Outbreak-Historie Sierra Leone Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
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Abdominal-Typhus - 20.08.2002 Ausbruch mit steigender Tendenz in Kenema, hier waren schon öfter Ausbrüche bekannt geworden.
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 23.09.1998 Eine Epidemie
(Vibrio cholerae O1 El Tor) mit über 1700 Fällen hat bis jetzt ca. 100 Personen getötet. In Freetown sind Hunderte ins Krankenhaus eingeliefert worden. 100 Fälle (10 Tote) in Makeni, 90 Meilen nordöstlich von Freetown.
Cholera - 14.10.1998 Seit September
wieder vermehrte Fallmeldungen.
Cholera - 15.10.1998 Seit September wieder vermehrte
Fallmeldungen
Cholera - 25.01.1999 Bis Ende November weiter
Cholerafälle (110) in der Hauptstadt Freetown
Cholera - 22.04.1999 Im Bürgerkriegsgebiet im Norden
des Landes (Ribbi Town im Koya District) 111 Tote. Auch im Distrikt Bombali im Norden 15 Tote.
Cholera - 14.09.1999 Zwischen 1. und
6. September Ausbruch mit 134 Fällen und 1 Toten. Details sind bisher nicht bekannt
Cholera - 07.10.1999 Anfang Oktober innerhalb von 10
Tagen 40 Cholera-Tote, wobei die Krankheitsursache offiziell noch nicht bestätigt ist, am meisten betroffen ist der Port Loko-District. Durch starke Regenfälle wurden viele nicht genügend bestattete Leichen freigespült, weitere Ausbrüche sind zu
befürchten.
Cholera - 11.10.2002 Ausbruch in der Stadt Njaagbahun im Distrikt Moyamba mit bisher zwei Toten. Ursache ist Mangel an brauchbaren Trinkwasser.
Cholera - 21.09.2004 Ausbruch infolge von Überschwemmungen in Freetown (vor allem im Rokupa Distrikt) und der Yeliboya-Inselgruppe seit dem
frühen August mit bisher mind. 55 Toten, 561 sind erkrankt. Dies ist der erste große Ausbruch im Land seit 1999.
Cholera - 10.11.2004 Zwischen September und Oktober 2004 wurden 633 Erkrankungen und 56 Todesfälle gemeldet.
Cholera - 29.01.2006 18 Kinder aus Fischerdörfern in und um Delken im Distrikt Bonthe starben. Insgesamt sind von der Epidemie 1.000 Menschen betroffen, 30 davon sind Kinder.
Bereits vor 10 Jahren starben in Bonthe und in Teilen des anliegenden Distrikts Moyamba mehr als 50 Menschen.
Im Jahr 2005 starben 6 Menschen in Kambia.
Cholera - 22.10.2006 Ausbruch in der Hauptstadt Freetown (vorwiegend im östlichen Teil) und Umgebung (z.B. nördliche Distrikte Kambia and Tonkolili) mit über 1.000 Erkrankungen, bis zum 19. Oktober starben 74
Menschen. Bereits Ende Juni/Anfang Juli gab es einen Ausbruch in Kenema mit etwa 50 Erkrankungen und 10 Toten.
Cholera - 15.02.2007 Erneuter Ausbruch im Land,
betroffen ist der Distrikt Tonkolili im Zentrum des Landes. Bislang erkrankten 90 Personen, 2 davon starben. Am schlimmsten betroffen sind die Gemeinden Magbass und Magburaka, außerdem u.a. betroffen: Maborie, Mamunta, Mabum, Robol, Rogberay, Mafomba,
Mamunabana, Manewa und Mayoro.
Cholera - 27.02.2007 Erneuter Ausbruch im Land, betroffen ist der Distrikt Tonkolili im Zentrum des Landes. 190 Personen waren bis Ende Februar erkrankt, 2 davon starben.
Die meisten der 190 Verdachtsfälle kommen aus der Stadt Magburaka und dessen Umgebung in Kholifa Rowala Chiefdom. 30 Städte und Dörfer sind betroffen einschließlich Magbas im Distrikt Tonkolili, Rogberay, Masati und Massabah im Distrikt Bombalili. U.a.
sind außerdem betroffen: Magburaka, Makeni-Lol, Makaloh Magbas Makari- Kabia, Makaprie, Mabum, Masoko, Mabone, Masobinta, Mafumba, Magbonto, Magbesseh, Mamuta, Rotchen, Masegble, Masampa, Robiz und Tongbai.
Cholera - 07.10.2007 Ausbruch mit mindestens 523 Erkrankungen seit der ersten Septemberwoche 2007 bis Anfang Oktober 2007 im Distrikt Kambia im Norden des Landes, nahe der Grenze zu Guinea, sowie den
östlichen Orten Kenema und Newton in den Randgebieten der Stadt Freetown. 30 Menschen starben.
