Outbreak-Historie Tansania Meldungen der letzten zehn Tage fehlen. Lassen Sie sich in einer unserer Partner-Apotheken beraten, dort stehen auch diese Meldungen
zur Verfügung.
AIDS - 01.08.2004 HIV ist hier die häufigste Todesursache mit ca. 140.000 Toten pro Jahr.
Cholera - 25.01.1999 In den letzten 3 Monaten 604 Fälle
(63 Tote) in der südwestlichen Region Rukwa (Grenzgebiet zu Sambia und Zaire)
Cholera in den Distrikten Mpanda, Nkansi und Sumbawanga, aktuell schnelle Ausbreitung im Lake Rukwa Tal.
Cholera - 24.02.1999 Aktuell Zunahme
der Cholera-Fälle in Ost- und südlichem Afrika. Die Situation ist ähnlich schwer wie während der großen Epidemie Ende 1997.
Cholera - 10.01.2000 Tansania
hat die meisten Cholera-Erkrankungen Afrikas. Während der letzten 3 Jahre wurden 50.000 Fälle registriert, davon 3.000 Tote. Allein in Dar Es Salaam während der Regenzeit ca. 8 Fälle pro Woche.
Cholera - 26.01.2000 Choleraausbruch in Kigoma, 43 Hospitalisierte, 1 Toter. Befürchtungen, dass Epidemie von 1997 (40.249 Fälle, 2.231 Tote) übertroffen wird.
Cholera - 02.02.2000 Im Januar Ausbruch in Mtwara, Südost-Tansania, 19
Tote, 270 Infizierte.
Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Cholera - 29.02.2000 Etliche widersprechen Presseberichten bezüglich
Choleraausbruchs mit 14 Toten in Kigoma, es seien lediglich vereinzelte Fälle während der letzten 3 Monate in Dörfern in der Region und 11 Fälle im Flüchtlingslager (behandelt, keine Tote) aufgetreten.
Cholera - 22.01.2001 Zum Jahresanfang innerhalb von
drei Wochen in der Region Singida sieben Tote und mind. 40 Erkrankte.
Cholera - 26.07.2001 Ausbruch
seit 18. Mai in den Distrikten Temeke und Ilala von Dar es Salaam mit bisher 109 Fällen und drei Toten. Auch andere Bezirke sind betroffen.
Cholera - 28.12.2001 Aktuell wieder rückläufiger Ausbruch auf Zanzibar und Pemba mit bisher 24 Toten in städtischen und ländlichen Gebieten. Ende Dezember zwei bis vier Neuerkrankungen täglich. Am meisten betroffen sind Orte im Unguja Central District) und Tumbatu
in Unguja North District. Aufgrund der schlechten sanitären Verhältnisse ist diese Gegend sehr anfällig.
1998 forderte der schlimmste Ausbruch auf Zanzibar 80 Menschenleben.
Cholera - 02.02.2002 Ausbruch seit 22. Dezember im Küsten-Distrikt Rufiji (wahrscheinlich eingeschleppt aus Sansibar) mit bisher 22 Toten, über 400 zeigen Symtome, 34 sind im
Krankenhaus.
Cholera - 14.07.2002 Nach zwölf neu Hospitalisierten in der Dar Es Salaam Region sollen Gegenmaßnahmen eine weitere Ausbreitung unterbinden. Hier bereits seit April Meldungen.
Cholera - 18.08.2002 Mehrere Ausbrüche:
- In der Vorstadt Kinondoni melden alle Stadtteile (am meisten betroffen sind Makurumla, Kigogo, Manzese, Mabibo, Mburahati, Tandale, Kimara, Ubungo, Makumbusho und Mwananyamala) außer Kibamba, Mbezi und Goba Cholera, bisher hier über 1.300 Fälle.
- Meldungen aus weiteren Vororten der Hauptstadt: Ilala (Buguruni, Vingunguti, Chanika und Segerea) und Temeke (Tandika, Mbagala und Keko).
- Ausbruch mit steigender Tendenz im Dodoma Rural District, allein im Krankenhaus von Mvumi 18 Neuerkrankungen.
Cholera - 25.12.2002 Aktuell mehrere Ausbrüche:
o ab der vorletzten Novemberwoche Ausbruch in der Hauptstadt Dar Es Salaam. Hier schon mind. seit März immer wieder Meldungen, die Statistik verzeichnet bis 25.12. 65 Tote und 2.791 Erkrankte. Ende Dezember sind noch 55 hospitalisiert.
o Anfang Dezember in der Dodoma-Region, mind. 150 Erkrankte.
Cholera - 15.04.2003 Lt. WHO soll Cholera aktuell landesweit ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem sein, genauere Daten wurden nicht genannt.
