Outbreak-Historie Thailand
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AIDS - 05.12.2002
Nach sinkenden Anstrengungen in den letzten Jahren steigen die Neuerkrankungszahlen unter Studenten und Drogensüchtigen wieder alarmierend an. Über zwei Prozent der Erwachsenen sind mit HIV infiziert. In den Nordprovinzen Chiang Rai und Phayao übersteigt die Zahl der Aids-Toten sogar die Zahl der Geburten.

Amöbiasis - 07.02.2001
Gleich zwei Tote in Siriraj durch Amoebo-Meningoencephalitis, einer fast immer tödlichen Krankheit, die hier offiziell seit 1982 nicht mehr vorgekommen ist. Infektionsorte sind Kanchanaburi und entweder Phetchaburi oder einer der Tempel: Wat Luang Pho Ban Laem in Samut Sakhon, Wat Preedaram in Nakhon Pathom und Wat Khao Ban Dai Id in Petchaburi. Übertragung vor allem durch Schwimmen in stehenden Gewässern.

Avian Influenza - 18.11.2008
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Brucellose - 07.09.2005
In der West-Provinz Kanchanaburi Cluster mit ca. 20 menschlichen Fällen auf der Maboonkrong Dairy Goat Farm. Ursache sollen aus Myanmar geschmuggelte Ziegen sein, was bedeutet, dass es in der Region weitere Fälle geben könnte.
Bereits 2003 Meldungen aus den beiden West-Provinzen Kanchanaburi und Ratchaburi: ca. 40 waren nach dem Genuss von nicht ausreichend erhitzter Ziegenmilch bzw. Ziegenfleisch erkrankt.
Vorsicht vor nicht ausreichend erhitzten Ziegen-Produkten.

Chikungunya-Fieber - 26.10.2008
Ausbruch im Süden des Landes nahe der Grenze zu Malaysia. In den zwei Wochen bis zum 25. Oktober erkrankten insgesamt 200 Personen in der Provinz Narathiwat, davon allein 80 teilweise laborbestätigte Erkrankungen in einem Ort.

Chikungunya-Fieber - 02.07.2009
Vor einer hohen Erkrankungsgefahr insbesondere für Touristen wird aufgrund eines landesweiten Ausbruchs mit hohen Erkrankungszahlen gewarnt, Gefahr besteht vor allem in Phuket, dort steigen die Erkrankungszahlen rapide an. In der ersten Jahreshälfe 2009 wurden dort insgesamt 2.155 Erkrankungen bestätigt (am 10. Juni waren es noch lediglich 694), dies entspricht der extrem hohen Inzidenz von 669 Fällen pro 100.000 Einwohner. 31 der Erkrankten waren Ausländer. Die Distrikte mit der höchsten Inzidenz sind Thalang gefolgt von Kathu und Muang. Hohe Gefahr besteht auch in der Stadt Phuket.
Im Übrigen wurden landesweit hauptsächlich im Süden in insgesamt 36 Provinzen seit Jahresbeginn bis zum 2. Juni 2009 insgesamt 24.029 Verdachtsfälle gemeldet (davon 5.741 innerhalb des letzten Monats). Am schwersten betroffen sind die Provinzen Songkhla (9.078 Fälle, vor allem in den Distrikten Sabayoi, Sadao, Thepha und Nathawee), gefolgt von Narathiwat (7.011), Pattani (2.942), Nakhon Si Thammarat, Songkhla, Trang und Yala. Zuletzt kam es zum ersten Todesfall bei einem Neugeborenen in der Provinz Trang. Dort sowie in dne Provinzen Phuket und Krabi wurden ebenfalls Ausbrüche gemeldet, mindestens vier bestätigte Erkrankungen in Phuket. Erkrankungen unter anderem auch in: Bangkok, Nontaburi, Saraburi, Samutprakarn, Srisages, Ubonrachatani, Surat Thani, Nakornsithamaraj und Krabi, sowie in Si Sa Ket, Ubon Ratchathani und Amnat Charoen.

Cholera - 07.08.1998
Seit Anfang des Jahres haben sich in Phuket die "ernsten Durchfallerkrankungen" im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Im Juli wurden neun Reisende behandelt, die Fälle nehmen zu.
Die Zahl der Nahrungsvergiftungen ist rückläufig.
Anfang des Jahres wurde von den Behörden eine Choleraerkrankung als Durchfallerkrankung vertuscht.

