Outbreak-Historie Sri Lanka
Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen zur Verfügung.

PRIMA-Logo

 

Abdominal-Typhus - 26.07.2004
Ausbruch in Karainagar (Distrikt Jaffna im Norden der Insel) mit ca. 300 Erkrankten. Ursache ist die anhaltende Trockenheit, die die Trinkwasserversorgung unsicher macht.

Abdominal-Typhus - 04.02.2005
Im Distrikt Vavuniya offizielle Warnungen, nachdem sich die Labor bestätigten Erkrankungszahlen im Januar verdreifacht haben. Erste Meldungen bereits im November. Am schlimmsten betroffen sind Pattakaadu, Kumankulam, Pandarikulam und Nagarpuram.

Chikungunya-Fieber - 05.12.2006
Mittlerweile über 100.000 Erkrankte im gesamten Land, fast überall Fallmeldungen, vorwiegend in den Gebieten der überfüllten Camps, die viele nach dem Tsunami heimsuchen mussten.
Je nach Mosquitodichte hohe Erkrankungsgefahr.

Chikungunya-Fieber - 07.08.2008
Aktuelle Meldungen:
- Der Fall eines seit einigen Jahren in Bologna lebenden Mannes, der sich im Land angsteckt hat, zeigt, wie leicht man sich infizieren kann. Der Betroffene erkrankte, nachdem er am 31. Juli 2008 nach Bologna zurückkehrte.
- Meldung Juni 2008: Ausbruch in der Provinz Sabaragamuwa, vor allem im Distrikt Ratnapura: dort mittlerweile zwischen 10.000 und 15.000 Erkrankungen, vor allem zuletzt alarmierend steigende Fallzahlen, der Notstand wurde ausgerufen. Bereits zuvor stark steigende Fallzahlen unter anderem in Rassagala und Balangoda, sowie in Kuruwita, Eheliyagoda und Kiriella (in der letzten Aprilwoche über 100 bestätigte Fälle, vor allem in Kuruwita). Außerdem insgesamt etwa 1.900 Hospitalisierungen, davon etwa 1.000 in Kiriella und Eheliyagoda.
- Im nördlichen Kriegsgebiet wird vor einer Erkrankungsgefahr gewarnt, zahlreiche Verdachtsfälle wurden vor allem unter den Soldaten gemeldet, betroffen unter anderem der Distrikt Anuradhapura.
- Ebenfalls Gefahr einer Ausbreitung in Deraniyagala, dort wurden bislang etwa 150 Verdachtsfälle gemeldet.
Zurückliegende Meldungen:
- Vermutlich wurde eine Erkrankung nach Hong Kong importiert, die Betroffene besuchte Sri Lanka zwischen dem 20. Dezember 2007 und dem 10. Januar 2008, sie erkrankte am 27. Dezember 2007.
- Aufgrund der starken Regenfälle und der damit steigenden Anzahl brütender Mosquitos wird eine Ausbreitung der Krankheit befürchtet.
Bislang wurden in mehreren Distrikten Fälle laborbestätigt, am meisten betroffen: Batticaloa, Colombo, Jaffna, Kalmunai, Mannar, Puttalam und Trincomalee. Nach wie vor befinden sich Erkrankte in den Krankenhäusern von Sri Lanka.
Bis Dezember 2006 wurden über 100.000 Erkrankte im gesamten Land gemeldet, fast überall Fallmeldungen, vorwiegend in den Gebieten der nach dem Tsunami überfüllten Camps.
Je nach Mosquitodichte hohe Erkrankungsgefahr.

Chikungunya-Fieber - 10.01.2009
- Moneragala: Seit Ende Dezember 2008 bis zum 10. Januar 2009 wurden insgesamt 1.300 Erkrankungen gemeldet.
- Ratnapura: In Embilipitiya wurden 1.106 Erkrankungen gemeldet, sowie weitere 200 in Polonnaruwa.
Insgesamt jedoch rückläufige Zahlen, am ersten Tag des Ausbruchs wurden 300 bis 400 Erkrankungen gemeldet. Insgesamt wurden bereits im November und Dezember 2008 über 3.000 Erkrankungen in ländlichen Gebieten in den Distrikten Ratnapura, Moneragala, Ampara und Polonnaruwa gemeldet.

