Outbreak-Historie Uganda
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Abdominal-Typhus - 13.11.2008
Ausbruch im Distrikt Kasese im Südwesten des Landes: Innerhalb der letzten vier Monate bis zum 12. November 2008 starben 20 Personen, 90 mussten hospitalisiert werden. Zuletzt starben vier Personen in der Woche des 3. November im Sub-County Kyabarungira.

AIDS - 05.05.2005
Geschätzt 7% der Erwachsenen oder in Zahlen 800.000 sind HIV-positiv, bei Frauen beträgt die Rate fast 8%, bei Männern 6%. In ländlichen Gebieten liegen die Zahlen niedriger als in den Städten.
In den 80er-Jahren lag die Rate schon einmal bei 20%, offenbar zeitigt die staatliche Informations-Kampagne gute Erfolge.

AIDS - 04.02.2006
In Kampala sind etwa 47 % bis 60 % der Prostituierten HIV infiziert. Die Zahl der infizierten Erwachsenen steigt.

Avian Influenza - 06.03.2006
Im Land kommt / kam Vogelgrippe entweder im Nutztierbestand oder unter Wildtieren oder beim Menschen vor.
Aktuellstes finden Sie bei der WHO (http://www.who.int/csr/disease/avian_influenza/en/); bei PROMED
(http://www.promedmail.org/pls/askus/f?p=2400:1000:3304350024734739317:::::), bei der OIE http://www.oie.int/eng/en_index.htm, bei der FAO http://www.fao.org/ag/againfo/subjects/en/health/diseases-cards/avian_update.html und bei http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/world/2005/bird_flu/default.stm

Cholera - 28.05.1998
In Uganda und in großen Teilen des großen Seengebiets Zunahme der Cholerameldungen: 20000 Fälle (1000 Tote) seit Beginn des Jahres, seit Ende 1997 steigt die Zahl der Fälle dramatisch an.

Cholera - 21.09.1998
Der aktuelle Ausbruch in insgesamt 39 Distrikten (nordöstliche Regionen von Kotido bis in das südwestliche Kisoro), der November 1997 begann, ist in einigen Landesteilen am Abklingen: in der Central Region, wahrscheinlich auch in Western Region (Hoima, Kasese, Kibaale und Masinidi Districts) und Eastern Region (Busia District).
Weiterhin hohe Zahlen in der Northern Region (Districts Arua and Moyo), Eastern Region (Kamuli) und Western Region (Bushenyi).
Bisher ca. 44.000 Fälle und 1.800 Tote (CFR 4.0%).

Cholera - 25.09.1998
Der aktuelle Ausbruch in insgesamt 39 Distrikten (nordöstliche Regionen von Kotido bis in das südwestliche Kisoro), begann im November 1997 (bisher ca. 44.000 Fälle und 1.800 Tote - CFR 4.0%).
Weiterhin hohe Zahlen in der Northern Region (Districts Arua and Moyo), Eastern Region (Kamuli) und Western Region (Bushenyi).
In einigen Landesteilen am Abklingen: in der Central Region (seit 4 Wochen keine Fälle), evtl. (keine aktuellen Meldungen-zuletzt Abwärtstrend) auch in Western Region (Hoima, Kasese, Kibaale und Masinidi Districts) und Eastern Region (Busia District).

Cholera - 03.02.1999
Anstieg der Fälle von 24 auf 42 in einer Woche in Kampala. Im Old Mulago Cholera-Camp täglich viele neue Patienten.

Cholera - 24.02.1999
Aktuell Zunahme der Cholera-Fälle in Ost- und südlichem Afrika. Die Situation ist ähnlich schwer wie während der großen Epidemie Ende 1997.

Cholera - 26.05.1999
Aktuell im südwestlichen District Bundibugyo (vor allem in überfüllten Flüchtlingslagern) und im nordwestlichen District Arua. In Bundibugyo werden mehr als 30 Fälle pro Woche, in Arua (West Nile-Provinz) ca. 25 Fälle pro Woche berichtet. Die Situation verschlechtert sich aktuell, auch andere Krankheiten wie die Malaria sind am Zunehmen.

Cholera - 25.06.1999
Aktuell (mind. 14 Tote) im südwestlichen District Bundibugyo (vor allem in überfüllten Flüchtlingslagern) und im nordwestlichen District Arua. In Bundibugyo werden mehr als 30 Fälle pro Woche, in Arua (West Nile-Provinz) ca. 25 Fälle pro Woche berichtet. Die Situation (mangelndes Frischwasser und unzureichende Hygiene) verschlechtert sich aktuell, auch andere Krankheiten wie die Malaria sind am Zunehmen.
Entlang der südwestlichen Grenze werden bei einem Ausbruch 100 Tote geschätzt.

Cholera - 05.01.2000
In Nkumba und Entebbe im Mpigi-Distrikt (südlich von Kampala) seit Dezember insgesamt 32 Todesfälle, v.a. Kinder, und allein letzte Woche 7 Tote durch Dysenterie. Auch in Bendegere und Kisi rund um den Kasenyi-Hafen besteht erhöhte Gefahr aufgrund der unzureichnenden Hygieneverhältnisse.

Cholera - 10.01.2000
Seit Choleraausbruch 1997 ca. 55.000 Fälle und 2267 Tote. 1999 Meldungen in 22 Districten verglichen mit 41 in 1998

Cholera - 06.05.2000
22 Tote und 303 Fälle im Bundibugyo District. Betroffen ist z.B. Nyahuka nahe der Grenze zu Zaire und Bundibugyo town. Über 90% davon im Mantoraba Camp, neun Prozent im Ntandi Camp.

Cholera - 09.05.2000
Mindestens 10 Tote im Lira District.

Cholera - 26.05.2000
Aktuell in 14 Gebieten: Kisoro, Kabarole, Kampala, Rukungiri, Hoima, Bundibugyo, Bushenyi, Kasese, Masindi, Gulu, Lira, Nebbi, Arua und Mubende. Dort insgesamt 2.052 Fälle mit 139 Toten. Die Cholerainzidenz ist in Uganda seit 1997 deutlich rückläufig: damals waren 41 Staaten betroffen, derzeit 14.

Cholera - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Cholera - 25.09.2000
Ausbruch in einem Flüchtlingslager in Kabutabwe Bubandi im Bundibugyo Distrikt mit 13 Toten und mindestens 19 weiteren Infizierten. Im gesamten Distrikt sind in den letzten Monaten 50 Menschen an Cholera verstorben.

Cholera - 16.11.2000
Ausbruch in Hoima (Westen von Uganda), seit 23. Oktober vier Tote, 85 Erkrankte. Am meisten betroffen sind Isonga und Sussa an den Ufern des Lake Albert. Ausbrüche hier im Westen sind nichts Ungewöhnliches.

Cholera - 19.10.2001
In Entebbe wird ein Ausbruch befürchtet, weil die Fäkalienentsorgung schwere Mängel aufweist. Unter anderem stehen viel zu wenige Latrinen zur Verfügung.

Cholera - 18.04.2003
Aktuelle Situation (betroffen sind vor allem die Grenz-Distrikte zu DRC (Zaire), z.B. Bundibugyo, Hoima, Kasese, Masindi, Kabarole, Arua und Nebbi, die meisten der über 2.000 Fälle in 2002 stammten von hier):
- Seit der letzten März-Woche Ausbruch (zunächst unter UPDF-Truppen aus Kabukero Detachment im Distrikt Kasese) u.a. in den Subcounties Bumate, Bubandi, Harugali und Rwebisengo im Distrikt Bundibugyo an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Stand Mitte April über 100 Erkrankte, mind. 29 Tote. Bei Ausbrüchen entlang des Semliki-Gürtel und auf der anderen Seite des Kongo starben drei Zivilisten.
- Die Epidemie im Distrikt Kasese seit November (Lubirika an der Grenze zu Congo DRC) ist Anfang April noch immer nicht unter Kontrolle, bisher erkrankten u.a. 80 UPDF-Soldaten (man vermutet weitere Erkrankte, die den Krankenhäusern nicht gemeldet wurden). Die meisten Erkrankten aus den Subcounties Karambi und Ihandiro.
- Ausbruch (erstmalig seit 1997/98) in der Hauptstadt Kampala und Umgebung (Stand 2.4.) kaum noch Neuerkrankungen. 40 der 99 "parishes" von Kampala waren ab Ende November betroffen. Weitere Meldungen aus Mulago, der "Nateete-Kitaka zone" in der Division Rubaga, dem Wakiso Distrikt (in der Nähe von Kampala), Bugolobi in Mutungo (Nakawa division) und Banda (Nakawa division).
In Kawempe (einige Kilometer nördlich von Kampala) bisher acht Erkrankte aus Kiwonvu, Kyebando, Mpererwe, Makerere 11, Bwaise und Mulago.
Zurück liegende Meldungen
Im Januar mind. 17 Tote im Nebbi Distrikt.
Die offiziellen Meldungen (Uganda Ministry of Health Weekly Epidemiological Newsletter): Die Cholera-Zahlen sanken im März, in der Woche vom 10. bis 16. 75 Fälle mit fünf Toten, in der folgenden Woche keine Toten. In Bundibugyo stieg die Zahl von 11 auf 26 Fälle, die Zahl der Toten sank von drei auf einen. Weitere Distrikte mit Cholera-Fällen sind Kasese mit 11 Fällen, Kampala mit zwei Fällen und Ssembabule mit einem Fall.

Cholera - 18.09.2003
Ausbruch im Distrikt Kasese, allein in den ersten beiden Septemberwochen über 100 Erkrankte vor allem im Muhokya Subcounty, betroffen sind u.a. Bwera, Kagando, Rwensande und Kilembe.
Davor im Juli Ausbruch im Panyimur Subcounty im Nebbi Distrikt mit mind. 80 Erkrankten (Stand Mitte Juli), betroffen sind vor allem Singla B, Angumu und Paryem West, insgesamt Fälle in der Hälfte von Panyimur. Meldungen auch aus den Distrikten Bundibugyo und Kabarole.

Cholera - 21.11.2003
Aktuell mehrere Meldungen:
- Für Kampala City wird von den Behörden vor einem Ausbruch während der bis Dezember anhaltenden Regenzeit gewarnt. Mehr als 95% der Wasserstellen in der Stadt sollen kontaminiert sein.
- Für die Stadt Soroti wird nach anhaltenden Regenfällen vor einem Ausbruch gewarnt. Die Stadt ist mit Flüchtlingen überfüllt.
- Im Arua-Distrikt Ausbruch (30 Fälle, zwei Tote) in den Flüchtlings-Camps Madi-Okollo und Rhino

Cholera - 20.07.2004
Ausbrüche in den (von 58) Distrikten Kampala, Kasese, Hoima, Arua, Nebbi, Kabarole, Masindi, Mbarara, Rukungiri und Bundibugyo. Mit dem Eintritt der Regenzeit beginnt regelmäßig auch die Saison für Cholera.
Einzelmeldungen:
Mitte Juli Ausbruch in Kampala, am schlimmsten betroffen sind die 'divisions' Nakawa (Kaseke, Mbuya II parish, Luzira Prison parish) und Kawempe.
- Stand Mitte Juli Ausbruch Im Distrikt Bundibugyo, vor allem in den 'Subcounties' Rwangara und Nyahuka und der Umgebung der Stadt Bundibugyo.
- Mitte Juni die letzten Meldungen aus dem Distrikt Kasese, hier waren insgesamt ca. 200 erkrankt.
- Mitte Juni die letzten Meldungen aus dem Distrikt Kabarole, vorwiegend aus Mitandi, Buhesi Subcounty.
- Mitte Juni die letzten Meldungen aus dem Distrikt Rukungiri: einige Fälle in Rubumba (Kebisoni Sub-county)
- Stand Ende Mai sieben Tote im Distrikt Kayunga (ca. 100 km von Kampala), Ausbruchsbeginn hier schon im Februar
- Mitte Juni die letzten Meldungen aus dem Distrikt Mbarara, hier die meisten Fälle aus den Sub-counties Bisheshe und Ishongororo, außerdem aus Nganiko im Nyabani Sub-county im Kamwenge Distrikt.
- Mitte April erwarten die Gesundheitsbehörden einen Ausbruch in der Hauptstadt Kampala nachdem die Diarrhoe-Zahlen angestiegen sind und die Regenzeit bevorsteht. Stand Ende April vier Tote, einige sind hospitalisiert.
- Ausbruch im Distrikt Masindi seit Anfang März in Serule B (Butaiba Parish im Biiso Sub-county, ca 35 km von der Stadt Masindi) mit 14 Erkrankten.
- Bereits Mitte Januar im Nachbar-Distrikt Nebbi Meldungen über einen Ausbruch in den Subcounties Panyimur und Akworo mit acht Toten ab Anfang Januar. Stand Ende Mai insgesamt 12 Tote und ca. 250 Erkrankte.

