Outbreak-Historie Tadschikistan
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Abdominal-Typhus - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Abdominal-Typhus - 31.07.2002
Mehrere Ausbrüche im Juli:
o in der Hauptstadt Dushanbe 133 Erkrankte, ab Mitte Juli keine Neuerkrankungen. Andere Berichte sprechen von über 450 und Erkrankungen bis Ende Juli
o in sechs Orten im Distrikt Bokhtar in der Südprovinz Khatlon über 2000 Erkrankte. Ursache ist die Wasserversorgung, wo Frischwasser mit Abwasser vermischt wurde.

Abdominal-Typhus - 10.12.2002
Ausbruch im Osten des Landes: im Ort Sarikinjar (Gebiet Murghob in der "Badakhshon Autonomous Region") 51 Erkrankte, Ursache ist verseuchtes Trinkwasser.

Abdominal-Typhus - 13.11.2003
Großer Ausbruch (zuletzt Meldungen Mitte November) in der Hauptstadt Dushanbe mit über 1.000 Erkrankten und weiteren ca. 1.000 in anderen Landesteilen (z.B. an der Grenze zu Afghanistan), Ursache ist wahrscheinlich verseuchtes Trinkwasser. Der Ausbruch begann im Bokhtar Distrikt im Juli.
Beim letzten großen Ausbruch im Land 1997 waren fast 9.000 (andere Quelen nennen 17.000) innerhalb von sechs Monaten erkrankt, 95 davon waren verstorben.

Abdominal-Typhus - 10.12.2004
Aktuelle Meldung:
In der Südprovinz Khatlon Ausbruch in den Distrikten Kolkhozobod (hier mind. 50 Erkrankte) und Jovon
Zurückliegende Meldungen (Ausbrüche regelmäßig jedes Jahr):
Im Sommer im Rudaki Distrikt (12 Meilen südlich von Dushanbe) Ausbruch mit über 120 Erkrankten, der schwerste Ausbruch im Gebiet seit sechs Jahren.
- Im Juli über 100 Erkrankte in der Hauptstadt Dushanbe. Ursache war die nach für die Jahreszeit ungewöhnlich heftigen Regenfällen zusammengebrochene Trinkwasser-Versorgung. Auch im letzten Jahr im Sommer in Dushanbe großer Ausbruch.
- Ende Juni in der Süd-Region Hatlonskaya (an der Grenze zu Aghanistan) 79 Fälle. Ursache war verunreinigtes Trinkwasser.
- Mitte Juni Bericht über lokalen Ausbruch im West-Distrikt Shahrinav, offensichtlich wurde Wasser aus einer Bewässerungsanlage als Trinkwasser verwendet.

Cholera - 16.09.2005
Ein nach Moskau exportierter Fall zeigt aktuelles Infektionsrisiko im Land. Wo die Infektion erworben wurde, ist nicht bekannt.

Cholera - 15.10.2009
Ausbruch in Kublyarskiy, am 13. Oktober 2009 starben drei Menschen. Am nächsten Tag wurden vier weitere Personen hospitalisiert. Bereits im Juli 2009 kam es zu einem Ausbruch am selben Ort. Die Ursache war Leitungswasser aus der Stadt Kublyar.

Diarrhoe - 03.08.2005
Anstieg bei den Diarrhoe-Fallzahlen (auch Tote) im Süden und Westen des Landes über das normale Sommer-Maß hinaus. Es besteht Verdacht auf Cholera-Fälle darunter.

Hämorrhagisches Fieber - 20.06.2007
Landesweit wurden bis zum 20. Juni 2007 innerhalb des letzten Monats fünf bis sechs Fälle gemeldet, betroffen sind die Distrikte Rudaki, Tursunzoda, Fayzobod, Temurmalik, Vose und Danghara. Ein Todesfall innerhalb desselben Zeitraums, ein Einwohner aus Rudaki starb am 14. Mai, er wurde zuvor von Zecken des eigenen Kuhstalls gebissen. Nach einer anderen Quelle erkrankten innerhalb der letzten fünf Monate landesweit nur drei Menschen einschließlich des oben erwähnten Todesfalls.

Hämorrhagisches Fieber - 09.08.2009
Fünf Personen erkrankten (drei davon starben) im Distrikt Tursunzoda (etwa 60 km westlich von Dushanbe). Zwei der Todesfälle waren Brüder aus dem Ort Ziyoratut, der erste Fall wurde am 27. Juli 2009 ebenfalls in Ziyoratut gemeldet. Weitere 24 Personen, die mit den Erkrankten in Kontakt waren, werden medizinisch überwacht.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 13.08.2009
Im Distrikt Tursunzoda der Gursunzadevskiy Region wurden fünf Erkrankungen laborbestätigt. Der Ursprungsfall war ein Mann aus dem Dorf Ziyoratut. Eine weitere Erkrankung wurde aus Kulyab im Südwesten des Landes gemeldet.