Cholera - 19.09.1998
Aktuell sind folgende Regionen vor allem vom Ausbruch betroffen:
Distrikt Polonnaruwa (nördlich-zentrale Provinz: Thamankaduwa, (72), Dimbulagala (25), Hingurakgoda (7) und Lankapura (9))
Distrikt Ampara (Ampara (46) und Dehiattakandiya (26))
Hauptstadt Colombo (westliche Provinz)
Distrikt Puttalam (nord-westliche Provinz)
Distrikt Trincomalee (östliche Provinz).
In diesem Jahr bereits fast 1000 Fälle (34 Tote) im ganzen Land. Infektionsgebiet lt. WHO ist nur die nord-westliche Provinz.

Cholera - 15.10.1998
Seit September steigende Zahlen: in Pallamadu in Mannar (westliches Northern) 41 Fälle (5 Tote).
Seit 5. Oktober 33 Verdachtsfälle (1 Toter) in Madhu.

Cholera - 25.11.1998
Aktuell Anstieg im Distrikt Colombo: von 16. bis 22. November 40 neue Fälle (32 in der Stadt).
Auf Gesamt-Sri Lanka 60 neue Fälle (insgesamt 1.264 Fälle, 36 Tote; 1997: 431 Fälle).

Cholera - 30.09.2002
Ausbruch auf der bisher wegen des Tamilen-Konflikts unzugänglichen Jaffna-Halbinsel im Norden, bisher 30 Erkrankte. Meldungen auch in Kandy, einer Stadt in der Mitte Sri Lankas. Falls es jetzt mit Beginn der Regenzeit zu Überflutungen kommt, könnte es zu wesentlich mehr Fällen führen.

Cholera - 01.09.2009
Steigende Erkrankungszahlen in diversen Flüchtlingslagern in Vavuniya.
Insgesamt leben fast 300.000 Personen in 30 Camps in den Distrikten Vavuniya,
Mannar, Jaffna und Trincomalee.

Dengue-Fieber - 30.07.1999
Bisher etwa 600 Verdachts- und 95 sichere Fälle (5 Tote), davon allein in Colombo 2 Tote, 18 sichere Fälle und 304 Verdachtsfälle. Eine weitere Steigerung wird befürchtet.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Dengue-Fieber - 30.05.2000
Viele Fälle aus verschiedenen Landesteilen, die meisten aus der Western Province. Eine Sonderkommission wurde eingesetzt, um Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Dengue-Fieber - 05.11.2000
Alarm im District Matara, bisher 145 Erkrankungen (drei Tote) nach heftigen Regenfällen. Meldungen auch in den Districten Hambantota und Anuradhapura, insgesamt über 200 (wahrscheinlich ist die Zahl doppelt so hoch) Fälle. In den Vorjahren in Matara nur wenige Fälle (1997 32, 1998 16, 1999 7), in diesem Jahr um die Hälfte mehr Überträger-Mosquitos.

Dengue-Fieber - 26.06.2002
Obwohl die Hauptübertragungszeit noch gar nicht richtig begonnen hat, im Mai bereits 15, im Juni weitere 10 Tote, bisher 3.800 Fälle. Betroffen sind verschiedene Landesteile, Colombo und Umgebung sind stark betroffen, die meisten Fälle im Gampaha Distrikt (liegt in der Nähe von Colombo).

Dengue-Fieber - 19.01.2003
Im Januar in verschiedenen Landesteilen Ausbruchsmeldungen, die meisten Erkrankten aus den Distrikten Puttalam und Matara. Einige Fälle in Colombo führen zur Warnung der Bevölkerung, im letzten Jahr gab es hier 225 Fälle. Im Jaffna-Distrikt soll das Risiko nach Mosquito-Bekämpfungs-Aktionen wieder rückläufig sein.
Im letzten Jahr lagen die Zahlen in Colombo, Gampaha und Maharagama am höchsten.