Cholera - 29.11.2004
Aktuelle Meldungen:
- In Kasese Ausbruch mit bisher 150 Erkrankten und sechs Toten.
- In Kitgum, in Akilok 'parish' (Orom Sub-County), ca. 56 Meilen östlich von Kitgum Ausbruch mit (Stand Mitte November) zwei Toten.
- Ab Mitte Oktober Ausbruch im Pabbo-Camp im Nord-Distrikt Gulu. Stand Mitte November über 50 Erkrankte.
Zurück liegende Meldungen
- Im September steigende Zahlen im Maliba Sub-county (in Mubuku und Nyakakindo) von Kasese.
- Im Juli Meldungen aus Kampala und dem Distrikt Bundibugyo.

Cholera - 13.04.2005
Aktuelle Meldung:
Im Gulu Distrikt vermehrt Erkrankungen im Flüchtlingscamp Jengali (16 km nördlich der Stadt Gulu).
Zurück liegende Meldungen(Ausbruchsmeldungen Mitte Februar aus den Distrikten Kasese, Bundibugyo, Kabarole, Hoima, Busia und Gulu):
Ausbruch nach heftigen Regenfällen in Mbale mit (Stand Anfang April mind. drei Toten), am meisten betroffen sind die Gebiete Namatala, Dokho, Nkoma und Namakwekwe.
- Ausbruch im Februar in Kasese, die meisten Erkrankten kommen aus Kiburara, Kisinga und anderen Gebieten des Lake Katwe Subcounty. In Kasese in der letzten Zeit (Meldung z.B. im November 2004) immer wieder Ausbrüche mit zusammen über 300 Fällen.
- Der Ausbruch aus dem benachbarten Kenia hat wie befürchtet übergegriffen. Im Distrikt Busia (u.a. im Buhehe Subcounty und in der Nähe der Stadt Gulu) damit wieder erstmalig nach 6 Jahren Fälle.
- Im Distrikt Gulu Ausbruch im 'Parabongo Internally Displaced People's (IDP) camp' (Lamogi Subcounty im Kilak County). Hier bereits in der 2. Jahreshälfte 2004 über 200 bestätigte Fälle
- An der Küste des Lake Albert in Nkondo (Hoima) sind Anfang Februar 5.000 von Cholera betroffen (ob alle erkrankt sind, wird aus dem Bericht nicht deutlich)
- In Kitgum, in Akilok 'parish' (Orom Sub-County), ca. 56 Meilen östlich von Kitgum Ausbruch mit (Stand Mitte November) zwei Toten.

Cholera - 12.07.2005
Aktuell mehrere Meldungen:
- In der Hauptstadt (vor allem im Slum Katanga, Kimwanyi in der Kawempe Division) ab Ende Mai mehrere Fälle, mind. acht Tote. Inzwischen auch Ausbreitung nach Makerere, Karerwe und Ttula.
- Stand Mitte Juli 24 Tote in Arua: betroffen sind die 'Sub-Counties' Taraa, Adumi, River Oli, Aroi Rigbo und Ogoku.
- Im Jonam County (Nebbi Distrikt), 300 km nordwestlich von Kampala 117 Fälle, drei Tote.
- Im Pabbo Camp (Gulu Distrikt) seit April inzwischen kontrollierter Ausbruch mit über 300 Fällen, drei Tote.

Cholera - 05.08.2005
Aktuell soll eine besonders schwer verlaufende Form vorherrschen, bisher insgesamt 2.200 Fälle und 56 Tote aus mind. 11 Distrikten: im Juli meldeten Kampala, Arua (u.a. im Madi-Okollo County und in den 'sub-counties' Aroi, Adumi, Dadamu, Pajulu, Omogo, Taraa und Rigbo), Nebbi (u.a. Nebbi 'town council' und Wadelai 'landing site'), Gulu, Pader, Kitgum, Yumbe und Kotido).
Vorkommen außerdem in den Distrikten Adjumani, Apac, Kaberamaido, Kapchorwa, Katakwi, Lira, Moyo und Soroti.

Cholera - 06.07.2006
Aktuelle Meldung:
Ausbrüche in Pader (über 20 Fälle) und Kitgum (über 800 Fälle).
Außerdem gilt der Distrikt Gulu als stark gefährdet.
Zurück liegende Meldungen:
- Anfang Juni Meldungen über 23 Tote in den Distrikten Hoima, Bundibugyo und Kibaale.
- Ende April im Maracha County im Distrikt Arua einige Fälle
- Ende März im Obongi Sub-county im Moyo-Distrikt.
- Im März einige Fälle im Distrikt Gulu (z.B. Bungatira 'Subcounty' und Kirombe 'Parish', Layibi 'Division', Gulu 'Municipality') und im Distrikt Nebbi.

Cholera - 15.10.2006
Aktuelle Meldungen:
Innerhalb der zweiten Oktoberwoche 4 Todesfälle in den Gebieten von Kibona und Byakabanda.
- 3 Erkrankungen im Distrikt Amuru an der Grenze zum Sudan und im Distrikt Adjumani
- Ausbruch in Yumbe, bis zum 31. August wurden 59 Fälle, darunter 7 Todesfälle gemeldet. Betroffen sind die Gebiete Apo, Kuru und Drajini. Am 31. August erkrankten 2 Frauen in Banika and Wororo.
- Andauernder Ausbruch in Arua seit 12. Juli 2006, mittlerweile 30 Fälle. Infolge dessen wurden 3 Grundschulen in sudanesischen Flüchtlingssiedlungen geschlossen. Als Ursache des Ausbruchs wird ein Fall im Sudan vermutet, ein Mann war daheim gestorben, und andere wurden krank, bevor der Fall bestätigt wurde.
- Mind. 40 Cholera-Fälle (incl. Tote) in Gulu, betroffen waren zuletzt Kirombe, Kanyagoga und Pece Pawel.
Zurück liegende Meldungen:
- bereits Ende April im Maracha County einige Fälle.
- In Pader bis 12. Juli 2006 bereits 245 Verdachtfälle von Masern (incl. 7 Tote) und über 20 Cholera-Fälle.
- In Kitgum 22 Masern-Fälle und 912 Cholera-Fälle (incl. 11 Tote).
- Ausbrüche in Pader (über 20 Fälle) und Kitgum (über 800 Fälle). Distrikt Gulu gilt als stark gefährdet.
- Anfang Juni Meldungen über 23 Tote in den Distrikten Hoima, Bundibugyo und Kibaale.
- Ende März im Obongi Sub-county im Moyo-Distrikt.
- Im März einige Fälle im Distrikt Gulu (z.B. Bungatira 'Subcounty' und Kirombe 'Parish', Layibi 'Division', Gulu 'Municipality') und im Distrikt Nebbi.

Cholera - 30.11.2006
- Ausbruch in der Hauptstadt Kampala (vor allem in den nördlichen Vorstädten, z.B. Kawaala) mit allein in den letzten beiden Wochen 8 Todesfällen, weitere über 200 wurden hospitalisiert.
- Weitere Ausbrüche in des Nord-Distrikten Kitgum und Pader (bis Anfang Dezember hier 4 Tote in 3 Flüchtlingslagern, die Krankheit brach Ende Oktober aus, nachdem 6 Monate keine Fälle gemeldet worden waren) und den westlichen Grenz-Distrikten Bundibugyo und Kasese.
- Betroffen sind auch seit Juli die Distrikte: Nebbi, Arua, Yumbe, Koboko, Moyo und Adjumani.

Cholera - 05.12.2006
- Ausbruch in der Hauptstadt Kampala (vor allem in den nördlichen Vorstädten, z.B. Kawaala) mit 10 Todesfällen in den letzten Wochen, weitere über 200 wurden hospitalisiert. Die meisten Faelle kommen aus Slums wie Kawempe, Bwaise, Kalerwe, und Nsooba. Im letzten Monat insgesamt 288 Faelle, am meisten betroffen waren Mulago, Bwaise, Ntinda, Rugana, Katanga, Kamwokya und Makindye
- Weitere Ausbrüche in des Nord-Distrikten Kitgum und Pader (bis Anfang Dezember hier 4 Tote in 3 Flüchtlingslagern, die Krankheit brach Ende Oktober aus, nachdem 6 Monate keine Fälle gemeldet worden waren) und den westlichen Grenz-Distrikten Bundibugyo und Kasese.
- Betroffen sind auch seit Juli die Distrikte: Nebbi, Arua, Yumbe, Koboko, Moyo und Adjumani.

Cholera - 15.12.2006
- Ausbruch in der Hauptstadt Kampala (vor allem in den nördlichen Vorstädten, z.B. Kawaala) mit 10 Todesfällen in den letzten Wochen, weitere über 200 wurden hospitalisiert. Mittlerweile insgesamt 511 Fälle in 5 Divisionen der Stadt. Die meisten Faelle kommen aus Slums wie Kawempe, Bwaise, Kalerwe, und Nsooba. Im letzten Monat insgesamt 288 Faelle, am meisten betroffen waren Mulago, Bwaise, Ntinda, Rugana, Katanga, Kamwokya und Makindye.
- Weitere Ausbrüche in des Nord-Distrikten Kitgum und Pader (bis Anfang Dezember hier 4 Tote in 3 Flüchtlingslagern, die Krankheit brach Ende Oktober aus, nachdem 6 Monate keine Fälle gemeldet worden waren) und den westlichen Grenz-Distrikten Bundibugyo und Kasese.
- Betroffen sind auch seit Juli die Distrikte: Nebbi, Arua, Yumbe, Koboko, Moyo und Adjumani.
- Im gesamten Land mindestens 92 Todesfälle in den letzten 12 Monaten.

Cholera - 18.12.2006
- Seit September Ausbruch in der Hauptstadt Kampala (vor allem in den nördlichen Vorstädten, z.B. Kawaala) mit weiter steigenden Zahlen. Insgesamt etwa 10 Todesfällen (zuletzt starb ein Kind in Mulago), über weitere 200 wurden hospitalisiert. Mittlerweile insgesamt 553 Fälle in 5 Divisionen der Stadt (im letzten Monat insgesamt 288 Fälle). Die meisten Fälle kommen aus Slums, am stärksten betroffen sind die Gebiete Bwaise, Kalerwe, Nsoba, Mulago, Katwe, Mengo, Kisenyi, Namuwongo, Luzira und Katanga.
Ebenfalls Fallmeldungen in den Distrikten Kasese, Bundibugyo, Hoima und Arua. Und ab Juli die Distrikte Nebbi, Arua, Yumbe, Koboko, Moyo und Adjumani.
- Weitere Ausbrüche in des Nord-Distrikten Kitgum und Pader (bis Anfang Dezember hier 4 Tote in 3 Flüchtlingslagern, die Krankheit brach Ende Oktober aus, nachdem 6 Monate keine Fälle gemeldet worden waren) und den westlichen Grenz-Distrikten Bundibugyo und Kasese.

Cholera - 23.01.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- 7 Menschen starben im Distrikt Ntungamo, weitere 27 wurden hospitalisiert. Am schwersten betroffen sind Rwikiniro, Kayonza und Rubaare. Möglicherweise wurde die Krankheit durch eine unsauber durchgeführte Beerdigung ausgelöst, indem sich Menschen von dem aus Kampala stammenden Toten ansteckten.
- Im Distrikt Kampala Ausbruch mit 10 Toten, 150 wurden hospitalisiert (Stadtteile Bwaise, Kalerwe, Nsoba, Mulago, Katwe, Mengo, Kisenyi, Namuwongo, Luzira und Katanga).
- Ausbruch in einem Flüchtlingslager in Bunagana im Distrikt Kisoro. Eine Person starb, weitere 30 mussten hospitalisiert werden.
- Zuletzt außerdem Meldungen aus den Distrikten Kibaale und Mpigi.
Insgesamt am schlimmsten betroffen sind Kampala und die Distrikte Kitgum, Pader, Kasese, Bundibugyo, Hoima, Arua, Yumbe und Koboko.