Cholera - 25.04.2005 Aktuelle Meldung:
Im Norden von Zanzibar steigt nach starken Regenfällen das Erkrankungsrisiko, zwei Fälle wurden schon gemeldet.
Zurück liegende Meldungen
Erst Mitte Märtz bekannt gewordener Ausbruch seit Ende Februar mit mind. sieben Toten in Tanga und in den Distrikten Handeni und Korogwe.
- Im Distrikt Handeni sind Kwamsala, Kwamatuku, Kwamkonga, Kwamkono, Chanika, Zavuza, Mandera, Maili Kumi und Segera betroffen, außerdem Chang'ombe, Michungwani, Kwedizinga, Kabuku Ndani, Kwaraguru, Kwamaganga, Kabuku Nje und Sindeni.
- Im Distrikt Korogwe sind die Stadt Korogwe incl. Kirikiri, Manundu Kati, Habitati, Majengo, National Housing, Mountain View, Madaraka, Kambi ya Maziwa, Manzese, Old Korogwe, Kwamngumi, Nyumbu und Mahuezanguru betroffen.
Cholera - 13.11.2006 Aktuelle Meldung:
- In der Hauptstadt Dar es Salaam sind die Erkrankungszahlen stark gestiegen, mittlerweile wurden 820 Menschen hospitalisiert, 5 starben. Die Vororte sind aufgrund der noch schlechteren Hygienebedingungen am stärksten betroffen. Am meisten betroffen sind
Ilala, Temeke und Kinondoni. Dar es Salaam gilt mittlerweile als endemisch.
Mindestens weitere 16 Personen mussten in Stone Town auf Sansibar mit schwerem Durchfall hospitalisiert werden, Cholera wurde dort allerdings nicht bestätigt.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch (zuletzt Meldungen Anfang August) in Wellen ab Ende März (Rückgang im April, Wiederaufflammen im Mai/Juni, starker Anstieg im Juli) auf Zanzibar (Pemba und Unguja), bisher über 300 Erkrankte und 24 Tote.
- Immer wieder aufflammender Ausbruch in der Hauptstadt Dar es Salaam mit bis Mitte Mai mind. 50 Toten und über 4.000 Fällen. Meldungen aus (in absteigender Reihenfolge): Buguruni, Vingunguti, Tabata, Kigogo, Kitunda, Mchikichini, Mabibo, Kinyerezi und
Ukonga. Dies sind auch regelmäßig die Stadtteile, in denen bei Ausbrüchen Erkrankungen vorkommen.
- Ausbrüche in der Kigoma Region: Mind. 66 sind Stand Ende Januar im Kasulu Distrikt (in den Orten Mulamvya, Kabanga, Murufiti, Janda, Kimobwa, Bugaga, Nyumbigwa, Muzye, Kumsenga, Murubona, Kimobwa und Muhinda) erkrankt.
Im Nachbardistrikt Kigoma Meldungen aus dem Ort Kidahwe.
Cholera - 05.12.2006 Aktuelle Meldung:
- In der Hauptstadt Dar es Salaam sind die Erkrankungszahlen stark gestiegen, mittlerweile wurden 820 Menschen hospitalisiert, 5 starben. Die Vororte sind aufgrund der noch schlechteren Hygienebedingungen am stärksten betroffen. Am meisten betroffen sind
Ilala, Temeke und Kinondoni. Dar es Salaam gilt mittlerweile als endemisch.
In der Region Zwischen 20. November und 12. Dezember in der Region Dar es Salaam insgesamt 11.227 Erkrankungen, 117 starben in der Stadt Dar es Salaam.
Mindestens weitere 16 Personen mussten in Stone Town auf Sansibar mit schwerem Durchfall hospitalisiert werden, Cholera wurde dort allerdings nicht bestätigt.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch (zuletzt Meldungen Anfang August) in Wellen ab Ende März (Rückgang im April, Wiederaufflammen im Mai/Juni, starker Anstieg im Juli) auf Zanzibar (Pemba und Unguja), bisher über 300 Erkrankte und 24 Tote.
- Immer wieder aufflammender Ausbruch in der Hauptstadt Dar es Salaam mit bis Mitte Mai mind. 50 Toten und über 4.000 Fällen. Meldungen aus (in absteigender Reihenfolge): Buguruni, Vingunguti, Tabata, Kigogo, Kitunda, Mchikichini, Mabibo, Kinyerezi und
Ukonga. Dies sind auch regelmäßig die Stadtteile, in denen bei Ausbrüchen Erkrankungen vorkommen.