Dengue-Fieber - 09.12.2003
Offizielle Warnung Anfang Dezember vor einem möglichen Ausbruch (vor allem in der Western Provinz und Colombo), nachdem die Erkrankungszahlen leicht angestiegen sind. Bis Mitte Oktober allerdings 30% weniger Dengue als im Vorjahreszeitraum.
Ausbruch im Gebiet um Kandy (z.B. Yatinuwara und Gangawata-Korale) mit 64 Fällen in wenigen Wochen Ende September / Anfang Oktober.
Bis Anfang Dezember die meisten Fälle landesweit in der Western Provinz, und hier vor allem im Colombo Distrikt (die meisten Fälle aus Kirillapone, Pamankada, Kirula, Narahenpita, Borella und Dematagoda). An 2. Stelle rangiert der Distrikt Gampaha und hier vor allem Katana, Negombo, Wattala, Mahara und Gampaha. An 3. Stelle der Matara Distrikt, dann folgen die Distrikte Tangalle und Kandy.

Dengue-Fieber - 11.05.2004
In der Hauptstadt Colombo Zunahme der Erkrankungszahlen: bis Mitte Mai 528 Fälle (Anfang Mai waren es 184, im Vergleichszeitraum waren es nur 101). Dies lässt nichts Gutes für die Dengue-Peak-Zeit im Juni/Juli erwarten. Die am meisten betroffenen Stadtteile sind Cinnamon Gardens, Kollupitiya, Bambalapitiya, Milagiriya, Havelock Town, Wellawatte, Kirula, Kirulapone und Kotahena. Außerdem die Vororte Maharagama, Nugegoda, Piliyandala, Kelaniya, Ja-Ela und Wattala.
Ausbrüche auch in Gampaha, Kandy, Kurunegala und Kalmunai.

Dengue-Fieber - 18.07.2004
Für Juli (wenn der Monsun zuende geht - normal ab August - sinken die Zahlen) wird das Maximum des diesjährigen Ausbruchs erwartet: Im Gesamtland bis 8. Juli ca. 7.900 Erkrankte (bis Anfang Juli waren es ca. 6.800, bis Mitte Juni ca. 5.400, Anfang Juni 3.400, davon im Mai ca. 1.500, im April ca. 500), eine ca. 80%-ige Steigerung zum Vorjahres-Vergleichszeitraum, im gesamten letzten Jahr waren es ca. 4.700 (andere Quellen nennen 3,500) Erkrankte. Neben der Hauptstadt sind aktuell vor allem die Distrikte Anuradhapura, Matale, Galle, Matara und Puttlam betroffen, landesweit die meisten Fälle in Gampaha und der Hauptstadt, außerdem in Kandy, Kalutara, Kegalle, Kurunegala, Ratnapura, Trincomalee und Kalmunai.
In der Hauptstadt Colombo Zunahme der Erkrankungszahlen: im Juni allein ca. 200 Fälle, bis 27. Mai waren ca. 630 Fälle (Anfang Mai waren es 184, im Vergleichszeitraum waren es nur 101). Dies lässt nichts Gutes für die Dengue-Peak-Zeit im Juni/Juli erwarten. Die am meisten betroffenen Stadtteile sind Cinnamon Gardens, Kollupitiya, Bambalapitiya, Milagiriya, Havelock Town, Wellawatte, Kirula, Kirulapone und Kotahena. Außerdem die Vororte Maharagama, Nugegoda, Piliyandala, Kelaniya, Ja-Ela und Wattala.