Cholera - 11.09.1998
Ausbruch an der Grenze zu Kambodscha. Die Ursache wird in den kambodschanischen Flüchtlingscamps vermutet, Dutzende von Leichen werden verbrannt, die Behörden verschweigen den Ausbruch.

Cholera - 18.03.1999
Nach Japan eingeschleppte Cholera-Fälle zeigen aktuelles Vorkommen, obwohl offiziell (WHO) keine Erkrankungen gemeldet wurden!!

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 22.08.2001
Japaner nach Thailand-Aufenthalt in Bangkok und Phuket Anfang August an Cholera erkrankt. Thailand gilt offiziell nicht als Cholera-Infektionsgebiet!

Cholera - 22.03.2002
Immer wieder erkranken Reisende nach Aufenthalten im Land, Thailand meldet das Vorkommen von Cholera aber nicht an die WHO.
Z. B. Tscheche (infiziert durch El tor Inaba) nach Trekking im Norden im März 2002, Japaner Ende 2001 infiziert durch El tor Inaba, Japaner (Aufenthalt in Bangkok und Phuket) Anfang August 2001, Südkoreaner nach (Bangkok) Anfang August 99, Japaner im März 99.

Cholera - 05.03.2004
124 Erkrankte, zwei Tote in der Nordost-Provinz Sakon Nakhon, alle hatten sich durch nicht durchgegarte Lebensmittel und nicht abgekochtes Wasser infiziert.

Cholera - 06.08.2007
Alarmbereitschaft in Tak entlang der Grenze zu Myanmar. In den letzten zwei Monaten bis Ende Juli 2007 knapp 500 Verdachtsfälle, hauptsächlich Gastarbeiter aus Myanmar (vorwiegend in der Landwirtschaft tätig). U.a. 300 Erkrankte in Mae Sot. Anfang Juli erkrankten in Myanmar an der Grenze zu der thailändischen Provinz Tak mehrere hundert Menschen, viele mussten hospitalisiert werden.

Cholera - 20.11.2007
Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 19. November 2007 insgesamt etwa 761 Hospitalisierungen in 36 Provinzen gemeldet. Insgesamt die meisten Fallzahlen im Nordosten, hauptsächlich betroffen sind Khon Kaen (221 Erkrankungen) und der Insel Phuket (110 Erkrankungen). Bislang sieben Menschen starben. Gefahr besteht damit auch für Touristen (Eine 29-jährige Frau aus Hong Kong erkrankte beispielsweise, die vom 27. September bis zum 1. Oktober 2007 nach Thailand gereist war). Es wird geraten, kein rohes Essen, insbesondere Fleisch, zu verzehren und es ausreichend zu kochen. Besonders untersucht werden derzeit folgende Provinzen: Khon Kaen, Udon Thani, Sakhon Nakhon, Lamphun, Roi Et, Maha Sarakham, Kalasin, Nakhon Phanom, Samut Sakhon, Nong Khai, Ayutthaya und Mukdahan.

Dengue-Fieber - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dengue-Fieber - 14.07.1998
Seit Jahresbeginn 32.662 Fälle, 30 Tote.

Dengue-Fieber - 18.07.1999
Verglichen mit 1998 in diesem Jahr bisher deutlicher Rückgang an Erkrankungen.

Dengue-Fieber - 23.05.2001
Ansteigende Erkrankungszahlen, in den ersten vier Monaten 2001 wurden landesweit 20.400 Erkrankungen registriert, eine Steigerung von 25%. Auch die Zahl der Todesfälle ist ähnlich angestiegen (von 33 im letzten Jahr auf 43).

Dengue-Fieber - 21.07.2001
Auf Phuket warnen die Gesundheitsbehörden zum zweiten Mal vor einem steigenden Dengue-Risiko. Im Juni stand die Zahl noch bei 55, drei Wochen später im Juli sind es schon 75. Die Fälle im Januar wurden alle in den Distrikten Muang und Thalang (vor allem betroffen sind Tambon Rassada, Tambon Wichit und Tambon Mai Khao) gemeldet. Inwieweit die Haupt-Touristen-Ressorts an der Westküste betroffen sind, ist nicht bekannt.