- Ausbrüche in der Kigoma Region: Mind. 66 sind Stand Ende Januar im Kasulu Distrikt (in den Orten Mulamvya, Kabanga, Murufiti, Janda, Kimobwa, Bugaga, Nyumbigwa, Muzye, Kumsenga, Murubona, Kimobwa und Muhinda) erkrankt.
Im Nachbardistrikt Kigoma Meldungen aus dem Ort Kidahwe.
Cholera - 17.01.2007 Aktuelle Meldungen:
- Aktueller Ausbruch in Arusha, bei dem bis 18. Januar 2007 insgesamt 29 Menschen erkrankten. Insbesondere Studenten sind zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen aufgerufen.
- Ausbruch in der Region Rukwa, 45 Menschen mussten zwischen 5. November und 17. Dezember hospitalisiert werden. Am 28. November starb ein 35-jähriger in Kashaulili Ward des Distrikts Mpanda.
- In der Hauptstadt Dar es Salaam sind die Erkrankungszahlen stark gestiegen, bis Ende Dezember wurden 820 Menschen hospitalisiert, 5 starben. Die Vororte sind aufgrund der noch schlechteren Hygienebedingungen am stärksten betroffen. Am meisten betroffen
sind Ilala, Temeke und Kinondoni. Dar es Salaam gilt mittlerweile als endemisch.
In der Region zwischen 20. November und 12. Dezember in der Region Dar es Salaam insgesamt 11.227 Erkrankungen, 117 starben in der Stadt Dar es Salaam.
Mindestens weitere 16 Personen mussten in Stone Town auf Sansibar mit schwerem Durchfall hospitalisiert werden, Cholera wurde dort allerdings nicht bestätigt.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch (zuletzt Meldungen Anfang August) in Wellen ab Ende März (Rückgang im April, Wiederaufflammen im Mai/Juni, starker Anstieg im Juli) auf Zanzibar (Pemba und Unguja), bisher über 300 Erkrankte und 24 Tote.
- Immer wieder aufflammender Ausbruch in der Hauptstadt Dar es Salaam mit bis Mitte Mai mind. 50 Toten und über 4.000 Fällen. Meldungen aus (in absteigender Reihenfolge): Buguruni, Vingunguti, Tabata, Kigogo, Kitunda, Mchikichini, Mabibo, Kinyerezi und
Ukonga. Dies sind auch regelmäßig die Stadtteile, in denen bei Ausbrüchen Erkrankungen vorkommen.
- Ausbrüche in der Kigoma Region: Mind. 66 sind Stand Ende Januar im Kasulu Distrikt (in den Orten Mulamvya, Kabanga, Murufiti, Janda, Kimobwa, Bugaga, Nyumbigwa, Muzye, Kumsenga, Murubona, Kimobwa und Muhinda) erkrankt.
Im Nachbardistrikt Kigoma Meldungen aus dem Ort Kidahwe.
Cholera - 24.01.2007 Aktuelle
Meldungen:
Weiterhin Ausbrüche auf der Insel Zanzibar.
- Jüngster Ausbruch im Dorf Jambiani, 35 Kilometer südlich von Stone Town, mindestens 10 Menschen mussten hospitalisiert werden, einer starb.
- Aktueller Ausbruch in Arusha, bei dem bis 18. Januar 2007 insgesamt 29 Menschen erkrankten. Insbesondere Studenten sind zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen aufgerufen.
- Ausbruch in der Region Rukwa, 45 Menschen mussten zwischen 5. November und 17. Dezember hospitalisiert werden. Am 28. November starb ein 35-jähriger in Kashaulili Ward des Distrikts Mpanda.
- In der Hauptstadt Dar es Salaam sind die Erkrankungszahlen stark gestiegen, bis Ende Dezember wurden 820 Menschen hospitalisiert, 5 starben. Die Vororte sind aufgrund der noch schlechteren Hygienebedingungen am stärksten betroffen. Am meisten betroffen
sind Ilala, Temeke und Kinondoni. Dar es Salaam gilt mittlerweile als endemisch.
In der Region zwischen 20. November und 12. Dezember in der Region Dar es Salaam insgesamt 11.227 Erkrankungen, 117 starben in der Stadt Dar es Salaam.
Mindestens weitere 16 Personen mussten in Stone Town auf Sansibar mit schwerem Durchfall hospitalisiert werden, Cholera wurde dort allerdings nicht bestätigt.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch (zuletzt Meldungen Anfang August) in Wellen ab Ende März (Rückgang im April, Wiederaufflammen im Mai/Juni, starker Anstieg im Juli) auf Zanzibar (Pemba und Unguja), mehrer hundert Erkrankte und mindestens 50 Tote.