Cholera - 03.02.2007
Aktuell mehrere Meldungen:
- Ausbruch im Distrikt Ntungamo, seit dem 11. Januar 2007 starben 19 Menschen (zuletzt gemeldeter Todesfall am 25. Januar), weitere 188 wurden hospitalisiert. Betroffen sind u.a. Rwikiniro, Kayonza und Rubaare. Möglicherweise wurde die Krankheit durch eine unsauber durchgeführte Beerdigung ausgelöst, indem sich Menschen von dem aus Kampala stammenden Toten ansteckten.
Cholera kommt regelmäßig vor in Rubaare (especially Rukiri and Mutojo parishes), Ngoma, Rwikinoro, Kayonza und Rugarama
- Im Distrikt Kampala Ausbruch mit 10 Toten, 150 wurden hospitalisiert (Stadtteile Bwaise, Kalerwe, Nsoba, Mulago, Katwe, Mengo, Kisenyi, Namuwongo, Luzira und Katanga).
- Ausbruch in einem Flüchtlingslager in Bunagana im Distrikt Kisoro. Eine Person starb, weitere 30 mussten hospitalisiert werden.
- Zuletzt außerdem Meldungen aus den Distrikten Kibaale und Mpigi.
Insgesamt am schlimmsten betroffen sind Kampala und die Distrikte Kitgum, Pader, Kasese, Bundibugyo, Hoima, Arua, Yumbe und Koboko.

Cholera - 14.10.2009
Aktuelle Meldungen:
- Erneuter Ausbruch in Kampala: Seit Anfang Oktober bis zum 13. Oktober 2009 mussten in Mulago 35 Personen aus verschiedenen Teilen der Stadt hospitalisiert werden (einige aus Namuwongo), vier Menschen starben.
- Ausbruch im südöstlichen Distrikt Bugiri, mindestens 13 Menschen starben innerhalb der letzten Tage bis zum 30. September 2009, sowie etwa 60 weitere erkrankten. Hauptsächlich betroffen sind die Gebiete des Muwayo Trading Centers im Sub-County Buluguyi. Derzeit werden im Krankenhaus jede Stunde Neuerkrankungen gemeldet.
Zurückliegende Meldungen:
- Dezember 2009: Arua: Epidemie im nordwestlichen Staat Arua (an der Grenze zu DR Kongo, wo ebenfalls ein Ausbruch herrscht), in nur einem Monat wurden über 38 Erkrankungen hauptsächlich in der Oli Division gemeldet, drei Menschen starben, vermutlich 28 wurden hospitalisiert. Das Oli Health Centre Hospital ist überfüllt.
- Kanungu: Eine Erkrankung wurde aus dem benachbartem DR Kongo importiert, ein Junge starb im Distrikt Kanungu. Außerdem Ausbruch mit Dutzenden Erkrankungen und zwei Todesfällen im Matanda Flüchtlingslager im Sub-County Kihiihi. Eine weitere Ausbreitung wird befürchtet. Im November starben zwei Personen im Lager von Nakivale.
Gefahr weiterer Ausbrüche insbesondere auch im Hinblick auf den Ausbruch im benachbarten DR Kongo.
- Anfang Oktober 2008: Kampala: Ausbruch im südlichen Kampala in der Nakawa Division, mittlerweile 40 Erkrankungen im Vorort Kinawataka, acht Menschen wurden hospitalisiert, vier Menschen starben. Ursachen sind unzureichende Wasserversorgung und schlechte Hygienebedingungen. In Kampala während der Regenzeit regelmäßig Ausbrüche, am meisten betroffen sind Kawempe, Kisenyi, Kamwokya und Kalerwa.
- Juni 2008: Ausbruch in den östlichen Distrikten Butaleja, Mbale, Pallisa und Manafwa, insgesamt über 290 Personen erkrankten, mindestens 31 Menschen starben. Vermutete Ursache des Ausbruchs ist der durch die vier Distrikte fließende Fluss Manafwa, der kontaminiert sein soll. Aus den Sub-Counties Kachonga, Maizimasa und Butaleja wurden 65 Erkrankungen und vier Todesfälle gemeldet, aus Pallisa 110 Erkrankungen und acht Todesfälle, und die am schwersten betroffenen Sub-Counties waren Kasodo und Buseta.
Teils etwas zurückliegende Einzelmeldungen: die erste Erkrankung wurde in Butaleja am 29. Mai 2008 gemeldet. Bis zum 9. Juni 2008 wurden insgesamt 36 Erkrankungen und vier Todesfälle gemeldet. Unter anderem betroffen sind Kachonga Sub County, Doho-Hibira, Nabiganda C, das Dorf Hamuseru, Mazimasa, Magugu-Doho sowie Hanjehe, alle im Butaleja Sub County.
- Weiterer Ausbruch im Distrikt Mbale, in einem abgelegenen Dorf starben drei Personen, zahlreiche weitere sind gefährdet. Ursache ist vermutlich der Konsum von kontaminiertem Wasser, insbesondere aus dem Fluss Manafwa.
- Im westlichen Distrikt Kibaale erkrankten seit dem 17. Mai bis zum 21. Mai 2008 insgesamt 43 Personen, vier Menschen starben. Hauptsächlich betroffen sind Fischereianlegestellen wie etwa Kitebere, Kabukanga, Kamina, Kamulebe und Nguse.
- Erneut Erkrankungen in West Nile in den Distrikten Arua und Nebbi. In Arua bis steigende Fallzahlen und seit Jahresbeginn bis zum 09. März 2008 insgesamt 280 Erkrankungen (sechs Menschen starben in der River Oli Division), allein am Wochenende des 08./09. März 2008 wurden 30 Patienten in Oli hospitalisiert. Am meisten betroffen sind neben Oli auch Tanganyika, Adalafu und Kenya, ebenfalls betroffen die Sub-Counties Offaka, Okollo, Ajia und Pajulu. Ursache ist die Benutzung von unsauberem Wasser, vor allem von dem Fluss Enyau. Nach manchen Quellen starben außerdem drei Menschen in den Sub-Counties Madi Okollo und Offaka.
- Erneute Fallmeldungen in Kampala: Insgesamt sechs Menschen wurden in das Mulago-Krankenhaus hospitalisiert, vier davon stammen aus derselben Familie aus Kifumbira in Kamwokya, einem Vorort von Kampala. Vier Erkrankungen wurden bislang bestätigt.
Außerdem weitere Verdachtsfälle in Kawempe und anderen zentralen Divisionen.
Im übrigen grundsätzlich latente Gefahr in der Stadt Kampala: Innerhalb der letzten 10 Jahren seit 1997 kam es durchschnittlich alle zwei Jahre zu einer Epidemie. In Kampala wurden im Dezember 2006 innerhalb von drei Wochen 305 Erkrankungen gemeldet, zehn Menschen starben. Insgesamt wurden während diesem Ausbruch 1.099 Erkrankungen gemeldet, davon ein Drittel in der Kawempe Division.
- Im nordwestlichen Buliisa seit Anfang November bis zum 14. Dezember 2007 insgesamt 156 Erkrankungen, neun Menschen starben, in der letzten Woche ein Kind. Betroffen ist unter anderem Butiaba im Sub-County Biiso.
- Im nordwestlichen Distrikt Nebbi bislang schlimmster Ausbruch mit steigenden Erkrankungszahlen, betroffen sind mittlerweile zehn Subcounties, bis zum 12. Dezember 2007 erkrankten insgesamt 331 Menschen, vier Menschen starben (im Jahr 2006 waren es nur etwa 110 Fälle). Derzeit durchschnittlich zehn Neuerkrankungen pro Tag, zuletzt in Paidha, Kucwiny, Nyaravur und Erussi. Am schlimmsten betroffen sind die Gebiete Yoyo und Locogmbo in den Sub-Counties Kuru und Romogi. Außerdem betroffen: Panyimur, Parombo und Akworo, die Counties Jonamu und Padyere. Viele Erkrankungen auch aus dem benachbarten DR Kongo. Weiter betroffenen war: Parwo und Pangere in Parombo, Uguta und Kituna in Akworo sowie Nyakagei im Subcounty Panyimur.
- Erneuter Ausbruch im nördlichen Distrikt Yumbe, fünf Menschen starben, 65 weitere erkrankten.
- Ausbruch im Distrikt Hoima, vor allem in den Gebieten um das Ufer des Lake Albert, Ausbreitung in einige Teile des Distrikts West Nile sowie mittlerweile in den Distrikt Buliisa. Mindestens drei Menschen starben (im Gebiet Nkondo), weitere über 30 Personen wurden hospitalisiert, 84 Personen erkrankten insgesamt im November im Sub-County Kigorobya.
- In Kasese wurden ebenfalls 15 Erkrankungen gemeldet, vermutlich aber aus alle aus Buliisa importiert.
- Weiterer Ausbruch im Distrikt West Nile in Arua, eine Person starb, weitere acht wurden hospitalisiert. Die Krankheit wurde Untersuchungen zufolge vom benachbarten DR Kongo eingeschleppt. Außerdem infizierten sich einige bei einer Beerdigung einer zuvor erkrankten Person. Fünf der acht gemeldeten Fälle sind Kongolesen, am meisten betroffen sind die Sub-Counties Olufe und Oleba an der Grenze zum DR Kongo.
- Im März 2007 wurden im nordwestlichen Distrikt Yumbe insgesamt sieben Erkrankungen gemeldet, zwei Menschen starben.
- Ausbruch im Distrikt Ntungamo, seit dem 11. Januar 2007 starben bis Anfang Februar 19 Menschen (zuletzt gemeldeter Todesfall am 25. Januar), weitere 188 wurden hospitalisiert. Betroffen sind u.a. Rwikiniro, Kayonza und Rubaare. Möglicherweise wurde die Krankheit durch eine unsauber durchgeführte Beerdigung ausgelöst, indem sich Menschen von dem aus Kampala stammenden Toten ansteckten.
Cholera kommt regelmäßig vor in Rubaare (vor allem in den Gemeinden Rukiri und Mutojo), Ngoma, Rwikinoro, Kayonza und Rugarama
- Im Distrikt Kampala Ausbruch mit 10 Toten, 150 wurden hospitalisiert (Stadtteile Bwaise, Kalerwe, Nsoba, Mulago, Katwe, Mengo, Kisenyi, Namuwongo, Luzira und Katanga).
- Ausbruch in einem Flüchtlingslager in Bunagana im Distrikt Kisoro. Eine Person starb, weitere 30 mussten hospitalisiert werden.
- Zuletzt außerdem Meldungen aus den Distrikten Kibaale und Mpigi.
Insgesamt am schlimmsten betroffen sind Kampala und die Distrikte Kitgum, Pader, Kasese, Bundibugyo, Hoima, Arua, Yumbe und Koboko.
Hintergrund:
- In den letzten zwei bis drei Jahen immer wieder Ausbrüche im Westen und Norden des Landes.
- Im Jahr 2005 erkrankten mehr als 2.000 Personen, 56 starben.

Dysenterie - 31.12.2001
Immer noch anhaltender Ausbruch seit Februar im Nakasongola District. Hier ist die Entsorgung von Fäkalien strukturell schlecht organisiert, was auch künftige Ausbrüche sehr wahrscheinlich macht.
Bereits im Mai 2000 hier (Kalungi und Lwampanga sub-counties) mindestens 30 Fälle. Vor allem betroffen war das Kioga-See-Ufer.
Auch 1999 ein ähnlicher Ausbruch in Lwampanga.

Dysenterie - 04.03.2002
Rückgang der Erkrankungszahlen in Gulu (Anfang März nur noch neun Neuerkrankungen), Moyo, Kaberamaido und Kitgum. In Tororo, Moroto und Mbale Anstieg der Erkrankungen.

Dysenterie - 18.03.2002
Aktuell steigende Zahlen im Norden und Osten. Meldungen aus Gulu, Moyo, Adjumani, Arua,Tororo, Pader, Yumbe, Kitgum, Mayuge und Moroto.

Dysenterie - 10.07.2002
Szand Ende Juni in 53 Distrikten Meldungen, am schlimmsten betroffen sind Arua, Tororo, Moroto, Kisoro, Mbale, Bundibugyo, Kotido, Kyenjojo, Lira, Masaka, Gulu und Kalangala.