Dengue-Fieber - 20.08.2001
Angesichts der Regenzeit mit ihrem erhöhten Risiko wird Alarm gegeben: steigende Erkrankungszahlen (bis Anfang August 74.971 Erkrankungen, 139 Tote), allein im Juli ca. 13.000 Erkrankungen (20 Tote). Das höchste Risiko besteht für die Chon Buri Provinz. Auch Bangkok (Stand August 7.800 Erkrankte) und Mae Sot in Tak (Stand Mitte Juli ca. 300 Erkrankte, in Tak insgesamt ca. 800 Erkrankte) sind stark betroffen.
Von Thailands 76 Provinzen haben die höchsten Inzidenzen: Chon Buri, Nakhon Sawan, Phisanulok, Uthai Thani, Sa Kaew, Yala, Songkhla, Rayong, Lopburi und Pattani, die höchste Mortalität verzeichnen Narathiwat, Yasothon, Chumphon, Suphan Buri, Chainat, Prachuab Khirikhan, Nong Bua Lamphu, Trat, Surin und Chiang Rai.
In den ersten vier Monaten landesweit 20.400 Erkrankungen, eine Steigerung von 25% gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der Todesfälle ist ähnlich angestiegen (von 33 im letzten Jahr auf 43). In diesem Jahr herrscht Dengue Typ 2 vor.

Dengue-Fieber - 13.02.2002
Die Einschleppungen nach Europa haben sich mehr als versiebenfacht, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.

Dengue-Fieber - 19.08.2002
Nach sehr frühem Anstieg der Erkrankungszahlen bisher über (Stand 19.8.) 68.100 Fälle (104 Tote), dies ist eine Rate von ca. 100 auf 100.000 Einwohner.
- Das gesamte Land ist betroffen, vor allem aber Bangkok mit 1.845 Erkrankten bis Anfang April.
- Über 60 erkrankte Touristen, die auf der Insel Koh Phangan (einige auch auf Koh Samui) im Golf von Siam waren, und das vor der eigentlichen Dengue-Saison im Juli.
- In der Nordost-Provinz Ubon Ratchathani 136 Fälle im März. Vor allem betroffen sind die Distrikte Tan Sum, Nam Yuen und Muang.
- In der Nordost-Provinz Nakhon Ratchasima wird vor steigenden Zahlen gewarnt, bisher 30 Erkrankte seit Jahresbeginn. Am schlimmsten betroffen sind die Distrikte Dan Khun Thod, Muang, Phimai, Pak Chong und Kham Thale So. In der 2. Jahreshälfte 2001 in der gesamten Provinz ca. 800 Erkrankte, sechs Tote.

Dengue-Fieber - 18.06.2003
Für dieses Jahr wird offiziell mit ähnlich hohen Zahlen wie 2002 und 2001 (in beiden Jahren über 100.000 Fälle) gerechnet, bis Mitte Juni diesen Jahres bereits 24.004 Fälle und 23 Tote u.a. in Bangkok und Phuket.

Dengue-Fieber - 04.08.2003
Für dieses Jahr wird offiziell mit ähnlich hohen Zahlen wie 2002 und 2001 (in beiden Jahren über 100.000 Fälle) gerechnet, bis Ende Juli bereits ca. 30.000 Fälle u.a. in Bangkok und Phuket. Kritisch wird die anstehende Regenzeit. Im letzten Jahr waren Touristen u.a. in Koh Phangan erkrankt.
Bisher die meisten Fälle (12.716 ) in der Central Region, in der Northeast-Region 11.745, in der North-Region 4.922 und in der South-Region 4.127. Peaks regelmäßig im Juli und August.

Dengue-Fieber - 07.09.2004
In diesem Jahr bis August 22.438 Erkrankte, die Hälfte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Beispielsweise in der Nakhon Ratchasima-Provinz (bisher 1.300 Erkrankte, liegt ca. 250 km nordöstlich von Bangkok) wird die Bevölkerung zu verstärktem Mückenschutz aufgerufen. Kritisch ist immer die Regenzeit.