- Immer wieder aufflammender Ausbruch in der Hauptstadt Dar es Salaam mit bis Mitte Mai mind. 50 Toten und über 4.000 Fällen. Meldungen aus (in absteigender Reihenfolge): Buguruni, Vingunguti, Tabata, Kigogo, Kitunda, Mchikichini, Mabibo, Kinyerezi und
Ukonga. Dies sind auch regelmäßig die Stadtteile, in denen bei Ausbrüchen Erkrankungen vorkommen.
- Ausbrüche in der Kigoma Region: Mind. 66 sind Stand Ende Januar im Kasulu Distrikt (in den Orten Mulamvya, Kabanga, Murufiti, Janda, Kimobwa, Bugaga, Nyumbigwa, Muzye, Kumsenga, Murubona, Kimobwa und Muhinda) erkrankt.
Im Nachbardistrikt Kigoma Meldungen aus dem Ort Kidahwe.
Hintergrund:
In Zanzibar kommt es seit 1998 regelmäßig zu Epidemien.
Cholera - 25.05.2007 Aktuelle
Meldung:
- In letzter Zeit wurden in der Hauptstadt Dar es Salaam keine Erkrankungen mehr gemeldet. Man geht davon aus, dass man durch die getroffenen Maßnahmen die Krankheit dort gestoppt hat.
- In der Hauptstadt Dar es Salaam sind die Erkrankungszahlen stark gestiegen, bis Ende Dezember wurden 820 Menschen hospitalisiert, 5 starben. Die Vororte sind aufgrund der noch schlechteren Hygienebedingungen am stärksten betroffen. Am meisten betroffen
sind Ilala, Temeke und Kinondoni. Dar es Salaam gilt mittlerweile als endemisch.
In der Region zwischen 20. November und 12. Dezember in der Region Dar es Salaam insgesamt 11.227 Erkrankungen, 117 starben in der Stadt Dar es Salaam.
Mindestens weitere 16 Personen mussten in Stone Town auf Sansibar mit schwerem Durchfall hospitalisiert werden, Cholera wurde dort allerdings nicht bestätigt.
- Das Gesundheitscamp in Levolosi, Arusha wurde am 23. März 2007 geschlossen, was ein Indiz dafür ist, dass die Krankheit dort vorüber bzw. zumindest unter Kontrolle ist.
Meldungen Ende Januar:
Weiterhin Ausbrüche auf der Insel Zanzibar.
- Jüngster Ausbruch im Dorf Jambiani, 35 Kilometer südlich von Stone Town, mindestens 10 Menschen mussten hospitalisiert werden, einer starb.
- Aktueller Ausbruch in Arusha, bei dem bis 18. Januar 2007 insgesamt 29 Menschen erkrankten. Insbesondere Studenten sind zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen aufgerufen.
- Ausbruch in der Region Rukwa, 45 Menschen mussten zwischen 5. November und 17. Dezember hospitalisiert werden. Am 28. November starb ein 35-jähriger in Kashaulili Ward des Distrikts Mpanda.
Zurück liegende Meldungen:
- Ausbruch (zuletzt Meldungen Anfang August) in Wellen ab Ende März (Rückgang im April, Wiederaufflammen im Mai/Juni, starker Anstieg im Juli) auf Zanzibar (Pemba und Unguja), mehrer hundert Erkrankte und mindestens 50 Tote.
- Immer wieder aufflammender Ausbruch in der Hauptstadt Dar es Salaam mit bis Mitte Mai mind. 50 Toten und über 4.000 Fällen. Meldungen aus (in absteigender Reihenfolge): Buguruni, Vingunguti, Tabata, Kigogo, Kitunda, Mchikichini, Mabibo, Kinyerezi und
Ukonga. Dies sind auch regelmäßig die Stadtteile, in denen bei Ausbrüchen Erkrankungen vorkommen.
- Ausbrüche in der Kigoma Region: Mind. 66 sind Stand Ende Januar im Kasulu Distrikt (in den Orten Mulamvya, Kabanga, Murufiti, Janda, Kimobwa, Bugaga, Nyumbigwa, Muzye, Kumsenga, Murubona, Kimobwa und Muhinda) erkrankt.
Im Nachbardistrikt Kigoma Meldungen aus dem Ort Kidahwe.
Hintergrund:
In Zanzibar kommt es seit 1998 regelmäßig zu Epidemien.
Cholera - 07.10.2009 Aktuelle Meldung:
- Epidemie landesweit innerhalb der letzten Woche bis zum 6. Oktober 2009, zwölf Menschen starben, insgesamt etwa 600 erkrankten. Am meisten betroffen ist der Norden des Landes, im Distrikt Handeni in der nordöstlichen Region Tanga wurden 511 Fälle
gemeldet.