Dysenterie - 18.07.2002
Stand Mitte Juli Meldungen in 49 Distrikten, am schlimmsten betroffen sind in absteigender Reihenfolge Arua, Moyo, Moroto, Nebbi, Kumi, Kisoro, Adjumani und Tororo.

Dysenterie - 14.08.2002
Stand Anfang August Meldungen in 38 Distrikten, am schlimmsten betroffen sind in absteigender Reihenfolge Arua, Kumi, Yumbe, Adjumani, Kisoro, Gulu, Bundibugyo und Tororo.

Dysenterie - 11.09.2002
Stand 11. September Meldungen in 49 Distrikten, am schlimmsten betroffen sind gerade in absteigender Reihenfolge Arua, Gulu, Moyo, Tororo, Kasese, Mukono, Adjuman, Kisoro, Bundibugyo und Kalangala. Im August waren auch noch Kumi und Yumbe genannt.

Dysenterie - 18.09.2002
Stand 18. September Meldungen in 50 der 56 Distrikten, am schlimmsten betroffen sind gerade in absteigender Reihenfolge Arua, Moyo, Mukono, Kisoro, Nebbi, Adjuman, Gulu, Mbale, Tororo, Katakwi, Kasese und Kumi. Vor Kurzem waren auch noch Yumbe, Bundibugyo und Kalangala genannt.

Dysenterie - 29.09.2002
Stand 6. Oktober Meldungen in 52 der 56 Distrikte, am schlimmsten betroffen sind gerade in absteigender Reihenfolge Arua, Gulu, Yumbe, Moyo, Kisoro, Bundibugyo, Hoima, Moroto, Nebbi, Adjumani, Mukono, Kotido, Masindi und Moroto. Vor Kurzem waren auch noch Kalangala, Mbale, Tororo, Katakwi, Kasese und Kumi genannt.

Dysenterie - 10.10.2002
Stand 10. Oktober Meldungen in 52 der 56 Distrikte, am schlimmsten betroffen ist gerade die nördliche Region. Im einzelnen in absteigender Reihenfolge: Arua, Moyo, Bundibugyo, Nebbi, Yumbe, Tororo, Mukono, Nakapiripiriti, Kumi und Masindi.
Vor Kurzem waren auch noch Gulu, Kisoro, Hoima, Moroto, Adjumani, Kotido, Moroto, Kalangala, Mbale, Katakwi und Kasese genannt.

Dysenterie - 04.11.2002
Aktuelle Einzelmeldung:
Anfang November Berichte über einen Ausbruch im Distrikt Kamwenge, vor allem betroffen sind die "Subcounties" Bwizi, Nkoma und Kahunge. Seit Semptember mind. vier Tote, 24 sind erkrankt.
Zusammenfassung des Gesundheitsministeriums:
Stand 10. Oktober Meldungen in 52 der 56 Distrikte, am schlimmsten betroffen ist gerade die nördliche Region. Im einzelnen in absteigender Reihenfolge: Arua, Moyo, Bundibugyo, Nebbi, Yumbe, Tororo, Mukono, Nakapiripiriti, Kumi und Masindi.
Vor Kurzem waren auch noch Gulu, Kisoro, Hoima, Moroto, Adjumani, Kotido, Moroto, Kalangala, Mbale, Katakwi und Kasese genannt.

Dysenterie - 10.11.2002
Aktuelle Einzelmeldung:
Anfang November Berichte über einen Ausbruch im Distrikt Kamwenge, vor allem betroffen sind die "Subcounties" Bwizi, Nkoma und Kahunge. Seit Semptember mind. vier Tote, 24 sind erkrankt.
Zusammenfassung des Gesundheitsministeriums:
Stand 10. November Meldungen in allen 56 Distrikten, am schlimmsten betroffen ist immer noch die nördliche Region. Im einzelnen in absteigender Reihenfolge: Arua, Yumbe, Kisoro, Moyo, Gulu, Nebbi, Kotido und Masaka. Vor Kurzem waren auch noch Bundibugyo, Tororo, Mukono, Nakapiripiriti, Kumi, Masindi, Hoima, Moroto, Adjumani, Kalangala, Mbale, Katakwi und Kasese genannt.

Dysenterie - 23.12.2002
- Einzelmeldung:
Anfang November Berichte über einen Ausbruch im Distrikt Kamwenge, vor allem betroffen sind die "Subcounties" Bwizi, Nkoma und Kahunge. Seit Semptember mind. vier Tote, 24 sind erkrankt.- Zusammenfassung des Gesundheitsministeriums:
Stand 23. Dezember Meldungen aus allen 56 Distrikten, am schlimmsten betroffen ist schon länger die nördliche Region. Im Einzelnen in absteigender Reihenfolge:
Arua, Yumbe, Kisoro, Moyo, Gulu, Nebbi, Kotido und Masaka.
Vor Kurzem waren auch noch Bundibugyo, Tororo, Mukono, Nakapiripiriti, Kumi, Masindi, Hoima, Moroto, Adjumani, Kalangala, Mbale, Katakwi und Kasese genannt.

Dysenterie - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Dysenterie - 15.01.2005
Mitte Januar Meldungen über einen Ausbruch in Rubanda West, wahrscheinlich handelt es sich um Shigellen-Ruhr.

Ebola - 12.12.2000
Weitgehend auf Gulu und Masindi beschränkter Ausbruch (413 Fälle, 161 Tote, Stand 12.12.), der aber auch in anderen Landesteilen Opfer gefordert hat:
1. am 8.12. Meldungen über drei neue Verdachts-Fälle im bisher nicht betroffenen Kampala, die nach Jinja (80 km östlich der Hauptstadt) gebracht wurden. In Jinja nach inoffiziellen Berichten weitere sechs Verdachtsfälle, wovon zwei am 7.12. verstarben. Die Bluttest sind aber negativ!
2. in Masindi (180 Kilometer nordwestlich von Kampala) in den letzten Tagen wieder zwei neue Fälle. Über 30 potentielle Kontaktpersonen waren aus einem Quarantäne-Krankenhaus geflohen.
3. seit September (wahrscheinlich sogar schon August) Ausbruch in Nord-Uganda (erstmalig in diesem Land) im Gulu District (360 Kilometer nördlich von Kampala an der Grenze zum Sudan), nach einer kurzen Pause in den letzten vier Tagen wieder fünf bestätigte Neuinfektionen.
4. Mbarara (Süd-West-Uganda) gilt jetzt als ebolafrei. Hier verstarb ein Soldat, der zuvor in Gulu war, Kontaktpersonen (von denen bereits drei verstorben sind) standen unter Quarantäne.
Als Ursprung des Ausbruchs wurde eine Frau in Kabede Opong ermittelt. Wahrscheinlicher Virus-Ursprung ist der Südsudan.

Ebola - 17.01.2001
Der weitgehend auf Gulu und Masindi beschränkte Ausbruch (428 Fälle, 173 Tote), ist vorüber.
1. ab September (wahrscheinlich sogar schon August) Ausbruch in Nord-Uganda (erstmalig in diesem Land) im Gulu District (360 Kilometer nördlich von Kampala an der Grenze zum Sudan), im Januar nur noch eine bestätigte Neuinfektion.
2. in Masindi (180 Kilometer nordwestlich von Kampala) seit 19. Dezember keine neuen Fälle. 3. Mbarara (Süd-West-Uganda) gilt auch als ebolafrei. Hier verstarb ein Soldat, der zuvor in Gulu war, Kontaktpersonen (von denen bereits drei verstorben sind) standen unter Quarantäne.
4. die Verdachtsfälle aus Kampala und Jinja (80 km östlich der Hauptstadt) wurden nicht bestätigt!
Als Ursprung des Ausbruchs wurde eine Frau in Kabede Opong ermittelt. Wahrscheinliche Herkunft des Virus ist der Südsudan.

Ebola - 23.09.2009
Aktuelle Meldung:
- Am 17. August 2009 wurde zunächst im Krankenhaus von Mbale ein Verdachtsfall bei einem Mann gemeldet, der sich letztlich aber nicht laborbestätigt hat.
Zurück liegende Meldungen:
- November 2008: In der Region Bundibugyo wurde eine neue Spezies des Virus entdeckt, der bereits in der Vergangenheit für Ausbrüche, vor allem auch in Bundibugyo (siehe dazu auch zurückliegende Meldungen) verantwortlich war. Der neue Virus-Typ varriert genetisch mehr als 30 Prozent von allen anderen bekannten.
- Bundibugyo: Anfang März 2008 zwei Verdachtsfälle in Bundibugyo, eine Woche nachdem das Land frei von der Krankheit erklärt wurde. Ein Einwohner aus Bwera in Kasese, der allerdings in Bundibugyo arbeitet, starb letzte Woche. Eine weitere Person starb am 2. März 2008, ein Lehrer der Bundikeki Grundschule, der sich mit dem anderen Opfer ein Zimmer teilte. Die Fälle sind noch nicht laborbestätigt, Ergebnisse werden abgewartet.
Zuvor kam es zu einem Ausbruch in mind. 14 Ortschaften im West-Distrikt Bundibugyo, seit August 2007 bis Januar 2008 waren es 40 Todesfälle, weitere 149 erkrankten. Zuletzt wurden acht tote Affen im Rwenzori National gefunden, die weiter für Gefahr sorgen. Dennoch wurde der Ausbruch am 20. Februar 2008 offiziell für beendet erklärt, nachdem die letzte Erkrankung am 8. Januar 2008 war. Die meisten Fälle waren in den Subcounties Bubukwanga und Kasitu. Unter anderem starb eine Person in der Mbarara Region, 160 km südöstlich der betroffenen Region. Unter vielen anderen Gebieten sind gefährdet die Distrikte Kabarole und Kasese. Außerdem handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine neue Erregervariante. Weiterhin ist immer noch unklar, wie der Ursprungsfall erkrankt war. Bereits vor dem Fund der acht toten Affen wurde spekuliert, dass möglicherweise die Ursache der Verzehr einer Ziege ist, die von einem Affen gebissen wurde. Spuren einer Ziege wurden aber nicht gefunden, sodass eher vermutet wird, dass die Opfer den Affen gegessen hatten.
- Es starb auch ein 70-jähriger Mann in Arua, der Fall wurde noch nicht laborbestätigt.
- Im Jahr 2000 kam es zu einem Ausbruch im nördlichen Gulu.

Fish poisoning - 13.11.1998
Fischfang mit giftigen Chemikalien (Stoff unbekannt) im Victoriasee, drei Monate seit der ersten Meldung aus Iganga/Uganda, jetzt ausgeweitet in keniatische Gewässer. Vermutlich 15 Tote (50 in Uganda) durch vergifteten Fisch, Anstieg der Diarrhoe- und Brechdurchfallfälle. Vergifteter Fisch ist durch Blut an den Kiemen und den Augen zu erkennen, nach einer Stunde ändert sich die Farbe in bläuliches Grün. Der meiste Fisch wurde nach Eldoret, Kakamega, Nakuru, Kitale, Mombasa und Nairobi verkauft.

Fish poisoning - 27.11.1998
Fischfang mit giftigen Chemikalien ist immer noch weit verbreitet, da die Möglichkeiten zur Kontrolle fehlen und nicht ordentlich sanktioniert wird. Betroffen ist hauptsächlich die Fischgattung "tilapia".

Fish poisoning - 02.12.1998
Soziale Hintergründe der Fisch-Piraterie

Fish poisoning - 05.04.1999
Neue Fälle von Fischvergiftung mit Insektiziden (z.B. Thiodan und Daiznon) im Viktoriasee führen zu EU-Importverbot.

Fish poisoning - 23.04.1999
Angeblich kein Fischfang mit Gift mehr, auf Süßwasserfisch sollte trotzdem verzichtet werden. Der Viktoriasee ist Hauptfischquelle, Fisch wird auch nach Europa importiert. Fischfang mit Gift (Thiodan, Diazinon, Triatrix) häufig in Tansania (besonders im Gebiet Musoma), in Uganda und Kenia nur wenig besser.
Möglicherweise sind aus Nyanza gemeldete Cholerafälle Fischvergiftungsfälle.

Fish poisoning - 12.11.1999
Mehrfach (Januar bis April, November) Meldungen über Fischfang mit Gift im Viktoriasee. Viele (z.B. in Kampala und Umgebung) sind verstorben. Verwendet werden Thiodan, Diazinon, Triatrix. Problematisch ist nur Süßwasserfisch.