Dengue-Fieber - 12.06.2005
Aktuell ca. 2.700 (Mitte Mai lag der Wert noch bei 800) wöchentliche Neuerkrankungen, bis Ende Mai isgesamt über 10.400 (bis Ende Februar waren es ca. 2.800) Erkrankte in diesem Jahr.
Fälle über das ganze Land verteilt, die Provinzen mit den höchsten Zahlen sind Satun, Songkhla, Trang, Pattalung, Ranong, Surat Thani, Petchburi, Prachuap Khiri Khan und Nakhon Si Thammarat im Süden; Rayong und Sa Kaew im Osten; und Nakhon Nayok in der Zentralregion.
Die Gesundheitsbehörden halten die Steigerung um fast 100% gegenüber den Vorjahren nicht für besorgniserregend, Dengue ist hier zyklisch, es wird erwartet, dass dieses Jahr der Höhepunkt des Zyklus sein könnte. Bis zum Ende der Regenzeit (Mai bis August) dürften die Zahlen weiter stark ansteigen.
Für August/September wird für die drei Südprovinzen vor einem großen Ausbruch gewarnt.
Einzelmeldungen:
- In Phuket unabhängig vom Tsunami (Stand Ende Mai) eine Steigerung um das Doppelte zum Vorjahreszeitraum, Dengue ist hier zyklisch und hat gerade ein Maximum.
- Ausbruch in der Süd-Provinz Nakhon Sri Thammarat mit (Stand 12.5.) mind. 375 Erkrankten. Bekannte Endemiegebiete mit erhöhtem Risiko sind hier die Distrikte Thung Song und Na Bon.
- Große Ausbrüche bisher in diesem Jahr in den Provinzen Rayong (Osten) und Sri Saket (Nordosten).
- In der im Golf von Thailand gelegenen Insel-Provinz Surat Thani (Stand Ende März) steigende Zahlen. Hier schon vor zwei Jahren ein größerer Ausbruch.

Dengue-Fieber - 15.10.2005
In den ersten neun Monaten insgesamt ca. 32.000 Erkrankte. Aktuell ist die Mosquitodichte und die Zahl der Larven gering, so dass nicht mit weiter hohen Zahlen gerechnet werden muss
Für August/September war für die drei Südprovinzen vor einem großen Ausbruch gewarnt worden.

Dengue-Fieber - 03.08.2006
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Die vier im Norden gelegenen Provinzen Kamphaeng Phet, Nakhon Sawan, Phichit und Uthai Thani sind offiziell zu Dengue-'red zones' erklärt worden. Hier liegt die Inzidenz bei 44 (auf 100.000 Bewohner), im Rest des Landes liegt sie bei 29.
- Meldungen auch aus der Provinz Surin, betroffen sind vor allem die Distrikte Sanom, Sangkha, Lamduan Jom Phra und der Subdistrikt Sri Narong.
- In Thailand bisher in diesem Jahr (mit Eintritt der Regenzeit steigt regelmäßig das Erkrankungsrisiko) mind. 20.000 Erkrankte, ca. 15% davon in der Hauptstadt Bangkok.

Dengue-Fieber - 15.10.2007
Landesweit seit Jahresbeginn bis Mitte Oktober 2007 über 40.000 Erkrankungen, dies sind 27 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2006. Allein im Juni 20.000 Erkrankungen. Ein 9-jähriger Junge starb (noch nicht laborbestätigt) aus Koh Kaew, bereits davor zwei weitere Todesfälle.
Hauptsächlich betroffen sind der Nordosten, der Süden sowie das Zentrum des Landes. Die Mosquitopopulation nimmt während der Regenzeit immer deutlich zu, vor allem in den drei südlichsten Provinzen, wo am meisten Regen fällt. Zwar ist die gefährlichste Zeit normalerweise erst im Juli, dieses Jahr jedoch traten bereits vorher starke Regenfälle auf.
Bereits bis Ende April waren hauptsächlich betroffen die Provinz Trat (400 km südöstlich von Bangkok an der Grenze zu Kambodscha) sowie Provinzen im Süden an der Grenze zu Malaysia.
In der Provinz Surin zwischen Beginn des Jahres 2007 und 10. April 2007 insgesamt 112 Fälle. Die meisten Erkrankungen im Distrikt Suring muang.

Dengue-Fieber - 09.02.2009
Landesweit wurden im Januar 2009 insgesamt 1.675 Erkrankungen gemeldet, zwei Personen starben (im Vergleichszeitraum 2008 waren es 1.553 Erkrankungen, zwei Todesfälle), die Situation wird sich im Vergleich zum Vorjahr vermutlich noch wesentlich verschlimmern. Am meisten betroffen: Central Region mit 886 Fällen, gefolgt von der Southern Region mit 546 und Bangkok mit 303 Fällen. Die am meisten betroffenen Provinzen sind Songkhla, Pattani und Yala. Die Hälfte der Betroffenen in diesem Jahr waren über 15 Jahre alt. Erkrankungsgefahr besteht auch im Hinblick auf Ausbrüche in benachbarten Staaten. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 91.003 Erkrankungen gemeldet (im schlimmsten Zustand befand sich die Provinz Rayong im August, nachdem 1.397 Erkrankungen gemeldet wurden), im Jahr 2007 waren es 65.581 Fälle.
Tatsächlich möglicherweise noch deutlich mehr Erkrankungen, weil die meisten niemals registriert werden.
2008 war außerdem schwer betroffen: Koh Samet, Koh Mun und Koh Kodi, sowie die Provinz Rayong, Bangkok, Ratchaburi, Nakhon Sawan und Phetchabun. Im Übrigen auch Verlagerung: der Großteil der Erkrankungen 2008 wurden aus der zentralen Regionen gemeldet, während es deutlich weniger als in den Jahren zuvor in der südlichen Region waren.