Zurück liegende Meldungen:
- Mara: Ausbruch in den zwei abgelegenen Orten Kisoria und Bwanza im Distrikt Bunda in der Mara (im Norden an der Grenze zu Kenia). Seit dem 24. Dezember 2008 bis zum 9. Januar 2009 mussten drei Personen hospitalisiert werden. Bereits zuvor starben in der
ersten Septemberwoche 2008 vier Personen (in Tarime), Dutzende mussten hospitalisiert werden. Die ersten Erkrankungen wurden am 16. August 2008 im Distrikt Tarime an der Grenze zu Kenia gemeldet, insgesamt 180 Erkrankungen in den Distrikten Tarime und
Rorya.
- Rukwa: Vier Menschen starben und weitere 70 erkrankten im Süden des Landes. Der erste Todesfall wurde in der vergangenen Woche in der südwestlichen Region Rukwa gemeldet im Dorf Milala Chongo gemeldet.
- Davor 2008 schon Ausbrüche in Dar es Salaam, Sumbawanga, im Distrikt Moshi und in Arusha.
Diarrhoe - 04.08.2006 Auf Zanzibar wurden über 450 Kinder aus dem Urban Distrikt in Stone Town hospitalisiert, alle hatten verunreinigtes Wasser zu sich genommen.
Zanzibar hat große Probleme mit seiner Trinkwasser-Versorgung.
Ebola - 07.11.2000 Am 5. 11. vermuteter Ebola-Fall in
der Kanyigo Klinik in Kagera (Grenzgebiet zu Uganda, Muleba District). Wahrscheinlich aus Uganda eingeschleppt.
Ebola - 24.11.2000 Stand 9.12. sind keine Ebola-Fälle
bekannt!
In den Regionen Kagera, Mwanza, Arusha, Tanga und Kilimanjaro wächst die Furcht vor einem Ebola-Ausbruch. Bisher fünf Verdachtsfälle in den Distrikten Mwanza, Kagera und Dar es Salaam.
Filariosen - 17.01.2000 In
Tansania sind ca. 10 Millionen in den Hochrisikogegenden durch Elephantiasis gefährdet. Vor allem betroffen sind die Küste und küstennahe Gebiete, die südöstl. Küste des Lake Victoria, der Norden des Lake Nyansa und das zentrale Flachland von Morogoro
entlang der Dar es Salaam-Sambia Straße. Derzeit 2 Millionen Infizierte mit Filarien von Wuchereria brancrofti, 0,2% klinisch erkrankt.
Fish poisoning - 17.11.1998 Fischfang mit unbekannten
giftigen Chemikalien im Viktoriasee (Gewässer Kenia, Tansania und Uganda).
Fish poisoning - 27.11.1998 Fischfang mit giftigen
Chemikalien (seit April 98) ist immer noch weit verbreitet, da die Möglichkeiten zur Kontrolle fehlen und nicht ordentlich sanktioniert wird. Betroffen ist hauptsächlich die Fischgattung "tilapia".
Fish poisoning - 02.12.1998 Soziale Hintergründe der
Fisch-Piraterie
Fish poisoning - 05.04.1999 Neue Fälle von
Fischvergiftung mit Insektiziden (z.B. Thiodan und Daiznon) im Viktoriasee führen zu EU-Importverbot.
Fish poisoning - 23.04.1999 Angeblich kein Fischfang
mit Gift mehr, auf Süßwasserfisch sollte trotzdem verzichtet werden. Der Viktoriasee ist Hauptfischquelle, Fisch wird auch nach Europa importiert. Fischfang mit Gift (Thiodan, Diazinon, Triatrix) häufig in Tansania (besonders im Gebiet Musoma), in Uganda
und Kenia nur wenig besser.
Möglicherweise sind aus Nyanza gemeldete Cholerafälle Fischvergiftungsfälle.
Fish poisoning - 22.03.2000 Nach den Meldungen mit
Fischfang per Gift (Thiodan, Diazinon, Triatrix) von 1999 verhängt die EU einen Importstopp für Fisch aufgrund starker Verunreinigungen des Viktoriasees durch ungeklärte Abwässer.
Auf Süßwasserfisch sollte verzichtet werden
Gelbfieber-Einreisebestimmung - 23.04.2001 Aus
Rücksicht auf den Tourismus hat Tansania die geltende Einreisebestimmung (Gelbfieber-Impfbescheinigung bei Einreise aus Infektionsgebieten) zurückgenommen. Inwieweit diese Neuerung an kleinen Grenzen Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Tansania gehört
zu den Gelbfieber-Endemiegebieten (Dies bedeutet, es kann jederzeit zu einem Ausbruch kommen), deshalb ist die Impfung auch zum eigenen Schutz höchst sinnvoll.