Hämorrhagisches Fieber - 14.03.2000
Angeblich unbekanntes hämorrhagisches Fieber in Duruba, im District Arua, im Nordwesten von Uganda 17 Tote durch (Klinik dem Fieber durch Ebolavirus ähnlich) ist eine Verwechslung mit den Marburg-Fällen in Durba, Zaire.

Hepatitis E - 23.09.2009
Aktuelle Meldungen:
- Distrikt Kitgum: Wieder steigende Fallzahlen werden befürchtet, am Wochenende des 20. September 2009 wurden acht Neuerkrankungen gemeldet.
Bereits im Mai wurde nach wie vor Ausbreitung in Kitgum gemeldet, innerhalb der zwei Wochen bis Ende Mai 2009 erkrankten 60 Personen (zwei starben), damit waren es seit Beginn des Ausbruchs im Jahr 2008 insgesamt 1.010 Erkrankungen (160 Todesfälle).
Wiederum zuvor: Mindestens 53 Neuerkrankungen wurden zu Beginn der Regenzeit in Kitgum gemeldet, die meisten in den Orten Lukung, Amida, Padibe, Layamu und Kitgum.
Seit 2007 starben bereits 156 Menschen und weitere 9.912 Personen erkrankten.
Zurückliegendes:
- März 2009: Mindestens zwölf Neuerkrankungen im Distrikt Pader seit 21. Februar 2009 bis zum 9. März 2009. Betroffen: Pajule in Kibong mit fünf Fällen, zwei in Payimol, zwei in Acholi bur, zwei in Lapul und eine in Awere. Alle Betroffenen waren Schulkinder. In den ersten vier Wochen des Jahres 2009 wurden 53 Fälle im Distrikt Kitgum gemeldet. Insgesamt bis zum 9. März 128 Erkrankungen seit 21. Mai 2008. Großteil der Fälle in Pader TC, Subcounties Atanga, Acholi bur, Kilak, Pajule, Paimol und Laguti. Die meisten davon grenzen an den Distrikt Kitgum, welches das Epizentrum des Ausbruchs im Norden des Landes ist.
- Dezember 2008: Ausbruch bereits seit Oktober 2007 mit steigenden Erkrankungszahlen hauptsächlich im nördlichen Distrikt Kitgum (an der Grenze zum Sudan, dort sind außer Palabek Kal und Palabek Ogili alle der 19 Subdistrikte betroffen) sowie mittlerweile auch Ausbreitung nach Pader, Gulu, Yumbe, Adjumani, Amuru und Lamwo sowie in den Süden und Westen des Distrikts Bundibugyo mit bis zum 10. Dezember 2008 insgesamt mittlerweile 9.000 Erkrankungen seit 2007 (150 Menschen starben, hauptsächlich schwangere Frauen, bei ihnen ist die Gefahr des Todes höher). Zuletzt starb in Bundibugyo ein Soldat sowie ein Einwohner aus Ntoroto Parish im Sub-County Kasitu. Die Fälle wurden noch nicht laborbestätigt. Im Distrikt Bundibugyo wurde außerdem ein neuer Stamm entdeckt, bereits eine Person starb Ende November im Dorf Bundikeki im Sub-County Bubukwanga, sowie zwei weitere Personen wurden hospitalisiert.
Zuvor auch Ausbreitung in die Acholi Region. Die ersten Erkrankungen waren im County Lamwo, nun Ausbreitung nach Agoro, Mucwini, Paloga, Potika, Padibe und Lukung sub-counties, bedroht ist mittlerweile auch die Stadt Kitgum. Meldungen auch aus den Regionen West Nile und Yumbe (23 Erkrankungen, vier starben). Hauptursache sind schlechte Hygienebedingungen. Schwer betroffen ist Madi Opei sowie Agoro, Paloga, Padibe, Mucwini, Lokung, Layamo, Orom, das Dorf Kitgum sowie auch Erkrankungen in Akwnag und Palabek Gem.

Lepra - 09.09.2000
Im District Kitgum höchste Lepra-Prävalenz in Uganda. Bis Ende Juni 2000 wurden 99 Fälle dokumentiert. Zusätzlich im gleichen Zeitraum 448 TBC-Fälle.

Malaria - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Malaria - 19.04.2000
In West-Uganda ist die Malaria weit verbreitet: 1999 86.000 Fälle und 100 Tote im Rukungiri Distrikt.

Malaria - 31.01.2001
Seit November nach starken Regenfällen Ausbrüche in mindestens 9 Hochland-Distrikten im Südwesten, wo sonst nur wenig Malaria vorkommt. Betroffen sind vor allem die Districte Mbarara, Kisoro und Kabale. Aber auch in Rukungiri, Ntungamo und Rakai muss mit einem erhöhten Risiko gerechnet werden. In Kisoro sind die am meisten betroffenen Sub-Counties Murora, Chahafi und Bukimbiri. In Kabale sind es Kamwezi, Maziba, Bukinda, Kashambya und Rwamucuucu, außerdem Buhara und Rubaya.
Im Jahr 2000 wurden in Gesamt-Uganda 70.000 Malaria-Tote gezählt.

Malaria - 20.06.2001
Aktueller Ausbruch im Kumi District (Central Uganda).
In den letzten Monaten schon verschiedene Ausbrüche:
- Im Rakai District (vor allem Sub-counties Kooki, Kagamba, Lwamaggwa, Dwaniro und Byakabanda) Ende März 15 Tote. Täglich mind. 60 Neuerkrankungen in den ländlichen Landesteilen
- Im südwestlich gelegenen Bushenyi-District im Februar verglichen mit Dezember 2000 ein Anstieg um 300%.

Malaria - 19.09.2001
Ausbruch im Iganga-Distrikt (Ost-Uganda), bisher mind. 30 Toten. Hier sollen 50% der Bevölkerung die Malaria-Erreger in sich tragen, einer der Gründe ist die hier herrschende Armut, wodurch Medikamente nicht zugänglich sind und insgesamt eine Knappheit an Medikamenten.

Malaria - 23.10.2001
In der Region Teso nimmt die Malaria wieder stark zu. Im Jinja District war im Jahr 2000 die Rate der Kindersterblichkeit durch Malaria so hoch wie nie zuvor.

Malaria - 18.03.2002
Die Gesundheitsbehörden sprachen schon im Dezember 2001 von einer beispiellosen Welle von Malaria-Epidemien.
Ausbrüche bis Februar (mit wieder sinkender Tendenz) in den Distrikten: Masaka, Rakai, Iganga, Bushenyi, Kitgum, Mubende, Katakwi und Mpigi.
Weiterhin hohe Zahlen in Ntungamo, Kabale, Mbale, Wakiso, Mbarara und Tororo.

Malaria - 20.05.2002
Der Kasese District hat die höchsten Malaria-Inzidenzen in West-Uganda.

Malaria - 26.07.2002
Aktuell mehrere Ausbrüche:
- 34 Tote in nur einer Woche im Nordwest-Distrikt Arua, weitere 6.152 Erkrankte.
- Im Distrikt Kapchorwa Ausbruch, bis Ende Juli drei Tote. In diesem Distrikt ist das Malariarisiko ohnehin wesentlich höher als im restlichen Uganda.

Malaria - 15.10.2002
Ausbruch in Ivukula (Nsinze Subcounty, Distrikt Iganga), sechs tote Kinder, mind. 40 bettlägrig seit Anfang September, hier ist gerade Regenzeit, also ideale Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos.

Malaria - 10.02.2003
In den letzten Wochen steigen die Erkrankungs-Zahlen im Kisoro Distrikt. Schon in der letzten November-Woche ein stärkerer Anstieg von normal 209 auf 257 Fälle pro Woche. Auch die Einschleppungen nach Europa sind entsprechend von 1,2 auf 6,13% aller Malaria-Importe gestiegen.
Zurückliegende Meldungen:
- Ende Oktober Meldungen aus allen Distrikten, die höchsten Inzidenzen in den Distrikten Bushenyi und Arua.
- Ausbruch (mit Ende Oktober steigender Tendenz) in Ivukula (Nsinze Subcounty, Distrikt Iganga), sechs tote Kinder, mind. 40 bettlägrig seit Anfang September, hier ist gerade Regenzeit, also ideale Brutbedingungen für die Überträger-Mosquitos.

Malaria - 16.06.2004
Ausbruch seit Juni-Beginn im Distrikt Kasese in Süd-Uganda, es sollen auch Gebiete betroffen sein, in denen Malaria bisher eher selten war. Die Zahl der wöchentlichen Neuerkrankungen im Gesamtland lag 2003 bei ca. 137.500. Im Distrikt Kasese überdurchschnittlich viele Todesfälle durch Malaria.
Vor kurzem auch Meldungen aus den Distrikten Kumi (teilweise sind 50% der Behördenbediensteten wegen Malaria nicht in der Arbeit) Rukungiri: Malaria ist hier der Hauptgrund für Todesfälle durch Infektionskrankheiten, 2003 starben über 1.500 (an AIDS waren 'nur' 277 verstorben).

Malaria - 23.01.2005
Bushenyi (und hier vor allem die hügeligen Bezirke Ruhinda und Igara) ist aktuell (nach den Regenfällen) und auch lt. Statistik der lt. Jahre der am meisten betroffene Distrikt des Landes: in der ersten Woche 2005 allein hier 11.568 Fälle in den ersten drei Wochen zusammen über 26.000. Im letzten Jahr in der ersten Novemberwoche über 9.000 Fälle.

Malaria - 13.09.2007
Aktuelle Meldung und Hintergrund:
- Derzeit vor allem steigende Zahlen in den Überflutungsgebieten wie den Distrikten Bukedea, Kumi, Soroti, Katakwi, Amuria, Bukwa, Dokolo, Bukwo und Amolatar. Stark betroffen auch die Regionen Teso, Lango, Acholi, Karamoja und West Nile.
The roads closed include Muyembe-Moroto, Kapchorwa-Suam, Aryomoi-Lopei and Kotido-Abim in Karamoja district, as well as Gulu-Atiak-Nimule, the main access road to South Sudan. 300.000 Personen befinden sich in hohem Erkrankungsrisiko. Eine Verschlimmerung wird in den nächsten Wochen erwartet.
- In 95 Prozent des Staatsgebiets ganzjährige Übertragung. Täglich sterben in Uganda im Durchschnitt 350 Kinder an Malaria. Jährlich sterben zwischen 70.000 und 110.000 Menschen. Die Ansteckungsgefahr für Schwangere ist viermal so groß. Malaria fordert mehr Todesopfer als der letzte Krieg. In den Distrikten Apac, Kampala und Rukungiri ist Malaria verantwortlich für 54 Prozent, 33 Prozent bzw. 50 Prozent der Arbeitsabwesenheit. Spraykampagnen werden begonnen in den anfälligen Gebieten Kabaale, Kanungu und Rukungiri in Western Uganda sowie den Distrikten Apac, Lira, Kitgum, Pader, Gulu, Amuru und Pallisa in Northern und Eastern Uganda
- Viele Fälle unter anderem in Lira aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte. Präventive Maßnahmen haben dennoch für einen Rückgang gesorgt, während es im Februar noch 231 Erkrankungen waren, wurden im März nur 165 Fälle gemeldet.
Zurückliegende Meldung:
- im Januar 2007 Ausbruch mit noch nie da gewesenen Erkrankungszahlen im Distrikt Kasese. Allein am 16. Januar des Jahres wurden 100 Menschen - und darunter nur diejenigen in einer kritischen Situation - hospitalisiert. Die Krankenhäuser sind überlastet.

Malaria - 21.01.2010
Im Kabale Distrikt (West-Uganda) im Kamwezi Sub-County steigende Erkrankungszahlen, bisher 6 Tote, 600 Neuerkrankungen werden wöchentlich gemeldet.
Im Kabale Distrikt häufig Ausbrüche, vorwiegend in der Zeit von Dezember bis Februar und Mai bis Juli.