Im Jahr 2006 kam es während der Regenzeit zwischen August und Oktober zu 2.560 Erkrankungen, 77 Menschen starben.
Dysenterie - 24.01.2000 Seit November
3.094 Fälle (132 Tote) im Distrikt Kenema im Osten, Koinadugu im Nordosten, Tonkolili im Zenrum und Moyamba im Südwesten und in Port Loko. Weitere Ausdehnung befürchtet. Shigella flexneri und Shigella dysenteriae Typ 1 (Sd1) isoliert, beide sensibel auf
Nalidixidinsäure und Ciprofloxacin.
Dysenterie - 20.04.2000 Der seit November anhaltende Ausbruch verbreitet sich in viele Regionen, die genaue Ausdehnung und Schwere des Ausbruchs sind noch unklar.
Bisher 3.094 Fälle (132 Tote) im Distrikt Kenema im Osten, Koinadugu im Nordosten (hier bis Mitte April 2.955 Fälle, 180 Tote), Tonkolili im Zenrum und Moyamba im Südwesten und in Port Loko. Shigella flexneri und Shigella dysenteriae Typ 1 (Sd1) wurden
isoliert, beide reagieren sensibel auf Nalidixidinsäure und Ciprofloxacin.
Dysenterie - 07.06.2000 In den Distrikten Port Loko im
Norden und Bo im Süden im April und Mai vereinzelte Fälle von blutigen Durchfällen. Von Januar bis März insgesamt 10.398 Fälle, davon sind ein Drittel Kinder unter 5 Jahren.
Dysenterie - 09.08.2000 Meldungen in Mile 91, etwa 145 km östlich von Freetown seit Anfang Juli. Bisher mindestens 243 Fälle und 30 Tote, Erreger sind wahrscheinlich Shigellen
Gelbfieber - 15.09.1999 In Liberia wird ein Ausbruch im
Gebiet um Tarvey Town befürchtet, dazu wurde eine Impfaktion im Lower Lofa County gestartet. Ursprung ist ein Camp mit Flüchtlingen, in dem aus Sierra Leone eingeschleppte Gelbfieber-Erkrankungen vorkommen sollen. Wenn dies zutrifft, hat Sierra Leone ein
massives Gelbfieber-Problem.
Gelbfieber - 06.09.2000 In Sierra Leone erhöhte Alarmstufe wegen möglicher
Ausbreitung eines Gelbfieberausbruchs im benachbarten Libera. Für die Distrikte Kenema, Pujehun und Bo besteht Gefahr.
Die geringe Durchimpfungsrate im Land erhöht die Wahrscheinlichkeit! Der letzte Ausbruch war 1995 mit 45 laborbestätigten Fällen und vier Toten.
Gelbfieber - 26.09.2001 In
Sierra Leone erhöhte Alarmstufe wegen möglicher Ausbreitung eines Gelbfieberausbruchs im benachbarten Guinea. Insgesamt in Westafrika momentan erhöhtes Risiko.
Die geringe Durchimpfungsrate im Land erhöht die Wahrscheinlichkeit! Der letzte Ausbruch war 1995 mit 45 laborbestätigten Fällen und vier Toten.
Gelbfieber - 30.09.2003 Größerer Ausbruch ausgehend vom Tonkolili-Distrikt mit bisher 90 Fällen, inzwischen auch Erkrankungen in den Distrikten Bombali, Kenema, Koinadugu, Porto Loko, Kambia und Kono. Impfungen
sollen eine weitere Ausbreitung verhindern. Der letzte Ausbruch im Land war 1995 mit 45 laborbestätigten Fällen und vier Toten.
Gelbfieber - 19.12.2008 Im Distrikt Bo in der Southern Province wurden zwei Erkrankungen laborbestätigt.
Lassa Fieber - 13.03.2000 50-jähriger
Brite, der in Daru, Sierra Leone, arbeitete, verstarb an Lassafieber nach der Rückkehr nach England.
Lassa Fieber - 11.05.2000 Jetzt, wo der Bürgerkrieg zum
Ausfliegen vieler Ausländer, aber auch Einheimischer führt, wird befürchtet, dass erneut Lassa-Fälle in Staaten außerhalb Sierra Leones auftreten könnten
Lassa Fieber - 30.08.2000 Lassa-Fieber wird vor allem aus dem gesamten
östlichen Teil (wozu auch Daru im Kailahun Distrikt gehört, das weiterhin das Zentrum des Ausbruchs ist) des Landes gemeldet (z.B. Kenema, Segbwema, Panguma, Tongo).