Dengue-Fieber - 24.07.2004
Das Maximum des diesjährigen Ausbruchs könnte im Juli gewesen sein (wenn der Monsun zuende geht - normal ab August - sinken die Zahlen): im Gesamtland bis 24. Juli ca. 9.500 Erkrankte (8. Juli waren es ca. 7.900, bis Anfang Juli ca. 6.800, bis Mitte Juni ca. 5.400, Anfang Juni 3.400, davon im Mai ca. 1.500, im April ca. 500), eine ca. 80%-ige Steigerung zum Vorjahres-Vergleichszeitraum, im gesamten letzten Jahr waren es ca. 4.700 (andere Quellen nennen 3,500) Erkrankte. Neben der Hauptstadt sind aktuell vor allem die Distrikte Anuradhapura, Matale, Galle, Matara und Puttlam betroffen, landesweit die meisten Fälle in Gampaha und der Hauptstadt, außerdem in Kandy, Kalutara, Kegalle, Kurunegala, Ratnapura, Trincomalee und Kalmunai.
In der Hauptstadt Colombo Zunahme der Erkrankungszahlen: im Juni allein ca. 200 Fälle, bis 27. Mai waren ca. 630 Fälle (Anfang Mai waren es 184, im Vergleichszeitraum waren es nur 101). Dies lässt nichts Gutes für die Dengue-Peak-Zeit im Juni/Juli erwarten. Die am meisten betroffenen Stadtteile sind Cinnamon Gardens, Kollupitiya, Bambalapitiya, Milagiriya, Havelock Town, Wellawatte, Kirula, Kirulapone und Kotahena. Außerdem die Vororte Maharagama, Nugegoda, Piliyandala, Kelaniya, Ja-Ela und Wattala.

Dengue-Fieber - 28.04.2005
Die Hauptzeit für Dengue von April bis Juli hat begonnen. In der Hauptstadt Colombo sind regelmäßig Cinnamon Gardens, Kollupitiya, Havelock Town, Thimbirigasyaya, Narahenpita, Kirula, Keselwatte, Aluthkade, Grandpass, Wekanda, Maradana, Maligakanda, Mattakkuliya und Modera am schlimmsten betroffen.

Dengue-Fieber - 05.07.2005
Bisher in diesem Jahr mit ca. 1.700 Fällen ca. 60% (in Colombo sind es nur 30%) weniger als im Vorjahreszeitraum. Nach Monaten: Jan. 379, Feb. 247, März 236, Apr. 231, Mai 232 und bis Mitte Juni 79.
Die Distrikte mit dem höchsten Risiko sind Colombo (und hier Cinnamon Gardens, Bambalapitiya, Kollupitiya und Havelock Town), Gampaha, Kalutara, Kandy, Kurunegala, Matara, Puttalam und Ratnapura.

Dengue-Fieber - 13.09.2006
Aktuelle Meldungen:
Trotz jüngesten besonderen Vorsorgemaßnahmen besteht die Gefahr eines Ausbruchs fort.
Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr stetig gestiegen. 2005 waren es 5.965 Erkrankungen mit 28 Todesfällen, dieses Jahr wurden bis Mitte September bereits über 7.000 Fälle mit 31 Todesfällen gemeldet.
Zurückliegende Meldungen:
- In Trincomalee (North-East Provinz) incl. Vorstädten wird offiziell vor einer bevorstehenden Epidemie gewarnt.
- Anfang Dezember 2005 Meldungen über Anstieg der Erkrankungszahlen nach Überschwemmungen in verschiedenen Landesteilen. Die meisten Fälle in Colombo, gefolgt von Matara. Weniger in Badulla, Kurunegala und Puttalam.
Hintergrund:
Die Western Provinz (in der Colombo liegt) führt in der landesweiten Dengue-Statistik mit Abstand: in der Western Provinz wiederum führt der Colombo Distrikt mit 1.865, gefolgt von Gampaha (1.215 ) und Kalutara (373).
Weitere stark betroffene Distrikte in anderen Provinzen sind Kandy (586), Ratnapura (142), Kurunegala (144), Anuradhapura (133), Puttalam (118) und Matara (167).
In der Western Provinz erklären sich die hohen Überträger-Mosquito-Zahlen u.a. aus dem sehr schlecht funktionierenden Abfall-Entsorgungssystem.

Dengue-Fieber - 24.04.2007
Warnung vor einem bevorstehenden Ausbruch. Unter sehr ähnlichen Wetterbedingungen wie derzeit kam es während des Aprils 2005 zu einem Ausbruch mit 15.000 Erkrankungen, der höchsten gemeldeten Zahl bislang. Hohes Risiko besteht vor allem in folgenden Distrikten: Colombo, Gampaha, Kalutara, Kandy, Kurunegala, Puttalam, Matara, Ratnapura und Kegalle. Die Hälfte aller Fälle werden aus der Western Provinz gemeldet.