Hepatitis B - 30.05.2001 Mit drei Millionen an
chronischer HB Infizierter liegt die Durchseuchung bei der Gesamteinwohnerzahl von ca. 26 Mio. sehr hoch (in Deutschland zum Vergleich sind 0,5% infiziert).
Lepra - 31.01.2000 1999 4.279
Leprafälle (1983 noch 35.092). Das Ziel, bis 2005 leprafrei zu sein, scheint nicht zu hoch gegriffen.
Malaria - 31.01.2000 In Dar Es
Salaam sind nach einer Studie 43% der malariakranken Kinder resistent gegen Chloroquintherapie. Sulfadoxin/Pyrimethamin wird hier vor allem zur Therapie verwendet.
Malaria - 19.04.2000 Zunehmende
Chloroquineresistenz bei der Malariatherapie, zwischen 1997 und 1999 bis zu 52% Therapieversagen in einzelnen Regionen. In Dar Es Salaam bei einer Studie an Kindern 43% Therapieversager. Eine Rate von mehr als 25% ist nach internationalen Standards
unakzeptabel. Die offizielle Empfehlung von Sulfadoxin-Pyrimethamin als alternatives Medikament zur Behandlung der Malaria wurde Mitte 2002 wegen der beobachteten Nebenwirkungen wieder zurückgenommen.
Malaria - 07.07.2000 Der Import von Chloroquin wurde
von offiziellen Stellen wegen der zunehmenden Chloroquinresistenz (20-25%) und der hohen Zahl an Therapieversagern (bis zu 52%) verboten. Innerhalb der nächsten 6 Monate soll die Versorgung mit Fansidar (Sulfadoxin-Pyrimethamin), einem Alternativpräparat
zur Therapie, gewährleistet sein.
Malaria - 04.07.2002 Zunehmende Chloroquin-Resistenz bei
der Malariatherapie, zwischen 1997 und 1999 bis zu 52% Therapieversagen in einzelnen Regionen. Eine Rate von mehr als 25% ist nach internationalen Standards unakzeptabel. Die darauf erfolgte offizielle Empfehlung von Sulfadoxin-Pyrimethamin als
alternatives Medikament zur Behandlung der Malaria wurde Mitte 2002 wegen der beobachteten Nebenwirkungen wieder zurückgenommen.
Malaria - 03.04.2003 In West-Tansania leichter Rückgang der Fälle seit Ende der Regenzeit jetzt im April. Hier hatten während der Regenzeit 60% aller Arztbesuche ihre Ursache in Malaria.
Malaria - 01.08.2004 Malaria ist hier die zweit-häufigste Todesursache mit ca. 100.000 Toten pro Jahr, 70% davon sind Kinder unter fünf Jahren.
Malaria - 07.11.2004 Wie in der gesamten Küstenregion viele Erkrankungen auch in der Hauptstadt Dar es Salaam. Die meisten Toten im Land in den Distrikten Kibaha und Kilosa.
Malaria ist hier die zweit-häufigste Todesursache mit ca. 100.000 Toten pro Jahr, 70% davon sind Kinder unter fünf Jahren.
Malaria - 21.07.2006 Zahl der Malaria-Fälle (speziell Kinder bis 5 Jahre) in der Region Kagera, Tansania, steigt. Am schlimmsten betroffen sind die Distrikte Karagwe und
Muleba.
Malaria - 25.04.2007 - Im Vergleich zu vor 3 Jahren
sind die Zahlen in Zansibar gesunken. Dies ist zurückzuführen auf eine Kampagne, die die Krankheit eindämmen soll. In Pemba sind die Erkrankungen im Jahr 2006 im Vergleich zu 2005 um 87 Prozent gesunken.
- Dennoch sind im gesamten Land 93 Prozent der Bevölkerung gefährdet. Die Zahlen sind landesweit auch steigend, einschließlich der Zahl der Todesfälle, vor allem betreffend Kinder unter 5 Jahren. Die am meisten betroffenen Distrikte waren Karagwe und
Muleba in der Region Kagera: im Mai 2006 erreichte die Zahl sterbender Kinder unter 5 Jahren 3.542 im Distrikt Muleba und 3.944 im Distrikt Karagwe.
Malaria - 19.07.2007 Derzeit werden in 14
verschiedenen Distrikten Sprühmaßnahmen durchgeführt, um die Mosquitos zu dezimieren. Im Land nach wie vor hohe Fallzahlen, bis 2010 soll eine Reduzierung um 50 Prozent erreicht werden.