Marburg hemorrhagic fever - 31.01.2009
Zurück liegende Meldung:
- Ein Reisender aus den USA erkrankte am 22. Januar 2009, nachdem er sich zuvor im Land aufhielte. Der Fall wurde laborbestätigt. Der Betroffene besuchte die Python- Höhle im Maramagambo-Wald im Queen Elizabeth Park im Westen des Landes. Ursache ist wahrscheinlich der Kontakt mit einem Flughund. Auch die Touristin aus Holland (siehe zurückliegende Meldung) hatte diese Höhle besucht.
Zurück liegende Meldungen:
- Die Krankheit wurde bei einer niederländischen Touristin laborbestätigt, die sich zwischen dem 5. und dem 28. Juni 2008 im Land aufhielt. Unter anderem besuchte sie zwei Höhlen im Maramagambo-Wald (zwischen Queen Elizabeth Park und Kebale), wo sie Kontakt mit Flughunden hatte.
- Landesweit wurden seit Jahresbeginn bis zum 10. Juli 2008 außerdem drei Erkrankungen bei Bergarbeitern des Kakasi Forest Reserve im Distrikt Kamwenge gemeldet.

Masern - 28.06.2000
Im Oruchinga Flüchtlingslager im westlichen Uganda seit Anfang Mai Ausbruch von Malaria und Masern, bislang 400 Erkrankte.

Masern - 15.04.2002
Zahlen steigen aktuell in vielen Distrikten an: Meldungen aus Masaka, Jinja, Mbale, Mayuge, Tororo, Wakiso, Kisoro, Bushenyi (Mitte April Ausbruch Sheema North, in den Subcounties Kyangyenyi, Kigarama, Kabwohe Town council und Kagango), Iganga, Katakwi und Rakai.
Im Oktober 2001 Ausbruch in Mbarara mit über 1.000 Fällen und zehn Toten. Am meisten betroffen waren die Bezirke Bukanga, Kashari und Isingiro. Im November hier große Impfkampagne. Insgesamt sinkt die Durchimpfungsrate in Uganda.

Masern - 12.02.2003
Aktueller Ausbruch im Sub-County Maliba im Distrikt Kasese, zwei Kinder starben, viele weitere wurden hospitalisiert. Am schlimmsten betroffen sind die Orte Izinga und Nyarukungu im Bezirk Buhunga.
Bereits im Dezember 2002 Epidemie im Ort Mulama (Magada Subcounty) mit acht toten Kindern, mind. weiteren 40 Erkrankten. Hier und in den Nachbar-Subcounties Bulange und Ivukula wurden auch Massenimpfungen durchgeführt.

Masern - 22.12.2003
Ausbruch in Kampala mit fallender Tendenz, die täglichen lagen vor Kurzem noch bei 30, inzwischen bei sechs. Massen-Impfungen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

Masern - 06.07.2006
In Pader ca, 80 Verdachtsfälle, in Kitgum ca. 10.
Erst Mitte April war gemeldet worden: steigende Erkrankungszahlen in den Distrikten Kampala, Nakasongola, Kayunga, Mityana, Mpigi, Wakiso und Luweero. Weitere Distrikte mit Ausbrüchen in der letzten Zeit sind Mbarara, Arua und Kasese.

Masern - 16.07.2006
Aktuelle Meldung:
- Masern und Cholera breiten sich in Pader und Kitgum weiter aus. Fälle bis 12. Juli 2006:
In Pader 245 Masern-Verdachtsfälle (incl. 7 Tote) und 20 Cholera-Fälle.
In Kitgum 22 Masern-Fälle und 912 Cholera-Fälle (incl. 11 Tote).
In Gulu 27 Cholera-Fälle (incl. 2 Tote).
Landesweit wurden von 972 Masern-Verdachtsfällen seit Anfang Juni 120 bestätigt (8 Tote).
Zurückliegende Meldungen:
- 2006 bis Ende Juni bereits 792 Verdachtsfälle (davon über 100 im Juni). Ausbrüche in den Distrikten Kampala, Wakiso, Pader, Kitgum, Bushenyi und Butaleja, vereinzelt Fälle in 17 weiteren Distrikten.
- In Pader ca. 80 Verdachtsfälle, in Kitgum ca. 10. Erst Mitte April war gemeldet worden: steigende Erkrankungszahlen in den Distrikten Kampala, Nakasongola, Kayunga, Mityana, Mpigi, Wakiso und Luweero. Weitere Distrikte mit Ausbrüchen in der letzten Zeit sind Mbarara, Arua und Kasese.

Masern - 24.01.2007
Aufgrund aggressiven Impfkampagnen sind die Zahlen sterbender Kinder erheblich zurückgegangen. Vor 10 Jahren starben noch jährlich 6.000 Kinder, während es mittlerweile nur noch etwa 300 sind. Auch die Erkrankungszahlen sind erheblich zurückgegangen, vor 10 Jahren wurden insgesamt 60.000 Fälle gemeldet, diese sind bis heute um das etwa 10-fache zurückgegangen.

Meningitis - 29.03.2002
Ausbruch im Kyabigambire Subcounty im Hoima Distrikt mit mind. 16 Toten und mind. 30 schwer Erkrankten. Ursache ist Streptococcus Pneumoniae und H. Influenza, zuvor war Neisseria meningitidis vermutet worden.

Meningokokken Meningitis - Jährlich sich saisonal wiederholend
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Meningokokken Meningitis - 18.03.2002
Ausbruch im Masindi District, der inzwischen wieder kontrolliert sein soll. Weitere Ausbrüche (19 Neuerkrankungen landesweit in der letzten Woche) in 14 anderen Distrikten mit mind. sieben Toten.
Für den Norden wird vor einem Übergreifen des Ausbruchs aus dem Südsudan gewarnt.
Davor im Dezember 2001 Ausbruch in Mbarara (in der Nähe des Lake Mburo National-Parks), hier waren Soldaten in einer Kaserne erkrankt. Im Land sind Impfstoffe sehr knapp.

Meningokokken Meningitis - 29.07.2002
In Ibanda starben kürzlich einige Menschen an Meningitis, 8 Soldaten der Bihanga Militär Kaserne erkrankten.
Es sollen vermehrt Impfungen durchgeführt werden, besonders in den benachbarten Gebieten.

Meningokokken Meningitis - 19.01.2003
Ausbruch (Neisseria meningitidis Typ A ) im Nebbi Distrikt, in der dritten Januar-Woche 32 Erkrankte, in der Vorwoche waren es nur neun. In weiteren 18 Distrikten sporadische Fälle.

Meningokokken Meningitis - 24.02.2003
Ausbruch (Neisseria meningitidis Typ A) im Nebbi Distrikt weitet sich aus, bis Ende Februar mind. 28 Tote, weitere 238 sind erkrankt, in der dritten Januar-Woche waren es 32 Erkrankte, in der 2. nur neun. In weiteren 18 Distrikten sporadische Fälle. In Nebbi, Arua, Yumbe, Adjumani und Gulu werden Impfaktionen durchgeführt.

Meningokokken Meningitis - 19.04.2004
Ausbruch in aktuell 12 Distrikten. Die am schlimmsten betroffenen Distrikte (in absteigender Reihenfolge) sind Gulu (hier z.B. Opit und Lalogi im Omoro County), Soroti, Luweero, Mubende, Moyo und Kasese.

Meningokokken Meningitis - 13.02.2006
Über 300 (die meisten in Nakapiripirit) Erkrankte, ca. 30 davon verstorben, bei einem momentan abflauenden Neisseria meningitis A-Ausbruch in den Nordost-Distrikten Nakapiripirit (hier sind die 'sub-counties' Nabilatuk und Namalu am stärksten betroffen) und Moroto (in Moroto schon Ende Dezember sechs Fälle).
Weitere Distrikte mit erhöhtem Ausbruchsrisiko bzw. Einzelmeldungen sind Kotido, Kitgum, Sironko, Mbale, Kumi und Kapchorwa.

Meningokokken Meningitis - 07.02.2007
Aktuelle Meldung:
Epidemie im Nordwesten des Landes in der Region West Nile, bis zum 6. Februar 2007 erkrankten 930 Personen, 27 starben. Am stärksten betroffen sind die Distrikte Yumbe, Koboko, Arua und Maracha/Terego.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 01. und 21. Januar 2007 insgesamt 241 Verdachtsfälle, einschließlich 16 Todesfällen in den Distrikten Arua, Maracha-Terego, Koboko, und Yumbe.
- Weitere Todesfälle im Distrikt Kotido und der West Nile Region.
- Mindestens 5 Menschen starben Anfang Januar bei einem Ausbruch in der Region Karamoja im Nordosten des Landes.
Aufgrund der momentanen heißen Jahreszeit schnelle Ausbreitung.
Massenimpfungen sollen eine weitere Verbreitung eindämmen.
Ausbruch (hauptsächlich Serotyp W135) im Gulu-Distrikt, zwischen 09. Januar und 05. März 2006 gab es 37 Verdachtsfälle (incl. 5 Tote).

Meningokokken Meningitis - 09.02.2007
Aktuelle Meldungen:
Epidemie im Nordwesten des Landes in der Region West Nile, bis zum 09. Februar 2007 erkrankten 1.607 Personen, mindestens 63 starben. Am stärksten betroffen sind die Distrikte Yumbe, Koboko, Arua und Maracha/Terego.
Dennoch ist nach offiziellen Angaben der Ausbruch rückläufig aufgrund Massenimpfungen. Einen signifikanten Rückgang verzeichnen die Distrikte Koboko und Arua sowie Kotido in Karamoja, wo die Krankheit erstmals gemeldet wurde, bevor sie sich Richtung der West Nile Region ausbreitete. In Adjumani und Yumbe nach wie vor sporadische Fälle.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 01. und 21. Januar 2007 insgesamt 241 Verdachtsfälle, einschließlich 16 Todesfällen in den Distrikten Arua, Maracha-Terego, Koboko, und Yumbe.
- Weitere Todesfälle im Distrikt Kotido und der West Nile Region.
- Mindestens 5 Menschen starben Anfang Januar bei einem Ausbruch in der Region Karamoja im Nordosten des Landes.
Aufgrund der momentanen heißen Jahreszeit schnelle Ausbreitung.
Massenimpfungen sollen eine weitere Verbreitung eindämmen.
Ausbruch (hauptsächlich Serotyp W135) im Gulu-Distrikt, zwischen 09. Januar und 05. März 2006 gab es 37 Verdachtsfälle (incl. 5 Tote).

Meningokokken Meningitis - 20.02.2007
Aktuelle Meldungen:
Epidemie im Nordwesten des Landes in der Region West Nile, bis zum 20. Februar 2007 erkrankten mindestens 2.000 Personen, 65 starben. Erster Fall war am 27. Dezember 2006 im Distrikt Arua, es erfolgte eine Ausbreitung in die Distrikte Nebbi, Nyadri, Koboko, Moyo, Yumbe und Adjumani. Seit dem 4. Februar wurde aufgrund der durchgeführten Impfungen ein Rückgang der Zahlen verzeichnet. Mit einem Ende des Ausbruchs in den nächsten Wochen wird gerechnet.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 01. und 21. Januar 2007 insgesamt 241 Verdachtsfälle, einschließlich 16 Todesfällen in den Distrikten Arua, Maracha-Terego, Koboko, und Yumbe.
- Weitere Todesfälle im Distrikt Kotido und der West Nile Region.
- Mindestens 5 Menschen starben Anfang Januar bei einem Ausbruch in der Region Karamoja im Nordosten des Landes.
Aufgrund der momentanen heißen Jahreszeit schnelle Ausbreitung.
Massenimpfungen sollen eine weitere Verbreitung eindämmen.
Ausbruch (hauptsächlich Serotyp W135) im Gulu-Distrikt, zwischen 09. Januar und 05. März 2006 gab es 37 Verdachtsfälle (incl. 5 Tote).

