
In der Südwest-Provinz Asir Mitte Oktober einige Fälle, z.B. in Al-Qahma, davor Ausbrüche in den Regionen Al-Birk, Al-Qahma und Al-Sawalha.

Hepatitis C - 29.03.2000
Durch die vielen ägyptischen Arbeiter ist das Land von der starken Verbreitung in Ägypten mitbetroffen.
Ägypten liegt weltweit an erster Stelle in der Verbreitung, 20 Prozent der Landbevölkerung und 7 Prozent der Städter (hier vor allem Blutspender und Fixer) sind infiziert. Das Nildelta ist am stärksten betroffen

Malaria - 16.10.2003
Ausbruch im Ort Al-Qaymah (Tihamat Qahtan, Asir Region). Nach Regenfällen ist die Infektionswahrscheinlichkeit im gesamten Südwesten gestiegen, Experten befürchten, dass Malaria verstärkt in weiteren Gebieten des Königreichs auftreten könnte.

Meningokokken Meningitis - 12.05.2000
Pilger, die in Saudi-Arabien zum Hadsch waren, sind an Meningokokken-Meningitis erkrankt. Wahrscheinlicher Infektionsort ist Mecca. Pilger und Kontaktpersonen sollten bereits bei Fieber und Kopfschmerzen sofort einen Arzt aufsuchen.
Die WHO empfiehlt Chemoprophylaxe (meist Rifampicin) für enge Kontaktpersonen der Erkrankten, z.B. auch für Leute, die in gleicher Unterkunft schlafen/geschlafen haben. Wichtig ist vor allem ein früher Beginn der Therapie! Die Meningokokkenimpfung A+C (Einreisebedingung für Hadsch-Reisende) schützt nicht vor der W135 Infektion!
Laut saudischem Gesundheitsministerium handle es sich nicht um eine Epidemie, die Erreger seien aus dem Ausland importiert. Während der ersten 10 Monate des muslimischen Jahres 1420 hätte es nur unterdurchschnittliche 11 Fälle gegeben, erst mit Anreise der Pilger Mitte März sei es zum Anstieg gekommen.
Die Zahlen im Einzelnen (Fälle/Tote):
Finland 1
France 18/ 4 (bei 11 Erkrankten Serogruppe W135 vom selben Klon)
Germany 2
Indonesia 14/6 (Serogroup B in 1 Fall)
Iran 56
Kuwait 1
Morocco 3/ (W135 und C)
Netherlands 6/1 (N. meningitidis W135 2a,P1.5)
Oman 18/ 2 (fast alle W135)
Saudi Arabia 241/ 59 (Serogroup A in 54 Fällen, W135 in 50 Fällen und B in 1 Fall)
Singapore 4
United Kingdom 31/ 5 (fast ausschließlich Serogruppe W 135, die hier selten auftritt (30-50 Fälle pro Jahr), ein Fall Serogruppe A)
United States 3 (fast alle W135)

Polio - 11.02.2005
Drei wahrscheinlich importierte Fälle aus dem Sudan (Distrikt Dar Elneem), allerdings könnte sich ein Kind doch im Land in der Nähe von Mekka angesteckt haben. Die Polio-Durchimpfungsrate im Land ist relativ hoch, sie liegt bei ca. 95%.

Rift Valley fever - 14.01.2001
Im grenzüberschreitenden Ausbruch (Neuerkrankungen noch im ersten Quartal 2001 z.B. in Asir) seit 11. September in den südwestlichen Provinzen Jizan und Asir, nahe der Grenze zum Jemen ca. 900 Fälle (121 Tote).
Dieser Ausbruch, der in der Stadt Al-Ardah begann, ist der erste außerhalb Afrikas. Ungewöhnlich ist die hohe Letalitätsrate, bisher wurden 1-2% beschrieben. Das Virus ist wohl durch Schafe aus den afrikanischen Nachbarländern ins Land gekommen. Auch Zugvögel gelten als mögliche Auslöser entfernter Ausbrüche.
Infos im Internet unter: http://www.saudinf.com/main/yy1.htm
Eine Karte der Fallmeldungen: http://www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/mm4940a1.htm

Rift Valley fever - 28.09.2004
Wie schon im letzten Jahr Verdachtsfälle unter Tieren in der Provinz Jizan.

Rift Valley fever - 16.12.2008
In der Provinz Jizan kam es zu Erkrankungen bei Tieren, in Mahayil wurde der Transport von Tieren verboten. Labortests bezüglich eines menschlichen Verdachtsfalles in der Region Asir (ein 40-jähriger Mann erkrankte) erwiesen sich jedoch als negativ.
In Jizan kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Meldungen bei Tieren. Unter Umständen ist die Krankheit dort endemisch.

Rift Valley fever - 05.06.2009
Vor einer neuen Epidemie wird gewarnt. Offiziellen Presseberichten zufolge wurden seit Anfang Mai 2009 insgesamt 33 Erkrankungen in Jeddah sowie 103 Fälle in Mecca gemeldet.

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