Anfang Juli erstmalig Lassa-Fälle in Freetown: mindestens 4 Tote, der erste, ein Arzt, starb am 30.6..
Seit Januar Verdopplung der Sterblichkeitsrate (15% auf 30%) im östlichen Kenema Distrikt und insgesamt 373 Behandlungen im Kenema Lassa Fever Treatment Centre. Erste Fälle bei UN-Truppen.
Zwischen 5-14% aller fieberhaften Erkrankungen bei Dorfbewohnern dieses Gebietes werden auf Lassa Fieber zurückgeführt. Mindestens die Hälfte der Fälle verläuft asymptomatisch oder mild. Nach epidemiologischen Studien schätzt man sogar, dass nur 5% der
Infizierten erkranken.
Lassa Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Lassa Fieber - 10.02.2003 Ein erst in England nach der
Rückkehr aus einem bekannten Endemiegebiet in Sierra Leona erkrankter Soldat zeigt das aktuelle Erkrankungsrisiko.
Lassa Fieber - 09.04.2003 Ausbruch mit mind. 80 Erkrankten (acht Toten) in Kenema (200km östlich von Freetown). Betroffen sind Lager mit Flüchtlingen aus Liberia und der Disrtikt Kailahun. Bereits im Februar hatte
sich ein englischer Soldat infiziert
Lassa Fieber - 27.01.2005 Wie schon in den Vorjahren Ausbruch im Distrikt Kenema (200 km östlich von Freetown) mit mind. 25 Toten in Malleh (Lower Bambara).
Früher (Meldungen im April und August) waren im Distrikt Kenema z.B. die Camps Jimmi Bagbo und Gerehun betroffen.
Lassa Fieber - 24.07.2006 Ein nach Deutschland exportierter Fall zeigt das Erkrankungsrisiko im Land.
Malaria - 24.10.2002 Die Einschleppungen nach Europa sind von 0,6 auf 2,45% aller Malaria-Importe gestiegen, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben. Malaria ist hier ein schweres Problem, 48% aller Klinikaufenthalte in 2001 dienten der Behandlung
dieser Krankheit.
Masern - 20.04.2000 Masern-Erkrankungen in vielen Landesteilen, der Ausbruch begann Ende 99 im Tonkolili District (z.B. in Yele und town of Mile 91) und setzte sich sehr schnell in den Distrikten Koinadugu, Moyamba, Kono, Bombali, Kambia und Bo fort. Über 400
Kinder sollen gestorben sein, viele erblindet.
1997 kostete die letzte große Epidemie 333 Kindern im Koinadugu District das Leben.
Meningokokken Meningitis - 07.01.2002 Ausbruch im Koinadugu District (vor allem in der Stadt Krubola) im Norden des Landes, bisher 13 Tote, 300 weitere sind erkrankt. Ausbrüche um diese Jahreszeit
sind hier üblich.
Mycobacterium ulcerans - 09.07.1998 Die Elfenbeinküste,
Ghana und Benin arbeiten bei der Bekämpfung des Mycobacterium ulcerans, gegen das es kein Heilmittel gibt, zusammen.
Die Zahl der weltweiten Fälle ist nicht bekannt. In der Elfenbeinküste verdoppelte sich das Maximum zwischen 1996 und 1997 auf über 10.000 Fälle. Kenia, Sierra Leone und Tansania meldeten zum ersten Mal Fälle.
Poxvirus - 02.04.1999 Berichte über angebliche Pocken
in Liberia und Sierra Leone sind falsch, es handelt sich um Windpocken oder Affenpocken.
Tollwut - 15.06.2007 Einzel- und zurückliegende Meldungen:
- Bei einem Ausbruch in der Hauptstadt Freetown starben im Jahr 2006 über 100 Menschen. Mittlerweile konnte der Ausbruch eingedämmt werden, die zurückgegangenen Fallzahlen sind vor allem auf durchgeführte Massenimpfungen zurückzuführen. Gegenmittel gegen
die Krankheit sind in den Krankenhäusern ungenügend vorhanden.
Zurückliegende Meldungen und Hintergrund:
In Freetown wurde schon im Jahr 2001 steigende Erkrankungszahlen gemeldet, monatlich wurden zwei bis drei Tollwut-Tote gemeldet. Ursache sind die vielen streunenden Hunde.
Unbekannte Erkrankung - 31.01.2003 In Lunsar (Marampa
chiefdom im Port Loko Distrikt) starben seit dem 19. Januar 2003 sieben Menschen, darunter auch Kinder, neun weitere Personen wurden ins Mabessench Hospital gebracht.
Die Krankheit verursacht Schnupfen, starke Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Bewusstseinstrübungen.