Meningokokken Meningitis - 28.02.2007
Aktuelle Meldungen:
Epidemie im Nordwesten des Landes in der Region West Nile, bis zum 19. Februar 2007 erkrankten 2.728 Personen, 100 Menschen starben. Erster Fall war am 27. Dezember 2006 im Distrikt Arua, es erfolgte eine Ausbreitung in die Distrikte: Maracha-Terego, Nebbi, Nyadri, Koboko, Moyo, Yumbe und Adjumani. Weitere 147 Fälle wurden gemeldet in den nordöstlichen Distrikten Kotido, Moroto und Nakapiripirit in dem Gebiet von Karamoja.
Seit dem 4. Februar wurde aufgrund der durchgeführten Impfungen ein Rückgang der Zahlen verzeichnet. Mit einem Ende des Ausbruchs in den nächsten Wochen wird gerechnet.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 01. und 21. Januar 2007 insgesamt 241 Verdachtsfälle, einschließlich 16 Todesfällen in den Distrikten Arua, Maracha-Terego, Koboko, und Yumbe.
- Weitere Todesfälle im Distrikt Kotido und der West Nile Region.
- Mindestens 5 Menschen starben Anfang Januar bei einem Ausbruch in der Region Karamoja im Nordosten des Landes.
Aufgrund der momentanen heißen Jahreszeit schnelle Ausbreitung.
Massenimpfungen sollen eine weitere Verbreitung eindämmen.
Ausbruch (hauptsächlich Serotyp W135) im Gulu-Distrikt, zwischen 09. Januar und 05. März 2006 gab es 37 Verdachtsfälle (incl. 5 Tote).

Meningokokken Meningitis - 16.03.2007
Aktuelle Meldungen:
Epidemie im Nordwesten des Landes hauptsächlich in der Region West Nile, bis zum 16. März 2007 erkrankten insgesamt 2.961 Personen, 105 Menschen starben. Erster Fall war am 27. Dezember 2006 im Distrikt Arua, es erfolgte eine Ausbreitung in die Distrikte: Maracha-Terego, Nebbi, Nyadri, Koboko, Moyo, Yumbe und Adjumani. Weitere 147 Fälle wurden gemeldet in den nordöstlichen Distrikten Kotido, Moroto und Nakapiripirit in dem Gebiet von Karamoja.
Seit dem 4. Februar wurde aufgrund der durchgeführten Impfungen ein Rückgang der Zahlen verzeichnet. Mit einem Ende des Ausbruchs in den nächsten Wochen wird gerechnet.
Zurück liegende Meldungen:
- Zwischen 01. und 21. Januar 2007 insgesamt 241 Verdachtsfälle, einschließlich 16 Todesfällen in den Distrikten Arua, Maracha-Terego, Koboko, und Yumbe.
- Weitere Todesfälle im Distrikt Kotido und der West Nile Region.
- Mindestens 5 Menschen starben Anfang Januar bei einem Ausbruch in der Region Karamoja im Nordosten des Landes.
Aufgrund der momentanen heißen Jahreszeit schnelle Ausbreitung.
Massenimpfungen sollen eine weitere Verbreitung eindämmen.
Ausbruch (hauptsächlich Serotyp W135) im Gulu-Distrikt, zwischen 09. Januar und 05. März 2006 gab es 37 Verdachtsfälle (incl. 5 Tote).

Meningokokken Meningitis - 19.02.2009
Mehrere aktuelle Meldungen:
Die Epidemie des Landes gilt als unter Kontrolle, seit dem 28. Januar 2009 (Stand 19. Februar) wurden keine Neuerkrankungen mehr gemeldet. Zuvor waren 336 Erkrankungen gemeldet worden, 42 Personen starben. Betroffen warren vor allem die Distrikte Arua, Hoima und Masindi.
Etwas zurückliegende Einzelmeldungen:
- desweiteren wird aufgrund des trockenen Wetters vor einer Erkrankungsgefahr in der nordöstlichen Region Karamoja gewarnt.
- Masindi: Mittlerweile auch Ausbruch im Distrikt Masindi, nachdem eine Woche zuvor Erkrankungen in Arua und Hoima gemeldet wurden (siehe dazu im Folgenden). 15 Erkrankungen wurden bis zum 22. Januar 2009 gemeldet (vier Todesfälle), betroffen ist der Sub-County Pakanyi, eine weitere Ausbreitung nach Kigumba wird befürchtet. Masindi liegt zwischen Arua im Nnorden und Hoima im Süden.
- Arua: Mindestens 150 Erkrankungen (18 Menschen starben) bis zum 22. Januar 2009, davon wurden mindestens zwei bestätigt. Betroffen sind die Sub-Counties Dadama und Oluko.
- Hoima: Seit Anfang Januar 2009 bis zum 22. Januar 2009 wurden 47 Erkrankungen im Sub-County Kigorobya gemeldet, 13 Menschen starben. Davon wurden mindestens drei Erkrankungen bestätigt.

Milzbrand - 25.04.2005
Im Lake Mburo National Park in West-Uganda 50 tote Zebras in zwei Monaten, hier bereits vor zwei Jahren Meldungen.
Auch im Queen Elizabeth National Park (in West-Uganda) tote Zebras. Hier soll der Ausbruch unter Flusspferden (über 300 getötet) im Queen Elizabeth National Park seit Juli inzwischen kontrolliert sein. Auch einige Menschen sind verstorben, die Fleisch von toten Tieren verzehrt hatten.
Anfang Dezember 2004 Meldungen über erkrankte Büffel aus dem Kidepo Valley National Park (in Nord-Ost-Uganda).

Milzbrand - 19.02.2009
Im Distrikt Bushenyi starben mittlerweile sechs Personen, zuletzt eine am 18. Februar 2009, drei weitere wurden hospitalisiert.
Unabhängig davon fanden Einwohner im Sub-County Katunguru zwei Nilpferde, die unter mysteriösen Umständen starben.
Vor dem Verzehr wilder Tiere wird gewarnt.

O'nyong-nyong fever - 14.09.1997
Nach dem Ausbruch von Juni 1996 bis Januar 1997 in den Rakai- und den benachbarten Distrikten im Südwesten von Uganda, von 4.-8.97 wieder ein Ausbruch: im Landesinnern zwischen den Districten Kabalore und Mbarara und Teilen von Sembabule im nördlichen Masaka District.

Onchozerkose - 18.04.2002
Die Krankheit ist in 21 Distrikten endemisch, genannt werden Adjumani, Apac, Kabale, Kasese, Kisoro, Moyo, Arua, Mbarara, Masindi und Kibaale. Betroffen sind fast ausschließlich ländliche Gebiete.
Die Kriebelmücke der Gattung Simuliidae, durch die die Übertragung erfolgt, hat sich in vielen nördlichen und südwestlichen Distrikten stark vermehrt.
Über 1 Mio Ugander leben mit einem hohen Risiko, an Flußblindheit zu erkranken.

Pest - 04.11.1998
Im Distrikt Arua seit April 49 Fälle (Tote unbekannt). Letzte Ausbrüche: 1993 (167 Fälle, 18 Tote), 1986 (340 Fälle, 27 Tote).

Pest - 28.02.2007
Aktuelle Meldung:
Im nordwestlichen Distrikt Masindi sowie im Distrikt West Nile starben seit dem 2. Februar 2007 insgesamt 10 Menschen, etwa 15 weitere mussten hospitalisiert werden. Mittlerweile wurde bestätigt, dass es sich bei dem Ausbruch um Lungenpest handelt. Es wird außerdem vermutet, dass die Krankheit aus der DR Congo eingeschleppt wurde (auch die vorherigen Ausbrüche wurden aus dem Nordwesten des Landes nahe der Grenze zur DR Congo gemeldet. In den letzten Tagen wurden keine Neuerkrankungen mehr gemeldet.
Hintergrund:
Pest ist in Uganda endemisch. Vor allem in der Region West Nile kommt es bereits seit 1920 regelmäßig zu Ausbrüchen mit Todesfällen.
Zurückliegende Meldungen:
- In dem Endemiegebiet Arua starben im Oktober 2006 insgesamt 6 Personen, weitere 24 Erkrankungen wurden gemeldet.
Anfang 2004 in den beiden Endemiegebieten Arua und Nebbi insgesamt sechs Fälle (Stand Ende November).
Bis Mitte September 2003 sechs Fälle in Arua, einer in Nebbi (beides bekannte Endemiegebiete). Bereits im März ein Fall in Arua und Mitte November einige Fälle in den Distrikten Arua und Nebbi (beides Endemiegebiete).
Davor zuletzt Meldungen im April 2002 über den seit Juni 2001 anhaltender Ausbruch (Lungenpest) im Nebbi District (Omua, Padibe, Oliri und Pasai im Kango Subcounty im Okoro County) mit über 30 Toten und seit Ende Oktober auch im Arua District (7 Tote) an der Grenze zu Zaire. Insgesamt über 150 Erkrankte.
In Nebbi waren vor allem Zeu, Kango und Nyapea in Okoro betroffen, genannt wurden z.B. Umua, Uwathu, Atheju und Warr. Im Arua District vor allem Vurra County und Logiri Subcounty.
Nebbi ist seit 40 Jahren ein Endemiegebiet, in 2000 45 Fälle und 15 Tote, 1998 42 Fälle.

Pest - 01.03.2007
Aktuelle Meldung:
Im nordwestlichen Distrikt Masindi sowie im Distrikt West Nile starben seit dem 2. Februar 2007 insgesamt 10 Menschen, etwa 15 weitere mussten hospitalisiert werden. Nachdem man zunächst von Lungenpest ausging, wurde nun bestätigt, dass es sich um Beulenpest handelt, und zwar um eine modifizierte Form des Stammes, der damals zwischen dem Jahr 1347 und 1352 etwa 25 Millionen Menschen tötete. Es wird außerdem vermutet, dass die Krankheit aus der DR Congo eingeschleppt wurde (auch die vorherigen Ausbrüche wurden aus dem Nordwesten des Landes nahe der Grenze zur DR Congo gemeldet. In den letzten Tagen wurden keine Neuerkrankungen mehr gemeldet.
Hintergrund:
Beulenpest kam in Uganda in den letzten 30 Jahren mehrere Male in Nebbi sowie im Nordwesten des Landes vor.
Pest ist in Uganda endemisch. Vor allem in der Region West Nile kommt es bereits seit 1920 regelmäßig zu Ausbrüchen mit Todesfällen.
Zurückliegende Meldungen:
- In dem Endemiegebiet Arua starben im Oktober 2006 insgesamt 6 Personen, weitere 24 Erkrankungen wurden gemeldet.
Anfang 2004 in den beiden Endemiegebieten Arua und Nebbi insgesamt sechs Fälle (Stand Ende November).
Bis Mitte September 2003 sechs Fälle in Arua, einer in Nebbi (beides bekannte Endemiegebiete). Bereits im März ein Fall in Arua und Mitte November einige Fälle in den Distrikten Arua und Nebbi (beides Endemiegebiete).
Davor zuletzt Meldungen im April 2002 über den seit Juni 2001 anhaltender Ausbruch (Lungenpest) im Nebbi District (Omua, Padibe, Oliri und Pasai im Kango Subcounty im Okoro County) mit über 30 Toten und seit Ende Oktober auch im Arua District (7 Tote) an der Grenze zu Zaire. Insgesamt über 150 Erkrankte.
In Nebbi waren vor allem Zeu, Kango und Nyapea in Okoro betroffen, genannt wurden z.B. Umua, Uwathu, Atheju und Warr. Im Arua District vor allem Vurra County und Logiri Subcounty.
Nebbi ist seit 40 Jahren ein Endemiegebiet, in 2000 45 Fälle und 15 Tote, 1998 42 Fälle.

Pest - 23.07.2009
Aktuelle Meldung:
- Vor einem erneuten Ausbruch wird vor allem in den Distrikten Arua und Nebbi gewarnt. Zwar wurden im Jahr 2009 bislang noch keine Erkrankungen gemeldet, im Jahr 2008 jedoch erkrankten und starben zahlreiche Menschen (siehe dazu auch unter zurückliegende Meldungen), 29 davon wurden mittlerweile als Beulenpest bestätigt. Besondes anfällig sind die Gebiete Vurra und Logiri, ebenso die umliegenden Gebiete des Sub-County Kango in Nebbi an der Grenze zu Logiri.
Zurückliegende Meldung:
- Dezember 2008: Ausbruch von Beulenpest im Nordwesten des Landes in den Distrikten Arua und Nebbi mit vor allem weiter steigenden Todesfällen, seit Februar 2008 bis zum 20. Dezember 2008 starben mindestens 68 Menschen, 73 Erkrankungen wurden gemeldet. Vor einer weiteren schnellen Ausbreitung wird gewarnt, etwa 32.000 Menschen sind gefährdet, wenn sie nicht entsprechende Vorsorgemaßnahmen ergreifen.
- Auch Ende 2007 Ausbrüche in Arua und Nebbi. In Arua 121 Erkrankungen wovon zehn starben, in Nebbi starben neun Menschen, 39 erkrankten. In der letzten Woche allerdings aufgrund von Spraymaßnahmen keine Neuerkrankungen. Regelmäßiges Vorkommen auch in der Provinz Orientale.
- Auch in der zweiten Jahreshälfte 2006 Ausbrüche in Arua und Nebbi mit insgesamt 127 Erkrankungen.
Hintergrund:
- Die Krankheit ist im Nordwesten des Landes, insbesondere auch in Arua und Nebbi, endemisch.