Hämorrhagisches Fieber (Crimean-Congo) - 24.08.2009
Dutzende Personen, einschließlich behandelndem med. Personal, starben im Sommer 2009 (etwa 24 starben im westlichen Tursunzade innerhalb von zwei Tagen), weitere Hunderte erkrankten. Weiterhin betroffen ist unter anderem Kulob, das Dorf Ziyoratut und Kulyab im Südwesten des Landes.

Hepatitis A+B - 31.10.2003
Zwei Ausbrüche im Gebiet Kulob, Provinz Khatlon (die Raten im Gesamtland pro 100.000 für die letzten Jahre liegen für HB bei unter 5 und für HA bei ca. 150):
- Hepatitis B: Offenbar erhöhtes Risiko, genannt werden die Distrikte Farkhor, Kulob und Muminobod.
- Hepatitis A: seit Anfang 2003 145 Erkrankte, dies sind 91 weniger als im Vorjahreszeitraum. Vor allem betroffen sind Kulob und die Distrikte Danghara, Vose und Muminobod. 2001 hier ein großer Ausbruch mit ca. 350 (offiziellen, die wirkliche Zahl soll wesentlich höher sein) Fällen.

Leptospirose - 01.05.2006
Ausbruch in einem Distrikt 50 km östlich der Hauptstadt Dushanbe in Tajikistan, mindestens 15 Personen erkrankten. Erster Ausbruch in diesem Teil Asiens seit über 10 Jahren.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 25.07.2003
Anstieg der Vivax- und Falciparum-Malaria: in der ersten sechs Monaten dieses Jahres ca. 1.500 (darunter nur ca. 40 Falciparum-Malaria) Fälle, eine ähnlich hohe Zahl war auch schon 2002 berichtet worden.
Malaria gilt hier als das größte Gesundheitsproblem mit steigender Inzidenz. Die Hauptzahl der Fälle in der Khatlon Region (südlich von Dushanbe).

Masern - 15.05.2003
Ausbruch in Nord-Tajikistan in der Soghd Region mit über 1.000 Fällen. Regelmäßig Meldungen in den Distrikten Bobojon Ghafurov und Isfara, außerdem in der Stadt Khujand.
Bereits im Dezember 2002 waren insgesamt sechs Distrikte in Rasht Valley (etwa 250 km östlich von Dushanbe) von der Krankheit betroffen, am schlimmsten Tajikabad und Jirgital.
Um weitere Ausbreitung im östlichen Tajikistan zu verhindern, wurden dort am Jahresanfng 2003 bei einer der größten Impf-Kampagnen im Land über 65.000 Kinder im Alter zwischen einem und 15 Jahren geimpft.

Milzbrand - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Milzbrand - 23.07.2000
In der Region Khatlon 17 (Summe der Auflistung 18) Fälle. 12 stammen aus dem Baljuvon Distrikt, 3 aus dem Qabodiyon Distrikt, 2 aus Danghara und 1 aus Kulob. Infektionsquelle war eine Kuh, 3 weitere verstarben in Baljuvon. Ursache sind ungenügende Impfungen der Tierbestände.

Milzbrand - 17.08.2009
Aktuelle Meldungen:
- Khatlon: Elf menschliche Erkrankungen wurden im Dorf Maydapata des Distrikts Farkhor in der südlichen Provinz Khatlon gemeldet, vier davon wurden laborbestätigt. Im übrigen wurde die Krankheit bei 30 Rindern laborbestätigt.
Zurück liegende Meldungen:
- Ende Juli 2004 sieben Erkrankte im Distrikt Kulob der Provinz Khatlon. Hier auch früher schon Fälle.
Hintergrund:
- In den letzten Jahren kam es immer wieder zu menschlichen Erkrankungen: Im Jahr 2000 (338 menschliche Fälle); 2001 (157); 2002 (163); 2003 (126);
2004 (113); 2005 (50); 2006 (33); 2007 (45); 2008 (45).

Tollwut - 27.12.2008
Gestiegene Erkrankungszahlen: In den ersten zehn Monaten 2008 wurden landesweit 13 Erkrankungen gemeldet, das sind sieben mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Trinkwasser - 17.07.2004
Nach heftigen Regenfällen ist die Wasserversorgung für die Hauptstadt Dushanbe nicht mehr gewährleistet, es wird vor Ausbrüchen gewarnt.

Tuberkulose - 20.02.2006
Die Anzahl der Tuberkulose-Patienten verzeichnet gegenüber einen Anstieg von 23,7 Prozent von 3.324 2004 auf 4.112 Fälle 2005.

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