Masern - 20.01.2007 Ausbruch in Pemba mit 184 Fällen (darunter 1 Todesfall). Die meisten Erkrankungen (166) wurden im Distrikt Micheweni in den letzten 2 Wochen
gemeldet. Eine Impfkampagne ist geplant, im Distrikt Micheweni sollen etwa 44.000 Kinder zwischen 6 Monaten und 15 Jahre geimpft werden.
Der letzte gemeldete Ausbruch war Anfang 2000 in Kibondo in West Tansania sowie dem Nduta camp, hauptsächlich Kichananga.
Masern - 31.07.2009 Ausbruch in sechs Dörfern des Distrikts Nkasi in der Region Rukwa, vermutlich aus DR Kongo importiert. Etwa 183 Kinder im Alter unter fünf Jahren erkrankten, sieben Personen starben
(darunter zwei Kinder) im Dorf Kalungu. Außer Kalungu sind am meisten betroffen die Dörfer Kirando, Manda Kerenge und Namasi, alle befinden sich entlang des Ufers des Flusses Tanganyika.
Meningokokken Meningitis - 11.04.2002 Ungewöhnlicher Ausbruch während der Regenzeit vom November 2001 bis Februar 2002 84 Erkrankte (6 Tote) in Flüchtlingscamps im Kibondo Distrikt in West-Tansania. Neisseria meningitidis A.
Meningokokken Meningitis - 02.10.2002 Seit erstem Juli Ausbruch mit Stand Anfang Oktober sinkender steigender Tendenz (ca. 20 wöchentliche Fälle) in den vier Lagern Nduta, Karago, Mtendeli und
Mkugwa (im Nordwest-Distrikt Kibondo). Neisseria meningitidis serogroup A wurde nachgewiesen.
Auch in den Provinzen Kasulo und Ngara wird vorsorglich geimpft.
Mycobacterium ulcerans - 09.07.1998 Die Elfenbeinküste,
Ghana und Benin arbeiten bei der Bekämpfung des Mycobacterium ulcerans, gegen das es kein Heilmittel gibt, zusammen.
Die Zahl der weltweiten Fälle ist nicht bekannt. In der Elfenbeinküste verdoppelte sich das Maximum zwischen 1996 und 1997 auf über 10.000 Fälle. Kenia, Sierra Leone und Tansania meldeten zum ersten Mal Fälle.
Optic neuropathy - 30.05.2003 Ausbruch u.a. in Dar es Salaam, die Ursache ist bislang noch unbekannt, es könnten Enteroviren sein. Symptome sind Augenschmerzen, verschwommene Sicht und evtl. ein Kribbeln in den
Fingerspitzen.
Optic neuropathy wurde in Tansania erstmals im Jahr 1988 diagnostiziert, seither steigt die Zahl der Fälle dramatisch an, hauptsächlich betroffen sind junge Menschen aus der Küstenregion.
Allein in Dar es Salaam wird die Zahl der erkrankten Kinder auf 5.000 geschätzt, eine ähnliche Epidemie gab es zwischen 1991 und 1993 in Kuba.
Pest - 30.09.1999 Ausbruch im Lushoto-Gebiet (in der
Tanga-Provinz an der Südseite der Usambara-Mt.) etwa 100 km von der Grenze zu Kenia entfernt mit 64 Fällen und 2 Toten, hier ist die Pest endemisch.
Pest - 28.03.2007 Mindestens 8 Menschen starben im Dorf
Endoji im Distrikt Mbulu der Region Manyara seit der ersten Fallmeldung am 28. Februar 2007. Den Symptomen nach handelt es sich um Beulenpest.
Rift Valley fever - 06.02.2007 Die Krankheit hat sich nun vom benachbarten Kenia (North-Eastern Provinz) auch nach Tansania ausgebreitet. Anfang Februar starben 2 Menschen im Dorf Teradi in
der Region Arusha. Weitere Verbreitung wird befürchtet.
Rift Valley fever - 14.03.2007 - Die Krankheit hat sich
nun vom benachbarten Kenia (North-Eastern Provinz) auch nach Tansania ausgebreitet. Zuletzt starben zwischen Mitte Februar und Mitte März 10 Menschen in der Region Dodoma. Anfang Februar starben 2 Menschen im Dorf Teradi in der Region Arusha. Weitere
Verbreitung wird befürchtet.
Farmen der Distrikte Bahi und Chamwino wurden unter Quarantäne gesetzt.
- 4 Verdachtsfälle im Norden des Landes. Die Betroffenen wurden in das Mount Meru Hospital gebracht, in dem die ersten 2 Opfer des Landes der Krankheit am 31. Januar starben.
Zahlreiche Farmen sind infiziert.