Dengue-Fieber - 14.06.2009
Aktuelle Meldungen:
- Landesweit wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres 2009 insgesamt etwa 12.000 Erkrankungen gemeldet. Die 29 am meisten betroffenen Provinzen sind: Nonthaburi,
Pathum Thani, Chachoengsao, Chanthaburi, Rayong, Samut Prakan, Nakhon
Nayok, Ratchaburi, Nakhon Pathom, Prachuap Khiri Khan, Samut Sakhon,
Buri Ram, Surin, Khon Kaen, Roi-et, Ubon Ratchathani, Si Sa Ket,
Sakon Nakhon, Nakhon Sawan, Phichit, Lamphun, Surat Thani, Chumphon,
Ranong, Phangnga, Krabi, Songkhla, Narathiwat und Bangkok.
- Ausbruch aktuell in der Region Mae Hong Son mit bislang 155 Erkrankungen, das ist doppelt so viel wie im Vorjahresvergleichszeitraum.

Diarrhoe - 03.01.2004
Drei nach Hongkong exportierte Ausbrüche machen deutlich, wie wichtig adäquate Vorsichtsmaßnahmen bei der Nahrungs- und Trinkwasseraufnahme sind.
Insgesamt 33 Personen aus verschiedenen Reisegruppen waren nach Essen in Khai Island (Phuket) an Silvester erkrankt.
Im Dezember eine auch nach Hongkong exportierte Cholera-Erkrankung, wo sich die Frau in Thailand infiziert hatte, ist nicht bekannt.

Ernährung - 23.10.2001
Fast die Hälfte der Restaurants und Lebensmittel-Shops in Bangkok, die eigentlich das städtische Zertifikat ``clean food-good taste'' besitzen, sind bei einer Stichprobe auf Lebensmittelhygiene durchgefallen.

Hand, foot & mouth disease - 27.06.2002
Durch hohe Luftfeuchtigkeit begünstigter Ausbruch mit steigender Tendenz in Bangkok (Silom, Sathon, Huay Kwang, Bang Kapi und Sukhaphibal ) mit 14 erkrankten Kindern und in Khon Kaen, Ursache sind Enteroviren. Hauptbetroffene sind Kindergarten-Kinder unter 5 Jahren, jährlich gibt es hier etwa 20-30 Fälle.
Weiterer Ausbruch in der Provinz Khon Kaen mit 122 Fällen.

Hand, foot & mouth disease - 07.09.2006
Im gesamten Land im Jahr 2006 bisher insgesamt 1.009 Fälle. Die meisten Erkrankten waren zwischen 2 und 5 Jahren alt, 4 Kinder starben.

Hand, foot & mouth disease - 23.11.2007
Ausbruch in Schulen im Zentrum und Norden des Landes, zahlreiche Schulen und Kindergärten mussten daraufhin schließen. Betroffen sind: Prachawit im Norden der Provinz Lampang Province, dort erkrankten zehn Kinder, sowie in der Assumption School, außerdem in einem Kindergarten 16 Erkrankungen. Weiterhin betroffen die Provinz Chon Buri, mehrere Schulen im Distrikt Sattahib, zehn Erkrankungen an der Ban Sattahib School, sowie weitere Schulen befinden sich in Alarmbereitschaft.

Hepatitis A - 27.05.2005
Großer Ausbruch seit Anfang April in den Nord-Provinzen Lampang und Chiang Rai, Ursache war verunreinigtes Speise-Eis. Ob es bereits Sekundär-Infektionen gibt, ist unklar.
Bisher über 900 Erkrankte, davon 11 im Chiang Rai's Mae Saruay Distrikt, 531 in Wieng Pa Pao und 264 in Wang Neua.

Influenza - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Japanese encephalitis - 11.02.2005
Eine amerikanische Touristin nach dem Besuch von Chiang Mai Valley und Chiang Mai City im Mai 2004 erkrankt.
Chiang Mai Valley ist als JE-Endemiegebiet bekannt.