Dengue-Fieber - 05.10.2009
Risiko landesweit, aktuell wird vor allem vor einem Ausbruch in Colombo gewarnt, bereits 52 Fälle wurden im September 2009 gemeldet.
Im übrigen Epidemie landesweit, seit Jahresbeginn bis zum 11. September 2009 wurden landesweit 25.606 Erkrankungen gemeldet, 249 Personen starben. Das sind stark gestiegende Erkrankungszahlen, im gesamten Jahr 2008 wurden nur 4.156 Fälle (85 Todesfälle) gemeldet. Die meisten Erkrankungen dieses Jahr wurden im Juni (7.048) und im Juli (6.872) gemeldet. Der Großteil der Fälle ist in den Gebieten von Kandy, Kegalle, Colombo, Gampaha und Kurunegala.

Dengue-Fieber - 21.01.2010
Ausbruch in Jaffna im Norden des Landes, in der letzten Dezemberwoche über 300 Neuerkrankungen, in der ersten Januar-Woche waren es sogar 350. Betroffen sind vor allem in Nalloor, Cha'ndilippaay, Uduththu'rai, Koa'ndaavil und Changkaanai. Aus Vadamaraadchi und Thenmaraadchi gibt es keine Zahlen.

Dysenterie - 16.06.2004
Ausbruch seit Januar mit bisher über 2.800 Fällen vor allem in den Distrikten Nuwara Eliya, Matale, Badulla, Kaluthara, Colombo und Gampaha.
Viele Meldungen in Colombo und seinen Vororten: allein in einem einzigen Hospital über 100 Neuerkrankungen (meist Kinder) an einem einzigen Tag Ende Mai. Ursache sind wahrscheinlich Shigellen.

Hand, foot & mouth disease - 26.10.2000
Ausbruch mit wahrscheinlichem Schwerpunkt in Colombo, 150 Erkrankungen, darunter kein schwerer Verlauf.

Hepatitis A - 22.05.2007
Epidemie hauptsächlich in Gampola (in der Central Provinz im Distrikt Kandy), allein 200 Hospitalisierungen bis zum 18. Mai 2007 im Gampola Base Hospital. Hauptursache ist kontaminiertes Wasser, die Menschen in und um Gampola, Pussellawa, Tundeniya und Tholuwa haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Japanese encephalitis - 12.01.2003
In Ratnapura wird vor einem bevorstehenden Ausbruch gewarnt. Insgesamt ist JE in den Nord-Zentral-, Ost- und Nord-West-Provinzen weit verbreitet.

Leptospirose - 23.10.2003
Öffentliche Warnungen vor den Übertragungswegen, nachdem in diesem Jahr bisher die Rekordzahl von ca. 2.200 Verdachts-Fällen gemeldet wurde. Vor allem betroffen ist Moneragala, Ampara, Matara, die Provinz North Western und Galle. Aktuell auch Ausbreitung in die Vorstädte Colombos Kaduwela, Homagama und Mirigama.

Leptospirose - 13.08.2007
In Matara starben innerhalb der letzten drei Monaten bis Mitte August insgesamt sechs Menschen im Southern Province Matara General Hospitals (im Jahr 2006 starben im selben Hospital 20 Menschen). Es wird davon ausgegangen, dass es noch eine deutlich höhere Anzahl an Erkrankungen gibt.

Leptospirose - 28.12.2009
Aktuelle Meldung:
- Starke Ausbreitung in der North Western Province, im Jahr 2008 wurden insgesamt 280 Erkrankungen gemeldet, 55 Personen starben. Die Todesfälle wurden hauptsächlich in Narammala, Pannala und Mawathagama im Distrikt Kurunegala gemeldet, die Betroffenen waren zwischen 25 und 29 Jahre alt.
Zurückliegende Meldungen:
- Landesweite Zahlen zuletzt Ende September 2008 erhältlich:
Epidemie landesweit mit weiter steigenden Fallzahlen vor allem im September, seit Jahresbeginn bis Ende September 2008 erkrankten insgesamt 4.500 Personen, 150 Menschen starben, davon allein 33 innerhalb der letzten 20 Tage. Die größten Fallzahlen werden aus Reisfarmen gemeldet. Am stärksten betroffen sind die Distrikte Gampaha, Matale, Kalutara, Kegalle, Colombo, Kandy, Kurunegala, Matara, Hambantota und Anuradhapura. Hohes Erkrankungsrisiko auch in Ratnapura.
Hintergrund:
Leptospirose ist in Sri Lanka endemisch, jährlich durchschnittlich zwischen 1.200 und 2.000 Erkrankungen.