Rift Valley fever - 23.05.2007 Aktuell wird gemeldet,
dass der Ausbruch eingedämmt sei, angeblich bereits seit 06. April 2007 keine Neuerkrankungen mehr.
Zuvor hatte sich die Krankheit vom benachbarten Kenia (North-Eastern Provinz) auch nach Tansania ausgebreitet. Zahlreiche Verdachtsfälle im ganzen Land, am stärksten betroffen ist die Region Dodoma. Im gesamten Land starben seit Beginn des Jahres 2007 bis
zum 03. Mai 2007 insgesamt 109 Menschen (davon zahlreiche in Dodoma), insgesamt 264 erkrankten in 10 der insgesamt 21 Regionen, viele wurden hospitalisiert, 154 Fälle wurden laborbestätigt. Verteilung wie folgt: 12 Fälle in Arusha, einer in Dar es Salaam,
156 in Dodoma, 4 in Iringa, 6 in Manyara, 50 in Morogoro, 5 in Mwanza, 5 in Pwani, 24 in Singida sowie einer in Tanga. Zigtausende Tiere auf zahlreiche Farmen sind infiziert. Derzeit durchgeführte Massenimpfungen sollen den Ausbruch eindämmen.
Die Zahl der Hospitalisierten ist allerdings gesunken, am 14. Mai 2007 noch 23 Hospitalisierte (gegenüber 35 noch 2 Wochen vorher, im Vormonat März waren es noch 137), davon 15 laborbestätigt.
Einzelmeldungen:
- In der Region Dodoma starben seit Beginn 2007 bis Ende April 2007 insgesamt 56 Menschen (bis Anfang April waren es noch 37), zahlreiche weitere sind erkrankt.
Verdachtsfälle in den Distrikten Kilosa, Tarime, Monduli und Simanjiro.
- Im Grenzgebiet zu Kenia starben in den letzten 3 Monaten über 154 Menschen, mindestens 41 werden derzeit noch behandelt.
- Anfang Februar starben 2 Menschen im Dorf Teradi in der Region Arusha.
- Weitere Hospitalisierungen in Tanga und Mangara.
- 60 Verdachtsfälle in der Region Morogoro.
- Farmen der Distrikte Bahi und Chamwino wurden unter Quarantäne gesetzt.
- Fälle im Norden des Landes. Die Betroffenen wurden in das Mount Meru Hospital gebracht, in dem die ersten 2 Opfer des Landes der Krankheit am 31. Januar starben.
Schistosomiasis - 23.01.2002 Die Prävalenz am
Viktoriasee liegt bei 60%.
Schistosomiasis - 04.09.2007 Etwa 25 Urlauber aus Israel erkrankten auf dem Kisima Ngeda Campingplatz in der Nähe des Lake Eyasi, Ursache ist ein künstlicher Weiher, der bereits mehrmals Ursache von Erkrankungen
gewesen ist.
Trypanosomiasis, African - 27.06.2002 Die
offiziellen Zahlen (30-40 jährlich im ganzen Land) sind wohl zu niedrig: sowohl Ende 2000 als auch im Sommer und Herbst 2001 sind eine ganze Reihe von europäischen und amerikanischen Touristen, die nur für einige Tage den Serengeti-Nationalpark bzw. Parks
in seiner Nähe (z.B. den Tarangire-NP) besucht hatten, erkrankt bzw. sogar verstorben.
Trypanosomiasis, African - Jährlich sich saisonal wiederholend Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.
Trypanosomiasis, African - 23.07.2009 Vor einer Erkrankungsgefahr für Reisende wird gewarnt:
- Aktuell am 12. Juli 2009 musste eine Holländerin hospitalisiert werden, nachdem sie sich im Land aufgehalten hatte und eine Woche zuvor im Serengeti Park infiziert hatte.
- Weitere Erkrankungen wurden im Distrikt Waso in Ngorongoro gemeldet.
- Ein amerikanischer Tourist erkrankte am 30. Oktober 2008, nachdem er nördliche Teile des Landes besuchte. Vermutlich infizierte der Mann sich in Kibondo in Karagwe an der Grenze zum Akagera Park in Ruanda, oder südlich der Ngara-Kakonko-Kasulu Straße.
- Im Jahr 2007 erkrankte ein deutscher Tourist, der sich ebenfalls im Land infizierte.
Unbekannte Erkrankung - 30.05.2003 Ausbruch seit Mai einer unbekannten Infektionskrankheit in der Region Mwanza auf der Insel Ukerewe im Victoriasee, etwa 600 Menschen erkrankten, 55 Jugendliche starben.
Neurologische Symptome wie zum Beispiel Sehstörungen. Als Ursache diskutiert werden auch Vergiftungen.