Legionellose - 22.04.1999
Fälle nach Reisen nach Bangkok (2 aus England, der 3. aus Schottland, alle im gleichen Hotel). Legionella pneumophila Serogruppe 1 wurde isoliert.

Legionellose - 11.01.2007
Ausbruch in einem Hotel (Phuket Grand Tropicana Hotel) am Patong Beach in Phuket, 5 skandinavische Touristen erkrankten an einer Lungenentzündung, die durch Legionellen verursacht wurde.

Leptospirose - 05.11.1998
Über 100 Fälle (ca. 8 Tote) im nördlichen Thailand. Übertragung auf den Menschen meist durch von infizierten Nagetieren (Ratten) kontaminiertes Wasser.

Leptospirose - 10.11.1998
Inzwischen mehrere Hundert Fälle (ca. 20 Tote) in der nördlichen Provinz Phrae und nordöstlichen Provinz Surin.

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Leptospirose - 11.09.2006
Aktuell mehrere Meldungen aus dem Norden:
- Insgesamt wurden 2006 bisher 1400 Fälle gemeldet, darunter 31 Todesfälle.
- 60 Fälle in der Provinz Nan, davon wurden 44 hospitalisiert, 6 starben.
- 10 Fälle in Phitsanulok in den Distrikten Phrom Phiram, Bang Rakam, Bang Krathum und Muang.
- Ausbruch in der Nordprovinz Lampang mit mind. 20 Erkrankten. Die meisten im Distrikt Thern gefolgt von den Distrikten Wang Nua und Serm-ngam.
- Im Juni Ausbruch in der Nordprovinz Kalasin mit mind. 10 Erkrankten, vor allem in den Distrikten Kamalasai und Kongchai.
Zusammenfassung zurückliegender Meldungen:
- Erstmaliger Ausbruch wurde 1985.
- Zwischen 1982 und 1995 wurden pro Jahr offiziell zwischen 55 und 272 Fällen gemeldet (entspricht einer Rate von 0,3 pro 100.000)
- 1992 776 hospitalisierten Fällen.
- 1997 111 Todesfällen. Rate von 16 per 100 000
in der Provinz Nakhornratchasrima.
- 1998 einschließlich 102 Todesfällen, mehrere hundert Fälle (22
tödlich) in den Provinzen Prae und Surin.
- 1999 136 Todesfälle, außerdem 43 Fälle, die im Zusammenhang mit der Reinigung eines Teichs auftauchten.

Malaria - 23.05.2001
Steigende Erkrankungszahlen, es wird sogar eine Rückkehr der Malaria in die Touristengebiete befürchtet. Erst Mitte Mai war für Phuket eine Warnung ausgesprochen worden, nachdem dort 36 Fälle bekannt geworden waren.

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Malaria - 23.08.2002
Durch erfolgreiche Bekämpfungsprogramme steht die Provinz Tak, die jahrelang die meisten Fälle in Thailand gemeldet hatte, jetzt nur noch an fünfter Stelle.

Malaria - 12.07.2004
Ein englischer Student, der nach einem drei-wöchigen Abenteuer-Urlaub in Thailand verstorben war, zeigt, wie wichtig auch hier adäquate Vorsorge-Maßnahmen sind.

Malaria - 05.08.2005
Aktuell mehrere Meldungen: (jährlich werden, Tendenz eher sinkend, 30.000 Fälle und 200 Tote gemeldet, vor allem aus dem Norden):
- In den Südprovinzen Yala (ca. 2.000 Fälle; Stand Anfang Juni waren es noch über 400 Erkrankte, betroffen vor allem die Distrikte Bannang Sata und Than To und der Subdistrikt Kabang), Narathiwat (ca. 600) und Pattani (ca. 100) im ersten Halbjahr über 2.600 Fälle.
- Steigende (von der Regierung heruntergespielt) Erkrankungszahlen in den Südprovinzen Yala, Narathiwat, Pattani, Songkhla, Surat Thani (hier 279 Falciparum-Malaria-Fälle im Mai, vor allem in den Distrikten Khiriratnikom, Wiphawadee, Tha Chana und Muang), Phangnga und den an Myanmar grenzenden Provinzen Chumphon und Ranong.
Zurück liegende Meldungen:
- Im Khao Yai National Park (in den Provinzen Sara Buri, Nakhon Ratchasima, Prachin Buri und Nakhon Nayok) Anfang Juni einige erkrankte Touristen, nichts ungewöhnliches für diese Jahreszeit.
- Südprovinz Chumphon Anfang Juni Ausbruch im Distrikt Muang Chumphon, ca. 500 Erkrankte. Mit 465 Fällen im Mai 140% Steigerung zum Vorjahreszeitraum.
- In der Nordprovinz Tak Stand Anfang Juni über 3.000 Fälle, vor allem in den Distrikten Tha Song Yang und Mae Sot.
- Hohe Zahlen im Distrikt Koh Chang in der Provinz Trat.
- Anfang Mai Meldungen über Ausbruch in einem kleinen Grenzort der Grenzprovinz zu Myanmar Prachuab Khiri Khan.