Malaria - 15.05.2000
Malaria und andere Infektions-Krankheiten breiten sich im nördlichen Sri Lanka (und teilweise auch im restlichen Land) aus. Durch die Auseinandersetzungen zwischen Tamil Tigers und Regierungstruppen ist in dem Gebiet das Gesundheitswesen nahezu zum Erliegen gekommen mit der Folge, dass selbst die Poliogefahr (wegen Mangels an Impfstoffen) wieder ansteigt.

Malaria - 26.07.2000
Während der letzten 3 Jahre massive Zunahme der Fallzahlen, insbesonders in der North Eastern Province mit 53% aller Fälle 1998.
71% aller landesweiten Fälle der letzten 2 Jahre stammen aus nur 5 Distrikten: Jaffna, Mulaithivu und Kilinochci in der North Province, Anuradhapura in der North Central Province und Moneragala in der Uva Province.

Malaria - 25.02.2001
In den 3 Jahren vor 2000 massive Zunahme der Fallzahlen, insbesonders in der North Eastern Province mit 53% aller Fälle 1998.
Ab 2000 sinkt die Zahl der Fälle deutlich, im Jahr 1999 erkrankten 264.549, im Jahr 2000 210.039. Im Norden und Osten sank die Zahl der Erkrankungen sogar um 45%: im Jahr 1999 gab es hier 153.000 Fälle, im Jahr 2000 waren es 105.000.

Malaria - 27.04.2005
Im Rahmen einer landesweiten Malaria-Kampagne werden im Ampara Distrikt (hier aktuell eine der höchsten Inzidenzen im Land) Mosquito-Netze verteilt.
Im Jahr 2000 71% aller landesweiten Fälle aus nur 5 Distrikten: Jaffna, Mulaithivu und Kilinochci in der North Province, Anuradhapura (hier hohe Inzidenzen für falciparum-Malaria) in der North Central Province und Moneragala (hier mit Abstand die höchsten Inzidenzen für falciparum-Malaria) in der Uva Province.
Weitere überdurchschnittlich betroffene Distrikte sind Polonnaruwa, Hambantota, Badulla, Matale, Vauniya, Trincomalee und Ampara.

Tollwut - 13.05.2008
Ein aus Sri Lanka illegal nach Großbritannien gebrachter tollwütiger Hund erinnert an das Risiko. Über die Zahl der Tollwutfälle ist aber nichts genaues bekannt.

Tsunami-Folgen - 13.03.2005
Nach den Flutwellen (betroffen ist hier die komplette Süd-Ostküste) bisher keine größeren Ausbrüche. Anfang März vermehrt Dengue aus Trincomalee und Kinniya und deren Umgebung. Anfang März vermehrt Malaria in Illupankulam im Gebiet Trincomalee MOH. Anfang März vermehrt Virus-Hepatitis (wahrscheinlich HA oder HE) in Pattalipuram. Anfang März vermehrt Dysenterie in der Stadt Muttur.
Vermehrt Diarrhoe (z.B. in Batticaloa), aber keine bestätigten Meldungen über Ausbrüche.
Das Tollwutrisiko ist wegen der Zunahme der Zahl an streunenden Hunden erhöht, ca. 2.000 Hunde wurden an der Südküste von Galle geimpft.
- Trotzdem ist generell von erhöhtem Risiko für "water-borne diseases" auszugehen: verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc., durch Kontakt mit verunreinigtem Wasser kommt es zu Hautinfektionen, Leptospirose und Melioidose etc. und vor allem Durchfallerkrankungen (incl. Cholera, Abdominal-Typhus und Ruhr) nehmen zu. Vielerorts ist die Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet.
- Wer als Helfer dorthin reisen möchte, findet unter www.auswaertiges-amt.de/www/de/seebeben-helfer_html ein Merkblatt des Auswärtigen Amts.