Polio - 19.07.2000
Uganda gehört jetzt zu den Ländern mit einem hohen Risiko für erneute Polio-Fälle. Das Risiko geht vor allem auf Flüchtlinge aus den benachtbarten Staaten zurück.
In Pokot, Kenya war vor 2 Wochen ein Poliofall (Wildstamm) aufgetreten, in Burundi und der Demokratischen Republik Congo wurde auch von Fällen berichtet.

Polio - 18.03.2002
Ein Fall von Acute Flaccid Paralysis (AFP) in Mubende und Jinja könnte die Erfolge Ugandas bei der Ausrottung der Polio zunichte machen. Im Land waren seit 1997 keine Poliofälle mehr vorgekommen.

Polio - 31.05.2009
Aktuelle Meldungen:
- Im Distrikt Moyo erkrankte ien 2-jähriges Kind, sowie zwei weitere Verdachstfälle wurden in den Sub-Counties Moyo und Itula gemeldet.
- Im Distrikt Pader in Lacekocot erkrankte ebenfalls ein 2-jähriges Kind.
- Februar 2009: Eine Erkrankung wurde bei einem 16-Monate-alten Jungen laborbestätigt. Das Kind lebte vermutlich im Awer-Flüchtlingslager. Weitere zwei Verdachtsfälle in Entebbe.
Hintergrund:
- Zuvor war seit 1996 kein Fall mehr gemeldet worden, das Land wurde 2006 poliofrei erklärt.

Regenfälle - 16.09.2002
Die Regierung von Uganda erwartet auf Grund von El Nino verstärkt Regenfälle, die ihr Maximum im Oktober erreichen sollen.
Nach Überschwemmungen steigt regelmäßig das Risiko für "water-borne diseases": verbesserte Brutbedingungen für Mosquitos führen zu mehr Malaria, Dengue etc. und vor allem Durchfallerkrankungen und Schistosomiasis nehmen zu.

Schistosomiasis - 06.11.2002
Zwei Mio aller Ugander (dies sind fast 10%) sind erkrankt, für weitere 15% besteht ein Infektionsrisiko. Die Distrikte im Land mit dem höchsten Risiko sind Bundibugyo, Busia, Mpigi, Mukono, Hoima, Kibale, Iganga und Bugiri. Insgesamt sind 36 der 56 Distrikte, die an größeren Seen liegen, gefährdet.
Besonders hervorzuheben ist der Bezirk Jonam in Nebbi (100% sind infiziert), im Ort Rwenshama in Rukungiri an den Ufern des Lake Edward (95%), in Mayuge in Bugiri (50%), in Mbarara am Lake Mburo, (18%), im Gebiet Ggaba in Kampala (15%) und Kasese nahe Kazinga. 67% der Kinder, die am Viktoriasee leben, sind mit den Parasiten infiziert.

Schistosomiasis - 20.02.2008
Vermehrt Einschleppungen nach Europa, das Risiko scheint sich entsprechend erhöht zu haben.
Risikogebiete sind vor allem die Gebiete am Lake Victoria, genannt werden u.a. Lunyo und Lumino.

Tollwut - 29.04.2002
Steigende Tollwutzahlen im Land, hinzu kommt mangelhafte Ausstattung mit Impfstoffen, die es zur Behandlung braucht. Monatlich werden landesweit Hunderte von evtl. tollwütigen Hunden gebissen.

Tollwut - 27.06.2004
Im Nordost-Distrikt Kotido (in den Sub-Counties Kacheri, Nyakwai, Karenga und Kotido) in den letzten vier Monaten 47 Tote.
Insgesamt steigende Tollwutzahlen im Land, hinzu kommt mangelhafte Ausstattung mit Impfstoffen, die es zur Behandlung braucht. Monatlich werden landesweit Hunderte von evtl. tollwütigen Hunden gebissen.

Tollwut - 23.04.2009
Landesweit wurden 290 Erkrankungen gemeldet, vor gestiegenen Fallzahlen und hoher Erkrankungsgefahr wird aber vor allem in den Distrikten Kampala und Wakiso gewarnt. Allein in der zweiten Aprilwoche 2009 wurden 23 Verdachstfälle in Kampala und 35 in Wakiso gemeldet. Träger sind hauptsächlich Hunde und Katzen. Aufgrund der gestiegenen Bisse von Tieren ist in den zwei Distrikten auch von einer gestiegenen Anzahl anfälliger Tiere auszugehen.

Trypanosomiasis, African - Jährlich sich saisonal wiederholend
Diese Hintergrund-Information ist nicht offen zugänglich, Sie erhalten Sie in unseren Partner-Apotheken.

Trypanosomiasis, African - 10.10.2001
Alarmierende Erkrankungszahlen, inzwischen werden sogar die Werte des schlimmsten Jahres 1930 wieder erreicht. Konkrete Meldungen in einigen Regionen Nord-West-Ugandas (Region West Nile - Districte Moyo, Arua, Adjumani und Soroti), teilweise handelt es sich um Flüchtlinge, die sich bereits im Südsudan infiziert haben. Weitere von Schlafkrankheit betroffene Distrikte sind Bugiri, Tororo, Mbale, Iganga, Busia, Pallisa und Jinja.
Im April Ausbruch im Kamuli District (Namwenda sub-county, Buzaaya county), wo auch die Tsetse-Fliegen-Popuation recht hoch ist.

Trypanosomiasis, African - 12.05.2003
Die Schlafkrankheit hat sich in bisher freie Gebiete (z.B. die Distrikte Kumi, Soroti (neben Serere die komlette Busoga-Region) und Kaberamaido) ausgebreitet. In 70% des Landes (wo über 5 Mio Menschen wohnen) sind Tsetse-Fliegen (die Überträger) zu finden.
Aktuell stehen die monatlich gemeldete Neuerkrankungen bei 80 im Norden des Landes, bei 50 im Südosten.
Nagana, die tierische Form der Schlafkrankheit, ist häufig (und damit auch die Testse-Fliegen) in der West Nile Region und den Distrikten Mukono, Kayunga, Jinja, Mayuge, Bugiri, Tororo, Mbale und Pallisa. 2002 im Adjumani Distrikt 90 menschliche Erkrankungen.

Trypanosomiasis, African - 27.01.2005
Drei Mio Ugander leben in Gebieten mit Infektionsrisiko: ausgehend von Ost-Uganda hat sich die Krankheit wieder nordwärts nach Apac, Kumi und Kaberamaido ausgebreitet. Außerdem nach Soroti und die ursprünglichen Endemiegebiete im Südosten Kamuli, Iganga, Mayuge, Bugiri, Busia und Tororo.
Aktuelle Meldung: Ausbruch im Nord-Ost-Distrikt Kaberamaido mit mind. 10 Toten und 150 weiteren Erkrankten. Alle Subdistrikte sind betroffen. Meldungen auch aus den Dokolo and Otuke counties im Lira Distrikt.
Zurück liegende Meldung:Im Dezember mind. neun Tote im Katakwi Distrikt (ca. 240 km nordöstlich von Kampala), 27 weitere sind hospitalisiert. Erst im August war von einem Ausbruch im Nachbardistrikt Kaberamaido berichtet worden.

Trypanosomiasis, African - 25.09.2006
Zunahme der Krankheit im gesamten Land, insbesondere im Norden (besipielsweise im Nord-Ost-Distrikt Kaberamaido im Jahr 2005) sowie am Viktoriasee.

Trypanosomiasis, African - 07.12.2007
Im südöstlichen Distrikt Mayuge erkrankten im November 2007 zwölf Personen.

Trypanosomiasis, African - 12.05.2008
Einer neuen Studie zufolge können auch Haustiere Reservoir der Krankheit sein. Desweiteren werden derzeit unter anderem Krokodile, Schlangen und andere Reptilien untersucht.

Trypanosomiasis, African - 10.08.2009
Aktuelle Meldung:
- Ein polnischer Tourist erkrankte, nachdem er am 16. Juli 2009 im Queen Elizabeth
National Park von einer Tsetse-Fliege gebissen wurde.
Zurück liegende Meldung:
- März 2009: Im Distrikt Dokolo (etwa 200 km nördlich von Kampala) starben 18 Personen, der letzte am 2. März 2009. Elf weitere Personen mussten hospitalisiert werden. Insgesamt im Distrikt Dokolo bislang 120 Erkrankungen.

Tuberkulose - 21.04.2004
Aktuell Ausbruch in den Rukungiri-Sub-Counties in Bugangari, Bwambara und Kebisoni.
Frühere Einzelmeldungen (die Gesamtzahl der TB-Fälle ist kontinuerlich angestiegen von 10.000 Fällen 1980 auf über 32.000 1999):
- 2001 galten 1.200 im Masindi Distrikt als infiziert
- Verglichen mit dem letzten Quartal 2000 haben sich die Zahlen im Distrikt Gulu im ersten Quartla 2001 verdoppelt
- 2000 im November Ausbruch im südwestlichen Uganda in Teilen des Mbarara und Bushenyi Distrikts, 50 Personen hospitalisiert. Es besteht ein enger Zusammenhang mit der hohen HIV-Inzidenz und dem Verzehr ungekochter Milch von infizierten Kühen.

Tuberkulose - 03.10.2007
Zunehmendes Vorkommen eines neuen medikamenten-resistenten Stamms, hauptsächlich betroffen sind Kampala, Gulu, Hoima, Soroti, Kabale, Mbarara, Mbale und Arua.

Unbekannte Erkrankung - 01.07.2003
Erstmals seit Jahren Ausbruch in Uganda: im Kayunga Distrikt (75 km nordöstlich von Kampala) sind bisher 30 erkrankt. An der Grenze zum Sudan, wo es im Gebiet um Imatong und Ikotos einen aktuellen Ausbruch gibt, wird vorsorglich geimpft.

Unbekannte Erkrankung - 11.07.2003
Der zunächst als Gelbfieber-Ausbruch gemeldete Ausbruch hat andere Ursachen, genannt werden Hepatitis A und Hepatitis B: im Kayunga Distrikt (75 km nordöstlich von Kampala) sind bisher 4 (zunächst war von 30 die Rede) erkrankt.

Unbekannte Erkrankung - 21.09.2004
Ausbruch in den Orten Nyakagyezi, Katerera und Mwogyera (Katerera Subcounty in Bunyaruguru) mit fünf toten Kindern in der letzten Woche.
Symptome sind starke Diarrhoe, die Ursache ist noch unbekannt, diskutiert werden Dysenterie, Malaria und Masern.

Unbekannte Erkrankung - 26.02.2007
Bei einem Ausbruch im Dorf Kajebe im Distrikt Masindi starben seit Anfang Februar 2007 insgesamt 7 Menschen, darunter 5 aus derselben Familie sowie ein Nachbar. Es handelt sich um eine bislang unbekannte Erkrankung, die hoch ansteckend ist. Da im Distrikt nur 2 Meningits-Fälle gemeldet sind und die beiden betroffenen Personen sich derzeit bereits erholen, wird Meningitis weitgehend ausgeschlossen. Unklar ist auch, ob es sich nicht vielleicht um die Erkrankungen handelt, die in einer Parallelmeldung als Lungenpest gemeldet wurden.

Unbekannte Erkrankung - 14.08.2008
Im südwestlichen Distrikt Kasese (an der Grenze zu DR Kongo) starben in den letzten Wochen 9 Menschen, insgesamt 27 erkrankten an einer bislang unbekannten Krankheit. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass es sich möglicherweise um Typhus handelt, endgültige Laborergebnisse bleiben aber abzuwarten. Die Symptome der Opfer waren Fieber, Unterleibsschmerzen, Diarrhöe sowie später Darmträgheit. Menschen werden zu sauberer Hygiene angewiesen, wie etwa gekochtes Wasser zu konsumieren.

Nur die aktuellen Outbreaks
Ein Service der PRIMA-Apotheken   © Apotheker Büger, Nürnberg
Daten aus: Reise-Impfberatungsprogramm Büger
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