Malaria - 04.06.2006
Der Tod einer Berlinerin, die ein halbes Jahr durch Khoalak, Bangsak, Koh Phangan und Ranong gereist war, zeigt wie wichtig auch hier adäquate Vorsorge-Maßnahmen sind.

Malaria - 19.06.2007
Aktuelle Meldungen:
- Seit Mitte Mai bis Mitte Juni 2007 werden steigende Fallzahlen an der Grenze zu Myanmar gemeldet, vor allem unter den Flüchtlingen und Migranten aus Myanmar. Jeden Tag etwa 50 Verdachtsfälle, davon müssen die Hälfte hospitalisiert werden. Sieben Menschen starben an der Grenze zu Thailand’s Provinz Kanchanaburi. Es wird davon ausgegangen, dass die Fallzahlen weiter steigen, die Gesundheitsbedingungen vor allem in den Krankenhäusern sind schlecht. Vor allem betroffen ist die Provinz Tak, dort wurde schon in den Monaten Januar bis April 2007 insgesamt 12.784 Menschen hospitalisiert, etwa drei viertel davon waren Wanderarbeiter aus Myanmar.
Hintergrund:
- Jedes Jahr auf beiden Seiten insgesamt Zigtausend Erkrankungen.

Malaria - 26.10.2007
Steigende Fallzahlen ohne größere Ausbrüche, nachdem zuvor fast zehn Jahre lang eher rückläufige Zahlen gemeldet wurden. Das Erkrankungsrisiko ist hoch. Betroffen sind vor allem die südlichen Grenzregionen, dort erkrankten seit Jahresbeginn bis Ende Oktober bereits über 3.000 Menschen. Außerdem ist der Nordosten betroffen.

Malaria - 12.11.2008
Der potenziell tödlich wirkende Affen-Malaria-Parasit P. knowlesi, der häufig mit dem relativ gutartigen P. malariae verwechselt wird, wurde bei einem Menschen bestätigt und lokal erworben.

Malaria - 05.03.2009
Mehrere aktuelle Meldungen:
- Vor allem für den Khao Sok National Park (Provinz Surat Thani im Süden des Landes) wird vor einer Erkrankungsgefahr (P. falciparum) gewarnt, nachdem Touristen erkrankt sind.
- Es werden erste Medikamentenresistenzen gegen Artemisinin gemeldet, vor allem an der Grenze zu Kambodscha.

Melioidosis - 15.08.2008
Am 31. Juli 2008 erkrankte ein 32-jähriger Israeli, der aus einem Dorf im Nordosten von Thailand kommt und dort als Bauer arbeitete. Er kam im November 2007 nach Israel.
Bereits im Jahr 2005 erkrankten im Januar drei finnische Touristen infolges des Tsunamis im Dezember 2004.

Meningitis aseptic / viral - 21.03.2003
In einem Flüchtlingscamp im Umphang Distrikt sind vier verstorben, der Ausbruch hält bereits seit einigen Wochen in der Region an, die Ursache ist noch nicht bekannt, es könnte sich um Japan-B-Encephalitis handeln. Risikogebiet sind die Distrikte Mae Sot, Mae Ramat, Tha Song Yang, Phop Phra und Umphang.

Milzbrand - 27.06.2000
17 Fälle von Darmmilzbrand in Phichit nach Genuß von infiziertem Ziegen-und Schaffleisch. Die Tiere waren auf legalem Wege von Burma über den Mae Sot Distrikt in die Tak Provinz gekommen.
Der Markt Nakhon Sawan wird überwacht, dort wurde infiziertes Fleisch verkauft.
Herden in den Distrikten Muang, Phoprathabchang, Samngam und Vachirabarami werden kontrolliert.
Unklar ist, warum die Erkrankten zusätzlich zu Durchfällen an Ausschlägen leiden und warum es bislang keine schweren Verläufe gibt. Dies ist untypisch für Darmmilzbrand.