Typhus, endemic - 31.08.2001
Vermuteter Ausbruch im Süden (ländliche Gebiete von Beragama, Dehigahalanda, Weerawila und Bundala), bisher 83 Verdachtsfälle, zumeist sind es Kinder. Typhus murinus (verursacht durch Rickettsia typhi) in Sri Lanka ist nur noch einmal (1995) berichtet worden. Es könnte sich aber auch um Scrub Typhus (mite-borne), das Tsutsugamushi-Fieber, handeln, der hier im 2. Weltkrieg öfter wütete.

Unbekannte Erkrankung - 20.01.2003
Ausbruch in Jaffna mit bisher 30 Toten hat scheinbar seinen Höhepunkt überschritten. Es handelt sich um eine, wahrscheinlich durch Viren verursachte, Grippe ähnliche Erkrankung mit hohem Fieber, Bewusstseinstrübung, Pneumonie, Lungen- und Nieren-Versagen. Auch Leptospirose, Legionellose, Melioidose, Hantavirus Infektion oder Malaria könnten die Ursache sein.

Unbekannte Erkrankung - 20.12.2004
Ausbruch in den Süddistrikten Matara und Embilipitiya mit bisher acht Toten, Ursache sind sehr wahrscheinlich Influenza-B-Viren, Vogelgrippe und SARS konnten bereits ausgeschlossen werden.

Unbekannte Erkrankung - 17.03.2005
In den Distrikten Badulla und Monaragala (Provinz Uva im Südosten des Landes) rückläufiger Ausbruch: über 70 sind an einer fieberhaften Erkrankung mit Atem-Problemen, Übelkeit, Schmerzen in der Brust, Herzbescherden und Myocarditis erkrankt.
Die Ursache ist noch nicht bekannt, diskutiert wird u.a. Influenza.

Unbekannte Erkrankung - 19.11.2007
Ausbruch eines noch ungeklärten Fiebers auf der Halbinsel Jaffna, bis zum 18. November 2007 mussten über 700 Personen hospitalisiert werden, aufgrund des Beginns der Regenzeit alarmierend schnelle Ausbreitung. Die Kapazitäten an Krankenhausbetten ist erschöpft. Ebenso fehlt es derzeit an erforderlichen Impfstoffen, um den Ausbruch einzudämmen.
Möglich wäre, dass es sich um Chikungunya handelt, letztes Jahr etwa zu der gleichen Zeit kam es zu einem derartigen Ausbruch. Ebenso kommen andere Erreger wie etwa Dengue in Betracht.

Unbekannte Erkrankung - 27.03.2008
In der Woche des 17. März 2008 starben im Krankenhaus von Anuradhapura in North Central vier Personen an einer noch unidentifizierten Erkrankung. Untersuchungen werden durchgeführt, um zu klären, ob es sich um eine infektiöse virale Krankheit handelt. Die Betroffenen waren aus Welioya, Maradankadawala und Galnewa und starben innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen. Todesursache war laut den Ärzten die Fehlfunktion mehrerer Organe. Desweiteren wurden einige Soldaten hospitalisiert (insoweit wird auch auf die Parallelmeldungen von Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber hingewiesen), es wird vermutet, dass es sich bei ihnen um dasselbe Virus handelt. Auch insoweit werden derzeit Untersuchungen durchgeführt.
Anmerkenswert ist, dass es im Jahr 2005 mehrere Meldungen von undiagnostizierten ähnlichen Erkrankungen in den Distrikten Badulla und Monaragala der Provinz Uva gab, die sich hinterher als Dengue herausgestellt hatten. Möglicherweise wiederholt sich dies gerade.

Unbekannte Erkrankung - 27.12.2008
In Embilipitiya im Distrikt Ratnapura in Sabaragamuwa sind mittlerweile 700 Personen an einem bislang unidentifiziertem Fieber erkrankt. Die Ursache ist bisalng unklar, die Betroffenen haben hohes Fieber und zeigen Symptome ähnlich zu sowohl Chikungunya als auch Dengue.

Nur die aktuellen Outbreaks
Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
« zurück zum Index