Quallen - Jährlich sich saisonal wiederholend
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SARS - 07.07.2003
Reisende aus den SARS-Haupt-Risikogebieten wurden bei der Einreise auf Fieber untersucht und ggf. abgeschoben.

Tollwut - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Tollwut - 25.05.1999
3 Fälle in Bangkok in einer Woche bestätigen das relativ hohe Tollwut-Risiko.

Tollwut - 28.05.1999
4 Fälle in Bangkok in einer Woche bestätigen das relativ hohe Tollwut-Risiko. Überträger waren in allen Fällen freilaufende Hunde.

Tollwut - 03.04.2000
Die Touristeninsel Samet wurde von Gesundheitsbehörde zur ersten tollwutfreien Region Thailands erklärt. Durch strenge Überwachung von Hunden und Katzen hat es seit mehr als 5 Jahren keinen Tollwutfall mehr gegeben.

Tollwut - 25.09.2001
In Bangkok's Chatuchak Park hat jetzt ein einziger tollwütiger Hund 52 Menschen infiziert. Insgesamt herrscht hier durch die große Zahl streunender Hunde ein hohes Tollwutrisiko, in Thailand bisher 29 Tote in diesem Jahr, im letzten Jahr 50 Tote. 1999 wurden in Bangkok in nur einer Woche 4 Fälle gemeldet.

Trichinellosis - 24.05.2005
Ein Cluster (ohne Ortsangabe) mit vier Fällen, zwei sind verstorben. Alle hatten unzureichend gegartes Eber-Fleisch gegessen.

Tsunami-Folgen - 06.03.2005
Nach den Flutwellen (aktuell sind vor allem noch Phi Phi Island, Khao Lak und Takua Pa betroffen, ursprünglich waren es sechs Provinzen im südwestlichen Küstengebiet - vor allem Krabi, Khao Lak- und die vorgelagerten Inseln, z.B. Phuket, Phi Phi, Lanta) bisher keine größeren Ausbrüche. Gemeldet werden steigende Masern- und Dengue-Zahlen, einige Melioidose-Fälle (z.B. in Khao Lac, Phuket und Phangnga). Das Tollwutrisiko ist wegen der Zunahme der Zahl an streunenden Hunden erhöht. Das Dengue-Risiko soll lt. WHO drei Monate nach dem Tsunami stark ansteigen.
- Trotzdem ist generell von erhöhtem Risiko für "water-borne diseases" auszugehen: verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc., durch Kontakt mit verunreinigtem Wasser kommt es zu Hautinfektionen, Leptospirose und Melioidose etc. und vor allem Durchfallerkrankungen (incl. Cholera, Abdominal-Typhus und Ruhr) nehmen zu. Vielerorts ist die Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet.
- Wer als Helfer dorthin reisen möchte, findet unter www.auswaertiges-amt.de/www/de/seebeben-helfer_html ein Merkblatt des Auswärtigen Amts.

Überschwemmungen - 21.09.2000
Aktuell eines der schlimmsten Hochwasser des Mekong und seiner Nebenflüsse. Aktuell noch keine größeren Ausbrüche von "water-borne.diseases".

Überschwemmungen - 12.10.2002
Aktuelles: - Aus der Provinz Yala (1.000 km südlich von Bangkok) wird von einer Conjunctivitis-Epidemie (auch "pink eye" genannt, übertragen durch Schmierinfektion, gelegentlich auch aerogen) berichtet, ähnliche Meldungen werden auch aus den anderen Überflutungsgebieten erwartet.
- In Bangkok haben Anfang Oktober die Überschwemmungen durch den Chao Praya zu einer offiziellen Warnung vor Conjunctivitis, Diarrhoe und Leptospirose für die Stadt geführt.
Hintergrund:Nach den Überschwemmungen in den nördlichen, nordöstlichen und zentralen Provinzen (genannt werden Yasothon, Roi Et und der Chee river, Sukhothai, Phichit, Phitsanulok und der Yom river, Ubon Ratchathani, Thorntham Shinakomut und der Moon river, die Distrikte Muang und Warin Chamrap, Ayutthaya und der Pasak river, die Distrikte Tha Rua und Nakhon Luang) steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen nehmen zu.
Gerade in Thailand steigt auch immer die Zahl der Leptospirosefälle stark an.

Nur die aktuellen Outbreaks
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